Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Markenarchitektur einfach erklärt
Markenarchitektur beschreibt, wie alle Marken und Angebote eines Unternehmens sinnvoll geordnet und klar verständlich präsentiert werden.
Inhalt
- Begriff und Grundidee
- Ziele und Nutzen im Marketingalltag
- Typische Formen der Markenarchitektur
- Elemente einer Markenarchitektur im Bewegtbild
- Entwicklung einer Markenarchitektur
- Herausforderungen und typische Fehler
- Praxisbeispiele aus Erklärvideo und Marketing
- Rolle der Markenarchitektur in der Zusammenarbeit mit Dienstleistern
- Fazit
In vielen Unternehmen wächst die Anzahl an Marken, Submarken, Produktlinien und Kampagnen stetig. Besonders im Bereich von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration entstehen laufend neue Formate, Stile und Kampagnenauftritte. Damit dieser Markenauftritt nicht unübersichtlich wird, braucht es eine klare Ordnung. Genau hier setzt der Begriff Markenarchitektur an.
Begriff und Grundidee
Markenarchitektur beschreibt die systematische Strukturierung aller Marken, Submarken und Angebote eines Unternehmens und legt fest, wie diese zueinander in Beziehung stehen. Sie ist so etwas wie ein Bauplan für das gesamte Markenhaus eines Unternehmens. Während das klassische Branding vor allem fragt, wie eine einzelne Marke aussehen und wirken soll, beantwortet die Markenarchitektur die Frage, wie mehrere Marken gemeinsam auftreten und wie sie voneinander abgegrenzt oder bewusst miteinander verbunden werden.
Im Umfeld von Marketing, Kommunikation und insbesondere in der Videoproduktion sorgt eine durchdachte Markenarchitektur dafür, dass alle Videos, Animationen, Illustrationen und Kampagnen klar zugeordnet werden können. Kundinnen und Kunden sollen auf den ersten Blick erkennen, zu welchem Unternehmen, zu welcher Produktlinie oder zu welcher Kampagne ein bestimmtes Video gehört.
Ziele und Nutzen im Marketingalltag
Eine klare Markenarchitektur verfolgt mehrere Ziele, die den Marketingalltag spürbar erleichtern und die Wirkung von Kommunikationsmaßnahmen verstärken.
Orientierung für Zielgruppen
Kundinnen und Kunden stehen oft vor einer Vielzahl ähnlicher Angebote. Eine verständliche Markenarchitektur hilft ihnen, sich zu orientieren. Sie verstehen schneller, welche Produkte zusammengehören, welche Premium oder Basis sind und welche Angebote für sie relevant sind. Das ist besonders wichtig, wenn ein Unternehmen viele Videoformate anbietet, zum Beispiel Erklärvideos für unterschiedliche Branchen, Produktdemos, Recruitingfilme und Social Media Clips.
Klarheit für interne Teams
Auch intern schafft eine gute Markenarchitektur Klarheit. Teams aus Marketing, Vertrieb, Produktmanagement und Videoproduktion wissen, wie sie neue Kampagnen und Inhalte einordnen müssen.
- Welche Farben und Logos gehören zu welcher Marke
- Wie werden Untermarken in Erklärvideos vorgestellt
- Wie unterscheiden sich Stile und Tonalitäten der verschiedenen Videoformate
Dadurch werden Abstimmungen einfacher, Briefings eindeutiger und die Zusammenarbeit mit externen Agenturen effizienter.
Effiziente Nutzung von Budget und Ressourcen
Eine durchdachte Markenarchitektur hilft, Bildwelten, Animationsstile und Vorlagen mehrfach zu nutzen. Statt für jede neue Produktlinie komplett neue Gestaltungsmittel zu entwickeln, können wiederverwendbare Bausteine geschaffen werden. So entstehen modulare Video Templates, Intro Sequenzen und Animationselemente, die sich flexibel an verschiedene Markenebenen anpassen lassen.
Stärkung der Markenwahrnehmung
Wenn alle Elemente entlang der Markenarchitektur konsistent umgesetzt werden, verstärkt sich die Wiedererkennbarkeit. Logo, Farbwelt, Typografie, Bildsprache und Tonalität greifen ineinander. Jede neue Videoveröffentlichung zahlt dann sichtbar auf das übergeordnete Markenbild ein.
Typische Formen der Markenarchitektur
In der Praxis haben sich einige grundlegende Formen der Markenarchitektur etabliert. Viele Unternehmen nutzen Mischformen, doch die Grundtypen helfen, das Prinzip zu verstehen.
Monolithische Markenarchitektur
Bei einer monolithischen oder Dachmarkenstrategie tritt vor allem eine starke Hauptmarke auf. Alle Produkte und Angebote sind eng mit dieser Hauptmarke verbunden und verwenden deren Name und Erscheinungsbild.
Merkmale:
- Ein dominantes Logo für alle Angebote
- Ein einheitliches Designsystem für alle Videos und Kampagnen
- Submarken treten in den Hintergrund oder existieren gar nicht
Beispiel aus der Videoproduktion: Ein Videoproduktionsstudio bietet Erklärvideos, Imagefilme und Social Media Clips an. Alle Leistungen laufen konsequent unter einem einheitlichen Markennamen. Alle Erklärvideos, egal für welche Branche, beginnen mit der gleichen animierten Logo Sequenz, nutzen die gleiche Farbwelt und eine sehr ähnliche Illustrationssprache. Die Markenarchitektur ist hier klar monolithisch, denn sie setzt voll auf die Stärkung der Dachmarke.
Markenarchitektur mit Submarken
Bei dieser Form gibt es eine starke Dachmarke, jedoch treten einzelne Produktlinien oder Geschäftsbereiche als sichtbare Submarken auf. Sie nutzen Teile des Erscheinungsbildes der Hauptmarke, haben aber eigene Namen, Claims oder visuelle Akzente.
Merkmale:
- Gemeinsames Grunddesign, aber differenzierte Farbcodes oder Logos
- Submarken werden im Namen sichtbar, zum Beispiel Produktfamilien
- Videos und Kampagnen greifen sowohl die Dachmarke als auch die Submarke auf
Beispiel: Eine Agentur für Bewegtbildkommunikation führt eine Unternehmensmarke und darunter drei Submarken für Erklärvideos, Recruitingvideos und animierte Social Ads. Jede Submarke hat eine eigene Farbwelt und ein leicht angepasstes Logo, aber alle teilen sich die gleiche Typografie und einen ähnlichen Illustrationsstil. In einem Erklärvideo zur Submarke für Recruitingvideos erscheint zuerst das Logo der Dachmarke, danach das Logo der Recruiting Submarke. Die Markenarchitektur verbindet so die Stärken der Dachmarke mit der Spezialisierung der Submarken.
House of Brands
Beim sogenannten House of Brands stehen mehrere eigenständige Marken nebeneinander. Die Dachmarke tritt nach außen kaum in Erscheinung oder ist für Endkundinnen und Endkunden sogar unsichtbar.
Merkmale:
- Jede Marke hat ein eigenes, unabhängiges Erscheinungsbild
- Unterschiedliche Zielgruppen können sehr spezifisch angesprochen werden
- Die Verbindung zwischen den Marken ist nach außen kaum erkennbar
Beispiel im Marketingkontext: Ein Konzern betreibt mehrere spezialisierte Agenturmarken für Erklärvideos, 3D Animation, Illustration und Performance Marketing. Jede dieser Agenturen hat eine komplett eigene visuelle Identität, eigene Websites, eigene Video Intros und unterschiedliche Tonalitäten. Die übergeordnete Konzernmarke taucht in den Videos nicht auf. Die Markenarchitektur ist hier dezentral, jede Marke agiert wie ein eigenes Unternehmen.
Hybridformen
In der Realität setzen viele Unternehmen auf eine Mischform. Einige Bereiche werden monolithisch geführt, andere als eigenständige Marken. Die Markenarchitektur wird dann so gestaltet, dass Synergien genutzt werden, ohne die Eigenständigkeit wichtiger Marken zu gefährden.
Ein Beispiel wäre ein Unternehmen, das eine starke Unternehmensmarke pflegt, aber für einen innovativen Videoplattform Service eine separate, jugendliche Marke etabliert, um neue Zielgruppen anzusprechen. In Erklärvideos zu diesem Service wird die neue Marke prominent gezeigt, während die Unternehmensmarke eher im Abspann oder im Impressum vorkommt.
Elemente einer Markenarchitektur im Bewegtbild
Damit die Markenarchitektur in der Praxis funktioniert, muss sie in konkrete Gestaltungselemente übersetzt werden, besonders im Bereich Video, Animation und Illustration.
Visuelle Hierarchie in Videos
Eine klare Markenstruktur zeigt sich im Aufbau von Videos.
- Logo Abfolge: Zuerst die Dachmarke, dann die Submarke oder umgekehrt, je nach Strategie
- Intro und Outro: Einheitliche oder abgestufte Intro Animationen für verschiedene Markenebenen
- Farbwelt: Wiederkehrende Farben für bestimmte Produktlinien oder Markenfamilien
So erkennt das Publikum schnell, ob ein Video zur Hauptmarke, zu einer Submarke oder zu einer eigenständigen Marke gehört.
Gestaltungsrichtlinien für Animation und Illustration
In der Videoproduktion werden Gestaltungsrichtlinien oft in Styleguides oder Brand Guidelines festgehalten. Diese leiten sich direkt aus der Markenarchitektur ab.
- Welche Figurenstile dürfen für welche Marke verwendet werden
- Welche Animationsgeschwindigkeit passt zu welcher Markenpersönlichkeit
- Wie stark dürfen Illustrationsstile zwischen Submarken variieren
Zum Beispiel kann eine seriöse B2B Dachmarke eher reduzierte, klare Illustrationen verwenden, während eine junge Submarke für Social Media Kampagnen einen verspielteren Stil nutzen darf. Die Markenarchitektur definiert, wo Konsistenz wichtig ist und wo bewusste Unterschiede erlaubt oder sogar gewünscht sind.
Tonalität in Erklärtexten und Voice Over
Neben der visuellen Ebene ist die sprachliche Ebene entscheidend. Die Art, wie in Erklärvideos gesprochen und geschrieben wird, folgt ebenfalls der Markenarchitektur.
- Formelle oder informelle Ansprache
- Fachlich nüchterner oder emotionaler Ton
- Humorvolle oder sachliche Erklärweise
Eine klare Struktur hilft, diese Tonalitäten über verschiedene Marken und Submarken hinweg konsistent einzusetzen. So klingt eine Premium Produktlinie anders als eine Einsteigerlinie, bleibt aber im Gesamtrahmen der Unternehmensmarke erkennbar.
Entwicklung einer Markenarchitektur
Die Entwicklung oder Überarbeitung einer Markenarchitektur ist ein strategischer Prozess. Sie betrifft nicht nur Designfragen, sondern auch Positionierung, Zielgruppen und langfristige Unternehmensziele.
Analyse der bestehenden Markenlandschaft
Zu Beginn steht eine Bestandsaufnahme.
- Welche Marken, Produktlinien und Kampagnen existieren bereits
- Wie werden sie aktuell visuell und sprachlich dargestellt
- Wo gibt es Überschneidungen, Unklarheiten oder Widersprüche
Im Bereich Videoproduktion kann das bedeuten, alle bestehenden Erklärvideos, Imagefilme, Produktvideos und Social Media Clips zu sichten und zu prüfen, wie sie Markenbezüge herstellen.
Definition von Rollen und Beziehungen
Im nächsten Schritt wird festgelegt, welche Rolle jede Marke spielt.
- Welche Marke ist die Dachmarke
- Welche Submarken sollen sichtbar geführt werden
- Welche Kampagnen sind nur zeitlich begrenzt relevant
Auf dieser Basis wird entschieden, ob eher eine monolithische Struktur, ein House of Brands oder eine Mischform sinnvoll ist. Die Markenarchitektur bildet dann die Grundlage für alle weiteren Entscheidungen.
Übersetzung in Design und Content
Die strategischen Entscheidungen werden anschließend in konkrete Gestaltungsrichtlinien übertragen.
- Logo Hierarchien und Platzierungen
- Farb- und Typografiesysteme
- Video Templates und Animationsbibliotheken
- Tonalität für Skripte und Voice Over
Gerade bei Erklärvideos ist es hilfreich, modulare Templates zu entwickeln, die zu verschiedenen Markenebenen passen. So kann ein Standard Intro für die Dachmarke definiert werden, während Submarken eigene Varianten erhalten, die sich klar abheben, aber erkennbar verwandt sind.
Implementierung und Schulung
Damit die neue Markenarchitektur im Alltag funktioniert, müssen alle Beteiligten sie kennen und anwenden.
- Interne Workshops für Marketing und Vertrieb
- Briefings für externe Agenturen und Freelancer
- Dokumentation in Brand Guidelines und Video Styleguides
Besonders wichtig ist, dass Videoteams, Illustratorinnen, Motion Designer und Texter die Logik der Markenarchitektur verstehen und nicht nur einzelne Designregeln auswendig lernen. Nur so können sie bei neuen Projekten eigenständig entscheiden, wie ein Video zur Markenstruktur passt.
Herausforderungen und typische Fehler
In der Praxis ist eine Markenarchitektur nie vollständig statisch. Unternehmen entwickeln sich weiter, neue Angebote kommen hinzu, alte fallen weg. Dabei entstehen einige typische Herausforderungen.
Unklare Abgrenzung von Marken
Wenn Submarken zu ähnlich auftreten oder sich Zielgruppen überschneiden, kann es zu Verwirrung kommen. Kundinnen und Kunden verstehen dann nicht, worin sich zwei Marken unterscheiden. Im Videobereich zeigt sich das etwa daran, dass zwei Videoformate des gleichen Unternehmens sehr ähnlich aussehen, aber unterschiedliche Markenbezeichnungen tragen. Hier hilft eine geschärfte Markenarchitektur, die Positionierung jeder Marke klarer zu definieren.
Überfrachtete Markenlandschaft
Mit der Zeit sammeln sich viele Kampagnennamen, Projektlabels und Sondermarken an. Wenn jede neue Initiative gleich eine eigene visuelle Identität bekommt, entsteht ein unübersichtlicher Flickenteppich. Die Folge ist, dass Erklärvideos und Kampagnen schwer zuzuordnen sind. Eine klare Markenarchitektur begrenzt die Anzahl eigenständiger Marken und ordnet kurzfristige Kampagnen logisch unter.
Inkonsequente Umsetzung
Selbst die beste Markenarchitektur verliert an Wirkung, wenn sie nicht konsequent umgesetzt wird. Das passiert zum Beispiel, wenn externe Dienstleister eigene Stilrichtungen entwickeln, die nicht zur Markenstruktur passen, oder wenn interne Teams aus Zeitdruck auf bestehende Vorlagen verzichten. Hier helfen klare Richtlinien, zugängliche Templates und eine zentrale Stelle, die die Markenführung koordiniert.
Praxisbeispiele aus Erklärvideo und Marketing
Um die Wirkung der Markenarchitektur greifbar zu machen, lohnt sich ein Blick auf typische Situationen aus dem Alltag von Marketingverantwortlichen.
Einheitliche Erklärvideoreihe für mehrere Produkte
Ein Softwareunternehmen bietet verschiedene Module an, die sich an unterschiedliche Branchen richten. Statt für jedes Modul eine komplett eigenständige Videoreihe zu produzieren, entwickelt das Unternehmen eine gemeinsame Erklärvideo Dramaturgie mit wiederkehrenden Elementen.
- Gleiches Intro mit Dachmarkenlogo
- Farbakzent je Modul zur Unterscheidung
- Gemeinsamer Illustrationsstil und Sprecherstimme
So entsteht eine Video Bibliothek, die die Struktur der Markenarchitektur sichtbar macht. Kundinnen und Kunden erkennen, dass alle Module Teil eines zusammenhängenden Angebots sind, können die einzelnen Produkte aber trotzdem unterscheiden.
Rebranding und Anpassung der Videoauftritte
Ein Unternehmen entscheidet sich für ein Rebranding und ordnet seine Marken neu. Einige Submarken werden stärker an die Dachmarke herangeführt, andere eigenständiger positioniert. Die bestehende Videolandschaft muss nun angepasst werden.
Statt alle Videos neu zu produzieren, werden Intro und Outro Animationen überarbeitet und Logos ausgetauscht. Zusätzlich werden neue Farbfilter und Bauchbinden eingeführt, die die neue Markenarchitektur sichtbar machen. So bleibt der inhaltliche Wert der bestehenden Erklärvideos erhalten, während der Markenauftritt aktualisiert wird.
Start eines neuen Videoformats für eine Submarke
Eine etablierte Unternehmensmarke startet eine neue Submarke für ein junges, digitales Angebot. Dafür wird ein eigenes Social Media Videoformat entwickelt.
- Kurze, dynamische Clips mit schneller Animation
- Lockerere Sprache und direktere Ansprache
- Eigenes Farbset innerhalb des übergeordneten Designs
Die Markenarchitektur gibt vor, dass das Dachmarkenlogo im Abspann erscheint, während die Submarke im Fokus steht. So wird die Verbindung zum Unternehmen gewahrt, ohne die Eigenständigkeit des neuen Angebots zu schwächen.
Rolle der Markenarchitektur in der Zusammenarbeit mit Dienstleistern
Viele Unternehmen arbeiten bei Erklärvideos, Animationen und Illustrationen mit spezialisierten Agenturen oder Freelancern zusammen. Hier ist eine transparente Markenarchitektur besonders wertvoll.
Wenn Dienstleister früh verstehen, wie die Markenstruktur aufgebaut ist, können sie:
- Videoideen entwickeln, die zur Positionierung der jeweiligen Marke passen
- Gestaltungsentscheidungen begründen, statt nur Geschmacksfragen zu diskutieren
- Vorlagen und Animationsbibliotheken so anlegen, dass sie langfristig nutzbar sind
Für Marketingverantwortliche bedeutet das weniger Korrekturschleifen und eine höhere Konsistenz über alle Projekte hinweg.
Fazit
Markenarchitektur ist der strategische Bauplan, der festlegt, wie die verschiedenen Marken, Submarken und Angebote eines Unternehmens zueinander stehen und wie sie gemeinsam auftreten. Gerade im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration sorgt eine klare Markenarchitektur dafür, dass Inhalte wiedererkennbar, verständlich und effizient produzierbar sind. Sie schafft Orientierung für Kundinnen und Kunden, Klarheit für interne Teams und eine stabile Grundlage für alle Gestaltungsentscheidungen. Wer die eigene Markenarchitektur bewusst gestaltet, kann Videoformate gezielter aufbauen, Budgets besser nutzen und langfristig ein starkes, konsistentes Markenbild entwickeln, das in jedem Erklärvideo, in jeder Animation und in jeder Kampagne sichtbar wird.
Häufige Fragen zu „Markenarchitektur"
Markenarchitektur beschreibt die Struktur aller Marken, Untermarken und Produkte eines Unternehmens. Sie legt fest, wie diese zueinanderstehen, wie sie heißen, wie sie auftreten und wie sie in Marketing, Erklärvideos und anderen Kommunikationsmitteln dargestellt werden.
Eine klare Markenarchitektur sorgt dafür, dass Kundinnen und Kunden Ihr Angebot schnell verstehen und wiedererkennen. In Erklärvideos, Animationen und Kampagnen lässt sich so eindeutig zeigen, welches Produkt zu welcher Marke gehört und welche Rolle es im Gesamtangebot spielt.
Häufig unterscheidet man drei Grundformen: die Dachmarke, bei der alles unter einem starken Markennamen läuft, die Markenfamilie, bei der mehrere verwandte Marken gemeinsam auftreten, und die Einzelmarke, bei der jede Marke für sich allein steht. In der Praxis werden diese Formen oft kombiniert, um Marketingziele und Zielgruppen optimal zu bedienen.
Die Markenarchitektur bestimmt, wie Logos, Farben, Typografie und Bildstil über alle Medien hinweg eingesetzt werden. Für Videoproduktion, Erklärvideos und Animationen schafft sie klare Regeln, damit jedes Video zur Gesamtmarke passt und trotzdem die Besonderheiten einzelner Produkte sichtbar bleiben.
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