Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Im Umfeld von Erklärvideos, Animation und Videoproduktion taucht immer häufiger die Berufsbezeichnung Konzepter auf. Für viele Marketing-Verantwortliche ist zunächst nicht klar, was sich genau dahinter verbirgt und wie sich diese Rolle von Texter, Art Director oder Projektmanager unterscheidet. Ein Konzepter ist derjenige, der die inhaltliche und dramaturgische Grundlage für ein Video, eine Kampagne oder ein Kommunikationsformat entwickelt. Er übersetzt Marketingziele in eine klare Geschichte, die Zielgruppen wirklich erreicht und in Bild, Ton und Text funktioniert.

Begriffsbestimmung und Rolle im Produktionsprozess

Ein Konzepter im Bereich Erklärvideo und Videoproduktion ist verantwortlich für die Entwicklung der inhaltlichen Leitidee, der Dramaturgie und der Struktur eines Videos. Er beantwortet vor allem drei zentrale Fragen: Was wird erzählt, warum wird es erzählt und wie wird es erzählt, damit die Botschaft verständlich, relevant und einprägsam wird. Während Regie, Animation oder Kamera eher für die Umsetzung zuständig sind, legt der Konzepter fest, welche Inhalte vorkommen, wie sie aufgebaut sind und wie sie miteinander verknüpft werden.

In der Praxis bedeutet das, dass ein Konzepter eng mit Marketing, Vertrieb, Fachabteilungen und Produktionsteams zusammenarbeitet. Er sammelt Informationen, filtert sie, priorisiert sie und formt daraus ein Konzept, das sich für ein bestimmtes Format eignet, zum Beispiel ein 90 Sekunden Erklärvideo, eine Social Media Ad oder eine Serie von Produktclips. So wird aus komplexen Themen ein roter Faden, der für die Zielgruppe leicht nachvollziehbar ist.

Abgrenzung zu anderen Rollen

Gerade im Marketing-Alltag überschneiden sich Rollen häufig. Dennoch gibt es klare Unterschiede, die helfen, den Konzepter gezielt einzusetzen.

Konzepter und Texter

Ein Texter konzentriert sich vor allem auf die konkrete Formulierung von Texten, zum Beispiel Voice-over, Claims, Calls to Action oder Untertitel. Der Konzepter hingegen legt zunächst fest, welche Inhalte überhaupt erzählt werden, in welcher Reihenfolge sie erscheinen und wie die Argumentation aufgebaut ist. Oft übernimmt dieselbe Person beide Aufgaben, dennoch ist die Denkweise unterschiedlich. Der Konzepter denkt zuerst in Struktur, Story und Bildideen, der Texter in Formulierungen und Tonalität.

Konzepter und Art Director

Ein Art Director ist in erster Linie für die visuelle Gestaltung verantwortlich, also Stil, Look und Design. Der Konzepter ist zwar ebenfalls kreativ, sein Fokus liegt jedoch auf Inhalt, Storytelling und didaktischer Aufbereitung. Er entscheidet zum Beispiel, ob sich ein Thema eher mit einer Metapher, einer Kundenstory oder einem Problem Lösungs Ansatz erklären lässt. Der Art Director entwickelt dazu das passende Erscheinungsbild, etwa in Form eines bestimmten Illustrationsstils oder einer animierten Bildwelt.

Konzepter und Projektmanager

Projektmanager planen Budgets, Timings und Ressourcen. Der Konzepter plant Inhalte und Dramaturgie. In vielen Agenturen arbeiten beide eng zusammen. Der Projektmanager achtet darauf, dass das Projekt im Zeitplan bleibt, während der Konzepter dafür sorgt, dass das Video inhaltlich auf die Ziele einzahlt und für die Zielgruppe verständlich bleibt.

Typische Aufgaben eines Konzepters

Die Arbeit eines Konzepter lässt sich in mehrere Phasen gliedern, die sich je nach Agentur und Projekt leicht unterscheiden können, im Kern aber ähnliche Schritte umfassen.

1. Briefing verstehen und Ziele klären

Am Anfang steht immer das Briefing. Ein Konzepter liest es nicht nur, sondern hinterfragt es. Ziel ist, die Marketingziele und die Perspektive der Zielgruppe so klar wie möglich zu verstehen. Typische Fragen, die ein Konzepter stellt:

  • Welches konkrete Ziel soll das Video erreichen, zum Beispiel Leads, Markenbekanntheit, Produktverständnis
  • Wer genau ist die Zielgruppe und in welcher Situation sieht sie das Video
  • Welches Problem oder welchen Bedarf hat diese Zielgruppe
  • Welche Botschaft soll auf jeden Fall hängen bleiben
  • In welchem Kanal wird das Video hauptsächlich eingesetzt

Schon in dieser Phase übersetzt der Konzepter Marketingbegriffe in eine erzählbare Form. Aus einem strategischen Ziel wie Steigerung der Conversion Rate wird zum Beispiel eine Kernaussage wie: Mit unserem Tool lösen Sie Ihr tägliches Abstimmungschaos in wenigen Klicks.

2. Inhalte strukturieren und fokussieren

Unternehmen haben oft sehr viele Informationen, die sie in einem Video unterbringen möchten. Ein Konzepter filtert diese Inhalte und legt fest, was wirklich relevant ist. Dabei hilft ihm die Frage: Welche Information bringt die Zielgruppe einen Schritt näher zur gewünschten Handlung Alles, was diese Frage nicht beantwortet, wird gekürzt oder auf andere Formate verlagert, zum Beispiel auf Landingpages oder Whitepaper.

Ein typisches Beispiel aus dem Marketing-Alltag: Ein Software-Anbieter möchte in einem Erklärvideo alle Funktionen seines Produkts zeigen. Der Konzepter erkennt jedoch, dass die Zielgruppe zuerst verstehen muss, welches Problem die Software löst. Er schlägt vor, das Video auf einen konkreten Use Case zu konzentrieren und nur die wichtigsten Funktionen zu zeigen, die für diesen Anwendungsfall entscheidend sind. So entsteht ein klarer, fokussierter Inhalt, der die Zuschauer nicht überfordert.

3. Dramaturgie und Story entwickeln

Der Konzepter entwickelt eine Dramaturgie, also den Spannungsbogen des Videos. Dabei nutzt er Prinzipien aus Storytelling und Didaktik. Häufige Muster sind:

  • Problem Lösung Struktur Zuerst wird ein Problem gezeigt, das die Zielgruppe kennt, dann die Lösung präsentiert und zum Schluss der Nutzen betont.
  • Vorher Nachher Vergleich Es wird gezeigt, wie eine Situation ohne das Produkt aussieht und wie sie sich mit dem Produkt verbessert.
  • Heldenreise in vereinfachter Form Eine Person steht vor einer Herausforderung, erhält Unterstützung durch das Produkt oder die Dienstleistung und erreicht ein Ziel.

In Erklärvideos ist die Problem Lösung Struktur besonders verbreitet, weil sie einfach und verständlich ist. Der Konzepter entscheidet, welche Szenen nötig sind, um diese Struktur klar zu machen, und wie viel Zeit auf jeden Abschnitt verwendet wird. So entsteht eine Art inhaltliches Gerüst, auf dem später Text und Bildgestaltung aufbauen.

4. Leitidee und Bildwelt definieren

Neben der Struktur entwickelt der Konzepter eine Leitidee. Diese Leitidee ist eine übergeordnete Klammer, die alle Elemente des Videos verbindet. Sie kann eine Metapher, ein wiederkehrendes Motiv oder eine besondere Perspektive sein. Beispiele:

  • Ein komplexer Prozess wird als Reise durch eine Stadt inszeniert, in der jede Station einen Prozessschritt repräsentiert.
  • Ein Software-Tool wird als persönlicher Assistent dargestellt, der im Alltag Probleme löst.
  • Ein abstraktes Thema wie Datensicherheit wird über einen Tresor oder eine Schutzhülle visualisiert.

Der Konzepter denkt hier schon in Bildern, obwohl er selbst nicht unbedingt gestaltet oder animiert. Er überlegt, welche Symbole und Szenen sich eignen, um abstrakte Inhalte anschaulich zu machen. Auf dieser Basis kann das Designteam später einen passenden Stil entwickeln, etwa flache Illustrationen, isometrische Grafiken oder fotorealistische 3D-Animationen.

5. Skript und Storyboard vorbereiten

Wenn Struktur und Leitidee stehen, erstellt der Konzepter ein Skript oder ein Grobkonzept, das häufig in ein Storyboard überführt wird. Ein typisches Dokument enthält zum Beispiel zwei Spalten: In der linken Spalte wird beschrieben, was man im Bild sieht, in der rechten Spalte steht der gesprochene Text oder die Kernaussage. So entsteht ein klarer Plan, wie Bild und Ton zusammenspielen.

Ein Konzepter achtet dabei auf:

  • Tempo Wie schnell wechseln Szenen und Informationen
  • Redundanz Unterstützen sich Bild und Text gegenseitig, ohne sich nur zu wiederholen
  • Verständlichkeit Werden Fachbegriffe erklärt oder wenn möglich vermieden
  • Call to Action Wird am Ende klar, was der Zuschauer tun soll

Gerade im Marketing ist der Call to Action entscheidend. Ein Konzepter sorgt dafür, dass er logisch aus der Geschichte hervorgeht und nicht wie ein Fremdkörper wirkt. Wenn das Video zum Beispiel zeigt, wie ein Produkt den Arbeitsalltag vereinfacht, passt ein Abschluss wie Testen Sie die Lösung jetzt kostenlos deutlich besser als ein allgemeiner Satz ohne konkreten Nutzen.

Arbeitsweise im Zusammenspiel mit Marketing und Fachabteilungen

Für Marketing-Verantwortliche ist es hilfreich zu wissen, wie sie mit einem Konzepter effizient zusammenarbeiten können. Die Qualität des Ergebnisses hängt stark davon ab, wie gut Informationen und Erwartungen ausgetauscht werden.

Input für den Konzepter

Ein Konzepter benötigt zu Beginn vor allem drei Arten von Input:

  • Ziele und Kennzahlen Was soll sich durch das Video verändern, zum Beispiel mehr Anfragen, höhere Verweildauer auf einer Landingpage, besseres Verständnis eines Produkts
  • Zielgruppenbeschreibung Welche Branchen, Rollen oder Personas sollen angesprochen werden, welche typischen Einwände oder Fragen gibt es
  • Inhalte und Besonderheiten Welche Produkteigenschaften, Alleinstellungsmerkmale oder Nutzungsbeispiele sind wichtig

Je konkreter Marketing-Verantwortliche diese Informationen bereitstellen, desto präziser kann der Konzepter das Konzept auf die Bedürfnisse ausrichten. Ein überladenes Briefing mit vielen Details ist weniger problematisch als ein zu oberflächliches, solange klar ist, welche Inhalte Priorität haben.

Feedback und Abstimmung

Ein Konzepter liefert in der Regel zunächst ein Grobkonzept oder eine inhaltliche Outline. In dieser Phase ist Feedback besonders wertvoll, denn jetzt lassen sich noch leicht Anpassungen vornehmen. Marketing-Verantwortliche sollten vor allem prüfen:

  • Entspricht die Kernaussage den strategischen Zielen
  • Ist die gewählte Perspektive für die Zielgruppe passend
  • Sind wichtige Inhalte enthalten oder fehlt etwas Zentrales

Detailfragen zur Formulierung sind in dieser Phase weniger wichtig. Der Konzepter kann Formulierungen später anpassen, entscheidend ist zunächst die inhaltliche Richtung. In der weiteren Abstimmung werden dann Skript, Storyboard und Feinkonzept verfeinert, bis alle Beteiligten ein gemeinsames Bild vom finalen Video haben.

Beispiele aus der Praxis

Einführung eines neuen SaaS Produkts

Ein Unternehmen führt ein neues SaaS Produkt für Projektmanagement ein. Das Marketing möchte ein Erklärvideo, das auf der Website und in Social Media eingesetzt wird. Ein Konzepter analysiert zunächst die typischen Probleme der Zielgruppe, zum Beispiel unübersichtliche E Mail Fluten, verpasste Deadlines und fehlende Transparenz. Er entscheidet sich für eine Problem Lösung Struktur und entwickelt eine Leitidee, in der ein überlasteter Projektleiter im Mittelpunkt steht.

Im Video sieht man, wie dieser Projektleiter an unterschiedlichen Aufgaben verzweifelt, bis er das neue Tool entdeckt. Schritt für Schritt werden Funktionen gezeigt, die seine Probleme konkret lösen, etwa zentrale Aufgabenboards, automatische Erinnerungen und klare Verantwortlichkeiten. Am Ende steht ein klarer Call to Action: Jetzt kostenlos testen und Ordnung ins Projekt bringen. Der Konzepter hat hier komplexe Software Features in eine einfache Alltagsgeschichte übersetzt, die für die Zielgruppe sofort verständlich ist.

Interne Kommunikation und Schulung

Nicht nur im externen Marketing kommt ein Konzepter zum Einsatz. Auch interne Schulungsvideos profitieren von einer klaren Konzeption. Angenommen, ein Unternehmen führt ein neues Compliance Regelwerk ein. Statt eine lange Präsentation zu filmen, entwickelt der Konzepter mehrere kurze Episoden, in denen typische Alltagssituationen gezeigt werden, etwa der Umgang mit Kundengeschenken oder die Nutzung privater Geräte im Firmennetzwerk.

Jede Episode konzentriert sich auf eine Kernbotschaft und endet mit einer klaren Handlungsanweisung. Durch diese Aufteilung in verständliche Einheiten wird das Regelwerk greifbar und bleibt besser im Gedächtnis. Der Konzepter hat hier eine didaktische Struktur gewählt, die sich an realen Situationen orientiert, statt abstrakte Regeln aufzuzählen.

Warum ein guter Konzepter so wichtig ist

In vielen Projekten wird unterschätzt, wie stark die Qualität eines Videos von der konzeptionellen Vorarbeit abhängt. Ein Konzepter sorgt dafür, dass Budget und Produktionsaufwand nicht in schöne, aber wirkungsarme Bilder fließen. Er stellt sicher, dass das Video ein klares Ziel verfolgt, eine verständliche Geschichte erzählt und auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten ist.

Ein starkes Konzept ist die unsichtbare Struktur, die dafür sorgt, dass ein Video nicht nur gut aussieht, sondern auch das Richtige bewirkt.

Gerade im Marketing, wo Erklärvideos und Produktfilme oft zentrale Bausteine von Kampagnen sind, kann ein durchdachtes Konzept den Unterschied machen zwischen einem Video, das angeklickt und weggeklickt wird, und einem Video, das verstanden, erinnert und geteilt wird.

Kompetenzen und Fähigkeiten eines Konzepters

Ein professioneller Konzepter vereint mehrere Kompetenzen, die im Zusammenspiel den Erfolg eines Projekts beeinflussen.

Analytisches Verständnis

Ein Konzepter muss in der Lage sein, komplexe Informationen schnell zu erfassen und zu strukturieren. Dazu gehört, technische oder fachliche Inhalte zu verstehen, ohne selbst Fachexperte zu sein. Er stellt die richtigen Fragen, um Lücken zu schließen und Missverständnisse zu vermeiden.

Kreatives Storytelling

Die Fähigkeit, aus nüchternen Fakten eine spannende Geschichte zu machen, ist zentral. Ein Konzepter denkt in Szenen, Situationen und Bildern. Er findet ungewöhnliche Perspektiven oder überraschende Einstiege, die Aufmerksamkeit erzeugen, ohne die Botschaft zu verfälschen.

Didaktische Reduktion

Besonders in Erklärvideos ist didaktische Kompetenz wichtig. Ein Konzepter entscheidet, welche Informationen in welcher Reihenfolge sinnvoll sind und wie sich komplexe Zusammenhänge in einfache Schritte aufteilen lassen. Er reduziert Inhalte, ohne sie zu verfälschen, und nutzt Beispiele, Vergleiche und Metaphern, um Verständnis zu fördern.

Kommunikationsstärke und Moderation

Weil ein Konzepter zwischen Marketing, Fachabteilungen und Kreativteams vermittelt, braucht er ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten. Er muss zuhören, zusammenfassen, Prioritäten herausarbeiten und Entscheidungen begründen können. Oft moderiert er Workshops oder Abstimmungsrunden, in denen unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen.

Nutzen für Marketing-Verantwortliche

Für Marketing-Verantwortliche, die Erklärvideos oder andere Bewegtbildformate planen, ist die Zusammenarbeit mit einem Konzepter eine Investition in Klarheit und Wirkungsstärke. Ein ausgereiftes Konzept spart in späteren Phasen Zeit und Kosten, weil weniger nachträgliche Änderungen nötig sind. Gleichzeitig erhöht es die Wahrscheinlichkeit, dass das Video seine Ziele erreicht.

Wer frühzeitig einen Konzepter einbindet, profitiert von einer strukturierten Herangehensweise. Statt direkt in Design oder Produktion einzusteigen, werden zuerst Ziele, Zielgruppenperspektive und Kernbotschaften geschärft. Auf dieser Basis lassen sich auch weitere Marketingmaßnahmen wie Landingpages, Social Media Posts oder Sales Unterlagen konsistent aus dem Videokonzept ableiten. So entsteht ein einheitliches Bild in der gesamten Kommunikation.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Konzepter im Umfeld von Erklärvideo und Videoproduktion die Schlüsselfigur für inhaltliche Klarheit und dramaturgische Stärke ist. Er verbindet die strategischen Ziele des Marketings mit den Erwartungen der Zielgruppe und den Möglichkeiten der audiovisuellen Gestaltung. Indem er komplexe Inhalte strukturiert, verständliche Geschichten entwickelt und klare Leitideen formuliert, schafft er die Grundlage dafür, dass Videos nicht nur produziert, sondern auch verstanden, erinnert und in gewünschtes Handeln übersetzt werden. Für alle, die im Marketing Verantwortung tragen und Videoprojekte steuern, ist das Verständnis dieser Rolle ein entscheidender Schritt, um Bewegtbildkommunikation gezielt und wirksam einzusetzen.

Häufige Fragen zu „Konzepter"

Ein Konzepter entwickelt die inhaltliche Basis eines Erklärvideos. Er analysiert Zielgruppe und Botschaft, strukturiert die Inhalte und formuliert daraus eine klare Geschichte. Oft erstellt er auch das Skript und die ersten Ideen für Bildwelten. So sorgt er dafür, dass das Video verständlich und zielgerichtet ist.

Ein Texter konzentriert sich vor allem auf die Formulierung von Texten, zum Beispiel Sprechertexte oder Claims. Ein Konzepter denkt davor noch einen Schritt weiter und entwickelt das gesamte inhaltliche und dramaturgische Konzept. Er verbindet Inhalte, Story, Bildideen und Marketingziele zu einem stimmigen Gesamtplan für das Video.

Ohne gutes Konzept bleibt ein Video oft beliebig und erreicht die Zielgruppe nicht richtig. Ein Konzepter sorgt dafür, dass Ihre Kernbotschaft klar herausgearbeitet und verständlich erzählt wird. Er achtet darauf, dass Tonalität, Struktur und Call to Action zu Ihrer Marke und Ihrem Ziel passen. So steigt die Chance, dass das Video wirklich Wirkung zeigt.

Ja, der Konzepter arbeitet eng mit Illustratoren, Motion Designern und der Produktion zusammen. Er liefert das inhaltliche und erzählerische Fundament, auf dessen Basis die visuellen Elemente und Animationen entwickelt werden. Im Idealfall begleitet er das Projekt bis zur Fertigstellung, um sicherzustellen, dass Idee und Umsetzung zusammenpassen.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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