Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
9:16-Format einfach erklärt
9:16-Format bezeichnet das vertikale Hochkant-Videoformat, das ideal für Social Media, Mobile First und moderne Erklärvideos ist.
Inhalt
- Begriff und grundlegende Bedeutung
- Technische Einordnung des 9:16-Formats
- Warum das 9:16-Format im Marketing so relevant ist
- 9:16-Format in der Erklärvideo-Produktion
- 9:16-Format und Animation
- Einsatz des 9:16-Formats im Marketing-Alltag
- Gestalterische Besonderheiten des 9:16-Formats
- Strategische Planung von 9:16-Inhalten
- Praxisnahe Beispiele aus dem Alltag
- Häufige Fehler und wie man sie vermeidet
- Zusammenfassung und Einordnung
Das 9:16-Format hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Bildformate in der digitalen Kommunikation entwickelt. Besonders in der Videoproduktion, in Erklärvideos und im Marketing spielt es eine zentrale Rolle, weil es optimal auf die Nutzung von Smartphones zugeschnitten ist. Wer heute zielgerichtete Videoinhalte für Social Media, Kampagnen oder Produktkommunikation plant, kommt am 9:16-Format praktisch nicht mehr vorbei.
Begriff und grundlegende Bedeutung
Das 9:16-Format beschreibt ein vertikales Seitenverhältnis von Bild oder Video. Auf die Breite kommen 9 Einheiten, auf die Höhe 16 Einheiten. Es handelt sich also um ein Hochformat, das im Gegensatz zum klassischen 16:9-Querformat steht, das man von Fernsehern, Laptops und vielen Präsentationen kennt.
Im Alltag ist das 9:16-Format vor allem von folgenden Inhalten bekannt:
- Instagram Stories und Reels
- TikTok Videos
- YouTube Shorts
- Facebook und LinkedIn Stories
- Vertikale Werbeanzeigen in Social Media Feeds
Während früher fast alle Videos im Querformat produziert wurden, orientiert sich das 9:16-Format konsequent an der Art, wie Menschen ihr Smartphone halten. Die meisten Nutzer bedienen das Gerät im Hochformat. Das 9:16-Format füllt dabei den gesamten Bildschirm aus und nutzt die vorhandene Fläche maximal aus.
Technische Einordnung des 9:16-Formats
Das Seitenverhältnis beschreibt das Verhältnis von Breite zu Höhe. Beim 9:16-Format ist das Bild deutlich höher als breit. In der Praxis werden die Inhalte jedoch nicht in Einheiten, sondern in Pixeln angegeben. Häufige Auflösungen im 9:16-Format sind beispielsweise:
- 1080 × 1920 Pixel Full HD vertikal
- 720 × 1280 Pixel HD vertikal
- 2160 × 3840 Pixel 4K vertikal
Für Marketing-Verantwortliche ist es weniger wichtig, jede mögliche Auflösung zu kennen. Entscheidend ist, zu verstehen, dass das 9:16-Format ein klares Hochformat vorgibt und dass Inhalte dafür optimiert werden müssen. Logos, Texte, Grafiken und Protagonisten im Bild sollten so positioniert werden, dass sie im vertikalen Rahmen gut erkennbar sind.
Warum das 9:16-Format im Marketing so relevant ist
Das 9:16-Format hat sich im Marketing etabliert, weil sich das Mediennutzungsverhalten stark auf das Smartphone verlagert hat. Die meisten Social Media Plattformen priorisieren vertikale Inhalte, da sie auf mobilen Displays mehr Aufmerksamkeit erzeugen. Für Erklärvideos und Kampagnen bedeutet das eine Anpassung der Strategie.
Optimale Nutzung des Smartphone-Bildschirms
Im 9:16-Format füllt ein Video den Bildschirm eines Smartphones nahezu vollständig aus. Es gibt kaum Ablenkung durch andere Inhalte. Das erhöht die Chance, dass Nutzer die Botschaft wahrnehmen. Im Vergleich dazu erscheint ein Querformat-Video oft kleiner, mit schwarzen Balken oben und unten oder mit einer reduzierten Fläche, die weniger Raum für Details lässt.
Plattformen, die das 9:16-Format bevorzugen
Viele Plattformen sind inzwischen explizit auf das 9:16-Format ausgerichtet. Typische Beispiele sind:
- TikTok Videos werden nahezu ausschließlich im 9:16-Format konsumiert.
- Instagram Stories und Reels sind auf vertikale Videos ausgelegt.
- YouTube Shorts sind speziell für kurze Inhalte im 9:16-Format konzipiert.
- Facebook und LinkedIn nutzen das 9:16-Format für Stories und teilweise für vertikale Anzeigen.
Wer hier mit Querformat-Videos arbeitet, riskiert, dass Inhalte kleiner, weniger präsent und weniger attraktiv erscheinen. Das 9:16-Format sorgt hingegen dafür, dass die Gestaltung der Plattform optimal genutzt wird.
9:16-Format in der Erklärvideo-Produktion
In der Erklärvideo-Produktion stellt das 9:16-Format besondere Anforderungen an Konzept, Storyboard und Design. Ein Erklärvideo, das ursprünglich für das Querformat geplant wurde, lässt sich nicht ohne Weiteres ins 9:16-Format übertragen, ohne dass wichtige Inhalte verloren gehen oder unleserlich werden.
Storyboard und Bildaufbau
Beim Storyboarden im 9:16-Format muss der Bildaufbau von Anfang an vertikal gedacht werden. Protagonisten, Produkte oder zentrale Objekte werden meist mittig oder leicht versetzt platziert. Textflächen und Call-to-Actions finden ihren Platz eher im oberen oder unteren Drittel. So bleibt der Fokus klar und das Bild wirkt nicht überladen.
Ein typischer Aufbau im 9:16-Format kann zum Beispiel so aussehen:
- Oberes Drittel: Logo, Markenfarbe oder ein kurzer Teasertext
- Mittleres Drittel: Hauptfigur, Produkt oder zentrale Animation
- Unteres Drittel: Call-to-Action, URL, Hinweis auf weitere Inhalte
Diese Struktur hilft, Informationen logisch zu gliedern und gleichzeitig die Aufmerksamkeit des Publikums zu steuern.
Lesbarkeit von Text und Grafiken
Da das 9:16-Format auf mobilen Geräten betrachtet wird, ist die Lesbarkeit von Texten besonders wichtig. Schriften sollten ausreichend groß und kontrastreich sein. Lange Textblöcke eignen sich weniger gut. Stattdessen ist es sinnvoll, Inhalte in kurze, prägnante Aussagen zu gliedern.
Für Erklärvideos im 9:16-Format empfiehlt es sich, mit klaren Icons, reduzierten Illustrationen und gut erkennbaren Formen zu arbeiten. Zu viele Details gehen auf kleinen Bildschirmen schnell unter. Ein minimalistischer, aber durchdachter Stil unterstützt die Verständlichkeit.
9:16-Format und Animation
In animierten Erklärvideos eröffnet das 9:16-Format sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Bewegungen verlaufen häufig von unten nach oben oder umgekehrt, um den vertikalen Raum optimal zu nutzen. Statt breiter Szenen mit vielen Elementen nebeneinander konzentriert man sich auf vertikale Abläufe und klare Hierarchien.
Ein Beispiel aus der Praxis: In einem animierten Erklärvideo für eine App kann der Nutzerfluss von der Startseite bis zur Buchung vertikal aufgebaut werden. Oben sieht man die Ausgangssituation, darunter folgen Schritt für Schritt die weiteren Aktionen. Die Animation nutzt das 9:16-Format, indem sie den Blick nach unten führt, während die Geschichte sich entfaltet.
Für Illustratoren und Motion Designer bedeutet das 9:16-Format, dass Kompositionen neu gedacht werden. Breite Szenen mit vielen seitlichen Details funktionieren weniger gut. Stattdessen rücken vertikale Ebenen, Tiefenstaffelung und klare Fokusbereiche in den Vordergrund.
Einsatz des 9:16-Formats im Marketing-Alltag
Im Marketing-Alltag begegnet das 9:16-Format an vielen Stellen. Kampagnen werden zunehmend so geplant, dass Kernbotschaften zuerst in vertikaler Form umgesetzt werden. Querformate entstehen dann ergänzend für Website, Messen oder Präsentationen.
Social Ads und Kampagnen
Werbeanzeigen im 9:16-Format werden besonders häufig in Story-Formaten ausgespielt. Nutzer wischen sich durch Inhalte, und jede Anzeige hat nur wenige Sekunden, um zu überzeugen. Um diese Chance zu nutzen, sollten Marketing-Verantwortliche auf folgende Punkte achten:
- Schneller Einstieg Die ersten Sekunden müssen klar machen, worum es geht.
- Markenpräsenz Logo und Markenwelt sollten früh sichtbar sein.
- Klarer Call-to-Action Ein eindeutiger Handlungsaufruf am Ende oder sogar mittendrin.
- Optimierung für Ton an und aus Viele Nutzer sehen Videos ohne Ton, deshalb sind Untertitel und visuelle Hervorhebungen wichtig.
Das 9:16-Format eignet sich besonders gut, um persönliche, unmittelbare Inhalte zu vermitteln. Ein Mitarbeiter, der in die Kamera spricht, ein Produkt, das aus der Nähe gezeigt wird, oder eine schnelle Schritt-für-Schritt-Anleitung wirken im Hochformat sehr nahbar und direkt.
Content-Recycling und Format-Adaption
Viele Unternehmen verfügen bereits über Videomaterial im Querformat. Um dieses Material im 9:16-Format zu nutzen, ist eine gezielte Adaption nötig. Dabei gibt es mehrere Ansätze:
- Neu-Cropping Ausschnitte aus dem Querformat werden so gewählt, dass sie im 9:16-Format funktionieren. Wichtig ist, dass zentrale Inhalte nicht abgeschnitten werden.
- Re-Layout Grafische Elemente und Texte werden neu angeordnet, um dem Hochformat zu entsprechen.
- Zusätzliche Animationen Elemente wie Rahmen, Hintergründe oder ergänzende Grafiken können helfen, den vertikalen Raum sinnvoll zu füllen.
In vielen Fällen ist es sinnvoll, bereits bei der ursprünglichen Produktion an das 9:16-Format zu denken. Wer Szenen so dreht oder animiert, dass sie genügend Raum für späteres Cropping lassen, spart Zeit und Kosten bei der Adaption.
Gestalterische Besonderheiten des 9:16-Formats
Das 9:16-Format hat einen eigenen gestalterischen Charakter. Es eignet sich besonders gut für Inhalte, die Nähe, Fokus und Klarheit vermitteln sollen. Gleichzeitig erfordert es einen bewussten Umgang mit Bildkomposition und Informationsdichte.
Fokus auf zentrale Elemente
Da der horizontale Raum begrenzt ist, rücken zentrale Elemente stärker in den Vordergrund. Ein einzelnes Produkt, eine Person oder ein klares Symbol kann im 9:16-Format sehr wirkungsvoll inszeniert werden. Breite Szenen mit vielen gleichwertigen Elementen sind dagegen schwieriger darzustellen.
Für Erklärvideos bedeutet das: Jede Szene sollte eine klare Hauptaussage haben. Statt mehrere Informationen gleichzeitig zu zeigen, ist es oft besser, sie nacheinander zu präsentieren. Das 9:16-Format unterstützt diese lineare, schrittweise Vermittlung.
Typografie und Call-to-Action
Texte und Call-to-Actions müssen im 9:16-Format schnell erfassbar sein. Kurze Aussagen, klare Verben und gut lesbare Schriftgrößen sind entscheidend. Viele erfolgreiche Videos arbeiten mit wenigen Worten, die gezielt hervorgehoben werden.
Ein typisches Beispiel: Ein vertikales Video beginnt mit einem markierten Wort wie Problem oder Neu im oberen Bereich. Im mittleren Bereich wird die Situation gezeigt, und im unteren Bereich erscheint ein klarer Call-to-Action wie Jetzt testen oder Mehr erfahren. Das 9:16-Format lenkt den Blick dabei automatisch von oben nach unten und unterstützt den Lesefluss.
Strategische Planung von 9:16-Inhalten
Für Marketing-Verantwortliche ist es sinnvoll, das 9:16-Format nicht nur als technisches Detail, sondern als strategischen Baustein zu betrachten. Es beeinflusst, wie Geschichten erzählt, wie Produkte präsentiert und wie Kampagnen aufgebaut werden.
Formatgerechte Storytelling-Konzepte
Storytelling im 9:16-Format lebt von klar strukturierten, kurzen Sequenzen. Statt langer Einführungen eignen sich direkte Einstiege in eine Situation. Ein typischer Ablauf könnte so aussehen:
- Aufmerksamkeit erzeugen durch eine überraschende Szene oder Frage
- Problem oder Bedarf kurz visualisieren
- Lösung zeigen, Produkt oder Service in Aktion
- Konkreten nächsten Schritt anbieten Call-to-Action
Das 9:16-Format unterstützt diese Dramaturgie, weil es den Fokus eng hält. Jede Szene wirkt nah und unmittelbar, was besonders bei Erklärvideos und Produktvorstellungen von Vorteil ist.
Integration in den Marketing-Mix
Das 9:16-Format sollte Teil einer ganzheitlichen Content-Strategie sein. Viele Kampagnen nutzen eine Kombination aus:
- Vertikalen Kurzvideos für Social Media im 9:16-Format
- Längeren Erklärvideos im Querformat für Website und Präsentationen
- Statischen Visuals und Grafiken für Anzeigen und Landingpages
Die Herausforderung besteht darin, eine konsistente Markenbotschaft über alle Formate hinweg zu gewährleisten. Farben, Bildstil, Tonalität und Kernbotschaften sollten wiedererkennbar sein, auch wenn das Format wechselt. Das 9:16-Format ist dabei oft der erste Kontaktpunkt, da Nutzer es in Feeds und Stories spontan entdecken.
Praxisnahe Beispiele aus dem Alltag
Um die Bedeutung des 9:16-Formats greifbar zu machen, lohnt sich ein Blick auf typische Alltagssituationen im Marketing.
Produktlaunch auf Social Media
Ein Unternehmen bringt ein neues digitales Produkt heraus. Die Kampagne umfasst ein ausführliches Erklärvideo im Querformat für die Website und Präsentationen. Parallel dazu werden mehrere kurze Clips im 9:16-Format erstellt:
- Ein 10 Sekunden Teaser, der das Hauptproblem der Zielgruppe anspricht
- Ein 15 Sekunden Clip, der die wichtigste Funktion zeigt
- Ein 20 Sekunden Testimonial im Hochformat, in dem ein Nutzer kurz berichtet
Diese Inhalte werden in Stories, Reels und Shorts ausgespielt und leiten mit einem Call-to-Action auf die Landingpage mit dem längeren Erklärvideo weiter. Das 9:16-Format fungiert in diesem Szenario als Türöffner, der Aufmerksamkeit erzeugt und Interesse weckt.
Interne Kommunikation und Schulung
Auch intern kann das 9:16-Format sinnvoll sein. Kurze Erklärvideos für Mitarbeiter, etwa zu neuen Tools oder Prozessen, lassen sich im Hochformat produzieren und über interne Social Kanäle oder Apps verbreiten. Mitarbeiter können diese Inhalte bequem am Smartphone ansehen, etwa unterwegs oder zwischen Terminen.
Ein kurzes vertikales Video, das einen neuen Prozess zeigt, ist oft leichter zugänglich als ein langes PDF oder eine umfangreiche Präsentation. Das 9:16-Format unterstützt hier eine schnelle, praxisnahe Wissensvermittlung.
Häufige Fehler und wie man sie vermeidet
Beim Einsatz des 9:16-Formats treten immer wieder ähnliche Probleme auf. Wer diese kennt, kann sie frühzeitig vermeiden.
- Unüberlegte Umwandlung von Querformat Wird ein Querformat-Video einfach ins 9:16-Format gezoomt, fehlen oft wichtige Bildteile. Besser ist eine gezielte Planung oder ein bewusstes Reframing.
- Zu kleine Texte Schriften, die auf dem Desktop gut lesbar sind, wirken auf dem Smartphone schnell zu klein. Im 9:16-Format sollten Texte für mobile Nutzung optimiert sein.
- Überladene Bilder Zu viele Elemente gleichzeitig verwirren. Besser ist eine klare Fokussetzung pro Szene.
- Fehlende Untertitel Da viele Nutzer Videos ohne Ton ansehen, sind Untertitel oder visuelle Hervorhebungen im 9:16-Format besonders wichtig.
Wer diese Punkte berücksichtigt, kann das Potenzial des 9:16-Formats deutlich besser ausschöpfen und Inhalte produzieren, die sowohl technisch als auch inhaltlich überzeugen.
Zusammenfassung und Einordnung
Das 9:16-Format ist weit mehr als nur ein technisches Seitenverhältnis. Es spiegelt wider, wie Menschen heute Medien nutzen, wie sie Informationen konsumieren und wie Marken mit ihrem Publikum in Kontakt treten. Für Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Marketing bietet das 9:16-Format eine direkte, mobilegerechte Möglichkeit, Botschaften zu vermitteln, Produkte zu erklären und Geschichten zu erzählen. Wer in der Planung von Videoinhalten frühzeitig an das 9:16-Format denkt, kann seine Inhalte gezielt auf die wichtigsten Kanäle und Nutzungssituationen ausrichten. Das betrifft den Bildaufbau, die Lesbarkeit von Texten, die Gestaltung von Animationen und die Dramaturgie von Stories. Gleichzeitig fügt sich das 9:16-Format ideal in einen modernen Marketing-Mix ein, in dem vertikale Kurzvideos, längere Erklärfilme, Illustrationen und andere Medienformate sich ergänzen. Für Marketing-Verantwortliche ohne technisches Vorwissen bedeutet das vor allem: Das 9:16-Format sollte als eigener Kommunikationsraum verstanden werden, der klare Regeln, aber auch große gestalterische Freiheiten bietet. Wer diese Besonderheiten berücksichtigt, kann mit vertikalen Videos aufmerksamkeitsstarke, verständliche und wirkungsvolle Inhalte schaffen, die genau dort ankommen, wo die Zielgruppe unterwegs ist, nämlich auf dem Smartphone.
Häufige Fragen zu „9:16-Format"
Das 9:16-Format beschreibt ein vertikales Hochkant-Seitenverhältnis, bei dem die Höhe größer ist als die Breite. Es ist das Gegenteil des klassischen 16:9 Querformats und wurde durch die Smartphone-Nutzung populär. Besonders auf Social Media Plattformen wird dieses Format bevorzugt angezeigt.
Im Marketing werden Erklärvideos häufig auf dem Smartphone angesehen. Das 9:16-Format füllt den Bildschirm auf mobilen Geräten optimal aus und sorgt so für mehr Aufmerksamkeit und bessere Nutzbarkeit. Unternehmen können ihre Botschaften damit ohne störende schwarze Ränder präsentieren.
Das 9:16-Format eignet sich vor allem für TikTok, Instagram Reels, YouTube Shorts, Facebook Stories und LinkedIn Stories. Diese Plattformen sind auf vertikale Videos ausgelegt und zeigen Inhalte im Vollbild. So erreichen Marken ihre Zielgruppen dort, wo sie Inhalte überwiegend mobil konsumieren.
Achten Sie darauf, dass alle wichtigen Bildinhalte im zentralen Bereich des Hochkantformats liegen. Texte und Grafiken sollten groß genug und gut lesbar sein, da das Video meist auf kleineren Smartphone Displays angesehen wird. Planen Sie Bildausschnitt, Animation und Illustration von Anfang an speziell für das vertikale Format.
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