Illustration & Design · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Figma gehört zu den wichtigsten digitalen Werkzeugen für alle, die mit visueller Kommunikation arbeiten. Besonders im Umfeld von Erklärvideos, Animation, Illustration und Marketing spielt Figma eine zentrale Rolle, weil es Teams ermöglicht, gemeinsam an Designs zu arbeiten und diese direkt für Video und Online Kampagnen zu nutzen. Im Gegensatz zu klassischer Design Software läuft Figma vollständig im Browser oder in einer Desktop App und ist darauf ausgelegt, dass mehrere Personen gleichzeitig dieselbe Datei bearbeiten können. Für Marketing Verantwortliche ist Figma deshalb interessant, weil Layouts, Illustrationen und Interface Elemente schneller entstehen, abgestimmt und für verschiedene Kanäle angepasst werden können.

Grundprinzip und Funktionsweise

Figma ist ein vektorbasiertes Design Werkzeug. Das bedeutet, dass Formen, Icons, Figuren und ganze Szenen nicht als Pixelbilder, sondern als mathematische Kurven gespeichert werden. Dadurch bleiben Grafiken auch bei starker Vergrößerung scharf und lassen sich flexibel an verschiedene Formate anpassen, etwa von einem YouTube Thumbnail bis hin zu einem Messe Roll up. Besonders für Erklärvideos und Marketing Animationen ist dies hilfreich, weil Illustrationen oft in vielen Varianten und Auflösungen gebraucht werden.

Die Arbeit in Figma findet auf sogenannten Frames statt. Ein Frame ist eine Art Zeichenfläche, vergleichbar mit einer Folie in einer Präsentation oder einer Szene in einem Storyboard. Innerhalb eines Frames können Sie Texte, Icons, Figuren, Hintergründe und UI Elemente platzieren. Für Videoprojekte lässt sich jeder Frame als eigene Szene oder als einzelnes Vorschaubild für eine Animation nutzen.

Ein zentrales Merkmal von Figma ist das Live Kollaborationsmodell. Mehrere Personen können gleichzeitig denselben Entwurf öffnen und bearbeiten. Jede Person sieht die Mauszeiger der anderen in Echtzeit. Kommentare, Korrekturen und Varianten werden direkt im Dokument festgehalten. Für Marketing Teams bedeutet das weniger Abstimmung per E Mail und deutlich schnellere Freigabeprozesse.

Wichtige Einsatzbereiche im Marketing und in der Videoproduktion

Visual Design für Erklärvideos

Figma eignet sich hervorragend, um den visuellen Stil eines Erklärvideos zu planen. Sie können Figuren, Icons, Hintergründe und Szenen als Vektorgrafiken erstellen und diese später an Illustratoren, Motion Designer oder Agenturen weitergeben. Typische Einsatzbeispiele sind:

  • Charakter Design für animierte Videos, zum Beispiel eine wiederkehrende Markenfigur, die in verschiedenen Posen und Emotionen angelegt wird
  • Icon Sets für Produktfunktionen, die im Video nacheinander erklärt werden
  • Storyboard Frames, in denen jede wichtige Szene des Videos als statisches Bild geplant wird
  • Stilframes, also Beispielbilder, die zeigen, wie Farben, Formen und Typografie im späteren Video wirken sollen

Da Figma Vektoren exportieren kann, lassen sich die erstellten Elemente in gängige Animationsprogramme übernehmen. So entsteht ein durchgängiger Prozess von der ersten Idee bis zur fertigen Animation.

Social Media und Kampagnen Assets

Im Marketing Alltag müssen häufig viele Varianten eines Motivs erstellt werden zum Beispiel Formate für Instagram, LinkedIn, YouTube, Newsletter Header oder Website Banner. Figma unterstützt dies mit Komponenten und Auto Layout. Eine Komponente ist ein wiederverwendbares Design Element, etwa eine Karte mit Bild, Überschrift und Call to Action Button. Wenn Sie die Haupt Komponente ändern, aktualisieren sich alle Ableger automatisch. Das spart Zeit bei Kampagnen, in denen dieselbe Botschaft in vielen Formaten ausgespielt wird.

Mit Auto Layout lassen sich Elemente so anordnen, dass sie sich automatisch an unterschiedliche Textlängen und Bildschirmgrößen anpassen. Das ist hilfreich, wenn beispielsweise derselbe Social Media Post in mehreren Sprachen benötigt wird oder wenn ein Motiv sowohl als Hochformat für Reels als auch als Querformat für YouTube Thumbnails gebraucht wird.

Landingpages und Produktseiten

Viele Marketing Maßnahmen führen auf eine Landingpage oder eine Produktseite. Figma wird häufig eingesetzt, um das Layout solcher Seiten zu entwerfen und zu testen, bevor sie umgesetzt werden. Marketing Verantwortliche können gemeinsam mit Designerinnen und Designern in Figma verschiedene Varianten ausprobieren, etwa unterschiedliche Anordnungen von Video Teasern, Testimonials und Formularen. Per Prototyping Funktion lassen sich Klickpfade simulieren, sodass sich der Ablauf einer Landingpage wie eine echte Website anfühlt, noch bevor eine Zeile Code geschrieben wurde.

Zentrale Funktionen von Figma im Überblick

Vektorwerkzeuge und Formen

Mit Figma lassen sich alle typischen grafischen Elemente erstellen, die für Erklärvideos und Marketing Materialien benötigt werden:

  • Grundformen wie Rechtecke, Kreise und Linien, die sich kombinieren und anpassen lassen
  • Individuelle Pfade für komplexere Icons, Logos oder Figuren
  • Farbverläufe und Schattierungen, um Tiefe und Lichtstimmungen zu erzeugen
  • Masken, mit denen Bilder in bestimmte Formen geschnitten werden können, etwa in runde Profilbilder oder spezielle Bildausschnitte

Diese Vektorfunktionen sind besonders nützlich, wenn Illustrationen später animiert werden sollen, weil saubere, klar strukturierte Formen die Arbeit im Animationsprogramm erleichtern.

Typografie und Textgestaltung

Figma unterstützt eine Vielzahl von Schriften und bietet umfangreiche Textfunktionen. Für Marketing Teams ist das wichtig, um Markenrichtlinien konsistent umzusetzen. Überschriften, Fließtexte und Bildunterschriften lassen sich als Textstile definieren und zentral verwalten. Ändert sich zum Beispiel die Standard Schriftgröße für Video Thumbnails, kann sie in Figma an einer Stelle angepasst werden und wirkt sich anschließend auf alle zugewiesenen Texte aus.

Komponenten und Design Systeme

Einer der größten Vorteile von Figma ist die Möglichkeit, Design Systeme aufzubauen. Ein Design System ist eine Sammlung wiederkehrender Elemente wie Buttons, Farben, Typografiestile, Illustrationsstile und Layout Raster. Diese Elemente werden als Komponenten in Figma angelegt und können in allen Projekten genutzt werden.

Für Marketing Verantwortliche hat das mehrere Vorteile:

  • Alle Kampagnen und Videos wirken aus einem Guss, weil Farben, Schriften und Formen einheitlich eingesetzt werden
  • Neue Inhalte lassen sich schneller erstellen, weil grundlegende Bausteine bereits vorhanden sind
  • Externe Dienstleister können auf ein klares visuelles Regelwerk zugreifen, was Missverständnisse reduziert

Wenn ein Unternehmen zum Beispiel ein neues Video Format für Produktvorstellungen entwickelt, können in Figma Vorlagen für Intros, Bauchbinden, Kapitel Trenner und Endkarten angelegt werden. Später müssen für jede neue Folge nur noch Texte und Bilder ausgetauscht werden.

Prototyping und Interaktionen

Figma verfügt über eine Prototyping Funktion, mit der sich klickbare Abläufe simulieren lassen. Für Videoprojekte und Marketing Kampagnen ist das aus zwei Gründen hilfreich:

  • Die Platzierung von Videos auf Landingpages kann getestet werden, bevor sie entwickelt werden
  • Interaktive Elemente wie Menüs, Formularschritte oder Produktkonfiguratoren lassen sich anschaulich präsentieren

So können Marketing Teams Stakeholdern zeigen, wie ein Nutzer eine Seite erlebt, die ein Erklärvideo, zusätzliche Grafiken und Call to Action Elemente kombiniert, ohne dass bereits eine fertige Website existiert.

Zusammenarbeit und Kommentarfunktionen

Figma wurde von Beginn an für die Zusammenarbeit im Team konzipiert. Kommentare lassen sich direkt an bestimmten Objekten oder Bereichen platzieren. Ein Marketing Manager kann zum Beispiel anmerken, dass eine Formulierung im Thumbnail Text zu technisch ist, oder dass die Markenfarbe stärker eingesetzt werden soll. Diese Kommentare erscheinen unmittelbar im Kontext des Designs und können nach Bearbeitung als erledigt markiert werden.

Praxisbeispiel: Ein Team plant eine neue Video Serie zur Einführung eines Produkts. In Figma werden mehrere Thumbnail Varianten erstellt. Die Teammitglieder kommentieren direkt im Dokument, welche Version die Botschaft am klarsten vermittelt. Anschließend wird die favorisierte Variante auf verschiedene Formate übertragen, etwa Kanal Banner, Social Media Posts und Website Teaser.

Figma im Zusammenspiel mit anderen Tools

Export für Animation und Videoschnitt

Illustrationen und Layouts aus Figma lassen sich in verschiedenen Formaten exportieren, zum Beispiel als PNG, JPG oder SVG. Für Animationen sind vor allem Vektorformate interessant, weil sie sich in vielen Animationsprogrammen verlustfrei weiterbearbeiten lassen. Ein typischer Ablauf könnte so aussehen:

  • Erstellung der Figuren, Icons und Szenen in Figma
  • Export der Elemente als Vektordateien
  • Import in ein Animations oder Videoschnittprogramm
  • Aufbau der Animationen auf Basis der in Figma vorbereiteten Grafiken

Durch diese Trennung von Design und Animation können sich Design Teams auf die Bildsprache konzentrieren, während Motion Designer den Bewegungsablauf ausarbeiten. Gleichzeitig bleibt das Erscheinungsbild konsistent, weil alle Grafiken aus derselben Quelle stammen.

Integration in Marketing Workflows

Figma lässt sich in viele gängige Arbeitsabläufe integrieren. Häufig werden Links zu Figma Dateien in Projektmanagement Tools, E Mails oder Briefings eingebunden. So haben alle Beteiligten jederzeit Zugriff auf die aktuellste Version eines Entwurfs. Für globale Teams ist besonders hilfreich, dass Figma in der Cloud arbeitet und keine aufwendige Installation erfordert.

Auch für Agenturbeziehungen ist Figma nützlich. Ein Unternehmen kann seine Design Bibliothek in Figma pflegen und Agenturen Zugriff gewähren. Diese können auf dieser Basis Kampagnen, Video Visuals oder Landingpages entwickeln, ohne die grundlegenden Markenregeln neu interpretieren zu müssen.

Vorteile für Marketing Verantwortliche

Schnellere Abstimmungen und Freigaben

Da Figma alle Beteiligten in einer gemeinsamen Umgebung zusammenbringt, verkürzen sich Abstimmungszyklen deutlich. Statt mehrere Versionen von PDFs zu versenden, können Entscheidungsträger direkt in der laufenden Datei Feedback geben. Änderungen werden sofort sichtbar. Dies ist besonders bei zeitkritischen Kampagnen wichtig, etwa bei Produktlaunches oder saisonalen Aktionen, bei denen Erklärvideos, Anzeigenmotive und Landingpages gleichzeitig fertig werden müssen.

Markenkonsistenz über viele Kanäle hinweg

In der Praxis ist es eine Herausforderung, über alle Kanäle hinweg ein einheitliches Erscheinungsbild zu wahren. Mit Figma können Farben, Schriften, Logos, Illustrationsstile und wiederkehrende Elemente zentral verwaltet werden. Marketing Teams legen eine gemeinsame Bibliothek an, auf die alle Projekte zugreifen. Dadurch werden typische Probleme wie falsche Logos, abweichende Farbtöne oder uneinheitliche Typografie reduziert.

Transparenz im Kreativprozess

In Figma lässt sich nachvollziehen, wie ein Design entstanden ist. Frühere Versionen können über die Versionshistorie eingesehen und bei Bedarf wiederhergestellt werden. Das schafft Transparenz im Kreativprozess und gibt Sicherheit, wenn mehrere Personen an einem Projekt arbeiten. Marketing Verantwortliche sehen, welche Varianten getestet wurden und warum bestimmte Entscheidungen getroffen wurden.

Kosteneffizienz durch Wiederverwendung

Durch Komponenten und Design Systeme in Figma lassen sich viele Elemente wiederverwenden. Ein einmal erstelltes Set an Illustrationen für ein Erklärvideo kann für Social Media Posts, Präsentationen oder E Mail Header weitergenutzt werden. Dies reduziert den Aufwand für Neugestaltungen und sorgt dafür, dass Kampagnen visuell zusammengehörig wirken.

Typische Anwendungsbeispiele aus dem Alltag

Erklärvideo Kampagne für ein neues Produkt

Angenommen, ein Unternehmen führt ein neues digitales Produkt ein. Die Marketingabteilung plant eine Erklärvideo Kampagne, Social Media Begleitung und eine Landingpage. Figma kann in diesem Szenario wie folgt eingesetzt werden:

  • Festlegung des visuellen Stils im Figma Dokument, inklusive Farbwelt, Typografie, Illustrationsstil und Beispiel Szenen
  • Erstellung eines Storyboards für das Erklärvideo, bei dem jede Szene als Frame in Figma angelegt wird
  • Ausarbeitung von Key Visuals, die sowohl im Video als auch auf der Landingpage und in Anzeigen genutzt werden
  • Abstimmung mit der Geschäftsführung direkt in Figma, inklusive Kommentaren zu Formulierungen, Bildsprache und Call to Actions
  • Export der finalen Grafiken für die Animation und Übergabe an das Produktions oder Agenturteam

Auf diese Weise wird Figma zur zentralen Plattform, in der alle visuellen Aspekte der Kampagne zusammenlaufen.

Regelmäßige Videoformate und Content Serien

Viele Unternehmen setzen auf wiederkehrende Videoformate, etwa monatliche Produktupdates, Tutorials oder Interviews mit Expertinnen und Experten. Mit Figma lassen sich dafür Vorlagen entwickeln, die immer wieder genutzt werden:

  • Design von Intros und Outros, die das Video klar als Teil der Marke erkennbar machen
  • Gestaltung von Bauchbinden für Namen und Funktionen der Sprecherinnen und Sprecher
  • Erstellung von Kapitelfolien, die im Video als Trenner dienen
  • Vorlagen für Thumbnails, die in Figma als Komponenten angelegt werden

Bei jeder neuen Folge werden lediglich Inhalte aktualisiert, etwa Titel, Bilder oder Zitate. Die grafische Struktur bleibt gleich. Dies spart Zeit und sorgt für Wiedererkennung.

Event Kommunikation und Messeauftritte

Auch für Events und Messen bietet Figma Vorteile. Ein Unternehmen kann darin alle visuellen Materialien für eine Veranstaltung planen, vom digitalen Save the Date über Social Media Teaser bis hin zu Screens für Präsentationen. Wenn auf einem Messestand Erklärvideos laufen, können die darin verwendeten Grafiken in Figma parallel für Poster, Flyer und digitale Anzeigen aufbereitet werden. So entsteht ein konsistenter Auftritt, der Besucherinnen und Besuchern an allen Kontaktpunkten dieselbe Bildsprache bietet.

Einführung von Figma im Unternehmen

Schrittweise Implementierung

Wer Figma im Unternehmen einführen möchte, kann schrittweise vorgehen. Zunächst bietet es sich an, ein Pilotprojekt zu wählen, zum Beispiel die Gestaltung eines neuen Erklärvideos oder einer Kampagnen Landingpage. In diesem Projekt werden erste Komponenten und Stile definiert. Nach und nach kann daraus ein umfassenderes Design System entstehen, das auch für andere Bereiche genutzt wird.

Rollen und Zugriffsrechte

Figma ermöglicht unterschiedliche Rollen, etwa Bearbeiterinnen und Bearbeiter sowie reine Betrachter. Für Marketing Verantwortliche ist es sinnvoll, mindestens Betrachterrechte mit Kommentarfunktion zu haben, um Feedback direkt im Dokument geben zu können. Designerinnen und Designer arbeiten mit vollen Bearbeitungsrechten, während externe Stakeholder häufig nur lesenden Zugriff benötigen.

Schulung und interne Guidelines

Um Figma effektiv zu nutzen, sollten grundlegende Arbeitsweisen intern abgestimmt werden. Dazu gehören:

  • Benennungskonventionen für Dateien, Seiten und Frames
  • Regeln für die Anlage von Komponenten und Stilen
  • Vereinbarungen zur Nutzung von Kommentaren und Versionsständen

Kurze Schulungen oder interne Leitfäden helfen, Missverständnisse zu vermeiden und die Zusammenarbeit zu erleichtern. Da Figma eine vergleichsweise intuitive Oberfläche bietet, können sich auch Personen ohne tiefes Designwissen schnell zurechtfinden.

Besonderheiten im Vergleich zu klassischer Design Software

Im Unterschied zu vielen klassischen Grafikprogrammen, die lokal auf einem einzelnen Rechner installiert werden, ist Figma von Beginn an als cloudbasiertes Tool konzipiert. Das hat mehrere praktische Konsequenzen:

  • Keine aufwendige Installation auf jedem einzelnen Gerät, da Figma im Browser läuft
  • Automatische Speicherung der Arbeit, was das Risiko von Datenverlust reduziert
  • Einfache Zusammenarbeit über Standorte und Zeitzonen hinweg

Für Marketing Teams, die mit externen Agenturen, Freelancern oder internationalen Kolleginnen und Kollegen arbeiten, ist dies besonders wertvoll. Statt Dateien hin und her zu schicken, arbeiten alle am selben Ort und sehen stets die aktuelle Version.

Ein weiterer Unterschied ist die starke Fokussierung auf Komponenten und Systeme. Während ältere Programme oft eher dokumentenorientiert waren, denkt Figma in Bausteinen, die in vielen Projekten wieder auftauchen. Dies passt gut zu modernen Marketing Anforderungen, bei denen Inhalte in vielen Kanälen und Formaten parallel ausgespielt werden.

Fazit

Figma ist weit mehr als ein reines Design Werkzeug. Für Marketing Verantwortliche und alle, die mit Erklärvideos, Animationen, Illustration und digitaler Kommunikation arbeiten, bietet Figma eine zentrale Plattform, um Bildsprache, Layouts und Kampagnen visuell zu planen, gemeinsam zu entwickeln und effizient umzusetzen. Durch die Kombination aus vektorbasiertem Design, Echtzeit Zusammenarbeit, Komponenten Systemen und Prototyping Funktionen wird Figma zu einem wichtigen Bindeglied zwischen Strategie, Kreation und technischer Umsetzung. Wer Figma im Alltag einsetzt, kann den gesamten Prozess von der ersten Idee über Storyboards und Visuals bis hin zur finalen Ausspielung in Video und Online Kanälen strukturierter, schneller und konsistenter gestalten und damit die Wirkung seiner Marketingmaßnahmen insgesamt deutlich steigern.

Häufige Fragen zu „Figma"

Figma ist ein webbasiertes Design-Tool, mit dem Sie Grafiken, Layouts und Benutzeroberflächen erstellen. Es eignet sich besonders für die Gestaltung von Illustrationen, Screendesigns und Storyboards für Erklärvideos. Da es im Browser läuft, können mehrere Personen gleichzeitig am selben Projekt arbeiten. So behalten Marketing, Design und Produktion alles zentral im Blick.

Sie können Figma auch ohne tiefes Designwissen nutzen, etwa um Kommentare zu geben, Varianten zu vergleichen oder einfache Anpassungen vorzunehmen. Die Oberfläche ist relativ intuitiv und es gibt viele Vorlagen und fertige Komponenten. Für komplexe Layouts und Animationen ist jedoch ein grundlegendes Verständnis von Designprinzipien hilfreich. In vielen Teams übernimmt daher ein Designer die Detailarbeit und Marketing steuert Feedback und Inhalte bei.

In Figma lassen sich Figuren, Icons, Szenen und ganze Storyboards für Erklärvideos gestalten. Diese Grafiken können anschließend von Illustratorinnen oder Motion-Designern weiterverwendet und animiert werden. Änderungen an Texten, Farben oder Logos können zentral vorgenommen und sofort mit allen Beteiligten geteilt werden. So werden Abstimmungen schneller und Fehler im finalen Video seltener.

Figma ist in erster Linie ein Vektor- und Interface-Design-Tool, das im Browser läuft und auf Zusammenarbeit in Echtzeit ausgelegt ist. Photoshop ist ein mächtiges Bildbearbeitungsprogramm, das vor allem für Fotos und komplexe Retuschen genutzt wird und lokal installiert wird. Für Icons, Illustrationen, Screendesigns und Marketinglayouts ist Figma oft schneller und übersichtlicher. Für aufwendige Bildbearbeitung und Fotomontagen bleibt Photoshop die bessere Wahl.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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