Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Handelsmarketing einfach erklärt
Handelsmarketing zeigt, wie Händler mit gezielter Kommunikation und passenden Videos mehr Kunden gewinnen und Umsätze steigern.
Inhalt
- Begriff und Einordnung in das Marketing
- Ziele des Handelsmarketing
- Zentrale Instrumente des Handelsmarketing
- Prozesse und Zusammenarbeit im Handelsmarketing
- Typische Anwendungsbeispiele aus der Praxis
- Nutzen und Relevanz für Marketing Verantwortliche
- Best Practices im Einsatz von Bewegtbild und Visuals
- Fazit
Im modernen Marketing spielt die gezielte Ansprache von Handelspartnern eine zentrale Rolle. Wer Produkte erfolgreich im Markt platzieren möchte, muss nicht nur Endkundinnen und Endkunden überzeugen, sondern auch Händler, Plattformen und Vertriebspartner. Genau hier setzt Handelsmarketing an: Es bündelt alle Maßnahmen, die den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen über den Handel unterstützen und fördern.
Begriff und Einordnung in das Marketing
Handelsmarketing ist ein Teilbereich des Marketing, der sich auf die Beziehung zwischen Hersteller und Handel konzentriert. Während das klassische Konsumentenmarketing vor allem die Bedürfnisse der Endkunden im Blick hat, richtet sich Handelsmarketing an Einkäufer, Category Manager, Filialleiter, Marktplatzbetreiber und Online Shops. Ziel ist es, die Listung, Platzierung und den Abverkauf von Produkten im Handel zu verbessern.
In der Praxis bedeutet das: Ein Unternehmen entwickelt nicht nur Kampagnen für die breite Öffentlichkeit, sondern erstellt zusätzlich spezielle Inhalte und Aktionen, die Händler dabei unterstützen, das Produkt besser zu präsentieren und zu verkaufen. Im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration wird Handelsmarketing immer wichtiger, weil audiovisuelle Inhalte im Handel sehr wirkungsvoll eingesetzt werden können.
Abgrenzung zu anderen Marketingformen
Um Handelsmarketing besser zu verstehen, hilft eine Abgrenzung zu verwandten Disziplinen.
- Konsumentenmarketing: Richtet sich direkt an Endverbraucher. Typische Maßnahmen sind TV Spots, Social Media Kampagnen oder Online Ads.
- Verkaufsförderung: Konzentriert sich auf kurzfristige Anreize wie Rabatte, Coupons oder Gewinnspiele.
- Key Account Management: Fokussiert auf die persönliche Betreuung wichtiger Großkunden im Handel.
Handelsmarketing verbindet Elemente aus diesen Bereichen, konzentriert sich aber auf die Frage: Wie kann der Handel unsere Produkte besser verstehen, präsentieren und verkaufen In der Videoproduktion bedeutet das zum Beispiel, dass ein Erklärvideo nicht nur für die Endkundenkommunikation gedacht ist, sondern auch gezielt für Händlerpräsentationen und Schulungen produziert wird.
Ziele des Handelsmarketing
Die Ziele von Handelsmarketing lassen sich in mehrere Bereiche gliedern. Alle haben gemeinsam, dass sie die Zusammenarbeit mit dem Handel stärken und den Abverkauf unterstützen.
1. Listung und Platzierung sichern
Hersteller möchten, dass ihre Produkte überhaupt in das Sortiment eines Handelsunternehmens aufgenommen werden. Dafür müssen sie Einkäufer und Category Manager überzeugen. Handelsmarketing liefert dafür Argumente, Unterlagen und Inhalte, die den Mehrwert des Produkts klar darstellen. Ein prägnantes Produktvideo oder ein animierter Pitch kann hier entscheidend sein.
2. Abverkauf im Handel steigern
Ist ein Produkt erst einmal gelistet, geht es darum, dass es im Regal oder im Online Shop auch gefunden und gekauft wird. Handelsmarketing unterstützt dies durch Maßnahmen wie:
- digitale Produktvideos auf Produktdetailseiten
- Animationen für POS Displays oder Screens im Markt
- Erklärvideos, die komplexe Produkte verständlich machen
- Visuals und Illustrationen für Banner im Online Shop
Besonders im Umfeld von Videoproduktion und Animation zeigt sich, wie stark visuelle Inhalte Kaufentscheidungen beeinflussen können, wenn sie direkt am Verkaufsort eingesetzt werden.
3. Händlerbeziehung stärken
Handelsmarketing zielt auch darauf ab, die Beziehung zu Handelspartnern langfristig zu stabilisieren. Wer dem Handel gute Verkaufsunterlagen, Schulungsvideos und leicht nutzbare Kampagnenpakete bereitstellt, wird als professioneller Partner wahrgenommen. Das kann zu besseren Platzierungen, bevorzugter Behandlung im Sortiment und gemeinsamen Aktionen führen.
4. Markenpräsenz im Handel ausbauen
Eine Marke, die im Handel präsent und sichtbar ist, wird häufiger gekauft. Handelsmarketing sorgt dafür, dass die Marke nicht nur in der Werbung, sondern auch direkt am Point of Sale erlebbar wird. Dazu gehören animierte Markenvideos auf Info Screens, erklärende Illustrationen in Regalleisten oder kurze Clips im Online Shop, die das Markenversprechen greifbar machen.
Zentrale Instrumente des Handelsmarketing
Im Alltag von Marketing Verantwortlichen lassen sich die wichtigsten Instrumente von Handelsmarketing in mehrere Kategorien einteilen.
1. Informations und Schulungsmaterialien für den Handel
Händler und deren Mitarbeitende müssen verstehen, was ein Produkt leistet und wie es verkauft wird. Hier kommen Erklärvideos, animierte Produktfilme und illustrierte Schulungsunterlagen ins Spiel.
- Produkt Erklärvideos: Kurzvideos, die Funktionsweise und Nutzen eines Produkts auf den Punkt bringen. Sie können in internen Händlerportalen, bei Verkaufsschulungen oder direkt im Markt eingesetzt werden.
- Schulungsvideos: Videos, die Verkaufsargumente, Zielgruppen und Anwendungssituationen zeigen. Sie helfen dem Verkaufspersonal, im Kundengespräch sicher aufzutreten.
- Animierte Präsentationen: Für Jahresgespräche mit Handelsketten eignen sich animierte Folien oder Video Pitches, die Zahlen, Vorteile und Kampagnenideen anschaulich darstellen.
Ein gut produziertes Erklärvideo kann einem Außendienstmitarbeiter viele Worte abnehmen und komplexe Produkte in wenigen Minuten verständlich machen.
2. Point of Sale Kommunikation
Der Point of Sale, kurz POS, ist der Ort, an dem die Kaufentscheidung fällt. Im stationären Handel sind das Märkte, Filialen und Shops. Im Online Handel sind es Produktdetailseiten, Landingpages und digitale Marktplätze. Handelsmarketing entwickelt Inhalte, die direkt an diesen Punkten wirken.
- POS Videos: Kurze Clips, die auf Displays in der Nähe des Regals laufen. Sie erklären Funktionen, zeigen Anwendungsbeispiele und machen auf Aktionen aufmerksam.
- Digitale Animationen: Bewegte Grafiken auf Info Screens, die Produkte in Szene setzen und Aufmerksamkeit erzeugen.
- Illustrierte Anleitungen: Schritt für Schritt Darstellungen, die komplizierte Anwendungen leicht verständlich zeigen, etwa bei technischen Produkten.
- Produktvideos im Online Shop: Videos auf Produktseiten, die die Nutzung zeigen und typische Fragen beantworten.
Im Zusammenspiel mit professioneller Videoproduktion kann Handelsmarketing so dafür sorgen, dass Produkte nicht nur sichtbar, sondern auch verständlich und attraktiv präsentiert werden.
3. Verkaufsfördernde Aktionen mit dem Handel
Viele Kampagnen entstehen in enger Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Handel. Handelsmarketing koordiniert und gestaltet diese gemeinsamen Aktionen.
- Gemeinsame Aktionswochen: Zum Beispiel eine Themenwoche mit begleitenden Erklärvideos auf den Screens des Händlers.
- Online Kampagnen im Shop: Banner, Teaser Videos und animierte Elemente auf der Startseite des Online Shops.
- Bundles und Promotions: Visuell aufbereitete Angebote, die im Markt oder online hervorgehoben werden.
Hier zeigt sich der Nutzen von Animation, Illustration und Videoproduktion besonders deutlich, denn Bewegtbild und starke Visuals erhöhen die Aufmerksamkeit und erleichtern die Vermittlung des Angebots.
4. Digitale Services für Händler
Moderne Formen von Handelsmarketing gehen über klassische Verkaufsunterlagen hinaus und bieten digitale Services an, die Händlern die Arbeit erleichtern.
- Content Portale: Plattformen, auf denen Händler Produktvideos, Animationen, Bilder und Textbausteine herunterladen können.
- Konfiguratoren: Digitale Tools mit animierten Oberflächen, die komplexe Produkte oder Varianten erklären.
- Video Baukästen: Vorproduzierte Videoelemente, die Händler mit ihrem eigenen Logo kombinieren können.
So können Marketingabteilungen sicherstellen, dass die Marke über alle Handelspartner hinweg konsistent und professionell auftritt.
Prozesse und Zusammenarbeit im Handelsmarketing
Damit Handelsmarketing wirkungsvoll ist, braucht es eine enge Abstimmung zwischen Marketing, Vertrieb, Produktmanagement und externen Dienstleistern wie Agenturen oder Produktionsstudios.
1. Analyse von Handelspartnern und Zielgruppen
Am Anfang steht die Frage, welche Handelspartner besonders wichtig sind und welche Bedürfnisse sie haben. Ein Elektronikfachmarkt benötigt andere Materialien als ein Online Marktplatz. Ein lokaler Fachhändler wünscht sich oft persönliche Schulungen, während große Ketten digitale Videoformate bevorzugen, die sich zentral ausspielen lassen.
Im Rahmen von Handelsmarketing werden daher Zielgruppen im Handel definiert, etwa Einkäufer, Marktleiter oder Verkaufspersonal, und spezifische Inhalte für sie entwickelt.
2. Entwicklung von Content Strategien
Auf Basis der Analyse entsteht eine Content Strategie: Welche Inhalte werden benötigt Welche Produkte sollen priorisiert werden Welche Formate sind sinnvoll Im Umfeld von Videoproduktion und Animation kann die Strategie zum Beispiel folgende Formate umfassen:
- ein kurzes Hero Video für die Präsentation bei Einkäufern
- mehrere Detailclips für das Verkaufspersonal
- animierte Erklärvideos für Produktseiten im Online Shop
- illustrierte Grafiken für POS Materialien
Handelsmarketing koordiniert diese Inhalte so, dass sie aufeinander aufbauen und sich gegenseitig verstärken.
3. Produktion und Anpassung von Medien
Ist die Strategie klar, beginnt die eigentliche Produktion. Hier arbeiten Marketingverantwortliche häufig mit spezialisierten Agenturen für Erklärvideos, Animation oder Illustration zusammen. Wichtig ist, dass die Inhalte an die Anforderungen des Handels angepasst werden.
- Ein Video für einen Baumarkt benötigt andere Bilder und Beispiele als ein Video für einen Online Technikshop.
- Animationen für POS Screens müssen ohne Ton funktionieren und die Botschaft in wenigen Sekunden vermitteln.
- Illustrationen für Regalschilder müssen selbst aus einiger Entfernung gut erkennbar sein.
Handelsmarketing sorgt dafür, dass diese Anforderungen früh berücksichtigt und in die Produktion integriert werden.
4. Rollout und Erfolgskontrolle
Nach der Produktion werden die Materialien an die Handelspartner verteilt. Das kann über Außendienst, E Mail, digitale Portale oder direkte Integration in die Systeme des Händlers geschehen. Im Anschluss wird überprüft, wie gut die Maßnahmen wirken.
Auch ohne komplexe Messmodelle lässt sich Handelsmarketing anhand von Indikatoren bewerten, etwa:
- Wie viele Händler nutzen die bereitgestellten Videos und Materialien
- Wie verändern sich Platzierung und Sichtbarkeit im Markt oder im Online Shop
- Welche Rückmeldungen gibt es vom Verkaufspersonal
Diese Rückmeldungen fließen in die nächste Runde der Content Planung ein.
Typische Anwendungsbeispiele aus der Praxis
Um die Rolle von Handelsmarketing greifbar zu machen, helfen konkrete Situationen aus dem Marketing Alltag.
Beispiel 1: Einführung eines neuen technischen Produkts
Ein Hersteller bringt ein technisches Gerät auf den Markt, das erklärungsbedürftig ist. Endkunden verstehen den Nutzen nicht sofort. Der Handel ist unsicher, wie das Produkt verkauft werden kann.
Im Rahmen von Handelsmarketing werden folgende Maßnahmen umgesetzt:
- Ein animiertes Erklärvideo für Einkäufer, das Nutzen, Zielgruppe und Verkaufsargumente zusammenfasst.
- Ein POS Video, das im Markt auf einem Display neben dem Produkt läuft und die Anwendung zeigt.
- Kurze Schulungsvideos für das Verkaufspersonal mit typischen Kundenfragen und passenden Antworten.
- Illustrationen für eine einfache Schritt für Schritt Anleitung direkt auf der Verpackung und im Regal.
So wird das Produkt für Händler und Endkunden verständlich und erlebbar.
Beispiel 2: Markenrelaunch im Handel
Eine etablierte Marke erhält ein neues Design und eine geschärfte Positionierung. Die Marke ist bereits in vielen Märkten und Online Shops vertreten. Nun muss das neue Erscheinungsbild im Handel umgesetzt werden.
Handelsmarketing entwickelt dazu:
- ein zentrales Marken Erklärvideo, das die neue Positionierung erklärt und Händlern zeigt, wie sie davon profitieren
- animierte Templates für POS Screens, die Händler mit eigenen Angeboten kombinieren können
- illustrierte Guidelines, wie die Marke im Regal präsentiert werden soll
- Video Tutorials, die erklären, wie Händler die bereitgestellten Assets nutzen
So entsteht ein einheitlicher Auftritt über viele Handelspartner hinweg.
Beispiel 3: Online Marktplatz als Handelspartner
Immer mehr Hersteller verkaufen über große Online Marktplätze. Diese Plattformen bieten oft die Möglichkeit, Videos, Animationen und zusätzliche Bilder einzubinden. Handelsmarketing nutzt diese Optionen gezielt.
- Produktion kurzer Produktvideos, die direkt auf der Marktplatzseite eingebunden werden.
- Erstellung animierter Visuals für A Plus Inhalte oder vergleichbare Bereiche.
- Entwicklung illustrierter Infografiken, die Besonderheiten und Vorteile auf einen Blick zeigen.
So wird aus einer einfachen Produktseite eine informative und überzeugende Präsentation, die die Kaufentscheidung erleichtert.
Nutzen und Relevanz für Marketing Verantwortliche
Für Marketing Verantwortliche ohne spezielles Vorwissen ist es hilfreich zu verstehen, warum Handelsmarketing ein eigener Schwerpunkt sein sollte und wie es den Erfolg von Kampagnen beeinflusst.
1. Bessere Ausschöpfung des Budgets
Viele Kampagnen zielen direkt auf Endkunden, nutzen aber die Möglichkeiten des Handels nicht vollständig. Wer stattdessen einen Teil des Budgets für Handelsmarketing einplant, kann vorhandene Inhalte wie Erklärvideos oder Animationen mehrfach nutzen.
- Ein Kampagnenvideo lässt sich in eine Version für den Handel umschneiden.
- Illustrationen aus Social Media Posts können als POS Materialien adaptiert werden.
- Animierte Elemente können sowohl in Online Ads als auch auf Händlerseiten eingesetzt werden.
So entsteht mehr Wirkung mit denselben kreativen Ressourcen.
2. Stärkere Position im Handel
Hersteller, die professionelles Handelsmarketing betreiben, werden von Händlern oft bevorzugt. Denn sie liefern nicht nur Produkte, sondern auch fertige Lösungen für Präsentation und Verkauf. Für Einkäufer ist das ein Argument, Produkte stärker zu listen oder prominenter zu platzieren.
Gerade im Wettbewerb um begrenzten Regalplatz oder Sichtbarkeit auf der Startseite eines Online Shops kann der Umfang und die Qualität der bereitgestellten Inhalte den Ausschlag geben.
3. Höhere Verständlichkeit komplexer Produkte
Viele Produkte sind erklärungsbedürftig. Ohne verständliche Darstellung bleiben ihre Vorteile unsichtbar. Handelsmarketing setzt hier auf visuelle Erklärformen wie Videos, Animationen und Illustrationen, die sich leicht im Handel integrieren lassen.
Marketing Verantwortliche, die in hochwertige Erklärvideos und anschauliche Animationen investieren, schaffen damit eine Grundlage, die sowohl in der Endkundenkommunikation als auch im Handel genutzt werden kann.
Best Practices im Einsatz von Bewegtbild und Visuals
Damit Handelsmarketing mit Video und Animation seine volle Wirkung entfaltet, sollten einige praktische Empfehlungen berücksichtigt werden.
1. Kurze, klare Botschaften
Im Handel ist die Aufmerksamkeitsspanne begrenzt. Videos sollten kurz sein und eine zentrale Botschaft vermitteln. Ein POS Clip von 15 bis 30 Sekunden mit einem klaren Nutzenversprechen ist oft wirkungsvoller als ein langer, detailreicher Film.
2. Funktion ohne Ton sicherstellen
Viele POS Screens laufen ohne Ton. Animationen und Videos müssen daher auch stumm verständlich sein. Deutliche Visuals, klare Illustrationen und prägnante Texteinblendungen sind entscheidend.
3. Wiederverwendbarkeit planen
Bereits bei der Konzeption sollte bedacht werden, wie Inhalte in verschiedenen Kanälen eingesetzt werden können. Ein Erklärvideo kann zum Beispiel in mehrere kurze Clips für verschiedene Handelspartner zerlegt werden. Illustrationselemente können sowohl im Video als auch in Print und Online Materialien genutzt werden.
4. Händler früh einbinden
Händler wissen oft sehr genau, welche Inhalte im Markt funktionieren. Wer sie früh in die Planung von Handelsmarketing einbezieht, erhält wertvolle Hinweise zur Gestaltung von Videos, Animationen und Illustrationen. So entstehen Materialien, die tatsächlich im Alltag genutzt werden.
Fazit
Handelsmarketing ist ein strategisch wichtiger Baustein im modernen Marketing, der sich auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Handelspartnern konzentriert. Es verbindet klassische Marketinginstrumente mit spezifischen Maßnahmen für den Handel und nutzt insbesondere Bewegtbild, Animation und Illustration, um Produkte verständlich und attraktiv zu präsentieren. Für Marketing Verantwortliche bietet Handelsmarketing die Chance, bestehende Inhalte wie Erklärvideos und Visuals mehrfach zu nutzen, die eigene Marke im Handel zu stärken und den Abverkauf nachhaltig zu unterstützen. Wer Handelsmarketing früh in die Kampagnenplanung integriert, schafft eine Brücke zwischen Markenkommunikation und Verkaufsrealität im Handel und sorgt dafür, dass kreative Ideen nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen, sondern direkt am Regal und auf der Produktseite wirksam werden.
Häufige Fragen zu „Handelsmarketing"
Handelsmarketing umfasst alle Maßnahmen, mit denen Händler ihre Produkte und Leistungen gegenüber Kunden und Herstellern vermarkten. Dazu gehören Preisgestaltung, Sortimentsplanung, Werbung, Aktionen im Laden und Online Marketing. Im digitalen Umfeld spielen Inhalte wie Erklärvideos, Produktvideos und Social Media eine immer wichtigere Rolle. Ziel ist es, den eigenen Handel klar zu positionieren und sich von Wettbewerbern abzuheben.
Beim Handelsmarketing steht der Händler im Mittelpunkt, also zum Beispiel der Online Shop, das Ladengeschäft oder die Handelskette. Es geht darum, Kunden für diesen Verkaufsort zu gewinnen und sie dort zum Kauf zu motivieren. Produktmarketing konzentriert sich dagegen stärker auf die Vorteile eines einzelnen Produkts oder einer Marke. In der Praxis greifen beide Bereiche ineinander, etwa wenn Händler Produktvideos nutzen, um sowohl Marke als auch Shop attraktiv zu präsentieren.
Erklärvideos und Animationen helfen, komplexe Produkte oder Dienstleistungen schnell verständlich zu machen. Im Handelsmarketing können sie auf Produktseiten, in Online Shops, auf Displays im Laden oder in Social Media eingesetzt werden. So erhöhen sie Aufmerksamkeit, Vertrauen und Verweildauer und unterstützen die Kaufentscheidung. Gleichzeitig stärken sie das Markenbild des Händlers, wenn Stil und Ton zur eigenen Positionierung passen.
Am Anfang sollten Sie Ihre Zielgruppe und deren Bedürfnisse genau definieren und prüfen, welche Kanäle diese nutzt. Starten Sie mit einer klaren Positionierung Ihres Handelsunternehmens und einigen wenigen, aber gut umgesetzten Maßnahmen, zum Beispiel optimierten Produktseiten, einfachen Erklärvideos zu Top Produkten und gezielten Kampagnen in einem passenden Social Media Kanal. Messen Sie anschließend, was funktioniert, etwa Klicks, Verweildauer und Verkäufe, und verbessern Sie Ihre Inhalte schrittweise. So bauen Sie nach und nach ein wirkungsvolles Handelsmarketing auf, ohne sich zu überfordern.
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