Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Gendergerechte Sprache Marketing beschreibt den bewussten Einsatz von Sprache im Marketing, der alle Geschlechter respektvoll einbezieht und sichtbar macht. Gerade in der Videoproduktion, in Erklärvideos, Animation und Illustration spielt Sprache eine zentrale Rolle, weil sie die Wahrnehmung von Marken, Produkten und Zielgruppen prägt. Wer konsequent auf gendergerechte Formulierungen achtet, sendet ein klares Signal für Vielfalt, Respekt und moderne Unternehmenskommunikation.

Grundidee und Zielsetzung

Im Kern bedeutet Gendergerechte Sprache Marketing, dass Texte, Sprechertexte in Videos, Untertitel, Claims, Social Media Posts und Präsentationen so gestaltet werden, dass sich nicht nur Männer oder nur Frauen angesprochen fühlen, sondern alle Menschen unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität. Sprache formt Wirklichkeit und beeinflusst, wer sich angesprochen, gesehen und wertgeschätzt fühlt. Marketing, das auf gendergerechte Sprache setzt, vermeidet einseitige Rollenbilder und öffnet Angebote für eine breitere Zielgruppe.

Für Marketingverantwortliche geht es dabei nicht nur um eine sprachliche Formalität. Gendergerechte Sprache Marketing ist auch ein Instrument der Positionierung. Unternehmen zeigen damit, wie sie über Vielfalt, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Verantwortung denken. In vielen Branchen gehört es mittlerweile zum professionellen Standard, Kommunikationsmittel auf inklusive Sprache zu prüfen und Prozesse entsprechend anzupassen.

Warum gendergerechte Sprache im Marketing wichtig ist

Die Relevanz von Gendergerechte Sprache Marketing ergibt sich aus mehreren Perspektiven. Erstens aus der Perspektive der Zielgruppenansprache. Wenn in einem Erklärvideo nur von Kunden gesprochen wird, können sich Kundinnen und Menschen, die sich keinem binären Geschlecht zuordnen, weniger angesprochen fühlen. Zweitens aus der Markenperspektive. Moderne Marken wollen nahbar, zeitgemäß und verantwortungsbewusst wirken. Sprache ist dafür ein sichtbarer und hörbarer Beweis. Drittens aus der Perspektive der internen Kommunikation. Wer nach außen auf gendergerechte Sprache achtet, stärkt meist auch intern eine Kultur des Respekts.

In Erklärvideos, Produktvideos und Social Media Clips fällt Sprache besonders auf, weil sie gesprochen, geschrieben und oft zusätzlich grafisch inszeniert wird. Ein nicht gendergerechter Claim in einer animierten Bauchbinde, ein Text im Voiceover, der nur von Mitarbeitern spricht, oder ein Call to Action, der nur Bewerber anspricht, wirkt heute schnell veraltet. Gendergerechte Sprache Marketing hilft, solche Brüche zu vermeiden und eine konsistente, inklusive Kommunikation zu etablieren.

Zentrale Prinzipien gendergerechter Sprache im Marketing

Damit Gendergerechte Sprache Marketing im Alltag funktioniert, haben sich einige Grundprinzipien etabliert, die sich gut auf Text, Bild und Ton übertragen lassen.

1. Sichtbarkeit aller Geschlechter

Alle Menschen sollen in der Sprache vorkommen. Dies kann durch verschiedene sprachliche Mittel erreicht werden. Typische Varianten sind:

  • Neutralisierende Formulierungen zum Beispiel statt Kunden eher Kundschaft oder Menschen, die unser Produkt nutzen.

  • Genderzeichen wie Sternchen, Doppelpunkt oder Unterstrich zum Beispiel Kund:innen, Kund*innen oder Kund_innen.

  • Beidnennung zum Beispiel Kundinnen und Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Welche Variante gewählt wird, hängt von der Markenidentität, den Kanälen und der Zielgruppe ab. Gendergerechte Sprache Marketing bedeutet nicht, alles immer gleich zu formulieren, sondern eine klare Linie zu finden, die zur Marke passt.

2. Verständlichkeit und Lesbarkeit

Marketingkommunikation muss schnell verständlich sein. Lange, komplizierte Formulierungen eignen sich selten für Claims, Videotitel oder Social Media Hooks. Deshalb setzen viele Unternehmen im Rahmen von Gendergerechte Sprache Marketing auf neutrale Begriffe, die flüssig lesbar sind. Statt die Nutzerinnen und Nutzer unserer App lässt sich etwa die App Community oder Menschen, die unsere App nutzen verwenden. In Videotexten und Untertiteln ist dies besonders hilfreich, weil wenig Platz zur Verfügung steht.

3. Konsistenz über alle Kanäle

Gendergerechte Sprache Marketing entfaltet seine Wirkung nur, wenn alle Berührungspunkte der Marke einheitlich gestaltet sind. Dazu gehören:

  • Website Texte und Landingpages

  • Skripte für Erklärvideos, Produktfilme und Imagefilme

  • On Screen Texte in Animationen und Illustrationen

  • Social Media Posts, Anzeigen und Newsletter

  • Präsentationen, Broschüren und Whitepaper

Wer in einem Recruiting Video gendergerecht formuliert, im Stelleninserat aber nur von Vertriebsmitarbeitern spricht, sendet widersprüchliche Signale. Ein Styleguide hilft, Gendergerechte Sprache Marketing klar zu definieren und in allen Medien zu verankern.

Beispiele aus Videoproduktion und Erklärvideo Marketing

In der Videoproduktion bietet Gendergerechte Sprache Marketing viele konkrete Ansatzpunkte. Besonders sichtbar sind diese in Skripten, Sprechertexten und grafischen Einblendungen.

Beispiel 1: Erklärvideo für ein Software Produkt

Ein Unternehmen produziert ein animiertes Erklärvideo für eine neue Projektmanagement Software. Der ursprüngliche Sprechertext lautet:

Mit unserer Lösung behalten Ihre Projektleiter jederzeit den Überblick. Ihre Mitarbeiter können Aufgaben einfach planen und mit ihren Kollegen abstimmen.

Eine gendergerechte Variante könnte so aussehen:

Mit unserer Lösung behält Ihr Projektteam jederzeit den Überblick. Alle im Team können Aufgaben einfach planen und mit anderen Teammitgliedern abstimmen.

Hier wird die männlich geprägte Form Projektleiter vermieden und durch Projektteam ersetzt. Aus Mitarbeiter und Kollegen wird eine inklusive Formulierung, die alle einbezieht. Gendergerechte Sprache Marketing zeigt sich in solchen Anpassungen, die den Sinn erhalten, aber die Ansprache erweitern.

Beispiel 2: Produktvideo für einen Online Shop

Ein Online Shop für Sportbekleidung produziert ein Produktvideo, das in Social Media ausgespielt wird. Der Call to Action am Ende lautet in der ersten Version:

Jetzt registrieren und als Neukunde zehn Prozent Rabatt sichern.

Eine gendergerechte und gleichzeitig marketingtaugliche Alternative wäre:

Jetzt registrieren und als neues Mitglied zehn Prozent Rabatt sichern.

Die männlich geprägte Form Neukunde wird durch neues Mitglied ersetzt, ohne dass der Claim an Wirkung verliert. Gendergerechte Sprache Marketing achtet auf solche Details, besonders an prominenten Stellen wie Videoabspann, Thumbnails oder Anzeigenmotiven.

Beispiel 3: Recruiting Video

Ein Unternehmen sucht neue Talente im Bereich Animation und Illustration und produziert ein Recruiting Video. Die erste Version des Sprechertextes lautet:

Wir suchen kreative Motion Designer, die Lust haben, in einem jungen Team spannende Kundenprojekte umzusetzen.

Eine gendergerechte Variante könnte so formuliert sein:

Wir suchen kreative Menschen im Bereich Motion Design, die Lust haben, in einem jungen Team spannende Kundenprojekte umzusetzen.

Alternativ ließe sich auch mit einem Genderzeichen arbeiten, etwa Motion Designer:innen. Welche Form passend ist, wird im Rahmen der Strategie für Gendergerechte Sprache Marketing festgelegt.

Typische Formen gendergerechter Sprache

Im Marketing haben sich einige Formen etabliert, um Gendergerechtigkeit sprachlich auszudrücken. Jede Form hat Vor und Nachteile, die bei der Auswahl berücksichtigt werden sollten.

Beidnennung

Bei der Beidnennung werden männliche und weibliche Form genannt, zum Beispiel Kundinnen und Kunden oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese Form ist leicht verständlich und vielen Zielgruppen vertraut. In längeren Texten kann sie jedoch schnell sperrig wirken, vor allem in Untertiteln, Beschriftungen oder kurzen Social Media Texten.

Genderzeichen

Genderzeichen wie Sternchen, Doppelpunkt oder Unterstrich ermöglichen eine kompakte Schreibweise, etwa Kund:innen oder Mitarbeiter*innen. Viele Marken nutzen diese Form im Rahmen von Gendergerechte Sprache Marketing, weil sie sowohl Frauen als auch Männer und nicht binäre Personen sichtbar machen soll. Bei gesprochener Sprache in Videos muss jedoch entschieden werden, wie diese Form laut umgesetzt wird. Oft wird dann eine neutrale oder beidnennende Form verwendet, während im Bildmaterial das Genderzeichen erscheint.

Neutrale Begriffe

Neutrale Begriffe wie Team, Leitung, Audience, Community oder Mitgliedschaft sind besonders gut für Marketingbotschaften geeignet. Sie lassen sich flüssig lesen und klingen häufig moderner als lange Aufzählungen. In Erklärvideos, die komplexe Inhalte verständlich machen sollen, ist dies ein großer Vorteil. Gendergerechte Sprache Marketing setzt deshalb oft auf eine Kombination aus neutralen Begriffen und ausgewählten gendergerechten Formen.

Auswirkungen auf Markenwahrnehmung

Gendergerechte Sprache Marketing beeinflusst, wie eine Marke wahrgenommen wird. Sprache sendet Signale über Werte, Haltung und Zielgruppenverständnis. Wer konsequent gendergerecht kommuniziert, zeigt Sensibilität für gesellschaftliche Entwicklungen und Respekt vor der Vielfalt seiner Kundschaft.

In der Praxis berichten viele Unternehmen, dass sich durch die Umstellung auf gendergerechte Kommunikation Diskussionen über Werte und Unternehmenskultur ergeben. Marketing, Personalabteilung und Geschäftsführung setzen sich gemeinsam damit auseinander, welche Botschaften nach innen und außen gesendet werden sollen. Gendergerechte Sprache Marketing wird so zu einem Anlass, die Markenidentität zu schärfen und klarer zu definieren, wofür das Unternehmen steht.

Gerade in kreativen Branchen wie Videoproduktion, Animation und Illustration spielt das eine große Rolle. Agenturen und Produktionsfirmen, die Erklärvideos erstellen, werden zunehmend danach ausgewählt, ob sie moderne, inklusive Kommunikation beherrschen. Kundinnen und Kunden erwarten, dass ihre Dienstleister in der Lage sind, Gendergerechtigkeit in Konzept, Storyboard, Skript und visueller Gestaltung mitzudenken.

Praktische Umsetzung im Marketing Alltag

Um Gendergerechte Sprache Marketing erfolgreich einzuführen, empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen. Ziel ist es, klare Regeln zu definieren und diese im Arbeitsalltag verlässlich anzuwenden.

1. Leitlinien und Styleguide erstellen

Zu Beginn sollte festgelegt werden, welche Form gendergerechter Sprache zur Marke passt. Der Styleguide beantwortet unter anderem folgende Fragen:

  • Welche Schreibweise wird bevorzugt zum Beispiel neutrale Begriffe, Genderzeichen, Beidnennung

  • Wie wird in unterschiedlichen Kanälen formuliert zum Beispiel Website, Social Media, Videos, Präsentationen

  • Wie werden spezielle Begriffe behandelt zum Beispiel Berufsbezeichnungen, Funktionsbezeichnungen, Zielgruppenbeschreibungen

Diese Leitlinien bilden die Grundlage für alle Maßnahmen im Rahmen von Gendergerechte Sprache Marketing.

2. Bestehende Inhalte prüfen

Im nächsten Schritt werden bestehende Inhalte gesichtet. Dazu gehören:

  • Website Texte und Blogartikel

  • Skripte und Sprechertexte für vorhandene Videos

  • Standardtexte für Newsletter, Mailings und Anzeigen

  • Vorlagen für Präsentationen und Broschüren

Es ist nicht immer nötig, alle Inhalte sofort komplett zu überarbeiten. Oft reicht es, häufig genutzte Texte schrittweise anzupassen, etwa Standard Claims, Formulartexte oder die Startseite der Website. In neuen Videoprojekten kann Gendergerechte Sprache Marketing von Beginn an in Konzeption und Textarbeit eingebunden werden.

3. Prozesse in der Videoproduktion anpassen

In der Videoproduktion sollte Gendergerechtigkeit bereits in der Konzeptphase berücksichtigt werden. Wichtige Schritte sind:

  • Briefing Gendergerechte Sprache Marketing als Anforderung im Briefing verankern, damit Agenturen und Produktionsfirmen dies von Anfang an einplanen.

  • Skriptentwicklung Sprechertexte und Off Texte von Beginn an gendergerecht formulieren, statt später mühsam anzupassen.

  • Textabnahme Prüfen, ob alle Begriffe konsistent sind, insbesondere Berufsbezeichnungen, Zielgruppen und Call to Actions.

  • Untertitel und On Screen Texte Darauf achten, dass auch eingeblendete Texte gendergerecht gestaltet sind.

So wird Gendergerechte Sprache Marketing zu einem festen Bestandteil des Produktionsprozesses, nicht zu einer nachträglichen Korrektur.

4. Team sensibilisieren und schulen

Marketingteams, Texterinnen und Texter, Social Media Verantwortliche und Projektmanager profitieren von kurzen Schulungen und praktischen Leitfäden. Hilfreich sind:

  • Beispiele aus der eigenen Kommunikation

  • Formulierungshilfen für häufige Situationen etwa Produktbeschreibungen, Stellenanzeigen, Video Intros

  • Checklisten für die Textfreigabe

Gendergerechte Sprache Marketing gelingt besser, wenn alle Beteiligten wissen, warum die Umstellung erfolgt und wie sie im Arbeitsalltag konkret umgesetzt werden kann.

Herausforderungen und Lösungsansätze

Bei der Einführung von Gendergerechte Sprache Marketing treten häufig ähnliche Fragen auf. Einige davon lassen sich mit pragmatischen Lösungen beantworten.

Lesbarkeit und Ästhetik

Manche Formulierungen wirken auf den ersten Blick ungewohnt oder sperrig, besonders in Headlines, Claims oder kurzen Video Overlays. Hier helfen kreative Alternativen. Statt Unsere Kundinnen und Kunden in einer Headline lässt sich beispielsweise Unsere Community oder Menschen, die uns vertrauen verwenden. In Animationsvideos können grafische Elemente wie Symbole oder Figuren zusätzlich verdeutlichen, dass alle Zielgruppen gemeint sind.

Technische Beschränkungen

In manchen Systemen etwa alten Content Management Systemen oder Newsletter Tools können bestimmte Sonderzeichen Probleme bereiten. In solchen Fällen bieten sich neutrale Begriffe oder Beidnennungen an. Gendergerechte Sprache Marketing bedeutet nicht, starr an einer einzigen Form festzuhalten, sondern die bestmögliche Lösung im gegebenen Rahmen zu finden.

Unterschiedliche Erwartungen der Zielgruppen

Nicht alle Zielgruppen haben dieselben Erwartungen an Sprache. Einige reagieren sehr positiv auf sichtbare Zeichen von Gendergerechtigkeit, andere empfinden bestimmte Schreibweisen als ungewohnt. Unternehmen können hier mit Tests arbeiten. A und B Tests von Landingpages, Anzeigen oder Social Media Posts helfen zu verstehen, welche Formulierungen am besten funktionieren. Gendergerechte Sprache Marketing lässt sich so datenbasiert weiterentwickeln, ohne die Grundidee der Inklusion zu verlassen.

Zusammenspiel von Sprache, Bild und Ton

Im Umfeld von Videoproduktion, Animation und Illustration ist wichtig, dass Sprache, Bild und Ton zusammenpassen. Gendergerechte Sprache Marketing beschränkt sich nicht nur auf geschriebene Worte. Auch visuelle Darstellungen sollten Vielfalt abbilden. Wenn ein Erklärvideo sprachlich gendergerecht ist, aber ausschließlich männliche Figuren in Führungsrollen zeigt, entsteht ein Bruch.

Marketingverantwortliche können hier bewusst gestalten:

  • Figuren und Illustrationen, die unterschiedliche Geschlechter, Altersgruppen und Hintergründe zeigen

  • Beispiele und Szenarien, in denen verschiedene Menschen mit Produkten oder Dienstleistungen interagieren

  • Voiceover Sprecherinnen und Sprecher, deren Stimmenvielfalt die sprachliche Vielfalt ergänzt

So wird Gendergerechte Sprache Marketing zu einem ganzheitlichen Ansatz, der alle Ebenen der Kommunikation einbezieht.

Fazit

Gendergerechte Sprache Marketing ist ein strategischer Ansatz, der Sprache als wirksames Instrument für inklusive, moderne und respektvolle Kommunikation nutzt. Im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation, Illustration und Marketing zeigt sich seine Bedeutung besonders deutlich, weil hier Sprache in Text, Bild und Ton gleichzeitig präsent ist. Unternehmen, die ihre Kommunikation gendergerecht gestalten, erweitern ihre Zielgruppenansprache, stärken ihre Markenidentität und senden ein klares Signal für Vielfalt und Wertschätzung. Die praktische Umsetzung erfordert klare Leitlinien, bewusste Entscheidungen bei der Wahl sprachlicher Formen und eine enge Verzahnung von Textarbeit, Gestaltung und Produktion. Mit einem gut durchdachten Styleguide, geschulten Teams und einem konsistenten Einsatz in allen Kanälen lässt sich Gendergerechte Sprache Marketing erfolgreich im Alltag verankern, sodass sich möglichst viele Menschen in der Kommunikation einer Marke wiederfinden und angesprochen fühlen.

Häufige Fragen zu „Gendergerechte Sprache Marketing"

Gendergerechte Sprache im Marketing bedeutet, alle Geschlechter in Texten und Botschaften sichtbar und respektvoll anzusprechen. Statt nur die männliche Form zu verwenden, werden Formulierungen genutzt, die Frauen, Männer und nichtbinäre Personen einschließen. Das kann etwa durch Doppelnennungen, neutrale Begriffe oder Sonderzeichen geschehen. Ziel ist eine zeitgemäße und faire Kommunikation.

Gendergerechte Sprache zeigt, dass Ihre Marke Vielfalt ernst nimmt und alle Kundinnen und Kunden respektvoll anspricht. Das stärkt Vertrauen, Markenimage und Arbeitgeberattraktivität. Gerade bei jüngeren Zielgruppen wird inklusive Sprache zunehmend erwartet. Wer sie bewusst einsetzt, positioniert sich als moderne und verantwortungsbewusste Marke.

In Videos und Erklärfilmen beginnt gendergerechte Sprache beim gesprochenen Text, also beim Skript. Verwenden Sie inklusive Formulierungen, zum Beispiel neutrale Begriffe wie Team oder Publikum oder Doppelnennungen wie Kundinnen und Kunden. Auch Bildwelt, Figuren, Animationen und Illustrationen sollten vielfältige Rollenbilder zeigen. So entsteht ein stimmiges Gesamtbild aus Ton, Text und Visuals.

Gut umgesetzte gendergerechte Sprache muss nicht kompliziert sein. Oft helfen einfache Kniffe, etwa neutrale Begriffe, Umschreibungen oder kurze Doppelnennungen. Wichtig ist, einen konsistenten Stil zu definieren, der zu Ihrer Marke passt. So bleiben Texte verständlich und wirken gleichzeitig inklusiv und professionell.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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