Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Ein Interviewvideo ist eine Form von Unternehmensvideo, bei der eine oder mehrere Personen vor der Kamera Fragen beantworten und ihre Sicht, ihr Wissen oder ihre Erfahrungen teilen. Für Marketing-Verantwortliche ist ein Interviewvideo ein flexibles Werkzeug, um Vertrauen aufzubauen, Expertise sichtbar zu machen und komplexe Inhalte persönlicher zu vermitteln. Im Unterschied zu rein animierten Erklärvideos steht beim Interviewvideo der Mensch im Mittelpunkt. Es verbindet die Authentizität eines Gesprächs mit den Möglichkeiten professioneller Videoproduktion und lässt sich in vielen Kommunikationssituationen gezielt einsetzen.

Definition und Grundidee

Ein Interviewvideo zeigt eine Person oder mehrere Personen in einem gefilmten Gespräch. Meist gibt es eine klare Rollenverteilung zwischen Interviewer und Interviewter Person. Die Fragen werden entweder hörbar gestellt oder im Schnitt entfernt, sodass nur die Antworten zu sehen sind. Ziel ist es, Inhalte in einer natürlichen, dialogorientierten Form zu vermitteln. Das Interviewvideo kann sehr schlicht produziert sein, etwa mit einer Kameraeinstellung und einer Person im Bild, oder aufwendig mit mehreren Kameras, zusätzlichem Bildmaterial und animierten Elementen.

Im Kontext von Erklärvideo und Videoproduktion ist das Interviewvideo vor allem dann sinnvoll, wenn die persönliche Glaubwürdigkeit einer Person wichtig ist. Das kann die Geschäftsführung, eine Fachexpertin, ein Kunde oder eine Mitarbeiterin aus dem Service sein. Durch Mimik, Stimme und Körpersprache wirkt ein Interviewvideo oft unmittelbarer als ein reiner Text oder eine Präsentation.

Typische Einsatzbereiche im Marketing

Marketing-Teams nutzen das Interviewvideo in vielen Situationen, in denen Vertrauen, Nähe und Glaubwürdigkeit eine Rolle spielen. Es ergänzt klassische Erklärvideos, Produktfilme und animierte Inhalte um eine menschliche Komponente. Im Folgenden einige typische Einsatzfelder.

Kundenstimmen und Referenzen

Eine verbreitete Form des Interviewvideos ist das Testimonial. Hier kommen zufriedene Kundinnen und Kunden zu Wort. Sie erklären, wie sie ein Produkt oder eine Dienstleistung einsetzen und welchen Nutzen sie daraus ziehen.

Beispiel: Eine Softwarefirma produziert ein Interviewvideo mit einer Einkaufsleiterin, die schildert, wie sich mit der neuen Lösung Bestellprozesse beschleunigen lassen. Im Schnitt werden ihre Aussagen mit Bildschirmaufnahmen und kurzen animierten Grafiken kombiniert, die die genannten Vorteile visualisieren.

Solche Interviewvideos wirken glaubwürdig, weil sie reale Erfahrungen zeigen. Statt abstrakter Produktversprechen sehen Interessierte, wie andere Unternehmen konkrete Probleme gelöst haben. Das Interviewvideo wird anschließend auf der Website, in Landingpages und in Social-Media-Kampagnen eingesetzt.

Experteninterviews und Thought Leadership

Unternehmen nutzen das Interviewvideo auch, um ihre Expertise sichtbar zu machen. Fachleute aus Entwicklung, Beratung oder Management teilen ihr Wissen zu Branchentrends, Herausforderungen und Lösungen.

Beispiel: Ein Maschinenbau-Unternehmen produziert eine Reihe von Interviewvideos mit seinen Ingenieurinnen. Jede Folge behandelt eine konkrete Frage, etwa Energieeffizienz, Wartung oder Sicherheit. Die Videos werden in einem Wissensbereich der Website gebündelt und in Newslettern verlinkt.

Ein solches Interviewvideo unterstützt die Positionierung als kompetenter Ansprechpartner. Es eignet sich besonders für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen, bei denen Vertrauen in die fachliche Qualität entscheidend ist.

Recruiting und Employer Branding

Im Personalmarketing hilft das Interviewvideo, Einblicke in den Arbeitsalltag zu geben. Mitarbeitende berichten im Gespräch von ihren Aufgaben, der Unternehmenskultur und Entwicklungsmöglichkeiten.

Beispiel: Ein mittelständisches Unternehmen produziert ein Interviewvideo mit Auszubildenden, die ihre Erfahrungen im ersten Lehrjahr beschreiben. Das Video wird auf der Karriereseite eingebunden und bei Schulbesuchen gezeigt.

Für Bewerbende wird so greifbar, wie es ist, im Unternehmen zu arbeiten. Ein gut gemachtes Interviewvideo kann Hemmschwellen senken und die Arbeitgebermarke stärken.

Produkt- und Serviceerklärungen

Ein Interviewvideo kann auch als Ergänzung zu klassischen Erklärvideos dienen. Während Animation oder Screencast den Funktionsablauf zeigt, erklärt eine Person im Interview, welche Probleme das Produkt löst und worauf es in der Praxis ankommt.

Beispiel: Ein Anbieter von Cloud-Lösungen kombiniert ein animiertes Erklärvideo mit einem Interviewvideo, in dem die Produktmanagerin typische Fragen zu Sicherheit, Datenschutz und Integration beantwortet. Beide Videos werden auf derselben Produktseite eingebunden.

So entsteht eine Mischung aus visueller Erklärung und persönlicher Einordnung. Das Interviewvideo bringt dabei die menschliche Perspektive ein und kann auf Einwände oder Bedenken eingehen, die in klassischen Werbetexten oft zu kurz kommen.

Formate und Varianten von Interviewvideos

Das Interviewvideo ist kein starres Format. Je nach Ziel, Budget und Einsatzkanal gibt es unterschiedliche Varianten, die sich im Marketing-Alltag bewährt haben.

Klassisches Sit-down-Interview

Beim klassischen Interview sitzt die befragte Person auf einem Stuhl oder an einem Tisch, meist leicht seitlich zur Kamera. Der Interviewer sitzt neben der Kamera, die Fragen werden gestellt und häufig mitgeschnitten. Im fertigen Interviewvideo sind entweder Fragen und Antworten zu hören oder nur die Antworten, während eingeblendete Texttafeln die Fragen zusammenfassen.

  • Vorteil: Ruhige, konzentrierte Atmosphäre, gut steuerbar, professioneller Eindruck.
  • Geeignet für: Expertenstatements, Management-Interviews, formelle Ankündigungen.

On-the-Job-Interview

Bei dieser Variante wird die Person im Arbeitsumfeld gefilmt. Sie steht etwa in der Produktion, im Büro oder im Laden und erklärt Abläufe direkt vor Ort. Im Interviewvideo werden Sequenzen des Gesprächs mit Aufnahmen der Umgebung kombiniert.

  • Vorteil: Hohe Authentizität, anschauliche Einblicke in Prozesse und Arbeitsplätze.
  • Geeignet für: Recruiting, Einblicke in die Produktion, Service- und Supportthemen.

Remote-Interview

Ein Remote-Interviewvideo entsteht, wenn Interviewer und Interviewte nicht am selben Ort sind. Das Gespräch findet zum Beispiel über eine Videokonferenz statt. Für ein hochwertiges Interviewvideo wird das Material anschließend professionell geschnitten, mit Grafiken ergänzt und tontechnisch optimiert.

  • Vorteil: Flexibel, auch mit internationalen Gesprächspartnern umsetzbar, geringerer Reiseaufwand.
  • Geeignet für: internationale Kundenstimmen, Expertenrunden, zeitkritische Statements.

Q&A-Format mit eingeblendeten Fragen

Hier werden die Fragen nicht hörbar gestellt, sondern als Text im Bild eingeblendet. Die Person antwortet direkt in die Kamera. So entsteht ein kompaktes, gut strukturiertes Interviewvideo, das sich leicht in Kapitel gliedern lässt.

  • Vorteil: Klarer Aufbau, gut für Social Media geeignet, Fragen können gezielt gewählt und kurz gehalten werden.
  • Geeignet für: Produkt-FAQs, kurze Social-Clips, Kampagnen mit wiederkehrenden Fragen.

Planung und Konzeption

Damit ein Interviewvideo im Marketing wirksam wird, braucht es eine klare Planung. Entscheidend ist, welche Botschaft im Vordergrund stehen soll und auf welchem Kanal das Video später eingesetzt wird.

Ziele und Zielgruppe definieren

Vor der Produktion sollte klar sein, welches Ergebnis das Interviewvideo erzielen soll. Typische Ziele sind etwa mehr Anfragen, mehr Bewerbungen oder eine bessere Positionierung als Experte. Ebenso wichtig ist die Zielgruppe. Ein Interviewvideo für Fachpublikum darf mehr in die Tiefe gehen als ein Video für eine breite Öffentlichkeit.

Fragen zur Vorbereitung:

  • Welche Kernbotschaft soll im Interviewvideo vermittelt werden
  • Welche Einwände oder Fragen der Zielgruppe können im Gespräch aufgegriffen werden
  • Auf welchen Kanälen wird das Interviewvideo hauptsächlich genutzt, etwa Website, Social Media, Messe, Newsletter

Auswahl der Gesprächspartner

Die Wirkung eines Interviewvideos hängt stark von den Personen ab, die vor der Kamera stehen. Fachliche Kompetenz ist wichtig, aber auch Verständlichkeit und Ausstrahlung. Es muss nicht immer die Geschäftsführung sein. Oft eignen sich Mitarbeitende aus Service, Entwicklung oder Vertrieb besser, weil sie nah an Kundenthemen sind.

Hilfreiche Kriterien:

  • Erfahrung mit Kundengesprächen oder Präsentationen
  • Fähigkeit, komplexe Themen einfach zu erklären
  • Offenes, sympathisches Auftreten

Fragen und Dramaturgie vorbereiten

Ein gutes Interviewvideo wirkt spontan, ist aber sorgfältig vorbereitet. Statt ausformulierten Texten empfiehlt sich ein klarer Fragenkatalog und eine grobe Dramaturgie. Die Person soll frei sprechen können, aber wissen, wohin das Gespräch führt.

Typische Struktur:

  • Kurzvorstellung der Person und des Kontexts
  • Darstellung des Problems oder der Ausgangssituation
  • Vorstellung der Lösung oder des Angebots
  • Konkrete Beispiele oder Erfahrungen
  • Zusammenfassung und Ausblick

Im Interviewvideo wird diese Struktur später meist gekürzt und verdichtet. Wichtig ist, dass am Ende klare, verständliche Aussagen vorliegen, die im Schnitt sinnvoll kombiniert werden können.

Produktion: Technik und Ablauf

Für ein professionelles Interviewvideo ist nicht unbedingt ein großes Filmteam nötig, aber bestimmte technische Aspekte sollten beachtet werden. Bildqualität, Ton und Licht beeinflussen, wie seriös und vertrauenswürdig das Video wirkt.

Kamera und Bildgestaltung

Eine ruhige Kameraführung, passende Bildausschnitte und ein aufgeräumter Hintergrund tragen viel zur Wirkung eines Interviewvideos bei. Häufig wird mit zwei Kameras gearbeitet, um beim Schnitt zwischen einer näheren und einer weiteren Einstellung wechseln zu können. Das macht das Interviewvideo lebendiger und erleichtert es, Versprecher oder Pausen zu überbrücken.

Wichtige Punkte:

  • Die Person sollte leicht seitlich an der Kamera vorbeischauen, wenn ein Gespräch mit dem Interviewer gezeigt werden soll.
  • Für direkte Ansprachen an das Publikum eignet sich der Blick direkt in die Kamera.
  • Der Hintergrund sollte ruhig sein, aber gerne Bezüge zur Tätigkeit oder zum Unternehmen zeigen.

Ton und Licht

Im Interviewvideo ist der Ton entscheidend, denn die Aussagen stehen im Mittelpunkt. Ein externes Mikrofon ist daher sehr zu empfehlen. Hintergrundgeräusche sollten möglichst reduziert werden. Gute Ausleuchtung sorgt dafür, dass Gesichter freundlich und klar erkennbar sind.

Empfehlungen:

  • Verwendung von Ansteckmikrofonen oder Richtmikrofonen
  • Vermeidung von Hall, etwa durch Räume mit weniger harten Flächen
  • Weiches Licht von vorne oder leicht seitlich, um harte Schatten zu vermeiden

Aufnahme und Gesprächsführung

Während der Aufnahme ist eine entspannte Atmosphäre wichtig. Viele Menschen stehen selten vor der Kamera und sind anfangs unsicher. Ein erfahrener Interviewer hilft, indem er einfache Einstiegsfragen stellt, aktiv zuhört und bei Bedarf nachfragt. Es ist sinnvoll, mehr Material aufzunehmen, als im finalen Interviewvideo benötigt wird. Im Schnitt können dann die besten Passagen ausgewählt werden.

Postproduktion und Veredelung

Im Schnitt wird aus dem Rohmaterial ein klar strukturiertes Interviewvideo. Dabei werden Versprecher entfernt, Pausen gekürzt und die Aussagen in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht. Zusätzlich können visuelle Elemente eingesetzt werden, um das Interviewvideo informativer und ansprechender zu gestalten.

Einblendungen und Grafiken

Im Marketing-Kontext ist es hilfreich, wichtige Aussagen zu unterstreichen. Dazu eignen sich Texteinblendungen, Grafiken oder kurze animierte Sequenzen.

  • Namenseinblendungen: Name, Position und Unternehmen der sprechenden Person.
  • Stichpunkte: Kurze Schlagworte zu den genannten Vorteilen oder Eigenschaften.
  • Logos und Symbole: Zur Wiedererkennung der Marke oder zur Visualisierung von Themen.

So entsteht ein Interviewvideo, das sich gut in Präsentationen, auf Landingpages oder in Social-Media-Feeds integrieren lässt.

B-Roll und ergänzendes Bildmaterial

Um das Interviewvideo abwechslungsreicher zu machen, werden Zwischenschnitte eingesetzt. Diese zeigen etwa das Produkt im Einsatz, die Arbeitsumgebung oder Szenen aus dem Unternehmensalltag. Solches Zusatzmaterial wird oft B-Roll genannt.

Typische Motive:

  • Menschen bei der Arbeit im Büro, in der Werkhalle oder im Kundenkontakt
  • Detailaufnahmen von Produkten oder Maschinen
  • Illustrationen oder Animationen, die Abläufe oder Kennzahlen veranschaulichen

Das Interviewvideo gewinnt dadurch Dynamik und vermittelt mehr Kontext, ohne dass die befragte Person alles im Detail erklären muss.

Formatanpassung für verschiedene Kanäle

Ein Interviewvideo wird selten nur an einem Ort genutzt. Für Social Media, Website, Messen oder E-Mail-Kampagnen können unterschiedliche Versionen aus demselben Rohmaterial erstellt werden.

  • Kurzversionen mit 15 bis 60 Sekunden für Social Media
  • Längere Versionen mit mehr Hintergrund für Website oder YouTube
  • Stumme Versionen mit Untertiteln für den Einsatz ohne Ton

Schon in der Planung lohnt es sich zu überlegen, welche Varianten eines Interviewvideos benötigt werden, um das Potenzial der Produktion voll auszuschöpfen.

Vorteile und Grenzen von Interviewvideos

Im Vergleich zu anderen Videoformaten hat das Interviewvideo besondere Stärken, aber auch Grenzen. Für Marketing-Verantwortliche ist es hilfreich, diese zu kennen, um das Format gezielt einzusetzen.

Stärken im Marketing-Kontext

  • Glaubwürdigkeit: Echte Menschen, reale Erfahrungen und spontane Formulierungen wirken oft überzeugender als rein geskriptete Werbetexte.
  • Flexibilität: Ein Interviewvideo kann für Produkte, Services, Employer Branding, PR oder interne Kommunikation eingesetzt werden.
  • Effizienz: Aus einem längeren Interviewvideo lassen sich viele kurze Clips und Zitate gewinnen.
  • Persönlichkeit: Stimme, Mimik und Gestik transportieren Emotionen und Haltung, was besonders bei erklärungsbedürftigen Themen hilfreich ist.

Typische Herausforderungen

  • Vorbereitung der Personen: Nicht alle fühlen sich vor der Kamera wohl. Ein kurzes Medientraining oder ein Vorgespräch kann helfen.
  • Länge und Struktur: Ein ungeplantes Gespräch wird schnell zu lang und unübersichtlich. Die Kunst besteht darin, im Schnitt ein prägnantes Interviewvideo zu formen.
  • Abstimmungsprozesse: Fachabteilungen möchten Aussagen oft sehr präzise formuliert haben. Hier ist ein gutes Gleichgewicht zwischen Verständlichkeit und Genauigkeit gefragt.

Praxisnahe Tipps für Marketing-Verantwortliche

Wer ein Interviewvideo planen oder beauftragen möchte, kann mit einigen einfachen Maßnahmen die Qualität und Wirkung deutlich erhöhen.

Klare Botschaften definieren

Vor dem Dreh sollte in einem Satz formuliert werden, was das Publikum nach dem Interviewvideo wissen, denken oder tun soll. Diese Klarheit hilft, Fragen zu priorisieren und im Schnitt Entscheidungen zu treffen. Eine einfache Leitfrage kann sein: Wenn nur eine Aussage hängen bleibt, welche soll es sein

Personen vorab einbinden

Die interviewten Personen sollten frühzeitig informiert und eingebunden werden. Ein kurzer Leitfaden mit groben Fragen, Zielgruppe und Verwendungszweck nimmt Unsicherheit. Proben sind nicht zwingend nötig, können aber helfen, wichtige Begriffe und Formulierungen zu klären.

Verständliche Sprache fördern

Ein Interviewvideo richtet sich oft an Personen ohne tiefes Fachwissen. Marketing-Verantwortliche können darauf achten, dass Fachbegriffe erklärt und Beispiele verwendet werden. Eine hilfreiche Frage im Gespräch lautet: Können Sie ein konkretes Beispiel nennen So wird das Interviewvideo anschaulicher und leichter nachvollziehbar.

Rechte und Freigaben klären

Vor der Veröffentlichung eines Interviewvideos sollten alle Beteiligten die Nutzung schriftlich freigeben. Das gilt insbesondere bei Kundenstimmen oder Interviews mit externen Partnern. So ist sichergestellt, dass das Interviewvideo in Kampagnen, auf Messen oder in Social Media rechtssicher eingesetzt werden kann.

Einordnung im Zusammenspiel mit Erklärvideos

Im Umfeld von Erklärvideo, Animation und Illustration nimmt das Interviewvideo eine ergänzende Rolle ein. Während animierte Erklärvideos komplexe Abläufe und abstrakte Themen visuell strukturieren, bringt das Interviewvideo die menschliche Perspektive ein. In vielen Fällen ist eine Kombination beider Formate besonders wirkungsvoll.

Ein mögliches Vorgehen:

  • Ein animiertes Erklärvideo vermittelt den Überblick über ein Produkt oder eine Dienstleistung.
  • Ein anschließendes Interviewvideo mit einer Expertin vertieft einzelne Aspekte und beantwortet häufige Fragen.
  • Kurzclips aus dem Interviewvideo werden in Social Media genutzt, um Interesse zu wecken und auf die ausführlicheren Inhalte zu verweisen.

So entsteht ein konsistentes Gesamtbild. Das Interviewvideo sorgt für Nähe und Vertrauen, das Erklärvideo für Struktur und Anschaulichkeit. Für Marketing-Verantwortliche eröffnet diese Kombination viele Möglichkeiten, Inhalte zielgruppengerecht aufzubereiten und unterschiedliche Lern- und Informationsbedürfnisse zu bedienen.

Zusammengefasst ist das Interviewvideo ein vielseitiges Format der Videoproduktion, das Unternehmen hilft, Menschen, Wissen und Erfahrungen sichtbar zu machen. Ob als Kundenstimme, Experteninterview, Recruiting-Video oder Ergänzung zu animierten Erklärvideos, ein sorgfältig geplantes und professionell umgesetztes Interviewvideo kann Vertrauen stärken, die Markenwahrnehmung positiv beeinflussen und komplexe Inhalte auf eine persönliche und verständliche Weise vermitteln.

Häufige Fragen zu „Interviewvideo"

Ein Interviewvideo zeigt eine oder mehrere Personen, die vor der Kamera Fragen beantworten. Das können etwa Expertinnen, Mitarbeitende oder Kundinnen sein. Ziel ist es, Inhalte glaubwürdig und persönlich zu vermitteln. Durch die direkte Ansprache wirkt die Botschaft oft vertrauenswürdiger als ein reiner Werbetext.

Interviewvideos eignen sich ideal für Unternehmensvorstellungen, Produkt­erklärungen, Kundenstimmen und Recruiting. Sie können auf der Website, in Social Media, in Präsentationen oder auf Messen eingesetzt werden. So lassen sich komplexe Inhalte anschaulich erklären und Vertrauen in Marke und Angebot stärken. Besonders wertvoll sind authentische Einblicke hinter die Kulissen.

Der Aufwand hängt von der Anzahl der Personen, der Drehorte und dem gewünschten Look ab. Ein einfaches Interview mit einer Person ist oft schon mit kleinem Team und wenigen Stunden Drehzeit realisierbar. Professionelle Produktionen mit mehreren Kameras, Lichtsetup und zusätzlichem Bildmaterial brauchen mehr Planung. Eine Agentur unterstützt bei Konzept, Dreh und Schnitt.

Nein, bei einem Interviewvideo geht es nicht um Schauspiel, sondern um ein natürliches Gespräch. Die Fragen werden vorher besprochen, sodass Sie sich vorbereiten können. Ein erfahrenes Team sorgt für eine entspannte Atmosphäre und hilft mit einfachen Formulierungstipps. So wirken Sie authentisch und sicher vor der Kamera, auch ohne Vorerfahrung.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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