Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Ein Advertorial ist eine besondere Form der Werbung, die wie ein redaktioneller Beitrag aussieht, sich aber eindeutig einem werblichen Zweck widmet. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern advertisement und editorial zusammen und beschreibt Inhalte, die informieren und gleichzeitig ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke bewerben. Gerade im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration spielt das Advertorial eine zunehmend wichtige Rolle, weil es sich nahtlos in redaktionelle Umfelder einfügt und dort für Aufmerksamkeit sorgt, ohne wie klassische Werbung zu wirken.

Grundprinzip und Zielsetzung

Das zentrale Prinzip eines Advertorials besteht darin, werbliche Botschaften in einen informativen oder unterhaltsamen Kontext einzubetten. Ein Advertorial soll nicht wie ein plumpes Werbeplakat wirken, sondern wie ein nützlicher Beitrag, der Probleme löst, Fragen beantwortet oder Inspiration liefert. Gleichzeitig ist es klar im Interesse eines Unternehmens erstellt und verfolgt konkrete Marketingziele.

Typische Ziele eines Advertorials sind:

  • Bekanntheit steigern etwa für eine Marke, ein neues Produkt oder ein neues Videoformat
  • Vertrauen aufbauen durch fundierte Informationen, Experteninterviews oder Praxisbeispiele
  • Leads und Anfragen generieren etwa für Erklärvideo Produktionen, Animationsprojekte oder Illustrationsaufträge
  • Positionierung schärfen indem ein Unternehmen sich als kompetenter Partner zu einem bestimmten Thema präsentiert

Ein Advertorial liegt damit zwischen klassischer Werbung und redaktionellem Content. Es informiert wie ein Fachartikel, verfolgt aber die Interessen eines werbenden Unternehmens.

Unterschied zu klassischer Werbung und redaktionellen Beiträgen

Um das Advertorial im Marketing Alltag einzuordnen, lohnt sich der Vergleich mit anderen Formaten.

Abgrenzung zur klassischen Anzeige

Eine klassische Anzeige ist eindeutig als Werbung erkennbar. Sie besteht meist aus einem visuellen Motiv, einem Slogan, wenigen Textzeilen und einem klaren Call to Action. Sie will Aufmerksamkeit erzeugen und schnell zu einer Handlung führen, etwa zum Klick auf eine Landingpage oder zur Kontaktaufnahme.

Das Advertorial unterscheidet sich davon in mehreren Punkten:

  • Längerer Text Ein Advertorial bietet ausführliche Informationen, erklärt Hintergründe und zeigt Zusammenhänge auf.
  • Journalistische Anmutung Aufbau, Sprache und Gestaltung erinnern an einen Fachbeitrag oder ein Interview.
  • Inhaltliche Tiefe Das Advertorial geht auf konkrete Fragen und Probleme der Zielgruppe ein und bleibt nicht bei Werbeslogans stehen.

Gerade im Bereich Videoproduktion kann ein Advertorial beispielsweise in Form eines ausführlichen Artikels erscheinen, der erklärt, wie Unternehmen mit Animationsvideos komplexe Produkte verständlich machen. Innerhalb des Artikels werden dann die Leistungen einer bestimmten Agentur präsentiert und mit Beispielen belegt.

Abgrenzung zu redaktionellen Inhalten

Ein redaktioneller Beitrag entsteht unabhängig von einem einzelnen werbenden Unternehmen. Die Redaktion wählt das Thema, recherchiert, bewertet Quellen und entscheidet selbst über Inhalt und Tonalität.

Beim Advertorial ist ein Unternehmen Auftraggeber und Einflussnehmer auf Thema, Inhalte und Botschaften. Dennoch sollte ein gutes Advertorial folgende Eigenschaften redaktionellen Arbeitens übernehmen:

  • Informationsgehalt Der Beitrag muss einen echten Mehrwert liefern und darf nicht nur aus Werbefloskeln bestehen.
  • Struktur und Verständlichkeit Überschriften, Absätze und Beispiele führen die Lesenden klar durch das Thema.
  • Transparenz Das Advertorial sollte als Anzeige oder gesponserter Beitrag gekennzeichnet sein, damit keine Irreführung entsteht.

Im Umfeld von Marketing und Kommunikation ist ein Advertorial damit eine Brücke zwischen journalistisch anmutendem Wissenstransfer und klarer Markenkommunikation.

Formate und Einsatzbereiche

Ein Advertorial kann in verschiedenen Medien und Formen vorkommen. Für Marketing Verantwortliche ist es hilfreich, die wichtigsten Varianten zu kennen.

Advertorial in Print und Online Textformaten

Die klassische Form ist ein Textbeitrag in einem Magazin, einer Fachzeitschrift oder einem Online Portal. Im Bereich Videoproduktion könnte ein solches Advertorial etwa so aussehen:

Ein Fachmagazin für Marketing veröffentlicht einen Artikel mit dem Titel Wie Erklärvideos den Vertrieb entlasten. Der Beitrag beschreibt typische Herausforderungen im B2B Vertrieb, erklärt den Nutzen von animierten Erklärvideos und zeigt anhand von Fallbeispielen, wie Unternehmen ihre Abschlussquoten steigern konnten. Innerhalb des Beitrags wird immer wieder auf die Expertise einer bestimmten Videoproduktionsagentur verwiesen, inklusive Kontaktmöglichkeiten und Referenzprojekten.

Lesende erhalten nützliche Informationen, gleichzeitig wird die Agentur als kompetenter Partner positioniert. Das Advertorial ist klar als Anzeige oder Sponsored Content gekennzeichnet, wirkt aber inhaltlich wie ein Fachartikel.

Advertorial in Videoform

Ein Advertorial muss nicht nur aus Text bestehen. Im Umfeld von Erklärvideos und Animation liegt es nahe, das Konzept in Bewegtbild zu übertragen. Ein Advertorial Video ist ein Film, der inhaltlich einem redaktionellen Beitrag ähnelt, aber von einem Unternehmen initiiert und bezahlt wird.

Typische Formen sind:

  • Erklärvideo als Advertorial Ein Unternehmen lässt ein neutrales, informatives Erklärvideo produzieren, das ein Problem der Zielgruppe beschreibt und mögliche Lösungswege zeigt. Am Ende wird gezeigt, wie das Unternehmen genau diese Lösung anbietet.
  • Interviewformat Eine Moderatorin interviewt eine Expertin aus einem Unternehmen zu einem Branchenthema, etwa Trends in der animierten Markenkommunikation. Das Video erscheint im Umfeld eines Fachportals oder auf Social Media und ist als Werbung gekennzeichnet.
  • Reportageartige Beiträge Eine Produktionsfirma begleitet ein Unternehmen bei einem Projekt und zeigt Einblicke hinter die Kulissen. Der Beitrag wirkt wie eine kurze Dokumentation, ist aber von dem Unternehmen beauftragt.

Ein solches Video Advertorial kann auf Plattformen von Medienhäusern, in den Social Media Kanälen des Unternehmens oder eingebettet in Landingpages ausgespielt werden. Besonders wirkungsvoll ist eine Kombination aus Video und begleitendem Text Advertorial, etwa in Form eines Artikels, in den das Video eingebunden ist.

Advertorial mit Animation und Illustration

Im Kontext von Animation und Illustration kann ein Advertorial sehr visuell gestaltet sein. Beispielsweise kann eine animierte Infografik in einen Online Artikel integriert werden, der komplexe Zusammenhänge erklärt, etwa zur Customer Journey oder zu Marketing Automatisierung. Die Grafik ist im Stil eines bestimmten Studios gestaltet und verweist am Ende klar auf dessen Leistungen.

Illustrationen können eingesetzt werden, um ein Advertorial optisch von klassischen Anzeigen abzuheben. Statt greller Werbebanner werden stilvolle Zeichnungen genutzt, die die Kernbotschaft anschaulich machen. So entsteht ein hochwertiger Eindruck, der besonders bei anspruchsvollen Zielgruppen im B2B Bereich gut ankommt.

Gestaltung und Aufbau

Damit ein Advertorial seine Wirkung entfalten kann, braucht es eine durchdachte Struktur und eine klare Botschaft. Gerade für Marketing Verantwortliche ohne tiefes Vorwissen ist es hilfreich, einige Grundregeln zu beachten.

Zielgruppe und Problemfokus

Am Anfang steht die Frage, wen das Advertorial erreichen soll. Geht es um Marketing Leiterinnen, die nach neuen Wegen für die Leadgenerierung suchen, oder um Geschäftsführer, die ihre Marke modernisieren möchten. Ein gutes Advertorial startet fast immer mit einem klar beschriebenen Problem oder Bedarf der Zielgruppe.

Beispiele aus dem Videomarketing:

  • Wie mittelständische Unternehmen komplexe Technik mit animierten Erklärvideos verständlich machen
  • Warum Illustrationen in Social Media Kampagnen höhere Aufmerksamkeit erzeugen
  • Wie Sie mit einem Produktvideo den Onlineshop Umsatz steigern

Solche Einstiege holen die Lesenden bei ihren Herausforderungen ab und schaffen Relevanz. Erst danach wird die eigene Lösung vorgestellt.

Inhaltliche Struktur

Ein typisches Advertorial kann in folgende Abschnitte gegliedert sein:

  • Einleitung Beschreibung eines Problems oder Trends
  • Hintergrund Einordnung des Themas, zum Beispiel Rolle von Videocontent im Marketing Mix
  • Lösungsansätze Darstellung möglicher Strategien, etwa der Einsatz von Erklärvideos, Animationsserien oder Illustrationskampagnen
  • Praxisbeispiele Konkrete Projekte, die zeigen, wie ein Unternehmen Herausforderungen gelöst hat
  • Vorstellung des Anbieters Kurzporträt der Agentur oder des Unternehmens mit Leistungsangebot
  • Handlungsaufforderung Einladung zum Download eines Leitfadens, zur Kontaktaufnahme oder zur Terminbuchung

Diese Struktur hilft, das Advertorial sowohl informativ als auch verkaufsstark zu gestalten, ohne aufdringlich zu wirken.

Tonfall und Sprache

Die Sprache eines Advertorials sollte verständlich, konkret und lösungsorientiert sein. Fachbegriffe sind erlaubt, sollten aber erklärt werden. Werbetexte mit reinen Superlativen wirken in diesem Format schnell unglaubwürdig. Besser ist eine sachliche, aber positive Tonalität.

Im Videobereich kann es sinnvoll sein, Fachbegriffe wie Storyboard, Motion Design oder Brand Film kurz zu erläutern, um auch weniger erfahrene Marketing Verantwortliche abzuholen. Ein gut geschriebenes Advertorial vermittelt Kompetenz, ohne belehrend zu wirken.

Rechtliche und ethische Aspekte

Ein zentraler Punkt beim Advertorial ist die Kennzeichnung. In vielen Ländern gibt es klare Vorgaben, dass werbliche Inhalte als solche erkennbar sein müssen. Dies dient dem Schutz der Lesenden vor Täuschung.

Typische Kennzeichnungen sind Begriffe wie Anzeige, Sponsored Post oder Werbung. Diese Hinweise sollten in unmittelbarer Nähe zum Advertorial platziert sein. Auch bei Video Advertorials ist eine klare Kennzeichnung im Vorspann, Abspann oder Beschreibungstext üblich.

Ethisch sinnvoll ist es, Transparenz und Mehrwert in den Mittelpunkt zu stellen. Ein Advertorial sollte keine falschen Versprechen enthalten. Stattdessen sollte es offen kommunizieren, dass ein Unternehmen als Absender hinter dem Beitrag steht und gleichzeitig nützliche Inhalte liefert.

Praktische Beispiele aus Videoproduktion und Marketing

Um das Konzept greifbar zu machen, helfen konkrete Szenarien, wie ein Advertorial im Alltag von Marketing Teams aussehen kann.

Beispiel 1: Advertorial in einem Online Marketing Portal

Eine Agentur für animierte Erklärvideos möchte mehr Anfragen aus dem B2B Bereich generieren. Sie bucht bei einem bekannten Online Marketing Portal ein Advertorial. Gemeinsam mit der Redaktion wird ein Thema festgelegt: Wie Erklärvideos den Vertrieb im technischen B2B Umfeld unterstützen.

Der Beitrag beschreibt typische Herausforderungen im technischen Vertrieb, etwa lange Angebotszyklen und komplexe Produkte. Anschließend zeigt das Advertorial anhand von drei anonymisierten Kundenbeispielen, wie animierte Videos helfen, Produkte schneller zu erklären. Im Text sind Screenshots aus Videos eingebunden, die mit kurzen Beschreibungen versehen sind. Am Ende des Beitrags werden die Agentur, ihr Leistungsportfolio und ein kostenloses Erstgespräch vorgestellt. Lesende können über einen klar platzierten Button direkt eine Anfrage senden.

Beispiel 2: Video Advertorial für Social Media

Ein Softwareunternehmen möchte seine neue Plattform für Marketing Automatisierung bewerben. Statt eines klassischen Werbespots produziert es ein Video Advertorial im Stil eines kurzen Experteninterviews. Eine Moderatorin spricht mit dem Head of Marketing des Unternehmens über typische Herausforderungen bei der Leadpflege. Das Gespräch wirkt sachlich und informativ, zwischendurch werden animierte Grafiken eingeblendet, die die Funktionsweise der Plattform visualisieren.

Das Video wird auf LinkedIn und YouTube als gesponserter Beitrag ausgespielt und mit einem begleitenden Kurztext versehen, der das Thema zusammenfasst. Die Kennzeichnung als Werbung ist klar sichtbar. Durch den interviewähnlichen Charakter wirkt das Advertorial wie ein Fachbeitrag, der Vertrauen aufbaut und gleichzeitig die Softwarelösung präsentiert.

Beispiel 3: Advertorial Serie mit Illustrationen

Ein Illustrationsstudio möchte seine Sichtbarkeit in der Kreativbranche erhöhen. Es entwickelt gemeinsam mit einem Branchenmagazin eine Advertorial Serie zum Thema Visuelle Markenidentität. Jeder Artikel widmet sich einem Aspekt, etwa Farbwelten, Charakterdesign oder Icons in User Interfaces. Die Artikel sind reich bebildert mit Beispielen aus der eigenen Arbeit, jedoch ohne aufdringliche Eigenwerbung.

In jedem Advertorial wird erläutert, wie Unternehmen mithilfe konsistenter Illustrationen ihre Marke unterscheidbar machen. Am Ende jedes Beitrags wird das Studio kurz vorgestellt und auf eine Landingpage verlinkt, auf der Interessierte ein kostenloses Erstgespräch buchen können. So verbindet das Advertorial hochwertigen Content mit konkreter Leadgenerierung.

Planung und Umsetzung im eigenen Marketing

Für Marketing Verantwortliche, die ein Advertorial einsetzen möchten, ist eine strukturierte Vorgehensweise hilfreich. Die folgenden Schritte dienen als Orientierung.

Ziele definieren

Bevor ein Advertorial erstellt wird, sollten klare Ziele festgelegt werden. Mögliche Ziele sind etwa:

  • Mehr Bekanntheit für ein neues Videoformat
  • Positionierung als Experte für Animationsfilme in einer bestimmten Branche
  • Generierung von qualifizierten Leads für Videoproduktionsprojekte
  • Stärkung des Markenimages als innovatives Unternehmen

Diese Ziele beeinflussen Thema, Tonalität, Call to Action und Auswahl der Medienpartner.

Passendes Umfeld wählen

Ein Advertorial entfaltet seine Wirkung vor allem dann, wenn es in einem Umfeld erscheint, das Vertrauen genießt und die gewünschte Zielgruppe erreicht. Für Videoproduktion und Marketing können das etwa sein:

  • Fachportale für Marketing und Kommunikation
  • Branchenmagazine bestimmter Industrien
  • Plattformen von Agenturverbänden
  • Newsletter und Blogs von Medienhäusern

Je besser das Umfeld zur eigenen Positionierung passt, desto glaubwürdiger wirkt das Advertorial.

Content und Story entwickeln

Der Inhalt ist der Kern eines erfolgreichen Advertorials. Statt direkt das eigene Angebot zu bewerben, sollte zunächst ein spannender Aufhänger entwickelt werden. Im Kontext von Videoproduktion bietet sich etwa eine Story an, in der ein typisches Kundenproblem im Mittelpunkt steht und im Verlauf gelöst wird.

Beispielsweise könnte ein Advertorial die Geschichte eines Unternehmens erzählen, das Schwierigkeiten hatte, seine komplexen Dienstleistungen verständlich zu kommunizieren. Schritt für Schritt wird gezeigt, wie mit einem animierten Erklärvideo Klarheit geschaffen wurde. Am Ende steht ein messbarer Erfolg, etwa höhere Anfragen oder weniger Supportaufwand. Die eigene Agentur tritt in dieser Geschichte als Lösungsanbieter auf.

Produktion und Gestaltung

Je nach Format sind unterschiedliche Kompetenzen gefragt. Für ein Text Advertorial braucht es gute Texterinnen oder Redakteure, die sowohl fachlich als auch werblich schreiben können. Für ein Video Advertorial werden zusätzlich Konzeption, Dreh, Schnitt, Animation und gegebenenfalls Sprecherinnen benötigt.

Wichtig ist ein konsistentes Erscheinungsbild, das zur Marke passt. Farben, Schriftarten, Bildwelten und Tonalität sollten mit anderen Marketingmaterialien abgestimmt sein. So wird das Advertorial als Teil einer durchdachten Gesamtkommunikation wahrgenommen.

Messung und Optimierung

Auch wenn ein Advertorial oft eher langfristig auf Bekanntheit und Vertrauen wirkt, sollten messbare Kennzahlen definiert werden. Dazu gehören etwa:

  • Aufrufe und Verweildauer auf der Seite des Advertorials
  • Klicks auf eingebundene Links oder Videos
  • Anzahl der generierten Leads oder Anfragen
  • Entwicklung von Markenbekanntheit in Befragungen oder Social Media Erwähnungen

Diese Daten helfen, zukünftige Advertorials gezielter zu planen und Themen, Formate sowie Kanäle zu optimieren.

Vorteile und Grenzen

Ein Advertorial bietet einige besondere Stärken, hat aber auch klare Grenzen, die Marketing Verantwortliche kennen sollten.

Vorteile

  • Glaubwürdigkeit Durch den redaktionellen Charakter wirkt ein Advertorial oft vertrauenswürdiger als klassische Werbung.
  • Informationsgehalt Komplexe Produkte wie Videoproduktionen oder Softwarelösungen lassen sich ausführlich erklären.
  • Storytelling Potenzial In Text und Videoform lassen sich Geschichten erzählen, die emotional wirken und im Gedächtnis bleiben.
  • Flexibilität Ein Advertorial kann in verschiedenen Medien, Längen und Formaten umgesetzt werden.

Grenzen

  • Kosten Hochwertige Advertorials in bekannten Medienumfeldern können kostspielig sein, insbesondere wenn Video oder Animation im Spiel ist.
  • Abhängigkeit vom Umfeld Die Wirkung hängt stark von der Glaubwürdigkeit des Mediums ab, in dem das Advertorial erscheint.
  • Transparenzanforderungen Durch die notwendige Kennzeichnung als Werbung darf nicht der Eindruck entstehen, es handle sich um unabhängigen Journalismus.

Wer diese Grenzen kennt, kann das Advertorial als ergänzendes Instrument im Marketing Mix sinnvoll einsetzen.

Fazit

Ein Advertorial ist eine wirkungsvolle Form der Markenkommunikation, die informative Inhalte mit klaren werblichen Zielen verbindet. Gerade im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration ermöglicht das Advertorial, komplexe Leistungen verständlich darzustellen und gleichzeitig Vertrauen in die eigene Expertise aufzubauen. Entscheidend ist, dass der Beitrag echten Mehrwert für die Zielgruppe bietet, transparent als Werbung gekennzeichnet ist und professionell umgesetzt wird. Wer als Marketing Verantwortliche oder Verantwortlicher diese Punkte beachtet, kann das Advertorial gezielt nutzen, um seine Marke in relevanten Umfeldern sichtbar zu machen, qualifizierte Leads zu gewinnen und langfristig eine starke Position im Markt für moderne Bewegtbild und Kommunikationslösungen aufzubauen.

Häufige Fragen zu „Advertorial"

Ein Advertorial ist eine bezahlte Werbung, die wie ein redaktioneller Beitrag aussieht und sich in Inhalt und Stil an ein Magazin, Blog oder Portal anlehnt. Ziel ist es, Informationen zu liefern und gleichzeitig ein Produkt, eine Marke oder eine Dienstleistung zu bewerben, ohne wie klassische Werbung zu wirken.

Normale Werbung ist meist klar als Anzeige erkennbar und sehr verkaufsorientiert. Ein Advertorial dagegen vermittelt zunächst nützliche Informationen oder Geschichten und bindet die Werbebotschaft in einen redaktionell wirkenden Text oder ein Video ein, etwa in Form eines Ratgebers oder Erklärvideos.

In einem Advertorial können Erklärvideos eingebettet werden, die ein komplexes Thema anschaulich machen und dabei die Marke dezent präsentieren. So entsteht ein informativer Beitrag, der Leserinnen und Leser über Text, Animation und Video abholt und sie gleichzeitig an das Produkt oder die Dienstleistung heranführt.

Ja, ein Advertorial muss immer klar als Werbung oder Anzeige gekennzeichnet werden, zum Beispiel mit Hinweisen wie Anzeige oder Gesponsert. Diese Transparenz ist rechtlich vorgeschrieben und sorgt dafür, dass Leserinnen und Leser erkennen, dass ein Unternehmen für den Inhalt bezahlt hat.

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Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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