Illustration & Design · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Ein Design-Brief ist ein zentrales Dokument in der Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Kreativteam. Er beschreibt klar und verständlich, was gestaltet werden soll, für wen, mit welchem Ziel und unter welchen Rahmenbedingungen. Im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation, Illustration und Marketing hilft ein Design-Brief dabei, Missverständnisse zu vermeiden, Budgets effizient zu nutzen und Ergebnisse zu erzielen, die fachlich und visuell überzeugen. Er ist damit ein strategisches Werkzeug, das Kreativität in die richtige Richtung lenkt.

Grundfunktion und Zweck

Ein Design-Brief dient als gemeinsame Grundlage für alle Beteiligten. Marketing-Verantwortliche, Projektmanager, Grafiker, Illustratorinnen, Animatorinnen, Texter und Videoproduzenten beziehen sich auf dasselbe Dokument. Dadurch entsteht ein gemeinsames Verständnis der Aufgabe.

Im Kern beantwortet ein Design-Brief diese Fragen:

  • Was soll gestaltet oder produziert werden
  • Warum wird es umgesetzt und welches Ziel wird verfolgt
  • Für wen entsteht das Design oder das Video
  • Wie soll es inhaltlich und visuell wirken
  • Wann und mit welchem Budget soll das Ergebnis vorliegen

Für Marketing-Verantwortliche bedeutet das: Ein Design-Brief übersetzt die eigene Strategie in konkrete Anforderungen. Für Kreative bedeutet es: Sie erhalten einen klaren Rahmen, in dem sie passende Lösungen entwickeln können.

Typische Einsatzbereiche im Marketing und in der Videoproduktion

Im Alltag von Marketingabteilungen und Agenturen kommt ein Design-Brief in vielen Situationen zum Einsatz. Besonders wichtig ist er, wenn mehrere Gewerke zusammenarbeiten, etwa bei komplexen Video- oder Kampagnenproduktionen.

Erklärvideos und Animationsfilme

Bei einem Erklärvideo sind meist mehrere Disziplinen beteiligt: Konzeption, Skript, Storyboard, Illustration, Animation, Sprechertext und Sounddesign. Ein Design-Brief definiert hier zum Beispiel:

  • welches Problem das Video für die Zielgruppe löst
  • welche Kernbotschaften vermittelt werden sollen
  • welcher Stil verwendet werden soll, etwa flache Vektorillustrationen, isometrische Grafiken oder handgezeichnete Elemente
  • welcher Tonfall passt, etwa sachlich, humorvoll oder emotional
  • wie lang das Video ungefähr sein soll

So wird sichergestellt, dass das spätere Storyboard und die Animation zur Marke, zum Produkt und zur Zielgruppe passen.

Social Media Kampagnen und Produktvideos

Auch für Social Media Kampagnen ist ein Design-Brief hilfreich. Wenn etwa kurze Produktvideos für verschiedene Plattformen entstehen, legt der Brief fest:

  • welche Kanäle bespielt werden, zum Beispiel LinkedIn, Instagram oder YouTube
  • welche Formate benötigt werden, etwa quadratisch, vertikal oder im Querformat
  • welche Bildsprache und welche Farben verwendet werden sollen
  • ob Untertitel, Call to Action Einblendungen oder animierte Texte integriert werden

So kann das Kreativteam Inhalte produzieren, die technisch und inhaltlich genau zu den geplanten Einsätzen passen.

Branding, Illustration und Key Visuals

Bei der Entwicklung von Illustrationsstilen, Icons, Infografiken oder Key Visuals sorgt ein Design-Brief für Konsistenz. Er erklärt, wie das Unternehmen wahrgenommen werden möchte und welche visuellen Elemente diese Wahrnehmung unterstützen. Dadurch entsteht ein wiedererkennbares Erscheinungsbild, das sich in Erklärvideos, Präsentationen, Landingpages und Kampagnen wiederfindet.

Zentrale Bestandteile eines Design-Briefs

Ein Design-Brief folgt keinem starren Schema, dennoch haben sich bestimmte Inhalte bewährt. Sie helfen Marketing-Verantwortlichen, alle wichtigen Informationen zu strukturieren.

1. Projektbeschreibung und Ausgangssituation

Am Anfang steht eine klare, kurze Beschreibung des Projekts. Sie beantwortet Fragen wie:

  • Worum geht es in einem Satz
  • Welche Produkte, Dienstleistungen oder Themen stehen im Fokus
  • In welchem Kontext steht das Projekt, etwa Markteinführung, Relaunch oder Kampagnenstart

Für ein Erklärvideo könnte das etwa so aussehen:

Wir möchten ein animiertes Erklärvideo produzieren, das in maximal 90 Sekunden erklärt, wie unsere neue Software kleinen und mittleren Unternehmen hilft, ihre Rechnungsprozesse zu automatisieren.

2. Ziele und Erfolgskriterien

Ein guter Design-Brief benennt klar, was mit dem Projekt erreicht werden soll. Mögliche Ziele sind:

  • Steigerung der Markenbekanntheit
  • Erhöhung der Registrierungen für eine Testversion
  • Vereinfachung der Produktkommunikation für den Vertrieb
  • Unterstützung von Messen, Webinaren oder Sales Präsentationen

Wichtig ist, dass aus dem Design-Brief hervorgeht, woran der Erfolg gemessen wird. Das können zum Beispiel mehr Anfragen über ein Formular, längere Verweildauer auf einer Landingpage oder positives Feedback aus dem Vertrieb sein. Je klarer die Ziele formuliert sind, desto gezielter kann das Kreativteam Inhalte und Gestaltung darauf ausrichten.

3. Zielgruppe und Nutzungskontext

Die Zielgruppe ist ein Kernpunkt. Ein Design-Brief sollte beschreiben:

  • wer genau angesprochen wird, etwa Marketing-Leiter, IT Verantwortliche oder Endkunden
  • welche Kenntnisse und Erwartungen diese Personen mitbringen
  • in welcher Situation sie das Video, die Grafik oder das Design sehen

Für ein B2B Erklärvideo kann der Nutzungskontext zum Beispiel sein, dass das Video in Online Demos, auf Messen und auf der Website eingesetzt wird. Das beeinflusst Länge, Tonalität und Informationsdichte. Ein Video für Social Media im B2C Bereich wird dagegen oft kürzer, emotionaler und visuell auffälliger gestaltet.

4. Kernbotschaften und Inhalte

Ein Design-Brief sollte die wichtigsten Botschaften klar benennen. Es geht nicht darum, fertige Texte zu liefern, sondern die inhaltlichen Schwerpunkte zu definieren. Hilfreich ist eine kurze Liste der Hauptaussagen:

  • Welches Problem löst das Produkt oder die Dienstleistung
  • Worin unterscheidet sich das Angebot von Wettbewerbern
  • Welcher Nutzen ist für die Zielgruppe besonders relevant

Für ein Erklärvideo über eine neue App könnte das zum Beispiel sein: Einfacher Einstieg ohne Schulung, Mobile Nutzung im Außendienst, Schnelle Integration in bestehende Systeme. Das Kreativteam entwickelt daraus Story, Bildideen und Animationen.

5. Markenwerte und Tonalität

Damit Design und Video zur Marke passen, beschreibt ein Design-Brief die gewünschte Wirkung und Tonalität. Typische Begriffe sind etwa:

  • vertrauenswürdig und kompetent
  • innovativ und dynamisch
  • nahbar und sympathisch
  • humorvoll und leicht verständlich

Solche Begriffe helfen, die Richtung zu klären. Ein Erklärvideo für eine Bank wird anders erzählt und illustriert als ein Clip für ein junges Lifestyle Start up. Auch die Sprache im Sprechertext orientiert sich an dieser Tonalität.

6. Visuelle Vorgaben und Stilwünsche

Im Bereich Illustration und Animation sind visuelle Vorgaben besonders wichtig. Ein Design-Brief kann hier enthalten:

  • Angaben zu Farben, Schriften und Logos
  • Beispiele bestehender Materialien, etwa Broschüren oder Präsentationen
  • Hinweise, was auf keinen Fall verwendet werden soll
  • Wünsche zum Illustrationsstil, zum Beispiel minimalistisch, detailreich, realistisch oder abstrakt

Hilfreich ist auch, wenn im Design-Brief Referenzen genannt werden, die gefallen. Das kann ein bestehendes Video des eigenen Unternehmens sein oder ein öffentlich verfügbares Beispiel, das stilistisch in die richtige Richtung weist. So entsteht ein gemeinsames Bild im Kopf aller Beteiligten.

7. Formate, Kanäle und technische Anforderungen

Ein weiterer wichtiger Teil sind konkrete Rahmenbedingungen. Dazu gehören:

  • geplante Kanäle, etwa Website, YouTube, Social Media, Messen oder interne Schulungen
  • gewünschte Längen und Seitenverhältnisse bei Videos
  • Auflösungen und Dateiformate für Grafiken und Animationen
  • eventuelle technische Vorgaben von Plattformen oder internen Systemen

Diese Informationen helfen, spätere Nacharbeiten zu vermeiden. Wenn von Anfang an klar ist, dass ein Video sowohl im Hochformat für Social Media als auch im Querformat für Präsentationen funktionieren soll, kann die Bildgestaltung entsprechend geplant werden.

8. Zeitplan, Budgetrahmen und Freigabeprozess

Ein Design-Brief sollte auch organisatorische Aspekte festhalten. Dazu zählen:

  • wichtige Termine, etwa Kick off, Präsentation erster Entwürfe und finale Abgabe
  • ein Budgetrahmen oder zumindest eine Größenordnung
  • die Anzahl der geplanten Feedbackrunden
  • wer auf Kundenseite Entscheidungen trifft und freigibt

Gerade im Marketing Alltag mit engen Timings ist Transparenz hier entscheidend. Wenn klar ist, dass ein Video zu einem bestimmten Event oder Kampagnenstart live gehen muss, können Agentur und Produktion ihre Schritte darauf abstimmen.

Nutzen eines guten Design-Briefs in der Praxis

Ein sorgfältig erstellter Design-Brief spart Zeit, Kosten und Nerven. In der Praxis zeigt sich der Nutzen auf mehreren Ebenen.

Weniger Missverständnisse und Schleifen

Je klarer die Erwartungen zu Beginn formuliert sind, desto weniger Korrekturrunden sind später nötig. Ein Design-Brief wirkt wie eine gemeinsame Vereinbarung. Wenn im Verlauf des Projekts Unklarheiten entstehen, kann darauf zurückgegriffen werden. Das erleichtert auch die Kommunikation mit internen Stakeholdern, die im Laufe des Projekts dazukommen.

Stärkere kreative Ergebnisse

Ein verbreiteter Irrtum ist, dass ein Design-Brief die Kreativität einschränkt. Tatsächlich schafft er einen klaren Rahmen, innerhalb dessen Kreative frei und gezielt arbeiten können. Wenn Ziele, Zielgruppe und Rahmenbedingungen feststehen, kann sich das Team auf Ideen konzentrieren, die wirklich relevant sind. Das führt häufig zu mutigeren und zugleich passgenaueren Lösungen.

Einheitliche Markenkommunikation

Besonders im Marketing ist Konsistenz wichtig. Ein Design-Brief hilft, unterschiedliche Maßnahmen aufeinander abzustimmen. Wenn etwa ein Erklärvideo, Social Media Posts, Landingpages und Präsentationen parallel entstehen, sorgt der Brief dafür, dass Bildsprache, Tonalität und Botschaften zusammenpassen. So entsteht ein geschlossenes Markenbild, das bei der Zielgruppe Vertrauen aufbaut.

Bessere Zusammenarbeit zwischen Marketing und Kreativpartnern

Ein Design-Brief macht Erwartungen transparent. Agenturen, Freelancer und interne Teams wissen, woran sie sind, und können frühzeitig Rückfragen stellen. Gleichzeitig erhalten Marketing-Verantwortliche eine Grundlage, um Angebote zu vergleichen, Aufwände zu bewerten und Ergebnisse zu prüfen. Das erleichtert eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Praktische Hinweise zur Erstellung

Für viele Marketing-Verantwortliche ist das Schreiben eines Design-Briefs zunächst ungewohnt. Einige einfache Grundsätze helfen, das Dokument praxisnah und verständlich zu gestalten.

Klare Sprache statt Fachjargon

Der Design-Brief sollte in einer Sprache verfasst sein, die alle Beteiligten verstehen. Fachbegriffe aus dem eigenen Unternehmen oder aus der IT sollten nur verwendet werden, wenn sie erklärt werden. Gerade bei Erklärvideos ist es hilfreich, die spätere Zielgruppe mitzudenken und komplexe Themen möglichst einfach zu formulieren.

Fokus auf das Wesentliche

Ein Design-Brief muss nicht jedes Detail enthalten, er sollte aber alle Informationen liefern, die für die kreative Arbeit wichtig sind. Hilfreich ist es, zwischen Muss und Kann zu unterscheiden. Was ist unverhandelbar, etwa bestimmte Farben oder rechtliche Hinweise Was ist wünschenswert, etwa ein bestimmter Illustrationsstil oder eine bestimmte Länge, aber bei Bedarf anpassbar

Beispiele und Referenzen nutzen

Visuelle Beispiele erleichtern das Verständnis. Statt nur zu schreiben, dass ein Design modern und reduziert sein soll, können ein bis zwei Referenzen im Design-Brief genannt werden. Das müssen keine perfekten Vorlagen sein. Entscheidend ist, dass klar wird, was gefällt und was nicht. So lassen sich spätere Diskussionen über Geschmack auf eine sachliche Grundlage stellen.

Abstimmung mit internen Stakeholdern

Bevor ein Design-Brief an eine Agentur oder ein Kreativteam geschickt wird, lohnt sich eine kurze Abstimmung mit den wichtigsten internen Beteiligten. Wer später Feedback geben oder freigeben soll, sollte die Projektziele und Rahmenbedingungen mittragen. Das reduziert das Risiko, dass in späten Phasen des Projekts grundlegende Änderungen gefordert werden.

Beispiel aus dem Marketing-Alltag

Um die Rolle eines Design-Briefs greifbarer zu machen, hilft ein konkretes Szenario aus dem Alltag einer Marketingabteilung. Angenommen, ein Unternehmen bringt ein neues Softwareprodukt auf den Markt und plant eine Kampagne mit Landingpage, Erklärvideo und Social Media Ads. Der Design-Brief beschreibt in diesem Fall:

  • das zentrale Ziel, etwa Mehr Testregistrierungen innerhalb von drei Monaten
  • die Zielgruppe, zum Beispiel Inhaber kleiner Agenturen, die ihre Projektabrechnung vereinfachen wollen
  • die Kernbotschaften, etwa Zeitsparende Automatisierung, Einfache Bedienung, Transparente Kosten
  • die geplanten Kanäle, etwa Website, YouTube, LinkedIn und Newsletter
  • die gewünschte Tonalität, zum Beispiel kompetent, aber nahbar
  • den visuellen Rahmen, zum Beispiel freundliche Farben, klare Formen, einfache Illustrationen mit Fokus auf Alltagssituationen

Auf dieser Basis entwickelt das Kreativteam ein Storyboard für das Erklärvideo, gestaltet passende Illustrationen und leitet daraus Key Visuals für Social Media und die Landingpage ab. Alle Maßnahmen greifen ineinander, weil sie auf demselben Design-Brief beruhen.

Typische Fehler und wie man sie vermeidet

Bei der Erstellung eines Design-Briefs treten häufig ähnliche Probleme auf. Wer sie kennt, kann sie gezielt vermeiden.

Zu vage Ziele

Formulierungen wie Wir wollen moderner wirken oder Wir brauchen ein schönes Video sind schwer umzusetzen. Besser ist es, konkret zu benennen, was sich durch das Projekt verändern soll. Etwa: Potenzielle Kunden sollen in weniger als zwei Minuten verstehen, wie unser Produkt funktioniert. Solche Ziele lassen sich leichter überprüfen und in kreative Entscheidungen übersetzen.

Zu viele Botschaften auf einmal

Gerade bei Erklärvideos ist die Versuchung groß, alle Vorteile und Funktionen unterzubringen. Ein Design-Brief sollte jedoch Prioritäten setzen. Welche Botschaften sind unverzichtbar, welche sind optional Wenn alles gleich wichtig ist, wirkt das Ergebnis schnell überladen und die Zielgruppe merkt sich wenig.

Widersprüchliche Anforderungen

Manchmal enthält ein Design-Brief widersprüchliche Wünsche, zum Beispiel seriös und verspielt oder sehr detailliert, aber extrem kurz. Hier hilft es, bewusst zu gewichten. Was ist wichtiger Welche Anforderung dient dem Projektziel mehr Eine offene Klärung dieser Punkte zu Beginn spart spätere Diskussionen.

Fehlende Informationen zur Nutzung

Wenn im Design-Brief nicht klar beschrieben ist, wo und wie ein Video oder eine Grafik eingesetzt wird, kann das zu ungeeigneten Ergebnissen führen. Ein Video, das für Messen gedacht ist, braucht andere Schwerpunkte als ein Clip, der hauptsächlich in Social Media läuft. Deshalb sollte der Nutzungskontext immer explizit genannt werden.

Fazit

Ein Design-Brief ist weit mehr als eine formale Projektbeschreibung. Er ist ein strategisches Instrument, das Marketingziele, Markenidentität und kreative Umsetzung miteinander verbindet. Gerade in Bereichen wie Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration, in denen viele Spezialisten zusammenarbeiten, sorgt ein durchdachter Design-Brief für Klarheit, Effizienz und bessere Ergebnisse. Für Marketing-Verantwortliche bietet er die Möglichkeit, ihre Erwartungen strukturiert zu formulieren und interne wie externe Partner gezielt zu steuern. Für Kreative bildet er eine verlässliche Grundlage, auf der sie Ideen entwickeln können, die zur Marke passen und die Zielgruppe erreichen. Wer sich die Zeit nimmt, einen verständlichen und fokussierten Design-Brief zu erstellen, legt damit den Grundstein für erfolgreiche Kommunikationsmaßnahmen, die nicht nur optisch überzeugen, sondern auch messbar zu den Unternehmenszielen beitragen.

Häufige Fragen zu „Design-Brief"

Ein Design-Brief ist ein schriftliches Dokument, das die wichtigsten Vorgaben für ein kreatives Projekt zusammenfasst. Dazu gehören Ziele, Zielgruppe, Inhalte, Stilwünsche, Budget und Zeitplan. Er dient als gemeinsame Grundlage für Auftraggeber und Kreativteam. So wissen alle von Anfang an, worauf es ankommt.

Bei Erklärvideos arbeiten oft mehrere Spezialisten zusammen, zum Beispiel Konzeption, Text, Illustration, Animation und Sound. Ein klarer Design-Brief sorgt dafür, dass alle dieselben Ziele, Botschaften und Stilvorgaben kennen. Das reduziert Missverständnisse und Nachbesserungen. Am Ende sparen Sie Zeit, Kosten und Nerven.

Ein guter Design-Brief beschreibt das Ziel des Projekts, die Zielgruppe und die Kernbotschaft. Er enthält Informationen zu Markenauftritt, Tonalität, Stilreferenzen sowie technische Anforderungen, Budgetrahmen und Zeitplan. Oft werden auch Beispiele genannt, was gefällt und was nicht. Je klarer der Brief ist, desto passender wird das Ergebnis.

In der Regel erstellt der Auftraggeber den Design-Brief gemeinsam mit der Agentur oder dem Produktionsteam. Der Aufwand hält sich meist in Grenzen, da viele Anbieter strukturierte Fragebögen oder Vorlagen nutzen. Der eigentliche Wert entsteht durch das bewusste Durchdenken von Zielen und Anforderungen. Diese Investition zahlt sich im Projektverlauf deutlich aus.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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