Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

In der Videoproduktion, insbesondere bei Erklärvideos und Marketingvideos, taucht sehr früh ein technischer Begriff auf, der viele Entscheidungen beeinflusst: die Framerate. Obwohl er technisch klingt, hat er ganz konkrete Auswirkungen darauf, wie ein Video wahrgenommen wird, wie professionell es wirkt und wie gut es auf verschiedenen Plattformen funktioniert. Für Marketing-Verantwortliche ohne Technik-Hintergrund lohnt es sich, diesen Begriff zu verstehen, um bessere Briefings zu schreiben, Angebote zu vergleichen und fundierte Entscheidungen für Videokampagnen zu treffen.

Grundverständnis: Was bedeutet Framerate?

Die Framerate beschreibt, wie viele Einzelbilder ein Video pro Sekunde zeigt. Sie wird meist in Frames per Second angegeben, abgekürzt als FPS. Ein Frame ist ein einzelnes Bild, das für sich genommen wie ein normales Foto aussieht. Erst wenn viele dieser Bilder schnell hintereinander abgespielt werden, entsteht der Eindruck einer flüssigen Bewegung.

Stellen Sie sich ein Daumenkino vor: Je mehr Seiten pro Sekunde Sie umblättern, desto flüssiger wirkt die Bewegung. Die Framerate ist im Prinzip die Geschwindigkeit, mit der dieses Daumenkino abgespielt wird. Eine höhere Zahl an Bildern pro Sekunde sorgt meist für weichere Bewegungen, eine niedrigere Zahl wirkt eher ruckelig oder bewusst filmisch.

Typische Framerates in der Praxis

  • 24 FPS: Klassische Kinooptik, oft als besonders „cinematisch“ empfunden
  • 25 FPS: Standard im europäischen Fernsehbereich, häufig für TV-Spots und viele Onlinevideos in Europa
  • 30 FPS: Gängig für Onlineplattformen, Webinare und Social Media in vielen internationalen Märkten
  • 50 oder 60 FPS: Sehr flüssige Darstellung, oft für Gaming, Sport, schnelle Bewegungen oder Premium-Social-Content

Die Framerate ist damit ein gestalterisches Werkzeug, das beeinflusst, wie sich ein Video „anfühlt“. Marketing und Kreation können über die Wahl der Framerate gezielt eine bestimmte Wirkung anstreben.

Warum Framerate für Marketing und Erklärvideos wichtig ist

Auf den ersten Blick scheint die Framerate ein technisches Detail zu sein, das man der Produktionsagentur überlassen kann. In der Realität berührt sie jedoch viele Aspekte, die für Marketing-Verantwortliche relevant sind: Wirkung, Markenwahrnehmung, Kosten, Plattformoptimierung und Wiederverwendbarkeit von Inhalten.

Wahrnehmung und Markenwirkung

Die Framerate beeinflusst, wie professionell, emotional oder dynamisch ein Video wahrgenommen wird. Eine bewusst gewählte Framerate kann die Markenbotschaft unterstützen:

  • Cinematischer Look mit 24 FPS: Ideal für emotionale Imagefilme, Markenstories oder Kampagnen, die an Kinowerbung erinnern sollen. Bewegungen wirken leicht „weicher“ und weniger nach „Live-TV“.
  • Natürlich und vertraut mit 25 oder 30 FPS: Gut geeignet für Erklärvideos, Produktvorstellungen, Tutorials und Social-Media-Content, bei dem Klarheit und Verständlichkeit im Vordergrund stehen.
  • Besonders flüssig mit 50 oder 60 FPS: Für sehr dynamische Szenen, Sport, Gaming oder Technikprodukte, bei denen Geschwindigkeit, Präzision oder Innovation betont werden sollen.

Merksatz: Die Framerate trägt dazu bei, ob ein Video eher wie ein Kinofilm, eine Fernsehsendung oder ein besonders flüssiger Onlineclip wahrgenommen wird.

Framerate und Verständlichkeit von Erklärvideos

Bei Erklärvideos steht Klarheit im Mittelpunkt. Die Framerate hat hier zwei praktische Effekte:

  • Lesbarkeit von Text und Grafiken: Bei einer sinnvollen Framerate bewegen sich eingeblendete Texte, Icons und Illustrationen ruhig genug, um gut erfasst zu werden. Zu schnelle Bewegungen bei hoher Framerate können in Kombination mit hektischer Animation überfordern.
  • Timing von Animationen: Die Framerate bestimmt, wie fein sich Bewegungen abstufen lassen. Das ist wichtig, wenn komplexe Abläufe, Prozesse oder Infografiken animiert werden. Eine passende Framerate hilft, Übergänge harmonisch und gut nachvollziehbar zu gestalten.

In der Praxis wählen viele Agenturen für Erklärvideos 25 oder 30 FPS, weil dies einen guten Kompromiss aus Lesbarkeit, natürlicher Bewegung und technischer Kompatibilität bietet.

Wie Framerate technisch funktioniert

Auch ohne tiefes Technikverständnis hilft ein grober Einblick, um Angebote zu verstehen und mit Dienstleistern auf Augenhöhe sprechen zu können.

Framerate und Bewegungswahrnehmung

Die menschliche Wahrnehmung fügt einzelne Bilder zu einer Bewegung zusammen. Die Framerate bestimmt, wie fein diese Bewegung abgestuft ist. Bei sehr niedrigen Werten, etwa 10 oder 12 FPS, sind Sprünge sichtbar. Ab etwa 24 FPS empfindet das menschliche Auge die Bewegungen als weitgehend flüssig, auch wenn feine Unterschiede noch wahrgenommen werden können.

Jedes zusätzliche Bild pro Sekunde erhöht die Menge an Bildinformationen. Eine höhere Framerate kann daher flüssiger wirken, erzeugt aber auch mehr Daten und beeinflusst Dateigröße und Rechenaufwand.

Zusammenspiel mit Auflösung und Datenrate

In der Videoproduktion wird die Framerate selten isoliert betrachtet. Sie steht in Beziehung zu anderen Parametern:

  • Auflösung: Etwa Full HD oder 4K. Hohe Auflösung plus hohe Framerate bedeuten besonders viele Bildinformationen.
  • Datenrate: Sie bestimmt die Videoqualität und Dateigröße. Bei gleicher Datenrate kann eine sehr hohe Framerate dazu führen, dass jedes einzelne Bild etwas stärker komprimiert wird.

Für Marketing-Verantwortliche bedeutet das: Wenn ein Video in 4K und mit hoher Framerate produziert wird, können größere Dateien entstehen, die beim Upload, bei der Bearbeitung oder beim Versand an Kunden und Partner mehr Zeit und Ressourcen benötigen.

Framerate in der Animations- und Illustrationspraxis

In animierten Erklärvideos und Illustrationen spielt die Framerate eine besondere Rolle, weil hier die Bewegungen vollständig künstlich erzeugt werden. Jede Bewegung, jeder Übergang und jede Transformation wird bewusst angelegt.

Framerate in 2D Animation

In klassischen 2D Animationen unterscheidet man oft zwischen Animation auf „Ones“ und „Twos“:

  • Animation auf „Ones“: Bei 24 FPS wird für jedes einzelne Frame ein eigenes Bild gezeichnet oder gerendert. Das führt zu sehr flüssiger Bewegung, ist aber aufwendiger.
  • Animation auf „Twos“: Hier bleibt jedes Bild für zwei Frames stehen, also 12 Zeichnungen pro Sekunde bei 24 FPS. Das wirkt leicht stilisiert, kann aber durchaus professionell und hochwertig aussehen.

Auch wenn moderne Erklärvideos selten komplett von Hand gezeichnet werden, nutzen Animationsstudios ähnliche Prinzipien. Sie entscheiden, wie viele Zwischenstufen eine Bewegung haben soll. Die Framerate legt den Rahmen fest, innerhalb dessen diese Entscheidungen getroffen werden.

Framerate in Motion Design und Infografiken

Bei animierten Diagrammen, Icon-Animationen oder UI-Simulationen sorgt eine konsistente Framerate für einen professionellen Gesamteindruck. Sprunghafte Bewegungen oder unsaubere Übergänge können entstehen, wenn mit unterschiedlichen Framerates oder falschen Exporteinstellungen gearbeitet wird.

Für Marketing-Teams ist relevant: Wenn mehrere Agenturen oder Freelancer an einem Projekt arbeiten, sollten alle mit der gleichen Framerate arbeiten. Sonst können beim Zusammenfügen der Einzelteile Probleme entstehen, etwa Ruckler oder ungleichmäßige Bewegungen.

Framerate und verschiedene Plattformen

In der Praxis werden Videos selten nur auf einer Plattform genutzt. Ein Erklärvideo kann auf der Website, in Social Media, im Newsletter und auf Messen eingesetzt werden. Die Framerate sollte daher so gewählt werden, dass sie zu den wichtigsten Kanälen passt.

Websites und Landingpages

Für Websites und Landingpages sind 25 oder 30 FPS in den meisten Fällen eine gute Wahl. Sie wirken professionell, sind weit verbreitet und werden von gängigen Playern problemlos unterstützt. Wenn Erklärvideos eingebettet werden, ist es wichtiger, dass sie schnell laden und stabil laufen, als dass sie eine extrem hohe Framerate besitzen.

Social Media Plattformen

Plattformen wie YouTube, Instagram, LinkedIn oder TikTok unterstützen unterschiedliche Framerates. Viele Creator nutzen 30 oder 60 FPS, je nach Content-Typ. Für Marketingvideos gilt:

  • 30 FPS: Universell einsetzbar, gut geeignet für Produktvideos, Testimonial-Clips und Erklärvideos.
  • 60 FPS: Kann sinnvoll sein, wenn besonders dynamischer Content produziert wird, etwa Sport, Gaming oder High-End-Produktinszenierungen.

In vielen Fällen ist eine konsistente Framerate über alle Plattformen wichtiger als eine theoretisch maximale Bildwiederholrate. Ein Video, das mit 25 oder 30 FPS produziert wurde, lässt sich in der Regel problemlos auf allen relevanten Plattformen ausspielen.

Präsentationen, Messen und Events

Bei Präsentationen über Beamer oder Großbildschirme kann eine stabile Framerate entscheidend sein, damit das Video ohne Ruckler läuft. Hier ist weniger die Höhe der Framerate entscheidend als ihre Konsistenz und die saubere Vorbereitung der Abspielgeräte. Viele Eventdienstleister arbeiten standardmäßig mit 25 oder 30 FPS, weil diese Formate sich bewährt haben.

Praktische Auswirkungen auf Produktion und Budget

Die Wahl der Framerate hat auch Einfluss auf Produktionsaufwand und Budgetplanung. Das ist besonders relevant, wenn Sie Angebote vergleichen oder Produktionsentscheidungen mittragen.

Produktionsaufwand bei Live Action

Bei Realfilmaufnahmen, etwa Interviews, Statements oder Produktaufnahmen, ist der Unterschied im Aufwand zwischen 25 und 30 FPS gering. Die Kameras können beide Werte problemlos aufzeichnen. Erst bei sehr hohen Framerates, etwa 120 oder 240 FPS für Zeitlupen, steigen Anforderungen und Kosten, weil mehr Licht, leistungsfähigere Kameras und größere Speicherkapazitäten nötig werden.

Für typische Marketing- und Erklärvideos in normaler Geschwindigkeit erzeugt eine realistische Framerate keinen nennenswerten Mehraufwand. Die Entscheidung ist hier vor allem eine Frage des Looks und der Plattformanforderungen.

Produktionsaufwand bei Animation

In der Animation kann die Framerate stärker ins Gewicht fallen. Je mehr Bilder pro Sekunde animiert werden müssen, desto mehr Arbeit steckt in den Zwischenbewegungen. Das betrifft sowohl klassische 2D Animation als auch komplexe 3D Szenen.

In vielen Fällen wird daher eine Framerate gewählt, die einerseits flüssige Bewegungen erlaubt, andererseits den Aufwand im Rahmen hält. Für die meisten Erklärvideos ist dieser Kompromiss mit 25 oder 30 FPS gut zu erreichen. Für Marketing-Verantwortliche bedeutet das: Eine extrem hohe Framerate bei Animationsprojekten kann das Budget unnötig belasten, ohne dass der Mehrwert für die Zielgruppe spürbar ist.

Framerate in der Zusammenarbeit mit Dienstleistern

Wenn Sie mit Agenturen, Videoproduzenten oder Freelancern zusammenarbeiten, lohnt es sich, die Framerate im Briefing und in Rückfragen bewusst zu berücksichtigen.

Fragen, die Sie stellen können

  • Mit welcher Framerate planen Sie das Video zu produzieren und warum
  • Passt diese Framerate zu unseren wichtigsten Plattformen wie Website, YouTube, LinkedIn oder Messen
  • Gibt es Gründe, eine andere Framerate zu wählen etwa für Zeitlupe, besonders dynamische Szenen oder TV-Ausspielung
  • Was bedeutet die gewählte Framerate für Dateigröße und Bearbeitung wenn das interne Team später noch Anpassungen vornehmen möchte

Solche Fragen signalisieren Professionalität und helfen, spätere Missverständnisse zu vermeiden. Die Framerate wird damit vom reinen Technikdetail zu einem bewusst gesteuerten Parameter Ihrer Videostrategie.

Framerate in Styleguides und Vorgaben

Wenn Ihr Unternehmen regelmäßig Videos produziert, kann es sinnvoll sein, in einem internen Styleguide auch technische Standards festzuhalten. Dazu gehört neben Auflösung und Seitenverhältnis auch die Framerate. Eine klare Vorgabe, etwa „Standard-Framerate 25 FPS für alle Erklärvideos und Produktvideos“, erleichtert die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Dienstleistern und sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild.

Typische Missverständnisse und wie man sie vermeidet

Rund um die Framerate kursieren einige Annahmen, die in der Praxis zu Verwirrung führen können. Ein paar Klarstellungen helfen, realistische Erwartungen zu entwickeln.

„Höher ist immer besser“

Eine sehr hohe Framerate ist nicht automatisch die beste Wahl. Ein Imagefilm mit 60 FPS wirkt nicht zwangsläufig hochwertiger als einer mit 24 oder 25 FPS, sondern oft eher wie eine Live-TV-Produktion oder ein Gaming-Stream. Für eine emotionale Markenstory kann das sogar weniger passend sein. Die beste Framerate ist diejenige, die zur Botschaft, zur Marke und zur geplanten Nutzung passt.

„Framerate kann man jederzeit beliebig ändern“

Zwar ist es technisch möglich, ein Video nachträglich in eine andere Framerate zu konvertieren, doch das kann zu Rucklern, Unschärfen oder unnatürlich wirkenden Bewegungen führen. Ideal ist es, bereits bei der Produktion die Zielplattformen zu kennen und die Framerate entsprechend zu planen. Nachträgliche Anpassungen sollten eher die Ausnahme sein.

„Framerate ist nur für Technikteams relevant“

Die Framerate beeinflusst, wie sich ein Video anfühlt, wie gut Inhalte verstanden werden und wie reibungslos ein Clip auf unterschiedlichen Kanälen funktioniert. Damit ist sie auch ein strategisches Thema für Marketing und Kommunikation, nicht nur für die Produktionsteams.

Praxisnahe Beispiele aus dem Marketing-Alltag

Um die Bedeutung der Framerate greifbar zu machen, helfen konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag von Marketing-Verantwortlichen.

Beispiel 1: Erklärvideo für ein Softwareprodukt

Ein B2B Unternehmen plant ein animiertes Erklärvideo, das Prozesse in einer Software visualisiert. Das Video soll auf der Website eingebettet, auf YouTube veröffentlicht und bei Online-Präsentationen eingesetzt werden. Die Agentur schlägt 25 oder 30 FPS vor. Diese Framerate ermöglicht flüssige Mausbewegungen, gut lesbare Overlays und klare Animationen. Eine höhere Framerate würde die Dateigröße erhöhen, ohne einen spürbaren Mehrwert für die Zielgruppe zu bringen.

Beispiel 2: Social-Media-Kampagne für ein Sportprodukt

Ein Hersteller von Sportbekleidung plant kurze Clips für Instagram und TikTok, in denen schnelle Bewegungen, Sprünge und Zeitlupen vorkommen. Hier kann die Produktion mit 50 oder 60 FPS sinnvoll sein, um sehr flüssige Bewegungen und eindrucksvolle Zeitlupen zu erzeugen. Die Framerate wird bewusst höher gewählt, um Dynamik und Leistungsfähigkeit der Marke zu betonen.

Beispiel 3: Imagefilm für eine Messe

Ein Unternehmen möchte einen Imagefilm für den Messestand produzieren, der auf großen Screens in Dauerschleife läuft. Der Film soll emotional wirken, mit langsamen Kamerafahrten, Nahaufnahmen und Musik. Hier bietet sich eine Framerate von 24 oder 25 FPS an, um einen hochwertigen, filmischen Eindruck zu erzeugen. Die Framerate ist Teil des gewünschten „Look and Feel“ und wird auf die Präsentationssituation abgestimmt.

Fazit: Framerate als bewusstes Gestaltungsmittel nutzen

Die Framerate ist weit mehr als eine technische Kennzahl. Sie beeinflusst, wie ein Video wahrgenommen wird, wie verständlich Inhalte transportiert werden und wie gut sich ein Clip auf verschiedenen Plattformen einsetzen lässt. Für Marketing-Verantwortliche ist es hilfreich, die grundlegende Bedeutung der Framerate zu kennen, typische Werte einordnen zu können und im Dialog mit Dienstleistern gezielt nachzufragen. Wer versteht, dass die Framerate das Daumenkino-Tempo eines Videos festlegt, kann bewusster entscheiden, ob ein Projekt eher filmisch, sachlich oder besonders dynamisch wirken soll. In Erklärvideos unterstützt eine passende Framerate die Klarheit der Botschaft, in Imagefilmen prägt sie den emotionalen Eindruck, in Social-Media-Clips kann sie Dynamik und Modernität unterstreichen. Indem Sie die Framerate zusammen mit Auflösung, Format und Plattformstrategie betrachten, machen Sie aus einem scheinbar technischen Detail ein aktives Gestaltungsmittel Ihrer Videokommunikation und stellen sicher, dass Ihre Bewegtbildinhalte nicht nur gut aussehen, sondern auch zielgerichtet wirken.

Häufige Fragen zu „Framerate"

Die Framerate gibt an, wie viele einzelne Bilder pro Sekunde ein Video zeigt. Sie wird meist in Bildern pro Sekunde oder Frames per Second (fps) angegeben. Je höher die Framerate, desto flüssiger wirkt die Bewegung im Video. Für Erklärvideos sind vor allem konstante und passende Framerates wichtig.

Für die meisten Erklärvideos reichen 25 oder 30 fps völlig aus. Diese Framerates wirken für das menschliche Auge angenehm flüssig und sind Standard auf vielen Plattformen. Höhere Framerates wie 50 oder 60 fps lohnen sich vor allem bei sehr dynamischen Inhalten. Für klassische animierte Erklärvideos ist das meist nicht nötig.

Ein ruckeliges Bild liegt häufig an einer zu niedrigen oder schwankenden Framerate. Auch wenn die Auflösung hoch ist, können wenige oder ungleichmäßige Bilder pro Sekunde Bewegungen stockend erscheinen lassen. Zusätzlich können falsche Exporteinstellungen oder eine schlechte Internetverbindung beim Streaming das Problem verstärken. Eine saubere und konstante Framerate sorgt für ein ruhigeres Seherlebnis.

Ja, die Framerate beeinflusst, wie hochwertig Ihr Video wahrgenommen wird. Ein flüssiges, ruhiges Bild unterstützt einen professionellen Eindruck und lenkt nicht von Ihrer Botschaft ab. Besonders bei Erklärvideos, in denen viel Text und Grafik kombiniert werden, hilft eine passende Framerate, Inhalte leichter erfassbar zu machen. So zahlt sie direkt auf Markenwahrnehmung und Verständlichkeit ein.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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