Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Claim einfach erklärt
Ein Claim ist der einprägsame Kernsatz, der Ihre Botschaft im Erklärvideo klar, kurz und merkfähig auf den Punkt bringt.
Inhalt
- Grundverständnis: Was ist ein Claim?
- Funktionen eines Claim im Marketing und in Videos
- Merkmale eines guten Claim
- Der Claim im Erklärvideo: Einsatz und Gestaltung
- Praxisnahe Beispiele aus Marketing und Videoproduktion
- Entwicklung eines Claim: Vorgehen für Marketing-Verantwortliche
- Typische Fehler und wie man sie vermeidet
- Fazit: Warum sich die Arbeit am Claim lohnt
In der Welt von Erklärvideo, Videoproduktion und Marketing spielt ein kurzer, prägnanter Satz eine zentrale Rolle: Er verdichtet die Botschaft einer Marke, eines Produkts oder eines Videos auf den Punkt. Dieser Satz wird als Claim bezeichnet und begleitet häufig Kampagnen, Spots und Erklärvideos über einen längeren Zeitraum. Um ihn sinnvoll einsetzen zu können, ist es wichtig zu verstehen, was ein Claim genau ist, wie er sich von anderen Textelementen unterscheidet und wie er in der Videoproduktion gezielt genutzt werden kann.
Grundverständnis: Was ist ein Claim?
Ein Claim ist ein kurzer, einprägsamer Satz, der die Essenz einer Marke, eines Angebots oder einer Kampagne ausdrückt. Er soll in wenigen Worten verdeutlichen, wofür ein Unternehmen steht, welches Versprechen es abgibt oder welchen Nutzen Kundinnen und Kunden erwarten dürfen. In der Regel ist ein Claim dauerhaft oder zumindest über einen längeren Zeitraum im Einsatz und wird in vielen Medien wiederholt, etwa auf Websites, in Erklärvideos, auf Social Media, in Printanzeigen oder auf Messeauftritten.
Im Kontext von Erklärvideos und Videoproduktion taucht der Claim oftmals am Anfang oder am Ende eines Videos auf. Er kann gesprochen, eingeblendet oder mit einer animierten Typografie inszeniert werden. Ziel ist es, dass das Publikum sich an diesen Satz erinnert, auch wenn Details des Videos schon wieder verblasst sind.
Abgrenzung zu Slogan, Headline und Copy
Im Marketing-Alltag werden Begriffe wie Slogan, Headline und Copy häufig neben dem Wort Claim verwendet. Obwohl sie verwandt sind, erfüllen sie unterschiedliche Aufgaben.
- Slogan: Wird oft synonym zum Claim genutzt, bezeichnet aber manchmal eher eine kampagnenspezifische Zeile, die nur für eine bestimmte Aktion oder einen begrenzten Zeitraum gilt.
- Headline: Ist die Überschrift einer Anzeige, einer Landingpage oder eines Videos. Sie soll Aufmerksamkeit erzeugen und zum Weiterlesen oder Weitersehen motivieren. Eine Headline kann, muss aber nicht der Claim sein.
- Copy: Umfasst den restlichen Werbetext, zum Beispiel die Beschreibung eines Produkts oder die Erzählerstimme im Erklärvideo. Die Copy erklärt und begründet, während der Claim auf den Punkt bringt.
Zusammengefasst: Die Headline fängt den Blick, die Copy erklärt, und der Claim verankert das Markenversprechen im Gedächtnis.
Funktionen eines Claim im Marketing und in Videos
Ein wirksamer Claim erfüllt mehrere Funktionen gleichzeitig. Er ist nicht nur ein hübscher Satz, sondern ein zentrales Werkzeug der Markenführung und Videokommunikation.
1. Positionierung der Marke
Der Claim zeigt, wofür eine Marke steht und wie sie sich von anderen unterscheidet. Er macht die Positionierung sichtbar und hörbar. In einem Erklärvideo zu einer Softwarelösung kann der Claim zum Beispiel deutlich machen, ob die Marke eher für Einfachheit, für Geschwindigkeit oder für Sicherheit steht.
Beispiel: Eine Agentur für Erklärvideos könnte einen Claim nutzen wie: „Komplexes einfach erklärt.“ Der Satz positioniert die Agentur als Partner, der schwierige Inhalte verständlich macht.
2. Verdichtung der Kernbotschaft
Ein gutes Video enthält viele Informationen, doch das Publikum merkt sich meist nur wenige davon. Der Claim fasst die wichtigste Botschaft kompakt zusammen. Gerade am Ende eines Erklärvideos bleibt oft nur wenig Zeit, also muss der abschließende Satz präzise und merkfähig sein.
Wenn ein Video etwa die Einführung eines neuen Service im Detail erklärt, kann der Claim am Schluss den Nutzen in einem Satz bündeln, etwa: „Mehr Zeit für das, was wirklich zählt.“
3. Emotionaler Anker
Ein Claim wirkt nicht nur rational, sondern auch emotional. Er kann Vertrauen, Vorfreude, Sicherheit oder Begeisterung vermitteln. In der Videoproduktion wird diese Wirkung häufig durch Musik, Sprecherstimme und Animation verstärkt.
Ein sachliches Erklärvideo zu einem technischen Produkt kann durch einen emotional formulierten Claim persönlicher werden. So erhält die Marke ein Gesicht und eine Haltung, die über reine Fakten hinausgeht.
4. Wiedererkennung und Markenbindung
Da der Claim über längere Zeit gleich bleibt, trägt er zur Wiedererkennung bei. Kundinnen und Kunden verbinden den Satz mit Logo, Farbwelt und Bildsprache. In der Praxis bedeutet das: Wenn jemand den Claim hört oder liest, denkt er automatisch an die dazugehörige Marke.
In Videos zeigt sich dies zum Beispiel, wenn am Ende eines Clips immer wieder derselbe Claim zusammen mit dem Logo eingeblendet wird. Nach mehreren Kontakten prägt sich dieser Satz ein und unterstützt die Markenbindung.
Merkmale eines guten Claim
Nicht jeder kurze Satz ist automatisch ein guter Claim. Einige Eigenschaften sind besonders wichtig, damit der Satz seine Wirkung im Marketing und speziell in Erklärvideos entfalten kann.
Prägnanz und Kürze
Ein Claim sollte möglichst kurz sein, oft nur wenige Wörter oder ein knapper Satz. In Videos gibt es nur wenig Zeit, um ihn zu lesen oder zu hören. Je kürzer der Claim, desto leichter kann das Publikum ihn erfassen und behalten.
- Kurz: „Einfach besser lernen.“
- Weniger geeignet: „Wir helfen Ihnen dabei, mit unseren innovativen Lernlösungen Ihre Fähigkeiten nachhaltig zu verbessern.“
Der zweite Satz kann als erklärender Text im Video sinnvoll sein, als Claim ist er jedoch zu lang und schwer zu merken.
Verständlichkeit
Ein Claim sollte ohne Fachbegriffe auskommen und für die Zielgruppe leicht verständlich sein. Besonders im Umfeld von Erklärvideos, die oft komplexe Inhalte vereinfachen, kann ein komplizierter Claim die gesamte Wirkung abschwächen.
Statt abstrakter Formulierungen sind klare, konkrete Wörter hilfreich. Wenn sich der Claim leicht vorlesen lässt und auch im Alltag natürlich klingt, ist das ein gutes Zeichen.
Relevanz für die Zielgruppe
Ein wirksamer Claim knüpft an Bedürfnisse, Probleme oder Wünsche der Zielgruppe an. Er beantwortet indirekt die Frage: „Was habe ich davon?“
Für ein Unternehmen, das animierte Erklärvideos für B2B-Kunden produziert, könnte ein relevanter Claim zum Beispiel lauten: „Damit Ihre Botschaft ankommt.“ Die Formulierung spricht ein zentrales Anliegen der Marketing-Verantwortlichen an und bleibt dabei offen genug, um verschiedene Leistungen abzudecken.
Unterscheidbarkeit
Ein Claim sollte nicht austauschbar sein. Wenn der Satz genauso gut zu vielen anderen Anbietern passen würde, verliert er an Kraft. In der Praxis lohnt es sich, ähnliche Formulierungen der Konkurrenz zu prüfen und bewusst einen anderen Weg zu wählen.
Gerade in der Videoproduktion, wo viele Agenturen mit ähnlichen Versprechen auftreten, kann ein eigenständiger Claim helfen, aus der Masse herauszustechen. Statt allgemeiner Aussagen wie „Kreative Videos für Ihr Business“ kann ein individueller Claim eine spezielle Stärke betonen, etwa die besondere Klarheit, die Schnelligkeit in der Umsetzung oder die Nähe zur Zielgruppe.
Glaubwürdigkeit
Ein Claim ist ein Versprechen. Er sollte zu den tatsächlichen Leistungen und zur Markenpersönlichkeit passen. Wenn ein Unternehmen etwa einen Claim wie „In 24 Stunden zum fertigen Erklärvideo“ verwendet, die Produktion in der Realität aber deutlich länger dauert, entsteht schnell Enttäuschung.
Glaubwürdigkeit bedeutet nicht, dass ein Claim nüchtern und langweilig sein muss. Er darf ambitioniert und inspirierend sein, sollte jedoch immer im Rahmen dessen bleiben, was die Marke tatsächlich leisten kann.
Der Claim im Erklärvideo: Einsatz und Gestaltung
In der Videoproduktion stellt sich die Frage, an welcher Stelle und in welcher Form ein Claim am besten eingesetzt wird. Hier spielen sowohl dramaturgische als auch gestalterische Überlegungen eine Rolle.
Position im Video
- Am Anfang: Der Claim kann als Auftakt dienen und die Haltung der Marke von Beginn an klarmachen. In diesem Fall wird er oft zusammen mit Logo und Intro-Animation gezeigt.
- In der Mitte: Manchmal taucht der Claim an einer Schlüsselszene auf, etwa wenn der zentrale Nutzen des Produkts dargestellt wird. Der Satz verstärkt dann die Botschaft der Szene.
- Am Ende: Besonders häufig wird der Claim als Abschluss verwendet. Er dient als letzte, verdichtete Botschaft, die im Gedächtnis bleiben soll, oft kombiniert mit einem Call-to-Action wie „Jetzt informieren“ oder „Demo anfordern“.
Je nach Länge und Ziel des Videos kann der Claim auch mehrfach erscheinen, etwa als wiederkehrendes Textelement oder als wiederholte Sprecherzeile.
Visuelle Umsetzung
In animierten Erklärvideos gibt es viele Möglichkeiten, einen Claim visuell hervorzuheben:
- Typografie: Schriftart, Größe und Farbe können den Claim deutlich vom restlichen Text absetzen.
- Animation: Der Satz kann ein- und ausblenden, sich aufbauen, gezeichnet werden oder mit Symbolen kombiniert sein.
- Farbakzente: Einzelne Wörter im Claim können farblich markiert werden, um bestimmte Begriffe zu betonen.
Wichtig ist, dass die Gestaltung zum Markenauftritt passt. Ein seriöses B2B-Unternehmen wird den Claim eher ruhig und klar inszenieren, während eine verspielte Konsumentenmarke mit dynamischen und ungewöhnlichen Animationen arbeiten kann.
Einbindung in Sprechertext und Sounddesign
Oft wird der Claim nicht nur eingeblendet, sondern auch gesprochen. Die Stimme verleiht dem Satz zusätzlich Charakter. Eine ruhige, vertrauensvolle Sprecherin kann denselben Claim ganz anders wirken lassen als eine dynamische, energiegeladene Stimme.
Das Sounddesign unterstützt die Wirkung ebenfalls. Ein kurzer musikalischer Akzent oder ein Soundeffekt, der genau beim Erscheinen des Claim zu hören ist, lenkt die Aufmerksamkeit des Publikums auf diesen Moment. So entsteht ein auditiver und visueller Anker zugleich.
Praxisnahe Beispiele aus Marketing und Videoproduktion
Um die Rolle eines Claim im Alltag von Marketing-Verantwortlichen greifbar zu machen, lohnt sich ein Blick auf typische Situationen, in denen dieser Satz eine wichtige Funktion übernimmt.
Beispiel 1: Einführung eines neuen Produkts
Ein Unternehmen bringt eine neue Software auf den Markt, die komplexe Datenanalysen vereinfacht. Das Marketingteam plant eine Kampagne mit Website, Social Media und einem animierten Erklärvideo. Die Aufgabe lautet: Die zentrale Botschaft soll sich über alle Kanäle hinweg wiederholen.
Hier hilft ein klar formulierter Claim, etwa: „Daten verstehen. Entscheidungen vereinfachen.“ Dieser Satz kann
- im Erklärvideo am Ende zusammen mit Logo und Call-to-Action erscheinen,
- auf der Landingpage unter dem Logo stehen,
- in Social-Media-Posts wiederholt werden,
- in Präsentationen und Sales-Unterlagen verwendet werden.
So entsteht ein roter Faden, der die Kampagne zusammenhält.
Beispiel 2: Rebranding einer Marke
Ein etabliertes Unternehmen modernisiert sein Erscheinungsbild. Logo, Farben und Bildsprache werden aktualisiert. Gleichzeitig sucht das Team nach einem neuen Claim, der die veränderte Ausrichtung widerspiegelt.
Im Zuge der Videoproduktion entsteht ein Markenfilm, der die neue Identität zeigt. Der Claim bildet den inhaltlichen Kern dieses Films. Er fasst zusammen, wie das Unternehmen künftig wahrgenommen werden möchte. Alle weiteren Erklärvideos, Produktfilme und Social-Clips greifen diesen Satz auf und verankern ihn langfristig im Markt.
Beispiel 3: Interne Kommunikation mit Erklärvideos
Auch in der internen Kommunikation kann ein Claim hilfreich sein. Wenn ein Unternehmen etwa eine neue Strategie oder ein Change-Projekt mit Erklärvideos begleitet, kann ein kurzer Satz die interne Botschaft auf den Punkt bringen.
Ein Claim wie „Gemeinsam Zukunft gestalten.“ kann in mehreren Videos auftauchen, in Präsentationen der Geschäftsführung verwendet werden und auf internen Plattformen erscheinen. So entsteht ein gemeinsamer Bezugspunkt, an dem sich Mitarbeitende orientieren können.
Entwicklung eines Claim: Vorgehen für Marketing-Verantwortliche
Für viele Verantwortliche stellt sich die Frage, wie sie zu einem stimmigen Claim gelangen. Der Prozess muss nicht kompliziert sein, profitiert aber von einer klaren Struktur.
1. Klärung der Markenbasis
Bevor ein Claim formuliert wird, sollten grundlegende Fragen beantwortet sein:
- Wofür steht die Marke?
- Welche Zielgruppen sollen angesprochen werden?
- Welchen zentralen Nutzen bietet das Angebot?
- Welche Werte sind wichtig?
Diese Vorarbeit kann in Workshops, Interviews oder Strategiegesprächen erfolgen. Sie liefert das Material, aus dem der Claim später abgeleitet wird.
2. Sammlung von Formulierungen
Im nächsten Schritt werden mögliche Formulierungen gesammelt. Hier geht es zunächst um Menge, nicht um Perfektion. Marketingteams, Agenturen und manchmal auch Mitarbeitende aus anderen Bereichen bringen ihre Ideen ein.
Hilfreich ist es, verschiedene Richtungen auszuprobieren:
- nutzenorientierte Sätze,
- werteorientierte Aussagen,
- bildhafte oder metaphorische Formulierungen,
- sehr kurze Varianten mit nur zwei oder drei Wörtern.
3. Auswahl und Feinschliff
Aus der Sammlung werden einige Favoriten ausgewählt und kritisch geprüft. Dabei helfen Fragen wie:
- Ist der Claim leicht verständlich?
- Passt er zu unserer Markenpersönlichkeit?
- Hebt er uns von Wettbewerbern ab?
- Lässt er sich gut sprechen und im Video inszenieren?
Oft werden ein oder zwei Varianten in ersten Designs und Videokonzepten getestet, um zu sehen, wie sie im Zusammenspiel mit Bildern, Animationen und Sprechertext wirken.
4. Konsistente Umsetzung
Wenn der Claim feststeht, ist Konsistenz entscheidend. Er sollte in allen relevanten Kommunikationsmitteln einheitlich verwendet werden. Für die Videoproduktion bedeutet das:
- Der Claim erscheint in allen Standard-Abspännen,
- er wird in Sprechertexten bewusst aufgegriffen,
- er wird in Storyboards und Drehbüchern fest eingeplant.
So wird der Claim Schritt für Schritt zu einem festen Bestandteil der Markenidentität.
Typische Fehler und wie man sie vermeidet
Bei der Entwicklung und Nutzung eines Claim treten immer wieder ähnliche Stolpersteine auf. Wer sie kennt, kann sie gezielt umgehen.
Zu allgemeine Aussagen
Formulierungen wie „Qualität und Service“ oder „Wir sind für Sie da“ sagen wenig über die konkrete Marke aus. Sie könnten zu vielen Unternehmen passen. Ein Claim sollte spezifischer sein und eine Besonderheit betonen.
Zu viele Botschaften auf einmal
Manchmal soll ein Claim alles gleichzeitig ausdrücken: Innovation, Kundennähe, Nachhaltigkeit, Tradition und vieles mehr. Das führt schnell zu überladenen Sätzen. Besser ist es, einen klaren Schwerpunkt zu setzen und diesen konsequent zu formulieren.
Unklare Zielgruppe
Wenn nicht klar ist, an wen sich der Claim richtet, bleibt die Wirkung schwach. Eine Formulierung, die für Endkundinnen geeignet ist, passt nicht unbedingt zu einem rein geschäftlichen Umfeld. Gerade bei Erklärvideos sollte der Claim zur Tonalität und den Erwartungen der Zielgruppe passen.
Widerspruch zur Realität
Ein Claim darf ambitioniert sein, sollte aber nie im Widerspruch zur tatsächlichen Erfahrung mit der Marke stehen. Wenn Videos etwa Schnelligkeit und Einfachheit versprechen, Prozesse aber kompliziert und langsam sind, leidet die Glaubwürdigkeit nachhaltig.
Fazit: Warum sich die Arbeit am Claim lohnt
Ein durchdachter Claim ist weit mehr als ein dekoratives Textelement. Er ist ein zentrales Werkzeug der Markenführung, das in Erklärvideos und der gesamten Videoproduktion seine besondere Stärke entfaltet. Er verdichtet die Markenbotschaft, schafft Wiedererkennung, gibt Kampagnen einen roten Faden und dient als emotionaler wie rationaler Anker für das Publikum. Für Marketing-Verantwortliche bedeutet dies: Die sorgfältige Entwicklung und konsequente Nutzung eines Claim zahlt sich langfristig aus. In jedem Erklärvideo, in jeder Animation und in jeder Illustration, die im Marketing eingesetzt wird, kann dieser kurze Satz helfen, die eigene Marke klarer, einprägsamer und unterscheidbarer zu machen. Wer den Claim bewusst in die Planung von Inhalten einbezieht, stärkt nicht nur einzelne Videos, sondern die gesamte Markenkommunikation und schafft damit eine Basis, auf der zukünftige Kampagnen aufbauen können.
Häufige Fragen zu „Claim"
Ein Claim ist ein kurzer, einprägsamer Satz, der die zentrale Botschaft Ihrer Marke oder Kampagne zusammenfasst. Im Erklärvideo dient er als roter Faden, an dem sich Story, Bilder und Ton orientieren. Er hilft dem Publikum, sich Ihre Marke und den Nutzen Ihres Angebots besser zu merken.
Ein Claim ist meist enger an eine bestimmte Marke, Positionierung oder Kampagne gebunden, während ein Slogan oft langfristig und sehr werblich eingesetzt wird. In der Praxis werden die Begriffe häufig ähnlich verwendet. Im Erklärvideo beschreibt Claim vor allem die zentrale Botschaft, die das Video transportieren soll.
Ein klarer Claim sorgt dafür, dass Zuschauer nach dem Video genau wissen, wofür Ihre Marke steht und welchen Nutzen Sie bieten. Er strukturiert die Inhalte und verhindert, dass das Video überladen wirkt. Außerdem erhöht ein guter Claim die Wiedererkennung Ihrer Marke in weiteren Marketingmaßnahmen.
Am Anfang steht die Frage, welches Hauptproblem Sie lösen und welchen Nutzen Ihre Zielgruppe davon hat. Daraus wird ein kurzer Satz entwickelt, der verständlich, merkfähig und zur Tonalität Ihrer Marke passt. Oft werden mehrere Varianten getestet, bevor der finale Claim in Storyboard, Sprechertext und Grafik übernommen wird.
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