Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Ein moderner Marketingalltag ist ohne digitale Werkzeuge kaum noch vorstellbar. Von der ersten Idee für ein Erklärvideo bis zur Auswertung der Kampagnenergebnisse begleiten spezialisierte Tools jeden Schritt. Die Gesamtheit dieser Werkzeuge wird als MarTech-Stack bezeichnet. Der Begriff setzt sich aus Marketing Technology und Stack im Sinne von Werkzeugstapel oder Werkzeugpaket zusammen und beschreibt alle Technologien, die ein Unternehmen für Planung, Umsetzung, Automatisierung und Analyse seiner Marketingaktivitäten nutzt.

Begriffsdefinition und Grundidee

Unter einem MarTech-Stack versteht man die strukturierte Sammlung aller digitalen Systeme, Plattformen und Tools, die ein Unternehmen im Marketing einsetzt. Dazu gehören Softwarelösungen für Zielgruppenanalyse, Contentproduktion, Kampagnensteuerung, Automatisierung, Tracking und Reporting. Ein solcher Werkzeugverbund soll Marketingprozesse vereinfachen, wiederkehrende Aufgaben automatisieren und bessere Entscheidungen auf Basis von Daten ermöglichen.

Im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration umfasst ein MarTech-Stack typischerweise sowohl kreative Werkzeuge für die Content-Erstellung als auch Marketingtools für Verteilung und Erfolgsmessung. Wichtig ist dabei weniger die reine Anzahl der Tools, sondern dass sie sinnvoll zusammenspielen und die Marketingziele unterstützen.

Typische Bestandteile eines MarTech-Stacks

Ein MarTech-Stack kann je nach Unternehmensgröße und Strategie sehr unterschiedlich aussehen. Dennoch lassen sich einige Kategorien erkennen, die in vielen Organisationen vorkommen.

1. Analyse und Tracking

Analysewerkzeuge bilden das Fundament vieler Entscheidungen im Marketing. Sie zeigen, wie Nutzerinnen und Nutzer mit Inhalten interagieren, welche Kanäle funktionieren und wo Optimierungspotenzial liegt.

  • Webanalyse: Tools, die aufzeigen, wie viele Personen eine Website besuchen, welche Seiten sie ansehen und wie lange sie bleiben.
  • Video-Analytics: Spezialisierte Lösungen, die beispielsweise messen, wie lange ein Erklärvideo angesehen wird, an welcher Stelle Zuschauer abbrechen und welche Call-to-Actions geklickt werden.
  • Kampagnen-Tracking: Werkzeuge, die erfassen, welche Marketingmassnahmen zu Anfragen, Downloads oder Käufen führen.

In der Videoproduktion hilft diese Kategorie im MarTech-Stack etwa dabei zu verstehen, ob ein animiertes Produktvideo die gewünschte Wirkung erzielt oder ob das Storytelling überarbeitet werden sollte.

2. Content-Erstellung und -Bearbeitung

Hierzu zählen alle Tools, mit denen Inhalte produziert werden. Im Kontext von Erklärvideos und Animation ist dieser Bereich besonders wichtig.

  • Video-Editing-Software: Programme zur Bearbeitung und zum Schnitt von Videoaufnahmen, Einfügen von Musik, Voice-over und Untertiteln.
  • Animations-Tools: Lösungen für 2D- und 3D-Animation, Motion Graphics und visuelle Effekte.
  • Illustrations- und Grafikprogramme: Software zur Erstellung von Icons, Figuren, Storyboards und visuellen Elementen für Erklärvideos.
  • Audio-Tools: Anwendungen für Sprachaufnahmen, Sounddesign und Audiomischung.

Diese kreativen Werkzeuge sind zwar oft nicht exklusiv dem Marketing zugeordnet, gehören aber zum operativen Kern des MarTech-Stacks, wenn Videocontent ein wichtiger Bestandteil der Marketingstrategie ist.

3. Content-Management und Veröffentlichung

Nachdem Inhalte erstellt wurden, müssen sie verwaltet, aktualisiert und veröffentlicht werden. Hier kommen Systeme zum Einsatz, die die Organisation von Medien und die Ausspielung vereinfachen.

  • Content-Management-Systeme: Plattformen, mit denen Websites und Landingpages gepflegt werden, auf denen Erklärvideos und andere Inhalte eingebunden sind.
  • Video-Hosting-Plattformen: Dienste, über die Videos sicher gespeichert, eingebettet und in verschiedenen Qualitätsstufen ausgeliefert werden.
  • Digital Asset Management: Lösungen zur strukturierten Ablage und Verschlagwortung von Medien wie Logos, Illustrationen, Rohmaterial und finalen Videodateien.

Ein gut strukturierter Bereich für Content-Management im MarTech-Stack stellt sicher, dass Marketingteams schnell auf bestehende Assets zugreifen, sie wiederverwenden und in verschiedenen Kanälen einsetzen können.

4. Kampagnenmanagement und Automatisierung

Kampagnenmanagement-Tools helfen dabei, Marketingmassnahmen zu planen, zu steuern und teilweise zu automatisieren. Sie sind besonders relevant, wenn Videoinhalte wiederkehrend eingesetzt werden, etwa in E-Mail-Strecken, Social-Media-Serien oder Always-on-Kampagnen.

  • Marketing-Automation-Plattformen: Systeme, die beispielsweise automatisierte E-Mail-Strecken auslösen, wenn eine Person ein Erklärvideo angesehen oder ein Formular ausgefüllt hat.
  • Social-Media-Management-Tools: Anwendungen, mit denen Posts geplant, veröffentlicht und ausgewertet werden, inklusive Video-Posts und Stories.
  • Werbeanzeigen-Manager: Oberflächen zur Planung und Optimierung von Videoanzeigen in Suchmaschinen, auf Social-Media-Plattformen oder auf Streamingdiensten.

In einem reifen MarTech-Stack sind diese Tools mit Analyse- und CRM-Systemen verknüpft, sodass Videointeraktionen direkt in Lead-Nurturing-Strecken oder Remarketing-Kampagnen einfliessen.

5. Customer Relationship Management und Lead-Erfassung

Ein weiterer zentraler Baustein ist das Kundenbeziehungsmanagement. Hier werden Kontakte, Interessenten und Kundendaten gepflegt.

  • CRM-Systeme: Datenbanken, in denen Informationen zu Leads, Kunden, Unternehmen und Interaktionen gespeichert werden.
  • Formular- und Landingpage-Tools: Lösungen, mit denen Anmeldeformulare, Downloadseiten oder Video-Landingpages erstellt werden.
  • Lead-Scoring-Tools: Systeme, die Kontakte nach ihrem Verhalten bewerten, etwa nach der Anzahl angesehener Videos oder heruntergeladener Inhalte.

Durch die Verbindung von CRM und Video-Analytics innerhalb des MarTech-Stacks kann das Marketingteam beispielsweise erkennen, welche Erklärvideos besonders stark zur Lead-Qualifizierung beitragen.

6. Kollaboration und Projektmanagement

Auch Werkzeuge zur Zusammenarbeit zählen zum weiteren Umfeld eines MarTech-Stacks, vor allem wenn mehrere Teams oder externe Dienstleister in die Videoproduktion eingebunden sind.

  • Projektmanagement-Tools: Systeme für Aufgabenplanung, Zeitpläne, Freigabeprozesse und Feedbackrunden.
  • Kommunikationsplattformen: Chat- und Videokonferenzlösungen zur Abstimmung zwischen Marketing, Vertrieb, Agenturen und Produktion.
  • Review- und Feedback-Tools: Spezialisierte Lösungen, auf denen Videoversionen kommentiert und freigegeben werden können.

Diese Werkzeuge sorgen dafür, dass Projekte für Erklärvideos, Animationsreihen oder Social-Media-Clips strukturiert und transparent ablaufen.

Funktionen und Nutzen im Marketingalltag

Der eigentliche Wert eines MarTech-Stacks zeigt sich im täglichen Einsatz. Ziel ist es, Arbeit effizienter zu machen, Fehler zu reduzieren und bessere Ergebnisse zu erzielen.

Effizienz und Zeitersparnis

Viele Arbeitsschritte im Marketing wiederholen sich. Ein gut abgestimmter MarTech-Stack automatisiert Routineaufgaben wie das Versenden von Follow-up-E-Mails nach dem Ansehen eines Videos, das Erstellen standardisierter Reportings oder das Veröffentlichen von Inhalten zu bestimmten Zeiten. Dadurch bleibt mehr Zeit für Strategie, Kreativkonzepte und die inhaltliche Verbesserung von Erklärvideos und Kampagnen.

Konsistenz und Qualitätssicherung

Ein strukturierter MarTech-Stack trägt dazu bei, dass Markenauftritte konsistent bleiben. Vorlagen in Grafikprogrammen, zentrale Medienbibliotheken und definierte Freigabeprozesse stellen sicher, dass Farben, Schriftarten, Bildsprache und Tonalität in allen Videos und Illustrationen einheitlich sind. Das stärkt die Wiedererkennbarkeit und das Vertrauen in die Marke.

Datengestützte Entscheidungen

Wenn Analyse- und Trackingtools eng mit Kampagnenmanagement, CRM und Content-Plattformen verknüpft sind, entsteht ein umfassendes Bild der Zielgruppe. Marketingverantwortliche sehen, welche Inhalte gut funktionieren, welche Videolängen akzeptiert werden und welche Kanäle die besten Reaktionen erzeugen. Auf dieser Basis lassen sich Budgets gezielter einsetzen und Inhalte systematisch verbessern.

Personalisierung von Inhalten

Mit Hilfe eines durchdachten MarTech-Stacks können Inhalte besser auf einzelne Zielgruppen zugeschnitten werden. Beispielsweise kann ein Interessent, der ein Einstiegs-Erklärvideo angesehen hat, automatisch ein weiterführendes Video mit detaillierten Produktinformationen erhalten. Oder Besucher einer bestimmten Branche sehen auf einer Landingpage Illustrationen und Beispiele, die speziell auf ihre Situation zugeschnitten sind.

Praxisnahe Beispiele aus Videoproduktion und Marketing

Beispiel 1: Erklärvideo-Kampagne für ein neues Produkt

Ein Unternehmen plant die Markteinführung eines neuen Softwareprodukts und möchte dies mit einer Erklärvideo-Kampagne begleiten. Der MarTech-Stack könnte in diesem Fall folgende Schritte abdecken:

  • Im Analyse-Tool wird geprüft, welche Themen bisher auf der Website am meisten Interesse erzeugen.
  • Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickelt das Team ein Storyboard in einem Illustrationsprogramm und produziert das Erklärvideo mit einer Animationssoftware.
  • Das fertige Video wird auf einer Video-Hosting-Plattform hochgeladen und über das Content-Management-System auf einer Landingpage eingebunden.
  • Ein Marketing-Automation-Tool verschickt eine E-Mail-Kampagne an bestehende Kontakte, in der das Video prominent platziert ist.
  • Social-Media-Management-Tools planen und veröffentlichen kurze Videoausschnitte als Teaser in verschiedenen Netzwerken.
  • Das CRM-System erfasst alle neuen Leads, die über das Formular unter dem Video eingehen, und verknüpft sie mit dem angesehenen Inhalt.
  • Video-Analytics und Webanalyse zeigen, wie lange das Video angesehen wird und wie viele Personen nach dem Ansehen eine Anfrage stellen.

Durch das Zusammenspiel dieser Werkzeuge innerhalb des MarTech-Stacks kann das Marketingteam nachvollziehen, welchen Beitrag das Erklärvideo zur Produkteinführung leistet und welche Anpassungen sinnvoll wären.

Beispiel 2: Laufende Optimierung einer Video-Content-Strategie

Ein Unternehmen veröffentlicht regelmässig animierte Kurzvideos in den sozialen Medien, um seine Marke zu stärken. Im MarTech-Stack sind dafür verschiedene Tools miteinander verbunden:

  • Social-Media-Management-Software sammelt Daten zu Reichweite, Interaktionen und Kommentaren der Video-Posts.
  • Ein Analyse-Tool wertet aus, zu welchen Tageszeiten und auf welchen Plattformen die Videos am meisten angesehen werden.
  • Auf Basis dieser Daten passt das Team die Veröffentlichungszeiten an und testet verschiedene Videoformate, etwa quadratische oder vertikale Formate.
  • Ein Projektmanagement-Tool strukturiert die Abstimmung zwischen Marketing, Grafik und Animation, sodass neue Videoideen schneller umgesetzt werden.

Die kontinuierliche Nutzung und Anpassung des MarTech-Stacks führt dazu, dass die Videoinhalte immer besser auf das Verhalten der Zielgruppe zugeschnitten sind.

Planung und Aufbau eines MarTech-Stacks

Analyse der Anforderungen

Bevor neue Tools angeschafft werden, sollten Marketingverantwortliche klären, welche Ziele sie erreichen möchten. Geht es vor allem um mehr Reichweite für Erklärvideos, um eine bessere Leadgenerierung oder um die Optimierung bestehender Kampagnen. Daraus ergeben sich Anforderungen an den MarTech-Stack, etwa an Schnittstellen, Automatisierungsfunktionen oder Reportingmöglichkeiten.

Integration statt Insellösungen

Ein häufiger Stolperstein sind isolierte Einzellösungen, die nicht miteinander kommunizieren. Ein sinnvoller MarTech-Stack setzt auf Werkzeuge, die Daten austauschen können. Beispielsweise sollten Video-Hosting-Plattform, Webanalyse und CRM-System so verbunden sein, dass Videointeraktionen in den Kontaktdaten sichtbar werden. Dadurch entstehen durchgängige Prozesse statt manueller Zwischenschritte.

Schrittweiser Ausbau

Es ist selten sinnvoll, von Anfang an eine sehr grosse Zahl an Tools einzuführen. Besser ist ein schrittweiser Aufbau des MarTech-Stacks. Zunächst werden zentrale Systeme wie Webanalyse, CRM und ein Content-Management-System etabliert. Anschliessend können spezialisierte Lösungen für Video-Analytics, Marketing-Automation oder Social-Media-Management ergänzt werden. Wichtig ist, dass jede Erweiterung einen klaren Nutzen hat und von den Teams tatsächlich verwendet wird.

Benutzerfreundlichkeit und Schulung

Technologie entfaltet ihren Wert nur, wenn die Menschen im Marketing sie sicher und gerne nutzen. Bei der Auswahl von Werkzeugen für den MarTech-Stack sollten daher Benutzerfreundlichkeit, Verständlichkeit der Oberflächen und verfügbare Schulungsangebote berücksichtigt werden. Gerade bei komplexeren Systemen wie Marketing-Automation oder CRM lohnt es sich, Zeit in Trainings und interne Leitfäden zu investieren.

Herausforderungen und typische Fehler

Tool-Überladung

Es ist verlockend, für jede Aufgabe ein eigenes Spezialtool einzuführen. Dies kann jedoch schnell zu Unübersichtlichkeit führen. Mitarbeitende wissen dann nicht mehr, welches System für welchen Zweck gedacht ist, und Daten liegen verstreut vor. Ein ausgewogener MarTech-Stack konzentriert sich auf Werkzeuge mit klar definierten Aufgaben und vermeidet unnötige Überschneidungen.

Fehlende Datenqualität

Wenn Tracking nicht sauber eingerichtet ist oder Datenquellen nicht abgestimmt sind, entstehen widersprüchliche Auswertungen. Das erschwert Entscheidungen und kann zu Fehlinterpretationen führen. Deshalb ist es wichtig, im MarTech-Stack klare Standards für Datenerfassung, Benennung und Zugriffsrechte zu etablieren. Dies gilt besonders für Video- und Kampagnendaten, die oft aus verschiedenen Plattformen stammen.

Unklare Verantwortlichkeiten

Ein weiterer Stolperstein ist die fehlende Zuordnung von Verantwortlichkeiten. Wer pflegt das CRM, wer betreut die Video-Analytics, wer ist für die Automatisierungsstrecken zuständig. Ohne klare Rollenverteilung bleibt das Potenzial des MarTech-Stacks ungenutzt und wichtige Aufgaben bleiben liegen.

Unzureichende Einbindung anderer Abteilungen

Marketing arbeitet selten isoliert. Vertrieb, Kundendienst oder Produktmanagement profitieren ebenfalls von den Erkenntnissen, die aus dem MarTech-Stack gewonnen werden. Wenn diese Abteilungen nicht eingebunden werden, gehen wertvolle Rückmeldungen verloren, etwa zu Fragen, die nach dem Ansehen eines Erklärvideos häufig gestellt werden. Ein regelmässiger Austausch hilft, Inhalte und Prozesse zu verbessern.

Automatisierung und KI-Unterstützung

Viele Tools innerhalb eines MarTech-Stacks integrieren zunehmend Funktionen zur Automatisierung und zur Unterstützung durch künstliche Intelligenz. Beispiele sind automatische Vorschläge für Posting-Zeiten, intelligente Segmentierung von Zielgruppen oder personalisierte Video-Thumbnails. Marketingverantwortliche können damit Routineaufgaben weiter reduzieren und sich stärker auf Strategie und Kreativität konzentrieren.

Zentralisierung und Plattformgedanke

Ein weiterer Trend ist die Bündelung von Funktionen in umfassenden Plattformen. Statt zahlreiche Einzellösungen zu verwenden, setzen Unternehmen zunehmend auf zentrale Systeme, in denen Analyse, Kampagnensteuerung und Content-Management enger verzahnt sind. Dies vereinfacht die Verwaltung des MarTech-Stacks und reduziert Integrationsaufwand.

Fokus auf Datenschutz und Transparenz

Mit zunehmender Bedeutung von Daten im Marketing wächst auch die Verantwortung im Umgang damit. Ein moderner MarTech-Stack berücksichtigt rechtliche Rahmenbedingungen und bietet Funktionen, um Einwilligungen zu verwalten, Daten zu anonymisieren und Auskunftsanfragen zu beantworten. Transparenz gegenüber den Nutzerinnen und Nutzern wird zu einem wichtigen Qualitätsmerkmal.

Praktische Empfehlungen für Marketingverantwortliche

  • Ziele klären: Vor der Auswahl oder Erweiterung von Tools sollten die wichtigsten Marketingziele feststehen, etwa Leadgenerierung, Markenaufbau oder Kundenbindung.
  • Ist-Situation erfassen: Eine einfache Übersicht über alle bereits genutzten Werkzeuge schafft Klarheit und zeigt auf, wo es Überschneidungen oder Lücken gibt.
  • Prioritäten setzen: Nicht alle Bereiche müssen gleichzeitig optimiert werden. Es lohnt sich, mit den Bereichen zu beginnen, die den grössten Einfluss auf laufende Kampagnen haben.
  • Integration prüfen: Bei neuen Tools sollte frühzeitig geklärt werden, wie sie sich in den bestehenden MarTech-Stack einfügen lassen und welche Schnittstellen verfügbar sind.
  • Teams einbeziehen: Mitarbeitende, die täglich mit den Systemen arbeiten, sollten in Auswahl und Gestaltung eingebunden werden. Ihre Erfahrungen sind wertvoll für die Praxisnähe des Stacks.
  • Regelmässig überprüfen: Technologien und Anforderungen ändern sich. Eine regelmässige Überprüfung des MarTech-Stacks hilft, veraltete Tools auszumustern und neue Anforderungen abzubilden.

Ein durchdachter MarTech-Stack ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um bessere Inhalte zu produzieren, Zielgruppen relevanter anzusprechen und Marketingressourcen sinnvoll einzusetzen.

Zusammenfassend beschreibt der Begriff MarTech-Stack die Gesamtheit aller digitalen Werkzeuge, die ein Unternehmen im Marketing einsetzt, von Analyse und Tracking über Content-Produktion und -Veröffentlichung bis hin zu Automatisierung und CRM. Im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration verbindet ein solcher Stack kreative und analytische Komponenten zu einem integrierten System. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Tools, sondern ihr Zusammenspiel, ihre Benutzerfreundlichkeit und ihr Beitrag zu den Marketingzielen. Wenn Marketingverantwortliche ihre Anforderungen klar definieren, Integration und Datenqualität im Blick behalten und ihre Teams gezielt schulen, wird der MarTech-Stack zu einem zentralen Erfolgsfaktor für wirksame, datenbasierte und zugleich kreative Marketingkommunikation.

Häufige Fragen zu „MarTech-Stack"

Ein MarTech-Stack ist die Gesamtheit aller digitalen Werkzeuge, die Sie für Ihr Marketing nutzen. Dazu gehören zum Beispiel Tools für Newsletter, Social Media, Erklärvideos, Animation, Bildbearbeitung und Analyse. Alle diese Lösungen sollen möglichst gut zusammenspielen. So können Sie Kampagnen planen, Inhalte erstellen, ausspielen und den Erfolg messen.

Ein durchdachter MarTech-Stack hilft Ihnen, den gesamten Prozess rund um Erklärvideos effizient zu steuern. Von der Ideenfindung über Skript, Illustration und Animation bis zum Upload und der Erfolgskontrolle greifen die Tools ineinander. So vermeiden Sie doppelte Arbeit, behalten den Überblick über Versionen und sehen in den Analysen, welche Videos wirklich wirken. Das spart Zeit, Budget und Nerven.

In einen MarTech-Stack gehören meist ein System für E Mail Marketing, ein Social Media Tool, eine Plattform für Erklärvideos und Videohosting sowie Grafik und Animationssoftware. Ergänzt wird das oft durch ein Content Management System für die Website und ein Analysetool wie Webanalyse oder Dashboard Lösungen. Je nach Unternehmen kommen noch Projektmanagement, Automatisierung und CRM hinzu. Wichtig ist, dass die Tools zu Ihren Zielen und Ressourcen passen.

Starten Sie mit einer einfachen Bestandsaufnahme und notieren Sie alle Tools, die Sie bereits für Marketing und Video nutzen. Überlegen Sie dann, welche Ziele Sie erreichen wollen, etwa mehr Leads mit Erklärvideos, bessere Markenwirkung oder klare Reportings. Wählen Sie nur wenige, aber gut integrierbare Werkzeuge aus, die diese Ziele direkt unterstützen. Testen Sie neue Tools in kleinen Schritten und dokumentieren Sie, was sich im Alltag wirklich bewährt.

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