Illustration & Design · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Rastergrafik einfach erklärt
Rastergrafik beschreibt digitale Bilder aus einzelnen Pixeln und spielt eine zentrale Rolle in Design, Illustration und Videoproduktion.
Inhalt
- Was eine Rastergrafik grundsätzlich ausmacht
- Wie eine Rastergrafik aufgebaut ist
- Rastergrafik im Umfeld von Video und Erklärfilmen
- Rastergrafik im Marketingalltag
- Qualitätsfaktoren einer Rastergrafik
- Zusammenspiel von Rastergrafik und Vektorgrafik
- Rastergrafik in Workflows für Erklärvideos
- Praktische Empfehlungen für Marketingverantwortliche
Eine Rastergrafik begegnet Marketingverantwortlichen täglich, oft ohne dass der Begriff bewusst ist. Sie steckt in Social Media Posts, Website Bannern, Thumbnails für Erklärvideos, Produktfotos in Online Shops und Screenshots in Präsentationen. Um mit Agenturen, Designerinnen und Videoproduzenten sicher zu kommunizieren und typische Qualitätsprobleme zu vermeiden, lohnt sich ein klares Verständnis dieses grundlegenden Grafiktyps.
Was eine Rastergrafik grundsätzlich ausmacht
Eine Rastergrafik ist ein Bild, das aus vielen kleinen Bildpunkten besteht, den sogenannten Pixeln. Jeder Pixel hat eine feste Position im Bildraster und eine bestimmte Farbe. Zusammengenommen ergeben diese Punkte das sichtbare Motiv, zum Beispiel ein Foto, ein Screenshot oder ein YouTube Thumbnail.
Typische Dateiformate für eine Rastergrafik sind JPG, PNG, GIF, TIFF oder BMP. Wenn jemand ein Foto per E Mail schickt oder ein Bild auf eine Website hochlädt, ist es fast immer eine Rastergrafik.
Im Gegensatz dazu steht die Vektorgrafik. Diese arbeitet nicht mit Pixeln, sondern mit mathematisch beschriebenen Linien, Kurven und Flächen. Logos, Icons und Illustrationen werden im professionellen Design häufig als Vektorgrafik angelegt, zum Beispiel in Formaten wie SVG, AI oder EPS. Für Fotos und realistische Bildwelten ist jedoch fast immer eine Rastergrafik im Einsatz.
Wie eine Rastergrafik aufgebaut ist
Pixel als kleinste Einheit
Jede Rastergrafik besteht aus einem Gitter von Pixeln. Dieses Gitter hat eine feste Breite und Höhe, zum Beispiel 1920 x 1080 Pixel. Diese Angaben sind die Auflösung in Pixeln. Je mehr Pixel eine Rastergrafik besitzt, desto feiner können Details dargestellt werden.
Ein Pixel ist technisch gesehen nur eine Farbinformation an einer bestimmten Position. In der Praxis kann man sich einen Pixel wie ein winziges farbiges Quadrat vorstellen. Auf normaler Betrachtungsdistanz sind die einzelnen Quadrate nicht mehr zu erkennen, das Auge nimmt ein zusammenhängendes Bild wahr.
Farbtiefe und Qualität
Die Farbtiefe beschreibt, wie viele verschiedene Farben ein Pixel annehmen kann. Moderne Rastergrafiken nutzen in der Regel 24 Bit Farbtiefe, was rund 16,7 Millionen Farben erlaubt. Für den Marketingalltag reicht es zu wissen, dass eine typische Rastergrafik genug Farbabstufungen bietet, um Fotos, Hauttöne und Farbverläufe sauber wiederzugeben.
Auflösung in Pixeln und ppi
Bei einer Rastergrafik werden zwei Arten von Auflösung unterschieden:
- Pixelmaße zum Beispiel 1200 x 628 Pixel für ein Facebook Share Bild
- Pixel pro Zoll ppi für den Druck zum Beispiel 300 ppi für einen hochwertigen Flyer
Für Bildschirme sind die reinen Pixelmaße entscheidend. Für den Druck zählt zusätzlich, wie viele Pixel auf einem Zoll Papier verteilt werden. Eine kleine Rastergrafik mit wenigen Pixeln kann auf einem Plakat schnell unscharf wirken, weil die Pixel zu groß sichtbar werden.
Rastergrafik im Umfeld von Video und Erklärfilmen
Standbilder im Video
In der Videoproduktion ist eine Rastergrafik an vielen Stellen im Einsatz. Typische Beispiele sind:
- Vorschaubilder und Thumbnails auf Plattformen wie YouTube oder Vimeo
- eingeblendete Produktfotos in einem Erklärvideo
- Screenshots von Softwareoberflächen in Tutorials
- statische Hintergründe oder Texttafeln in animierten Videos
- Grafiken für Kapiteltrenner oder Einblendungen von Zitaten
Wenn hier eine Rastergrafik mit zu geringer Auflösung verwendet wird, wirkt das Video schnell unprofessionell. Kanten werden unscharf, Logos sehen ausgefranst aus und Text lässt sich schlecht lesen. Gerade bei Erklärvideos, die komplexe Inhalte verständlich machen sollen, ist eine klare und scharfe Darstellung entscheidend.
Animation von Rastergrafiken
Auch wenn Animation oft mit Vektorgrafiken verbunden wird, können Sie eine Rastergrafik problemlos animieren. In gängigen Schnitt und Animationsprogrammen lassen sich Rasterbilder:
- ein und ausblenden
- vergrößern oder verkleinern
- drehen oder verschieben
- mit Effekten versehen zum Beispiel Weichzeichner, Farbfilter
Beim Vergrößern stößt eine Rastergrafik jedoch schnell an Grenzen. Wird ein kleines Bild stark aufgeblasen, sieht man die einzelnen Pixel. Konturen werden unscharf, und das Bild wirkt grobkörnig. In professionellen Erklärvideos ist das ein häufiger Fehler, wenn etwa ein kleines Website Screenshot Bild auf Vollbildgröße gezogen wird.
Rastergrafik versus Vektorgrafik in der Animation
Für Marketinggrafiken im Video ist die Wahl zwischen Rastergrafik und Vektorgrafik strategisch wichtig. Ein Logo, das häufig vergrößert, verkleinert oder animiert werden soll, ist als Vektordatei deutlich flexibler, weil es ohne Qualitätsverlust skaliert werden kann. Fotos und realistische Hintergründe bleiben dagegen als Rastergrafik die richtige Wahl.
In vielen Projekten werden beide Typen kombiniert: Ein animiertes Logo als Vektorgrafik und dahinter ein Foto oder Farbverlauf als Rastergrafik. Für Marketingverantwortliche ist es hilfreich, diese Unterscheidung zu kennen, um bei der Datenanlieferung an Dienstleister die passenden Dateiformate bereitzustellen.
Rastergrafik im Marketingalltag
Typische Einsatzbereiche
Im Marketing ist die Rastergrafik der Standard, sobald es um Fotos oder reichhaltige Bildwelten geht. Beispiele:
- Produktfotos im Online Shop und in Katalogen
- Key Visuals für Kampagnen
- Headerbilder für Websites und Landingpages
- Social Media Posts und Story Visuals
- Bannerwerbung und Display Ads
- Newsletter Bilder
- Präsentationsfolien
Auch bei Erklärvideos und Imagefilmen wird eine Rastergrafik häufig für Thumbnails, Endkarten mit Call to Action oder für eingeblendete Referenzbilder genutzt.
Praxisbeispiel Social Media Kampagne
Stellen Sie sich eine Social Media Kampagne für ein neues Produkt vor. Sie benötigen:
- ein heroisches Produktfoto für die Website
- angepasste Bildformate für Instagram, LinkedIn und Facebook
- ein YouTube Thumbnail für ein begleitendes Erklärvideo
- Bilder für einen Newsletter
All diese Elemente werden in der Regel als Rastergrafik umgesetzt. Das Ausgangsmaterial sind hochauflösende Produktfotos. Daraus erstellt die Grafikabteilung unterschiedliche Zuschnitte und Größen. Wenn die Ausgangs Rastergrafik zu klein ist, lassen sich keine hochwertigen Ausschnitte für alle Kanäle erzeugen. Deshalb ist es wichtig, von Beginn an mit ausreichend großer Auflösung zu arbeiten.
Typische Probleme mit Rastergrafiken im Marketing
Im Alltag tauchen immer wieder ähnliche Herausforderungen auf:
- Verpixelte Bilder Eine Rastergrafik wurde zu stark vergrößert. Auf der Website oder im Video wirken Kanten unscharf, Details gehen verloren.
- Unscharfe Logos Ein Logo liegt nur als kleine Rastergrafik vor, nicht als Vektordatei. Im Video oder auf einem Roll Up wird es unscharf.
- Falsches Seitenverhältnis Eine Rastergrafik wird in ein anderes Format gezwungen. Personen oder Produkte wirken verzerrt, weil das Bild gestaucht oder gezogen wurde.
- Farbabweichungen Eine Rastergrafik wurde im falschen Farbmodus angelegt. Für den Druck wird CMYK benötigt, geliefert wurde jedoch nur RGB. Das kann zu leicht veränderten Farben führen.
Wer als Marketingverantwortliche oder Verantwortlicher die Grundlagen der Rastergrafik kennt, erkennt solche Risiken früh und kann gezielt nach den passenden Dateien fragen.
Qualitätsfaktoren einer Rastergrafik
Auflösung passend zum Einsatzzweck
Eine Rastergrafik sollte immer zur geplanten Nutzung passen. Einige Richtwerte für die Praxis:
- Web und Social Media Bilder sollten mindestens die Zielgröße in Pixeln haben. Für ein 1920 x 1080 Video Thumbnail sollte die Rastergrafik also ebenfalls mindestens 1920 x 1080 Pixel groß sein.
- Präsentationen Für eine Vollbild Folie im 16 zu 9 Format reichen oft 1920 x 1080 Pixel. Größere Auflösungen bieten Reserven, erzeugen aber auch größere Dateien.
- Druck Für hochwertige Drucksachen sind 300 ppi üblich. Ein Bild, das 20 Zentimeter breit gedruckt werden soll, benötigt dann eine Breite von etwa 2362 Pixeln.
Eine zu niedrige Auflösung lässt sich nicht nachträglich wirklich reparieren. Software kann zwar versuchen, zusätzliche Pixel zu errechnen, doch die Qualität bleibt eingeschränkt. Es ist daher sinnvoll, frühzeitig eine ausreichend große Rastergrafik zu organisieren.
Kompression und Dateiformat
Eine Rastergrafik kann komprimiert werden, um die Dateigröße zu reduzieren. Es gibt zwei grundlegende Arten:
- Verlustfreie Kompression wie PNG speichert alle Bildinformationen. Die Qualität bleibt vollständig erhalten, die Dateien sind allerdings größer.
- Verlustbehaftete Kompression wie JPG reduziert die Dateigröße stärker, wirft aber Bildinformationen weg. Bei zu starker Kompression entstehen sichtbare Artefakte, zum Beispiel blockige Strukturen oder unsaubere Farbverläufe.
Für Fotos im Web wird häufig JPG verwendet, weil es ein gutes Verhältnis von Qualität und Dateigröße bietet. Für Grafiken mit Transparenz oder scharfen Kanten etwa Logos auf transparentem Hintergrund ist PNG oft die bessere Wahl. In der Videoproduktion ist es wichtig, eine Rastergrafik nicht mehrfach stark komprimiert zu speichern, da sich Qualitätsverluste dann addieren.
Schärfe und Kontrast
Eine gut aufbereitete Rastergrafik für Marketingzwecke ist nicht nur hochauflösend, sondern auch in Schärfe und Kontrast optimiert. Besonders bei Erklärvideos und Präsentationen ist es wichtig, dass Texte und Details auch auf mittelgroßen Bildschirmen gut erkennbar sind.
Typische Bearbeitungsschritte sind:
- leichte Schärfung, um Konturen hervorzuheben
- Anpassung von Helligkeit und Kontrast, damit das Motiv klar wirkt
- Reduktion von Bildrauschen, insbesondere bei schwach beleuchteten Fotos
All diese Schritte verändern die Rastergrafik auf Pixelbasis. Sie sollten mit einer möglichst hochwertigen Ausgangsdatei durchgeführt werden, damit die Bildqualität auch nach mehreren Bearbeitungsschritten stabil bleibt.
Zusammenspiel von Rastergrafik und Vektorgrafik
Wann Rastergrafik, wann Vektorgrafik
Für Marketingverantwortliche ist es hilfreich, eine einfache Entscheidungslogik im Kopf zu haben:
- Rastergrafik für Fotos, realistische Szenen, komplexe Bildwelten, Screenshots und Thumbnails
- Vektorgrafik für Logos, Icons, Piktogramme, Illustrationen mit klaren Flächen und Linien
In vielen Projekten werden beide Typen kombiniert. Ein Erklärvideo kann beispielsweise aus vektorisierten Figuren und Symbolen bestehen, während Produktfotos und Hintergründe als Rastergrafik eingebunden werden. Eine Landingpage nutzt vielleicht ein Vektorlogo im Header und darunter eine große Rastergrafik als Hero Bild.
Praxis im Agenturalltag
Im Austausch mit Agenturen oder Freelancerinnen ist es sinnvoll, präzise zu formulieren, was benötigt wird. Einige Formulierungen, die helfen:
- Bitte das Logo zusätzlich als Vektordatei liefern, damit wir es in Videos und auf großen Bannern ohne Qualitätsverlust einsetzen können.
- Für das YouTube Thumbnail brauchen wir eine Rastergrafik mit mindestens 1920 x 1080 Pixeln.
- Die Produktfotos sollten für Web und Druck geeignet sein, also einmal in hoher Auflösung und einmal optimiert fürs Web.
Solche konkreten Wünsche erleichtern die Zusammenarbeit und stellen sicher, dass die gelieferte Rastergrafik den Anforderungen von Videoproduktion, Online Marketing und Print entspricht.
Rastergrafik in Workflows für Erklärvideos
Storyboard und Bildwelten
In der Konzeptphase eines Erklärvideos werden oft Moodboards und Storyboards erstellt. Hier kommen Rastergrafiken zum Einsatz, um Bildstimmungen, Farbrichtungen und visuelle Beispiele zu zeigen. Diese frühen Rastergrafiken müssen noch nicht perfekt sein, sie dienen vor allem der Abstimmung von Stil und Tonalität.
Produktion und Postproduktion
In der eigentlichen Produktion werden dann finale Rastergrafiken verwendet, zum Beispiel:
- freigestellte Produktfotos für Detailanimationen
- Hintergrundbilder für Szenen
- Rastergrafiken von Diagrammen oder Infografiken, falls diese nicht vektorbasiert vorliegen
In der Postproduktion werden diese Elemente in Schnitt und Animationssoftware kombiniert. Dabei ist wichtig, dass jede Rastergrafik in ausreichender Auflösung vorliegt, um Zooms und Bewegungen zu erlauben, ohne dass die Qualität sichtbar leidet.
Export und Veröffentlichung
Am Ende wird das Erklärvideo selbst als Videodatei ausgegeben. Das Video ist technisch gesehen eine Abfolge von Einzelbildern, die jeweils Rastergrafiken entsprechen. Die Qualität der zugrunde liegenden Rastergrafik Elemente beeinflusst direkt den Gesamteindruck des fertigen Films. Ein unscharfes Produktfoto oder ein verpixeltes Logo fällt auch bei hoher Videoauflösung sofort auf.
Praktische Empfehlungen für Marketingverantwortliche
Checkliste für den Umgang mit Rastergrafiken
Um im Alltag sicher mit einer Rastergrafik umzugehen, helfen einige einfache Regeln:
- Immer nach der Originaldatei fragen Kopien aus Präsentationen oder aus dem Web sind oft zu klein. Besser direkt die Original Rastergrafik vom Fotografen oder Designer anfordern.
- Auflösung klären Schon bei der Planung von Kampagnen und Videos sollte klar sein, in welchen Formaten Bilder benötigt werden. Das verhindert spätere Engpässe.
- Logos als Vektor anfordern Logos sollten zusätzlich zur Rastergrafik immer als Vektordatei vorliegen, um sie flexibel in allen Medien nutzen zu können.
- Nicht unnötig oft komprimieren Eine Rastergrafik nicht mehrfach stark als JPG speichern. Lieber mit einer hochwertigen Masterdatei arbeiten und nur für den finalen Einsatz komprimieren.
- Seitenverhältnis beachten Bilder nicht verzerren. Wenn ein anderes Format benötigt wird, ist ein neuer Zuschnitt sinnvoller als das Strecken oder Stauchen der Rastergrafik.
Kommunikation mit Dienstleistern
Wer die Grundbegriffe einer Rastergrafik kennt, kann Anforderungen präziser formulieren. Statt allgemein von hoher Auflösung zu sprechen, lässt sich konkret sagen:
Für das Startbild unseres Erklärvideos benötigen wir eine Rastergrafik mit mindestens 3840 x 2160 Pixeln, damit es auch in 4K scharf wirkt.
Solche Angaben vermeiden Missverständnisse und sorgen dafür, dass die gelieferten Dateien in Videoproduktion, Animation und Online Marketing optimal eingesetzt werden können.
Zusammenfassend ist die Rastergrafik das Rückgrat der meisten Bildinhalte im digitalen Marketing, in Erklärvideos und in der Videoproduktion. Sie besteht aus Pixeln, deren Anzahl, Anordnung und Farbinformationen die Bildqualität bestimmen. Wer als Marketingverantwortliche oder Verantwortlicher versteht, wie eine Rastergrafik aufgebaut ist, welche Rolle Auflösung, Dateiformat und Kompression spielen und wie sie sich von der Vektorgrafik unterscheidet, kann bewusstere Entscheidungen treffen, Briefings klarer formulieren und typische Qualitätsprobleme vermeiden. Damit wird die Rastergrafik von einer oft unsichtbaren technischen Größe zu einem gezielt einsetzbaren Werkzeug, das die Wirkung von Kampagnen, Erklärvideos und Markenauftritten insgesamt deutlich stärkt.
Häufige Fragen zu „Rastergrafik"
Eine Rastergrafik ist ein digitales Bild, das aus vielen kleinen Bildpunkten besteht, den sogenannten Pixeln. Jeder Pixel hat eine bestimmte Farbe und zusammen ergeben sie das komplette Bild. Fotos aus der Kamera oder vom Smartphone sind typische Rastergrafiken. Sie eignen sich besonders gut für detailreiche und fotorealistische Darstellungen.
Eine Rastergrafik besteht aus Pixeln, während eine Vektorgrafik aus mathematischen Formen wie Linien und Flächen aufgebaut ist. Rastergrafiken verlieren an Qualität, wenn man sie stark vergrößert, es kann pixelig wirken. Vektorgrafiken bleiben beim Skalieren immer scharf, sind aber weniger geeignet für sehr detailreiche Fotos. Im Marketing nutzt man oft Rastergrafiken für Bilder und Vektorgrafiken für Logos und Icons.
Rastergrafiken sind ideal für alle Inhalte, bei denen Fotos oder sehr detailreiche Bilder im Mittelpunkt stehen. Dazu gehören Produktfotos, Moodbilder, Social Media Posts und Thumbnails für Erklärvideos. In der Videoproduktion werden Rastergrafiken häufig als Hintergründe, Texturen oder Bildmaterial verwendet. Für Logos und klare Grafikelemente ist dagegen meist eine Vektorgrafik besser geeignet.
Typische Dateiformate für Rastergrafiken sind JPEG, PNG, GIF und TIFF. JPEG eignet sich gut für Fotos und Webbilder, da es die Dateigröße reduziert, allerdings mit Qualitätsverlust. PNG wird häufig für Grafiken mit Transparenz verwendet, etwa für Overlays in Videos oder Webgrafiken. TIFF kommt eher in der professionellen Bildbearbeitung zum Einsatz, wenn eine sehr hohe Qualität wichtig ist.
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