Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Buying Center einfach erklärt

Buying Center beschreibt alle Personen in einem Unternehmen, die gemeinsam über den Kauf von Erklärvideos und anderen Marketingleistungen entscheiden.

In vielen Unternehmen trifft nicht eine einzelne Person die Entscheidung für den Kauf einer Leistung, etwa einer Videoproduktion oder einer Animationsreihe für Social Media. Stattdessen sind mehrere Personen beteiligt, die unterschiedliche Rollen, Interessen und Ziele haben. Diese Gruppe von Personen wird im Fachjargon als Buying Center bezeichnet. Wer Marketing betreibt und Erklärvideos, Imagefilme oder Illustrationsprojekte verkaufen oder einkaufen möchte, sollte genau verstehen, wie ein Buying Center funktioniert, wie es zusammengesetzt ist und wie man es gezielt ansprechen kann.

Grundidee und Definition

Der Begriff Buying Center beschreibt alle Personen in einem Unternehmen, die direkt oder indirekt an einer Kaufentscheidung beteiligt sind. Es handelt sich also nicht um eine offizielle Abteilung mit Türschild, sondern um ein temporäres Entscheidungsteam, das sich um eine konkrete Beschaffung kümmert. Im Umfeld von Videoproduktion und Marketing kann ein solches Team zum Beispiel gebildet werden, wenn ein Unternehmen ein neues Erklärvideo, eine Serie von Social Media Clips oder eine umfassende Kampagne mit Animationen beauftragen möchte.

Ein Buying Center kann aus nur zwei Personen bestehen oder aus zehn und mehr. Typischerweise kommen sie aus unterschiedlichen Bereichen, etwa Marketing, Vertrieb, Einkauf, IT, Fachabteilung und Geschäftsführung. Jede Person bringt eigene Ziele und Bedenken mit, etwa Sichtbarkeit der Marke, Budgetkontrolle, technische Anforderungen oder rechtliche Aspekte. Für Anbieter von Erklärvideos, Illustrationen oder Content Marketing ist es entscheidend, diese unterschiedlichen Perspektiven zu kennen, um Angebote, Präsentationen und Gespräche passgenau zu gestalten.

Typische Rollen im Buying Center

Im Buying Center lassen sich mehrere Rollen unterscheiden. Diese Rollen müssen nicht immer von verschiedenen Personen besetzt sein, manchmal vereint eine Person mehrere Funktionen. Wichtig ist, die Logik hinter diesen Rollen zu verstehen, um in der Praxis die richtigen Ansprechpartner zu identifizieren.

Initiator

Der Initiator ist die Person, die das Beschaffungsprojekt anstößt. Im Marketing Alltag könnte das die Marketing Leiterin sein, die erkennt, dass die Website des Unternehmens komplexe Produkte nicht gut erklärt und deshalb ein Erklärvideo benötigt wird. Sie formuliert das Problem und startet die Suche nach einer Lösung.

Beispiel: Die Leiterin Marketing stellt fest, dass der Vertrieb immer wieder dieselben komplexen Fragen zu einem neuen Software Produkt beantworten muss. Sie schlägt vor, ein animiertes Erklärvideo zu produzieren, um die Produktvorteile schneller und klarer zu vermitteln.

Anwender

Die Anwender sind diejenigen, die die Lösung später nutzen oder mit ihr arbeiten. Im Bereich Videoproduktion können das zum Beispiel Social Media Manager, Content Manager oder Vertriebsmitarbeiter sein, die das Video in Präsentationen einsetzen. Ihre Bedürfnisse sind wichtig, damit die Lösung im Alltag tatsächlich funktioniert.

Wenn ein Buying Center ein Video beauftragt, achten Anwender zum Beispiel darauf, dass das Video im richtigen Format vorliegt, leicht in Präsentationen eingebunden werden kann und zu den Kanälen passt, auf denen sie aktiv sind, etwa LinkedIn, Instagram oder die eigene Website.

Beeinflusser

Beeinflusser sind Personen, die mit ihrem Fachwissen oder ihrer Meinung die Entscheidung prägen, ohne selbst die finale Unterschrift zu leisten. Im Umfeld von Erklärvideos können das zum Beispiel Brand Manager, Kreativdirektoren oder auch IT Verantwortliche sein. Sie achten auf Markenrichtlinien, technische Anforderungen oder rechtliche Vorgaben.

Beispiel: Der Brand Manager prüft, ob der vorgeschlagene Illustrationsstil zur Marke passt, ob die Tonalität des Sprechers stimmig ist und ob das Storyboard die Markenwerte widerspiegelt. Seine Einschätzung kann dazu führen, dass ein Anbieter bevorzugt oder abgelehnt wird.

Entscheider

Der Entscheider ist meist eine Person mit Budgetverantwortung, etwa die Geschäftsführung, der Marketing Director oder die Leiterin Unternehmenskommunikation. Sie wägt Kosten, Nutzen und Risiken ab und gibt die finale Freigabe. In manchen Unternehmen ist der Entscheider im Buying Center stark in den Prozess eingebunden, in anderen Fällen erhält er oder sie eine Zusammenfassung und entscheidet auf dieser Basis.

Bei größeren Videoprojekten, etwa einer Serie von internationalen Produktvideos, sitzt der Entscheider häufig nicht im Tagesgeschäft, sondern betrachtet das Projekt aus strategischer Perspektive. Ihn interessiert, ob die Investition zu den Unternehmenszielen passt, ob die geplante Videostrategie skalierbar ist und ob der Anbieter zuverlässig wirkt.

Einkäufer

Der Einkäufer oder die Einkaufsabteilung verhandelt Preise, Vertragsbedingungen und Lieferfristen. In vielen Unternehmen ist der Einkauf formaler Teil des Buying Center, auch wenn er fachlich nicht in die inhaltliche Bewertung eines Erklärvideos eingreift. Er stellt sicher, dass interne Richtlinien eingehalten werden und dass Angebote vergleichbar sind.

Für Dienstleister in der Videoproduktion ist es sinnvoll, früh zu verstehen, ob und wann der Einkauf eingebunden wird. So können Angebote und Pakete so gestaltet werden, dass sie für den Einkauf transparent und nachvollziehbar sind, etwa durch klare Leistungsbeschreibungen, definierte Korrekturschleifen und eindeutige Nutzungsrechte.

Gatekeeper

Gatekeeper kontrollieren den Informationsfluss in das Buying Center hinein. Das können Assistentinnen, Projektleiter oder auch Marketing Koordinatoren sein. Sie entscheiden, welche Anbieter überhaupt in Betracht gezogen werden, welche Unterlagen an wen weitergeleitet werden und welche Termine zustande kommen.

Beispiel: Eine Marketing Koordinatorin erhält täglich mehrere Anfragen von Videoproduktionsfirmen. Sie filtert diese vor und leitet nur die Angebote weiter, die professionell wirken, zum Budgetrahmen passen und ein klares Verständnis für die Branche des Unternehmens zeigen.

Nutzervertreter und Fachabteilungen

In vielen Projekten sind zudem weitere Fachabteilungen an einem Buying Center beteiligt, etwa Produktmanagement, Vertrieb oder HR. Sie sind nicht immer klar einer der klassischen Rollen zugeordnet, bringen aber wichtige Anforderungen ein. So kann die HR Abteilung bei einem Recruiting Video darauf achten, dass die Arbeitgebermarke richtig dargestellt wird, während der Vertrieb bei einem Sales Video auf klare Call to Actions und konkrete Produktvorteile pocht.

Warum das Buying Center im Marketing so wichtig ist

Für Marketing Verantwortliche und Anbieter von Videoproduktionen ist das Konzept des Buying Center aus mehreren Gründen relevant. Es hilft, die internen Entscheidungswege besser zu verstehen, Angebote zielgerichteter zu formulieren und die Kommunikation an die Bedürfnisse der Beteiligten anzupassen.

  • Realistische Erwartung an den Entscheidungsprozess: Wer weiß, dass mehrere Personen beteiligt sind, plant ausreichend Zeit und Abstimmungsschleifen ein.
  • Gezielte Ansprache: Unterschiedliche Rollen benötigen unterschiedliche Informationen. Der Entscheider interessiert sich für ROI und Strategie, der Anwender für Handhabung und Praxisnutzen.
  • Weniger Missverständnisse: Wer die Perspektiven aller Beteiligten kennt, kann Konflikte früh erkennen und lösen, etwa zwischen kreativen Wünschen und Budgetvorgaben.
  • Bessere Angebote: Angebote, die die Sprache des gesamten Buying Center sprechen, haben eine höhere Chance auf Erfolg, da sie fachliche, kaufmännische und strategische Aspekte gleichermaßen berücksichtigen.

Beispiel aus der Videoproduktion

Um die Funktionsweise eines Buying Center greifbarer zu machen, lohnt sich ein konkretes Beispiel aus der Praxis. Angenommen, ein mittelständisches Technologieunternehmen möchte ein animiertes Erklärvideo produzieren, um ein komplexes Produkt auf der Website und in Vertriebsgesprächen vorzustellen.

In diesem Fall könnte das Buying Center so aussehen:

  • Initiator: Die Marketing Leiterin erkennt den Bedarf, weil Website Besucher häufig abspringen, bevor sie das Produkt verstehen.
  • Anwender: Der Vertrieb möchte das Video in Kundenterminen nutzen und es in Präsentationen einbinden.
  • Beeinflusser: Der Produktmanager achtet auf fachliche Korrektheit, der Brand Manager auf Markenfit und Tonalität.
  • Entscheider: Die Geschäftsführung gibt das Budget frei und prüft, ob die Investition zur Gesamtstrategie passt.
  • Einkäufer: Die Einkaufsabteilung holt mehrere Angebote ein und vergleicht Preis, Leistungsumfang und Nutzungsrechte.
  • Gatekeeper: Eine Marketing Projektmanagerin koordiniert alle Kontakte mit Agenturen und filtert die eingehenden Anfragen.

Für eine Videoproduktionsfirma bedeutet das, dass die Präsentation des Angebots mehrere Ebenen abdecken sollte. Die kreative Idee und das Storytelling sprechen Marketing und Brand Management an, die klare Darstellung der technischen Vorteile überzeugt den Produktmanager, die transparente Kostenstruktur und die Angaben zu Nutzungsrechten erleichtern dem Einkauf die Bewertung, und eine kurze Darstellung des strategischen Nutzens des Videos adressiert die Geschäftsführung.

Praxisnahe Hinweise für Marketing Verantwortliche

Wer selbst Teil eines Buying Center ist oder dieses steuert, kann den Entscheidungsprozess für Videoproduktionen und Marketingmaßnahmen aktiver gestalten. Einige praktische Hinweise helfen dabei, Projekte effizienter und zielgerichteter umzusetzen.

Rollen früh klären

Zu Beginn eines Projekts ist es sinnvoll, die beteiligten Rollen zu identifizieren. Wer initiiert das Projekt, wer nutzt das Ergebnis, wer entscheidet über das Budget, wer prüft rechtliche oder technische Anforderungen. Eine einfache Liste der Beteiligten mit ihren Rollen schafft Transparenz und vermeidet spätere Überraschungen.

Gerade bei Erklärvideos und Animationen sollte früh klar sein, wer die inhaltliche Freigabe erteilt. Wenn der Produktmanager erst kurz vor Schluss eingebunden wird, drohen umfangreiche inhaltliche Änderungen, die Zeit und Budget strapazieren.

Anforderungen gemeinsam definieren

Ein Buying Center funktioniert am besten, wenn die wichtigsten Anforderungen gemeinsam definiert werden. Dazu gehören Ziele, Zielgruppen, Kanäle, Budgetrahmen, Zeitplan und gewünschte Formate. In einem kurzen Kick off Workshop oder einem strukturierten Briefing Gespräch können alle Beteiligten ihre Perspektive einbringen.

Beispiel: Marketing formuliert das Ziel, die Markenbekanntheit zu steigern, der Vertrieb wünscht sich konkrete Nutzenargumente im Video, die HR Abteilung möchte das Material eventuell später für Recruiting anpassen. Wenn diese Punkte früh auf dem Tisch liegen, kann das Storyboard entsprechend gestaltet werden.

Informationen aufbereiten

Da ein Buying Center aus Personen mit unterschiedlichem Hintergrund besteht, sollten Informationen in geeigneter Form aufbereitet werden. Für Kreative und Marketing Verantwortliche eignen sich Moodboards, Stilreferenzen und Storyboards. Für Entscheider und Einkauf sind knappe Zusammenfassungen, Kostenübersichten und Zeitpläne hilfreich.

In der Praxis kann es sinnvoll sein, eine kurze Zusammenfassung des Projekts zu erstellen, die alle wichtigen Punkte enthält. Diese kann intern weitergegeben werden, ohne dass jedes Mal alle Details neu erklärt werden müssen. So bleibt das Projekt auch dann verständlich, wenn neue Personen in das Buying Center hinzukommen.

Interne Kommunikation steuern

Ein häufiges Problem in Projekten mit Videoproduktionen ist, dass Rückmeldungen aus dem Buying Center ungeordnet und widersprüchlich bei der Agentur ankommen. Die eine Person möchte mehr Humor, die andere fordert mehr Seriosität, eine dritte Person fragt nach technischen Details. Hier hilft eine klare interne Koordination.

Es ist sinnvoll, eine verantwortliche Person zu benennen, die alle internen Rückmeldungen sammelt, strukturiert und priorisiert. Diese Person tritt nach außen als zentrale Ansprechpartnerin auf und sorgt dafür, dass das Feedback aus dem Buying Center zu einem einheitlichen Briefing gebündelt wird. So werden Korrekturschleifen effizienter und Projekte bleiben im Zeitplan.

Perspektive der Dienstleister

Auch für Agenturen, Videoproduktionsfirmen und Freelancer ist es wichtig, das Konzept des Buying Center zu verstehen. Wer nur mit einer Kontaktperson spricht und die übrigen Rollen ignoriert, läuft Gefahr, an den eigentlichen Bedürfnissen vorbeizuarbeiten.

Mehrere Ansprechpartner einbeziehen

In der Angebotsphase kann es hilfreich sein, gezielt nach den weiteren Beteiligten zu fragen. Wer entscheidet über das Budget, wer gibt die Inhalte frei, wer nutzt das Ergebnis im Alltag. So lassen sich Workshops, Präsentationen und Unterlagen besser planen. Beispielsweise kann für den Entscheider eine kurze Management Zusammenfassung vorbereitet werden, während für die Anwender ein Beispiel Workflow gezeigt wird, wie das Video in den Alltag integriert wird.

Angebote verständlich strukturieren

Da Angebote häufig durch mehrere Hände gehen, sollten sie klar gegliedert sein. Ein übersichtliches Angebot mit einer Zusammenfassung der Ziele, einer Beschreibung des kreativen Ansatzes, einer transparenten Kostenaufstellung und klaren Angaben zu Nutzungsrechten erleichtert es dem Buying Center, eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Besonders wichtig ist eine präzise Beschreibung der Leistungen. Was ist im Paket enthalten, wie viele Korrekturschleifen sind vorgesehen, welche Formate werden geliefert, wie lange dürfen die Videos genutzt werden. Diese Klarheit reduziert Rückfragen aus dem Einkauf und stärkt das Vertrauen in den Dienstleister.

Bedürfnisse der Rollen adressieren

Ein erfahrener Dienstleister spricht die unterschiedlichen Rollen im Buying Center bewusst an. Für den Marketing Verantwortlichen wird erklärt, wie das Video zur Markenstrategie passt. Dem Vertrieb wird gezeigt, wie das Video in Pitches eingesetzt werden kann. Dem Produktmanager wird versichert, dass fachliche Korrektheit Priorität hat. Dem Einkauf werden klare Zahlen und verlässliche Konditionen geliefert.

So entsteht das Bild eines Partners, der nicht nur kreativ arbeitet, sondern auch die internen Abläufe und Anforderungen seiner Kunden versteht. In einem Umfeld, in dem viele Anbieter um Aufmerksamkeit werben, kann diese Professionalität ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.

Typische Herausforderungen im Buying Center

Auch wenn ein Buying Center viele Vorteile bietet, etwa durch gebündeltes Wissen und unterschiedliche Perspektiven, bringt es auch Herausforderungen mit sich. Diese zu kennen hilft, Probleme früh zu erkennen und aktiv gegenzusteuern.

  • Unklare Verantwortlichkeiten: Wenn nicht klar ist, wer die finale Entscheidung trifft, können Projekte sich verzögern oder im Sande verlaufen.
  • Konfliktende Ziele: Marketing möchte maximale Wirkung, der Einkauf minimalen Preis, die Fachabteilung maximale inhaltliche Tiefe. Diese Ziele müssen ausbalanciert werden.
  • Informationsverluste: Wenn Informationen nur mündlich weitergegeben werden, können wichtige Details verloren gehen oder missverstanden werden.
  • Späte Einbindung: Werden wichtige Rollen zu spät eingebunden, entstehen zusätzliche Korrekturschleifen und Mehrkosten.

Eine strukturierte Herangehensweise, klare Briefings und regelmäßige Abstimmungen helfen, diese Herausforderungen zu meistern. Je besser alle Beteiligten verstehen, wie ein Buying Center funktioniert, desto reibungsloser verlaufen Marketing und Videoprojekte.

Fazit

Das Konzept des Buying Center macht sichtbar, was in vielen Unternehmen bereits Alltag ist. Kaufentscheidungen für Erklärvideos, Animationsprojekte, Illustrationen oder umfassende Marketingkampagnen werden nicht von Einzelpersonen getroffen, sondern von Gruppen mit unterschiedlichen Rollen, Zielen und Verantwortlichkeiten. Wer diese Struktur erkennt und aktiv gestaltet, kann Projekte effizienter planen, Missverständnisse reduzieren und bessere Ergebnisse erzielen. Für Marketing Verantwortliche bedeutet das, interne Rollen und Erwartungen früh zu klären, Anforderungen gemeinsam zu definieren und die Kommunikation zu bündeln. Für Dienstleister in der Videoproduktion heißt es, Angebote so zu gestalten, dass sie die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigen und als verlässlicher Partner aufzutreten, der nicht nur kreativ überzeugt, sondern auch die internen Entscheidungsprozesse seiner Kunden versteht. Auf diese Weise wird das Buying Center nicht als Hürde erlebt, sondern als sinnvolle Struktur, die zu fundierten Entscheidungen und wirkungsvollen Marketingmaßnahmen führt.

Häufige Fragen zu „Buying Center"

Ein Buying Center ist die Gruppe aller Personen in einem Unternehmen, die an einer Kaufentscheidung beteiligt sind. Dazu gehören zum Beispiel Marketing, Geschäftsführung, Einkauf und IT, wenn es etwa um eine Videoproduktion oder ein Erklärvideo geht. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven und Anforderungen in den Entscheidungsprozess ein.

Bei der Beauftragung von Erklärvideos oder Animationsfilmen entscheiden selten nur einzelne Personen. Oft müssen Budget, Technik, Inhalte und rechtliche Aspekte gemeinsam abgestimmt werden. Wer das Buying Center kennt, kann Angebote, Präsentationen und Referenzen gezielt auf die Bedürfnisse der wichtigsten Beteiligten zuschneiden.

Im Marketing zählen häufig die Marketingleitung und das operative Marketingteam zum Buying Center. Zusätzlich sind oft Geschäftsführung, Einkauf, Fachabteilungen wie Vertrieb oder Produktmanagement sowie gegebenenfalls IT und Rechtsabteilung beteiligt. Je größer und komplexer das Projekt, desto mehr Rollen sind eingebunden.

Überlegen Sie, wer bei vergangenen Projekten für Budgetfreigaben, technische Anforderungen, Inhalte und Verträge zuständig war. Sprechen Sie früh mit diesen Personen und klären Sie, wer welche Entscheidung treffen oder beeinflussen darf. So stellen Sie sicher, dass Ihr Erklärvideo oder Ihre Videokampagne intern schneller abgestimmt und freigegeben wird.

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Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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