Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Inhouse-Produktion einfach erklärt
Inhouse-Produktion bedeutet, Erklärvideos und andere Bewegtbildformate mit eigenem Team statt mit externen Agenturen zu erstellen.
Inhalt
- Begriffserklärung und Grundprinzip
- Typische Einsatzbereiche in Marketing und Kommunikation
- Bestandteile einer Inhouse-Produktion im Video-Bereich
- Vorteile der Inhouse-Produktion
- Herausforderungen und Grenzen
- Praxisnahe Beispiele aus dem Marketing-Alltag
- Wann Inhouse-Produktion sinnvoll ist
- Zusammenspiel von Inhouse und externen Partnern
- Fazit: Inhouse-Produktion als strategische Option im Videomarketing
Unternehmen, die Erklärvideos, Produktfilme oder Social Media Clips einsetzen, stehen häufig vor der Entscheidung, ob sie externe Dienstleister beauftragen oder Inhalte selbst erstellen. In diesem Zusammenhang fällt oft der Begriff Inhouse-Produktion, der für Marketing-Verantwortliche eine zentrale strategische Option darstellt. Wer versteht, was sich dahinter verbirgt, kann Budgets besser planen, Abläufe optimieren und die Qualität der eigenen Videokommunikation gezielt steuern.
Begriffserklärung und Grundprinzip
Unter Inhouse-Produktion versteht man die Erstellung von Medieninhalten innerhalb des eigenen Unternehmens. Im Kontext von Erklärvideos und Videoproduktion bedeutet das, dass Konzeption, Dreh, Animation, Schnitt und Veröffentlichung ganz oder überwiegend durch eigene Mitarbeitende erfolgen. Externe Agenturen oder Freelancer werden dabei höchstens ergänzend eingesetzt, zum Beispiel für Spezialaufgaben wie komplexe 3D-Animationen oder Sprachaufnahmen im Tonstudio.
Im Unterschied zur klassischen Zusammenarbeit mit einer externen Agentur findet die Inhouse-Produktion also mit den Ressourcen statt, die bereits im Unternehmen vorhanden sind oder gezielt aufgebaut werden. Dazu gehören Technik wie Kamera, Licht und Mikrofone, Software für Schnitt und Animation sowie personelle Ressourcen wie Projektleitung, Redaktion, Grafik und Motion Design.
Typische Einsatzbereiche in Marketing und Kommunikation
Die Inhouse-Produktion wird im Marketing vor allem dann interessant, wenn regelmäßig viele Inhalte benötigt werden. Besonders verbreitet ist sie in folgenden Bereichen:
- Erklärvideos für Produkte und Services
Unternehmen erstellen kurze Videos, die Funktionen, Vorteile oder Anwendungsfälle ihrer Produkte verständlich machen. Die Inhalte werden häufig auf der Website, im Vertrieb oder im Kundenservice eingesetzt.
- Social Media Content
Regelmäßige Videoformate für Plattformen wie LinkedIn, Instagram, TikTok oder YouTube, etwa kurze Tutorials, Einblicke hinter die Kulissen oder Statements von Expertinnen und Experten.
- Interne Kommunikation
Onboarding-Videos für neue Mitarbeitende, Schulungsvideos für Software oder Prozesse und Botschaften der Geschäftsführung, die intern geteilt werden.
- Event- und Messekommunikation
Teaser-Videos für Veranstaltungen, Recap-Clips nach Messen oder Videoeinladungen an Kundinnen und Kunden.
In all diesen Szenarien ermöglicht die Inhouse-Produktion eine flexible und oft schnellere Umsetzung, da keine externen Abstimmungsprozesse notwendig sind und Inhalte kurzfristig angepasst werden können.
Bestandteile einer Inhouse-Produktion im Video-Bereich
Damit eine Inhouse-Produktion im Bereich Erklärvideo und Videoproduktion funktioniert, müssen mehrere Bausteine sinnvoll zusammenspielen. Diese lassen sich grob in drei Bereiche einteilen: Strategie, Personal und Technik.
Strategie und Prozesse
Zu einer funktionierenden Inhouse-Produktion gehört zunächst eine klare Ausrichtung. Marketing-Verantwortliche sollten definieren:
- Ziele
Sollen Leads generiert, Markenbekanntheit gesteigert oder interne Prozesse unterstützt werden?
- Zielgruppen
Wer soll die Videos sehen, welche Fragen oder Probleme haben diese Personen und in welcher Situation konsumieren sie die Inhalte?
- Content-Formate
Zum Beispiel animierte Erklärvideos, Interviewformate, Screenrecordings für Software-Demos oder kurze Clips für Social Media.
- Workflows
Wie läuft ein Videoprojekt ab? Wer gibt das Briefing, wer schreibt das Skript, wer gibt die finale Freigabe?
Ein klar definierter Produktionsprozess hilft, wiederkehrende Aufgaben zu standardisieren. So können regelmäßig Inhalte entstehen, ohne jedes Mal bei null zu beginnen.
Rollen und Aufgaben im Team
Für eine effiziente Inhouse-Produktion müssen nicht zwingend große Teams vorhanden sein, wohl aber klar definierte Rollen. In der Praxis lassen sich viele Aufgaben kombinieren, besonders in kleineren Marketingabteilungen.
- Projektleitung / Produktion
Verantwortlich für Planung, Timings, Budgets und Abstimmung mit internen Stakeholdern wie Produktmanagement oder Vertrieb.
- Konzeption und Redaktion
Entwickelt Videoideen, schreibt Skripte, erstellt Storyboards und achtet auf Verständlichkeit sowie Markenbotschaft.
- Design und Illustration
Gestaltet Grafiken, Icons und Layouts, die zu Corporate Design und Markenauftritt passen.
- Motion Design und Animation
Setzt Grafiken in Bewegung, animiert Figuren, Texte und Übergänge, insbesondere bei Erklärvideos.
- Kamera und Ton
Plant und realisiert Drehs, kümmert sich um Bildgestaltung, Licht und sauberen Ton.
- Schnitt und Postproduktion
Montiert das Material, ergänzt Musik, Soundeffekte, Untertitel und erstellt finale Formate für verschiedene Kanäle.
In vielen Unternehmen übernimmt eine Person mehrere dieser Aufgaben. Ein Marketing Manager kann zum Beispiel sowohl Projektleitung als auch Skripterstellung und teilweise Schnitt verantworten, während eine Designerin sich um Grafiken und Animationen kümmert. Entscheidend ist, dass die Aufgaben klar verteilt und zeitlich planbar sind.
Technische Ausstattung und Software
Die notwendige Technik für eine Inhouse-Produktion hängt vom gewünschten Qualitätsniveau und den Formaten ab. Grundsätzlich lassen sich drei Bereiche unterscheiden:
- Aufnahme
Kamera oder Smartphone mit guter Videoqualität, Stativ, Lichtquellen sowie externe Mikrofone für sauberen Ton. Für Screencasts wird passende Software zum Aufzeichnen von Bildschirm und Ton benötigt.
- Bearbeitung
Videoschnittprogramme, Animationssoftware für Motion Design und Tools zur Audiobearbeitung. Für einfache Social Media Clips reichen oft Einsteigerlösungen, für aufwändigere Erklärvideos sind professionelle Tools sinnvoll.
- Veröffentlichung
Plattformen wie YouTube, LinkedIn oder interne Videoplattformen sowie Tools für Planung und Auswertung der Performance, etwa Social Media Management Systeme oder Webanalyse.
Die Investition in Technik für die Inhouse-Produktion muss nicht von Anfang an maximal sein. Viele Unternehmen starten mit einer schlanken Grundausstattung und bauen diese nach Bedarf aus, sobald Routinen und Formate sich etabliert haben.
Vorteile der Inhouse-Produktion
Für Marketing-Verantwortliche bietet die Inhouse-Produktion eine Reihe von Vorteilen, die sowohl Kosten als auch Flexibilität und Markenführung betreffen.
Schnellere Umsetzung und hohe Flexibilität
Wenn Konzeption und Umsetzung im eigenen Haus liegen, lassen sich Inhalte oft deutlich schneller erstellen. Änderungen an Skripten, Grafiken oder Schnitten können kurzfristig erfolgen, ohne externe Abstimmungsrunden. Das ist besonders hilfreich bei:
- aktuellen Themen
Reaktionen auf Markttrends, Produktupdates oder Branchennews lassen sich zeitnah in Videoformate übersetzen.
- A/B-Tests
Varianten von Thumbnails, Intros oder Call to Actions können ohne großen Mehraufwand getestet werden.
- laufenden Kampagnen
Inhalte können während einer Kampagne angepasst werden, wenn erste Ergebnisse zeigen, welche Botschaften besser funktionieren.
Besseres Markenverständnis
Mitarbeitende im Unternehmen kennen Produkte, Zielgruppen und Tonalität der Marke meist sehr genau. Eine Inhouse-Produktion profitiert von diesem Wissen, da es direkt in Konzeption und Umsetzung einfließt. So wird es leichter, Videos zu erstellen, die wirklich zur Marke passen, typische Kundensituationen abbilden und authentische Einblicke geben.
Planbare Kosten bei hoher Content-Frequenz
Wenn regelmäßig viele Videos gebraucht werden, kann sich eine Inhouse-Produktion wirtschaftlich lohnen. Statt jedes Video einzeln bei einer Agentur zu beauftragen, werden die laufenden Kosten für Personal und Technik auf eine größere Menge an Inhalten verteilt. Dadurch sinkt der durchschnittliche Stückpreis pro Video, insbesondere bei Formaten, die sich wiederholen, etwa monatliche Produktupdates oder Serien auf Social Media.
Know-how Aufbau im Unternehmen
Mit jeder produzierten Episode wächst das interne Wissen über Videostrategie, Storytelling, Bildsprache und Performance-Auswertung. Die Inhouse-Produktion wird so zu einem Lernfeld, in dem das Marketingteam Kompetenzen aufbaut, die auch in anderen Bereichen nützlich sind, etwa bei Präsentationen, Webinaren oder Live-Events.
Herausforderungen und Grenzen
Trotz der Vorteile ist die Inhouse-Produktion kein Selbstläufer. Es gibt typische Herausforderungen, die Marketing-Verantwortliche im Blick behalten sollten.
Ressourcenbedarf und Zeitaufwand
Videoproduktion braucht Zeit. Skripte müssen geschrieben, Storyboards erstellt, Illustrationen vorbereitet, Drehs organisiert und Schnitte abgestimmt werden. Wenn die Inhouse-Produktion zusätzlich zum Tagesgeschäft läuft, kann es schnell zu Engpässen kommen. Besonders in Phasen mit vielen Kampagnen oder Produktlaunches besteht die Gefahr, dass Projekte sich verzögern oder Qualitätsabstriche gemacht werden müssen.
Anfangsinvestitionen in Technik und Schulung
Auch wenn Basis-Equipment heute relativ erschwinglich ist, fallen für eine solide Inhouse-Produktion dennoch Anschaffungen an. Dazu kommen Schulungen oder Einarbeitungszeit für Mitarbeitende, die neue Tools und Workflows erlernen müssen. Diese Anfangsinvestitionen zahlen sich in der Regel erst mittel- bis langfristig aus, wenn regelmäßig produziert wird.
Qualität und Professionalität
Nicht jede Marketingabteilung verfügt von Beginn an über Erfahrung in Animation, Storytelling oder Bildgestaltung. Eine Inhouse-Produktion kann anfangs handwerkliche Schwächen aufweisen, etwa unruhige Kameraführung, unklare Botschaften oder uninspiriertes Design. Hier ist es wichtig, realistische Erwartungen zu haben und schrittweise Verbesserungen einzuplanen, statt sofort mit aufwändigen Imagefilmen zu starten.
Abhängigkeit von einzelnen Personen
Häufig hängt die Inhouse-Produktion stark von wenigen Schlüsselpersonen ab, zum Beispiel einer besonders versierten Designerin oder einem Mitarbeitenden mit Videoerfahrung. Fällt diese Person aus oder verlässt das Unternehmen, entsteht schnell eine Lücke. Deshalb ist es sinnvoll, Wissen zu dokumentieren, Prozesse zu beschreiben und möglichst mehrere Personen in Kernaufgaben einzuarbeiten.
Praxisnahe Beispiele aus dem Marketing-Alltag
Um die Möglichkeiten der Inhouse-Produktion greifbar zu machen, hilft ein Blick auf typische Anwendungsszenarien in Unternehmen verschiedener Größen.
Beispiel 1: Erklärvideos für ein Softwareprodukt
Ein B2B Softwareanbieter möchte Kundinnen und Kunden besser erklären, wie bestimmte Funktionen genutzt werden. Statt für jedes Erklärvideo eine Agentur zu beauftragen, entscheidet sich das Unternehmen für eine Inhouse-Produktion mit folgenden Schritten:
- Ein Marketingmitarbeiter erstellt kurze Skripte in Form von Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
- Mit einer Screenrecording-Software werden die Funktionen direkt in der Anwendung aufgenommen.
- Eine Designerin ergänzt Intro-Grafiken im Corporate Design und sorgt für ein einheitliches Look & Feel.
- Im Schnitt werden Sprechertext, Bildschirmaufnahmen und Hinweise in Form von Texteinblendungen kombiniert.
Das Ergebnis sind kurze, klare Tutorials, die auf der Website, im Help Center und im Onboarding eingesetzt werden. Neue Funktionen können schnell ergänzt werden, da der Prozess intern eingespielt ist.
Beispiel 2: Social Media Serie für ein Industrieunternehmen
Ein mittelständisches Industrieunternehmen möchte auf LinkedIn und Instagram sichtbarer werden. Die Marketingabteilung etabliert eine Inhouse-Produktion für eine wiederkehrende Serie, in der Mitarbeitende wöchentlich Einblicke in Projekte geben:
- Einmal im Monat wird ein halber Tag reserviert, um mehrere kurze Interviews zu drehen.
- Eine Person aus dem Marketing kümmert sich um Fragen, Kamera und Ton.
- Im Anschluss werden die Clips geschnitten, mit Untertiteln versehen und mit einem einheitlichen Vorspann ausgestattet.
- Die fertigen Videos werden im Redaktionsplan eingeplant und regelmäßig veröffentlicht.
Durch diesen gebündelten Ansatz entstehen mit begrenztem Aufwand kontinuierlich Inhalte, die die Marke nahbar machen und gleichzeitig Fachkompetenz zeigen.
Beispiel 3: Animierte Erklärvideos für ein Start-up
Ein Start-up im Gesundheitsbereich möchte komplexe Sachverhalte verständlich erklären. Für klassische Imagefilme fehlen Budget und Zeit, daher setzt das Team auf eine schlanke Inhouse-Produktion mit Fokus auf Animation:
- Eine Person mit Designhintergrund entwickelt einfache Illustrationen und Icons im Corporate Design.
- Kurze Skripte werden gemeinsam mit der Geschäftsführung erstellt, um Fachinhalte korrekt und verständlich zu formulieren.
- Mit einer Animationssoftware werden die Elemente zu kurzen Erklärvideos kombiniert.
- Die Sprachaufnahmen erfolgen zunächst intern, später wird bei Bedarf ein professioneller Sprecher hinzugebucht.
So können nach und nach mehrere Erklärvideos entstehen, die auf der Website, in Präsentationen und im Vertrieb eingesetzt werden, ohne jedes Mal eine externe Produktion zu beauftragen.
Wann Inhouse-Produktion sinnvoll ist
Nicht jede Organisation profitiert im gleichen Maß von einer Inhouse-Produktion. Ein Blick auf einige Entscheidungskriterien hilft bei der Einschätzung.
Hoher Bedarf an regelmäßigem Content
Je häufiger Videos benötigt werden, desto eher lohnt sich der Aufbau interner Kapazitäten. Unternehmen, die nur gelegentlich einen Imagefilm oder eine große Kampagne umsetzen, sind mit externen Dienstleistern meist besser beraten. Wer jedoch laufend Tutorials, Produktupdates oder Social Media Clips produziert, kann durch eine Inhouse-Produktion langfristig effizienter arbeiten.
Bereits vorhandene Kreativressourcen
Unternehmen, die bereits über ein starkes Designteam, Content-Redakteure oder technikaffine Mitarbeitende verfügen, haben einen klaren Startvorteil. Hier kann die Inhouse-Produktion oft mit überschaubarem Zusatzaufwand aufgebaut werden, indem vorhandene Fähigkeiten gezielt erweitert und mit passenden Tools ergänzt werden.
Strategische Bedeutung von Video
Wenn Video ein zentraler Baustein der Marketing- und Kommunikationsstrategie ist, spricht viel dafür, Wissen und Steuerung im eigenen Haus zu behalten. Die Inhouse-Produktion ermöglicht dann eine engere Verzahnung mit Kampagnenplanung, Produktentwicklung und Vertrieb, da alle Beteiligten nah am Geschehen sind und schnell reagieren können.
Bereitschaft zur kontinuierlichen Verbesserung
Eine Inhouse-Produktion entwickelt sich über die Zeit. Die ersten Videos sind oft noch einfach gehalten, werden aber mit jedem Projekt besser. Unternehmen, die bereit sind, schrittweise zu lernen, Feedback auszuwerten und Prozesse anzupassen, können so ein leistungsfähiges internes Produktionssystem aufbauen.
Zusammenspiel von Inhouse und externen Partnern
In der Praxis ist die Entscheidung selten strikt entweder oder. Viele Unternehmen kombinieren interne und externe Ressourcen, um das Beste aus beiden Welten zu nutzen. Eine sinnvolle Aufteilung kann so aussehen:
- Inhouse-Produktion für Serienformate und Standardinhalte
Regelmäßige Tutorials, Social Media Clips oder interne Schulungsvideos werden intern erstellt, da hier Geschwindigkeit und Nähe zur Zielgruppe besonders wichtig sind.
- Externe Unterstützung für Leuchtturmprojekte
Aufwändige Imagefilme, groß angelegte Kampagnenvideos oder technisch sehr komplexe Animationen werden an spezialisierte Agenturen vergeben, die entsprechendes Know-how und Kapazitäten mitbringen.
- Hybride Modelle
Konzeption und Grundidee entstehen intern, Teile der Umsetzung wie Illustration, Sprecheraufnahmen oder Feinschnitt werden extern ergänzt. Die Steuerung bleibt dabei in der Hand des internen Teams.
So kann die Inhouse-Produktion als strategische Basis dienen, die bei Bedarf flexibel durch externe Expertise erweitert wird.
Fazit: Inhouse-Produktion als strategische Option im Videomarketing
Für Marketing-Verantwortliche bietet die Inhouse-Produktion im Bereich Erklärvideo und Videoproduktion eine attraktive Möglichkeit, Inhalte schneller, näher an der Marke und langfristig oft kosteneffizienter zu erstellen. Sie erfordert jedoch klare Prozesse, definierte Rollen, passende Technik und die Bereitschaft, in Kompetenzen zu investieren. Wer regelmäßig Video-Content benötigt, von Social Media Clips über animierte Erklärvideos bis hin zu internen Schulungen, kann durch eine gut organisierte Inhouse-Produktion die eigene Kommunikationsfähigkeit deutlich stärken. Entscheidend ist, die eigenen Ziele, Ressourcen und Qualitätsansprüche realistisch einzuschätzen und gegebenenfalls mit externen Partnern zusammenzuarbeiten, wo dies sinnvoll ist. So wird die Inhouse-Produktion nicht zu einer Belastung, sondern zu einem wirksamen Instrument, um komplexe Inhalte verständlich aufzubereiten, Markenbotschaften konsistent zu vermitteln und im Alltag des Marketings flexibel auf neue Anforderungen reagieren zu können.
Häufige Fragen zu „Inhouse-Produktion"
Inhouse-Produktion bedeutet, dass Sie Erklärvideos mit eigenen Mitarbeitenden und Ressourcen im Unternehmen erstellen. Statt eine Agentur zu beauftragen, übernimmt Ihr Team Konzeption, Dreh oder Animation sowie die Nachbearbeitung. Sie behalten so die volle Kontrolle über Inhalte, Stil und Abläufe.
Mit Inhouse-Produktion reagieren Sie schneller auf neue Themen, weil keine Abstimmung mit externen Dienstleistern nötig ist. Sie sparen mittelfristig Kosten, wenn regelmäßig viele Videos entstehen. Außerdem bauen Sie internes Know-how auf und können Ihre Markenbotschaft konsistent über alle Formate hinweg umsetzen.
Für einfache Erklärvideos reichen meist ein leistungsfähiger Rechner, eine Schnitt oder Animationssoftware und gutes Mikrofon oder Sprecheraufnahme. Für Realfilm sind zusätzlich Kamera, Licht und Ton wichtig. Oft starten Unternehmen mit Basis-Equipment und erweitern es, sobald sich die Inhouse-Produktion bewährt.
Ja, mit klaren Vorlagen, einfachen Tools und etwas Einarbeitung können auch Einsteiger starten. Viele Programme bieten vorgefertigte Animationsstile und intuitive Bedienoberflächen. Sinnvoll ist es, anfangs kleine Projekte umzusetzen und sich bei Bedarf punktuell Unterstützung durch externe Profis zu holen.
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Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.
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