Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Videobooklet einfach erklärt
Videobooklet verbindet hochwertige Printbroschüren mit integriertem Bildschirm und Ton für besonders eindrucksvolle Erklärvideos im Marketing.
Inhalt
- Grundaufbau und Funktionsweise
- Einsatzgebiete im Marketing und Vertrieb
- Vorteile gegenüber reinen Print oder Online Medien
- Gestaltung und Inhalt aus Sicht der Videoproduktion
- Technische Aspekte und Dateiformate
- Planung, Budget und Zusammenarbeit mit Dienstleistern
- Praxisnahe Einsatzbeispiele
- Tipps für Marketing Verantwortliche
- Fazit
Ein Videobooklet ist ein physisches Printprodukt mit integriertem Bildschirm, Lautsprecher und Steuerelementen, in dem ein oder mehrere Videos automatisch oder per Knopfdruck abgespielt werden. Es verbindet die Haptik einer hochwertigen Broschüre mit der Wirkung eines Erklärvideos oder Imagefilms und wird vor allem im Marketing, im Vertrieb und auf Messen eingesetzt. Für Marketing Verantwortliche bietet ein Videobooklet die Möglichkeit, komplexe Inhalte emotional und verständlich zu vermitteln und gleichzeitig Aufmerksamkeit und Erinnerungswert zu steigern.
Grundaufbau und Funktionsweise
Ein Videobooklet besteht im Kern aus zwei Komponenten: einer gedruckten Broschüre und einer integrierten Videoeinheit. Diese Kombination macht das Produkt zu einem hybriden Medium, das sowohl visuelle als auch haptische Reize nutzt.
Typische Bestandteile
- Cover und Umschlag
Das Cover eines Videobooklets ähnelt dem einer hochwertigen Imagebroschüre. Es lässt sich mit Corporate Design, Logo, Claim und Key Visuals gestalten. Schon hier entscheidet sich, ob der Empfänger das Videobooklet neugierig öffnet.
- Innenlayout und Seitenaufbau
Auf den Innenseiten finden sich Texte, Grafiken, Illustrationen oder Infografiken. Sie liefern ergänzende Informationen zum Video, etwa Produktdetails, Leistungsübersichten oder Kontaktdaten. Häufig werden Erklärbilder, Piktogramme oder Storyboards eingesetzt, um das im Videobooklet gezeigte Video inhaltlich zu rahmen.
- Integrierter Bildschirm
In das Videobooklet ist ein LCD oder IPS Display eingelassen. Die Bildschirmgrößen reichen von sehr klein bis hin zu Formaten, die beinahe eine ganze Seite füllen. Je nach Einsatzzweck wird die Größe gewählt, um entweder kurze Clips oder aufwendige Erklärfilme gut sichtbar zu präsentieren.
- Bedienelemente
Typische Bedienelemente sind Start Taste, Play Pause, Lautstärke Tasten und manchmal Kapitel Tasten. In einfacheren Varianten startet das Video automatisch, sobald das Videobooklet geöffnet wird. In komplexeren Versionen kann der Nutzer zwischen mehreren Videos wählen.
- Lautsprecher und Sound
Ein integrierter Lautsprecher sorgt dafür, dass Sprecherstimmen, Musik und Sounddesign gut hörbar sind. In ruhigen Umgebungen wie Büros oder Konferenzräumen reicht meist ein kleiner Lautsprecher. Für laute Messesituationen ist eine höhere Lautstärke sinnvoll, oder es wird zusätzlich ein Kopfhöreranschluss vorgesehen.
- Speicher und Elektronik
Im Inneren des Videobooklets befindet sich ein kleiner Speicherchip, auf dem die Videos liegen, sowie eine Steuereinheit. Die Elektronik ist so ausgelegt, dass sie robust und transportfähig ist, damit das Videobooklet im Marketing Alltag problemlos eingesetzt werden kann.
- Akku und Ladeanschluss
Ein wiederaufladbarer Akku versorgt das Videobooklet mit Energie. Geladen wird in der Regel über Micro USB oder USB C. Für Marketing Verantwortliche ist wichtig, dass die Akkulaufzeit zu den geplanten Einsätzen passt, etwa für mehrstündige Messen oder ganztägige Vertriebstermine.
Einsatzgebiete im Marketing und Vertrieb
Ein Videobooklet wird überall dort eingesetzt, wo Aufmerksamkeit erzeugt, Inhalte erklärt und Entscheidungen vorbereitet werden sollen. Besonders wirksam ist es, wenn erklärungsbedürftige Produkte oder komplexe Dienstleistungen präsentiert werden.
Im B2B Vertrieb
Im B2B Umfeld nutzen Vertriebsmitarbeiter ein Videobooklet häufig als Türöffner oder als hochwertiges Nachfass Instrument nach einem Erstgespräch. Ein Beispiel: Ein Unternehmen für industrielle Maschinen verschickt ein Videobooklet an potenzielle Kunden. Auf dem Bildschirm läuft ein Erklärvideo, das den Produktionsprozess, die Vorteile der Maschine und Kundenreferenzen zeigt. Die gedruckten Seiten enthalten technische Daten, Diagramme und Ansprechpartner. So kann der Entscheider im Unternehmen die Informationen intern weitergeben, ohne dass der Vertrieb ständig persönlich präsent sein muss.
Auf Messen und Events
Auf Messen konkurrieren viele Aussteller um die Aufmerksamkeit der Besucher. Ein Videobooklet kann hier als exklusives Give away dienen, das nur an qualifizierte Leads ausgegeben wird. Besucher, die sich intensiv für ein Produkt interessieren, erhalten ein Videobooklet mit einem individuell abgestimmten Video, zum Beispiel einer Produktdemo oder einem Kurzfilm zur Unternehmensgeschichte. Durch die Kombination aus Print und Video bleibt die Marke auch nach der Messe im Gedächtnis.
Im Direktmarketing und bei Mailings
Im Direktmarketing setzen Unternehmen ein Videobooklet gezielt ein, um Entscheidungsträger persönlich zu erreichen. Anders als eine Standardbroschüre hebt sich ein Videobooklet sofort von der üblichen Post ab. Öffnet der Empfänger das Mailing, startet das Video und vermittelt in wenigen Sekunden die Kernbotschaft, etwa die Einführung eines neuen Produkts oder einer neuen Dienstleistung. Ergänzend kann das Mailing einen personalisierten Brief und eine Handlungsaufforderung enthalten, zum Beispiel die Einladung zu einem Beratungsgespräch.
Im Employer Branding und Recruiting
Auch im Personalmarketing kann ein Videobooklet eingesetzt werden. Unternehmen nutzen es, um Fach und Führungskräfte anzusprechen oder um bei Hochschulmessen auf sich aufmerksam zu machen. Ein kurzes Recruiting Video zeigt Arbeitsalltag, Teamkultur und Entwicklungsmöglichkeiten, während die Printseiten konkrete Stellenprofile und Benefits erläutern. So entsteht ein anschauliches Bild des Arbeitgebers, das über klassische Stellenanzeigen hinausgeht.
Vorteile gegenüber reinen Print oder Online Medien
Ein Videobooklet vereint die Stärken von Print, Video und persönlicher Ansprache. Für Marketing Verantwortliche ergeben sich daraus mehrere praktische Vorteile.
Hohe Aufmerksamkeit und Erinnerungswert
Die Kombination aus Haptik, Bewegtbild und Ton erzeugt eine starke Wirkung. Während eine einfache Broschüre schnell zur Seite gelegt wird, lädt ein Videobooklet zum Entdecken ein. Der Moment, in dem das Video beim Öffnen startet, bleibt vielen Empfängern im Gedächtnis. Dadurch steigt die Chance, dass die Kernbotschaft wahrgenommen und erinnert wird.
Komplexe Inhalte verständlich erklären
Insbesondere bei erklärungsbedürftigen Produkten spielt ein Videobooklet seine Stärken aus. Ein Erklärvideo kann Schritt für Schritt Abläufe, Funktionen oder Nutzen darstellen. Die Printseiten liefern ergänzende Details, Tabellen oder Vergleichsdaten. Diese Kombination erleichtert es Entscheidern, technische oder abstrakte Themen zu verstehen und intern weiterzugeben.
Starke Markenwirkung und Wertigkeit
Ein hochwertig produziertes Videobooklet vermittelt Exklusivität und Wertschätzung. Wenn ein Unternehmen ein solches Medium gezielt an ausgewählte Kontakte verschickt, signalisiert es, dass diese Zielgruppe wichtig ist. Die Qualität von Video, Animation, Illustration und Druck überträgt sich auf die Wahrnehmung der Marke. Gerade im Premium Segment kann dies ein entscheidender Differenzierungsfaktor sein.
Unabhängig von Internetverbindung
Anders als Online Videos auf einer Website oder Plattform benötigt ein Videobooklet keine Internetverbindung. Das Video ist lokal gespeichert und läuft überall, auch in Konferenzräumen ohne WLAN oder in Produktionshallen mit eingeschränktem Netz. Das erleichtert den Einsatz im Außendienst und bei internationalen Zielgruppen mit unterschiedlichen technischen Voraussetzungen.
Gestaltung und Inhalt aus Sicht der Videoproduktion
Die Wirkung eines Videobooklets hängt stark von der Qualität des integrierten Videos ab. Für Marketing Verantwortliche ist es hilfreich, die wichtigsten Schritte der Videoproduktion zu kennen, um Agenturen und Dienstleister gezielt briefen zu können.
Konzept und Story
Am Anfang steht die Frage, welches Ziel mit dem Videobooklet erreicht werden soll. Mögliche Ziele sind Leads generieren, Produkteinführung unterstützen, Marke emotional aufladen oder Serviceleistungen erklären. Daraus leitet sich eine passende Story ab.
- Problem Nutzen Dramaturgie
Das Video zeigt zunächst ein typisches Problem der Zielgruppe, dann die Lösung und schließlich den konkreten Nutzen. Diese Struktur eignet sich besonders für Erklärvideos und Produktvorstellungen.
- Referenz und Testimonial
Kunden kommen zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen. Das schafft Vertrauen und eignet sich gut für ein Videobooklet, das an neue Interessenten verschickt wird.
- Unternehmensgeschichte und Markenwelt
Ein Kurzfilm erzählt die Entwicklung des Unternehmens, Werte und Vision. In Kombination mit hochwertigen Bildern und Musik entsteht ein emotionales Markenerlebnis.
Animation, Illustration und Stilwahl
Beim Stil des Videos gibt es mehrere Möglichkeiten, die jeweils unterschiedliche Wirkungen entfalten.
- 2D Animation
Animierte Icons, Illustrationen und Figuren erklären Prozesse und Zusammenhänge. Dieser Stil ist besonders beliebt in Erklärvideos, da er abstrakte Themen leicht verständlich macht und sich gut an das Corporate Design anpassen lässt.
- 3D Visualisierung
Für technische Produkte, Maschinen oder Architekturprojekte eignet sich 3D Animation. Ein Videobooklet mit 3D Visualisierungen kann etwa einen Blick ins Innere einer Maschine ermöglichen oder virtuelle Rundgänge zeigen.
- Realfilm
Drehs mit echten Personen, Locations und Produkten schaffen Authentizität. Besonders bei Recruiting Videos oder Imagefilmen kann ein Realfilm im Videobooklet sehr überzeugend wirken.
- Mixed Media
Die Kombination aus Realfilm, Animation und grafischen Elementen ist im Marketing Alltag verbreitet. So können zum Beispiel reale Produktaufnahmen mit animierten Infografiken ergänzt werden, um Funktionen zu verdeutlichen.
Ton, Sprecher und Musik
Da ein Videobooklet in vielen Umgebungen eingesetzt wird, spielt die Tonqualität eine wichtige Rolle. Ein klarer Sprechertext, gut ausgesteuerte Musik und gezielt eingesetzte Soundeffekte erhöhen die Verständlichkeit. In lauter Umgebung sollte der Sprechertext auch ohne Ton verständlich sein, etwa durch Untertitel oder eingeblendete Schlagworte.
Technische Aspekte und Dateiformate
Für die Praxis ist es relevant zu wissen, welche technischen Anforderungen ein Videobooklet üblicherweise hat.
Videoformate und Auflösung
Viele Videobooklets arbeiten mit gängigen Formaten wie MP4. Die Auflösung richtet sich nach der Bildschirmgröße. Für kleinere Displays genügt eine geringere Auflösung, was Speicherplatz spart. Für größere Displays und detailreiche Animationen ist eine höhere Auflösung sinnvoll, um ein scharfes Bild zu gewährleisten.
Speicher und Anzahl der Videos
Je nach Ausstattung können ein oder mehrere Videos auf dem internen Speicher liegen. Manche Videobooklets bieten Kapitel Tasten, mit denen Nutzer zwischen verschiedenen Clips wählen können, etwa Produkt A, Produkt B oder Referenzen. Vor der Produktion sollte geklärt werden, wie viele Videos gezeigt werden sollen und wie lang diese jeweils sind.
Ladezeit und Bedienkomfort
Ein gutes Videobooklet startet das Video ohne lange Verzögerung. Die Bedienung sollte intuitiv sein, damit auch technisch weniger affine Zielgruppen das Medium problemlos nutzen können. Kurze Ladezeiten und klare Beschriftungen der Tasten sind entscheidend.
Planung, Budget und Zusammenarbeit mit Dienstleistern
Für Marketing Verantwortliche stellt sich oft die Frage, wie ein Videobooklet Projekt praktisch umgesetzt wird und welche Kosten zu erwarten sind.
Projektphasen
- Briefing und Zieldefinition
Zu Beginn werden Zielgruppe, Einsatzzweck und Kernbotschaften festgelegt. Auch Stückzahl, Format, Bildschirmgröße und gewünschte Funktionen werden definiert.
- Konzept und Storyboard
Agentur oder Videoproduktion entwickeln ein Konzept und ein Storyboard für das Video. Parallel entsteht das Layout für die gedruckten Seiten, inklusive Illustrationen, Fotos und Texten.
- Produktion von Video und Print
Das Video wird produziert, also gedreht oder animiert, vertont und geschnitten. Gleichzeitig werden Druckdaten erstellt und das Videobooklet als Muster produziert.
- Programmierung und Befüllung
Die finalen Videodateien werden auf den Speicher des Videobooklets übertragen, Bedienelemente werden getestet und die Funktionalität geprüft.
- Auslieferung und Einsatz
Nach der Produktion werden die Videobooklets an Vertrieb, Marketing oder externe Partner verteilt und in Kampagnen, Mailings oder Events eingebunden.
Budgetfaktoren
Die Kosten eines Videobooklets hängen von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen Auflage, Bildschirmgröße, Anzahl der Videos, Laufzeit der Clips, Komplexität der Animationen, Umfang der Illustration und Veredelungen im Druck. Für kleinere Zielgruppen mit hoher Relevanz kann ein Videobooklet trotz höherer Stückkosten wirtschaftlich sinnvoll sein, wenn es zu besseren Abschlussquoten oder qualifizierteren Leads führt.
Praxisnahe Einsatzbeispiele
Produktlaunch mit Erklärvideo
Ein Technologieunternehmen bringt ein neues Softwaremodul auf den Markt. Der Nutzen ist groß, aber komplex zu erklären. Das Marketing lässt ein Erklärvideo produzieren, das typische Anwendungsszenarien zeigt. Dieses Video wird in ein Videobooklet integriert, das an ausgewählte Bestandskunden gesendet wird. Auf den Printseiten finden sich Screenshots, Schritt für Schritt Anleitungen und ein Überblick über Servicepakete. Der Vertrieb nutzt das Videobooklet zudem in Kundenterminen, um die wichtigsten Funktionen live zu demonstrieren.
Premium Präsentation für Key Accounts
Ein Hersteller von Investitionsgütern möchte seine wichtigsten Key Accounts von einer neuen Produktlinie überzeugen. Statt einer Standardpräsentation erhalten die Ansprechpartner ein hochwertig veredeltes Videobooklet. Das Video zeigt in einer Mischung aus 3D Animation und Realfilm die Vorteile der neuen Linie. Die gedruckten Seiten enthalten Kennzahlen, Vergleichstabellen und modulare Konfigurationsmöglichkeiten. So wird das Videobooklet zu einem strategischen Werkzeug im Account Management.
Onboarding und Schulung
Auch im Bereich Schulung kann ein Videobooklet unterstützen. Ein Unternehmen im Gesundheitswesen nutzt es, um neue Partner und Mitarbeiter über ein komplexes Produktportfolio zu informieren. Das integrierte Video erklärt Grundlagen, Anwendungsfälle und Sicherheitsaspekte, während die Printseiten als Nachschlagewerk dienen. So können Schulungsinhalte standardisiert und dennoch anschaulich vermittelt werden.
Tipps für Marketing Verantwortliche
Um das Potenzial eines Videobooklets auszuschöpfen, helfen einige praktische Empfehlungen.
- Zielgruppe klar definieren
Je genauer die Zielgruppe bekannt ist, desto besser lassen sich Inhalte und Tonalität planen. Ein Videobooklet für technische Einkäufer benötigt andere Informationen als eines für Geschäftsführer oder Personalleiter.
- Kernbotschaft fokussieren
Ein Videobooklet ist kein Ersatz für einen kompletten Produktkatalog. Es sollte sich auf wenige, aber zentrale Botschaften konzentrieren. Das Video führt ein, weckt Interesse und erklärt das Wesentliche, während die Printseiten vertiefende Informationen liefern.
- Dauer des Videos begrenzen
Im Marketing Alltag hat kaum jemand Zeit für sehr lange Clips. Häufig sind Längen zwischen einer und wenigen Minuten sinnvoll. Wichtig ist ein klarer Spannungsbogen und ein eindeutiger Call to Action am Ende, etwa Kontaktaufnahme oder Terminvereinbarung.
- Design und Corporate Identity beachten
Das Videobooklet sollte optisch und inhaltlich zur Markenwelt passen. Farben, Typografie, Bildsprache und Tonalität müssen mit Website, Broschüren und anderen Kommunikationsmitteln abgestimmt werden. So entsteht ein konsistentes Markenerlebnis.
- Vertrieb früh einbinden
Da ein Videobooklet oft im Vertrieb eingesetzt wird, lohnt es sich, Vertriebsmitarbeiter früh in die Planung einzubeziehen. Sie kennen typische Fragen der Kunden und können wertvolle Hinweise geben, welche Inhalte im Video und auf den Seiten besonders wichtig sind.
- Logistik und Nachproduktion planen
Da ein Videobooklet ein physisches Produkt ist, müssen Lagerung, Versand und eventuelle Nachproduktionen bedacht werden. Es kann sinnvoll sein, eine Reserve einzuplanen und klare Prozesse für das Nachladen von Akkus und das Aktualisieren von Videos zu definieren.
Fazit
Ein Videobooklet ist ein vielseitiges Instrument im modernen Marketing und in der Videoproduktion. Es verbindet die Stärken von Erklärvideo, Print und persönlicher Ansprache zu einem aufmerksamkeitsstarken Medium, das besonders bei komplexen oder erklärungsbedürftigen Themen überzeugt. Für Marketing Verantwortliche bietet es die Möglichkeit, Zielgruppen gezielt und hochwertig anzusprechen, Inhalte verständlich zu vermitteln und Markenbotschaften nachhaltig zu verankern. Ob im B2B Vertrieb, auf Messen, im Direktmarketing oder im Employer Branding, ein durchdacht konzipiertes Videobooklet kann dabei helfen, wichtige Kontakte zu gewinnen, Entscheidungen vorzubereiten und die eigene Marke eindrucksvoll zu präsentieren.
Häufige Fragen zu „Videobooklet"
Ein Videobooklet ist eine gedruckte Broschüre mit einem integrierten Bildschirm und Lautsprecher. Beim Aufklappen startet automatisch ein Video, zum Beispiel ein Erklärvideo oder eine Produktpräsentation. So werden gedruckte Inhalte mit Bewegtbild kombiniert. Das sorgt für mehr Aufmerksamkeit und ein moderneres Markenerlebnis.
Videobooklets eignen sich besonders für hochwertige Mailings, persönliche Einladungen, Verkaufsunterlagen oder Messe- und Eventmaterial. Sie werden oft genutzt, um komplexe Produkte mit Erklärvideos verständlich zu machen. Auch für Imagefilme, Referenzen oder animierte Produktdemos sind sie ideal. Durch die exklusive Haptik bleiben sie lange im Gedächtnis.
Das Videobooklet besitzt einen kleinen internen Speicher, auf den das Video per USB-Kabel übertragen wird. Die Videodatei wird in einem gängigen Format wie MP4 aufgespielt. Häufig können mehrere Videos hinterlegt und über Tasten ausgewählt werden. Die Inhalte lassen sich bei Bedarf später aktualisieren, solange das Booklet wieder an einen Computer angeschlossen wird.
Ein Videobooklet kombiniert die Haptik eines hochwertigen Druckprodukts mit der Erklärungskraft eines Videos. Dadurch lassen sich Inhalte emotionaler, verständlicher und einprägsamer vermitteln als mit reinem Text und Bildern. Es sticht aus der Masse klassischer Broschüren und Flyer deutlich hervor. Gerade bei wichtigen Zielkunden kann das den Unterschied in der Wahrnehmung Ihrer Marke ausmachen.
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