Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Owned Media einfach erklärt
Owned Media bezeichnet alle eigenen Kanäle, über die Sie Ihre Erklärvideos und Inhalte selbst steuern und langfristig Markenvertrauen aufbauen.
Inhalt
- Begriffserklärung und Abgrenzung
- Typische Beispiele für Owned Media im Marketing
- Owned Media im Zusammenspiel mit Social Media
- Vorteile von Owned Media für Marketing und Kommunikation
- Owned Media im Alltag von Marketingverantwortlichen
- Herausforderungen und Grenzen von Owned Media
- Praxisnahe Beispiele aus Videoproduktion und Marketing Alltag
- Zusammenfassung und Einordnung
Im modernen Marketing spielt die Kontrolle über eigene Kommunikationskanäle eine zentrale Rolle. Unternehmen möchten ihre Botschaften gezielt, konsistent und unabhängig von wechselnden Regeln externer Plattformen verbreiten. Genau hier setzt der Begriff Owned Media an und beschreibt einen Kernbaustein erfolgreicher Kommunikationsstrategien, insbesondere im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration.
Begriffserklärung und Abgrenzung
Owned Media bezeichnet alle Medienkanäle und Inhalte, die einem Unternehmen selbst gehören oder die es vollständig kontrolliert. Dazu zählen zum Beispiel die eigene Website, ein Unternehmensblog, Newsletter, eine eigene App oder ein firmeneigener Video Hub. Im Gegensatz zu gemieteten oder verdienten Medienkanälen kann das Unternehmen hier Inhalte frei gestalten, veröffentlichen, anpassen und archivieren.
Im Marketing werden häufig drei zentrale Kategorien unterschieden, in die sich Owned Media einordnet:
- Owned Media: Eigene Kanäle, die ein Unternehmen vollständig kontrolliert, etwa die Website, ein Kundenportal oder eine Mediathek für Erklärvideos.
- Paid Media: Bezahlte Werbeflächen, zum Beispiel Anzeigen auf Plattformen, gesponserte Beiträge oder Video Ads vor anderen Videos.
- Earned Media: Verdiente Aufmerksamkeit, etwa Presseberichte, organische Empfehlungen, geteilte Inhalte und Erwähnungen durch Kundinnen und Kunden.
Diese drei Bereiche ergänzen sich. Owned Media bildet dabei meist das stabile Fundament, auf dem Paid und Earned Aktivitäten aufbauen. Besonders im Bereich Videoproduktion und Animation ist es sinnvoll, hochwertige Inhalte zunächst auf den eigenen Kanälen zu verankern und dann über andere Medienformen zu verbreiten.
Typische Beispiele für Owned Media im Marketing
Um Owned Media greifbar zu machen, lohnt sich ein Blick auf typische Kanäle, die Marketingverantwortliche täglich nutzen können.
Eigene Website und Landingpages
Die Unternehmenswebsite ist das zentrale Element von Owned Media. Hier können Inhalte langfristig und strukturiert präsentiert werden. Gerade im Umfeld von Erklärvideos und Videoproduktion bietet sich eine klare Struktur an:
- Startseite mit einem zentralen Erklärvideo, das das Leistungsversprechen des Unternehmens zusammenfasst.
- Produktseiten mit eingebetteten Videos, Animationen und Illustrationen, die Funktionen und Vorteile anschaulich erklären.
- Landingpages für Kampagnen, auf denen einzelne Videos gezielt eingesetzt werden, um Leads zu generieren.
- FAQ Bereiche mit kurzen Videoantworten zu wiederkehrenden Fragen.
Alle diese Inhalte gehören zum Bereich Owned Media, da das Unternehmen die Website selbst betreibt oder betreiben lässt und die Inhalte jederzeit anpassen kann.
Unternehmensblog und Wissensbereiche
Blogs und Wissensdatenbanken sind ebenfalls typische Owned Media Kanäle. Sie eignen sich besonders für erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen. Ein Marketingteam kann hier Schritt für Schritt Inhalte aufbauen:
- Artikel, die komplexe Themen in verständliche Sprache übersetzen.
- Einbindung von Erklärvideos, die den Text ergänzen.
- Illustrationen und Infografiken, die Prozesse visualisieren.
- Serienformate, zum Beispiel wöchentliche Video Tutorials.
So entsteht eine Bibliothek aus Text, Video, Animation und Illustration, die Kundinnen und Kunden langfristig Orientierung bietet. Da alle Inhalte auf eigenen Servern oder Systemen liegen, handelt es sich klar um Owned Media.
Newsletter und E Mail Marketing
Newsletter sind ein weiterer wichtiger Owned Media Kanal. Die E Mail Adressen der Abonnentinnen und Abonnenten werden mit deren Einwilligung gesammelt, und das Unternehmen entscheidet selbst über Versandzeitpunkt, Inhalte und Gestaltung. Im Kontext von Videoproduktion und Animation können Newsletter genutzt werden, um:
- neue Erklärvideos vorzustellen und direkt zu verlinken,
- Video Tutorials oder Produktdemos anzukündigen,
- Updates zu Funktionen mit kurzen Animations Clips zu erklären,
- Kundengeschichten und Fallstudien mit Videoelementen zu erzählen.
Die E Mail selbst ist Teil von Owned Media, auch wenn das Versenden über einen Dienstleister erfolgt. Entscheidend ist, dass das Unternehmen die Beziehung zu den Empfängerinnen und Empfängern kontrolliert.
Eigene Video Plattformen und Mediatheken
Viele Unternehmen setzen zunehmend auf eigene Video Hubs oder Mediatheken. Diese können als Bereich auf der Website oder als separate Plattform realisiert werden. Dort finden sich:
- Produkt Erklärvideos,
- Onboarding Videos für neue Kundinnen und Kunden,
- Support Clips, die häufige Fragen beantworten,
- Aufzeichnungen von Webinaren und Online Events,
- Imagefilme, Recruiting Videos und Animationsfilme.
Solche Plattformen sind ein besonders wertvoller Teil von Owned Media, da sie Video Inhalte zentral bündeln und langfristig verfügbar machen. Im Unterschied zu reinen Hosting Plattformen externer Anbieter kann das Unternehmen Gestaltung, Zugriffsrechte und Nutzerführung selbst bestimmen.
Apps, Kundenportale und E Learning Plattformen
Auch eigene Apps, Kundenportale oder E Learning Plattformen zählen zu Owned Media. Sie sind vor allem dann relevant, wenn Videoinhalte oder Animationen in Serviceprozesse integriert werden, zum Beispiel:
- interaktive Onboarding Kurse mit Erklärvideos,
- animierte Schritt für Schritt Anleitungen im Kundenkonto,
- Trainingsmodule für Vertriebsteams mit Video Lektionen,
- Support Bereiche mit Video Tutorials und Illustrationen.
Die Inhalte sind hier nicht nur Marketingmaßnahme, sondern Teil des Kundenerlebnisses. Dennoch bleiben sie ein fester Baustein von Owned Media, da das Unternehmen die Plattform betreibt und die Inhalte steuert.
Owned Media im Zusammenspiel mit Social Media
Ein häufiger Praxisfall im Marketing Alltag betrifft die Nutzung von Social Media Plattformen. Hier stellt sich die Frage, inwieweit Unternehmensprofile auf externen Netzwerken als Owned Media gelten.
Grundsätzlich gehören Social Media Plattformen rechtlich den jeweiligen Anbietern. Unternehmen mieten dort gewissermaßen eine Präsenz. Trotzdem lassen sich differenzierte Betrachtungen anstellen:
- Das Profil selbst ist nicht im Eigentum des Unternehmens, es kann von der Plattform eingeschränkt oder gelöscht werden.
- Die erstellten Inhalte wie Texte, Bilder, Illustrationen oder Videos werden zwar vom Unternehmen produziert, liegen aber technisch auf fremden Servern.
- Die Regeln für Reichweite, Sichtbarkeit und Werbemöglichkeiten können sich jederzeit ändern.
Deshalb wird Social Media meist nicht als klassisches Owned Media betrachtet. Dennoch können Unternehmen ihre Social Media Aktivitäten mit ihren eigenen Kanälen verzahnen. Ein typischer Ansatz besteht darin, Erklärvideos und Animationen zunächst auf der eigenen Website oder in einer Mediathek zu veröffentlichen und sie anschließend auf Social Media zu teilen. So bleibt der Ursprung der Inhalte im Bereich Owned Media, während soziale Netzwerke zusätzliche Reichweite liefern.
Vorteile von Owned Media für Marketing und Kommunikation
Owned Media bietet eine Reihe von Vorteilen, die besonders im Bereich Videoproduktion und Animation eine wichtige Rolle spielen.
Hohe Kontrolle über Inhalte und Darstellung
Unternehmen können auf ihren eigenen Kanälen selbst entscheiden:
- welche Inhalte veröffentlicht werden,
- wie lange Inhalte sichtbar bleiben,
- in welcher Reihenfolge Videos präsentiert werden,
- wie die Gestaltung und Struktur der Seiten aussieht.
Ein Erklärvideo kann zum Beispiel dauerhaft auf einer Produktseite eingebettet bleiben, unabhängig von Algorithmen oder Werbebudgets. Diese Kontrolle ist ein wesentlicher Grund, weshalb Owned Media als stabiles Fundament im Marketing gilt.
Langfristige Verfügbarkeit und Archivfunktion
Während Kampagnen in Paid Media oft zeitlich begrenzt sind, können Inhalte im Bereich Owned Media langfristig genutzt werden. Ein gut produziertes Erklärvideo kann mehrere Jahre im Einsatz bleiben, wenn es fachlich aktuell ist und zur Markenidentität passt. Das Unternehmen kann ein Archiv aufbauen, in dem:
- ältere Produktversionen dokumentiert sind,
- frühere Kampagnenvideos weiterhin abrufbar bleiben,
- Wissensinhalte kontinuierlich ergänzt werden.
So entsteht nach und nach eine wertvolle Sammlung, die Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitenden Orientierung bietet.
Stärkung der Marke und konsistente Botschaften
Owned Media ermöglicht eine konsequente Ausrichtung auf die eigene Markenidentität. Farben, Typografie, Bildsprache, Tonalität und Storytelling können über alle Kanäle hinweg abgestimmt werden. Gerade bei Erklärvideos, Animationen und Illustrationen ist diese Konsistenz wichtig, um Wiedererkennung zu schaffen.
Ein Unternehmen kann zum Beispiel einen einheitlichen Illustrationsstil definieren, der sich in:
- Produktvideos,
- animierten Social Clips,
- Infografiken im Blog,
- Visuals im Newsletter
wiederfindet. Auf eigenen Kanälen lässt sich diese Linie zuverlässig umsetzen, ohne von Vorgaben externer Plattformen eingeschränkt zu werden.
Kosteneffizienz über längere Zeiträume
Die Produktion hochwertiger Inhalte für Owned Media erfordert zunächst Investitionen. Professionelle Erklärvideos, aufwendige Animationen oder maßgeschneiderte Illustrationen sind mit Produktionskosten verbunden. Über die Zeit können diese Inhalte jedoch mehrfach und in unterschiedlichen Kontexten eingesetzt werden:
- auf der Website,
- in Präsentationen,
- in Webinaren,
- in E Mail Kampagnen,
- im Vertriebsgespräch.
Da keine wiederkehrenden Schaltkosten wie bei Paid Media anfallen, verbessert sich die Kosten Nutzen Relation mit jeder weiteren Nutzung. Owned Media funktioniert damit oft wie eine langfristige Investition in die eigene Markenbibliothek.
Owned Media im Alltag von Marketingverantwortlichen
Für Marketingverantwortliche ohne Spezialwissen im Bereich Videoproduktion oder Animation ist wichtig zu verstehen, wie sich Owned Media praktisch planen und nutzen lässt. Ein strukturierter Ansatz hilft, Ressourcen gezielt einzusetzen.
Strategische Planung und Zieldefinition
Zu Beginn steht die Frage, welche Ziele mit Owned Media erreicht werden sollen. Typische Ziele sind:
- mehr qualifizierte Leads über die Website,
- bessere Erklärung komplexer Produkte,
- Entlastung des Supports durch Video Tutorials,
- Stärkung der Arbeitgebermarke durch authentische Einblicke.
Auf Basis dieser Ziele können Themen und Formate festgelegt werden. Ein Unternehmen mit erklärungsbedürftigen Lösungen wird zum Beispiel stärker in Erklärvideos investieren, während ein Kreativstudio vielleicht mehr Wert auf visuell eindrucksvolle Animationsfilme legt.
Content Formate im Bereich Video, Animation und Illustration
Im Rahmen von Owned Media bieten sich unterschiedliche Formate an, die sich leicht kombinieren lassen:
- Erklärvideos: Kurze, strukturierte Videos, die ein Produkt, einen Prozess oder ein Thema verständlich machen.
- Animierte Produktdemos: Visuelle Führungen durch Funktionen, zum Beispiel in Software oder Apps.
- How to Videos: Schritt für Schritt Anleitungen, die häufige Fragen beantworten.
- Storytelling Clips: Videos, die Kundengeschichten oder Anwendungsbeispiele zeigen.
- Illustrationen und Infografiken: Statische oder leicht animierte Visualisierungen, die Kernaussagen unterstützen.
All diese Formate können zentral in den eigenen Kanälen verankert werden und bilden so das Herzstück der visuellen Owned Media Strategie.
Zusammenspiel mit anderen Medienformen
Obwohl Owned Media im Mittelpunkt steht, entfaltet es seine Wirkung besonders stark im Zusammenspiel mit Paid und Earned Media. Ein mögliches Vorgehen könnte so aussehen:
- Produktion eines hochwertigen Erklärvideos und Veröffentlichung im eigenen Video Hub.
- Einbindung des Videos auf relevanten Produktseiten der Website.
- Hinweis auf das Video im Newsletter und in E Mail Signaturen des Vertriebs.
- Gezielte Werbekampagne, die Interessierte auf die Landingpage mit dem Video führt.
- Aktive Ermutigung von Kundinnen und Kunden, das Video zu teilen oder in eigenen Beiträgen zu erwähnen.
In diesem Ablauf bleibt das Video selbst Teil von Owned Media, während Paid und Earned Maßnahmen die Reichweite erhöhen.
Herausforderungen und Grenzen von Owned Media
Trotz der vielen Vorteile ist Owned Media kein Selbstläufer. Es gibt Herausforderungen, die Marketingverantwortliche realistisch einplanen sollten.
Aufbau von Reichweite und Sichtbarkeit
Eigene Kanäle verfügen nicht automatisch über ein großes Publikum. Der Aufbau von Sichtbarkeit erfordert Zeit und kontinuierliche Arbeit. Unternehmen müssen:
- regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen,
- für Suchmaschinen optimieren,
- bestehende Kontakte aktiv auf neue Inhalte hinweisen,
- Kundinnen und Kunden motivieren, Inhalte zu nutzen und weiterzuempfehlen.
Gerade bei neuen Videoformaten kann es dauern, bis sich stabile Abrufzahlen einstellen. Owned Media entfaltet seine Stärke vor allem langfristig, nicht als kurzfristiger Reichweiten Booster.
Ressourcen für Produktion und Pflege
Hochwertige Inhalte entstehen nicht nebenbei. Videoproduktion, Animation und Illustration erfordern Fachwissen, Zeit und Budget. Unternehmen können intern Kompetenzen aufbauen oder mit spezialisierten Agenturen zusammenarbeiten. Wichtig ist eine realistische Planung:
- Festlegung eines Contentplans mit klaren Prioritäten,
- Definition von Verantwortlichkeiten im Team,
- regelmäßige Aktualisierung bestehender Inhalte,
- technische Pflege der eigenen Plattformen.
Ohne diese Grundlagen besteht die Gefahr, dass Owned Media Kanäle veralten oder unübersichtlich werden.
Technische Anforderungen und Nutzererlebnis
Vor allem bei Video Inhalten spielen technische Aspekte eine wichtige Rolle. Lange Ladezeiten, unklare Navigation oder fehlende Mobiloptimierung können die Nutzung beeinträchtigen. Unternehmen sollten darauf achten, dass:
- Videos in angemessener Qualität und Dateigröße bereitgestellt werden,
- Player und Mediatheken auf verschiedenen Geräten gut funktionieren,
- Untertitel und Transkripte verfügbar sind,
- die Struktur der Inhalte nachvollziehbar und einfach zugänglich ist.
Nur wenn das Nutzererlebnis überzeugt, kann Owned Media seine Wirkung voll entfalten.
Praxisnahe Beispiele aus Videoproduktion und Marketing Alltag
Um die Anwendung von Owned Media noch greifbarer zu machen, helfen konkrete Szenarien aus dem Alltag von Marketingverantwortlichen.
Einführung eines neuen Produkts mit Erklärvideo
Ein Unternehmen bringt ein neues Software Produkt auf den Markt. Um die Funktionen verständlich zu erklären, wird ein Erklärvideo produziert. Dieses Video wird auf einer zentralen Produktseite eingebettet, die Teil der Unternehmenswebsite ist. Zusätzlich wird das Video in einer eigenen Mediathek abgelegt, damit es auch später leicht gefunden werden kann.
In diesem Fall ist das Video klarer Bestandteil von Owned Media. Es wird auf den eigenen Kanälen gesteuert, kann bei Bedarf aktualisiert und in weitere Inhalte integriert werden. Paid Kampagnen können Interessierte gezielt auf die Produktseite lenken, doch das Herzstück der Kommunikation bleibt der eigene Kanal.
Onboarding von Kundinnen und Kunden mit Animationsclips
Ein Dienstleister möchte neue Kundinnen und Kunden effizient einführen. Statt langer Textanleitungen werden kurze Animationsclips produziert, die einzelne Schritte im Onboarding Prozess erklären. Diese Clips werden im Kundenportal eingebettet und sind jederzeit abrufbar.
Das Kundenportal fungiert hier als Owned Media Plattform. Die Animationsclips sind fester Bestandteil der Service Kommunikation und entlasten zugleich den Support. Durch die vollständige Kontrolle über Inhalte und Zugriffsrechte kann das Unternehmen sicherstellen, dass alle relevanten Informationen aktuell bleiben.
Wissensaufbau mit Video Tutorials und Illustrationen
Ein Unternehmen in einem komplexen B2B Umfeld möchte seine Expertise sichtbar machen. Es entsteht ein Wissensbereich auf der eigenen Website, in dem regelmäßig Video Tutorials, Erklärartikel und Infografiken veröffentlicht werden. Jedes Video wird von einer passenden Illustration begleitet, die das Thema visuell auf den Punkt bringt.
Dieser Wissensbereich ist ein klassisches Beispiel für strategisch eingesetzte Owned Media. Über die Zeit entsteht eine umfangreiche Bibliothek, die sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für interne Schulungen genutzt werden kann. Die Inhalte sind unabhängig von Plattformtrends verfügbar und können bei Bedarf über Paid Kampagnen zusätzlich beworben werden.
Zusammenfassung und Einordnung
Owned Media beschreibt alle Kommunikationskanäle und Inhalte, die ein Unternehmen selbst kontrolliert. Dazu gehören vor allem die eigene Website, Landingpages, Blogs, Newsletter, Video Hubs, Kundenportale und E Learning Plattformen. Im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration bildet Owned Media das stabile Fundament, auf dem weitere Marketingmaßnahmen aufbauen.
Durch die hohe Kontrolle über Inhalte, die langfristige Verfügbarkeit und die Möglichkeit einer konsistenten Markenführung bietet Owned Media zahlreiche Vorteile. Gleichzeitig erfordert es eine sorgfältige Planung, ausreichende Ressourcen für Produktion und Pflege sowie ein klares Verständnis der eigenen Ziele. Im Zusammenspiel mit Paid und Earned Media entsteht so eine ganzheitliche Kommunikationsstrategie, in der eigene Kanäle eine zentrale Rolle spielen und Unternehmen ihre Botschaften nachhaltig und wirkungsvoll vermitteln können.
Häufige Fragen zu „Owned Media"
Owned Media umfasst alle Kanäle und Inhalte, die einem Unternehmen selbst gehören oder die es vollständig kontrolliert, zum Beispiel Website, Blog, Newsletter und eigene Social Media Profile. Auf diesen Kanälen können Sie Erklärvideos, Animationen und andere Inhalte veröffentlichen, ohne von fremden Plattformbetreibern oder bezahlter Werbung abhängig zu sein.
Typische Beispiele sind eine eigene Website mit Video Landingpages, ein Unternehmensblog mit eingebetteten Erklärvideos, ein YouTube oder Vimeo Kanal, den Sie selbst betreiben, sowie Newsletter mit Video Content. Auch geschützte Kundenbereiche, E Learning Plattformen und Präsentationen für Vertrieb oder Messen zählen dazu, wenn Sie die Inhalte selbst kontrollieren.
Owned Media ist wichtig, weil Sie dort langfristig Reichweite und Vertrauen aufbauen, ohne für jeden Kontakt erneut Werbebudget auszugeben. Ihre Erklärvideos bleiben auffindbar, können gezielt in den Kundenprozess eingebunden werden und stärken Ihre Marke, da Gestaltung, Inhalte und Tonalität vollständig in Ihrer Hand liegen.
Owned Media sind Ihre eigenen Kanäle, die Sie kontrollieren, Paid Media sind bezahlte Werbeflächen wie Anzeigen oder gesponserte Posts. Earned Media entsteht, wenn andere freiwillig über Ihre Inhalte sprechen, sie teilen oder verlinken, zum Beispiel wenn ein besonders gutes Erklärvideo häufig empfohlen wird. Eine gute Marketingstrategie kombiniert alle drei Formen sinnvoll miteinander.
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