Illustration & Design · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Hexcode einfach erklärt
Hexcode steht für digitale Farbcodes, mit denen du in Design, Erklärvideos und Marketing überall exakt dieselben Farben nutzen kannst.
Inhalt
- Grundlagen: Was ist ein Hexcode?
- Aufbau eines Hexcodes einfach erklärt
- Warum Hexcodes im Marketing wichtig sind
- Hexcodes in der Videoproduktion und Animation
- Hexcodes im Alltag von Marketing-Verantwortlichen
- Unterschied zu anderen Farbangaben
- Praxis: Wie man mit Hexcodes arbeitet
- Typische Fehler im Umgang mit Hexcodes
- Zusammenarbeit mit Agenturen und Dienstleistern
- Fazit: Hexcodes als Schlüssel zu konsistenter Markenkommunikation
Im Marketing und in der Videoproduktion taucht im Austausch mit Designerinnen und Designern häufig ein Begriff auf, der auf den ersten Blick sehr technisch wirkt: der Hexcode. Wer Kampagnen steuert, Budgets verantwortet oder Inhalte freigibt, muss ihn nicht programmieren können, sollte aber seine Bedeutung verstehen. Denn der Hexcode entscheidet darüber, ob Markenfarben in Erklärvideos, Social Ads, Thumbnails und Präsentationen einheitlich und wiedererkennbar erscheinen. Dieser Text erklärt praxisnah, was ein Hexcode ist, wofür er im Umfeld von Illustration, Design und Animation genutzt wird und wie Marketing-Verantwortliche ihn im Alltag sicher einsetzen.
Grundlagen: Was ist ein Hexcode?
Ein Hexcode ist eine kurze Zeichenfolge, mit der eine Farbe exakt beschrieben wird. Er besteht in der Regel aus einem Rautezeichen und sechs Stellen, zum Beispiel #FF0000. Jede Stelle kann eine Ziffer von 0 bis 9 oder einen Buchstaben von A bis F sein. Diese Kombination ist eine Art Farbcode, den Computer, Kamerasoftware, Animationsprogramme und Webbrowser verstehen. Für Designerinnen und Designer ist der Hexcode ein Werkzeug, um Farben präzise zu definieren, zu speichern und jederzeit identisch wiederzuverwenden.
Im Umfeld von Erklärvideos, Animation und Online-Marketing ist der Hexcode vor allem im digitalen Farbraum RGB relevant. RGB steht für Rot, Grün und Blau. Aus diesen drei Grundfarben werden alle anderen Bildschirmfarben gemischt. Der Hexcode legt fest, wie stark jede dieser drei Farbkomponenten leuchten soll. So entsteht eine eindeutige Farbe, die auf unterschiedlichen Bildschirmen möglichst gleich wirkt.
Aufbau eines Hexcodes einfach erklärt
Auch ohne technisches Vorwissen lässt sich der Aufbau eines Hexcode leicht nachvollziehen. Die sechs Stellen nach der Raute werden in drei Paare aufgeteilt. Jedes Paar beschreibt die Intensität einer Grundfarbe.
Die ersten zwei Stellen stehen für den Rotanteil
Die nächsten zwei Stellen stehen für den Grünanteil
Die letzten zwei Stellen stehen für den Blauanteil
Die Werte reichen jeweils von 00 für keinen Anteil bis FF für den maximalen Anteil der jeweiligen Farbe. Das wirkt abstrakt, lässt sich aber mit einfachen Beispielen aus dem Marketing-Alltag greifbar machen.
Beispiele für typische Hexcodes
#FF0000: Rot ist maximal, Grün und Blau sind null. Ergebnis ist ein kräftiges, reines Rot, etwa für einen auffälligen Call-to-Action Button in einem Video-Player.
#00FF00: Grün ist maximal, Rot und Blau sind null. Ergebnis ist ein leuchtendes Grün, das beispielsweise in einem animierten Häkchen für „erfolgreich abgeschlossen“ verwendet werden könnte.
#0000FF: Blau ist maximal, Rot und Grün sind null. Ergebnis ist ein kräftiges Blau, wie es oft für seriöse Finanz- oder B2B-Marken genutzt wird.
#000000: Alle drei Grundfarben sind null. Ergebnis ist reines Schwarz, etwa für Text in einem animierten Untertitel.
#FFFFFF: Alle drei Grundfarben sind maximal. Ergebnis ist reines Weiß, zum Beispiel für Text auf dunklem Hintergrund in einem Erklärvideo.
Jeder andere Hexcode beschreibt eine Mischfarbe. Ein leichtes Blaugrün, ein gedecktes Beige, ein kräftiges Pink oder ein dunkles Anthrazit lassen sich so exakt festlegen. Für Markenauftritte ist diese Exaktheit entscheidend, denn sie sorgt dafür, dass eine Corporate Color in allen Medien wiedererkennbar bleibt.
Warum Hexcodes im Marketing wichtig sind
Im Marketing hängt viel von Wiedererkennung und Konsistenz ab. Farben sind dafür ein zentrales Element. Ein definierter Hexcode stellt sicher, dass die Markenfarbe nicht nur ungefähr, sondern exakt getroffen wird. Das betrifft Websites, Landingpages, Social-Media-Visuals, Thumbnails für Videos, Grafiken in Präsentationen und animierte Elemente in Erklärfilmen.
Ein Hexcode ist der digitale Fingerabdruck einer Farbe. Wird er konsequent genutzt, stärkt er die visuelle Identität einer Marke.
Gerade bei Erklärvideos und animierten Kampagnen arbeiten häufig unterschiedliche Dienstleister zusammen. Eine Agentur erstellt das Storyboard, eine andere übernimmt die Illustration, eine dritte verantwortet die Animation und wieder andere kümmern sich um Online-Werbung. Wenn überall derselbe Hexcode für zentrale Markenfarben verwendet wird, entsteht ein einheitlicher visueller Eindruck, der Vertrauen und Professionalität vermittelt.
Hexcodes in der Videoproduktion und Animation
In der Videoproduktion und besonders bei animierten Erklärvideos sind Hexcode Angaben fester Bestandteil des Workflows. Sie kommen in verschiedenen Phasen zum Einsatz.
Styleframe und Look-Entwicklung
Zu Beginn eines Erklärvideo-Projekts werden häufig sogenannte Styleframes erstellt. Das sind einzelne Beispielbilder, die zeigen, wie das spätere Video ungefähr aussehen wird. Hier legen Illustratoren und Motion Designer fest, welche Farben für Hintergründe, Figuren, Icons, Diagramme und Schriften verwendet werden. Für jede dieser Farben wird ein Hexcode definiert und dokumentiert. Marketing-Verantwortliche erhalten so eine klare Grundlage für Feedback.
Beispiel: Die Marken-Hauptfarbe hat den Hexcode #0044CC. Im Styleframe wird sie für Buttons, zentrale Objekte und Hervorhebungen eingesetzt.
Eine Akzentfarbe mit dem Hexcode #FFCC00 markiert wichtige Informationen oder animierte Pfeile.
Diese Farbcodes werden anschließend im gesamten Projekt durchgängig genutzt, vom ersten Storyboard bis zum finalen Export für YouTube, LinkedIn oder eine Kampagnen-Landingpage.
Animation und Motion Design
In Animationsprogrammen wie After Effects, Blender oder vergleichbaren Tools werden Farben ebenfalls über Hexcode Eingaben definiert. Wer im Marketing Feedback gibt, kann sich auf diese Angaben beziehen.
Wenn eine Figur im Video eine Markenfarbe im T-Shirt tragen soll, reicht die Anweisung: „Bitte verwenden Sie für das T-Shirt den Hexcode #0044CC.“
Wenn ein Hintergrund zu dominant wirkt, kann man sagen: „Bitte den Hintergrund von #0044CC auf den helleren Hexcode #E5F0FF anpassen.“
Durch die Benennung konkreter Hexcodes werden Missverständnisse vermieden. Aussagen wie „ein bisschen heller“, „etwas wärmer“ oder „mehr in Richtung Blau“ sind subjektiv. Ein Hexcode ist eindeutig und spart Zeit in Abstimmungsschleifen.
Hexcodes im Alltag von Marketing-Verantwortlichen
Auch ohne tiefes Designwissen können Marketing-Verantwortliche Hexcode Angaben aktiv nutzen, um ihre Arbeit effizienter zu gestalten. Sie spielen in vielen typischen Situationen eine Rolle.
Corporate Design und Brand Guidelines
In modernen Brand-Guidelines werden Markenfarben fast immer mit Hexcodes angegeben. Oft finden sich dort Tabellen mit Namen und entsprechenden Codes.
Beispiel: „Primärfarbe Blau | Hex: #0044CC“
„Sekundärfarbe Hellblau | Hex: #66AAFF“
„Akzentfarbe Orange | Hex: #FF9900“
Wer diese Angaben kennt, kann sie direkt an Videoagenturen, Illustratorinnen, Social-Media-Teams oder Freelancer weitergeben. So wird sichergestellt, dass ein neues Erklärvideo, ein animiertes Banner oder ein Social Clip exakt zur bestehenden Markenwelt passt.
Social Media, Thumbnails und Ads
Viele Marketing-Teams gestalten einfache Visuals und Thumbnails selbst, etwa in Online-Tools. Diese bieten in der Farbpalette normalerweise ein Feld, in das ein Hexcode eingetragen werden kann. Sobald dort der Marken-Hexcode steht, erscheinen Buttons, Textfelder oder Hintergründe in genau der richtigen Farbe. Das erleichtert einheitliche Kampagnen über verschiedene Kanäle hinweg.
Ein typischer Ablauf könnte so aussehen.
Ein Team erstellt ein Thumbnail für ein neues Erklärvideo auf YouTube.
Im Design-Tool wird für den Hintergrund der Hexcode der Marken-Hauptfarbe eingegeben.
Für den Call-to-Action Button wird eine kontrastierende Akzentfarbe mit einem anderen Hexcode genutzt, die bereits in den Brand-Guidelines definiert ist.
So entsteht ein Thumbnail, das auf den ersten Blick als Teil der Marke erkennbar ist und sich optisch nahtlos in bestehende Kampagnen einfügt.
Landingpages und Web-Formulare
Auch bei der Abstimmung mit Web-Agenturen spielen Hexcodes eine Rolle. Buttons, Formularfelder, Header und Icons auf Landingpages sollten dieselben Farben verwenden wie Videos und Social Visuals. Statt zu sagen „Bitte alle Buttons in unserem Blau“, können Marketing-Verantwortliche den exakten Hexcode nennen. Webentwickler tragen diesen dann direkt im Stylesheet oder im Baukastensystem ein.
Unterschied zu anderen Farbangaben
Farben können auf verschiedene Weise beschrieben werden. Der Hexcode ist eine davon, aber nicht die einzige. Für Marketing-Verantwortliche lohnt sich ein grobes Verständnis der Unterschiede.
Hexcode und RGB
RGB steht für Rot, Grün, Blau. Jede dieser Komponenten erhält einen Zahlenwert zwischen 0 und 255. Der Hexcode ist im Grunde nur eine andere Schreibweise dieser RGB-Werte. Ein Beispiel macht das sichtbar.
RGB Schreibweise: Rot 0, Grün 128, Blau 255
Hex Schreibweise: #0080FF
Für Marketing und Design ist der Hexcode meist praktischer, weil er kürzer ist und in vielen Tools direkt unterstützt wird.
Hexcode und CMYK
CMYK ist ein Farbraum für den Druck. Er beschreibt Farben als Mischung aus Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz. Für Printprodukte wie Broschüren, Plakate oder Messewände sind CMYK-Werte entscheidend. Digitale Medien wie Websites, Videos oder Social Ads nutzen dagegen RGB und damit auch den Hexcode. Wer eine Kampagne plant, die sowohl digital als auch im Print stattfindet, sollte darauf achten, dass jede Markenfarbe sowohl einen Hexcode für Bildschirmmedien als auch passende CMYK-Werte für den Druck besitzt.
Hexcode und Farbnamen
Viele Programme bieten einfache Farbnamen wie „Rot“, „Blau“ oder „Grün“. Diese Bezeichnungen sind praktisch für grobe Entwürfe, aber sie sind nicht präzise. Ein „Blau“ im einen Tool kann sich deutlich von einem „Blau“ im anderen unterscheiden. Der Hexcode hingegen ist eindeutig. #0044CC bedeutet in jedem Programm dieselbe Farbe. Für eine konsistente Markenführung ist das ein großer Vorteil.
Praxis: Wie man mit Hexcodes arbeitet
Marketing-Verantwortliche müssen keine Farben berechnen, aber sie sollten wissen, wie man mit Hexcodes im Alltag umgeht. Einige einfache Schritte helfen dabei.
Hexcodes aus Brand-Guidelines übernehmen
Der wichtigste Schritt ist, alle relevanten Marken-Hexcode Angaben zentral zu sammeln. Diese finden sich in der Regel in den Brand-Guidelines oder im Corporate Design Manual. Es empfiehlt sich, sie in einer leicht zugänglichen Übersicht zu dokumentieren.
Primärfarbe 1: Blau | Hex: #0044CC
Primärfarbe 2: Dunkelgrau | Hex: #333333
Sekundärfarbe: Hellblau | Hex: #E5F0FF
Akzentfarbe: Orange | Hex: #FF9900
Diese Liste kann im Projektmanagement-Tool, in einem gemeinsamen Dokument oder direkt in einem Styleguide für Video und Social Media hinterlegt werden. So haben alle Beteiligten jederzeit Zugriff.
Hexcodes in Tools eingeben
Nahezu jedes moderne Design- oder Marketing-Tool bietet ein Eingabefeld für Hexcodes. Der Ablauf ist meist ähnlich.
Ein Element wird ausgewählt, etwa ein Button, ein Textfeld oder eine Form.
Im Farbdialog erscheint ein Feld mit einer Raute, in das der Hexcode eingetragen werden kann.
Nach dem Einfügen des Codes ändert sich die Farbe exakt in den gewünschten Markenwert.
Wer regelmäßig mit Grafiken arbeitet, kann sich angewöhnen, die wichtigsten Marken-Hexcode Werte auswendig zu kennen oder sie griffbereit zu halten. So lassen sich kleine Korrekturen schnell selbst vornehmen, ohne jedes Mal eine Designerin oder einen Designer zu beauftragen.
Hexcodes prüfen und kopieren
Es gibt zahlreiche Online-Tools und Browser-Erweiterungen, mit denen sich Farben auf Websites auslesen lassen. Klickt man auf ein Element, zeigt das Tool den zugehörigen Hexcode an. Das ist hilfreich, wenn eine bestimmte Farbe aus einem bestehenden Video-Player, einer Landingpage oder einer Kampagnenseite übernommen werden soll. Auch viele Video- und Bildbearbeitungsprogramme bieten eine Pipette, mit der sich die Farbe eines Pixels aufnehmen und der zugehörige Hexcode anzeigen lässt. So lassen sich beispielsweise Farben aus einem bestehenden Erklärvideo extrahieren, um ergänzende Social Visuals im selben Look zu gestalten.
Typische Fehler im Umgang mit Hexcodes
Beim Arbeiten mit Hexcodes können sich leicht kleine Fehler einschleichen, die jedoch große Auswirkungen auf die Markenwahrnehmung haben. Einige typische Stolpersteine lassen sich mit etwas Aufmerksamkeit vermeiden.
Vertippen bei einzelnen Zeichen: Ein falscher Buchstabe oder eine vertauschte Ziffer kann die Farbe spürbar verändern. Es lohnt sich, Hexcodes lieber zu kopieren und einzufügen, statt sie immer wieder manuell zu tippen.
„Ähnliche“ Farben statt exakter Markenfarben: Manchmal wirkt eine leicht abgewandelte Farbe auf einem bestimmten Bildschirm attraktiver. Für die Markenführung ist es dennoch sinnvoll, beim definierten Hexcode zu bleiben, um langfristig ein konsistentes Bild aufzubauen.
Verwechslung von Hex und anderen Formaten: Einige Tools zeigen Farben als RGB oder in anderen Formaten an. Wer einen Hexcode benötigt, sollte darauf achten, wirklich die richtige Schreibweise zu verwenden, also mit Raute und sechs Stellen.
Gerade bei großen Kampagnen mit vielen Beteiligten ist es hilfreich, die korrekten Hexcodes einmal zentral zu definieren und dann verbindlich zu kommunizieren.
Zusammenarbeit mit Agenturen und Dienstleistern
Eine klare Kommunikation von Hexcodes erleichtert die Zusammenarbeit mit Videoagenturen, Illustrationsstudios und Freelancerinnen erheblich. Bereits im Briefing können Marketing-Verantwortliche festlegen, welche Farben unbedingt verwendet werden sollen.
Ein gutes Briefing enthält zum Beispiel.
Eine Liste der Markenfarben mit Namen und Hexcode
Hinweise, welche Farbe wofür gedacht ist, etwa „Primärfarbe für Hintergründe“, „Akzentfarbe für Call-to-Action“ oder „Sekundärfarbe für Infografiken“
Beispiele für bestehende Videos oder Visuals, in denen diese Hexcodes bereits erfolgreich eingesetzt wurden
Im Feedback können Marketing-Verantwortliche dann gezielt auf diese Angaben zurückkommen.
„Bitte die Diagramme konsequent in unserer Sekundärfarbe mit dem Hexcode #66AAFF darstellen.“
„Die Buttons im Abspann bitte in der Akzentfarbe #FF9900 anlegen, wie in unseren Social Ads.“
So bleibt der visuelle Auftritt über alle Formate hinweg konsistent, vom animierten Erklärvideo über Social Clips bis zu eingebetteten Videos auf der Website.
Fazit: Hexcodes als Schlüssel zu konsistenter Markenkommunikation
Ein Hexcode mag auf den ersten Blick wie eine technische Detailfrage wirken, ist im Alltag von Marketing, Illustration und Videoproduktion jedoch ein zentrales Steuerinstrument. Er beschreibt eine Farbe eindeutig und sorgt dafür, dass Markenfarben in Erklärvideos, Social Ads, Thumbnails, Landingpages und Präsentationen immer gleich wirken. Für Marketing-Verantwortliche bedeutet der souveräne Umgang mit Hexcodes mehr Kontrolle über die visuelle Markenidentität, weniger Abstimmungsaufwand mit Agenturen und Dienstleistern und eine höhere Wiedererkennbarkeit in allen Kanälen. Wer die relevanten Marken-Hexcode Werte kennt, sie konsequent kommuniziert und in den genutzten Tools korrekt einträgt, schafft die Grundlage für eine konsistente, professionelle und vertrauenswürdige Markenwahrnehmung im gesamten digitalen Auftritt.
Häufige Fragen zu „Hexcode"
Ein Hexcode ist ein sechsstelliger Farbcode, der in der digitalen Welt eine ganz bestimmte Farbe beschreibt. Er besteht aus Zahlen und Buchstaben und beginnt meist mit einem Rautezeichen, zum Beispiel #FF5733. So können Designer und Entwickler exakt dieselbe Farbe in verschiedenen Programmen und auf verschiedenen Geräten verwenden.
Hexcodes sorgen dafür, dass deine Markenfarben überall gleich aussehen, egal ob auf Website, Social Media, in Erklärvideos oder Präsentationen. Das stärkt den Wiedererkennungswert und wirkt professionell. Marketingteams können die definierten Hexcodes einfach weitergeben und so ein einheitliches Erscheinungsbild sichern.
Den Hexcode deiner Markenfarbe findest du oft in deinem Styleguide oder Brand Manual, falls dein Unternehmen so etwas nutzt. Alternativ kannst du Grafikprogramme wie Photoshop, Figma oder kostenlose Online Farbpicker verwenden, um aus einem Logo oder Screenshot den exakten Hexcode auszulesen. Auch viele Website Baukästen zeigen dir den Hexcode direkt im Farbeinstellungsfeld an.
In Programmen für Videoproduktion und Animation kannst du bei Formen, Texten und Hintergründen meist direkt einen Hexcode eingeben. So stellst du sicher, dass Figuren, Icons und Hintergründe exakt in deinen Markenfarben erscheinen. Das Ergebnis wirkt professioneller und deine Videos fügen sich nahtlos in dein übriges Marketing ein.
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