Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

In der professionellen Videoproduktion und im Marketing taucht früher oder später die Frage auf, ob man bestimmte Orte, Gebäude oder erkennbare Objekte überhaupt zeigen darf. Genau hier kommt der Begriff Property Release ins Spiel. Er beschreibt eine schriftliche Einverständniserklärung des Eigentümers einer Immobilie oder eines klar identifizierbaren Objekts, die es erlaubt, diese Immobilie oder dieses Objekt in einem Video, Foto oder einer Animation kommerziell zu nutzen. Für Marketing-Verantwortliche ist das Thema wichtig, weil fehlende Freigaben zu rechtlichen Problemen, Verzögerungen in Kampagnen und im schlimmsten Fall zu teuren Nachdrehs führen können.

Grundprinzip: Was ein Property Release regelt

Ein Property Release ist im Kern ein Vertrag zwischen der produzierenden Partei und dem Eigentümer einer Sache. Diese Sache kann sehr unterschiedlich sein. Es kann sich um ein Gebäude, ein Büro, eine Produktionshalle, eine Ladenfläche, eine Lobby, eine Fassade, ein Kunstwerk, ein markantes Interieur oder auch ein wiedererkennbares Produktdesign handeln. Das Dokument regelt, dass der Eigentümer der Nutzung von Bild und Videoaufnahmen seiner Immobilie oder seines Objekts zu bestimmten Zwecken zustimmt. Meistens geht es um Werbung, Marketing, Social Media, Websites, Erklärvideos, Produktvideos oder Imagefilme.

Ein typischer Property Release enthält Angaben zur Immobilie, zur produzierenden Firma, zum geplanten Verwendungszweck, zum Zeitraum der Nutzung, zu etwaigen Einschränkungen und zur Vergütung. Ziel ist, die Rechte und Pflichten beider Parteien klar festzuhalten, damit später keine Missverständnisse auftreten. Für Marketing-Verantwortliche ist das besonders wichtig, weil Inhalte oft über mehrere Jahre und in vielen Kanälen genutzt werden und eine nachträgliche Einschränkung der Rechte sehr teuer werden kann.

Abgrenzung zu Model Release und anderen Freigaben

In der Praxis wird der Property Release häufig mit anderen Freigaben verwechselt. Besonders oft geschieht das bei der Unterscheidung zum Model Release. Während sich ein Model Release auf Personen bezieht, also auf erkennbare Gesichter oder Körper, geht es beim Property Release um Sachen, also um Eigentum. Beide Arten von Freigaben können in einem Projekt gleichzeitig nötig sein. Wenn Sie beispielsweise in einem Bürogebäude drehen, benötigen Sie für die Mitarbeiter, die im Bild zu sehen sind, ein Model Release und für die Nutzung der Büros, Flure und Konferenzräume einen Property Release.

Daneben gibt es noch weitere Freigaben wie Musiklizenzen, Markenfreigaben oder Drehgenehmigungen von Behörden. Eine Drehgenehmigung sichert das Recht, an einem Ort zu drehen, während ein Property Release die spätere Nutzung der entstehenden Aufnahmen regelt. Für die Planung von Videoproduktionen ist es wichtig, all diese Ebenen zu unterscheiden und rechtzeitig zu klären, welche Dokumente benötigt werden.

Wann ein Property Release erforderlich ist

Ob ein Property Release notwendig ist, hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Erstens davon, ob die Immobilie oder das Objekt eindeutig erkennbar ist, und zweitens davon, ob das Material kommerziell genutzt werden soll. Im Marketing ist die Nutzung in der Regel kommerziell, weil die Inhalte Produkte, Dienstleistungen oder Marken unterstützen.

Typische Fälle in der Videoproduktion

  • Drehs in Unternehmensgebäuden Beispiel Ein Unternehmen produziert ein Erklärvideo, das in der eigenen Fertigungshalle spielt. Die Halle gehört einer anderen Gesellschaft, etwa einem Vermieter. Um die Aufnahmen der Halle in Kampagnen, auf Messen und in Social Media nutzen zu dürfen, ist ein Property Release des Eigentümers sinnvoll.
  • Nutzung von Showrooms und Stores Beispiel Ein Modehändler dreht ein Imagevideo in einem gemieteten Store in einer Einkaufspassage. Die Ladenfläche gehört einem Immobilienfonds. Für die langfristige Nutzung der Aufnahmen in Werbekampagnen empfiehlt sich ein schriftlicher Property Release, der die Nutzung des Stores im Bild erlaubt.
  • Markante Architektur Beispiel Ein Video zeigt eine sehr auffällige, privat betriebene Eventlocation mit charakteristischer Innenarchitektur. Wenn diese Location klar erkennbar ist und als Kulisse für eine Produktkampagne dient, kann der Betreiber verlangen, dass ein Property Release abgeschlossen wird, bevor das Material breit veröffentlicht wird.
  • Kunstwerke und Designobjekte Beispiel In einem Erklärvideo wird in einem Loft gedreht, in dem auffällige Skulpturen und Gemälde eines zeitgenössischen Künstlers stehen. Diese Werke sind urheberrechtlich geschützt und oft auch Eigentum des Künstlers oder eines Sammlers. Hier kann ein Property Release nötig sein, um die Nutzung der Kunst im Bild zu erlauben.
  • Besondere Locations für Drehs Beispiel Eine Agentur mietet ein Fotostudio oder eine Filmvilla für einen Videodreh. Viele professionelle Locations verlangen standardmäßig einen Property Release oder integrieren die entsprechenden Klauseln in ihren Mietvertrag, um klarzustellen, welche Art von Nutzung zulässig ist.

Wann eher kein Property Release nötig ist

Es gibt Situationen, in denen ein Property Release in der Praxis selten verwendet wird. Dazu gehören etwa neutrale Hintergründe ohne Wiedererkennungswert, unscharfe oder nebensächliche Elemente im Bild oder öffentliche Straßenaufnahmen, bei denen keine klar identifizierbare Privatimmobilie im Mittelpunkt steht. Dennoch bleibt es eine Einzelfallentscheidung, und bei sensiblen Motiven oder größeren Kampagnen empfiehlt es sich, im Zweifel rechtlichen Rat einzuholen.

Besonderheiten bei Erklärvideos und Animation

Im Umfeld von Erklärvideos und Animationen stellt sich die Frage nach einem Property Release etwas anders als bei klassischen Realfilmproduktionen. In animierten Erklärvideos werden Gebäude, Räume oder Produkte oft stilisiert, vereinfacht oder komplett neu gestaltet. Dadurch sinkt das Risiko, dass eine reale Immobilie oder ein reales Objekt eindeutig identifiziert werden kann.

Wenn jedoch ein animiertes Video eine echte Immobilie sehr realistisch nachbildet oder ein spezifisches Interieur mit markanten Elementen erkennbar kopiert, kann auch hier ein Property Release sinnvoll werden. Das gilt insbesondere, wenn der Wiedererkennungswert hoch ist und die Immobilie eine zentrale Rolle im Video spielt. Marketing-Verantwortliche sollten daher in der Konzeptphase klären, ob reale Orte bewusst nachempfunden werden oder ob neutrale, fiktive Umgebungen verwendet werden, die keine Freigaben erfordern.

In vielen Erklärvideo-Projekten lässt sich das Thema Property Release bereits durch ein geschicktes Designkonzept entschärfen. Wenn Räume abstrahiert, Farben verändert und Formen vereinfacht werden, entsteht eine generische Umgebung, die keine konkreten Eigentumsrechte berührt. So können Inhalte rechtssicherer produziert werden, ohne dass aufwendige Freigabeprozesse nötig sind.

Inhalte eines Property Release im Detail

Damit ein Property Release seinen Zweck erfüllt, sollte er einige zentrale Punkte abdecken. Für Marketing-Verantwortliche ist es hilfreich zu wissen, welche Aspekte in solchen Verträgen typischerweise geregelt werden, auch wenn die konkrete Ausgestaltung juristische Unterstützung erfordern kann.

Wichtige Bestandteile

  • Beschreibung der Immobilie oder des Objekts Eine möglichst genaue Bezeichnung des Gegenstands der Freigabe. Das kann eine Adresse, eine Raumnummer, eine Lagebeschreibung oder eine Kombination aus Text und Fotos sein.
  • Parteien des Vertrags Nennung des Eigentümers oder der berechtigten Person sowie der produzierenden Firma oder Agentur, die das Video erstellt und die Aufnahmen nutzen möchte.
  • Nutzungszweck und Medien Beschreibung, in welchen Medien das Material eingesetzt werden darf. Zum Beispiel Website, Social Media, Online Werbung, TV Spots, Messen, Präsentationen, interne Kommunikation oder E Learning Inhalte.
  • Räumlicher Geltungsbereich Festlegung, ob die Nutzung national, europaweit oder weltweit erlaubt ist. Für viele digitale Marketingmaßnahmen ist eine weltweite Freigabe sinnvoll, weil Inhalte im Internet grenzüberschreitend abrufbar sind.
  • Zeitliche Dauer Angabe, ob die Nutzung zeitlich begrenzt ist oder auf unbestimmte Zeit erfolgen darf. Für Erklärvideos und Imagefilme wird häufig eine unbefristete Nutzung angestrebt, um spätere Nachverhandlungen zu vermeiden.
  • Vergütung oder Gegenleistung Regelung, ob und in welcher Form der Eigentümer eine Vergütung erhält. Das kann eine Mietzahlung für die Location, eine Pauschale für die Freigabe oder eine andere Art von Ausgleich sein.
  • Einschränkungen und Vorbehalte Mögliche Vorgaben, was mit den Aufnahmen nicht gemacht werden darf. Beispielsweise kann der Eigentümer ausschließen, dass seine Immobilie in politischer oder kontroverser Werbung erscheint.
  • Unterschriften und Datum Abschluss des Vertrags mit den Unterschriften beider Parteien und dem Datum der Vereinbarung, um die Verbindlichkeit zu sichern.

Praktische Beispiele aus dem Marketing Alltag

Um zu verstehen, wie ein Property Release den Alltag von Marketing Teams beeinflusst, lohnt sich ein Blick auf typische Situationen, die in Unternehmen regelmäßig vorkommen. Gerade bei wiederkehrenden Videoformaten kann eine frühzeitige Klärung viel Aufwand sparen.

Case 1: Serienformat im eigenen Büro

Ein Unternehmen plant eine Reihe von kurzen Expertenvideos für Social Media. Gedreht wird im eigenen Büro, das jedoch in einem gemieteten Gebäude liegt. Zunächst scheint ein Property Release überflüssig, weil es sich ja um den eigenen Arbeitsplatz handelt. Allerdings gehört das Gebäude einem externen Eigentümer. Wenn die Videos die Lobby, den Eingangsbereich mit Logo des Gebäudebetreibers oder markante architektonische Elemente zeigen, kann der Eigentümer ein Mitspracherecht geltend machen.

In dieser Situation ist es sinnvoll, frühzeitig mit dem Vermieter zu sprechen. Oft gibt es bereits Standardklauseln im Mietvertrag, die die Nutzung für Fotos und Videos erlauben. Falls nicht, kann ein gesonderter Property Release vereinbart werden, der klar definiert, dass die Büroräume und bestimmte Gemeinschaftsflächen für Marketingvideos genutzt werden dürfen. Damit vermeidet das Unternehmen spätere Konflikte, wenn die Videos erfolgreich sind und in weiteren Kanälen eingesetzt werden sollen.

Case 2: Dreh in einer Partnerlocation

Eine Marke kooperiert mit einem Hotel, um ein Erklärvideo zum Thema Veranstaltungen und Tagungen zu produzieren. Das Video soll die modernen Konferenzräume, die Lobby und den Außenbereich des Hotels zeigen. Hier ist ein Property Release praktisch unverzichtbar, weil das Hotel eine eigenständige Marke ist und seine Räume bewusst in Szene gesetzt werden.

Im Vertrag wird festgelegt, dass das Unternehmen die Aufnahmen in eigenen Marketingkanälen nutzen darf, während das Hotel die Videos möglicherweise ebenfalls zur Eigenwerbung verwenden kann. Beide Seiten profitieren von der Kooperation, und der Property Release stellt sicher, dass die Nutzung transparent und für alle Beteiligten nachvollziehbar geregelt ist.

Case 3: Archivmaterial und Stockvideos

Viele Marketingabteilungen greifen auf Stockvideos oder Archivmaterial zurück, um Videoproduktionen effizienter zu gestalten. Professionelle Stockanbieter arbeiten selbst mit Property Releases, insbesondere wenn auffällige Gebäude, Interieurs oder Kunstwerke zu sehen sind. Für den Nutzer bedeutet das, dass er sich auf die Zusicherung des Anbieters verlassen kann, sofern er die Lizenzbedingungen einhält.

Dennoch ist es ratsam, bei sensiblen Motiven die Lizenzunterlagen genau zu prüfen. Wenn ein Stockvideo beispielsweise ein sehr bekanntes privates Museum oder eine markante Firmenzentrale zeigt, kann es Einschränkungen geben, in welchen Kontexten das Material verwendet werden darf. Ein sorgfältig formulierter Property Release auf Seiten des Stockanbieters bildet die Grundlage dafür, dass Sie das Material sicher in Ihren Kampagnen nutzen können.

Risiken bei fehlendem Property Release

Wird auf einen notwendigen Property Release verzichtet, kann das verschiedene Konsequenzen haben. Zunächst besteht das Risiko, dass der Eigentümer der Immobilie oder des Objekts die Nutzung der Aufnahmen untersagt. Das kann dazu führen, dass laufende Kampagnen gestoppt werden müssen, Videos offline genommen werden oder geplante Ausspielungen kurzfristig abgesagt werden.

Darüber hinaus können Schadensersatzforderungen oder Unterlassungsansprüche im Raum stehen, wenn der Eigentümer nachweisen kann, dass seine Rechte verletzt wurden. Für Marketing-Verantwortliche bedeutet das nicht nur rechtliche Unsicherheit, sondern auch operative Probleme. Bereits investierte Budgets für Drehs, Postproduktion, Media Schaltung und Kampagnenplanung sind dann gefährdet.

Ein frühzeitig eingeholter Property Release ist in vielen Fällen deutlich günstiger und weniger aufwendig als ein nachträglicher Rechtsstreit oder ein kompletter Neudreh.

Besonders kritisch wird es, wenn das Video bereits breit verteilt wurde, etwa über Social Media, E Mail Kampagnen oder Messen. In solchen Fällen ist es kaum möglich, alle Kopien und Weiterverwendungen vollständig zurückzuholen. Deshalb lohnt es sich, das Thema bereits in der frühen Konzeptionsphase auf die Agenda zu setzen.

Organisatorische Umsetzung im Unternehmen

Damit der Umgang mit dem Property Release im Alltag funktioniert, braucht es klare Prozesse. Marketingabteilungen profitieren davon, wenn sie gemeinsam mit der Rechtsabteilung oder externen Beratern einfache Leitlinien definieren. Diese Leitlinien sollten beschreiben, in welchen Fällen ein Property Release erforderlich ist, wer im Unternehmen dafür zuständig ist und welche Vorlaufzeiten eingeplant werden müssen.

Empfehlungen für die Praxis

  • Frühzeitige Klärung im Briefing Bereits bei der Planung eines Videos sollte im Briefing geklärt werden, welche Locations genutzt werden und ob externe Eigentümer beteiligt sind. So kann rechtzeitig geprüft werden, ob ein Property Release eingeholt werden muss.
  • Standardvorlagen nutzen Viele Unternehmen arbeiten mit standardisierten Vertragsmustern, die an die jeweilige Produktion angepasst werden. Solche Vorlagen erleichtern die Abstimmung mit Eigentümern und beschleunigen Freigabeprozesse.
  • Verantwortlichkeiten definieren Es sollte klar sein, ob die Agentur, die interne Marketingabteilung oder die Rechtsabteilung die Verantwortung für das Einholen des Property Release trägt. Eine eindeutige Zuständigkeit vermeidet Lücken.
  • Dokumentation und Ablage Alle unterschriebenen Property Releases sollten zentral archiviert werden, idealerweise zusammen mit den dazugehörigen Projektdaten. So lässt sich später nachvollziehen, welche Rechte für welche Videos vorliegen.
  • Transparente Kommunikation mit Eigentümern Offene Gespräche über den geplanten Einsatzzweck, die Reichweite der Kampagne und mögliche Vorteile für den Eigentümer erleichtern die Einigung und stärken das Vertrauen.

Besonderheiten im internationalen Kontext

Für Unternehmen, die international tätig sind, kann das Thema Property Release zusätzliche Komplexität gewinnen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen unterscheiden sich je nach Land, insbesondere was Urheberrechte an Gebäuden, Kunstwerken oder öffentlichen Räumen betrifft. Während in einigen Ländern bestimmte Gebäude frei gefilmt und genutzt werden dürfen, gelten in anderen Staaten strengere Regeln.

Wenn Videoproduktionen in mehreren Ländern stattfinden oder weltweit ausgespielt werden, sollte deshalb geprüft werden, ob die verwendeten Property Releases den jeweiligen Anforderungen entsprechen. Internationale Produktionen arbeiten häufig mit lokalen Produktionspartnern zusammen, die Erfahrung mit den regionalen Besonderheiten haben. Aus Sicht des Marketings ist es wichtig, diese Expertise frühzeitig einzubinden, um später keine Einschränkungen bei der globalen Nutzung der Inhalte zu erleben.

Zusammenfassung und Bedeutung für Marketing Verantwortliche

Ein Property Release ist ein zentrales Instrument, um die rechtssichere Nutzung von Immobilien und Objekten in Videos, Fotos und Animationen zu gewährleisten. Für Marketing-Verantwortliche bedeutet das, dass sie sich nicht nur um kreative Konzepte, Botschaften und Zielgruppen kümmern müssen, sondern auch um die rechtlichen Grundlagen der verwendeten Bildwelten. Ob es um Drehs im eigenen Büro, in Partnerlocations, in Showrooms oder um die Nutzung von Stockmaterial geht, die Frage nach der Freigabe von Eigentum begleitet nahezu jede professionelle Videoproduktion.

Wer frühzeitig plant, klare Prozesse etabliert und das Thema Property Release in die Standardabläufe der Videoproduktion integriert, reduziert Risiken und vermeidet unnötige Kosten. Gleichzeitig entsteht mehr Freiheit in der kreativen Arbeit, weil alle Beteiligten wissen, welche Motive rechtlich abgesichert sind. In einer Zeit, in der Video und Bewegtbild zentrale Bausteine moderner Marketingstrategien sind, wird der verantwortungsvolle Umgang mit Locations und Eigentum zu einem wichtigen Qualitätsmerkmal professioneller Kommunikation. Indem Marketingteams das Konzept des Property Release verstehen und konsequent anwenden, schaffen sie eine stabile Grundlage für langfristig nutzbare, rechtssichere und wirkungsvolle Bewegtbildinhalte.

Häufige Fragen zu „Property Release"

Ein Property Release ist eine schriftliche Einverständniserklärung des Eigentümers einer Immobilie oder eines Objekts zur Nutzung in Fotos oder Videos. Damit erlauben Eigentümer, dass ihr Gebäude, Innenraum, Kunstwerk oder eine erkennbare Marke in Erklärvideos, Werbefilmen oder Animationen verwendet werden darf.

Sie brauchen ein Property Release, wenn private Gebäude, Innenräume, Kunstwerke oder markante Objekte klar erkennbar im Video zu sehen sind und das Video kommerziell genutzt wird. Das gilt besonders für Marketingkampagnen, Social Media Werbung, Imagefilme oder Erklärvideos, die Produkte und Dienstleistungen verkaufen sollen.

Ein Property Release bezieht sich auf Sachen und Orte wie Gebäude, Büros, Läden oder Kunstwerke. Ein Model Release dagegen ist die Einwilligung von Personen, die im Video erkennbar sind. In vielen Produktionen werden beide Arten von Einverständniserklärungen parallel benötigt, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.

Ohne Property Release kann der Eigentümer die Nutzung Ihres Videos untersagen oder die Entfernung verlangen, etwa von Ihrer Website oder aus Kampagnen. Im schlimmsten Fall drohen Abmahnungen, Schadensersatzforderungen und zusätzliche Kosten für nachträgliche Anpassungen oder Neuaufnahmen.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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