Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Vertikales Video hat sich in den letzten Jahren von einer Randerscheinung zu einem festen Bestandteil moderner Bewegtbildkommunikation entwickelt. Für Marketing-Verantwortliche eröffnet dieses Format neue Möglichkeiten, Zielgruppen dort zu erreichen, wo sie den größten Teil ihrer Bildschirmzeit verbringen: auf dem Smartphone. Um das Potenzial von vertikal produzierten Inhalten richtig einschätzen und nutzen zu können, lohnt sich ein genauer Blick auf Definition, Besonderheiten und konkrete Einsatzszenarien im Marketing-Alltag.

Begriff und grundlegende Einordnung

Unter Vertikales Video versteht man ein Video, das im Hochformat produziert und ausgespielt wird. Das Bild ist höher als breit, häufig im Seitenverhältnis 9:16. Es ist damit das Gegenstück zum klassischen Querformat, das man aus Kino, Fernsehen und vielen Online-Videoplattformen kennt. Vertikales Video orientiert sich an der natürlichen Halteweise von Smartphones und passt sich so an das Nutzungsverhalten mobiler Zielgruppen an.

Während früher viele Inhalte im Querformat erstellt und anschließend für mobile Plattformen angepasst wurden, wird heute immer öfter direkt als Vertikales Video konzipiert und produziert. Das betrifft sowohl einfache Social-Media-Clips als auch aufwendige Erklärvideos, Produktpräsentationen und animierte Kampagnen.

Technische Grundlagen und Formate

Im Zentrum steht beim Vertikalen Video das Seitenverhältnis. Besonders verbreitet sind:

  • 9:16 als Standardformat für Vollbild auf Smartphones, etwa für Stories und Reels
  • 4:5 als nahezu vertikales Format, das im Feed vieler Plattformen viel Platz einnimmt, aber etwas mehr Flexibilität bei der Gestaltung bietet
  • 1:1 ist streng genommen quadratisch und kein echtes Vertikales Video, wird aber oft als Kompromiss zwischen Hoch und Quer genutzt

Für Marketing-Verantwortliche ist wichtig zu wissen, dass jede Plattform leicht unterschiedliche Vorgaben hat. Dennoch lässt sich sagen: Wer Inhalte für mobile Feeds und Story-Formate plant, sollte Vertikales Video als Ausgangspunkt sehen und nicht als nachträgliche Anpassung.

Vertikales Video im Alltag der Nutzer

Vertikales Video ist vor allem deshalb so verbreitet, weil es sich nahtlos in die alltägliche Smartphone-Nutzung einfügt. Nutzer halten ihr Gerät fast immer aufrecht. Wenn ein Video den gesamten Bildschirm füllt, entsteht ein konzentrierter, ungestörter Eindruck. Das ist für Marketing besonders interessant, da die Aufmerksamkeitsspanne im mobilen Umfeld oft begrenzt ist.

Ein typisches Beispiel: Eine Person scrollt durch den Feed einer Social-Media-Plattform und stößt auf ein Vertikales Video, das den ganzen Bildschirm einnimmt. Es gibt keine störenden Ränder, keine schwarzen Balken und keine sichtbaren Ablenkungen. Markenbotschaft, Bildsprache und Call-to-Action können in wenigen Sekunden sehr präsent vermittelt werden.

Unterschiede zum Querformat aus Marketingsicht

Vertikales Video ist nicht nur ein gedrehtes Querformat. Es erfordert andere gestalterische Entscheidungen und eine andere Dramaturgie. Aus Sicht der Videoproduktion und des Marketings lassen sich mehrere Unterschiede festhalten.

Bildaufbau und Komposition

Im Hochformat wird die verfügbare Fläche anders genutzt:

  • Personen können von Kopf bis Fuß im Bild erscheinen, ohne sehr weit entfernt zu wirken
  • Textelemente und Illustrationen lassen sich in klar getrennten Zonen von oben nach unten anordnen
  • Wichtige Informationen sollten im zentralen Bereich platziert werden, damit sie bei unterschiedlichen Zuschneidungen sichtbar bleiben

Bei einem Erklärvideo als Vertikales Video kann man zum Beispiel oben eine prägnante Überschrift einblenden, in der Mitte eine animierte Illustration oder einen Charakter und im unteren Bereich einen kurzen Call-to-Action. So entsteht eine klare visuelle Hierarchie, die sich gut auf kleinen Bildschirmen erfassen lässt.

Erzähltempo und Dramaturgie

Vertikales Video wird häufig unterwegs und nebenbei konsumiert. Das bedeutet:

  • Die ersten Sekunden sind entscheidend, um Aufmerksamkeit zu gewinnen
  • Texte sollten knapp und gut lesbar sein
  • Visuelle Botschaften müssen auch ohne Ton verständlich sein, da viele Nutzer Videos stumm anschauen

Für Marketing-Verantwortliche heißt das: Ein Vertikales Video sollte sofort klar machen, worum es geht. Logos, Produktbilder oder zentrale Versprechen sollten früh im Bild erscheinen, ohne dabei aufdringlich zu wirken.

Einsatzbereiche im Marketing

Vertikales Video spielt seine Stärken vor allem in Umgebungen aus, in denen Nutzer schnell und intuitiv durch Inhalte wischen. Typische Einsatzbereiche sind:

Social Media Feeds

Viele Plattformen bevorzugen oder unterstützen Vertikales Video im Feed. Marken können hier:

  • kurze Produkt-Teaser veröffentlichen
  • animierte Erklärsequenzen nutzen, um Funktionen zu zeigen
  • Testimonials oder kurze Interviews im Hochformat präsentieren

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Softwareanbieter zeigt in einem 15-sekündigen Vertikalen Video, wie sich ein komplexer Prozess mit wenigen Klicks vereinfachen lässt. Während im oberen Bereich die Benutzeroberfläche als Animation zu sehen ist, werden im unteren Bereich die Vorteile in Stichworten eingeblendet. So können auch Nutzer, die ohne Ton schauen, den Nutzen sofort erfassen.

Story-Formate und Reels

Story-Formate und ähnliche Kurzvideo-Formate sind fast ausschließlich für das Hochformat ausgelegt. Hier ist Vertikales Video der Standard. Typische Marketing-Anwendungen:

  • Step-by-Step Erklärvideos, zum Beispiel zur Nutzung einer App
  • Einblicke hinter die Kulissen einer Produktion
  • Serielle Inhalte, bei denen ein Thema in mehreren kurzen Clips erklärt wird

Ein Unternehmen, das ein neues Produkt einführt, kann etwa eine Reihe von Stories als Vertikales Video nutzen, um nacheinander Problem, Lösung und Anwendung zu zeigen. Jede Story ist dabei ein in sich geschlossener Clip, der dennoch Teil einer zusammenhängenden Erzählung bleibt.

Performance Marketing und Anzeigen

Viele Werbeplätze in mobilen Apps und Social-Media-Umgebungen sind auf Vertikales Video optimiert. Anzeigen im Hochformat können:

  • den verfügbaren Bildschirm optimal ausnutzen
  • mit interaktiven Elementen wie Buttons oder Swipe-Funktionen kombiniert werden
  • stark auf eine konkrete Handlung ausgerichtet sein, zum Beispiel einen Download oder eine Anmeldung

Werbekampagnen, die speziell als Vertikales Video konzipiert sind, haben oft klar strukturierte Inhalte: ein prägnanter Einstieg, eine kurze Erklärung und ein deutlich sichtbarer Handlungsaufruf am Ende.

Vertikales Video in der Erklärvideo-Produktion

Im Bereich Erklärvideo und Animation hat Vertikales Video zu neuen Erzählformaten geführt. Statt langer, zusammenhängender Videos entstehen häufig kurze, modulare Clips, die sich flexibel in Kampagnen einbinden lassen.

Modulare Inhalte

Ein komplexes Thema, etwa ein neues Softwareprodukt oder ein erklärungsbedürftiger Service, kann in mehrere kurze Vertikale Videos aufgeteilt werden:

  • Clip 1: Problem und Zielgruppe
  • Clip 2: Lösung und Funktionsweise
  • Clip 3: Vorteile und Anwendungsbeispiele
  • Clip 4: Konkreter Call-to-Action

Jeder Clip ist für sich verständlich, gemeinsam bilden sie eine umfassende Erklärung. Diese Struktur passt gut zu Plattformen, auf denen Nutzer Inhalte schnell konsumieren und nicht immer ein längeres Video anschauen möchten.

Gestalterische Besonderheiten

Bei animierten Erklärvideos als Vertikales Video sind einige Punkte besonders relevant:

  • Lesbarkeit: Schriftgrößen müssen so gewählt werden, dass sie auch auf kleinen Displays gut erkennbar sind
  • Figurengröße: Charaktere und Symbole sollten groß genug sein, um Emotionen und Details zu transportieren
  • Bewegungsrichtung: Bewegungen von oben nach unten oder umgekehrt nutzen die natürliche Blickführung im Hochformat

Statt breite Szenen mit vielen Details zu zeigen, konzentriert sich ein Vertikales Video eher auf wenige Kernelemente im Bild. Das erleichtert die Aufnahme der Informationen und unterstützt eine klare Botschaft.

Planung und Produktion

Wer Vertikales Video im Marketing gezielt einsetzen möchte, sollte das Format bereits in der Konzeptionsphase berücksichtigen. Eine nachträgliche Anpassung von Querformat auf Hochformat ist zwar möglich, führt aber oft zu Kompromissen bei Bildausschnitt und Lesbarkeit.

Konzeption von Anfang an im Hochformat

In der Praxis bewährt es sich, bereits bei der Ideenentwicklung folgende Fragen zu stellen:

  • Wie wirkt die Kernbotschaft, wenn sie im Hochformat erzählt wird
  • Wo im Bild sollen Logo, Produkt und Texte platziert werden
  • Wie können Szenen so gestaltet werden, dass sie auf kleinen Bildschirmen verständlich bleiben

Ein Storyboard für ein Vertikales Video sieht häufig anders aus als eines für ein klassisches Querformat. Es arbeitet stärker mit vertikalen Ebenen, etwa einer Aufteilung in Kopfbereich, Mittelbereich und Fußbereich, die jeweils bestimmte Informationsarten enthalten.

Produktion für mehrere Formate

Viele Unternehmen möchten Inhalte sowohl im Hochformat als auch im Querformat nutzen. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, bei der Aufnahme oder Animation einen sogenannten Safe Area Bereich einzuplanen. Das bedeutet:

  • Wichtige Bildelemente werden so positioniert, dass sie in beiden Formaten sichtbar bleiben
  • Texte und Logos befinden sich im zentralen Bereich, der bei Zuschneidungen nicht verloren geht
  • Szenen werden so komponiert, dass sie flexibel beschnitten werden können

So kann ein Vertikales Video in einer angepassten Version auch auf Plattformen genutzt werden, die eher auf Querformat ausgerichtet sind, ohne dass die Botschaft darunter leidet.

Vorteile für Marketing und Kommunikation

Vertikales Video bietet für Marketing-Verantwortliche mehrere handfeste Vorteile, insbesondere im mobilen Umfeld.

Optimale Nutzung des Smartphone-Bildschirms

Da Vertikales Video den Bildschirm vollständig ausfüllt, entsteht ein fokussiertes Nutzungserlebnis. Es gibt weniger Ablenkungen durch andere Inhalte oder Bedienelemente. Das kann dazu beitragen, dass Botschaften schneller erfasst und besser behalten werden.

Hohe Alltagstauglichkeit

Die Produktion eines Vertikalen Videos kann je nach Anspruch sehr einfach oder sehr aufwendig sein. Vom spontan aufgenommenen Smartphone-Clip bis zum professionell animierten Erklärvideo ist vieles möglich. Für viele Marketing-Teams ist diese Bandbreite attraktiv, da sich sowohl schnelle, aktuelle Inhalte als auch langfristig geplante Kampagnen realisieren lassen.

Starke Eignung für kurze Formate

Vertikales Video passt besonders gut zu kurzen, prägnanten Inhalten. Das kommt dem Trend entgegen, Informationen in kleinen, leicht verdaulichen Einheiten zu vermitteln. Ein Produktvorteil, eine zentrale Zahl oder ein kurzer Kundenkommentar lassen sich in wenigen Sekunden überzeugend darstellen.

Merksatz: Ein gut geplantes Vertikales Video konzentriert sich auf eine zentrale Botschaft, die in wenigen Sekunden verständlich ist und auch ohne Ton funktioniert.

Herausforderungen und Grenzen

Trotz vieler Vorteile ist Vertikales Video nicht immer die beste Wahl. Es gibt Situationen, in denen Querformat oder andere Formate geeigneter sind.

Komplexe Inhalte und Detailreichtum

Sehr komplexe Darstellungen, etwa umfangreiche Softwareoberflächen, technische Zeichnungen oder breite Szenen mit vielen Personen, lassen sich im Hochformat nur eingeschränkt zeigen. Hier kann ein klassisches Querformat oder eine kombinierte Strategie sinnvoll sein, bei der ein ausführliches Video im Querformat durch kurze Vertikale Videos ergänzt wird, die einzelne Aspekte hervorheben.

Markenauftritt und Wiedererkennung

Unternehmen, die bisher vor allem im Querformat kommuniziert haben, müssen ihre Bildsprache und Gestaltungsrichtlinien anpassen, wenn sie verstärkt auf Vertikales Video setzen. Farben, Typografie und Logo-Platzierung sollten so überarbeitet werden, dass sie auch im Hochformat konsistent und wiedererkennbar sind.

Zusätzlicher Aufwand bei Mehrfachnutzung

Wenn Inhalte parallel in mehreren Formaten genutzt werden sollen, entsteht zusätzlicher Planungs und Produktionsaufwand. Szenen müssen flexibel angelegt werden, und es sind häufig mehrere Schnittfassungen notwendig. Dieser Aufwand lässt sich reduzieren, wenn bereits in der Konzeptionsphase festgelegt wird, welche Inhalte primär als Vertikales Video gedacht sind und welche in anderen Formaten im Vordergrund stehen.

Best Practices für Marketing-Verantwortliche

Um Vertikales Video effektiv einzusetzen, helfen einige bewährte Grundsätze aus der Praxis der Videoproduktion und des Marketings.

1. Botschaft radikal fokussieren

Vertikales Video sollte eine klare, leicht erfassbare Botschaft haben. Statt viele Aspekte gleichzeitig zu erklären, ist es oft besser, mehrere kurze Clips zu produzieren, die jeweils einen Punkt in den Mittelpunkt stellen.

2. Ohne Ton verständlich bleiben

Da viele Nutzer Videos ohne Ton ansehen, sollten visuelle Elemente, Untertitel und kurze Texteinblendungen die Kernaussagen transportieren. Musik und Sprechertext können die Wirkung verstärken, dürfen aber nicht Voraussetzung für das Verständnis sein.

3. Früher Einstieg ins Thema

Die wichtigsten Informationen sollten früh im Video erscheinen. Ein Vertikales Video, das erst nach mehreren Sekunden zur Sache kommt, läuft Gefahr, im schnellen Scrollen übersehen zu werden.

4. Plattformbesonderheiten berücksichtigen

Jede Plattform hat eigene technische Vorgaben und Gewohnheiten der Nutzer. Es lohnt sich, die typischen Längen, Interaktionsmöglichkeiten und Platzierungen vorab zu prüfen und das Vertikale Video entsprechend anzupassen.

5. Markenidentität sichtbar machen

Auch im Hochformat sollte klar erkennbar sein, von welcher Marke der Inhalt stammt. Ein konsistenter Einsatz von Farben, Typografie, Logo und Bildsprache sorgt dafür, dass Vertikales Video in die Gesamtkommunikation eingebettet ist.

Ausblick und Bedeutung für die Zukunft

Vertikales Video wird voraussichtlich ein fester Bestandteil moderner Marketingstrategien bleiben. Mit der weiteren Verbreitung von Smartphones, Kurzvideo-Plattformen und interaktiven Formaten wird der Bedarf an gut gestalteten, hochformatigen Inhalten eher wachsen als abnehmen.

Für Marketing-Verantwortliche bedeutet das, dass sich Investitionen in Know-how, Prozesse und Gestaltungsrichtlinien rund um Vertikales Video langfristig auszahlen können. Wer früh lernt, wie sich Botschaften im Hochformat klar, attraktiv und markenkonform erzählen lassen, verschafft sich Vorteile im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit mobiler Zielgruppen.

Zusammengefasst ist Vertikales Video mehr als nur ein technisches Format. Es ist eine eigene Form der visuellen Kommunikation, die sich an den Gewohnheiten moderner Nutzer orientiert und gerade im Umfeld von Erklärvideos, Animation, Illustration und Marketing eine wichtige Rolle spielt. Wer dieses Format bewusst plant, gestalterisch ernst nimmt und strategisch in seine Kommunikationsmaßnahmen integriert, kann Inhalte schaffen, die auf dem Smartphone nicht nur gesehen, sondern auch verstanden und erinnert werden.

Häufige Fragen zu „Vertikales Video"

Ein vertikales Video ist ein Video im Hochformat, meist mit einem Seitenverhältnis wie 9:16. Es ist speziell dafür gedacht, auf Smartphones und Tablets bildschirmfüllend angesehen zu werden. Dadurch wirkt der Inhalt moderner und näher an der typischen Nutzung von Social Media.

Vertikale Videos passen perfekt zur mobilen Nutzung, da die meisten Menschen ihr Smartphone im Hochformat halten. Ihre Botschaft füllt den Bildschirm und konkurriert weniger mit anderen Inhalten. So erhöhen Sie Aufmerksamkeit, Verweildauer und im Idealfall auch Klicks und Conversions.

Vertikale Videos eignen sich vor allem für Plattformen wie Instagram Stories und Reels, TikTok, YouTube Shorts, Facebook Stories und LinkedIn Stories. Dort werden sie automatisch im Vollbild angezeigt. So nutzen Sie den verfügbaren Platz optimal und wirken professionell und plattformgerecht.

Grundsätzlich können Sie ein horizontales Video zuschneiden, um ein vertikales Format zu erhalten. Dabei gehen jedoch oft wichtige Bildinhalte verloren und der Schnitt wirkt schnell unprofessionell. Besser ist es, schon bei der Planung auf das Hochformat zu achten und Bildaufbau, Texte und Animationen dafür zu optimieren.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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