Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

In der Marketingpraxis rund um Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration taucht ein Begriff immer wieder auf, wenn es um die Planung von Kampagnen und Budgets geht: CPM. Wer Werbeplätze einkauft, Videoaufrufe plant oder Reichweite vergleicht, kommt an dieser Kennzahl nicht vorbei. Damit Marketing Verantwortliche und Interessierte ohne Vorwissen CPM sicher einsetzen können, lohnt sich ein genauer Blick auf Bedeutung, Berechnung und praktische Nutzung im Alltag von Video und Online Marketing.

Begriffserklärung und Ursprung

Die Abkürzung CPM steht für Cost per Mille. Mille ist Latein und bedeutet eintausend. Wörtlich übersetzt meint CPM also Kosten pro tausend. Gemeint sind die Kosten, die ein Werbetreibender zahlt, um tausend Sichtkontakte mit einer Anzeige oder einem Video zu erzielen. Ein Sichtkontakt wird in der Fachsprache Impression genannt. CPM ist damit ein Preis und gleichzeitig eine Kennzahl, mit der sich Werbemaßnahmen vergleichbar machen lassen.

In der Videoproduktion und im Online Marketing wird CPM vor allem genutzt, um die Kosten für Werbeeinblendungen vor, während oder nach einem Video zu bewerten. Ob es sich um ein animiertes Erklärvideo, eine Illustration als Banner oder eine Social Media Videoanzeige handelt, spielt für das Grundprinzip keine Rolle. Entscheidend ist, wie viel Budget notwendig ist, um eine bestimmte Anzahl von Menschen mit einer Werbebotschaft zu erreichen.

Wie CPM berechnet wird

Die Berechnung von CPM folgt einer einfachen Grundformel:

CPM = (Werbekosten / Anzahl der Impressionen) × 1000

Werbekosten sind dabei der Betrag, den ein Unternehmen für eine Kampagne oder einen Werbeplatz ausgibt. Impressionen sind die Anzahl der Einblendungen der Anzeige oder des Videos. Wichtig ist, dass es um Sichtkontakte geht. Es wird nicht gemessen, ob jemand tatsächlich geklickt oder gekauft hat. CPM betrachtet zunächst nur die Reichweite.

Ein praktisches Beispiel aus der Videoproduktion verdeutlicht die Berechnung. Angenommen, ein Unternehmen bucht für 2 000 Euro Videoanzeigen auf einer Plattform. Die Anzeigen werden 200 000 Mal ausgespielt. Dann ergibt sich:

CPM = (2 000 Euro / 200 000 Impressionen) × 1000 = 10 Euro

Das bedeutet, der Werbetreibende zahlt 10 Euro für jeweils tausend Einblendungen seines Videos. Dieser Wert ist der CPM und lässt sich mit anderen Kanälen oder Kampagnen vergleichen.

Rolle von CPM im Marketing Alltag

Im Marketing Alltag hilft CPM vor allem dabei, Budgets zu planen und Medienkanäle zu vergleichen. Wer Erklärvideos, animierte Clips oder Illustrationen produzieren lässt, möchte wissen, wie viel Reichweite mit einem bestimmten Budget erreichbar ist. CPM liefert dafür eine klare Orientierung.

Marketing Verantwortliche nutzen CPM typischerweise in drei Bereichen:

  • Budgetplanung Unternehmen können abschätzen, wie viele Impressionen sie mit einem festen Budget erreichen. Wenn der erwartete CPM bei 8 Euro liegt und 8 000 Euro zur Verfügung stehen, kann mit etwa einer Million Impressionen gerechnet werden.

  • Medienvergleich Unterschiedliche Plattformen und Formate lassen sich anhand des CPM gegenüberstellen. So kann geprüft werden, ob beispielsweise Videoanzeigen auf einer Social Media Plattform oder Pre Roll Spots auf einer Videoplattform kostengünstiger sind.

  • Kampagnenbewertung Nach einer Kampagne zeigt CPM, wie effizient das Budget in Reichweite umgesetzt wurde. Ein höherer oder niedrigerer CPM im Vergleich zu früheren Kampagnen liefert Hinweise auf Optimierungspotenziale.

Besonders im Umfeld von Videoproduktion und Animation, in dem Inhalte oft auf Plattformen mit klaren Ausspielzahlen laufen, ist CPM eine etablierte Währung. Viele Vermarkter und Agenturen geben ihre Preise direkt als CPM an, damit Werbetreibende schnell kalkulieren können.

CPM in der Videoproduktion und bei Erklärvideos

Wer Erklärvideos oder animierte Marketingvideos einsetzt, begegnet CPM an mehreren Stellen. Zunächst entstehen Produktionskosten für das Video selbst. Diese umfassen Konzeption, Skript, Storyboard, Illustration, Animation, Sprecher und Musik. Diese Kosten sind unabhängig vom CPM. Sie fallen einmalig an und werden oft als Investition in Content verstanden.

Der eigentliche CPM spielt eine Rolle, sobald das fertige Video verbreitet wird. Typische Einsatzfelder sind:

  • Pre Roll Anzeigen Das Erklärvideo wird als Werbespot vor anderen Videos ausgespielt. Der Plattformanbieter berechnet dafür meist einen CPM, der je nach Zielgruppe und Platzierung variiert.

  • Social Media Videoanzeigen Auf Netzwerken können kurze Animationsvideos oder Ausschnitte eines Erklärvideos als Anzeige laufen. Auch hier wird oft nach CPM abgerechnet, insbesondere wenn Reichweite im Vordergrund steht.

  • Display Video Formate In Bannern oder eingebetteten Videoflächen auf Webseiten kommen animierte Clips zum Einsatz. Vermarkter geben dann den CPM für diese Werbeflächen an.

Für Marketing Verantwortliche ist es hilfreich, die Produktionskosten und den erwarteten CPM gemeinsam zu betrachten. Ein hochwertig produziertes Video kann zwar höhere Anfangskosten haben, dafür aber über viele Kampagnen hinweg eingesetzt werden. Wenn der CPM in der Ausspielung günstig ist und das Video über einen längeren Zeitraum genutzt wird, verteilt sich die Investition auf viele tausend oder sogar Millionen Sichtkontakte.

Unterschied zu anderen Kennzahlen

CPM wird häufig mit anderen Abrechnungsmodellen und Kennzahlen verwechselt. Ein klarer Überblick erleichtert den Einsatz im Marketing.

CPM im Vergleich zu CPC

CPC steht für Cost per Click, also Kosten pro Klick. Während CPM die Kosten für tausend Sichtkontakte misst, betrachtet CPC die Kosten für einen Klick auf eine Anzeige oder ein Video. CPM ist damit stärker auf Reichweite ausgerichtet, CPC eher auf Interaktion.

In der Praxis kann eine Kampagne mit niedrigem CPM viele Menschen erreichen, aber nur wenige Klicks erzeugen. Umgekehrt kann ein höherer CPM akzeptabel sein, wenn die Zielgruppe sehr relevant ist und die Klickrate hoch ausfällt. Marketing Verantwortliche kombinieren deshalb häufig CPM und CPC, um sowohl Reichweite als auch Interaktion im Blick zu behalten.

CPM im Vergleich zu CPA

CPA steht für Cost per Action oder Cost per Acquisition. Hier wird bezahlt, wenn eine konkrete Handlung erfolgt, etwa eine Registrierung, ein Download oder ein Kauf. Im Gegensatz dazu misst CPM nur die Kosten der Ausspielung, unabhängig davon, ob eine Handlung erfolgt.

Gerade bei Erklärvideos, die komplexe Produkte oder Dienstleistungen erläutern, ist CPM oft sinnvoll, um zunächst Bekanntheit aufzubauen. CPA Modelle eignen sich eher für Kampagnen, bei denen eine direkte Conversion im Vordergrund steht. Viele Unternehmen nutzen CPM in frühen Phasen der Customer Journey und CPA in späteren Phasen.

Faktoren, die den CPM beeinflussen

Der tatsächliche CPM einer Kampagne hängt von verschiedenen Faktoren ab. Diese zu kennen, hilft bei der Planung und bei Verhandlungen mit Vermarktern oder Plattformen.

  • Zielgruppe Je spezifischer und begehrter eine Zielgruppe ist, desto höher liegt meist der CPM. Werbung für Fachpublikum oder Entscheider kann teurer sein als breite Massenreichweite, da die Kontakte wertvoller sind.

  • Plattform und Umfeld Hochwertige Umfelder, etwa spezialisierte Fachportale oder reichweitenstarke Video Plattformen, verlangen häufig höhere CPM Werte als weniger bekannte Seiten. Auch die Platzierung im Video Player oder auf der Seite spielt eine Rolle.

  • Format und Länge Aufwendige Videoformate, interaktive Animationen oder großflächige Video Banner können höhere CPM Preise haben als einfache Standardformate. Gleichzeitig können sie aber auch eine stärkere Wirkung erzielen.

  • Saisonale Nachfrage In umsatzstarken Zeiten, etwa vor Feiertagen, steigt oft die Nachfrage nach Werbeplätzen. Dadurch kann der CPM anziehen. In ruhigeren Phasen ist er häufig niedriger.

  • Buchungsart Direktbuchungen bei einem Verlag oder Vermarkter haben oft andere CPM Strukturen als programmatische Buchungen über automatisierte Plattformen. Auch Mindestbudgets und Paketpreise können den effektiven CPM beeinflussen.

Marketing Verantwortliche sollten diese Faktoren im Blick behalten, wenn sie CPM Angebote bewerten. Ein scheinbar hoher CPM kann in einem besonders relevanten Umfeld oder bei einer sehr genauen Zielgruppe dennoch wirtschaftlich sinnvoll sein.

CPM praxisnah nutzen

Um CPM im Alltag sinnvoll einzusetzen, hilft ein strukturiertes Vorgehen von der Zieldefinition bis zur Auswertung. Gerade im Umfeld von Videoproduktion, Animation und Illustration lassen sich so fundierte Entscheidungen treffen.

Ziele und Rolle des Videos klären

Zu Beginn sollte klar sein, welche Rolle ein Erklärvideo oder ein animierter Spot in der Gesamtstrategie spielt. Geht es vor allem um Reichweite und Bekanntheit oder um konkrete Leads und Verkäufe. Wenn Reichweite im Vordergrund steht, ist CPM ein zentraler Steuerungswert. Das Video wird dann so produziert und platziert, dass es möglichst viele passende Menschen erreicht.

Budget und erwartete Reichweite verbinden

Mit einem geplanten Budget und einem erwarteten CPM lässt sich die Reichweite vorab berechnen. Ein Beispiel: Ein Unternehmen plant 15 000 Euro für eine Video Kampagne ein. Die Plattform schätzt einen CPM von 12 Euro. Daraus ergibt sich eine erwartete Reichweite von rund 1,25 Millionen Impressionen. Diese Annahme hilft, intern Erwartungen zu managen und Ziele zu formulieren.

CPM mit weiteren Kennzahlen kombinieren

Allein betrachtet ist CPM zwar hilfreich, sagt aber nichts über die Qualität der Kontakte aus. Deshalb wird er in der Praxis mit weiteren Kennzahlen verknüpft, etwa:

  • View Through Rate Wie viele Personen sehen das Video ganz oder zu einem großen Teil.

  • Klickrate Wie viele Personen klicken nach dem Video auf eine Landingpage oder weitere Inhalte.

  • Conversion Rate Wie viele Personen führen nach dem Kontakt mit dem Video eine gewünschte Handlung aus.

So lässt sich erkennen, ob ein günstiger CPM tatsächlich wertvolle Kontakte liefert oder ob ein etwas höherer CPM in einem qualitativ besseren Umfeld langfristig effizienter ist.

Typische Herausforderungen und Missverständnisse

Im Umgang mit CPM tauchen immer wieder ähnliche Fragen und Missverständnisse auf. Wer sie kennt, kann Kampagnen realistischer planen und bewerten.

CPM ist kein Qualitätsnachweis

Ein niedriger CPM wirkt auf den ersten Blick attraktiv, weil er scheinbar viel Reichweite für wenig Geld verspricht. Allerdings sagt CPM allein nichts über die Qualität der Ausspielungen aus. Möglicherweise läuft ein Erklärvideo zwar oft, wird aber kaum wahrgenommen, weil es an ungünstigen Stellen platziert ist oder die Zielgruppe nicht passt. Ein etwas höherer CPM kann gerechtfertigt sein, wenn die Ausspielung in einem relevanten, aufmerksamkeitsstarken Umfeld erfolgt.

Unterschiedliche Zählweisen beachten

Plattformen und Vermarkter haben teilweise unterschiedliche Definitionen dafür, wann eine Impression gezählt wird. Manche zählen bereits die Auslieferung, andere erst, wenn das Video sichtbar im Sichtfeld des Nutzers ist. Bei Videoanzeigen kann zusätzlich eine Rolle spielen, ob der Ton aktiviert ist oder ob das Video automatisch startet. Diese Details beeinflussen den realen Wert des CPM und sollten bei der Bewertung von Angeboten berücksichtigt werden.

Produktionskosten nicht mit CPM verwechseln

Manchmal werden die Kosten für die Videoproduktion gedanklich mit CPM vermischt. Produktionskosten sind jedoch eine eigenständige Investition. Sie lassen sich zwar auf die erwartete Gesamtzahl an Impressionen umlegen, um einen internen Kosten pro tausend Sichtkontakte Wert zu berechnen. Dieser interne Wert ist aber von dem CPM zu unterscheiden, den Plattformen für die Ausspielung verlangen. In der Planung hilft es, beide Kostenarten getrennt zu betrachten und erst dann zusammenzuführen.

Beispiele aus der Praxis

Um den Einsatz von CPM greifbar zu machen, lohnt ein Blick auf vereinfachte Alltagssituationen aus dem Marketing.

Beispiel 1: Erklärvideo für ein neues Software Produkt

Ein Unternehmen lässt ein animiertes Erklärvideo produzieren, das die Vorteile einer neuen Software erklärt. Nach der Produktion plant das Marketingteam eine Kampagne mit Videoanzeigen auf einer großen Videoplattform. Das Budget für die Ausspielung beträgt 10 000 Euro. Der erwartete CPM liegt bei 8 Euro. Damit kann das Team mit etwa 1,25 Millionen Impressionen rechnen. Nach der Kampagne zeigt die Auswertung, dass tatsächlich 1,1 Millionen Impressionen erreicht wurden. Der effektive CPM beträgt damit rund 9,09 Euro. Das Team vergleicht diesen Wert mit früheren Kampagnen und erkennt, dass die neue Zielgruppenauswahl zwar etwas teurer war, aber deutlich bessere Interaktionsraten gebracht hat. CPM dient hier als Basis, um Effizienz und Budgeteinsatz zu bewerten.

Beispiel 2: Illustration Kampagne auf Fachportalen

Ein Anbieter von B2B Dienstleistungen setzt auf illustrierte Banner mit kurzen Animationen, um Aufmerksamkeit bei Fachpublikum zu erzeugen. Die Kampagne läuft auf spezialisierten Branchenportalen. Die angebotenen CPM Preise liegen höher als bei breiten Massenportalen. Das Marketingteam entscheidet sich dennoch dafür, da die Zielgruppe dort sehr genau getroffen wird. Nach der Laufzeit zeigt sich, dass der CPM zwar höher ist, die Qualität der Kontakte aber deutlich besser ausfällt. Die daraus resultierenden Anfragen und Gespräche rechtfertigen die höheren Kosten pro tausend Sichtkontakte.

CPM gezielt optimieren

Wer regelmäßig mit Erklärvideos, Animation und Videoanzeigen arbeitet, kann CPM aktiv beeinflussen und verbessern. Dabei geht es nicht nur darum, den Wert möglichst niedrig zu halten, sondern das beste Verhältnis aus Kosten und Wirkung zu erzielen.

  • Zielgruppensegmente testen Durch das Testen verschiedener Zielgruppeneinstellungen auf Plattformen lassen sich Segmente finden, bei denen der CPM günstig ist und die gleichzeitig relevante Nutzer erreichen.

  • Platzierungen vergleichen Manche Platzierungen innerhalb einer Plattform sind teurer, andere günstiger. Durch Tests und Auswertungen kann ermittelt werden, wo der beste Mix aus CPM und Performance liegt.

  • Kreative Inhalte anpassen Ein gut gestaltetes Erklärvideo oder eine ansprechende Animation kann zu besseren Interaktionsraten führen. Plattformen belohnen manchmal hohe Relevanz mit günstigeren Ausspielpreisen, was den effektiven CPM positiv beeinflusst.

  • Kampagnenlaufzeiten planen In Hochphasen des Werbemarkts steigen die Preise. Eine geschickte Verteilung von Kampagnen über das Jahr kann helfen, durchschnittliche CPM Werte zu stabilisieren.

Die Optimierung von CPM ist ein laufender Prozess. Besonders im Bereich Videoproduktion und Illustration, in dem Inhalte oft langfristig genutzt werden, lohnt sich eine kontinuierliche Auswertung und Anpassung der Ausspielstrategie.

Bedeutung von CPM für Marketing Verantwortliche

Für Marketing Verantwortliche ist CPM mehr als nur eine technische Kennzahl. Er ist ein Werkzeug, um den Wert von Reichweite zu verstehen und Budgets gezielt einzusetzen. Im Zusammenspiel mit Erklärvideos, Animation und Illustration ermöglicht CPM eine klare Verbindung zwischen kreativer Arbeit und messbaren Ergebnissen. Wer CPM beherrscht, kann Medienangebote besser vergleichen, interne Entscheidungen fundierter treffen und Kampagnen systematisch weiterentwickeln.

Abschließend lässt sich sagen, dass CPM im Umfeld von Marketing und Kommunikation eine zentrale Rolle spielt, wenn es um die Bewertung und Planung von Reichweite geht. Gerade bei der Verbreitung von Erklärvideos, animierten Inhalten und illustrierten Kampagnen hilft CPM, Transparenz in die Kostenstruktur zu bringen und verschiedene Kanäle fair miteinander zu vergleichen. Wer die Bedeutung von CPM versteht, seine Berechnung beherrscht und die Einflussfaktoren kennt, kann seine Marketingmaßnahmen zielgerichteter steuern und die Wirkung kreativer Inhalte im digitalen Raum deutlich besser einschätzen.

Häufige Fragen zu „CPM"

CPM steht für Cost per Mille und beschreibt die Kosten pro tausend Sichtkontakte einer Werbeanzeige oder eines Videos. Im deutschsprachigen Raum wird dafür oft der Begriff TKP verwendet. Der Wert hilft Ihnen zu verstehen, wie teuer es ist, eine bestimmte Reichweite zu erzielen. So können Sie verschiedene Kanäle und Kampagnen besser vergleichen.

Der CPM wird berechnet, indem Sie die Gesamtkosten Ihrer Kampagne durch die Anzahl der erzielten Impressionen teilen und das Ergebnis mit 1000 multiplizieren. Formel: CPM = (Kosten ÷ Impressionen) × 1000. Haben Sie zum Beispiel 500 Euro ausgegeben und 100000 Impressionen erzielt, liegt der CPM bei 5 Euro. So sehen Sie schnell, wie effizient Ihr eingesetztes Budget ist.

Beim Einsatz von Erklärvideos im Online Marketing zeigt der CPM, wie viel Sie zahlen, damit Ihr Video tausend Mal gesehen wird. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Videoanzeigen auf Plattformen wie YouTube, Social Media oder Streamingdiensten schalten. Ein niedriger CPM bedeutet, dass Sie mit Ihrem Budget viele Sichtkontakte erzielen. So können Sie besser planen, wie oft Ihr Video potenziellen Kunden angezeigt wird.

Ein niedriger CPM ist auf den ersten Blick attraktiv, weil Sie viele Sichtkontakte für wenig Geld bekommen. Entscheidend ist jedoch, ob diese Kontakte auch zur richtigen Zielgruppe gehören und zu Anfragen oder Käufen führen. Ein etwas höherer CPM kann sinnvoll sein, wenn Sie dafür sehr gezielt Ihre Wunschkundschaft erreichen. Neben dem CPM sollten Sie daher auch Kennzahlen wie Klickrate und Conversion Rate im Blick behalten.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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