Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Location-Scouting ist ein zentraler Baustein in der professionellen Videoproduktion und im Marketing, auch wenn es auf den ersten Blick nach einem rein filmischen Fachbegriff klingt. Gemeint ist die systematische Suche, Bewertung und Auswahl von realen Drehorten für ein Video oder eine Kampagne. Für Marketing-Verantwortliche ist Location-Scouting wichtig, weil der gewählte Ort maßgeblich bestimmt, wie glaubwürdig, hochwertig und markenkonform ein Video wirkt. Wer diesen Prozess versteht, kann Projektanfragen besser steuern, Budgets realistischer planen und die Qualität der eigenen Bewegtbildkommunikation deutlich steigern.

Definition und Grundprinzipien

Unter Location-Scouting versteht man die Vorbereitung und Organisation aller Aspekte, die mit der Auswahl eines Drehortes zu tun haben. Dazu gehört die Suche nach geeigneten Orten, die Besichtigung, die Bewertung nach gestalterischen und technischen Kriterien sowie die Klärung rechtlicher und organisatorischer Fragen. Location-Scouting ist somit nicht nur eine kreative, sondern auch eine stark planerische Aufgabe.

Im Umfeld von Erklärvideos und Marketingvideos bedeutet Location-Scouting vor allem, Orte zu finden, die

  • die Botschaft des Videos unterstützen,
  • zur Marke und Zielgruppe passen,
  • technisch gut bespielbar sind,
  • rechtlich abgesichert genutzt werden dürfen,
  • und innerhalb des vorhandenen Budgets realisierbar sind.

Auch wenn viele Erklärvideos animiert sind und scheinbar keine realen Drehorte benötigen, spielt Location-Scouting dennoch eine Rolle. Beispielsweise wenn Sie reale Interviews mit Expertinnen und Experten einbinden, Making-of Szenen zeigen oder Social Media Clips produzieren, die ein animiertes Hauptvideo flankieren. Schon das eigene Büro kann zur Location werden, die sorgfältig ausgewählt, vorbereitet und inszeniert werden muss.

Location-Scouting im Kontext von Erklärvideo und Videoproduktion

In der klassischen Filmproduktion geht es beim Location-Scouting oft um spektakuläre Landschaften, historische Gebäude oder außergewöhnliche Innenräume. Im Marketing und bei Erklärvideos sind die Anforderungen etwas anders gelagert. Hier steht meist die klare Vermittlung einer Botschaft im Vordergrund. Die Location soll nicht ablenken, sondern unterstützen.

Typische Anwendungsfälle im Marketing sind:

  • Corporate Erklärvideos mit Szenen aus dem Unternehmen, zum Beispiel Empfangsbereich, Besprechungsräume oder Produktionshallen.
  • Recruitingvideos, in denen Arbeitsplätze, Pausenbereiche oder Teamräume gezeigt werden, um die Arbeitgebermarke greifbar zu machen.
  • Produktvideos, in denen Produkte in einem passenden Umfeld gezeigt werden, etwa Software im modernen Office oder Konsumgüter in einer alltäglichen Nutzungssituation.
  • Testimonialvideos, bei denen Kundinnen und Kunden an authentischen Orten auftreten, zum Beispiel in ihrem eigenen Büro oder Geschäft.

Location-Scouting sorgt in diesen Szenarien dafür, dass die gezeigten Orte sowohl authentisch als auch visuell ansprechend sind. Ein schlichtes Besprechungszimmer kann mit der richtigen Vorbereitung zum idealen Drehort werden, während ein vermeintlich eindrucksvoller Raum ungeeignet sein kann, wenn Akustik, Licht oder Logistik nicht stimmen.

Ziele und Nutzen für Marketing-Verantwortliche

Für Marketing-Verantwortliche bietet ein durchdachtes Location-Scouting gleich mehrere Vorteile, die sich direkt auf die Qualität und Effizienz von Videoprojekten auswirken.

Markenwirkung und Botschaftsklarheit

Die Umgebung eines Videodrehs wirkt immer auf die Wahrnehmung der Marke. Ein modern gestaltetes Büro, ein aufgeräumtes Lager oder ein inspirierender Coworking Space transportieren andere Werte als ein dunkler, chaotischer Raum. Location-Scouting hilft, Orte zu finden, die zur Markenidentität passen und die gewünschte Stimmung erzeugen.

Ein Fintech Startup, das für ein Erklärvideo über digitale Zahlungsprozesse dreht, profitiert von hellen, klaren und technologisch anmutenden Räumen. Ein traditionelles Familienunternehmen im Handwerk wirkt glaubwürdiger in einer realen Werkstatt mit sichtbaren Werkzeugen und Materialien.

Je besser das Location-Scouting auf die Marke abgestimmt ist, desto weniger müssen später in der Postproduktion Fehler kaschiert oder Stimmungen künstlich erzeugt werden.

Effizienz in Planung und Produktion

Location-Scouting trägt erheblich zur Planbarkeit eines Drehs bei. Wer vorab weiß, wie groß ein Raum ist, wie die Lichtverhältnisse sind oder wo das Team parken kann, vermeidet Verzögerungen am Drehtag. Das spart Zeit und Budget.

Für Marketing-Verantwortliche bedeutet das:

  • verlässlichere Zeitpläne,
  • weniger Stress am Drehtag,
  • und eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass alle geplanten Szenen umgesetzt werden können.

Professionelles Location-Scouting umfasst daher immer auch logistische Fragen wie Zugang, Stromversorgung, Sanitäranlagen, Cateringmöglichkeiten und Parkplätze.

Qualität von Bild und Ton

Selbst das beste Kamerateam kann eine ungünstige Location nur begrenzt ausgleichen. Schlechte Akustik, zu wenig Licht oder störende Hintergrundgeräusche mindern die Qualität eines Videos. Location-Scouting identifiziert diese Risiken frühzeitig.

Beispiele für typische Probleme, die beim Location-Scouting auffallen:

  • Große Glasflächen, die Spiegelungen und Gegenlicht verursachen.
  • Laute Straßen, Bahnlinien oder Klimaanlagen, die den Ton unbrauchbar machen.
  • Zu niedrige Decken, die die Lichtsetzung erschweren.
  • Enge Räume, in denen sich Kamera und Team kaum bewegen können.

Wer diese Punkte im Vorfeld erkennt, kann Alternativen suchen oder gezielte Gegenmaßnahmen planen, etwa zusätzliche Mikrofone, Lichttechnik oder Schallschutz.

Der typische Ablauf des Location-Scoutings

Auch wenn jedes Projekt anders ist, folgt Location-Scouting in der Videoproduktion meist einem ähnlichen Ablauf, der sich in mehrere Phasen gliedern lässt.

1. Briefing und Zieldefinition

Am Anfang steht ein klares Briefing. Das Produktionsteam benötigt Informationen über:

  • Ziel des Videos und Kernbotschaften,
  • Zielgruppe und Tonalität,
  • Branding und visuelle Leitplanken,
  • geplante Szenen und Anzahl der Protagonistinnen und Protagonisten,
  • Budgetrahmen und Zeitplan.

Auf dieser Basis legt das Team fest, welche Art von Locations in Frage kommen. Für ein seriöses B2B Erklärvideo werden andere Orte gesucht als für ein emotionales Consumer Video.

2. Recherche potenzieller Locations

In dieser Phase werden konkrete Vorschläge gesammelt. Das kann auf verschiedene Arten geschehen:

  • Recherche in Location-Datenbanken und Portalen,
  • Kontakte zu Location-Agenturen,
  • Nutzung bereits bekannter Drehorte aus früheren Projekten,
  • Vorschläge aus dem Unternehmen, etwa eigene Räumlichkeiten oder Standorte von Partnern.

Für Marketing-Verantwortliche ist es oft sinnvoll, früh zu klären, ob interne Räume genutzt werden dürfen und welche Abteilungen eingebunden werden müssen. Location-Scouting kann hier helfen, realistisch einzuschätzen, ob das eigene Büro tatsächlich geeignet ist oder ob externe Locations sinnvoller sind.

3. Besichtigung und Bewertung

Die eigentliche Kernarbeit des Location-Scoutings besteht in der Vor-Ort Besichtigung. Hier prüfen die Verantwortlichen die Locations nach gestalterischen, technischen und organisatorischen Kriterien.

Typische Fragen bei der Besichtigung sind:

  • Wie ist die natürliche Lichtsituation zu verschiedenen Tageszeiten?
  • Gibt es ausreichend Stromanschlüsse für Licht und Technik?
  • Wie ist die Akustik? Hallt der Raum oder gibt es störende Geräuschquellen?
  • Ist genug Platz für Kamera, Licht, Ton und alle Beteiligten vorhanden?
  • Gibt es Rückzugsräume für Maske, Garderobe und Besprechungen?
  • Wie ist der Zugang geregelt, zum Beispiel für Equipment oder Personen mit viel Material?

Bei professionellem Location-Scouting werden an dieser Stelle Fotos und kurze Videos erstellt, oft auch mit unterschiedlichen Bildausschnitten. So können Marketing und Produktion später gemeinsam entscheiden, welche Location am besten passt.

4. Rechtliche und organisatorische Klärung

Ist eine Location in der engeren Auswahl, müssen rechtliche und organisatorische Fragen geklärt werden. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Drehgenehmigungen von Eigentümerinnen und Eigentümern oder Behörden,
  • Nutzungsrechte an Bildmaterial der Location,
  • Regelungen zu Haftung und Versicherung,
  • gegebenenfalls besondere Auflagen, etwa bei denkmalgeschützten Gebäuden oder öffentlichen Plätzen.

Für Marketing-Verantwortliche ist es wichtig zu wissen, dass fehlende Genehmigungen zu erheblichen Problemen führen können. Im schlimmsten Fall darf das gedrehte Material nicht verwendet werden. Professionelles Location-Scouting stellt sicher, dass diese Risiken minimiert werden und alle Freigaben rechtzeitig vorliegen.

5. Finale Auswahl und Dokumentation

Am Ende des Location-Scoutings steht die Entscheidung für eine oder mehrere Locations. Diese Entscheidung wird idealerweise gemeinsam von Produktion und Auftraggeber getroffen. Eine gründliche Dokumentation hilft, den Dreh effizient zu planen.

Dazu gehören:

  • Fotodokumentation und kurze Videoaufnahmen,
  • Grundrisse oder Skizzen der Räume,
  • Kontaktdaten der Ansprechpersonen vor Ort,
  • Informationen zu Anfahrt, Parkmöglichkeiten und Zugängen,
  • Hinweise zu Besonderheiten wie Alarmanlagen, Hausordnung oder Nachbarschaft.

Mit dieser Grundlage kann das Produktionsteam den Drehtag detailliert planen, Szenenfolgen optimieren und sicherstellen, dass alle Beteiligten wissen, was sie erwartet.

Wichtige Kriterien bei der Auswahl einer Location

Location-Scouting folgt immer bestimmten Bewertungsmaßstäben. Für Marketing-Verantwortliche ist es hilfreich, diese Kriterien zu kennen, um Entscheidungen fundiert treffen zu können.

Visuelle Wirkung und Markenpassung

Die Location sollte die Markenidentität unterstützen. Farben, Materialien und Stil der Umgebung spielen eine große Rolle. Ein minimalistischer Raum mit klaren Linien passt gut zu einer modernen Tech-Marke. Ein warm gestaltetes Café kann ideal für eine Lifestyle Marke sein.

Wichtige Fragen sind:

  • Passt die Location zum Corporate Design oder lässt sie sich mit Requisiten entsprechend anpassen?
  • Unterstützt der Ort die gewünschte Stimmung des Videos, etwa seriös, dynamisch, kreativ oder nahbar?
  • Lenken Elemente im Hintergrund ab oder stützen sie die Botschaft?

Lichtverhältnisse

Licht ist einer der entscheidenden Faktoren für die Bildqualität. Beim Location-Scouting wird geprüft, wie viel Tageslicht vorhanden ist, aus welcher Richtung es kommt und ob sich der Raum abdunkeln lässt. Große Fenster können vorteilhaft sein, erzeugen aber je nach Tageszeit starke Kontraste oder Spiegelungen.

Für Marketing-Verantwortliche lohnt es sich, auf folgende Punkte zu achten:

  • Gibt es direkten Sonneneinfall, der zu harten Schatten führt?
  • Sind künstliche Lichtquellen vorhanden, die das Team ergänzen oder ersetzen kann?
  • Lassen sich störende Lichtquellen wie Neonröhren ausschalten?

Akustik und Geräuschkulisse

Vor allem bei Erklärvideos mit Interviews oder Sprecherinnen und Sprechern vor der Kamera ist die Tonqualität entscheidend. Location-Scouting prüft daher, ob der Raum hallt, wie stark Umgebungsgeräusche sind und ob sich Störungen vermeiden lassen.

Typische Störquellen sind:

  • Verkehrslärm, Baustellen oder Flugverkehr,
  • laute Klimaanlagen oder Lüftungen,
  • Durchsagen in öffentlichen Gebäuden,
  • Flure mit starkem Publikumsverkehr.

Eine optisch perfekte Location kann ungeeignet sein, wenn der Ton nicht sauber aufgezeichnet werden kann. Professionelles Location-Scouting bezieht diese Faktoren konsequent mit ein.

Logistik und Erreichbarkeit

Eine Location mag filmisch ideal sein, wenn sie aber schwer erreichbar ist oder kaum Parkmöglichkeiten bietet, steigen Aufwand und Kosten. Für Marketing-Verantwortliche ist wichtig zu verstehen, dass die Logistik direkten Einfluss auf das Budget hat.

Zu klärende Punkte sind zum Beispiel:

  • Entfernung zum Unternehmen und zum Produktionsteam,
  • Zugänglichkeit für Transporter und Equipment,
  • Aufzüge oder Treppen für schweres Material,
  • Öffnungszeiten und Zugangsbeschränkungen.

Praxisbeispiele aus dem Marketing-Alltag

Um die Bedeutung von Location-Scouting greifbarer zu machen, helfen konkrete Szenarien aus der Praxis.

Beispiel 1: Erklärvideo für eine Softwarelösung

Ein Unternehmen möchte ein Erklärvideo für eine neue B2B Software produzieren. Das Video soll Vertrauen schaffen und Professionalität ausstrahlen. Zunächst wird vorgeschlagen, im eigenen Besprechungsraum zu drehen. Beim Location-Scouting zeigt sich jedoch, dass der Raum sehr klein ist, nur eine Neonröhre als Lichtquelle hat und an einer stark befahrenen Straße liegt. Der Ton ist schlecht, das Licht unvorteilhaft und die Bewegungsmöglichkeiten sind eingeschränkt.

Das Produktionsteam schlägt daher vor, einen externen Coworking Space zu mieten, der helle, moderne Räume mit guter Akustik bietet. Die Marke wirkt dadurch zeitgemäß und professionell. Das Budget steigt leicht durch die Mietkosten, doch die Qualität des Videos verbessert sich deutlich, und Nachdrehs werden unwahrscheinlicher. Location-Scouting hat hier verhindert, dass ein suboptimaler Raum das gesamte Projekt schwächt.

Beispiel 2: Recruitingvideo für ein mittelständisches Unternehmen

Ein mittelständischer Betrieb möchte junge Talente ansprechen und plant ein Recruitingvideo mit echten Mitarbeitenden. Die erste Idee ist, möglichst viele Bereiche des Unternehmens zu zeigen. Beim Location-Scouting wird jedoch deutlich, dass einige Produktionshallen zu dunkel sind, andere Bereiche zu laut und manche Räume sehr unaufgeräumt wirken.

Gemeinsam mit dem Marketing wird entschieden, nur ausgewählte Bereiche zu nutzen, die sich gut vorbereiten lassen. Ein Pausenraum wird umgestaltet, ein Büro aufgeräumt und dekoriert, und eine Produktionshalle wird gezielt ausgeleuchtet. Durch das gezielte Location-Scouting entsteht ein authentischer, aber gleichzeitig attraktiver Einblick in das Unternehmen, der die Arbeitgebermarke stärkt.

Beispiel 3: Social Media Kampagne mit Video-Content

Eine Marke plant eine Social Media Kampagne mit kurzen Erklärvideos und Produktclips. Auf den ersten Blick scheint Location-Scouting überflüssig, da die Clips sehr kurz sind. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass unterschiedliche Locations die Wiedererkennbarkeit der Kampagne schwächen würden. Deshalb wird bewusst eine zentrale Location ausgewählt, die sich flexibel für mehrere Motive nutzen lässt, zum Beispiel ein Studio mit variablen Hintergründen und Requisiten.

Durch dieses strategische Location-Scouting entsteht ein konsistentes Erscheinungsbild über mehrere Videos hinweg. Das erleichtert die Wiedererkennung der Marke und stärkt die Kampagnenwirkung, ohne dass jedes Mal neue Orte gesucht werden müssen.

Zusammenspiel von Location-Scouting und anderen Disziplinen

Location-Scouting ist eng verzahnt mit anderen Bereichen der Videoproduktion und des Marketings. Ein gutes Ergebnis entsteht, wenn diese Bereiche von Anfang an zusammenarbeiten.

Location-Scouting und Storyboard

Das Storyboard beschreibt, welche Szenen im Video vorkommen und wie sie visuell umgesetzt werden sollen. Location-Scouting prüft, ob die geplanten Bilder in der Realität umsetzbar sind oder angepasst werden müssen. In manchen Fällen inspiriert eine besonders geeignete Location sogar neue Ideen für das Storyboard.

Location-Scouting und Markenführung

Markenverantwortliche sollten beim Location-Scouting früh eingebunden werden, um sicherzustellen, dass Ort, Ausstattung und Details den Markenrichtlinien entsprechen. Farben, sichtbare Logos anderer Marken, Kunstwerke an Wänden oder bestimmte Einrichtungsgegenstände können die Markenbotschaft stören oder rechtliche Fragen aufwerfen. Eine enge Abstimmung verhindert spätere Korrekturen oder teure Nachdrehs.

Location-Scouting und Animation

Auch bei animierten Erklärvideos kann Location-Scouting eine Rolle spielen, etwa wenn reale Hintergründe mit animierten Elementen kombiniert werden oder wenn reale Interviews mit animierten Sequenzen verknüpft werden. In solchen Fällen muss die Location so gewählt werden, dass sie sich gut mit den geplanten Animationen verbinden lässt, zum Beispiel durch neutrale Hintergründe oder klare Formen.

Rolle von Marketing-Verantwortlichen im Location-Scouting

Marketing-Verantwortliche müssen Location-Scouting nicht im Detail selbst durchführen, profitieren aber davon, die wichtigsten Stellschrauben zu kennen. Ihre Aufgaben liegen vor allem in der Steuerung und Entscheidungsfindung.

Dazu gehören:

  • klare Formulierung der Markenwerte und Botschaften,
  • Freigabe von Budgets für externe Locations oder Studios,
  • Abstimmung mit internen Abteilungen bei Nutzung eigener Räumlichkeiten,
  • Bewertung von Location-Vorschlägen aus Markensicht,
  • und finale Entscheidung über die Auswahl der Drehorte.

Je früher Marketing und Produktion beim Location-Scouting zusammenarbeiten, desto besser lassen sich kreative Ideen, Markenanforderungen und praktische Rahmenbedingungen in Einklang bringen.

Fazit: Warum Location-Scouting für Erklärvideos unverzichtbar ist

Location-Scouting ist weit mehr als das Suchen eines hübschen Hintergrunds. Es ist ein strukturierter Prozess, der sicherstellt, dass ein Videodreh technisch, organisatorisch und inhaltlich auf soliden Füßen steht. Gerade im Bereich Erklärvideo, Videoproduktion, Animation, Illustration und Marketing trägt Location-Scouting maßgeblich dazu bei, dass Botschaften verständlich, glaubwürdig und markenkonform vermittelt werden. Wer Location-Scouting ernst nimmt, reduziert Risiken, erhöht die Produktionsqualität und schafft die Grundlage für Videos, die nicht nur gut aussehen, sondern auch im Markt wirken. Für Marketing-Verantwortliche bedeutet das, dass sie mit fundierten Entscheidungen bei der Auswahl von Drehorten einen direkten Einfluss auf den Erfolg ihrer Video- und Erklärvideo-Projekte haben und ihre Marke in genau dem Umfeld präsentieren, in dem sie sich von ihrer besten Seite zeigen kann.

Häufige Fragen zu „Location-Scouting"

Location-Scouting ist die systematische Suche nach geeigneten Drehorten für ein Video. Ziel ist es, Orte zu finden, die zur Marke, zur Geschichte und zur gewünschten Bildwirkung passen. So entsteht ein stimmiger Gesamteindruck, der Ihre Botschaft unterstützt.

Der Drehort beeinflusst, wie professionell und glaubwürdig Ihr Erklärvideo wahrgenommen wird. Eine passende Location verstärkt die Markenwirkung, erleichtert das Erzählen der Geschichte und kann sogar Produktionskosten sparen. Durch gutes Location-Scouting vermeiden Sie ungeeignete Umgebungen und teure Nachbesserungen.

Zu Beginn klärt die Produktionsfirma mit Ihnen Ziel, Zielgruppe und Stil des Erklärvideos. Danach recherchiert das Team passende Orte, besichtigt sie vor Ort und erstellt Fotos oder Videos zur Auswahl. Anschließend werden Genehmigungen, Technik und Logistik geplant, damit der Dreh reibungslos abläuft.

Die Kosten hängen vom Aufwand ab, etwa wie viele Locations geprüft werden, ob besondere Motive benötigt werden und ob Drehgenehmigungen anfallen. Oft ist Location-Scouting Teil eines Gesamtpakets für die Videoproduktion. Eine gute Planung spart jedoch häufig Geld, weil Fehlentscheidungen und zusätzliche Drehtage vermieden werden.

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Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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