Illustration & Design · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Markenfarben einfach erklärt
Markenfarben sind festgelegte Unternehmensfarben, die Ihre Marke in allen Medien wiedererkennbar und professionell wirken lassen.
Markenfarben sind ein zentrales Gestaltungselement jeder Marke und spielen in Illustration, Design, Videoproduktion und Marketing eine entscheidende Rolle. Sie sind die festgelegten Farben, mit denen ein Unternehmen oder eine Organisation in allen Medien wiedererkennbar auftritt. Diese Farben werden bewusst ausgewählt, dokumentiert und konsequent eingesetzt, damit Zielgruppen eine Marke auf den ersten Blick identifizieren können.
Begriffserklärung und Grundlagen
Unter Markenfarben versteht man ein definiertes Set an Hauptfarben und ergänzenden Akzentfarben, die eine Marke visuell repräsentieren. Diese Farben sind Bestandteil des Corporate Designs und werden üblicherweise in einem Styleguide oder Brand Manual festgehalten. Dort ist genau beschrieben, welche Farbtöne verwendet werden, wie sie kombiniert werden dürfen und in welchen Situationen welche Variante zum Einsatz kommt.
Markenfarben sind mehr als nur eine schöne Gestaltungsidee. Sie dienen als visuelle Abkürzung für die Marke. Wenn Menschen immer wieder dieselben Farben im Zusammenhang mit einem Logo, einer Website, einem Erklärvideo oder einer Social Media Kampagne sehen, verknüpfen sie diese Farbkombination mit dem Unternehmen. So entsteht Wiedererkennung, Vertrauen und im besten Fall Sympathie.
Bestandteile eines Markenfarbsets
Typischerweise besteht ein Markenfarbset aus mehreren Bausteinen, die klar voneinander abgegrenzt sind.
- Primärfarbe
Die Primärfarbe ist die wichtigste der Markenfarben. Sie steht im Zentrum des visuellen Auftritts und wird am häufigsten verwendet. Häufig ist sie eng mit dem Logo verbunden. Beispiele sind ein bestimmtes Rot, das in allen Videos im Hintergrund auftaucht, oder ein charakteristisches Blau, das in Vorspännen, Bauchbinden und Call to Action Buttons genutzt wird.
- Sekundärfarben
Sekundärfarben ergänzen die Primärfarbe. Sie werden genutzt, um Flächen zu strukturieren, Illustrationen abwechslungsreich zu gestalten oder verschiedene Inhaltstypen zu kennzeichnen. In der Videoproduktion kommen sie zum Beispiel in Infografiken, Diagrammen, Charakterillustrationen oder Kapiteltrennern zum Einsatz.
- Akzentfarben
Akzentfarben werden sparsam verwendet, um wichtige Elemente hervorzuheben. Dazu zählen etwa Handlungsaufforderungen wie Jetzt informieren, Buttons in Erklärvideos oder wichtige Kennzahlen in animierten Charts. Eine gut gewählte Akzentfarbe lenkt den Blick und unterstützt die inhaltliche Botschaft.
- Neutrale Farben
Neutrale Farben wie Weiß, verschiedene Grautöne oder ein dunkles Anthrazit dienen als Hintergrund, Textfarbe oder ruhige Fläche. Sie sorgen dafür, dass die eigentlichen Markenfarben wirken können, ohne dass das Gesamtbild überladen erscheint.
Funktionen und Ziele von Markenfarben
Markenfarben erfüllen mehrere wichtige Funktionen, die im Marketingalltag und in der Videoproduktion unmittelbar spürbar sind.
Wiedererkennung und Orientierung
Eine der wichtigsten Aufgaben von Markenfarben ist die Schaffung von Wiedererkennung. Wenn Zielgruppen in einem Social Media Feed scrollen oder auf einer Videoplattform verschiedene Inhalte sehen, entscheiden Sekundenbruchteile darüber, ob etwas als bekannt wahrgenommen wird. Konsequent eingesetzte Markenfarben helfen dabei, dass ein Video, ein Thumbnails, ein Banner oder eine Anzeige sofort als Teil einer bestimmten Marke erkannt wird.
Auch innerhalb eines einzelnen Videos können Markenfarben Orientierung schaffen. Beispielsweise können unterschiedliche Kapitel eines Erklärvideos mit leichten Farbvarianten gekennzeichnet werden. So entsteht eine klare Struktur, die das Verständnis unterstützt.
Emotionale Wirkung und Markenpersönlichkeit
Farben lösen Emotionen und Assoziationen aus. Markenfarben transportieren daher immer auch die Persönlichkeit einer Marke. Ein kräftiges, warmes Orange wirkt lebendig und einladend, ein dunkles Blau eher seriös und vertrauenswürdig, ein frisches Grün vermittelt Nähe zu Natur und Nachhaltigkeit. Diese Eindrücke entstehen bei Zuschauerinnen und Zuschauern oft unbewusst, beeinflussen aber stark, wie eine Marke wahrgenommen wird.
Markenfarben sind ein stiller Botschafter der Markenpersönlichkeit und wirken, bevor ein einziges Wort gesprochen oder gelesen wird.
Gerade in Erklärvideos, in denen komplexe Inhalte verständlich gemacht werden sollen, ist diese emotionale Ebene wichtig. Die richtigen Farben können dazu beitragen, dass Inhalte zugänglicher, sympathischer und vertrauenswürdiger wirken.
Strukturierung von Informationen
Markenfarben können auch als Werkzeug zur Informationsstrukturierung genutzt werden. In animierten Diagrammen oder Infografiken können etwa verschiedene Themenbereiche jeweils mit einer eigenen Sekundärfarbe versehen werden. In einer Serie von Erklärvideos ist es möglich, jeder Produktlinie oder jedem Servicebereich eine bestimmte Farbkombination zuzuordnen. So erkennen Zuschauerinnen und Zuschauer bereits anhand der Farbwelt, zu welchem Themenbereich ein Video gehört.
Markenfarben in der Videoproduktion
In der Videoproduktion begegnen Markenfarben an vielen Stellen. Sie sind nicht nur im Logo sichtbar, sondern prägen den gesamten Look eines Videos.
Einbindung in Erklärvideos
In klassischen 2D Erklärvideos werden Markenfarben häufig in folgenden Elementen eingesetzt.
- Hintergründe und Flächen
Der Hintergrund eines Erklärvideos kann in der Primärfarbe gehalten sein, während wichtige Flächen in Sekundärfarben gestaltet werden. So entsteht ein klarer Rahmen, der die Marke präsent macht, ohne aufdringlich zu wirken.
- Charakterdesign
Charaktere in animierten Erklärvideos tragen oft Kleidung in Markenfarben oder haben Accessoires, die auf die Marke verweisen. Ein schlichtes Hemd in der Primärfarbe oder ein Notizbuch in der Akzentfarbe kann ausreichen, um die Verbindung herzustellen.
- Icons und Infografiken
Icons, Diagramme und Piktogramme werden meist konsequent im Markenfarbsystem gestaltet. Das sorgt für ein einheitliches Bild und erleichtert die Wiederverwendung von Elementen in unterschiedlichen Videos.
- Typografie und Texttafeln
Titel, Zwischenüberschriften und Bauchbinden können in Markenfarben gestaltet werden. Häufig wird die Primärfarbe für Überschriften, eine Sekundärfarbe für Hervorhebungen und eine neutrale Farbe für Fließtext genutzt.
Markenfarben in Realfilm und Hybridformaten
Auch in Realfilmproduktionen spielen Markenfarben eine Rolle. Sie tauchen etwa in Requisiten, Kleidung, Bühnenbildern oder Lichtstimmungen auf. Ein Interview kann zum Beispiel in einem Raum stattfinden, in dem Dekoelemente und Möbel in den Markenfarben gehalten sind. In Hybridformaten, bei denen Realfilm und Animation kombiniert werden, lassen sich animierte Einblendungen, Grafiken und Übergänge konsequent in Markenfarben gestalten, sodass die Marke trotz verschiedener Stilmittel einheitlich wahrgenommen wird.
Thumbnails und Vorschaubilder
Besonders wichtig sind Markenfarben bei Thumbnails und Vorschaubildern. In Videoportalen konkurrieren viele Inhalte um Aufmerksamkeit. Wer konsequent dieselben Farbkombinationen und Flächenaufteilungen nutzt, schafft einen hohen Wiedererkennungswert. Zuschauerinnen und Zuschauer lernen mit der Zeit, dass bestimmte Farbkombinationen für Inhalte einer bestimmten Marke stehen, und klicken eher auf bekannte Absender.
Technische Aspekte und Farbsysteme
Damit Markenfarben in allen Medien gleich aussehen, müssen sie technisch sauber definiert werden. Unterschiedliche Ausgabemedien benötigen unterschiedliche Farbcodes, damit der Eindruck möglichst konsistent bleibt.
Relevante Farbräume und Angaben
- RGB
RGB wird für digitale Bildschirme verwendet, etwa für Websites, Social Media Grafiken oder Videos. Markenfarben werden hier als Kombination von Rot, Grün und Blau angegeben. Für die Videoproduktion ist dieser Farbraum besonders relevant, da Monitore und Displays in RGB arbeiten.
- HEX
HEX Farbcodes sind eine kompakte Schreibweise für RGB Werte und werden häufig im Webdesign genutzt. Sie eignen sich gut, um Farben in Onlinetools, Designsoftware oder Webeditoren eindeutig zu definieren.
- CMYK
CMYK ist das Farbsystem für den Druck. Wenn aus Videoinhalten begleitende Printmaterialien entstehen, etwa Flyer oder Messewände, ist es wichtig, dass die Markenfarben auch im Druck möglichst nah am digitalen Eindruck bleiben. Dafür werden eigene CMYK Werte definiert.
- Pantone oder andere Sonderfarben
Für besonders exakte Druckergebnisse werden manchmal Sonderfarben wie Pantone verwendet. Diese ermöglichen eine sehr genaue Reproduktion, etwa für hochwertige Broschüren oder Verpackungen.
Professionelle Markenrichtlinien enthalten in der Regel alle relevanten Farbcodes. Für Marketingverantwortliche ist es sinnvoll, diese Angaben griffbereit zu haben, damit Agenturen, interne Designerinnen und externe Videoproduktionsfirmen konsistent arbeiten können.
Barrierefreiheit und Kontrast
Ein weiterer technischer Aspekt betrifft die Lesbarkeit und Zugänglichkeit. Markenfarben sollten so gewählt und kombiniert werden, dass Texte und wichtige Informationen gut erkennbar sind. Ein zu geringer Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund erschwert das Lesen und kann insbesondere für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen problematisch sein.
In der Praxis bedeutet das zum Beispiel, dass helle Schrift nur auf ausreichend dunklen Flächen eingesetzt wird und umgekehrt. In Erklärvideos betrifft dies etwa Untertitel, Bauchbinden oder eingeblendete Zitate. Ein bewusster Umgang mit Kontrasten sorgt dafür, dass Inhalte für alle Zielgruppen zugänglich bleiben, ohne die Markenidentität zu beeinträchtigen.
Praxis im Marketingalltag
Im Marketingalltag begegnen Markenfarben bei nahezu jeder Maßnahme. Für Verantwortliche ohne gestalterischen Hintergrund ist es hilfreich, einige Grundregeln zu kennen, um mit Agenturen oder internen Designteams effektiv zusammenzuarbeiten.
Konsequenter Einsatz über alle Kanäle
Ein zentrales Ziel ist die konsequente Nutzung der Markenfarben über alle Kanäle hinweg. Das betrifft Website, Social Media, Printmaterialien, Messen, Präsentationen und natürlich alle Formen von Videos. Wenn in einem Bereich andere Farbtöne verwendet werden als im Rest, wirkt der Auftritt uneinheitlich und im schlimmsten Fall unprofessionell.
In der Zusammenarbeit mit Videoproduktionsfirmen sollte daher früh geklärt werden, welche Markenfarben verbindlich sind, ob es Varianten für helle und dunkle Hintergründe gibt und wie flexibel das System interpretiert werden darf. Ein klarer Styleguide erleichtert diese Abstimmung erheblich.
Flexibilität und Weiterentwicklung
Gleichzeitig brauchen Markenfarben eine gewisse Flexibilität. Neue Kanäle, Formate oder Trends können es sinnvoll machen, das Farbsystem zu erweitern oder anzupassen. Ein Beispiel ist die Ergänzung um zusätzliche Akzentfarben für Social Media Formate oder die Einführung einer abgedunkelten Variante der Primärfarbe für bessere Lesbarkeit auf mobilen Geräten.
Wichtig ist, dass solche Anpassungen bewusst geplant werden und sich harmonisch in das bestehende System einfügen. Spontane Experimente ohne klare Richtlinien führen leicht zu einem uneinheitlichen Erscheinungsbild.
Zusammenarbeit mit Kreativpartnern
In der Praxis arbeiten Marketingverantwortliche häufig mit Agenturen, Grafikdesignerinnen, Illustratorinnen oder Videoproduktionsfirmen zusammen. Damit Markenfarben korrekt umgesetzt werden, sollten einige Informationen unbedingt bereitgestellt werden.
- Offizieller Styleguide
Ein aktueller Styleguide mit allen Farbcodes, Beispielen und Anwendungsregeln ist die wichtigste Grundlage. Er zeigt, wie die Farben in typischen Anwendungsfällen eingesetzt werden sollen.
- Beispiele aus der Praxis
Bestehende Videos, Social Media Posts oder Präsentationen, die als gelungen wahrgenommen werden, helfen Kreativpartnern, ein Gefühl für die gewünschte Optik zu bekommen.
- Klare Freigabeprozesse
Es sollte definiert sein, wer im Unternehmen über die korrekte Anwendung der Markenfarben entscheidet. So lassen sich Missverständnisse vermeiden und Korrekturschleifen reduzieren.
Typische Herausforderungen und Lösungsansätze
Im Umgang mit Markenfarben treten immer wieder ähnliche Herausforderungen auf, insbesondere wenn viele Beteiligte und Kanäle im Spiel sind.
Uneinheitliche Nutzung
Eine häufige Schwierigkeit besteht darin, dass verschiedene Abteilungen oder Dienstleister leicht abweichende Farbtöne verwenden. Das kann entstehen, wenn Farben per Augenmaß nachgebaut oder aus älteren Materialien übernommen werden. Die Folge ist ein zersplitterter Markenauftritt.
Abhilfe schafft eine zentrale Ablage aller offiziellen Farbcodes und Dateien, auf die alle Beteiligten zugreifen können. Dazu gehören definierte Farbwerte, Vorlagen für Präsentationen, Grafiken und Videoprojekte sowie klare Hinweise, welche Varianten erlaubt sind.
Anpassung an unterschiedliche Hintergründe
In der Praxis müssen Markenfarben oft auf sehr unterschiedlichen Hintergründen funktionieren, etwa auf hellen Websites, dunklen Videooberflächen oder bunten Bildern. Eine Farbe, die auf Weiß leuchtend und klar wirkt, kann auf dunklen Flächen zu grell erscheinen.
Eine Lösung ist die Definition von Varianten für helle und dunkle Hintergründe. So kann etwa ein leicht abgedunkelter Ton der Primärfarbe für helle Flächen und eine aufgehellte Variante für dunkle Flächen vorgesehen werden. Diese Feinabstimmung sorgt dafür, dass die Marke in jeder Umgebung stimmig wirkt.
Trendwechsel und Modernisierung
Farbtrends verändern sich im Laufe der Zeit. Was vor einigen Jahren modern wirkte, kann heute veraltet erscheinen. Marken stehen daher vor der Frage, wie sie ihre Farbwelt behutsam modernisieren können, ohne die Wiedererkennung zu verlieren.
Eine Möglichkeit ist die behutsame Anpassung von Sättigung, Helligkeit oder Nuancen, während die grundsätzliche Farbrichtung erhalten bleibt. Beispielsweise kann ein sehr kräftiges Blau etwas weicher und moderner gestaltet werden, ohne dass die Marke ihr Gesicht verliert. Solche Anpassungen sollten sorgfältig geplant und in allen Kanälen gleichzeitig umgesetzt werden.
Praktische Tipps für Marketingverantwortliche
Für Verantwortliche im Marketing, die mit Agenturen, Designerinnen und Videoproduktionsfirmen arbeiten, lassen sich einige praxisnahe Empfehlungen ableiten, um mit Markenfarben sicher umzugehen.
- Farbsystem verstehen
Auch ohne tiefes Designwissen lohnt es sich, das eigene Farbsystem zu kennen. Welche Primärfarbe repräsentiert die Marke, welche Sekundär und Akzentfarben gibt es, wie werden sie typischerweise eingesetzt. Dieses Grundverständnis erleichtert Briefings und Freigaben.
- Konsequenz einfordern
Bei neuen Materialien sollte bewusst geprüft werden, ob die Markenfarben korrekt und konsistent umgesetzt sind. Dazu gehört der Vergleich mit bestehenden Beispielen und dem offiziellen Styleguide.
- Spielräume klar definieren
Es ist sinnvoll, gemeinsam mit Designverantwortlichen festzulegen, wo Kreative frei variieren dürfen und wo strenge Vorgaben gelten. So kann etwa die Grundfarbwelt unveränderlich sein, während in Social Media Formaten zusätzliche Akzentfarben erlaubt sind.
- Beispiele sammeln
Positive und negative Beispiele aus dem eigenen Unternehmen oder von anderen Marken helfen, das Bewusstsein für die Wirkung von Farben zu schärfen. Diese Beispiele können in internen Schulungen oder Briefings genutzt werden.
- Regelmäßige Überprüfung
In regelmäßigen Abständen kann überprüft werden, ob alle Kanäle und Materialien noch dem aktuellen Farbsystem entsprechen. Gerade nach Relaunches oder größeren Kampagnen lohnt sich ein Blick auf die Gesamtwirkung.
Zusammenfassung
Markenfarben sind ein zentrales Instrument, um eine Marke sichtbar, wiedererkennbar und erlebbar zu machen. Sie wirken auf einer rationalen und einer emotionalen Ebene, strukturieren Informationen und transportieren Markenpersönlichkeit. In Illustration, Design, Videoproduktion und Marketing bilden sie die Grundlage für einen einheitlichen Auftritt über alle Kanäle hinweg.
Für Marketingverantwortliche bedeutet dies, dass sie sich mit den eigenen Markenfarben bewusst auseinandersetzen sollten. Ein klares Verständnis des Farbsystems, konsequente Anwendung, sorgfältige technische Definition und eine enge Zusammenarbeit mit Kreativpartnern stellen sicher, dass jede Illustration, jedes Erklärvideo und jede Kampagne die gewünschte Wirkung entfaltet. Wenn Markenfarben gezielt und konsistent eingesetzt werden, tragen sie wesentlich dazu bei, dass eine Marke im Alltag der Zielgruppen präsent bleibt, Vertrauen aufbaut und sich langfristig erfolgreich im Markt positioniert.
Häufige Fragen zu „Markenfarben"
Markenfarben sind fest definierte Farben, die eine Marke in allen Kommunikationsmitteln verwendet. Sie erscheinen zum Beispiel im Logo, auf der Website, in Erklärvideos, Präsentationen und Social Media Posts. Ziel ist, dass Ihre Marke auf den ersten Blick wiedererkannt wird.
Markenfarben sorgen für Wiedererkennung und Vertrauen, weil Kundinnen und Kunden Ihre Marke schneller einordnen können. Konsistente Farben vermitteln Professionalität und helfen, sich von Wettbewerbern abzuheben. Gerade in Videos und Animationen lenken sie den Blick und unterstützen Ihre Markenbotschaft.
Überlegen Sie zuerst, wofür Ihre Marke stehen soll, zum Beispiel seriös, verspielt oder innovativ. Dann wählen Sie ein bis drei Hauptfarben, die diese Werte widerspiegeln und gut miteinander harmonieren. Ein Designprofi kann daraus ein Farbkonzept mit genauen Farbwerten erstellen, damit alle Beteiligten die Farben einheitlich nutzen.
Setzen Sie Ihre Hauptfarben sichtbar in Elementen wie Hintergründen, Textfeldern, Icons und Figurenakzenten ein. Achten Sie darauf, dass Kontraste stimmen, damit Text und wichtige Inhalte gut lesbar bleiben. Ergänzende neutrale Farben wie Weiß, Grau oder Schwarz helfen, Ihre Markenfarben klar hervorzuheben.
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