Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Krisen gehören zum Alltag moderner Marken. Ein unglücklicher Social Media Post, ein missglücktes Erklärvideo, ein Shitstorm nach einer Kampagne oder ein öffentlich gewordener Fehler in der Produktkommunikation kann innerhalb weniger Stunden das Bild einer Marke massiv beschädigen. Genau hier setzt Krisenkommunikation an. Sie hilft Unternehmen, in kritischen Situationen handlungsfähig zu bleiben, Vertrauen zu bewahren und den eigenen Ruf zu schützen.

Begriff und Grundlagen

Unter Krisenkommunikation versteht man alle geplanten und koordinierten Kommunikationsmaßnahmen, die ein Unternehmen vor, während und nach einer Krise ergreift. Ziel ist es, negative Auswirkungen auf Marke, Reputation und Geschäftsziele zu minimieren. Dabei geht es nicht nur um das Reagieren in der akuten Situation, sondern auch um Vorbereitung und Nachbereitung.

Eine Krise entsteht, wenn Ereignisse das Vertrauen von Kundinnen, Kunden, Mitarbeitenden oder Öffentlichkeit bedrohen. Im Umfeld von Videoproduktion, Animation, Illustration und Marketing kann das zum Beispiel der Fall sein, wenn

  • ein Erklärvideo falsche oder missverständliche Informationen verbreitet
  • eine animierte Kampagne als diskriminierend wahrgenommen wird
  • ein Making-of Video interne Abläufe zeigt, die Kritik auslösen
  • Influencer Inhalte veröffentlichen, die nicht zur Markenbotschaft passen
  • technische Probleme einen großen Online Event oder Video Launch scheitern lassen

Krisenkommunikation beschäftigt sich damit, wie ein Unternehmen in solchen Situationen nach innen und außen spricht, welche Kanäle genutzt werden und wie Botschaften formuliert sind.

Typische Auslöser im Marketing und in der Videoproduktion

Im Feld Marketing und Kommunikation nehmen audiovisuelle Inhalte eine zentrale Rolle ein. Fehler oder Missverständnisse verbreiten sich besonders schnell, da Videos und Posts leicht teilbar sind. Typische Auslöser, bei denen Krisenkommunikation relevant wird, sind etwa:

Fehlinterpretierte Kampagnen

Ein animierter Spot soll humorvoll sein, wird aber von Teilen der Zielgruppe als respektlos verstanden. Social Media Reaktionen häufen sich, erste Medien greifen das Thema auf. Ohne strukturierte Krisenkommunikation kann sich die Kritik verselbstständigen und die Marke langfristig schädigen.

Technische Pannen bei Video Events

Ein lange angekündigter Live Stream bricht mehrmals ab, Ton und Bild sind asynchron oder die Präsentation startet mit internen Testaufnahmen. Wenn das Unternehmen hier nicht transparent und schnell reagiert, entsteht der Eindruck von Unprofessionalität. Krisenkommunikation hilft, die Situation zu erklären und Verständnis zu schaffen.

Fehlende Rechte und Urheberprobleme

In einem Erklärvideo werden Bilder, Musik oder Illustrationen genutzt, für die keine ausreichenden Nutzungsrechte vorliegen. Sobald dies öffentlich wird oder rechtliche Schritte angedroht werden, ist Krisenkommunikation nötig, um den Sachverhalt zu klären und Vertrauen zurückzugewinnen.

Unpassende Aussagen von Markenbotschaftern

Ein Testimonial oder Influencer, der eng mit der Video Kampagne verbunden ist, äußert sich in einem anderen Kontext problematisch. Die Marke wird automatisch mit der Aussage verknüpft. Krisenkommunikation muss hier deutlich machen, wie sich das Unternehmen positioniert und welche Konsequenzen gezogen werden.

Ziele der Krisenkommunikation

Auch wenn jede Situation anders ist, verfolgt Krisenkommunikation im Marketing ähnliche Ziele:

  • Vertrauen sichern Die wichtigste Aufgabe ist es, Vertrauen bei Kundschaft, Partnern und Mitarbeitenden zu bewahren oder wiederherzustellen.
  • Reputation schützen Der Ruf der Marke ist ein zentraler Wert. Krisenkommunikation soll verhindern, dass ein einzelnes Ereignis langfristig das Markenbild prägt.
  • Handlungsfähigkeit zeigen Wer professionell kommuniziert, signalisiert Kontrolle und Verantwortungsbewusstsein statt Hilflosigkeit.
  • Missverständnisse klären Gerade bei Erklärvideos oder komplexen Produkten entstehen schnell Fehlinterpretationen. Klare Kommunikation schafft Orientierung.
  • Interne Sicherheit geben Mitarbeitende brauchen in Krisen klare Informationen, damit sie einheitlich auftreten und sich nicht verunsichern lassen.

Phasen der Krisenkommunikation

Professionelle Krisenkommunikation lässt sich grob in drei Phasen gliedern. Jede Phase ist wichtig und sollte im Kommunikationskonzept berücksichtigt werden.

1. Vorbereitung

Die beste Krisenkommunikation beginnt, bevor eine Krise überhaupt sichtbar ist. In der Vorbereitung werden Strukturen geschaffen, damit im Ernstfall keine Zeit verloren geht.

  • Risikoanalyse Welche Themen, Formate und Kanäle bergen besonderes Konfliktpotenzial? Beispielsweise Social Media Kampagnen zu sensiblen gesellschaftlichen Themen oder Erklärvideos zu komplexen Produkten.
  • Rollen und Verantwortlichkeiten Wer darf in einer Krise nach außen sprechen? Wer entscheidet über Inhalte von Statements, Videos oder Posts?
  • Leitlinien und Tonalität Wie spricht die Marke im Ernstfall? Eher sachlich, eher empathisch, wie transparent? Dies sollte vorab definiert werden.
  • Vorlagen und Textbausteine Grundstrukturen für Pressemitteilungen, Social Media Updates oder Video Statements können vorbereitet werden, um Zeit zu sparen.

Praxisnah gedacht Ein Unternehmen für Videoproduktion kann zum Beispiel ein kurzes Standard Skript vorbereiten, mit dem im Fall technischer Probleme bei einem Live Stream sofort ein Video Statement aufgezeichnet und veröffentlicht wird. So wirkt die Reaktion professionell und nicht improvisiert.

2. Akute Phase

In der akuten Phase ist die Krise sichtbar. Reaktionen aus der Öffentlichkeit, Medienanfragen oder interne Verunsicherung nehmen zu. Jetzt kommt es auf Schnelligkeit und Klarheit an.

  • Lageanalyse Was ist genau passiert, welche Fakten sind gesichert, welche Informationen fehlen noch?
  • Schnelle Erstkommunikation Ein kurzes Statement, das die Situation anerkennt und weitere Informationen in Aussicht stellt, ist oft besser als langes Schweigen.
  • Auswahl der Kanäle Je nach Art der Krise können Social Media, Website, Newsletter, Pressemitteilungen oder ein eigenes Krisenvideo sinnvoll sein.
  • Konsistente Botschaften Alle Kanäle sollten dieselben Kerninformationen transportieren, damit kein widersprüchliches Bild entsteht.

Gerade in dieser Phase zeigt sich, wie gut die Krisenkommunikation vorbereitet ist. Wer bereits klare Abläufe und Verantwortlichkeiten definiert hat, kann schnell reagieren und wirkt dadurch glaubwürdiger.

3. Nachbereitung

Nach der akuten Phase ist die Krise nicht automatisch beendet. In der Nachbereitung geht es darum, Lehren zu ziehen und den langfristigen Schaden zu begrenzen.

  • Auswertung Welche Reaktionen gab es, welche Fragen blieben offen, welche Maßnahmen haben gut funktioniert?
  • Anpassung von Prozessen Müssen Freigabeprozesse für Videos, Illustrationen oder Kampagnen angepasst werden, um ähnliche Fehler zu vermeiden?
  • Reputationsaufbau Gezielte Kommunikationsmaßnahmen können helfen, das Vertrauen zu stärken, etwa durch transparente Einblicke in Verbesserungen.

In dieser Phase kann ein neues Erklärvideo oder ein Making-of Format sinnvoll sein, das zeigt, wie das Unternehmen aus der Situation gelernt hat und künftig professioneller arbeitet.

Instrumente der Krisenkommunikation im Video und Marketing Kontext

Im Umfeld von Videoproduktion und Marketing stehen zahlreiche Instrumente zur Verfügung, um Krisenkommunikation wirkungsvoll umzusetzen.

Video Statements und Erklärvideos

Videos eignen sich besonders gut, um komplexe Situationen verständlich zu machen und eine menschliche Seite der Marke zu zeigen.

  • Kurze Video Statements Eine verantwortliche Person erklärt direkt in die Kamera, was passiert ist, wie das Unternehmen reagiert und was als nächstes folgt.
  • Animierte Erklärvideos Grafik und Animation können helfen, komplizierte Sachverhalte anschaulich zu erklären, zum Beispiel technische Hintergründe eines Ausfalls.
  • Q & A Formate Häufige Fragen aus der Community werden gesammelt und in einem Video beantwortet. Das zeigt Dialogbereitschaft.

Beispiel Nach einer missglückten Produktpräsentation im Live Stream produziert ein Unternehmen ein kurzes Erklärvideo. Darin wird erläutert, warum es zu den technischen Problemen kam und welche Maßnahmen ergriffen wurden, um zukünftige Events stabiler zu machen. Das Video wird auf der Website prominent platziert und über Social Media verbreitet.

Social Media Kommunikation

Social Media Kanäle sind oft der Ort, an dem eine Krise sichtbar wird. Sie sind deshalb ein zentraler Bestandteil jeder Krisenkommunikation.

  • Monitoring Regelmäßige Beobachtung von Kommentaren, Erwähnungen und Hashtags hilft, kritische Themen früh zu erkennen.
  • Reaktion auf Kommentare Wertschätzende und sachliche Antworten zeigen, dass Kritik ernst genommen wird.
  • Klare Updates Kurze, prägnante Posts mit gesicherten Informationen verhindern Spekulationen.

Wichtig ist, dass Social Media Teams wissen, wie sie in Krisen reagieren dürfen und wann sie an die zentrale Krisenkommunikation verweisen müssen.

Website und Landingpages

Die eigene Website ist ein verlässlicher Ort für zentrale Informationen. In der Krisenkommunikation kann eine spezielle Seite helfen, alle Fakten gebündelt bereitzustellen.

  • FAQ Bereich Antworten auf häufige Fragen bieten Orientierung und entlasten andere Kanäle.
  • Chronologie der Ereignisse Eine klare Darstellung, was wann passiert ist, schafft Transparenz.
  • Einbindung von Videos Video Statements oder Erklärvideos können direkt eingebettet werden.

Interne Kommunikation

Krisenkommunikation richtet sich nicht nur nach außen. Mitarbeitende sind wichtige Multiplikatoren und benötigen verlässliche Informationen.

  • Interne Mails oder Intranet Beiträge Sie informieren über den Stand der Dinge und geben klare Handlungsempfehlungen.
  • Interne Video Botschaften Kurze Videos der Geschäftsführung können helfen, Unsicherheiten abzubauen.
  • Guidelines für externe Anfragen Mitarbeitende sollten wissen, wie sie reagieren, wenn sie von Kundinnen oder Medien angesprochen werden.

Prinzipien erfolgreicher Krisenkommunikation

Unabhängig von Branche oder Kanal gibt es einige Grundprinzipien, die Krisenkommunikation wirksam machen.

Transparenz und Ehrlichkeit

Unklare oder beschönigende Aussagen werden in der Regel schnell erkannt und verstärken Misstrauen. Besser ist es, klar zu benennen, was bekannt ist und was noch geprüft wird.

Ehrlichkeit bedeutet nicht, jede interne Detailinformation zu teilen, sondern nachvollziehbar zu erklären, wie das Unternehmen vorgeht und wofür es Verantwortung übernimmt.

Schnelligkeit und Verlässlichkeit

Lange Funkstille wird oft als Desinteresse gedeutet. Schnelle Zwischenmeldungen zeigen, dass das Unternehmen aktiv an einer Lösung arbeitet. Gleichzeitig sollten Informationen verlässlich sein, um spätere Korrekturen zu vermeiden.

Empathie und Perspektivwechsel

Gute Krisenkommunikation nimmt die Perspektive der Betroffenen ein. Wer zum Beispiel durch ein fehlerhaftes Video falsch informiert wurde oder sich durch eine Illustration verletzt fühlt, erwartet Verständnis und nicht nur sachliche Rechtfertigungen.

Formulierungen wie Wir verstehen, dass diese Situation für viele irritierend ist oder Es tut uns leid, dass dieses Video bei einigen von Ihnen einen falschen Eindruck erweckt hat zeigen, dass die Reaktionen ernst genommen werden.

Klarheit und Einfachheit

Gerade in Krisen sind Menschen oft verunsichert. Komplizierte Fachbegriffe oder verschachtelte Erklärungen erschweren das Verständnis. Krisenkommunikation sollte deshalb klar, einfach und strukturiert sein, ähnlich wie ein gutes Erklärvideo.

Beispiele aus dem Marketing Alltag

Um den Nutzen von Krisenkommunikation greifbarer zu machen, helfen praxisnahe Szenarien aus dem Umfeld von Videoproduktion und Marketing.

Fall 1 Eine animierte Kampagne löst Kritik aus

Ein Unternehmen veröffentlicht eine animierte Online Kampagne, die mit Stereotypen spielt. Einige Nutzerinnen und Nutzer empfinden die Darstellung als diskriminierend und äußern sich kritisch in den Kommentaren. Erste Medienberichte greifen die Kritik auf.

Eine strukturierte Krisenkommunikation könnte hier so aussehen:

  • Schnelles Statement in den sozialen Medien, das die Kritik anerkennt und eine Prüfung der Inhalte ankündigt.
  • Vorübergehendes Pausieren der Kampagne, um zu zeigen, dass das Feedback ernst genommen wird.
  • Ein kurzes Video Statement der Marketingleitung, in dem die ursprüngliche Intention erklärt und Verantwortung für die Wirkung übernommen wird.
  • Ein Follow up Post, in dem konkrete Schritte genannt werden, etwa die Zusammenarbeit mit sensiblen Testgruppen bei zukünftigen Kampagnen.

Fall 2 Fehlerhafte Informationen in einem Erklärvideo

Ein Erklärvideo zu einem neuen Produkt enthält eine technische Vereinfachung, die in der Praxis nicht immer zutrifft. Nach dem Launch melden sich Kundinnen und Kunden, die sich falsch informiert fühlen.

In diesem Fall kann Krisenkommunikation folgende Maßnahmen umfassen:

  • Schnelle Korrektur auf der Website mit einem deutlichen Hinweis auf die geänderten Informationen.
  • Überarbeitung des Videos mit klarer Kennzeichnung der aktualisierten Version.
  • Versand einer kurzen E Mail an alle, die das Video im Rahmen einer Kampagne erhalten haben, mit einer einfachen Erklärung der Korrektur.
  • Optional ein ergänzendes Mini Erklärvideo, das die technische Besonderheit noch genauer erläutert.

Fall 3 Gescheiterter Produktlaunch im Live Stream

Ein Online Event mit Live Präsentation und vielen Zuschauenden bricht mehrfach ab. Der Chat füllt sich mit Beschwerden, Screenshots machen die Runde. Ohne professionelle Krisenkommunikation bleibt der Eindruck eines chaotischen Unternehmens.

Eine gute Reaktion könnte so aussehen:

  • Sofortige Einblendung im Stream, dass technische Probleme vorliegen und an der Lösung gearbeitet wird.
  • Kurze Social Media Updates während der Störung, um alle Kanäle zu informieren.
  • Nach dem Event ein Video Statement mit Erklärung der Ursachen und Entschuldigung.
  • Angebot einer aufgezeichneten Version der Präsentation in hoher Qualität.

Rolle von Agenturen und Dienstleistern

Viele Unternehmen arbeiten im Bereich Videoproduktion, Animation und Illustration mit externen Agenturen zusammen. In der Krisenkommunikation ist es wichtig, diese Partner frühzeitig einzubinden.

  • Abstimmung von Botschaften Dienstleister sollten wissen, welche Botschaften kommuniziert werden, damit ihre eigenen Kanäle nicht widersprüchliche Informationen verbreiten.
  • Klare Verantwortlichkeiten Wer spricht im Krisenfall für die Marke, wer für die Agentur, und wie werden Fragen zur Zusammenarbeit beantwortet?
  • Gemeinsame Szenarien Bereits in der Konzeptionsphase von Videos und Kampagnen kann besprochen werden, wie auf mögliche Kritik reagiert wird.

So wird Krisenkommunikation zu einer gemeinsamen Aufgabe und nicht zu einem nachträglichen Notfallplan.

Vorteile frühzeitiger Planung

Auch wenn Krisen selten planbar sind, lässt sich die eigene Reaktionsfähigkeit deutlich verbessern. Unternehmen, die Krisenkommunikation frühzeitig in ihre Marketingstrategie integrieren, profitieren von mehreren Vorteilen.

  • Schnellere Reaktion Vorbereitete Abläufe und Vorlagen sparen Zeit und reduzieren Stress im Ernstfall.
  • Bessere Abstimmung Kommunikationsabteilung, Social Media Team, Videoproduktion und Management ziehen an einem Strang.
  • Höhere Glaubwürdigkeit Wer strukturiert und professionell reagiert, wirkt kompetent und verantwortungsvoll.
  • Lernende Organisation Jede Krise liefert Erkenntnisse, die in zukünftige Projekte einfließen können, zum Beispiel in die Planung von Erklärvideos oder Kampagnen.

Fazit

Krisen lassen sich im modernen Marketingumfeld nicht vollständig vermeiden, vor allem dort, wo Marken sichtbar experimentieren, neue Formate einsetzen und intensiv mit ihrer Zielgruppe interagieren. Entscheidend ist deshalb nicht die Illusion vollständiger Sicherheit, sondern der professionelle Umgang mit schwierigen Situationen. Krisenkommunikation bietet dafür einen klaren Rahmen. Sie verbindet Vorbereitung, strukturierte Abläufe und passende Instrumente wie Video Statements, Social Media Updates und interne Informationen zu einem wirksamen Gesamtbild. Für Marketing Verantwortliche bedeutet das, Krisenkommunikation nicht als rein defensives Notfallwerkzeug zu sehen, sondern als festen Bestandteil ihrer Kommunikationsstrategie. Wer früh Rollen, Prozesse und Tonalität definiert und auch Dienstleister aus Videoproduktion, Animation und Illustration einbindet, kann im Ernstfall schnell, transparent und empathisch handeln. So wird aus einer potenziell schädlichen Situation im besten Fall eine Gelegenheit, Haltung zu zeigen, Vertrauen zu stärken und die eigene Marke langfristig robuster aufzustellen.

Häufige Fragen zu „Krisenkommunikation"

Krisenkommunikation im Marketing ist die gezielte Planung und Steuerung aller Botschaften, wenn ein Unternehmen in eine schwierige Situation gerät. Sie soll Vertrauen erhalten, Schäden für Marke und Image begrenzen und Missverständnisse möglichst früh ausräumen.

Erklärvideos machen komplexe Situationen schnell verständlich und zeigen transparent, was passiert und wie das Unternehmen reagiert. Durch Bild, Ton und Animation wirken Informationen glaubwürdiger und bleiben besser im Gedächtnis der Zielgruppe.

Unternehmen erstellen am besten einen Krisenplan mit klaren Abläufen, Verantwortlichen und freigegebenen Kernbotschaften. Dazu gehören vorbereitete Vorlagen für Statements, mögliche Erklärvideos und Grafiken, damit im Ernstfall schnell und konsistent kommuniziert werden kann.

In einer Krise sollten alle relevanten Kanäle genutzt werden, auf denen die Zielgruppen das Unternehmen erwarten, etwa Website, Social Media, Newsletter und Pressearbeit. Videos und Animationen können dort eingebunden werden, um Inhalte einheitlich und leicht verständlich zu vermitteln.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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