Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Ein Content-Audit ist ein systematischer Check aller vorhandenen Inhalte eines Unternehmens, um zu prüfen, was gut funktioniert, was veraltet ist und wo Lücken bestehen. Im Bereich Marketing und Kommunikation umfasst das zum Beispiel Webseiten, Blogartikel, Social Media Posts, Landingpages, E Mail Newsletter sowie alle Formen von Bewegtbild wie Erklärvideos, Produktvideos, Animationen und Illustrationen. Ziel eines Content-Audit ist es, die Qualität, Relevanz und Wirkung dieser Inhalte zu bewerten und daraus konkrete Entscheidungen für Optimierung, Löschung oder Neuproduktion abzuleiten.

Grundidee und Zielsetzung

Im Kern beantwortet ein Content-Audit die Frage, ob Ihre Inhalte noch zu Ihren aktuellen Marketingzielen, Ihrer Zielgruppe und Ihrer Markenbotschaft passen. Marketing Teams produzieren im Laufe der Zeit sehr viele Inhalte. Besonders im Umfeld von Videoproduktion und Animation entstehen zahlreiche Versionen, Formate und Längen. Ohne regelmäßigen Überblick entstehen schnell Doppelungen, Widersprüche oder veraltete Botschaften. Ein Content-Audit bringt Struktur und Transparenz in dieses Content Chaos.

Typische Ziele eines Content-Audit sind:

  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Inhalte, etwa aller Erklärvideos, Illustrationen und Blogartikel
  • Qualitätskontrolle in Bezug auf Aktualität, Markenpassung und fachliche Korrektheit
  • Performance Analyse, also wie gut Inhalte tatsächlich wirken und Ziele unterstützen
  • Identifikation von Lücken, etwa fehlende Erklärvideos zu wichtigen Produkten oder Themen
  • Optimierung der Content Strategie, zum Beispiel durch Priorisierung neuer Videoformate oder Themen

Ein Content-Audit beantwortet nicht nur die Frage, welche Inhalte vorhanden sind, sondern vor allem, welche Inhalte Sie wirklich weiterbringen und welche Ihnen eher im Weg stehen.

Wichtige Einsatzbereiche im Marketing

Ein Content-Audit wird in verschiedenen Situationen eingesetzt. Besonders relevant ist es, wenn Unternehmen ihre Positionierung schärfen, neue Produkte einführen oder ihre digitale Kommunikation modernisieren. Im Umfeld von Erklärvideos und Animation ist ein Content-Audit hilfreich, wenn viele Videos über Jahre entstanden sind und niemand mehr genau weiß, welche Version aktuell ist.

Typische Anlässe für ein Content-Audit

  • Relaunch der Website Sie planen eine neue Website und müssen entscheiden, welche Inhalte übernommen, überarbeitet oder entfernt werden
  • Neuausrichtung der Marke Ihr Markenauftritt ändert sich und Sie wollen prüfen, ob Ihre Erklärvideos, Illustrationen und Texte noch dazu passen
  • Budgetfokus auf Video Sie investieren stärker in Videoproduktion und möchten sicherstellen, dass bestehende Inhalte sinnvoll genutzt und ergänzt werden
  • Leistungsprobleme Ihre Landingpages oder Kampagnen performen schwach und Sie suchen die Ursachen in der Qualität und Passung der Inhalte
  • Wachstum und Internationalisierung Sie expandieren in neue Märkte und müssen prüfen, welche Inhalte angepasst, übersetzt oder komplett neu erstellt werden müssen

Bestandteile eines Content-Audit

Ein Content-Audit setzt sich aus mehreren Schritten zusammen, die sich je nach Unternehmensgröße und Umfang der Inhalte unterscheiden. Im Kern geht es immer um drei Bereiche: Erfassen, Bewerten und Entscheiden.

1. Inhalte erfassen

Am Anfang steht eine vollständige Übersicht. Für Marketingverantwortliche bedeutet das, alle relevanten Kanäle und Formate zu berücksichtigen. Im Umfeld von Videoproduktion und Animation umfasst das zum Beispiel:

  • Erklärvideos auf der Website, in Blogs oder im Help Center
  • Produktvideos für Landingpages und Online Shops
  • Social Media Clips, etwa Teaser von längeren Animationen
  • Onboarding oder Schulungsvideos für Kunden und Mitarbeitende
  • Animierte Banner, GIFs und Illustrationen in Kampagnen
  • Präsentationsvideos für Vertrieb und Messeauftritte

Diese Inhalte werden in einer Liste oder einem Tabellen Dokument erfasst. Typische Informationen sind:

  • Titel und kurze Beschreibung des Inhalts
  • Format, zum Beispiel Erklärvideo, Animation, Blogartikel
  • Veröffentlichungskanal, etwa Website, YouTube, LinkedIn
  • Veröffentlichungsdatum und letzte Aktualisierung
  • verantwortliche Person oder Abteilung

2. Inhalte bewerten

Im zweiten Schritt des Content-Audit werden die Inhalte qualitativ und quantitativ bewertet. Dabei geht es um Fragen wie:

  • Aktualität Sind Inhalte fachlich noch korrekt und auf dem neuesten Stand
  • Markenpassung Entspricht der Ton, das Design und der Stil dem aktuellen Markenauftritt
  • Zielgruppenrelevanz Spricht der Inhalt die richtigen Personen und deren Bedürfnisse an
  • Performance Erreicht der Inhalt seine Ziele, zum Beispiel Klicks, Verweildauer, Anfragen
  • Qualität Ist das Video oder der Text professionell, verständlich und klar strukturiert

Gerade bei Erklärvideos und Animationen spielt die Qualität eine große Rolle. Ein veralteter Animationsstil oder eine unklare Story kann die Wirkung stark mindern, selbst wenn die Inhalte fachlich noch stimmen. Im Rahmen eines Content-Audit wird daher häufig geprüft, ob bestimmte Videos in einer moderneren Version neu produziert werden sollten.

3. Entscheidungen treffen

Auf Basis der Bewertung werden konkrete Maßnahmen abgeleitet. Typische Entscheidungen innerhalb eines Content-Audit sind:

  • Beibehalten Inhalte, die aktuell, erfolgreich und markenkonform sind, bleiben unverändert
  • Überarbeiten Inhalte mit Potenzial werden aktualisiert, neu geschnitten, gekürzt oder erweitert
  • Neu aufbereiten Inhalte mit guter Idee, aber schwacher Umsetzung werden in einem neuen Format produziert, etwa als hochwertiges Erklärvideo
  • Löschen oder archivieren Inhalte, die nicht mehr passen oder schaden könnten, werden entfernt oder intern archiviert
  • Neue Inhalte planen Lücken im Content Angebot werden identifiziert und in eine Roadmap für neue Produktionen überführt

Praxisbeispiele aus Videoproduktion und Marketing

Um die Wirkung eines Content-Audit greifbar zu machen, helfen Beispiele aus dem Alltag von Marketingverantwortlichen.

Beispiel 1 Produktvideos für einen Software Anbieter

Ein Software Unternehmen hat über Jahre hinweg verschiedene Produktvideos produzieren lassen. Einige sind animierte Erklärvideos, andere sind aufgezeichnete Bildschirm Demos. Im Rahmen eines Content-Audit stellt das Marketingteam fest:

  • Mehrere Videos erklären dieselbe Funktion, allerdings in unterschiedlicher Qualität
  • Das Corporate Design hat sich geändert, ältere Animationen passen optisch nicht mehr zur Marke
  • Ein sehr gut produziertes Erklärvideo ist auf YouTube eingebunden, aber nicht auf der Website verlinkt
  • Einige Videos zeigen veraltete Benutzeroberflächen, was Kunden verwirrt

Aus dem Content-Audit leitet das Team folgende Maßnahmen ab:

  • Zusammenführung von doppelten Inhalten zu einem zentralen, hochwertigen Erklärvideo
  • Aktualisierung von Screenshots und Animationen in Videos mit veralteter Oberfläche
  • Optimierte Einbindung des besten Videos auf der Website und in E Mail Kampagnen
  • Entfernung veralteter Videos aus öffentlichen Kanälen, um Missverständnisse zu vermeiden

Das Ergebnis sind weniger, aber deutlich stärkere Inhalte, die konsistent zur Marke passen und Kunden nicht mehr verwirren.

Beispiel 2 Erklärvideos in der internen Kommunikation

Ein Unternehmen setzt Erklärvideos für interne Schulungen ein, zum Beispiel für neue Prozesse oder Tools. Im Laufe der Zeit entstehen viele einzelne Videos, die in verschiedenen Ordnern und Tools abgelegt sind. Im Content-Audit wird sichtbar:

  • Es existieren mehrere Videos mit ähnlichen Themen, aber unterschiedlicher Qualität
  • Einige Videos sind nur in Präsentationsfolien eingebettet und schwer auffindbar
  • Bestimmte wichtige Themen, etwa Datenschutz oder IT Sicherheit, sind gar nicht per Video erklärt

Das Unternehmen bündelt die Ergebnisse des Content-Audit in einem zentralen Schulungsbereich. Alte Videos werden aussortiert, wichtige Themen mit neuen Animationen aufgefrischt und alle relevanten Inhalte strukturiert zugänglich gemacht. Mitarbeitende finden schneller passende Erklärvideos und die interne Kommunikation wirkt professioneller und konsistenter.

Vorteile eines Content-Audit

Ein Content-Audit bietet zahlreiche Vorteile für Marketing und Kommunikation, insbesondere im Umgang mit Video und Animation.

Strategische Vorteile

  • Klarheit über den Status quo Sie wissen genau, welche Inhalte existieren, wo sie liegen und wie sie performen
  • Bessere Priorisierung Sie investieren Budget gezielt in Inhalte, die wirklich Wirkung entfalten
  • Stärkere Markenführung Inhalte werden konsequent an der Markenstrategie ausgerichtet
  • Gezielte Content Planung Lücken im Content Portfolio werden sichtbar und systematisch geschlossen

Operative Vorteile

  • Weniger Redundanz Doppelte oder überflüssige Inhalte werden vermieden
  • Höhere Qualität Schwache Inhalte werden überarbeitet oder entfernt
  • Bessere Nutzererfahrung Zielgruppen finden schneller passende, aktuelle Inhalte
  • Effizientere Produktion Bestehende Inhalte werden sinnvoll wiederverwendet, etwa durch neue Schnitte oder Formate

Gerade bei Erklärvideos ist Wiederverwendung ein wichtiger Aspekt. Ein Content-Audit zeigt zum Beispiel, dass aus einem langen Erklärvideo mehrere kurze Clips für Social Media entstehen können. So wird bestehendes Material effizient genutzt, statt jedes Mal komplett neu zu produzieren.

Typische Herausforderungen

Ein Content-Audit ist hilfreich, aber nicht immer einfach umzusetzen. Marketingverantwortliche stoßen häufig auf ähnliche Hürden.

Umfang und Komplexität

In größeren Unternehmen ist die Menge an Inhalten hoch. Neben der Website gibt es Microsites, Kampagnen Landingpages, Social Kanäle, E Mail Strecken, interne Plattformen und externe Portale. Hinzu kommen zahlreiche Videoformate und Versionen. Ein Content-Audit muss daher gut geplant werden, um den Aufwand beherrschbar zu halten. Oft wird zunächst ein Fokus gesetzt, zum Beispiel auf alle Inhalte, die direkt mit einem bestimmten Produkt oder einer Kampagne zusammenhängen.

Uneinheitliche Datenlage

Für manche Inhalte liegen detaillierte Nutzungsdaten vor, etwa Aufrufe und Verweildauer von Videos. Andere Inhalte sind schwer messbar, zum Beispiel Illustrationen in Präsentationen oder PDFs. Ein Content-Audit arbeitet daher häufig mit einer Kombination aus Zahlen und qualitativen Einschätzungen. Wichtig ist, eine einheitliche Bewertungslogik zu entwickeln, damit Entscheidungen nachvollziehbar bleiben.

Interne Abstimmung

Content gehört oft verschiedenen Abteilungen. Vertrieb, Produktmanagement, HR und Kundenservice produzieren eigene Inhalte. Ein Content-Audit kann nur erfolgreich sein, wenn diese Bereiche eingebunden werden. Sonst besteht die Gefahr, dass wichtige Inhalte übersehen oder Löschentscheidungen nicht akzeptiert werden. Eine transparente Kommunikation über Ziele und Nutzen des Content-Audit hilft, diese Hürde zu überwinden.

Vorgehensweise in der Praxis

Für viele Unternehmen ist es hilfreich, das Content-Audit in klaren Schritten zu organisieren. Ein mögliches Vorgehen sieht so aus:

Schritt 1 Ziele definieren

Zu Beginn wird festgelegt, was mit dem Content-Audit erreicht werden soll. Beispiele für Ziele sind:

  • Optimierung der Website Inhalte rund um ein bestimmtes Produkt
  • Überprüfung aller Erklärvideos auf Aktualität und Markenpassung
  • Vorbereitung eines Website Relaunch mit Fokus auf Video und Animation

Schritt 2 Umfang festlegen

Anschließend wird entschieden, welche Kanäle, Formate und Sprachen im Content-Audit berücksichtigt werden. Für einen Einstieg ist es oft sinnvoll, mit einem klar abgegrenzten Bereich zu beginnen, zum Beispiel nur mit den Produktseiten und dazugehörigen Videos.

Schritt 3 Inventar erstellen

Alle relevanten Inhalte werden gesammelt und in einer Liste erfasst. Für Videos können zusätzlich technische Informationen wie Länge, Format und Hosting Plattform aufgenommen werden. Wichtig ist eine eindeutige Zuordnung, damit jedes Video oder jede Animation später wiedergefunden wird.

Schritt 4 Bewertungskriterien definieren

Bevor die eigentliche Analyse startet, werden Kriterien festgelegt. Diese können je nach Unternehmen variieren, typische Kategorien sind jedoch:

  • Aktualität der Inhalte
  • fachliche Korrektheit
  • Marken und Designkonformität
  • Verständlichkeit und Storytelling Qualität
  • Performance Kennzahlen, soweit verfügbar
  • Relevanz für definierte Zielgruppen

Schritt 5 Inhalte bewerten

Nun werden alle Inhalte anhand der Kriterien beurteilt. Im Bereich Video lohnt sich oft ein gemeinsames Screening im Team, um verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen. Für jedes Element wird festgehalten, ob es beibehalten, überarbeitet, neu produziert oder gelöscht werden soll.

Schritt 6 Maßnahmenplan erstellen

Die Ergebnisse des Content-Audit werden in einen konkreten Maßnahmenplan überführt. Dieser enthält Prioritäten, Verantwortlichkeiten und Zeitpläne. So wird aus der Analyse ein klarer Fahrplan, der Schritt für Schritt umgesetzt werden kann.

Rolle von Content-Audit in der langfristigen Strategie

Ein Content-Audit ist nicht nur eine einmalige Aktion, sondern kann als wiederkehrendes Instrument in der Marketingplanung verankert werden. Besonders im Umfeld von Erklärvideos, Animation und Illustration ist die Halbwertszeit von Inhalten begrenzt, weil sich Produkte, Markenauftritt und Nutzererwartungen weiterentwickeln.

Viele Unternehmen integrieren das Content-Audit deshalb in ihren jährlichen Planungszyklus. So wird regelmäßig geprüft, welche Inhalte noch tragen und wo neue Produktionen sinnvoll sind. Gerade bei größeren Investitionen in Videoproduktion hilft ein wiederkehrendes Content-Audit, Streuverluste zu vermeiden und die Wirkung der Inhalte zu maximieren.

Ein weiterer Vorteil ist, dass ein wiederkehrendes Content-Audit die interne Zusammenarbeit stärkt. Marketing, Vertrieb, Produktmanagement und andere Bereiche entwickeln ein gemeinsames Verständnis dafür, welche Inhalte wirklich wichtig sind und wie sie zusammenspielen. So entsteht ein konsistentes Gesamtbild, in dem Erklärvideos, Texte, Illustrationen und andere Formate aufeinander abgestimmt sind.

Fazit

Ein Content-Audit ist ein zentrales Werkzeug für alle, die ihre Marketing und Kommunikationsinhalte bewusst steuern möchten. Gerade in einer Welt, in der Videos, Animationen und Illustrationen eine immer größere Rolle spielen, hilft ein Content-Audit dabei, den Überblick zu behalten und Inhalte strategisch einzusetzen. Durch die systematische Erfassung, Bewertung und Priorisierung von Inhalten werden Ressourcen effizienter genutzt, die Qualität steigt und Zielgruppen erhalten genau die Informationen, die sie benötigen. Ein gut durchgeführtes Content-Audit sorgt dafür, dass Ihre Erklärvideos, Texte und visuellen Elemente nicht zufällig nebeneinander existieren, sondern als abgestimmtes Gesamtbild wirken und Ihre Marke klar, verständlich und überzeugend präsentieren.

Häufige Fragen zu „Content-Audit"

Ein Content-Audit ist eine systematische Bestandsaufnahme und Bewertung Ihrer vorhandenen Inhalte, zum Beispiel Texte, Bilder und Videos. Ziel ist es zu erkennen, was gut funktioniert, was veraltet ist und wo Inhalte für Erklärvideos, Animationen oder Kampagnen fehlen.

Mit einem Content-Audit vermeiden Sie doppelte oder widersprüchliche Inhalte und nutzen vorhandenes Material besser aus. So entsteht eine klare Grundlage, um gezielt neue Erklärvideos, Illustrationen oder Social Media Clips zu planen, die Ihre Botschaften stimmig transportieren.

Analysiert werden unter anderem Themen, Zielgruppenansprache, Tonalität, Qualität und Aktualität Ihrer Inhalte. Außerdem wird geprüft, wie gut Ihre Inhalte aufeinander einzahlen und ob sie sich für Formate wie Erklärvideos, Animationen oder Landingpages weiterverwenden lassen.

Zunächst werden alle vorhandenen Inhalte gesammelt und in einer Übersicht erfasst. Anschließend bewertet das Marketing oder eine Agentur jeden Inhalt nach festgelegten Kriterien und leitet Empfehlungen ab, zum Beispiel welche Themen sich für neue Erklärvideos eignen oder welche Seiten überarbeitet werden sollten.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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