Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Eine Kundenbefragung ist ein zentrales Instrument im Marketing, um systematisch zu verstehen, was Kundinnen und Kunden denken, fühlen und erwarten. Gerade im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation, Illustration und Marketing hilft eine Kundenbefragung dabei, Inhalte zielgenau zu planen, Budgets sinnvoll zu nutzen und die Wirksamkeit von Kampagnen messbar zu machen. Im Kern geht es darum, die Perspektive der Kundschaft einzuholen, statt nur aus der eigenen Innensicht zu entscheiden.

Begriff und Zielsetzung

Unter einer Kundenbefragung versteht man die strukturierte Erhebung von Meinungen, Erfahrungen und Bedürfnissen von bestehenden oder potenziellen Kundinnen und Kunden. Das kann schriftlich, telefonisch, online oder persönlich erfolgen. Im Marketing Umfeld von Videoproduktion und Erklärvideos verfolgt eine Kundenbefragung typischerweise mehrere Ziele:

  • Bedürfnisse verstehen Welche Themen, Formate und Stilrichtungen sind für die Zielgruppe wirklich relevant
  • Zufriedenheit messen Wie zufrieden sind Kundinnen und Kunden mit bestehenden Videos, Kampagnen oder dem Produktionsprozess
  • Optimierungspotenziale finden Wo im Briefing, in der Kreation oder in der Distribution gibt es Probleme oder Verbesserungschancen
  • Risiken reduzieren Welche Ideen wirken in der Zielgruppe unverständlich oder uninteressant, bevor teure Produktionen gestartet werden

Eine gut geplante Kundenbefragung liefert damit eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Marketing Verantwortliche, die über Inhalte, Budgets und Kanäle entscheiden müssen.

Typische Einsatzfelder im Marketing und in der Videoproduktion

Vor der Produktion von Erklärvideos

Vor dem Start eines neuen Erklärvideos kann eine Kundenbefragung helfen, zentrale Fragen zu klären. Beispielsweise

  • Themenfindung Welche Probleme oder Fragen haben Kundinnen und Kunden tatsächlich zu Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung
  • Tonalität Soll das Video eher sachlich, humorvoll oder emotional sein, damit es glaubwürdig wirkt
  • Länge und Format Wie lange sind Personen bereit zuzuschauen und auf welchen Plattformen sehen sie sich Videos am liebsten an

Marketing Verantwortliche können so vermeiden, ein Video zu produzieren, das an den Bedürfnissen der Zielgruppe vorbeigeht. Eine Kundenbefragung vor der Produktion ist daher eine Art Absicherung und zugleich eine Inspirationsquelle für Konzept und Storyboard.

Nach der Veröffentlichung von Videos und Kampagnen

Nach der Veröffentlichung dient eine Kundenbefragung dazu, die Wirkung zu überprüfen. Dabei können unter anderem folgende Punkte abgefragt werden

  • Wie verständlich war die Botschaft des Erklärvideos
  • Welche Szenen oder Illustrationen sind besonders in Erinnerung geblieben
  • Ob das Video die Kaufentscheidung positiv beeinflusst hat
  • Wie die Marke im Vergleich zu vorher wahrgenommen wird

Auf Basis dieser Ergebnisse können zukünftige Produktionen gezielt angepasst werden. Beispielsweise kann deutlich werden, dass animierte Beispiele besser verstanden werden als abstrakte Darstellungen oder dass Untertitel wichtig sind, weil viele Nutzerinnen und Nutzer Videos ohne Ton ansehen.

Zur Optimierung von Prozessen in der Videoproduktion

Neben Inhalten und Wirkung betrifft eine Kundenbefragung auch den Produktionsprozess selbst. Agenturen und Produktionsstudios nutzen Befragungen, um herauszufinden

  • Wie klar und verständlich die Beratung und das Briefing empfunden wurden
  • Ob Feedbackschleifen als effizient und wertschätzend wahrgenommen wurden
  • Wie zufrieden Kundinnen und Kunden mit Termintreue und Projektmanagement sind

Dadurch lassen sich interne Abläufe verbessern, etwa durch klarere Meilensteine, besser strukturierte Feedbackrunden oder übersichtlichere Freigabeprozesse.

Formen der Kundenbefragung

Eine Kundenbefragung kann sehr unterschiedlich gestaltet sein. Die Wahl der Form hängt von Zielen, Budget und Zielgruppe ab.

Quantitative Befragung

Bei einer quantitativen Kundenbefragung werden standardisierte Fragen an eine größere Anzahl von Personen gestellt, meist per Online Fragebogen. Ziel ist es, Zahlen und Häufigkeiten zu erhalten. Typische Elemente sind

  • Skalenfragen zum Beispiel Wie zufrieden sind Sie mit dem letzten Erklärvideo auf einer Skala von 1 bis 5
  • Multiple Choice Welche Art von Videos bevorzugen Sie Produktdemo, animiertes Erklärvideo, Interview, Live Action
  • Geschlossene Fragen Ja Nein Fragen zur Nutzung bestimmter Kanäle oder Funktionen

Diese Form der Kundenbefragung eignet sich besonders, um Trends zu erkennen, Vergleiche über die Zeit anzustellen und Kennzahlen zu entwickeln, etwa einen Zufriedenheitsindex für Ihre Videokommunikation.

Qualitative Befragung

Eine qualitative Kundenbefragung geht stärker in die Tiefe und arbeitet mit offenen Fragen. Typische Formate sind

  • Leitfadengestützte Interviews Einzelgespräche, in denen ausführlich über Erfahrungen mit Videos, Kampagnen oder Services gesprochen wird
  • Fokusgruppen moderierte Gruppendiskussionen, in denen Teilnehmende gemeinsam Videoentwürfe oder Storyboards bewerten
  • Offene Online Fragen Freitextfelder in Fragebögen, in denen Personen ihre Meinung detailliert schildern können

Qualitative Kundenbefragung liefert weniger Zahlen, dafür aber reichhaltige Einsichten. Gerade im Bereich Animation, Illustration und Storytelling entstehen hier wertvolle Hinweise, etwa zu Bildwelten, Figuren oder Metaphern, die besonders gut oder schlecht ankommen.

Kombination beider Ansätze

In der Praxis kombinieren viele Unternehmen beide Ansätze. Zum Beispiel wird zunächst eine qualitative Kundenbefragung genutzt, um Themen und Hypothesen zu identifizieren. Anschließend wird eine quantitative Befragung durchgeführt, um zu prüfen, wie verbreitet diese Sichtweisen tatsächlich sind. So verbinden Marketing Verantwortliche Tiefe und Breite der Erkenntnisse.

Aufbau und Inhalte einer Kundenbefragung

Klarer Fokus und Zieldefinition

Am Anfang jeder Kundenbefragung steht die Frage Was will ich mit den Ergebnissen konkret tun Ein klarer Fokus verhindert, dass Fragebögen zu lang werden oder wichtige Themen verwässert werden. Beispiele für klare Ziele sind

  • Die Verständlichkeit des neuen Erklärvideos messen und verbessern
  • Herausfinden, welche Videoformate im nächsten Quartal priorisiert werden sollen
  • Die Zufriedenheit mit dem Produktionsprozess nach einem größeren Projekt erfassen

Diese Ziele bestimmen, welche Fragen gestellt werden und welche Zielgruppen angesprochen werden.

Fragetypen im Überblick

Eine Kundenbefragung kann verschiedene Fragetypen kombinieren.

  • Bewertungsskalen etwa von Sehr zufrieden bis Sehr unzufrieden um Zufriedenheit oder Zustimmung zu messen
  • Rangfolgen Befragte ordnen vorgegebene Aspekte nach Wichtigkeit, zum Beispiel Bildqualität, Story, Länge, Sprecherstimme
  • Offene Fragen Was hat Ihnen am letzten Video besonders gefallen oder missfallen
  • Filterfragen um nur relevanten Personen bestimmte Fragen zu stellen, etwa nur Video Nutzerinnen und Nutzern vertiefende Fragen zu stellen

Für Marketing Verantwortliche ist es hilfreich, sich bei der Frageformulierung immer zu fragen Welche Entscheidung treffe ich später auf Basis dieser Antwort

Beispiele aus dem Alltag der Videoproduktion

Typische Fragen in einer Kundenbefragung im Videokontext könnten sein

  • Wie leicht verständlich war das im Video erklärte Produkt oder die Dienstleistung
  • Wie gut passte der Illustrationsstil zu Ihrer Erwartung an unsere Marke
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie dieses Video weiterempfehlen
  • Über welche Kanäle sind Sie auf das Video aufmerksam geworden Website, Social Media, Newsletter, Messe
  • Welche Art von Inhalten wünschen Sie sich für zukünftige Videos Anleitungen, Erfolgsgeschichten, Hintergrundinformationen

Solche konkreten Fragen liefern direkt nutzbare Hinweise für Konzeption, Design und Distribution.

Praktische Durchführung

Auswahl der Zielgruppe

Für eine aussagekräftige Kundenbefragung ist entscheidend, wen Sie befragen. Mögliche Gruppen sind

  • Bestehende Kundschaft die bereits Videos gesehen oder Projekte mit Ihnen umgesetzt hat
  • Interessenten die sich für Ihre Leistungen interessieren, aber noch nicht gekauft haben
  • Interne Stakeholder etwa Vertrieb und Service, die Rückmeldungen aus Kundengesprächen einbringen

Gerade bei Erklärvideos kann es sinnvoll sein, sowohl bestehende Kundinnen und Kunden als auch neue Zielgruppen zu befragen, um zu prüfen, ob das Video unterschiedliche Bedürfnisse abdeckt.

Kanäle und Tools

Eine Kundenbefragung kann über verschiedene Kanäle laufen.

  • Online Umfragen per E Mail Einladungslink, Website Einbindung oder Social Media
  • Telefonische Befragung insbesondere im B2B Bereich, um vertiefende Einblicke zu erhalten
  • Persönliche Interviews etwa auf Messen, Events oder im Rahmen von Kundentagen
  • Integrierte Umfragen direkt im oder unter dem Video, zum Beispiel mit kurzen Einblendungen oder Formularen

Für Marketing Verantwortliche sind Online Umfragen oft die effizienteste Lösung, da sie sich leicht skalieren und auswerten lassen.

Incentives und Teilnahmebereitschaft

Damit eine Kundenbefragung ausreichend Rückmeldungen erhält, ist die Motivation der Teilnehmenden wichtig. Häufig werden kleine Anreize eingesetzt, zum Beispiel

  • Zugang zu exklusiven Inhalten, etwa einem vertiefenden Tutorial Video
  • Teilnahme an einer Verlosung von Gutscheinen
  • Vorab Informationen zu neuen Funktionen oder Produkten

Wesentlich ist jedoch auch eine transparente Kommunikation, warum die Kundenbefragung durchgeführt wird und wie die Ergebnisse genutzt werden. Wer deutlich macht, dass Feedback tatsächlich in Verbesserungen einfließt, steigert die Bereitschaft zur Teilnahme.

Auswertung und Nutzung der Ergebnisse

Daten strukturieren und visualisieren

Nach Abschluss der Kundenbefragung beginnt die Auswertung. Quantitative Daten lassen sich in Tabellen und Diagrammen darstellen, zum Beispiel

  • Durchschnittliche Zufriedenheit mit Videos nach Zielgruppe
  • Beliebteste Videoformate im Vergleich
  • Häufigkeitsverteilung der Nutzung verschiedener Kanäle

Qualitative Antworten werden typischerweise in Themencluster sortiert. Häufig wiederkehrende Begriffe oder Kritikpunkte werden markiert, um Muster zu erkennen. Hier kann es hilfreich sein, Zitate aus offenen Antworten zu sammeln.

Das Video war hilfreich, aber die Beispiele waren zu technisch und nicht auf meine Branche zugeschnitten.

Solche Aussagen liefern konkrete Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung von Inhalten.

Konkrete Maßnahmen ableiten

Der eigentliche Wert einer Kundenbefragung entsteht erst, wenn aus den Ergebnissen Maßnahmen abgeleitet werden. Beispiele im Bereich Videoproduktion und Marketing sind

  • Anpassung der Videolänge, wenn viele Personen angeben, dass sie nach einer bestimmten Zeit abspringen
  • Überarbeitung des Storyboards, wenn die Kernbotschaft nicht klar verstanden wird
  • Wechsel des Illustrationsstils, wenn dieser als unpassend zur Marke wahrgenommen wird
  • Verstärkte Nutzung bestimmter Kanäle, wenn Kundinnen und Kunden Videos dort häufiger entdecken

Marketing Verantwortliche sollten die wichtigsten Ergebnisse und Maßnahmen intern transparent machen, damit alle Beteiligten aus den Erkenntnissen lernen.

Qualitätskriterien einer guten Kundenbefragung

Verständliche und neutrale Fragen

Eine Kundenbefragung liefert nur dann verlässliche Ergebnisse, wenn die Fragen klar und neutral formuliert sind. Vermeiden Sie Fachjargon, der für Personen ohne Vorwissen unverständlich ist, und vermeiden Sie suggestive Fragen. Statt

Fanden Sie unser Video nicht auch besonders innovativ

sollte eher gefragt werden

Wie bewerten Sie das Video in Bezug auf Originalität

mit einer klaren Skala. So wird verhindert, dass Antworten unbewusst in eine bestimmte Richtung gelenkt werden.

Passende Länge und Struktur

Die Länge einer Kundenbefragung sollte zur Zielgruppe und zum Kontext passen. Im Umfeld von Online Videos sind kurze, fokussierte Fragebögen oft erfolgreicher. Eine sinnvolle Struktur kann sein

  • Kurze Einführung mit Zweck der Befragung
  • 2 bis 3 Fragen zur Nutzung und Wahrnehmung des Videos
  • 2 bis 3 Fragen zur Zufriedenheit und zu Verbesserungswünschen
  • Optional wenige Fragen zu Merkmalen der Person, etwa Branche oder Unternehmensgröße im B2B Bereich

So bleibt der Aufwand überschaubar und die Abbruchquote gering.

Datenschutz und Transparenz

Bei jeder Kundenbefragung ist die Einhaltung des Datenschutzes wichtig. Teilnehmende sollten wissen

  • Welche Daten erhoben werden
  • Wofür diese genutzt werden
  • Wie lange sie gespeichert werden

Transparenz schafft Vertrauen und erhöht die Bereitschaft, ehrliche und vollständige Antworten zu geben.

Besondere Chancen im Umfeld von Erklärvideos und Animation

Visuelle Konzepte testen

Eine Kundenbefragung bietet im Bereich Animation und Illustration die Möglichkeit, visuelle Konzepte schon vor der finalen Produktion zu testen. Beispielsweise können verschiedene Stilrichtungen, Farbwelten oder Figurenentwürfe gezeigt und bewertet werden. Fragen könnten lauten

  • Welcher der gezeigten Stile wirkt für Sie professioneller
  • Mit welcher Figur können Sie sich stärker identifizieren
  • Welche Bildwelt passt Ihrer Meinung nach besser zu unserem Unternehmen

So lassen sich spätere Korrekturschleifen reduzieren, die in der Videoproduktion oft kostenintensiv sind.

Story und Dramaturgie optimieren

Auch Story und Dramaturgie profitieren von einer Kundenbefragung. Bereits auf Basis eines Skripts oder eines animierten Storyboards kann getestet werden, ob

  • die Problemstellung klar und relevant ist
  • die Lösung verständlich erklärt wird
  • die Call to Action am Ende motivierend wirkt

Anhand des Feedbacks können Szenen umgestellt, gekürzt oder ergänzt werden, bevor Sprecheraufnahmen, Animation und Feinschnitt starten.

Wirkung auf Markenbild und Positionierung

Erklärvideos und animierte Inhalte tragen stark zum Markenbild bei. Eine Kundenbefragung hilft zu prüfen, ob die beabsichtigte Positionierung tatsächlich ankommt. Typische Fragen sind

  • Welche Eigenschaften verbinden Sie nach dem Ansehen des Videos mit unserer Marke innovativ, zuverlässig, sympathisch
  • Wie gut passt das Video zu Ihren bisherigen Erfahrungen mit unserem Unternehmen
  • Wie unterscheidet sich unsere Kommunikation aus Ihrer Sicht von Wettbewerbern

Die Antworten zeigen, ob Videos das gewünschte Bild unterstützen oder ob Korrekturen nötig sind.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Zu viele oder unklare Ziele

Ein verbreiteter Fehler besteht darin, mit einer einzigen Kundenbefragung möglichst alle Fragen auf einmal klären zu wollen. Das führt zu langen, unübersichtlichen Fragebögen und unklaren Ergebnissen. Besser ist es, einzelne Schwerpunkte zu setzen, etwa eine Befragung nur zur Videowirkung und eine separate zur Prozesszufriedenheit.

Zu komplexe Sprache

Gerade im technischen Umfeld von Videoproduktion und Animation werden schnell Fachbegriffe genutzt, die nicht allen Personen geläufig sind. Eine Kundenbefragung sollte bewusst einfache, zugängliche Sprache verwenden. Wo Fachbegriffe unvermeidbar sind, können kurze Erklärungen helfen.

Ergebnisse nicht kommunizieren oder nutzen

Ein weiterer Fehler besteht darin, die Ergebnisse zwar zu erheben, sie aber anschließend nicht konsequent zu nutzen. Wer eine Kundenbefragung durchführt, sollte intern klare Verantwortlichkeiten für die Auswertung und Umsetzung der Erkenntnisse festlegen. Ebenso sinnvoll ist es, Teilnehmende später kurz zu informieren, welche Verbesserungen auf Basis ihres Feedbacks umgesetzt wurden.

Praxisnahe Umsetzung für Marketing Verantwortliche

Für Marketing Verantwortliche, die im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration arbeiten, lässt sich eine Kundenbefragung in wenigen Schritten pragmatisch umsetzen.

  • Schritt 1 Fokus festlegen Zum Beispiel Wirkung des neuen Produktvideos messen
  • Schritt 2 Kurzen Fragebogen entwerfen Mischung aus Skalen und 1 bis 2 offenen Fragen
  • Schritt 3 Geeignete Zielgruppe auswählen etwa alle Kundinnen und Kunden, die das Video im Newsletter erhalten haben
  • Schritt 4 Online Tool nutzen um die Befragung zu erstellen und den Link zu verbreiten
  • Schritt 5 Ergebnisse auswerten zentrale Kennzahlen und häufige Kommentare identifizieren
  • Schritt 6 Konkrete Maßnahmen ableiten etwa Anpassung von Länge, Stil oder Call to Action

Bereits eine überschaubare Kundenbefragung kann wertvolle Hinweise liefern und hilft, Entscheidungen im Videomarketing auf eine solide Basis zu stellen.

Fazit

Eine Kundenbefragung ist im Themenfeld Marketing und Kommunikation ein wirkungsvolles Instrument, um Kundinnen und Kunden aktiv in die Gestaltung von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration einzubeziehen. Sie ermöglicht es, Bedürfnisse und Erwartungen besser zu verstehen, die Wirkung von Inhalten zu überprüfen und Prozesse kontinuierlich zu verbessern. Gerade für Marketing Verantwortliche, die Budgets effizient einsetzen und zugleich überzeugende, zielgruppengerechte Inhalte schaffen wollen, ist eine systematische Kundenbefragung ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Marketingpraxis. Wer Kundinnen und Kunden regelmäßig und strukturiert nach ihrer Meinung fragt, schafft die Grundlage für klarere Botschaften, stärkere Markenauftritte und Videos, die tatsächlich gesehen, verstanden und weiterempfohlen werden.

Häufige Fragen zu „Kundenbefragung"

Eine Kundenbefragung ist eine strukturierte Abfrage von Meinungen, Erfahrungen und Erwartungen Ihrer Kundschaft. Im Kontext von Erklärvideos, Animation und Videoproduktion geht es darum, herauszufinden, wie verständlich, ansprechend und hilfreich Ihre Inhalte wahrgenommen werden. So erkennen Sie, ob Ihre Botschaften wirklich ankommen.

Mit einer Kundenbefragung erfahren Sie direkt von Ihrer Zielgruppe, was an Ihren Erklärvideos gut funktioniert und was verbessert werden kann. Sie vermeiden teure Fehlentscheidungen und produzieren Inhalte, die näher an den tatsächlichen Bedürfnissen Ihrer Kundinnen und Kunden sind. Das steigert langfristig die Wirksamkeit Ihres Marketings.

In der Regel entwickeln Sie einen kurzen Fragebogen, den Sie online, per E Mail oder direkt auf Ihrer Website nach dem Ansehen eines Videos bereitstellen. Kundinnen und Kunden bewerten zum Beispiel Verständlichkeit, Design, Länge und Relevanz des Videos. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewertet und fließen in die Optimierung künftiger Inhalte ein.

Sinnvoll sind einfache, klare Fragen wie Wie verständlich war das Video, Wie gut passt der Stil zu unserer Marke oder Würden Sie dieses Video weiterempfehlen. Ergänzend können Sie nach konkreten Verbesserungsvorschlägen fragen. Eine Mischung aus Bewertungsfragen mit Skala und offenen Fragen liefert meist die aussagekräftigsten Ergebnisse.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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