Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Point-of-Sale-Marketing ist ein zentraler Bestandteil moderner Marketing-Strategien und beschreibt alle Maßnahmen, die direkt am Verkaufsort eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, Kaufentscheidungen zu beeinflussen und den Absatz zu steigern. Der Verkaufsort kann ein klassisches Ladengeschäft, ein Messestand, ein Pop-up-Store oder auch ein digitaler Shop sein. Gerade im Umfeld von Videoproduktion, Animation, Illustration und Erklärvideos eröffnen sich hier vielfältige Möglichkeiten, Produkte und Marken genau in dem Moment erlebbar zu machen, in dem Kundinnen und Kunden eine Kaufentscheidung treffen.

Begriff und Grundprinzip

Unter Point-of-Sale-Marketing versteht man alle Kommunikationsmaßnahmen, die unmittelbar dort stattfinden, wo ein Produkt gekauft oder eine Dienstleistung gebucht wird. Im stationären Handel ist dies das Geschäft, im digitalen Bereich der Online-Shop oder die Buchungsstrecke. Ziel ist es, Kundinnen und Kunden in ihrer aktuellen Entscheidungssituation zu unterstützen und zu einem Abschluss zu führen. Point-of-Sale-Marketing setzt dafür gezielt visuelle, akustische und oft auch interaktive Impulse ein, um Informationen zu vermitteln, Emotionen zu wecken und Orientierung zu geben.

Im Unterschied zu klassischer Werbung, die häufig auf Reichweite und Bekanntheit zielt, konzentriert sich Point-of-Sale-Marketing auf den letzten Schritt im Kaufprozess. Es greift dort ein, wo viele Menschen noch unentschlossen sind. Ein kurzer Erklärfilm am Regal, ein animiertes Display neben der Kasse oder ein erklärendes Produktvideo im Online-Shop kann genau in dieser Situation helfen, Unsicherheiten abzubauen und den Mehrwert eines Angebots klar zu machen.

Ziele des Point-of-Sale-Marketings

Point-of-Sale-Marketing verfolgt mehrere, eng miteinander verbundene Ziele, die sich im Alltag von Marketing-Verantwortlichen klar beobachten lassen.

Steigerung der Aufmerksamkeit am Verkaufsort

Im Handel konkurrieren viele Produkte um begrenzte Aufmerksamkeit. Point-of-Sale-Marketing soll Produkte und Marken aus dieser Masse herausheben. Besonders Bewegtbildformate wie Erklärvideos oder animierte Produktclips sind hier wirksam, da sie Bewegung, Farbe und Storytelling kombinieren und so schneller ins Auge fallen als statische Elemente.

Unterstützung der Kaufentscheidung

Viele Menschen entscheiden erst direkt am Regal oder im Online-Shop, welches Produkt sie tatsächlich kaufen. Point-of-Sale-Marketing liefert in diesem Moment die entscheidenden Informationen: Was unterscheidet dieses Produkt von anderen Angeboten, wie wird es verwendet, welchen konkreten Nutzen bietet es. Ein klar strukturiertes Video, das diese Fragen in 30 bis 60 Sekunden beantwortet, kann hier die Hemmschwelle zum Kauf deutlich senken.

Stärkung der Marke

Point-of-Sale-Marketing ist nicht nur verkaufsorientiert, es hat auch eine starke Branding-Komponente. Einheitliche Farben, wiedererkennbare Illustrationen, ein konsistenter Animationsstil und eine klare Bildsprache machen eine Marke erlebbar. Gerade Marken, die in Erklärvideos und Social Media bereits mit einem bestimmten Look arbeiten, können diesen Stil am Point of Sale fortführen und so ein durchgängiges Markenerlebnis schaffen.

Steigerung des Abverkaufs

Am Ende soll Point-of-Sale-Marketing den Absatz erhöhen. Gut gestaltete Produktvideos, animierte Displays oder interaktive Screens können dazu führen, dass mehr Menschen ein Produkt in den Warenkorb legen, Zusatzprodukte auswählen oder eine höherwertige Variante wählen. Besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten ist dieser Effekt deutlich spürbar, da Unsicherheit häufig der wichtigste Kaufhemmnis ist.

Typische Maßnahmen im Point-of-Sale-Marketing

Point-of-Sale-Marketing umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, die je nach Branche, Produkt und Verkaufsumfeld unterschiedlich ausgestaltet werden. Im Folgenden einige typische Elemente, die sich besonders gut mit Videoproduktion, Animation und Illustration verbinden lassen.

Digitale Displays und Screens

Digitale Screens sind im stationären Handel inzwischen weit verbreitet. Sie eignen sich hervorragend, um kurze Videos, Animationen und Erklärfilme direkt am Regal oder an der Kasse zu zeigen.

  • Produktvideos erklären Funktionen, Varianten und Vorteile eines Produkts in kompakter Form. Beispielsweise kann ein Video am Regal eines Elektronikmarkts zeigen, wie sich zwei Kopfhörer-Modelle unterscheiden und für welche Nutzung sie besonders geeignet sind.
  • Erklärvideos sind sinnvoll, wenn das Produkt erklärungsbedürftig ist, etwa bei Smart-Home-Lösungen oder Software. Ein einfach animiertes Video, das in klarer Sprache den Nutzen erläutert, kann die Hürde zur Entscheidung senken.
  • Image- und Markenfilme stärken die Marke am Point of Sale und vermitteln Werte, Herkunft oder Herstellungsqualität. Ein kurzer Clip über nachhaltige Produktion kann zum Beispiel das Vertrauen in eine Marke für Lebensmittel oder Kosmetik erhöhen.

Digitale Displays sind ein besonders flexibles Instrument des Point-of-Sale-Marketings, da Inhalte schnell aktualisiert werden können, etwa für saisonale Aktionen oder Produktneuheiten.

Interaktive Terminals und Touchscreens

Interaktive Elemente geben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, selbst Informationen abzurufen. In Verbindung mit Point-of-Sale-Marketing können hier Videos, Animationen und Illustrationen gezielt eingesetzt werden.

  • Ein Touchscreen im Möbelhaus ermöglicht es, verschiedene Stoffvarianten und Farben an einem Sofa zu visualisieren. Kurze Clips zeigen, wie einfach sich Bezüge wechseln lassen oder wie robust ein Material ist.
  • Ein Self-Service-Terminal im Telekom-Shop bietet animierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Tarifvergleich. Statt langer Texttabellen sehen Kundinnen und Kunden übersichtliche Animationen, die die Unterschiede verständlich machen.

Solche Lösungen verbinden Point-of-Sale-Marketing mit Service-Kommunikation und reduzieren den Beratungsaufwand des Verkaufspersonals, ohne auf eine hochwertige Beratung zu verzichten.

Bewegtbild im Online-Shop

Auch im E-Commerce spricht man von Point-of-Sale-Marketing, denn der digitale Warenkorb ist ebenfalls ein Verkaufsort. Gerade hier sind Videos und Animationen besonders wirkungsvoll.

  • Produktvideos auf Detailseiten zeigen das Produkt im Einsatz, erklären Funktionen und vermitteln ein realistisches Bild von Größe und Handhabung.
  • Animierte Erklärsequenzen illustrieren komplexe Abläufe, etwa die Einrichtung einer Software oder die Montage eines Möbelstücks.
  • Kurze Loop-Animationen können bestimmte Features hervorheben, etwa eine besondere Verschlusstechnik, ein innovatives Material oder eine spezielle Bedienoberfläche.

In digitalen Shops wird Point-of-Sale-Marketing häufig mit Conversion-Optimierung verbunden. Ziel ist es, die Abbruchquote zu senken und mehr Besucher in Käufer zu verwandeln, indem die relevanten Informationen im richtigen Moment und in der passenden Form bereitgestellt werden.

Print, Illustration und analoge Elemente

Auch klassische analoge Maßnahmen gehören weiterhin zum Point-of-Sale-Marketing und lassen sich hervorragend mit Illustrationen und grafischen Elementen kombinieren.

  • Regalstopper mit klaren Illustrationen lenken den Blick auf ein bestimmtes Produkt.
  • Aufsteller und Displays im Eingangsbereich oder an der Kasse greifen das visuelle Erscheinungsbild von Erklärvideos oder Social-Media-Kampagnen auf und sorgen für Wiedererkennung.
  • Plakate und Poster können mit QR-Codes versehen werden, die direkt zu einem Erklärvideo führen. So verbindet sich analoges Point-of-Sale-Marketing mit digitalem Content.

Illustration und Grafik dienen hier als Brücke zwischen verschiedenen Kanälen. Wenn dieselben Figuren, Icons oder Farbschemata in Video, Social Media und am Verkaufsort eingesetzt werden, entsteht ein konsistenter Markenauftritt.

Rolle von Bewegtbild, Animation und Erklärvideos

Point-of-Sale-Marketing profitiert in besonderem Maß von Bewegtbild, weil Videos komplexe Inhalte in kurzer Zeit greifbar machen. Marketing-Verantwortliche, die bereits mit Erklärvideos arbeiten, können diese Inhalte gezielt an den Verkaufsort verlängern.

Komplexe Produkte verständlich machen

Viele Produkte im Technik, Finanz oder Gesundheitsbereich sind erklärungsbedürftig. Ein kurzer animierter Clip, der Funktionsweise und Vorteile auf einfache Weise darstellt, kann hier entscheidend sein. Im Rahmen von Point-of-Sale-Marketing wird dieser Clip genau dort platziert, wo die Entscheidung ansteht, etwa am Regal, im Beratungsgespräch oder in der Online-Buchungsstrecke.

Ein Erklärvideo am Point of Sale ersetzt keine persönliche Beratung, es bereitet sie jedoch vor und macht sie effizienter. Kundinnen und Kunden kommen informierter ins Gespräch und stellen gezieltere Fragen.

Emotionale Ansprache und Storytelling

Point-of-Sale-Marketing ist nicht nur rational, es wirkt auch emotional. Mit Bewegtbild lassen sich Geschichten erzählen, die eine Marke sympathisch und nahbar machen. Ein kurzer Animationsfilm über die Entstehung eines Produkts, die Menschen dahinter oder den Alltag der Zielgruppe schafft eine emotionale Verbindung, die am Verkaufsort besonders wirksam ist.

Durch wiederkehrende Figuren, visuelle Metaphern und eine konsistente Bildsprache können Erklärvideos und POS-Videos zu einem festen Bestandteil der Markenidentität werden. Marketing-Verantwortliche sollten darauf achten, dass diese Elemente kanalübergreifend abgestimmt sind, damit Point-of-Sale-Marketing nahtlos in die Gesamtkommunikation eingebettet ist.

Vereinfachung von Auswahl und Konfiguration

Gerade bei Produkten mit vielen Varianten oder Konfigurationsmöglichkeiten kann Point-of-Sale-Marketing mit Animation und Video helfen, die Auswahl zu strukturieren.

  • Ein animierter Konfigurator im Autohaus zeigt visuell, wie sich verschiedene Ausstattungsoptionen auf das Fahrzeug auswirken.
  • Ein kurzes Video im Online-Shop erklärt, wie Kundinnen und Kunden die passende Größe oder das richtige Modell finden, etwa bei Sportausrüstung oder technischen Geräten.

Solche Inhalte reduzieren Fehlentscheidungen und Rückgaben. Sie geben Sicherheit und vermitteln das Gefühl, gut informiert zu sein, was wiederum das Vertrauen in Marke und Produkt stärkt.

Praxisbeispiele aus dem Marketing-Alltag

Um Point-of-Sale-Marketing greifbar zu machen, lohnt sich ein Blick auf typische Szenarien, die Marketing-Verantwortliche aus ihrem Alltag kennen.

Beispiel 1: Erklärvideo im Elektronikfachmarkt

Ein Hersteller von Smart-Home-Produkten platziert am Regal ein kleines Display. Darauf läuft in Dauerschleife ein 45-sekündiges Erklärvideo. Es zeigt in einfachen Schritten, wie die Produkte installiert werden, wie sie sich per App steuern lassen und welche Alltagssituationen dadurch erleichtert werden. Kundinnen und Kunden verstehen innerhalb weniger Sekunden, dass sie kein Technikprofi sein müssen, um das System zu nutzen. Point-of-Sale-Marketing hilft hier, die Angst vor komplizierter Technik abzubauen und die Kaufbereitschaft zu erhöhen.

Beispiel 2: Animierte Produktvisualisierung im Möbelhaus

Ein Möbelhaus setzt auf Tablets an ausgewählten Ausstellungsstücken. Besucherinnen und Besucher können hier per Touch verschiedene Stoffe, Farben und Größen ausprobieren. Eine animierte Darstellung zeigt, wie das Sofa im Raum wirkt, wie sich die Elemente kombinieren lassen und welche Zusatzfunktionen existieren. Das Point-of-Sale-Marketing unterstützt so die Vorstellungskraft der Kundschaft und erleichtert eine Entscheidung für höherwertige Varianten.

Beispiel 3: Erklärvideo im Online-Shop eines Software-Anbieters

Ein SaaS-Unternehmen integriert auf der Produktseite ein kurzes Erklärvideo, das in 60 Sekunden den Kernnutzen der Lösung erklärt. Animationen zeigen typische Probleme im Arbeitsalltag und wie die Software diese löst. Direkt neben dem Video befindet sich der Call-to-Action zur Buchung einer Testversion. Dieses digitale Point-of-Sale-Marketing verbindet Information, Emotion und konkrete Handlungsaufforderung an der entscheidenden Stelle im Kaufprozess.

Planung und Umsetzung in der Praxis

Damit Point-of-Sale-Marketing wirksam wird, sollten Marketing-Verantwortliche strukturiert vorgehen und einige zentrale Fragen klären.

Zieldefinition und Zielgruppe

Zu Beginn steht die Frage, welches konkrete Ziel verfolgt wird. Geht es darum, ein neues Produkt bekannt zu machen, Zusatzverkäufe zu generieren, Erklärungsbedarf zu reduzieren oder die Marke zu stärken. Je nach Ziel unterscheiden sich Inhalte, Formate und Platzierung von Videos und anderen Maßnahmen. Ebenso wichtig ist die klare Definition der Zielgruppe. Wer trifft die Kaufentscheidung, welche Vorkenntnisse sind vorhanden, welche Fragen treten typischerweise auf. Point-of-Sale-Marketing sollte genau an diesen Fragen ansetzen.

Content-Strategie und Storytelling

Auf Basis von Ziel und Zielgruppe wird festgelegt, welche Inhalte am Point of Sale vermittelt werden sollen.

  • Nutzenorientierung steht im Vordergrund. Statt technischer Details sollte der konkrete Mehrwert für den Alltag im Fokus stehen.
  • Kürze und Klarheit sind entscheidend. Videos am Point of Sale sollten in der Regel kurz sein und eine klare Struktur haben.
  • Visuelle Konsistenz mit anderen Kanälen sorgt für Wiedererkennung und stärkt die Marke.

Eine einfache Storyline hilft, Inhalte einzuprägen. Ein typischer Aufbau könnte sein: Problem zeigen, Lösung vorstellen, Nutzen verdeutlichen, Handlungsaufforderung geben.

Technische Umsetzung und Formate

Bei der Umsetzung von Point-of-Sale-Marketing mit Video und Animation spielen technische Fragen eine wichtige Rolle.

  • Welche Bildschirmgrößen und Formate stehen zur Verfügung.
  • Wird mit Ton gearbeitet oder nur mit Untertiteln und Texteinblendungen.
  • Wie werden Inhalte aktualisiert und gepflegt.

In der Videoproduktion bedeutet dies, dass Inhalte oft in mehreren Varianten erstellt werden, etwa mit und ohne Ton, im Querformat für große Displays und im Hochformat für integrierte Screens oder mobile Nutzung. Marketing-Verantwortliche sollten diese Anforderungen frühzeitig mit der Produktionsagentur abstimmen, damit Point-of-Sale-Marketing effizient in bestehende Content-Workflows integriert werden kann.

Erfolgsfaktoren im Point-of-Sale-Marketing

Damit Point-of-Sale-Marketing seine Wirkung entfalten kann, sind einige Erfolgsfaktoren besonders wichtig.

Relevanz und Mehrwert

Kundinnen und Kunden nehmen nur Inhalte wahr, die ihnen in der aktuellen Situation wirklich helfen. Point-of-Sale-Marketing sollte daher konkrete Fragen beantworten und echte Unterstützung bieten. Ein Video, das nur Werbeslogans wiederholt, ohne praktische Informationen zu liefern, wird schnell übersehen. Ein Clip, der zeigt, wie ein Produkt typische Alltagssituationen erleichtert, bietet dagegen spürbaren Mehrwert.

Einfachheit und Verständlichkeit

Am Verkaufsort bleibt selten viel Zeit. Inhalte müssen daher auf den Punkt gebracht werden. Klare Sprache, einfache Visualisierungen und ein logischer Aufbau sind entscheidend. Erklärvideos und Animationen sollten bewusst auf Fachjargon verzichten und stattdessen anschauliche Beispiele aus dem Alltag der Zielgruppe nutzen.

Integration in die Customer Journey

Point-of-Sale-Marketing wirkt am besten, wenn es nahtlos in die gesamte Customer Journey eingebettet ist. Inhalte, die zuvor in Social Media oder auf Landingpages eingesetzt wurden, können am Verkaufsort wieder aufgegriffen und vertieft werden. Umgekehrt können QR-Codes oder kurze URLs am Point of Sale auf weiterführende Videos, Tutorials oder Serviceangebote verlinken. So entsteht ein durchgängiges Erlebnis, das vom ersten Interesse bis zum Kauf und darüber hinaus reicht.

Zusammenspiel mit anderen Marketingdisziplinen

Point-of-Sale-Marketing steht nicht isoliert, sondern ist Teil eines größeren Kommunikationssystems. Besonders im Umfeld von Videoproduktion, Animation und Illustration ergeben sich zahlreiche Synergien.

  • Content Recycling: Ein zentrales Erklärvideo kann für Social Media, Website und Point of Sale jeweils angepasst und neu ausgespielt werden.
  • Markenbildung: Ein einheitlicher Illustrationsstil und wiederkehrende Animationsfiguren stärken die Marke über alle Kanäle hinweg.
  • Verzahnung mit Kampagnen: Kampagnen, die online Aufmerksamkeit schaffen, finden ihren Abschluss am Verkaufsort, wo Point-of-Sale-Marketing den letzten Impuls zur Kaufentscheidung gibt.

Marketing-Verantwortliche profitieren davon, wenn sie Point-of-Sale-Marketing früh in die Kampagnenplanung einbeziehen und nicht erst am Ende als Zusatzaufgabe betrachten. So lassen sich Budgets effizienter nutzen und Inhalte gezielt aufeinander abstimmen.

Fazit

Point-of-Sale-Marketing ist ein wirkungsvolles Instrument, um Menschen genau in dem Moment zu erreichen, in dem sie eine Kaufentscheidung treffen. Es verbindet Information und Emotion, unterstützt die Orientierung im Angebotsdschungel und macht den Nutzen von Produkten greifbar. Besonders in Kombination mit Erklärvideos, Animation und Illustration eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten, komplexe Inhalte leicht verständlich und ansprechend zu vermitteln. Für Marketing-Verantwortliche bedeutet dies, Point-of-Sale-Marketing nicht nur als dekorative Ergänzung zu sehen, sondern als strategischen Baustein der gesamten Kommunikationsplanung. Wer Inhalte, Formate und technische Umsetzung bewusst auf die Bedürfnisse der Zielgruppe am Verkaufsort ausrichtet und diese Maßnahmen konsequent mit anderen Marketingaktivitäten verzahnt, schafft ein überzeugendes Markenerlebnis, das vom ersten Kontakt bis zum Kaufabschluss trägt und langfristig Vertrauen in Marke und Angebot stärkt.

Häufige Fragen zu „Point-of-Sale-Marketing"

Point-of-Sale-Marketing umfasst alle Marketingmaßnahmen direkt am Verkaufsort, zum Beispiel im Laden oder am Messestand. Ziel ist es, Kundinnen und Kunden genau im Moment der Kaufentscheidung zu beeinflussen und spontane Käufe zu fördern.

Am Point of Sale treffen viele Menschen ihre endgültige Kaufentscheidung, oft spontan. Mit gut gestalteten Displays, Erklärvideos oder Animationen können Sie Produkte besser erklären, Vertrauen aufbauen und sich sichtbar von Wettbewerbern abheben.

Erklärvideos und Animationen machen komplexe Produkte leicht verständlich und fallen im Umfeld vieler Reize besonders auf. Sie können direkt am Regal, an Terminals oder auf Screens eingesetzt werden, um Funktionen zu zeigen, Nutzen zu verdeutlichen und Emotionen zu wecken.

Starten Sie mit einem klaren Ziel, zum Beispiel mehr Abverkauf eines bestimmten Produkts oder bessere Erklärung einer Dienstleistung. Wählen Sie dann ein einfaches Format wie ein kurzes Erklärvideo oder eine animierte Produktpräsentation und testen Sie diese an einem gut frequentierten Standort, um Erfahrungen zu sammeln und anschließend zu optimieren.

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Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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