Animation & Motion Design · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Im Umfeld von Animation, Motion Design und Erklärvideos begegnen Marketing-Teams immer häufiger dem Begriff Rigging. Hinter diesem Begriff steckt ein zentraler Arbeitsschritt, der dafür sorgt, dass gezeichnete oder digital gestaltete Figuren, Objekte und Produkte sich flüssig und glaubwürdig bewegen können. Ohne Rigging wären viele moderne Erklärfilme, Social Media Clips oder animierte Kampagnenmotive nicht in der heute gewohnten Qualität umsetzbar.

Grundprinzip: Was bei Animationen unter Rigging verstanden wird

Im Kern beschreibt Rigging den Prozess, bei dem ein statisches Objekt in eine animierbare Figur verwandelt wird. Eine Illustration, ein Logo oder ein Produktbild wird so vorbereitet, dass es sich wie ein kleines Skelett bewegen lässt. Designerinnen und Designer erstellen dafür eine technische Struktur, mit der sich einzelne Teile unabhängig voneinander steuern lassen.

Man kann sich Rigging vorstellen wie das Einziehen von Fäden in eine Marionette. Die Figur existiert bereits als Zeichnung oder 3D Modell. Durch das Einbauen von virtuellen Gelenken und Steuergriffen wird sie jedoch erst spielbar. Ab diesem Moment können Animatorinnen und Animatoren Bewegungen wie Laufen, Winken, Nicken oder Drehen präzise und wiederholbar erzeugen.

Warum Rigging für Marketing und Erklärvideos wichtig ist

Für Marketingverantwortliche ist Rigging vor allem aus drei Gründen relevant. Es beeinflusst die Qualität der Bewegungen, die Effizienz der Produktion und die Wiederverwendbarkeit von Figuren und Markenmotiven in verschiedenen Kampagnen.

  • Qualität: Sauberes Rigging sorgt dafür, dass Bewegungen natürlich, flüssig und professionell wirken.
  • Effizienz: Einmal erstellte Rigs können für viele Szenen und Videos wiederverwendet werden.
  • Konsistenz: Charaktere und Objekte behalten ihre Form und ihren Look, selbst wenn sie in unterschiedlichen Spots oder Formaten auftreten.

Damit wird Rigging zu einem strategischen Werkzeug, das weit über eine rein technische Aufgabe hinausgeht. Es schafft die Grundlage für eine konsistente, wiedererkennbare visuelle Markenwelt.

Wie Rigging in der Praxis funktioniert

In der Produktion eines animierten Videos geschieht Rigging meist nach der Konzeption und der Gestaltung, aber vor der eigentlichen Animation. Die Reihenfolge lässt sich vereinfacht so beschreiben.

  • Konzept und Storyboard definieren die Geschichte und die Bildideen.
  • Illustration oder 3D Modellierung liefern die Figuren, Icons und Objekte.
  • Rigging bereitet diese Elemente auf Animation vor.
  • Animation bringt alles in Bewegung und verleiht dem Video Rhythmus und Emotion.

Rigging ist also die Brücke zwischen Grafikdesign und Animation. Ohne diesen Zwischenschritt müssten Animatorinnen und Animatoren jedes Einzelteil immer wieder neu positionieren, was nicht nur zeitaufwendig, sondern auch fehleranfällig ist.

Die wichtigsten Bausteine beim Rigging

Je nach Software und Stil können die Begriffe leicht variieren, im Kern tauchen jedoch immer ähnliche Bausteine auf.

  • Skelett oder Bones: Unsichtbare Verbindungsstücke, die wie Knochen funktionieren und festlegen, welche Teile sich bewegen können.
  • Gelenke: Punkte, an denen sich etwas drehen oder knicken darf, etwa Knie, Ellenbogen oder der Hals einer Figur.
  • Controller: Griffe, mit denen Animatorinnen und Animatoren die Figur steuern. Statt einzelne Pixel zu schieben, bewegen sie diese Controller.
  • Constraints und Abhängigkeiten: Regeln, die beschreiben, wie sich Teile zueinander verhalten. Beispielsweise folgt die Hand automatisch dem Arm.

Rigging bedeutet somit, diese technischen Elemente so zu kombinieren, dass sich eine Figur logisch und intuitiv bewegen lässt. Je besser das Rig durchdacht ist, desto weniger Aufwand entsteht später bei der Animation.

2D Rigging in Erklärvideos und Motion Design

Im Bereich von Erklärvideos und Social Media Content wird sehr häufig mit 2D Rigging gearbeitet. Dabei werden flache Illustrationen aus Programmen wie Adobe Illustrator oder ähnlichen Tools in eine Animationssoftware importiert und dort in Einzelteile zerlegt.

Ein typisches Beispiel ist eine gezeichnete Person, die in einem Erklärvideo durch eine Szene führt. Die Figur liegt zunächst als komplette Zeichnung vor. Für das Rigging wird sie in einzelne Ebenen aufgeteilt.

  • Kopf und Hals
  • Oberkörper
  • Unterkörper
  • Oberarme und Unterarme
  • Hände
  • Oberschenkel, Unterschenkel und Füße

Diese Teile werden anschließend mit einem virtuellen Skelett verbunden. Gelenke an Schultern, Ellenbogen, Knien und Hüften erlauben Bewegungen wie Gehen, Winken oder Hinsetzen. Über Controller lassen sich dann ganze Bewegungsabläufe steuern, ohne jedes Element einzeln anfassen zu müssen.

Praxisbeispiel: In einem Recruiting Erklärvideo soll eine animierte Figur Mitarbeitende im Büroalltag darstellen. Durch sauberes 2D Rigging kann dieselbe Figur in mehreren Szenen verwendet werden. Sie sitzt am Schreibtisch, hält ein Tablet in der Hand oder steht in einem Meeting. Die Grundfigur bleibt gleich, nur die Bewegungen und Posen werden angepasst.

Gesichtsanimation im 2D Rigging

Besonders wirkungsvoll im Marketing ist die Animation von Mimik. Auch hier spielt Rigging eine Rolle. Augen, Augenbrauen, Mund und manchmal sogar Wangen werden so vorbereitet, dass sie unterschiedliche Emotionen ausdrücken können.

  • Freundliches Lächeln in einem Produktvideo
  • Überraschtes Gesicht in einem Social Media Clip
  • Konzentrierter Blick in einem Schulungsfilm

Durch Rigging lassen sich diese Gesichtsausdrücke mit wenigen Klicks kombinieren und anpassen. So können Figuren in Erklärvideos sehr lebendig wirken, ohne dass für jede Emotion neue Illustrationen erstellt werden müssen.

3D Rigging und seine Rolle in hochwertigen Produktionen

Neben 2D Animation gibt es im Marketing auch zunehmend 3D Inhalte. Produktvisualisierungen, animierte Verpackungen oder virtuelle Messestände setzen auf dreidimensionale Modelle. Auch hier ist Rigging ein zentraler Schritt.

Beim 3D Rigging wird ein Skelett in ein dreidimensionales Modell eingebaut. Dieses Skelett besteht aus einer Kette von Bones, die mit der Oberfläche des Modells verbunden sind. Das Modell kann ein Mensch, ein Maskottchen, ein Roboter oder auch ein abstraktes Objekt wie eine flexible Verpackung sein.

Besonders im Produktmarketing spielt 3D Rigging eine wichtige Rolle, wenn Produkte in Bewegung gezeigt werden sollen.

  • Eine Getränkeflasche, deren Etikett sich dynamisch entfaltet
  • Eine Maschine, in der sich Bauteile drehen und verschieben
  • Ein Möbelstück, das sich auseinanderfalten oder verstellen lässt

Ohne Rigging müssten diese Bewegungen mühsam Bild für Bild erstellt werden. Mit einem gut angelegten Rig können Bewegungen wiederholt, angepasst und für verschiedene Kamerawinkel genutzt werden.

Charaktere und Maskottchen in 3D

Marken setzen zunehmend auf eigene Figuren oder Maskottchen, um Kampagnen emotional aufzuladen. Im 3D Bereich ermöglicht Rigging, dass solche Figuren stehen, laufen, sprechen oder mit Produkten interagieren können. Die Figur wird dadurch zu einem vielseitig einsetzbaren Markenbotschafter.

Beispiel aus dem Kampagnenalltag: Ein Unternehmen entwickelt ein 3D Maskottchen, das in TV Spots, auf der Website und in Social Media Clips eingesetzt wird. Durch sauberes 3D Rigging kann dieselbe Figur in unterschiedlichen Situationen auftreten. Sie begrüßt Kundinnen und Kunden im Erklärvideo, erklärt Funktionen in einem Produktfilm und erscheint als kleine Animation auf der Landingpage.

Vorteile von Rigging für Marketing und Kommunikation

Für Teams ohne technischen Hintergrund ist wichtig zu verstehen, welche konkreten Vorteile Rigging für Kommunikationsprojekte bietet. Die folgenden Aspekte tauchen in nahezu jedem professionellen Animationsprojekt auf.

Konsistenz im Markenauftritt

Marken leben von Wiedererkennbarkeit. Wenn eine Figur, ein Icon oder ein Produkt in verschiedenen Videos immer wieder auftaucht, hilft das beim Markenaufbau. Rigging unterstützt das, indem es sicherstellt, dass Formen und Proportionen stabil bleiben, selbst wenn viele verschiedene Bewegungen benötigt werden.

Ein gut eingerichtetes Rig verhindert, dass sich eine Figur in der Hektik der Produktion verzerrt, ungewollt streckt oder ihre typische Silhouette verliert. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Personen oder Agenturen an derselben Marke arbeiten.

Effiziente Produktion und Wiederverwendung

Rigging ist zwar ein zusätzlicher Arbeitsschritt, zahlt sich jedoch in der Produktion schnell aus. Einmal eingerichtete Rigs können über längere Zeit genutzt werden.

  • Eine Figur aus einem Erklärvideo kann in späteren Schulungsvideos wieder eingesetzt werden.
  • Ein geriggtes Produktmodell kann in mehreren Kampagnenvarianten verwendet werden.
  • Animierte Icons können in verschiedenen Formaten wie Website, Social Media oder Präsentationen auftauchen.

Dadurch sinken die Kosten pro Video oder Asset, da nicht jedes Mal komplett neu gestaltet und animiert werden muss. Rigging unterstützt so eine nachhaltige Content Strategie, bei der sich Inhalte modular einsetzen lassen.

Flexibilität bei Anpassungen

Marketingprojekte ändern sich häufig kurzfristig. Eine Botschaft wird angepasst, ein neues Feature kommt hinzu oder ein Claim ändert sich. Wenn Figuren und Objekte sauber geriggt sind, lassen sich Bewegungen und Szenen leichter an neue Anforderungen anpassen.

Statt eine komplette Animation neu zu bauen, können einzelne Posen, Gesten oder Abläufe nachjustiert werden. Das reduziert den Zeitdruck in späten Projektphasen und ermöglicht schnelleres Reagieren auf Feedback aus dem Management oder von Kundenseite.

Typische Einsatzfelder von Rigging im Marketingalltag

Rigging ist in vielen Bereichen der Videokommunikation zu finden, auch wenn der Begriff im Hintergrund bleibt. Für Marketingverantwortliche ist es hilfreich, einige typische Einsatzfelder zu kennen, um den Umfang von Projekten besser einschätzen zu können.

Erklärvideos und Schulungsfilme

In Erklärvideos kommen häufig Figuren zum Einsatz, die eine Geschichte erzählen, Abläufe erklären oder Produkte demonstrieren. Rigging sorgt dafür, dass diese Figuren glaubwürdig agieren können.

  • Eine Beraterfigur zeigt mit der Hand auf ein Produktfeature.
  • Eine Kundin hebt fragend die Augenbrauen, bevor ein Problem gelöst wird.
  • Ein Servicemitarbeiter führt Schritt für Schritt durch einen Prozess.

Solche Bewegungen wirken nur dann professionell, wenn das Rig im Hintergrund gut aufgebaut ist. Andernfalls entstehen stockende Bewegungen oder unnatürliche Posen, die die Wirkung des Videos schwächen.

Produktvideos und Launch Kampagnen

Auch bei Produktvideos spielt Rigging eine wichtige Rolle. Besonders dann, wenn Funktionen in Bewegung gezeigt werden sollen. Ein technisch vorbereitetes Modell erlaubt es, Klappen zu öffnen, Knöpfe zu drücken, Displays zu drehen oder Verpackungen zu falten.

Dadurch können komplexe Produkte verständlich und attraktiv präsentiert werden. Kundinnen und Kunden sehen nicht nur ein statisches Produktbild, sondern erleben, wie sich das Produkt in der Anwendung verhält.

Social Media Content und Micro Animationen

Kurze Clips in sozialen Medien leben von schnellen, prägnanten Bewegungen. Logos, Claims, Figuren und Icons werden dabei oft mehrfach wiederverwendet. Rigging macht es einfacher, diese Elemente immer wieder neu zu inszenieren, ohne jedes Mal bei null zu beginnen.

  • Ein Logo springt, dreht sich oder verwandelt sich in ein Icon.
  • Ein Maskottchen reagiert auf aktuelle Themen mit kurzen Gesten.
  • Ein Produkt schwebt, rotiert oder öffnet sich in einem Loop.

Mit einem gut vorbereiteten Rig lassen sich solche Effekte in kurzer Zeit erstellen und an verschiedene Formate wie Stories, Reels oder Feed Posts anpassen.

Worauf Marketingverantwortliche beim Thema Rigging achten sollten

Auch wenn Rigging technisch umgesetzt wird, können Marketingverantwortliche den Prozess aktiv mitgestalten und besser steuern. Einige Fragen helfen dabei, Projekte zielgerichtet zu planen.

Vorab klären, wie flexibel Figuren und Objekte sein sollen

Je mehr Bewegungen eine Figur ausführen soll, desto aufwendiger ist das Rigging. Es lohnt sich daher, früh zu definieren, welche Posen und Aktionen wirklich benötigt werden.

  • Soll eine Figur nur leicht nicken und dezent gestikulieren
  • Oder soll sie laufen, springen, sitzen, Gegenstände halten und mit anderen Figuren interagieren
  • Soll ein Produkt nur gedreht werden oder komplexe Funktionen zeigen

Eine klare Priorisierung hilft dabei, den Aufwand für Rigging realistisch einzuschätzen und Budgets sinnvoll einzusetzen.

Langfristige Nutzung mitdenken

Wenn absehbar ist, dass eine Figur oder ein Produkt längerfristig in verschiedenen Videos auftreten soll, lohnt sich ein etwas sorgfältigeres Rigging. Ein robustes Rig ist zwar in der Erstellung aufwendiger, zahlt sich jedoch über die Zeit aus, da es viele Wiederverwendungen erlaubt.

In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, gemeinsam mit der Agentur oder dem Produktionsteam einen kleinen Styleguide für Animation und Rigging zu definieren. So bleibt die Bewegungslogik der Figuren konsistent, auch wenn später neue Szenen oder Kampagnen hinzukommen.

Kommunikation mit der Produktion vereinfachen

Da Rigging ein Fachbegriff aus der Animationswelt ist, hilft es, im Austausch mit Dienstleistern gezielt danach zu fragen.

  • Welche Elemente werden geriggt
  • Wie flexibel sind die Rigs angelegt
  • Können wir die Rigs später erneut verwenden
  • Gibt es Einschränkungen bei bestimmten Bewegungen

Solche Fragen schaffen Transparenz und verhindern Missverständnisse über Möglichkeiten und Grenzen der Animation.

Typische Missverständnisse rund um Rigging

Im Marketingalltag tauchen immer wieder ähnliche Missverständnisse auf, wenn es um Rigging geht. Ein besseres Verständnis hilft, Projekte realistischer zu planen.

„Rigging ist dasselbe wie Animation“

Rigging und Animation gehören eng zusammen, sind aber unterschiedliche Schritte. Beim Rigging wird die technische Grundlage geschaffen. Erst danach beginnt die eigentliche Animation, also das zeitliche Gestalten von Bewegungen. In vielen Projekten arbeiten sogar unterschiedliche Personen an diesen Phasen.

„Rigging ist nur bei komplexen 3D Filmen nötig“

Auch einfache 2D Erklärvideos profitieren stark von Rigging. Selbst eine reduzierte Strichfigur lässt sich mit einem einfachen Rig wesentlich schneller und sauberer animieren als ohne. Viele moderne Motion Design Projekte setzen deshalb konsequent auf Rigging, selbst wenn der Stil minimalistisch ist.

„Rigging ist nur ein technischer Luxus“

Auf den ersten Blick wirkt Rigging wie ein rein technischer Zusatzschritt. In der Praxis beeinflusst es jedoch direkt die Wahrnehmung der Marke. Flüssige, glaubwürdige Bewegungen wirken professionell und wertig. Ruckelige, unnatürliche Animationen können dagegen den Eindruck erwecken, dass wenig Sorgfalt in das Projekt geflossen ist.

Wie Rigging zur Markenpersönlichkeit beiträgt

Bewegung ist ein wichtiger Teil der Markenwirkung. Sie transportiert Tempo, Energie, Seriosität oder Verspieltheit. Rigging entscheidet mit darüber, wie sich diese Bewegungen anfühlen und wie präzise sie steuerbar sind.

Eine Marke, die sich als dynamisch und innovativ positioniert, profitiert von schnellen, klar definierten Bewegungen. Eine eher ruhige, vertrauensvolle Marke setzt auf sanfte, fließende Animationen. Durch kluges Rigging können solche Eigenschaften konsequent umgesetzt werden.

Ein Maskottchen, das dank gutem Rigging geschmeidig läuft, freundlich winkt und souverän auf Produkte zeigt, unterstützt die Markenbotschaft wesentlich stärker als eine Figur, die sich steif und unnatürlich bewegt. Rigging ist damit ein unsichtbares, aber entscheidendes Gestaltungsmittel für die Persönlichkeit einer Marke in Bewegtbildformaten.

Zusammengefasst beschreibt Rigging den Prozess, in dem statische Illustrationen oder 3D Modelle in animierbare Figuren und Objekte verwandelt werden. Es legt ein virtuelles Skelett, Gelenke und Steuerpunkte an, damit Bewegungen präzise steuerbar sind. Im Marketingumfeld ermöglicht Rigging konsistente Markenauftritte, effiziente Content Produktion und flexible Anpassungen. Ob in Erklärvideos, Produktfilmen, Social Media Clips oder bei Markenmaskottchen, überall dort, wo sich etwas glaubwürdig bewegen soll, bildet Rigging die technische und gestalterische Grundlage. Wer diese Rolle versteht, kann Animationsprojekte besser planen, Budgets gezielter einsetzen und die eigene Marke in Bewegtbildformaten wirkungsvoller inszenieren.

Häufige Fragen zu „Rigging"

Rigging ist der Prozess, bei dem einer Figur ein unsichtbares Skelett zugewiesen wird, damit sie sich gezielt bewegen kann. Designer legen Gelenke und Steuerpunkte an, damit Arme, Beine, Kopf oder Mimik sauber animiert werden können. Erst durch Rigging werden starre Illustrationen zu flexibel einsetzbaren Charakteren für Erklärvideos und andere Animationen.

Ohne Rigging wären Figuren in einem Erklärvideo nur starre Bilder, die sich nicht glaubwürdig bewegen könnten. Durch ein gutes Rig lassen sich Bewegungen wiederverwenden und schnell anpassen, was Zeit und Kosten spart. Gleichzeitig wirken Charaktere lebendiger und professioneller, was die Botschaft Ihres Marketings besser transportiert.

Zuerst erstellt ein Illustrator die Figur in Einzelteilen, etwa Körper, Arme, Beine und Gesichtselemente. Danach baut der Animator ein digitales Skelett ein und verbindet es mit den Grafikebenen, damit jede Bewegung korrekt mitgeht. Zum Schluss werden Steuerungen eingerichtet, mit denen sich die Figur später intuitiv animieren lässt.

Beim Rigging wird einmal ein flexibles System erstellt, das sich für viele Szenen und Videos wiederverwenden lässt. Das spart Zeit, weil nicht jede Bewegung Bild für Bild neu gezeichnet werden muss. Gleichzeitig bleiben Bewegungen konsistent und Markenfiguren können langfristig einheitlich animiert werden, etwa in ganzen Kampagnen.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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