Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Unternehmen, Marken und Organisationen stehen heute vor der Aufgabe, ihre Zielgruppen dort zu erreichen, wo diese täglich einen grossen Teil ihrer Zeit verbringen: auf sozialen Plattformen. Social-Media-Marketing beschreibt alle strategischen und operativen Aktivitäten, mit denen Inhalte gezielt über Netzwerke wie Instagram, LinkedIn, TikTok, Facebook, YouTube oder Pinterest verbreitet werden, um Aufmerksamkeit, Vertrauen und letztlich messbare Ergebnisse im Marketing zu erzielen. Besonders im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration spielt Social-Media-Marketing eine zentrale Rolle, da Bewegtbildinhalte in Feeds und Story-Formaten besonders stark wahrgenommen und geteilt werden.

Grundlagen und Ziele von Social-Media-Marketing

Social-Media-Marketing umfasst die Planung, Erstellung, Veröffentlichung und Auswertung von Inhalten auf sozialen Plattformen. Ziel ist es, eine Beziehung zur Zielgruppe aufzubauen, Markenbotschaften zu vermitteln, Interaktionen auszulösen und geschäftliche Ziele wie Reichweite, Leads oder Verkäufe zu unterstützen. Anders als klassische Werbung setzt Social-Media-Marketing auf Dialog und Beteiligung. Nutzerinnen und Nutzer können Inhalte liken, kommentieren, teilen oder auf eigene Weise weiterverwenden, wodurch sich Botschaften organisch verbreiten können.

Typische Ziele sind:

  • Markenbekanntheit steigern: Sichtbarkeit der Marke erhöhen, etwa durch regelmässige Video-Posts, animierte Kurzclips oder Illustrationen im eigenen Corporate Design.
  • Markenimage aufbauen: Werte, Tonalität und Persönlichkeit der Marke zeigen, etwa durch Behind-the-Scenes Einblicke in die Videoproduktion oder Interviews mit Mitarbeitenden.
  • Leads und Verkäufe generieren: Nutzerinnen und Nutzer von Social-Media-Plattformen gezielt auf Landingpages, Produktseiten oder Kontaktformulare führen.
  • Kundenbindung stärken: Bestehende Kundschaft durch Serviceinhalte, Tutorials und Erklärvideos unterstützen und aktiv in den Austausch einbinden.
  • Community aufbauen: Eine wiederkehrende, engagierte Zielgruppe schaffen, die Inhalte kommentiert, Fragen stellt und die Marke weiterempfiehlt.

In der Praxis bedeutet dies, dass Social-Media-Marketing nicht nur auf einzelne Posts oder Kampagnen abzielt, sondern langfristig gedacht werden sollte. Eine klare Strategie, ein konsistentes Erscheinungsbild und ein regelmässiger Veröffentlichungsrhythmus sind entscheidend, um im schnelllebigen Umfeld der Feeds sichtbar zu bleiben.

Wichtige Plattformen im Social-Media-Marketing

Für Social-Media-Marketing stehen zahlreiche Plattformen zur Verfügung, die sich in Zielgruppen, Formaten und Nutzungssituationen unterscheiden. Marketing-Verantwortliche sollten nicht überall gleichzeitig präsent sein, sondern die Kanäle wählen, die zu ihren Zielen und Ressourcen passen.

Instagram

Instagram eignet sich besonders für visuelle Marken, die mit Bildern, Kurzvideos, Reels, Stories und Karussell-Posts arbeiten. Für Agenturen im Bereich Videoproduktion, Animation oder Illustration ist Instagram ein Schaufenster für Referenzen, Stilrichtungen und Arbeitsprozesse. Ein animierter Ausschnitt aus einem Erklärvideo kann beispielsweise als Reel veröffentlicht werden, während ein Karussell-Post die wichtigsten Botschaften des Videos in mehreren Illustrationen zusammenfasst.

LinkedIn

LinkedIn ist im Social-Media-Marketing vor allem für B2B-Unternehmen relevant. Hier stehen Fachinhalte, Branchennews und Unternehmenskommunikation im Vordergrund. Ein Unternehmen, das Erklärvideos für komplexe Produkte produziert, kann auf LinkedIn kurze Video-Teaser veröffentlichen, Anwendungsbeispiele zeigen und in Textbeiträgen erläutern, wie die Videos im Vertrieb oder im Onboarding eingesetzt werden. Entscheiderinnen und Entscheider nutzen LinkedIn häufig, um sich zu informieren und Dienstleister zu finden, was Social-Media-Marketing auf dieser Plattform besonders wirkungsvoll macht.

YouTube

YouTube ist die zentrale Plattform für längere Videos. Im Social-Media-Marketing dient sie als Bibliothek für Erklärvideos, Produktdemos, Tutorials, Webinare oder Imagefilme. Über Playlists lassen sich Inhalte strukturieren, etwa nach Themen wie Produktfunktionen, Kundenerfolge oder Schulungsinhalte. Kurze Ausschnitte lassen sich wiederum auf anderen Plattformen verwenden, um Nutzerinnen und Nutzer auf den vollständigen Inhalt auf YouTube zu lenken.

TikTok

TikTok ist stark auf kurze, vertikale Videos und schnelle Unterhaltung ausgerichtet. Social-Media-Marketing auf TikTok setzt häufig auf Trends, Challenges und kreative Effekte. Für Marken, die Erklärvideos oder Animationen produzieren, kann TikTok eine Bühne sein, um komplexe Themen in unterhaltende Mikro-Erklärvideos zu übersetzen. Ein kurzer Animationsclip, der eine komplizierte Funktion in wenigen Sekunden verständlich macht, kann hohe Aufmerksamkeit erzeugen, wenn er in Form und Ton zur Plattformkultur passt.

Weitere Plattformen

Facebook, Pinterest, X und spezialisierte Communities können je nach Branche und Zielgruppe ebenfalls relevant sein. Für visuelle Inhalte wie Illustrationen und Storyboards eignet sich etwa Pinterest, während Facebook-Gruppen für Community-Aufbau und Kundensupport interessant sein können. In jedem Fall sollte Social-Media-Marketing die Eigenheiten der jeweiligen Plattform berücksichtigen und Inhalte entsprechend anpassen.

Typische Inhalte im Social-Media-Marketing

Im Kern lebt Social-Media-Marketing von relevanten und ansprechenden Inhalten. Diese Inhalte sollten einen Mehrwert bieten, sei es in Form von Information, Unterhaltung, Inspiration oder Service. Besonders wirksam sind Formate, die sich leicht konsumieren und teilen lassen.

Erklärvideos und How-to-Formate

Erklärvideos sind kurze, verständliche Videos, die ein Thema, ein Produkt oder einen Prozess Schritt für Schritt erläutern. Im Social-Media-Marketing werden Erklärvideos häufig in kürzere Segmente aufgeteilt. Ein längeres Video, das auf der Website eingebunden ist, kann beispielsweise in mehrere 15 bis 30 Sekunden lange Ausschnitte unterteilt werden, die jeweils einen zentralen Nutzen oder eine wichtige Funktion hervorheben. So können Marketing-Verantwortliche dieselbe Videoproduktion mehrfach verwerten.

Ein Beispiel aus dem Marketing-Alltag: Ein Softwareanbieter lässt ein animiertes Erklärvideo produzieren, das die wichtigsten Funktionen seiner Plattform zeigt. Für Social-Media-Marketing werden daraus einzelne Clips erstellt, die jeweils eine Funktion wie Berichtswesen, Teamarbeit oder Datensicherheit in einer kurzen Animation erklären. Diese Clips werden auf LinkedIn und Instagram mit einem prägnanten Text und einem klaren Call-to-Action veröffentlicht, etwa mit dem Hinweis auf eine Demo oder einen Testzugang.

Animations- und Illustrations-Content

Animierte Grafiken, Motion-Design-Elemente und Illustrationen eignen sich hervorragend, um Aufmerksamkeit im Feed zu erzeugen. Im Social-Media-Marketing können kleine animierte Loops, sogenannte GIFs oder kurze Motion-Design-Sequenzen, zentrale Botschaften einer Kampagne visualisieren. Eine Agentur für Videoproduktion könnte beispielsweise eine Reihe von Illustrationen posten, die den Weg von der ersten Idee bis zum fertigen Erklärvideo zeigen, ergänzt durch kurze animierte Sequenzen, die einzelne Produktionsschritte hervorheben.

Behind-the-Scenes und Einblicke in die Produktion

Nutzerinnen und Nutzer interessieren sich oft dafür, wie ein Video, eine Animation oder eine Illustration entsteht. Social-Media-Marketing kann diese Neugier nutzen, indem es Einblicke in den kreativen Prozess gibt. Kurze Clips vom Dreh, Zeitraffer-Aufnahmen aus dem Schnitt, Screenshots aus der Animationssoftware oder Skizzen aus dem Illustrationsprozess machen die Marke nahbar und zeigen Kompetenz. Solcher Content eignet sich gut für Stories und Reels, da er authentisch wirkt und die Distanz zwischen Marke und Publikum reduziert.

Testimonial- und Case-Study-Videos

Erfahrungsberichte von Kundinnen und Kunden sind im Social-Media-Marketing besonders glaubwürdig. Ein kurzes Video, in dem eine Kundin erklärt, wie ein Erklärvideo ihre Verkaufspräsentationen vereinfacht hat, kann potenzielle Neukunden überzeugen. Ebenso können animierte Case-Study-Clips die Ausgangssituation, die Lösung und die Ergebnisse eines Projekts in wenigen Sekunden darstellen. Durch gezielte Aussteuerung an passende Zielgruppen wird aus einem einzelnen Video ein wirksames Werkzeug im Social-Media-Marketing.

Strategische Planung im Social-Media-Marketing

Erfolgreiches Social-Media-Marketing beginnt mit einer klaren Strategie. Diese sollte festlegen, wen das Unternehmen erreichen möchte, mit welchen Botschaften und über welche Kanäle. Ohne Planung besteht die Gefahr, dass Inhalte zwar produziert, aber ohne erkennbare Wirkung veröffentlicht werden.

Zielgruppen und Personas

Am Anfang steht die Frage, wer genau angesprochen werden soll. Im Umfeld von Erklärvideos und Videoproduktion können dies etwa Marketing-Leitungen, Produktmanagerinnen, Vertriebsverantwortliche oder Personalabteilungen sein. Mithilfe von Personas lassen sich typische Merkmale, Bedürfnisse und Herausforderungen dieser Gruppen beschreiben. Social-Media-Marketing kann dann Inhalte anbieten, die diese Bedürfnisse konkret adressieren, etwa Erklärvideos zu Produktneueinführungen, Onboarding-Videos für neue Mitarbeitende oder animierte Clips für Messeauftritte.

Content-Plan und Redaktionskalender

Ein strukturierter Content-Plan hilft, Themen, Formate und Veröffentlichungszeitpunkte zu koordinieren. Im Social-Media-Marketing ist es sinnvoll, wiederkehrende Rubriken zu definieren, zum Beispiel:

  • Montag: Kurzer Tipp aus dem Marketing-Alltag, etwa wie man ein Briefing für ein Erklärvideo formuliert.
  • Mittwoch: Ein Beispielprojekt oder ein animierter Clip aus einer aktuellen Videoproduktion.
  • Freitag: Behind-the-Scenes aus dem Studio oder aus dem Illustrationsprozess.

So entsteht ein Rhythmus, an den sich die Community gewöhnen kann. Gleichzeitig behalten Marketing-Verantwortliche den Überblick, welche Inhalte bereits veröffentlicht wurden und welche noch in Planung sind.

Markenauftritt und Wiedererkennung

Social-Media-Marketing sollte stets ein konsistentes Markenbild vermitteln. Wiedererkennbare Farben, Schriften, Logos und Bildstile tragen dazu bei, dass Nutzerinnen und Nutzer eine Marke im Feed sofort identifizieren. Für Videoproduktionen bedeutet dies, dass Intro- und Outro-Elemente, Bauchbinden, Typografie und Sounddesign aufeinander abgestimmt sind. Illustrationen und Animationen sollten ebenfalls einen einheitlichen Stil aufweisen, damit sie als Teil derselben Markenwelt wahrgenommen werden.

Interaktion und Community-Management

Social-Media-Marketing ist keine Einbahnstrasse. Neben der Veröffentlichung von Inhalten geht es darum, auf Kommentare, Nachrichten und Reaktionen zu antworten. Dieser Austausch wird als Community-Management bezeichnet und ist ein wichtiger Baustein für Vertrauen und Bindung.

Wenn beispielsweise ein Unternehmen ein neues Erklärvideo vorstellt und daraufhin Fragen zu Funktionsdetails oder zur Videoproduktion selbst eingehen, sollte zeitnah und kompetent geantwortet werden. So entsteht ein Dialog, in dem sich die Marke als hilfsbereit und kundennah präsentiert. Auch kritische Rückmeldungen bieten im Social-Media-Marketing eine Chance, Professionalität und Lösungsorientierung zu zeigen.

Hinweis aus der Praxis: Ein klar definierter Prozess für Community-Management, inklusive Zuständigkeiten und Reaktionszeiten, hilft dabei, Anfragen zuverlässig zu bearbeiten und Chancen für den Austausch nicht zu verpassen.

Werbung und bezahlte Reichweite im Social-Media-Marketing

Neben organischen Inhalten, die ohne Medieneinsatz veröffentlicht werden, umfasst Social-Media-Marketing auch bezahlte Werbeformate. Anzeigen auf Plattformen wie Instagram, Facebook, LinkedIn oder TikTok erlauben es, Zielgruppen sehr genau nach Kriterien wie Branche, Funktion, Interessen oder Standort auszuwählen.

Für Erklärvideos und andere Bewegtbildformate bieten sich Videoanzeigen an, die im Feed, in Stories oder vor anderen Videos ausgespielt werden. Ein kurzer animierter Clip kann zum Beispiel als Teaser dienen, der auf ein ausführlicheres Video auf einer Landingpage verweist. Wichtig ist, dass die Botschaft innerhalb der ersten Sekunden klar wird, da viele Nutzerinnen und Nutzer schnell weiter scrollen.

Im Social-Media-Marketing lassen sich Kampagnenziele definieren, etwa Reichweite, Videoaufrufe, Website-Klicks oder Lead-Generierung. Die Plattformen optimieren die Ausspielung der Anzeigen entsprechend. Marketing-Verantwortliche sollten verschiedene Varianten von Thumbnails, Texten und Call-to-Actions testen, um herauszufinden, welche Kombination am besten funktioniert.

Messung und Optimierung im Social-Media-Marketing

Damit Social-Media-Marketing wirksam bleibt, ist eine regelmässige Auswertung der Ergebnisse nötig. Jede Plattform stellt Kennzahlen bereit, die zeigen, wie Inhalte performen. Wichtige Metriken sind unter anderem:

  • Reichweite: Wie viele Personen haben einen Beitrag oder ein Video gesehen.
  • Engagement: Wie viele Reaktionen, Kommentare, Shares oder Klicks wurden erzielt.
  • Video-Performance: Wie lange wurden Videos angesehen, an welcher Stelle brechen Nutzerinnen und Nutzer ab.
  • Conversion: Wie viele Nutzerinnen und Nutzer haben nach dem Kontakt mit einem Beitrag eine gewünschte Aktion ausgeführt, etwa einen Download, eine Anfrage oder einen Kauf.

Im Kontext von Erklärvideos ist etwa interessant, ob ein Video bis zum Ende angesehen wird oder ob Zuschauerinnen und Zuschauer bereits nach wenigen Sekunden abbrechen. Social-Media-Marketing kann diese Erkenntnisse nutzen, um künftige Videos präziser zu strukturieren, Einstiege zu verbessern oder Längen anzupassen. Ebenso lässt sich beobachten, welche Themen und Formate besonders gut ankommen und welche eher vernachlässigt werden können.

Typische Herausforderungen im Social-Media-Marketing

Viele Marketing-Verantwortliche stehen vor ähnlichen Hürden, wenn sie Social-Media-Marketing aufbauen oder professionalisieren möchten. Drei Herausforderungen treten besonders häufig auf.

Ressourcen und Kontinuität

Social-Media-Marketing erfordert Zeit und personelle Ressourcen. Inhalte müssen geplant, produziert, veröffentlicht und betreut werden. Gerade Videoproduktion, Animation und Illustration sind aufwendig. Ein Lösungsansatz besteht darin, Inhalte gezielt zu bündeln und mehrfach zu verwerten. Aus einem aufwendig produzierten Erklärvideo können mehrere Kurzclips, Standbilder, animierte Ausschnitte und Zitatgrafiken entstehen, die über Wochen hinweg eingesetzt werden. So lässt sich der Produktionsaufwand besser nutzen.

Qualität und Relevanz der Inhalte

Nutzerinnen und Nutzer sind an hochwertige Inhalte gewöhnt. Unscharfe Videos, unklare Botschaften oder visuell uneinheitliche Posts fallen negativ auf. Social-Media-Marketing sollte deshalb auf eine professionelle Gestaltung achten, insbesondere bei Video- und Animationsformaten. Gleichzeitig ist die inhaltliche Relevanz entscheidend. Ein technisch perfekt produziertes Video nützt wenig, wenn es die Fragen der Zielgruppe nicht beantwortet. Ein guter Ansatz ist, regelmässig Feedback aus Vertrieb, Kundendienst und Projektteams einzuholen, um zu erfahren, welche Fragen und Themen im Alltag tatsächlich auftreten.

Plattformspezifische Anforderungen

Jede Plattform hat eigene Formate, Längenbegrenzungen, Seitenverhältnisse und Best Practices. Social-Media-Marketing muss diese Anforderungen berücksichtigen. Ein Video, das für YouTube im Querformat produziert wurde, sollte für Instagram Reels oder TikTok vertikal adaptiert werden, damit es den Bildschirm optimal ausfüllt. Untertitel sind wichtig, da viele Nutzerinnen und Nutzer Videos ohne Ton ansehen. Ebenso sollten Thumbnails und Vorschaubilder so gestaltet sein, dass sie im Feed auffallen und die Kernbotschaft auf einen Blick vermitteln.

Praxisnahe Umsetzungsschritte für Marketing-Verantwortliche

Um Social-Media-Marketing im eigenen Unternehmen zu etablieren oder zu verbessern, kann ein schrittweises Vorgehen helfen. Die folgenden Schritte bieten eine Orientierung, insbesondere wenn Videoproduktion, Animation und Illustration eine Rolle spielen.

  • 1. Ziele definieren: Festlegen, was erreicht werden soll, etwa mehr Sichtbarkeit für die Marke, mehr Anfragen für Erklärvideos oder eine stärkere Positionierung als Expertin oder Experte in einem Fachgebiet.
  • 2. Zielgruppen analysieren: Ermitteln, auf welchen Plattformen sich die gewünschten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aufhalten und welche Themen sie interessieren.
  • 3. Kanäle auswählen: Zwei bis drei Plattformen priorisieren, statt alle gleichzeitig zu bespielen. So bleibt Social-Media-Marketing handhabbar.
  • 4. Content-Formate definieren: Entscheiden, welche Formate regelmässig eingesetzt werden sollen, etwa Erklärvideos, animierte Kurzclips, Illustrationsserien, Behind-the-Scenes und Kundentestimonials.
  • 5. Produktionsabläufe planen: Zuständigkeiten, Budgets, externe Partner und interne Freigabeprozesse klären, damit Inhalte rechtzeitig und in der gewünschten Qualität entstehen.
  • 6. Redaktionskalender erstellen: Themen und Veröffentlichungsdaten für mehrere Wochen oder Monate im Voraus planen, inklusive Textentwürfen, Visuals und Verlinkungen.
  • 7. Community-Management organisieren: Verantwortlichkeiten für das Beantworten von Kommentaren und Nachrichten festlegen und klare Reaktionszeiten definieren.
  • 8. Ergebnisse messen und anpassen: Regelmässig Kennzahlen auswerten, erfolgreiche Inhalte identifizieren und daraus lernen, welche Aspekte im Social-Media-Marketing weiter ausgebaut werden sollten.

Diese Schritte lassen sich an die Grösse und Struktur des Unternehmens anpassen. Wichtig ist, Social-Media-Marketing nicht als einmalige Kampagne zu verstehen, sondern als laufenden Prozess, der sich mit den Bedürfnissen der Zielgruppe und den Möglichkeiten der Plattformen weiterentwickelt.

Bedeutung von Social-Media-Marketing im Umfeld von Erklärvideos und Videoproduktion

Für Unternehmen, die Erklärvideos, Animationen und Illustrationen einsetzen oder anbieten, ist Social-Media-Marketing ein wichtiger Verstärker. Ein hochwertiges Video entfaltet seine Wirkung erst dann voll, wenn es dort gesehen wird, wo die Zielgruppe unterwegs ist. Social-Media-Marketing sorgt dafür, dass Videos nicht nur auf der eigenen Website liegen, sondern aktiv in Feeds, Stories und Video-Streams eingebunden werden.

Gleichzeitig liefern die Reaktionen auf Social-Media-Inhalte wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung von Videokonzepten. Wenn bestimmte Themen, Stile oder Längen besonders gut funktionieren, kann dies in zukünftige Produktionen einfliessen. So entsteht ein Kreislauf: Social-Media-Marketing verteilt Inhalte, sammelt Rückmeldungen und liefert Erkenntnisse, die wiederum helfen, Inhalte gezielter zu produzieren.

Insgesamt ermöglicht Social-Media-Marketing es Marken, ihre Geschichten mit Hilfe von Bewegtbild, Animation und Illustration lebendig und wiedererkennbar zu erzählen. Wer Social-Media-Marketing strategisch plant, qualitativ hochwertige Inhalte erstellt und den Dialog mit der Community pflegt, kann die Sichtbarkeit und Wirkung seiner Erklärvideos und anderen Marketingmassnahmen deutlich erhöhen und damit langfristig zu einem stabilen und glaubwürdigen Markenauftritt beitragen.

Häufige Fragen zu „Social-Media-Marketing"

Social-Media-Marketing bezeichnet alle Maßnahmen, bei denen Unternehmen soziale Netzwerke nutzen, um ihre Marke, Produkte oder Dienstleistungen zu präsentieren. Dazu gehören Posts, Stories, Reels, Erklärvideos und Kampagnen, die auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten sind.

Social-Media-Marketing ist wichtig, weil Ihre Zielgruppe dort täglich unterwegs ist und Inhalte konsumiert. Mit gut gemachten Videos und Grafiken können Sie Aufmerksamkeit erzeugen, Vertrauen aufbauen und messbar mehr Anfragen oder Verkäufe erzielen.

Erklärvideos helfen, komplexe Themen in kurzer Zeit verständlich zu machen und eignen sich ideal für Social-Media-Feeds und Anzeigen. Sie steigern die Verweildauer, fördern Interaktionen wie Likes und Kommentare und unterstützen so die Markenbekanntheit und Conversion.

Starten Sie dort, wo Ihre Zielgruppe am aktivsten ist, zum Beispiel auf Instagram, Facebook, LinkedIn oder TikTok. Für B2B eignen sich eher LinkedIn und YouTube, für B2C oft Instagram, TikTok und Facebook, jeweils mit passenden Videoformaten und Illustrationen.

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