Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Keying einfach erklärt
Keying ist eine Videotechnik, mit der Hintergründe entfernt und Motive für Erklärvideos flexibel in neue Szenen eingefügt werden.
Inhalt
- Grundprinzip: Was beim Keying wirklich passiert
- Warum Keying für Marketing und Erklärvideos so wichtig ist
- Typische Einsatzbereiche von Keying in der Praxis
- Wie Keying technisch funktioniert in verständlicher Form
- Voraussetzungen für gutes Keying beim Dreh
- Keying in Kombination mit Animation und Illustration
- Typische Herausforderungen und wie Agenturen damit umgehen
- Wie Marketing-Verantwortliche Keying im Briefing nutzen können
- Abgrenzung zu verwandten Techniken
- Fazit: Warum sich der Blick auf Keying für Marketing lohnt
In der modernen Videoproduktion begegnet Marketing-Verantwortlichen immer wieder ein Begriff, der zunächst technisch klingt, aber für professionelle Erklärvideos und Kampagnenfilme enorm wichtig ist: Keying. Wer versteht, was sich dahinter verbirgt und wie es funktioniert, kann bessere Briefings schreiben, Angebote realistischer einschätzen und kreativer mit Videoideen umgehen. Im Kern geht es beim Keying darum, bestimmte Bildbereiche gezielt zu entfernen, um sie durch andere Inhalte zu ersetzen. Das ist die Grundlage für viele Effekte, die wir aus Werbung, Social Media Clips oder Erklärvideos kennen.
Grundprinzip: Was beim Keying wirklich passiert
Keying ist ein Verfahren in der Videoproduktion, bei dem eine bestimmte Farbe oder ein bestimmter Helligkeitsbereich aus einem Bild herausgefiltert wird. Dieser Bereich wird transparent gemacht und kann anschließend mit einem anderen Bild, einer Animation oder einer Grafik gefüllt werden. Die Person oder das Objekt im Vordergrund bleibt sichtbar, der Hintergrund wird ausgetauscht.
Oft wird Keying mit der bekannten Technik des Greenscreens gleichgesetzt. Das ist verständlich, denn der grüne Hintergrund ist die am weitesten verbreitete Variante. Technisch gesehen ist der Greenscreen aber nur ein Spezialfall. Entscheidend ist nicht die Farbe selbst, sondern die Idee, eine möglichst einheitliche Fläche zu haben, die sich klar von Personen, Kleidung und Requisiten abhebt.
Einfach formuliert: Beim Keying sagt man der Software: „Alles, was genau diese Farbe hat, soll verschwinden. Alles andere bleibt.“
Warum Keying für Marketing und Erklärvideos so wichtig ist
Für Marketing-Verantwortliche ist Keying kein technisches Detail, sondern ein Werkzeug, das direkt Einfluss auf die Wirkung von Videos hat. Es ermöglicht, Inhalte flexibel anzupassen, Kosten zu senken und Markenbotschaften präzise zu inszenieren.
Flexibilität bei Hintergründen und Szenarien
Mit Keying können Sie denselben Dreh für unterschiedliche Szenarien nutzen. Eine Person wird einmal vor einem Greenscreen aufgenommen und später in verschiedene Umgebungen eingesetzt. So lassen sich zum Beispiel:
- Erklärvideos in einem virtuellen Büro, einem Labor oder einer Produktionshalle darstellen, ohne diese Orte real besuchen zu müssen
- Produktvideos mit wechselnden Stimmungen versehen, etwa mit einem hellen, freundlichen Hintergrund für eine B2C Kampagne und einem reduzierten, sachlichen Look für B2B
- Sprachversionen eines Videos mit unterschiedlichen grafischen Hintergründen kombinieren, ohne jedes Mal komplett neu drehen zu müssen
Kosteneffizienz in der Produktion
Auch wirtschaftlich spielt Keying eine wichtige Rolle. Anstatt mehrere reale Sets zu bauen oder Locations zu mieten, wird eine Szene einmal vor einem einfarbigen Hintergrund aufgenommen. Die Umgebung entsteht digital. Für Kampagnen mit mehreren Varianten oder wiederkehrenden Formaten kann das die Produktionskosten deutlich reduzieren.
Gleichzeitig lässt sich der Look eines Videos im Nachhinein anpassen. Wenn sich das Corporate Design ändert, können Hintergründe, Farben und grafische Elemente ausgetauscht werden, ohne jedes Mal neu drehen zu müssen. Keying macht Videos langfristig flexibler und besser anpassbar an neue Marketingziele.
Markenauftritt und Corporate Design
Der Hintergrund eines Videos ist ein wichtiger Träger der Markenidentität. Durch Keying lassen sich Logos, Hausfarben, Icons und Illustrationen nahtlos in den Hintergrund integrieren. So kann eine Person scheinbar vor einer dynamischen Infografik stehen, neben animierten Diagrammen sprechen oder sich vor einem abstrahierten Markenraum bewegen.
Gerade im Bereich Erklärvideo passt sich der Hintergrund per Keying der Story an. Wenn im Video über einen Kundenprozess gesprochen wird, können Schritt für Schritt passende Illustrationen hinter der sprechenden Person erscheinen. Das macht komplexe Inhalte anschaulich und stärkt gleichzeitig den Wiedererkennungswert der Marke.
Typische Einsatzbereiche von Keying in der Praxis
Keying ist in der Videoproduktion weit verbreitet und taucht in vielen Formaten auf, oft ohne dass Zuschauer es bewusst bemerken.
Erklärvideos mit Moderatorin oder Moderator
Ein häufiges Szenario im Marketing: Eine Person spricht direkt in die Kamera und erklärt ein Produkt, einen Service oder einen Prozess. Statt in einem echten Büro wird diese Person vor einem Greenscreen aufgenommen. Später wird sie per Keying in eine gestaltete Umgebung gesetzt:
- Ein reduzierter, heller Hintergrund mit Icons und kurzen Texten
- Eine animierte Oberfläche, die eine Software oder App symbolisiert
- Eine stilisierte Stadt, Fabrik oder Logistikkette, passend zum Thema
So entsteht ein professioneller, klar strukturierter Look, der Inhalte in den Mittelpunkt stellt und gleichzeitig die Marke sichtbar macht.
Produkt- und Imagefilme
Auch bei Produktvideos wird Keying genutzt, um Produkte optisch freizustellen und in neue Welten zu setzen. Ein Gerät kann zum Beispiel zunächst vor einem neutralen Hintergrund gefilmt werden. Anschließend wird der Hintergrund entfernt und durch eine animierte Umgebung ersetzt, die typische Nutzungssituationen zeigt oder besondere Funktionen hervorhebt.
In Imagefilmen können Sprecherinnen und Sprecher scheinbar vor großen Projektionen stehen, in Datenwelten eintauchen oder durch eine Markenwelt geführt werden. All das basiert oft auf Keying in Kombination mit Animation und Motion Design.
Social Media Content und Kampagnen
Gerade für Social Media spielt Keying eine wichtige Rolle, weil Inhalte schnell produziert und oft variiert werden müssen. Ein Creator oder eine Markenbotschafterin kann in kurzer Zeit mehrere Versionen desselben Videos aufnehmen. Später werden Hintergründe, Farben und Einblendungen per Keying an verschiedene Plattformen, Zielgruppen oder Sprachen angepasst. Das steigert die Effizienz und ermöglicht A/B Tests mit unterschiedlichen visuellen Ansätzen.
Wie Keying technisch funktioniert in verständlicher Form
Auch wenn Marketing-Verantwortliche die technischen Details nicht im Detail beherrschen müssen, hilft ein grundlegendes Verständnis, um Produktionsentscheidungen besser einordnen zu können.
Auswahl einer Schlüssel-Farbe
Beim klassischen Keying wird eine Schlüsselfarbe definiert, meist ein sehr kräftiges Grün oder Blau. Dieses Grün taucht im Idealfall nur im Hintergrund auf und nicht in Kleidung, Hauttönen oder Requisiten. Die Software sucht im Bild alle Pixel, die dieser Schlüsselfarbe entsprechen. Diese Pixel werden transparent gemacht.
Die Person oder das Objekt im Vordergrund bleibt bestehen, weil deren Farben sich deutlich von der Hintergrundfarbe unterscheiden. In der Videobearbeitung sieht man dann eine freigestellte Person vor einem transparenten Raster. An dieser Stelle kann ein neuer Hintergrund eingefügt werden.
Feineinstellungen für ein sauberes Ergebnis
In der Praxis ist Keying mehr als nur „Farbe wegnehmen“. Professionelle Software bietet zahlreiche Regler und Optionen, um das Ergebnis zu verfeinern:
- Kantenglättung: Übergänge zwischen Vordergrund und Hintergrund werden weich gezeichnet, damit keine harten Kanten entstehen
- Spill-Entfernung: Farbstiche, die vom grünen Hintergrund auf Kleidung oder Haut reflektiert werden, werden reduziert
- Transparenz-Anpassung: Halbdurchsichtige Bereiche, etwa Haare oder Glas, werden so behandelt, dass sie natürlich wirken
- Rauschreduktion: Unregelmäßigkeiten im Hintergrund, etwa Schatten oder Falten, werden ausgeglichen
Ein sauberes Keying erkennt man daran, dass die Person oder das Objekt natürlich in die neue Umgebung eingebettet wirkt, ohne sichtbare Ränder, Farbfehler oder Flimmern.
Voraussetzungen für gutes Keying beim Dreh
Die Qualität des Keying wird nicht erst in der Nachbearbeitung entschieden, sondern schon am Set. Wer als Marketing-Verantwortliche oder Verantwortlicher einen Dreh begleitet, kann mit einigen Grundregeln dafür sorgen, dass die spätere Bearbeitung reibungslos verläuft.
Gleichmäßig ausgeleuchteter Hintergrund
Der Hintergrund muss möglichst gleichmäßig ausgeleuchtet sein. Helle Flecken, Schatten oder Falten erschweren das Keying, weil die Software nicht mehr nur eine Farbe, sondern viele leicht unterschiedliche Farbtöne entfernen muss. Ein professionelles Set nutzt deshalb spezielle Flächen und Lichtquellen, um eine homogene Fläche zu erzeugen.
Abstand zwischen Person und Hintergrund
Zwischen Person und Hintergrund sollte ein gewisser Abstand liegen. So wird verhindert, dass der Hintergrund auf die Person abfärbt und grüne oder blaue Reflexionen auf Schultern, Haaren oder im Gesicht entstehen. Je sauberer dieser Abstand eingehalten wird, desto leichter gelingt das spätere Keying.
Geeignete Kleidung und Requisiten
Ein häufiger Stolperstein im Marketing-Alltag: Eine Person trägt Kleidung, die der Hintergrundfarbe ähnelt. Bei einem Greenscreen sind grüne Krawatten, Kleider oder Accessoires problematisch, weil sie beim Keying ebenfalls transparent werden würden. Daher wird vor dem Dreh abgestimmt, welche Farben geeignet sind. Auch sehr glänzende Materialien können schwierig sein, weil sie die Hintergrundfarbe spiegeln.
Auflösung und Bildqualität
Je höher die Bildqualität, desto sauberer lässt sich Keying umsetzen. Starke Kompression, Rauschen oder Unschärfen erschweren die Trennung von Vordergrund und Hintergrund. Für professionelle Erklärvideos und Kampagnenfilme wird daher in der Regel mit hochwertigem Kameraequipment und geeigneten Codecs gearbeitet, um später mehr Spielraum in der Postproduktion zu haben.
Keying in Kombination mit Animation und Illustration
Für viele Erklärvideos werden reale Aufnahmen mit animierten Elementen kombiniert. Keying ist hier die Brücke zwischen beiden Welten. Es ermöglicht, Menschen glaubwürdig in illustrierte oder animierte Umgebungen zu integrieren.
Person vor animierter Infowelt
Ein typisches Beispiel: Eine Expertin erklärt einen komplexen Prozess. Sie wird vor einem Greenscreen aufgenommen. In der Nachbearbeitung wird der Hintergrund über Keying entfernt und durch animierte Grafiken ersetzt, die den Prozess visualisieren. Die Sprecherin kann sich dabei so positionieren, dass sie scheinbar auf Elemente im Hintergrund zeigt oder sich neben wichtigen Kennzahlen befindet.
Illustrative Markenwelten
Viele Marken arbeiten mit einem charakteristischen Illustrationsstil. Durch Keying können reale Personen in diese gestalteten Welten integriert werden. So entsteht ein eigenständiger Look, der sich von klassischen Studioaufnahmen abhebt. Die Marke wirkt moderner, digitaler und kreativer, ohne auf echte Menschen als Identifikationsfiguren zu verzichten.
Typische Herausforderungen und wie Agenturen damit umgehen
In der Zusammenarbeit mit Produktionsfirmen oder Agenturen tauchen im Zusammenhang mit Keying immer wieder ähnliche Fragen und Herausforderungen auf. Ein grundlegendes Verständnis hilft, Angebote realistisch einzuschätzen und Missverständnisse zu vermeiden.
Aufwand und Kosten
Keying kann je nach Projekt sehr unterschiedlich aufwendig sein. Ein einfaches Interview mit ruhiger Kamera und sauber ausgeleuchtetem Hintergrund lässt sich relativ schnell freistellen. Komplexe Szenen mit viel Bewegung, feinen Haarstrukturen, Requisiten oder mehreren Personen benötigen mehr Zeit und Erfahrung in der Nachbearbeitung. Bei der Budgetplanung lohnt es sich, früh zu klären, wie aufwendig das Keying und die Gestaltung der Hintergründe werden sollen.
Realismus versus stilisierte Darstellung
Manche Marken wünschen sich möglichst realistische Hintergründe, etwa ein virtuelles Büro, das wie eine echte Umgebung wirkt. Andere bevorzugen stilisierte, grafische Hintergründe. Je realistischer die Umgebung, desto genauer müssen Licht, Perspektive und Schatten an die reale Aufnahme angepasst werden. Keying ist in beiden Fällen die Grundlage, aber der gestalterische und technische Aufwand im Anschluss unterscheidet sich deutlich.
Abstimmung zwischen Dreh und Postproduktion
Ein gutes Ergebnis entsteht, wenn schon vor dem Dreh klar ist, wie das finale Video aussehen soll. Dann kann die Kamera so positioniert werden, dass sie zur späteren virtuellen Umgebung passt. Bewegungen, Gesten und Blickrichtungen werden so geplant, dass sie mit den späteren Einblendungen harmonieren. Keying ist hier ein Teil einer durchdachten Gesamtplanung, nicht nur ein Effekt, der am Ende „irgendwie“ angewendet wird.
Wie Marketing-Verantwortliche Keying im Briefing nutzen können
Für die Zusammenarbeit mit Agenturen oder Videoproduktionsfirmen ist es hilfreich, den Begriff Keying bewusst im Briefing zu verwenden. So wird deutlicher, welche Art von Look und Flexibilität Sie sich wünschen.
Konkrete Formulierungen für Briefings
Wunsch nach flexibel austauschbaren Hintergründen: „Wir möchten die Sprecherin vor einem Greenscreen drehen, damit wir per Keying unterschiedliche Hintergründe für verschiedene Zielgruppen einsetzen können.“
Kombination mit Animation: „Die reale Person soll per Keying in eine animierte Infowelt integriert werden, in der Diagramme und Icons hinter ihr erscheinen.“
Corporate Design im Hintergrund: „Bitte nutzen Sie Keying, um unsere Sprecher vor einem Hintergrund zu platzieren, der unsere Hausfarben, Icons und das Logo subtil integriert.“
Fragen, die Sie an die Produktion stellen können
- Welche Kleidung und Farben sind für den Dreh vor dem Greenscreen geeignet
- Wie viel zusätzlichen Aufwand bedeutet das Keying in der Postproduktion für dieses Projekt
- Welche kreativen Möglichkeiten sehen Sie, Keying mit Animation oder Illustration zu verbinden
- Wie flexibel können wir Hintergründe später austauschen, falls sich Inhalte oder Corporate Design ändern
Abgrenzung zu verwandten Techniken
Keying wird manchmal mit anderen Begriffen aus der Videoproduktion vermischt. Eine klare Einordnung hilft, Missverständnisse zu vermeiden.
Keying und Compositing
Compositing bezeichnet allgemein das Zusammenfügen verschiedener Bildebenen zu einem Gesamtbild. Keying ist eine Technik innerhalb dieses Prozesses. Zuerst wird per Keying der Hintergrund entfernt, anschließend werden Vordergrund, Hintergrund, Grafiken und Effekte im Compositing zusammengeführt.
Keying und Motion Tracking
Beim Motion Tracking werden Bewegungen im Bild analysiert, zum Beispiel die Kamerafahrt oder die Bewegung eines Objekts. So können Grafiken oder Texte an diese Bewegung gekoppelt werden. Keying entfernt den Hintergrund, Motion Tracking sorgt dafür, dass eingefügte Elemente sich natürlich mitbewegen. Zusammen ermöglichen sie dynamische Szenen, in denen Personen sich vor bewegten, animierten Hintergründen befinden.
Fazit: Warum sich der Blick auf Keying für Marketing lohnt
Keying ist mehr als ein technischer Fachbegriff aus der Videoproduktion. Es ist ein kreatives Werkzeug, das Erklärvideos, Produktfilme und Kampagneninhalte flexibler, markengerechter und wirtschaftlicher macht. Wer die Grundidee versteht, kann in Briefings klarer formulieren, welche Art von Hintergründen, Animationen und Kombinationen aus realer Person und digitaler Welt gewünscht sind. Gleichzeitig hilft das Wissen um Keying dabei, Produktionsaufwand und Budgets realistischer einzuschätzen. Für Marketing-Verantwortliche eröffnet sich damit ein größerer Gestaltungsspielraum: Eine Person muss nicht mehr an einem echten Ort stehen, um glaubwürdig darüber zu sprechen. Sie kann vor einer eigens gestalteten Markenwelt auftreten, in animierte Datenräume eintauchen oder neben erklärenden Illustrationen stehen, die genau das sichtbar machen, was die Zielgruppe verstehen soll. Keying bildet die technische Grundlage für diese Freiheit und macht Videoinhalte anpassbar an unterschiedliche Kanäle, Zielgruppen und zukünftige Anpassungen. Wer dieses Prinzip einmal verstanden hat, erkennt in vielen modernen Videos die Spuren von Keying und kann dieses Wissen gezielt nutzen, um eigene Erklärvideos und Marketingproduktionen strategisch und gestalterisch weiterzuentwickeln.
Häufige Fragen zu „Keying"
Keying ist eine Technik, bei der ein bestimmter Farbton im Video, meist ein grüner oder blauer Hintergrund, digital entfernt wird. So kann die gefilmte Person oder ein Objekt freigestellt und vor einen beliebigen neuen Hintergrund gesetzt werden. Diese Methode wird häufig in Erklärvideos, Newsformaten und im Film eingesetzt.
Ein Greenscreen bietet eine sehr klare, einheitliche Farbe, die in Hauttönen und Kleidung selten vorkommt. Dadurch kann die Software den grünen Hintergrund leicht erkennen und entfernen, ohne wichtige Bildteile zu beschädigen. Das Ergebnis ist ein sauberes Freistellen der Personen oder Objekte für den Einsatz in Erklärvideos.
Mit Keying können Sie Sprecherinnen und Sprecher flexibel in animierte Welten, Grafiken oder Produktansichten integrieren. So wirken Inhalte moderner, lebendiger und lassen sich besser auf verschiedene Kampagnen oder Zielgruppen anpassen. Außerdem spart man oft Kosten für aufwendige reale Sets und Drehorte.
Für professionelles Keying sind ein guter, gleichmäßig ausgeleuchteter Greenscreen und eine solide Kamera hilfreich. Viele Schnittprogramme und sogar einige kostengünstige oder kostenlose Tools bieten bereits integrierte Keying Funktionen. Für hochwertige Marketingvideos lohnt sich aber meist die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Videoproduktion.
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Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.
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