Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

In der Praxis von Erklärvideos, Imagefilmen und Marketingclips taucht früher oder später die Frage auf, ob für einen konkreten Dreh eine formale Erlaubnis benötigt wird. Genau hier setzt der Begriff Drehgenehmigung an. Wer Videoproduktion strategisch für Marketing und Kommunikation einsetzt, sollte verstehen, was eine Drehgenehmigung ist, wann sie erforderlich ist und wie man sie effizient organisiert, damit ein Projekt nicht an rechtlichen Hürden oder Verzögerungen scheitert.

Begriff und Grundidee

Eine Drehgenehmigung ist die offizielle Erlaubnis, an einem bestimmten Ort und zu einem bestimmten Zweck Filmaufnahmen zu machen. Sie wird in der Regel von der Person oder Institution erteilt, die über den Ort verfügt oder ihn verwaltet. Das kann eine Stadtverwaltung, ein Unternehmen, ein Museum, eine Universität, ein Einkaufszentrum oder auch eine Privatperson sein. Die Genehmigung regelt, ob, wann und unter welchen Bedingungen gefilmt werden darf.

Für Marketing-Verantwortliche ist die Drehgenehmigung ein wichtiger Baustein in der Planung von Erklärvideos, Produktvideos oder Social-Media-Clips. Sie sorgt dafür, dass das Filmteam rechtlich abgesichert ist und dass der Dreh ohne Konflikte mit Eigentümern, Behörden oder Sicherheitsdiensten ablaufen kann.

Abgrenzung zu anderen Zustimmungen

Die Drehgenehmigung bezieht sich in erster Linie auf den Ort des Drehs. Davon zu unterscheiden sind andere Formen der Zustimmung:

  • Einverständniserklärung von Personen: Zustimmung, dass Personen im Bild erscheinen und das Material veröffentlicht werden darf.
  • Nutzungsrechte an Marken und Logos: Erlaubnis, geschützte Marken oder Designs im Bild zu zeigen.
  • Musik- und Tonrechte: Lizenzen für Hintergrundmusik oder Soundeffekte.

In vielen Projekten greifen diese Ebenen ineinander. Die Drehgenehmigung ist jedoch der Kern, wenn es um das Recht geht, an einem Ort überhaupt filmen zu dürfen.

Warum Drehgenehmigungen im Marketing wichtig sind

In der Videoproduktion für Marketingzwecke geht es nicht nur um kreative Ideen, sondern auch um Planbarkeit und Risikominimierung. Eine fehlende oder unklare Drehgenehmigung kann zu Unterbrechungen, Nachdrehs oder sogar zur kompletten Unbrauchbarkeit von bereits produziertem Material führen.

Rechtliche Sicherheit und Risikominimierung

Mit einer klaren Drehgenehmigung reduziert ein Unternehmen rechtliche Risiken. Ohne Genehmigung kann es passieren, dass:

  • das Filmteam vom Drehort verwiesen wird,
  • Aufnahmen nicht veröffentlicht werden dürfen,
  • Unterlassungsansprüche oder Schadensersatzforderungen entstehen,
  • die geplante Kampagne verschoben oder komplett neu produziert werden muss.

Für Marketing-Verantwortliche bedeutet dies nicht nur rechtliche Unsicherheit, sondern auch potenzielle Budgetüberschreitungen und Verzögerungen im Kampagnenplan.

Planungssicherheit für Timing und Budget

Eine Drehgenehmigung schafft Klarheit über Zeitfenster, Zugang und Auflagen am Drehort. So lassen sich Crew, Technik, Darstellerinnen und Darsteller besser koordinieren. Viele Genehmigungen enthalten konkrete Zeiträume, maximale Teamgrößen oder Einschränkungen, etwa wenn gleichzeitig Kundinnen und Kunden vor Ort sind oder sensible Bereiche geschützt werden müssen. Wer diese Punkte frühzeitig klärt, vermeidet teure Wartezeiten am Set.

Image und Beziehungen zu Partnern

Professioneller Umgang mit der Drehgenehmigung vermittelt Seriosität. Unternehmen, die transparent mit Eigentümern, Behörden oder Partnern zusammenarbeiten, stärken ihr Netzwerk. Gerade bei wiederkehrenden Drehs in denselben Locations ist eine gute Beziehung entscheidend. Wer einmal positiv aufgefallen ist, erhält beim nächsten Projekt oft schneller eine Zusage.

Typische Situationen, in denen eine Drehgenehmigung benötigt wird

Ob eine Drehgenehmigung erforderlich ist, hängt stark vom Drehort und der Art der Produktion ab. Einige typische Szenarien aus dem Marketing- und Videoproduktionsalltag verdeutlichen dies.

Drehs im öffentlichen Raum

Im öffentlichen Raum verwalten meist Städte oder Gemeinden die Flächen. Beispiele sind:

  • Plätze, Straßen oder Parks für einen Imagefilm einer Stadtmarketing-Kampagne,
  • Außenaufnahmen vor einem bekannten Wahrzeichen für ein Recruiting-Video,
  • Innenstädte als Kulisse für ein Produktvideo oder einen Social-Media-Clip.

Viele Kommunen unterscheiden zwischen privater und gewerblicher Nutzung. Für private Aufnahmen sind häufig keine Genehmigungen nötig, für professionelle und kommerzielle Produktionen jedoch schon. Eine Drehgenehmigung der Stadtverwaltung oder des Ordnungsamts ist in diesen Fällen Standard.

Drehs auf Firmengeländen und in Büros

Für Corporate-Videos, Erklärvideos oder interne Kommunikationsfilme wird oft auf dem eigenen Firmengelände gedreht. Hier ist die Situation zweigeteilt:

  • Eigenes Gelände: Das Management oder die Geschäftsführung entscheidet. Die Drehgenehmigung erfolgt hier meist intern, etwa in Form einer schriftlichen Freigabe oder eines E-Mail-Protokolls.
  • Gemietete Flächen: In Bürogemeinschaften, Coworking-Spaces oder angemieteten Produktionshallen muss der Eigentümer oder Betreiber zustimmen. Eine formale Drehgenehmigung klärt, welche Bereiche genutzt werden dürfen und ob andere Mieter betroffen sind.

Im Marketing-Alltag kann dies zum Beispiel ein Erklärvideo sein, das in einem Konferenzraum mit Blick auf die Stadt gedreht wird. Die Hausverwaltung möchte dann möglicherweise wissen, wann das Team kommt, wie laut es wird und ob zusätzliche Technik wie Scheinwerfer eingesetzt wird.

Drehs in Einkaufszentren, Hotels oder Messen

In halböffentlichen Räumen wie Einkaufszentren, Hotels, Kongresszentren oder Messehallen ist eine Drehgenehmigung nahezu immer erforderlich, sobald es um professionelle Aufnahmen geht. Beispiele:

  • Ein Modehändler plant ein Social-Media-Video im Eingangsbereich eines Einkaufszentrums.
  • Ein Softwareanbieter dreht ein Interview-Format auf einer Messe.
  • Ein Hotel produziert ein Imagevideo in der Lobby und im Restaurantbereich.

Hier legen Betreiber häufig Wert auf klare Regeln zu Sicherheitsaspekten, Kundenfluss, Fluchtwegen und Markenauftritten. Die Drehgenehmigung enthält dann oft konkrete Auflagen, etwa keine Stative in Fluchtwegen oder bestimmte Zeiten außerhalb der Stoßzeiten.

Drehs in sensiblen Bereichen

Besonders sorgfältig wird eine Drehgenehmigung in sensiblen Bereichen geprüft. Dazu zählen:

  • Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen,
  • Schulen und Kindergärten,
  • Behörden und Sicherheitsbereiche,
  • Museen, Archive und Forschungseinrichtungen.

Für Marketing-Verantwortliche kann dies relevant sein, wenn ein Gesundheitsunternehmen ein Erklärvideo direkt in einer Klinik drehen möchte oder ein Bildungsanbieter in einer Schule Inhalte für eine Kampagne produzieren will. Hier sind neben der Drehgenehmigung oft zusätzliche Datenschutz- und Persönlichkeitsrechte zu beachten.

Arten von Drehgenehmigungen

Je nach Projektumfang und Drehort können unterschiedliche Formen der Drehgenehmigung vorkommen. Sie unterscheiden sich in Formalität, Umfang und rechtlicher Verbindlichkeit.

Formlose Genehmigung

Bei kleinen Projekten, etwa einem kurzen Interview mit einer Geschäftsführerin im eigenen Büro, genügt manchmal eine formlose Bestätigung per E-Mail. Diese kann lauten, dass das Unternehmen mit dem Dreh einverstanden ist und die Nutzung für bestimmte Marketingkanäle erlaubt. Für einfache Erklärvideos oder interne Clips ist diese Form der Drehgenehmigung oft ausreichend.

Schriftliche Einzelgenehmigung

Für Drehs an öffentlichen oder stark genutzten Orten ist eine formale, schriftliche Drehgenehmigung üblich. Sie enthält typischerweise:

  • genaue Bezeichnung des Drehorts,
  • Datum und Uhrzeit,
  • Angaben zu Teamgröße und Technik,
  • Auflagen und Einschränkungen,
  • Kontaktdaten von Ansprechpartnern.

Solche Dokumente werden von Behörden, Hausverwaltungen oder Betreibern ausgestellt und dienen im Konfliktfall als klare Referenz.

Rahmen- oder Dauer-Genehmigung

Wenn eine Agentur oder ein Unternehmen regelmäßig an demselben Ort filmt, kann eine länger gültige Drehgenehmigung sinnvoll sein. Beispiele:

  • Eine Hochschule erteilt einer internen Medienabteilung eine Dauer-Genehmigung für Drehs auf dem Campus.
  • Ein Unternehmen erlaubt einer Agentur wiederkehrende Drehs in bestimmten Produktionshallen.

Solche Vereinbarungen sparen Zeit, da nicht für jede einzelne Produktion ein neuer Antrag gestellt werden muss. Gleichzeitig werden allgemeine Regeln festgelegt, etwa zu Sicherheitskleidung, Zugangskarten oder Kontaktpersonen.

Der Weg zur Drehgenehmigung in der Praxis

Für Marketing-Verantwortliche ist es hilfreich, den typischen Ablauf zu kennen, um die Beantragung der Drehgenehmigung frühzeitig in den Projektplan einzubauen.

1. Klärung des Drehkonzepts

Bevor eine Drehgenehmigung beantragt wird, sollte klar sein, was genau geplant ist:

  • Art des Videos, zum Beispiel Erklärvideo, Testimonial, Produktfilm, Eventdokumentation,
  • geplante Motive und Perspektiven,
  • Teamgröße und benötigte Technik,
  • geplanter Zeitraum und Dauer.

Je genauer das Konzept, desto leichter können Eigentümer oder Behörden entscheiden. In vielen Fällen hilft ein kurzes schriftliches Exposé oder ein Auszug aus dem Drehbuch.

2. Ansprechpartner finden

Im nächsten Schritt wird ermittelt, wer für den Drehort zuständig ist. Das kann sein:

  • die Stadtverwaltung oder das Ordnungsamt für öffentliche Plätze,
  • die Hausverwaltung für Gebäude,
  • das Facility Management für Firmengelände,
  • die Veranstaltungsleitung für Messen oder Events.

Oft haben größere Institutionen eigene Formulare oder Anleitungen zur Drehgenehmigung auf ihrer Website. Wenn nichts zu finden ist, hilft eine telefonische Anfrage, um die zuständige Stelle zu identifizieren.

3. Antrag stellen

Der eigentliche Antrag enthält in der Regel folgende Angaben:

  • Wer beantragt die Genehmigung, inklusive Kontaktdaten und Firmenname,
  • welche Art von Produktion geplant ist,
  • für welche Medien und Kanäle das Material genutzt wird,
  • genaue Angaben zu Ort, Datum und Uhrzeit,
  • Informationen zu Teamgröße, Fahrzeugen und Technik.

Je nach Ort können zusätzlich Versicherungsnachweise, beispielsweise eine Haftpflichtversicherung, verlangt werden. Eine sorgfältig ausgefüllte Anfrage erhöht die Chance, dass die Drehgenehmigung zügig erteilt wird.

4. Auflagen prüfen und akzeptieren

Mit der Genehmigung werden häufig Auflagen verbunden. Typische Beispiele sind:

  • Beschränkung der Teamgröße oder Technik,
  • Verbot bestimmter Perspektiven, etwa keine Aufnahmen von Sicherheitsbereichen,
  • Rücksichtnahme auf Passanten oder Kunden,
  • keine Behinderung von Fluchtwegen,
  • Vorgaben zur Logoplatzierung oder zur Nennung des Ortes.

Marketing-Verantwortliche sollten diese Auflagen sorgfältig prüfen und mit der Produktion abstimmen. Wenn eine Auflage das Konzept stark einschränkt, kann häufig nachverhandelt werden. Eine klare Kommunikation hilft dabei, eine praktikable Lösung zu finden.

5. Dokumentation am Drehtag

Am Drehtag sollte die Drehgenehmigung in ausgedruckter oder digitaler Form vorliegen. So kann sie im Bedarfsfall Sicherheitsdiensten, Polizei oder internen Ansprechpartnern vorgezeigt werden. Es ist sinnvoll, dass sowohl die Produktionsleitung als auch die verantwortliche Person auf Kundenseite Zugriff darauf haben. Nach dem Dreh empfiehlt es sich, die Genehmigung zusammen mit Projektunterlagen zu archivieren, um auch später noch nachvollziehen zu können, unter welchen Bedingungen gefilmt wurde.

Besonderheiten bei Erklärvideos und Animation

Auf den ersten Blick scheinen Erklärvideos, die überwiegend animiert sind, kaum Berührungspunkte mit der Drehgenehmigung zu haben. In der Praxis entstehen jedoch häufig Mischformen, bei denen Realfilm und Animation kombiniert werden.

Hybride Formate

Ein typisches Beispiel ist ein Erklärvideo, in dem eine reale Person vor der Kamera ein Thema erklärt und animierte Grafiken ergänzend eingeblendet werden. Wird diese Person im Büro, in einer Produktionshalle oder im Außenbereich des Unternehmens gefilmt, ist je nach Situation eine Drehgenehmigung erforderlich. Gleiches gilt für Kunden-Testimonials, bei denen Kundinnen und Kunden in ihren eigenen Räumen oder Geschäften gefilmt werden.

Stock-Material und alternative Lösungen

Wenn eine Drehgenehmigung schwer zu bekommen ist oder der Prozess zu lange dauert, greifen viele Marketing-Teams auf alternative Lösungen zurück:

  • Nutzung von Stock-Videomaterial mit passenden Lizenzen,
  • vollständig animierte Szenen statt Realfilm,
  • virtuelle Hintergründe oder stilisierte Illustrationen.

Solche Alternativen können besonders dann sinnvoll sein, wenn sensible Bereiche gezeigt würden oder wenn der organisatorische Aufwand für eine Genehmigung den Nutzen übersteigt.

Praktische Tipps für Marketing-Verantwortliche

Um die Arbeit mit der Drehgenehmigung effizient in den Marketing-Alltag zu integrieren, helfen einige Grundregeln.

Frühzeitig planen

Die Beantragung einer Drehgenehmigung braucht Zeit. Behörden oder große Einrichtungen haben oft feste Bearbeitungsfristen. Wer den Drehtermin erst festlegt, wenn die Genehmigung sicher vorliegt, reduziert Stress und vermeidet kurzfristige Absagen. Es ist ratsam, die Beantragung als festen Schritt im Projektplan für Videoproduktionen zu verankern.

Standardisierte Informationen bereithalten

Viele Angaben wiederholen sich von Projekt zu Projekt. Es lohnt sich, eine Vorlage mit den wichtigsten Informationen anzulegen:

  • Firmenprofil mit Kontaktdaten,
  • Standardbeschreibung der Produktionsart,
  • Versicherungsnachweise,
  • Liste der üblichen Technik.

So können Anträge auf eine Drehgenehmigung schneller ausgefüllt und versendet werden.

Transparente Kommunikation mit allen Beteiligten

Eine klare Kommunikation zwischen Marketingabteilung, Videoproduktionsfirma und Eigentümern des Drehorts ist entscheidend. Wenn alle Beteiligten verstehen, was geplant ist und welche Ziele das Video verfolgt, steigt die Bereitschaft, eine Genehmigung zu erteilen. Vor allem bei sensiblen Orten ist es hilfreich, den Mehrwert des Projekts zu erläutern, etwa wenn ein Erklärvideo Patienten oder Kundinnen und Kunden informiert und unterstützt.

Realistische Alternativen einplanen

Trotz guter Vorbereitung kann eine Drehgenehmigung abgelehnt oder mit so strengen Auflagen versehen werden, dass das ursprüngliche Konzept nicht mehr passt. In solchen Fällen ist es sinnvoll, von Beginn an Ausweichoptionen einzuplanen, zum Beispiel einen alternativen Drehort, eine stärker animierte Umsetzung oder den Einsatz von Stock-Material. Damit bleibt die Kampagne flexibel, auch wenn sich Rahmenbedingungen ändern.

Fazit

Die Drehgenehmigung ist ein zentrales Element jeder professionellen Videoproduktion, die über rein interne oder private Aufnahmen hinausgeht. Sie regelt, ob und wie ein Dreh an einem bestimmten Ort stattfinden darf, und schafft damit rechtliche Sicherheit, Planungssicherheit und Vertrauen zwischen allen Beteiligten. Für Marketing-Verantwortliche ist es wichtig zu wissen, in welchen Situationen eine Drehgenehmigung erforderlich ist, welche Arten von Genehmigungen es gibt und wie der Weg von der Idee zum unterschriebenen Dokument aussieht. Wer den Prozess frühzeitig in die Projektplanung integriert, klare Ansprechpartner identifiziert und transparent kommuniziert, reduziert Risiken und vermeidet teure Überraschungen. Gerade in einer Zeit, in der Video-Content für Erklärvideos, Social Media und Markenkommunikation immer wichtiger wird, trägt der professionelle Umgang mit der Drehgenehmigung entscheidend dazu bei, dass kreative Konzepte sicher, effizient und im gewünschten Zeitrahmen umgesetzt werden können.

Häufige Fragen zu „Drehgenehmigung"

Eine Drehgenehmigung ist die offizielle Erlaubnis, an einem bestimmten Ort filmen zu dürfen. Sie wird meist von Behörden, Unternehmen oder privaten Eigentümern erteilt. Ohne diese Erlaubnis dürfen viele Locations nicht rechtssicher genutzt werden. Für professionelle Erklärvideos und andere Produktionen ist sie daher oft unverzichtbar.

Eine Drehgenehmigung brauchen Sie vor allem, wenn Sie auf öffentlichen Plätzen, in Gebäuden von Unternehmen oder auf Privatgrundstücken drehen möchten. Schon kleine Teams mit Kamera und Ton können genehmigungspflichtig sein, insbesondere wenn Technik aufgebaut wird oder fremde Personen gefilmt werden. Auch bei scheinbar harmlosen Szenen vor bekannten Gebäuden kann eine Erlaubnis nötig sein. Im Zweifel sollten Sie immer nachfragen oder Ihre Produktionsfirma ansprechen.

In der Regel organisiert die beauftragte Videoproduktionsfirma die notwendigen Drehgenehmigungen. Sie kennt die zuständigen Ansprechpartner bei Behörden und Unternehmen und weiß, welche Unterlagen benötigt werden. Als Marketingverantwortliche oder Verantwortlicher müssen Sie meist nur Informationen zu Ort, Zeit und Art des Drehs liefern. Die formale Abstimmung und Einholung der Genehmigung übernimmt dann das Produktionsteam.

Ohne Drehgenehmigung riskieren Sie, dass der Dreh vor Ort abgebrochen wird und Sie das Material später nicht verwenden dürfen. In manchen Fällen drohen zusätzlich Vertragsstrafen, Bußgelder oder Schadensersatzforderungen. Für Unternehmen kann das auch ein Imageproblem werden, wenn Rechte verletzt wurden. Daher sollten Sie vor jedem Dreh klären, ob eine Genehmigung erforderlich ist und diese rechtzeitig einholen.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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