Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Omnichannel-Marketing beschreibt einen Ansatz, bei dem alle Kommunikations- und Vertriebskanäle eines Unternehmens so aufeinander abgestimmt werden, dass Kundinnen und Kunden eine einheitliche, nahtlose Erfahrung erleben. Im Mittelpunkt steht nicht der einzelne Kanal, sondern die gesamte Reise der Zielgruppe, vom ersten Kontakt bis zur Kaufentscheidung und darüber hinaus. Für Marketing-Verantwortliche in den Bereichen Erklärvideo, Videoproduktion, Animation und Illustration eröffnet Omnichannel-Marketing die Möglichkeit, Inhalte gezielt und konsistent über alle relevanten Plattformen hinweg einzusetzen und so die Wirkung von Bewegtbild und visuellen Formaten deutlich zu verstärken.

Begriff und Abgrenzung

Der Begriff Omnichannel-Marketing stammt aus dem modernen Marketing und beschreibt die Weiterentwicklung von Single Channel und Multichannel Ansätzen. Während beim Single Channel nur ein Kommunikationsweg genutzt wird, etwa nur ein Webshop oder nur ein Social Media Kanal, setzt Multichannel auf mehrere parallele Kanäle. Im Multichannel werden diese Kanäle jedoch häufig getrennt voneinander betrieben. Es gibt zwar mehrere Kontaktpunkte, aber nur wenig Abstimmung zwischen ihnen.

Omnichannel-Marketing geht einen Schritt weiter. Alle Kanäle werden gezielt miteinander verknüpft und aufeinander abgestimmt. Ziel ist ein durchgängiges Erlebnis, bei dem Inhalte, Botschaften und Angebote auf jedem Kontaktpunkt ineinandergreifen. Kundinnen und Kunden sollen das Gefühl haben, mit einem einzigen, klar erkennbaren Auftritt zu interagieren, egal ob sie ein Erklärvideo auf YouTube sehen, einen Social Media Clip auf Instagram entdecken, eine animierte Grafik auf der Website betrachten oder einen Newsletter mit Video-Teaser öffnen.

Im Umfeld von Videoproduktion, Animation und Illustration bedeutet dies, dass nicht einfach einzelne Videos oder Grafiken isoliert produziert werden, sondern dass sie als Teile eines zusammenhängenden Kommunikationskonzepts geplant und umgesetzt werden.

Ziele und Nutzen für Unternehmen

Das zentrale Ziel von Omnichannel-Marketing besteht darin, ein konsistentes, wiedererkennbares und nutzerfreundliches Markenerlebnis zu schaffen. Für Unternehmen, die mit Erklärvideos, Produktvideos, Animationen oder Illustrationen arbeiten, ergeben sich daraus mehrere konkrete Vorteile.

Wiedererkennbarkeit der Marke

Omnichannel-Marketing sorgt dafür, dass Markenbotschaften, Tonalität, Bildsprache und Storytelling über alle Kanäle hinweg einheitlich sind. Ein Stil, der in einem Erklärvideo genutzt wird, taucht wieder in Social Media Snippets, auf der Website, in Präsentationen und in E Mail Kampagnen auf. So entsteht ein vertrautes Bild.

  • Beispiel: Ein Softwareanbieter lässt ein animiertes Erklärvideo produzieren, in dem eine bestimmte Figurenwelt, Farbpalette und ein klarer Illustrationsstil verwendet werden. Im Omnichannel-Marketing werden diese visuellen Elemente auch für kurze Social Media Clips, animierte Banner, Illustrationen in Blogartikeln und für ein Video im Onboarding der Kundinnen und Kunden eingesetzt. Die Zielgruppe erkennt das Unternehmen sofort wieder, unabhängig vom Kanal.

Nahtlose Customer Journey

Ein weiterer Nutzen von Omnichannel-Marketing ist die nahtlose Verzahnung der einzelnen Schritte in der Kundenreise. Interessierte Personen können an einem beliebigen Punkt einsteigen und werden dennoch sicher geführt.

  • Jemand entdeckt einen kurzen animierten Teaser auf LinkedIn.
  • Über den Link gelangt die Person zu einem ausführlichen Erklärvideo auf der Website.
  • Unter dem Video gibt es eine klare Handlungsaufforderung, etwa die Anmeldung zu einem Webinar oder das Herunterladen eines Leitfadens.
  • Nach der Anmeldung erhält die Person eine E Mail Serie mit weiteren kurzen Videoausschnitten und erklärenden Illustrationen.

Alle Inhalte sind inhaltlich und visuell aufeinander abgestimmt. Das ist ein typisches Beispiel für Omnichannel-Marketing, bei dem Video und begleitende Medien die Kundinnen und Kunden Schritt für Schritt begleiten.

Effizientere Nutzung von Inhalten

Omnichannel-Marketing hilft, einmal produzierte Inhalte besser zu verwerten. Ein aufwendig produziertes Erklärvideo bleibt nicht isoliert auf einer Unterseite der Website, sondern wird in verschiedene, aufeinander abgestimmte Formate übertragen.

  • Aus dem Hauptvideo entstehen kurze Social Media Clips.
  • Schlüsselgrafiken werden als Illustrationen in Blogartikeln genutzt.
  • Einzelne Szenen werden zu animierten GIFs für Newsletter oder Landingpages.
  • Das gesprochene Skript dient als Grundlage für einen Fachartikel oder eine FAQ Seite.

So entsteht eine vernetzte Kommunikationslandschaft, in der sich alle Elemente gegenseitig unterstützen. Omnichannel-Marketing wird dadurch auch zu einem Instrument, um Budgets in der Videoproduktion und im Content Marketing sinnvoll einzusetzen.

Kernmerkmale von Omnichannel-Marketing

Damit eine Kommunikationsstrategie wirklich als Omnichannel-Marketing gelten kann, sollten einige typische Merkmale erfüllt sein.

Einheitliche Markenidentität

Alle Kanäle teilen sich eine gemeinsame Markenidentität. Farben, Typografie, Bildwelt, Tonalität und Botschaften sind klar definiert und werden in jedem Medium konsequent angewendet. Für Erklärvideos, Animationen und Illustrationen bedeutet dies, dass ein durchgängiger visueller Stil entwickelt wird, der in allen Formaten wiederkehrt.

Verknüpfung der Kanäle

Im Omnichannel-Marketing sind die Kanäle nicht nur parallel vorhanden, sondern aktiv miteinander verbunden.

  • Videos verlinken auf Landingpages.
  • Landingpages verweisen auf weiterführende Tutorials oder Webinare.
  • Newsletter integrieren Videoausschnitte und leiten zu Social Media Profilen weiter.
  • Social Media Beiträge verweisen auf ausführliche Videoerklärungen oder Case Studies.

Diese Verknüpfungen machen es leicht, von einem Kontaktpunkt zum nächsten zu wechseln, ohne den roten Faden zu verlieren.

Konsistentes Storytelling

Omnichannel-Marketing folgt einer gemeinsamen Erzählung. Die Themen und Geschichten, die in einem Erklärvideo eingeführt werden, tauchen in anderen Formaten wieder auf und werden dort vertieft oder aus einer anderen Perspektive erzählt.

Ein Unternehmen, das ein neues Produkt einführt, kann etwa in einem Hauptvideo die Grundidee vorstellen, in einem Interviewvideo die Menschen hinter dem Produkt zeigen, in kurzen animierten Clips einzelne Funktionen hervorheben und in Illustrationen typische Anwendungsfälle darstellen. Alle Bausteine erzählen gemeinsam eine zusammenhängende Geschichte.

Orientierung an der Zielgruppe

Im Omnichannel-Marketing steht die Frage im Mittelpunkt, wo und wie die Zielgruppe Informationen sucht. Die Auswahl der Kanäle ergibt sich nicht aus internen Vorlieben, sondern aus dem Verhalten der Kundinnen und Kunden.

  • Sind sie häufig auf LinkedIn aktiv
  • Nutzen sie lieber YouTube, um sich zu informieren
  • Lesen sie Newsletter oder setzen sie eher auf kurze Social Media Updates
  • Schätzen sie ausführliche Video Tutorials oder lieber kurze animierte Erklärungen

Die Antworten auf diese Fragen bestimmen, welche Kanäle für das Omnichannel-Marketing besonders wichtig sind und wie Videoinhalte dort eingesetzt werden.

Typische Kanäle im Omnichannel-Marketing

Je nach Branche und Zielgruppe können unterschiedliche Kanäle relevant sein. Im Umfeld von Videoproduktion, Animation und Illustration spielen einige Kanäle jedoch besonders häufig eine Rolle.

Website und Landingpages

Die Website ist meist der zentrale Anlaufpunkt. Hier werden Erklärvideos, Produktvideos, Animationen und Illustrationen in den Gesamtkontext des Angebots eingebettet. Im Omnichannel-Marketing dienen Landingpages oft als Knotenpunkte, zu denen andere Kanäle führen. Ein Social Media Teaser kann zum Beispiel auf eine Landingpage mit einem ausführlichen Erklärvideo verweisen, auf der Interessierte weitere Informationen und eine Kontaktmöglichkeit finden.

Social Media Plattformen

Social Media eignet sich besonders für kurze, aufmerksamkeitsstarke Videoformate und Animationen. Im Rahmen von Omnichannel-Marketing werden diese Inhalte so gestaltet, dass sie neugierig machen und auf vertiefende Inhalte wie ausführliche Videos oder Whitepaper hinführen.

  • Kurze animierte Clips auf LinkedIn, die ein Problem anreißen und auf ein Erklärvideo verweisen.
  • Quadratische oder vertikale Videoformate für Instagram oder TikTok, die zentrale Funktionen eines Produkts visualisieren.
  • Illustrationen oder animierte Grafiken, die komplexe Sachverhalte in einer einzelnen Szene verständlich machen.

E Mail Marketing und Newsletter

Newsletter und E Mail Kampagnen bieten die Möglichkeit, Videos und Animationen personalisiert zu verteilen. Im Omnichannel-Marketing werden E Mails genutzt, um Interessierte entlang der Customer Journey zu begleiten.

  • Ein neuer Kontakt erhält ein Begrüßungsvideo mit einer kurzen animierten Vorstellung des Unternehmens.
  • Später folgen themenspezifische Erklärvideos, die genau zu den Interessen der Person passen.
  • Abschließend können Fallstudien oder animierte Erfolgsgeschichten präsentiert werden, die Vertrauen aufbauen.

Video Plattformen

Plattformen wie YouTube oder Vimeo sind zentrale Orte für längere Erklärvideos, Tutorials und Interviews. Im Omnichannel-Marketing werden diese Plattformen nicht isoliert genutzt. Stattdessen werden die Videos auf der Website eingebunden, in Social Media geteilt, in Präsentationen integriert und in E Mails verlinkt. So entsteht ein Netzwerk aus Kontaktpunkten, an denen dasselbe Video in unterschiedlichen Zusammenhängen auftaucht.

Präsentationen und Sales Unterlagen

Auch Vertriebspräsentationen, Messen und Veranstaltungen sind Teil von Omnichannel-Marketing. Ein Erklärvideo, das online eingesetzt wird, kann ebenso in einer Vertriebspräsentation gezeigt oder an einem Messestand auf einem Bildschirm abgespielt werden. Animationen und Illustrationen aus der Online Kommunikation können als visuelle Elemente in Präsentationsfolien übernommen werden. So erleben Interessierte die gleiche Bildwelt unabhängig davon, ob sie online oder im persönlichen Gespräch mit dem Unternehmen in Kontakt kommen.

Praxisbeispiele aus Videoproduktion und Marketing Alltag

Um Omnichannel-Marketing greifbar zu machen, hilft ein Blick auf typische Szenarien, wie sie in der Praxis vorkommen.

Einführung eines neuen Produkts mit Erklärvideo

Ein Unternehmen im B2B Bereich führt eine neue Softwarelösung ein. Es lässt ein animiertes Erklärvideo produzieren, das in rund zwei Minuten den Nutzen und die wichtigsten Funktionen zeigt. Im Rahmen von Omnichannel-Marketing wird dieses Video nicht nur auf einer Produktseite eingebettet, sondern in ein umfassendes Kommunikationskonzept integriert.

  • Auf der Website gibt es eine zentrale Produktseite mit dem vollständigen Erklärvideo, ergänzenden Illustrationen und einem Kontaktformular.
  • Für Social Media werden mehrere kurze Ausschnitte des Videos erstellt, die jeweils ein einzelnes Problem und dessen Lösung zeigen.
  • Im Newsletter wird das Video als Einstieg in eine Serie von E Mails genutzt, in denen später vertiefende Tutorials folgen.
  • Das Vertriebsteam nutzt das Video in Online Demos und Präsentationen, um den Einstieg in das Gespräch zu erleichtern.
  • Für eine Messe wird eine Version ohne Ton produziert, die mit Untertiteln auf einem Bildschirm am Stand läuft.

Alle diese Einsätze sind aufeinander abgestimmt. Die Bildwelt, die Figuren und die Kernaussagen bleiben gleich. Das ist ein typisches Beispiel für Omnichannel-Marketing mit Fokus auf Videoproduktion.

Kampagne mit Erklärvideos und Illustrationen

Ein Bildungsanbieter möchte eine neue Lernplattform bekannt machen. Das Unternehmen entwickelt eine Kampagne, die auf Omnichannel-Marketing basiert.

  • Ein zentrales Erklärvideo zeigt, wie die Plattform funktioniert und welche Vorteile sie für Lernende hat.
  • Kurzvideos greifen typische Fragen auf, etwa zur Registrierung oder zu Lernpfaden, und werden auf Social Media geteilt.
  • Infografiken und Illustrationen visualisieren Lernfortschritte und typische Nutzungsszenarien und erscheinen sowohl im Blog als auch in Präsentationen.
  • In einer E Mail Serie werden neue Funktionen mit animierten GIFs und kurzen Videoausschnitten vorgestellt.
  • Auf der Plattform selbst gibt es Onboarding Videos, die im gleichen Stil wie das Hauptvideo gestaltet sind.

Durch diese Abstimmung entsteht ein konsistentes Erlebnis. Lernende, die über Social Media auf das Angebot aufmerksam werden, finden auf der Website und in der Plattform selbst dieselbe Bildsprache und denselben Erzählstil wieder. Das stärkt Vertrauen und Orientierung.

Schritte zur Umsetzung von Omnichannel-Marketing

Für Marketing-Verantwortliche stellt sich die Frage, wie sich Omnichannel-Marketing konkret einführen lässt, insbesondere wenn Videoproduktion, Animation und Illustration eine große Rolle spielen.

1. Zielgruppen und Reise verstehen

Zu Beginn steht die Analyse der Zielgruppen und ihrer typischen Wege zur Information.

  • Welche Fragen haben Interessierte zu Beginn
  • Über welche Kanäle stoßen sie auf das Angebot
  • Wann und wo sind Erklärvideos besonders hilfreich
  • An welchen Punkten sind kurze Animationen oder Illustrationen sinnvoll

Diese Fragen helfen, die Customer Journey zu skizzieren und zu erkennen, wo Videoinhalte und andere Medien eingesetzt werden sollten.

2. Markenleitplanken definieren

Damit Omnichannel-Marketing funktioniert, braucht es klare Leitplanken für die Marke. Dazu gehören definierte Farben, Schriften, Bildstile, Tonalität und Kernbotschaften. Für Videoproduktion und Animation ist es hilfreich, ein visuelles Konzept zu erarbeiten, das Figuren, Icon Stile, Illustrationsarten und typische Bewegungsmuster festlegt. Diese Leitplanken dienen später als Grundlage für alle Kanäle.

3. Content Strategie entwickeln

Im nächsten Schritt wird festgelegt, welche Inhalte in welcher Form auf welchen Kanälen erscheinen. Dabei kann ein zentrales Erklärvideo als Ausgangspunkt dienen.

  • Welche Kapitel oder Szenen lassen sich zu kurzen Clips verarbeiten
  • Welche Schlüsselszenen eignen sich als Standbilder oder Illustrationen
  • Welche Inhalte benötigen zusätzliche Formate wie Blogartikel, FAQ Seiten oder Checklisten

So entsteht ein Plan, der genau beschreibt, wie sich ein Hauptinhalt in viele vernetzte Formate aufteilen lässt. Omnichannel-Marketing nutzt diese Aufteilung gezielt, um auf jedem Kanal passende Inhalte anzubieten.

4. Kanäle technisch und organisatorisch verknüpfen

Damit Omnichannel-Marketing im Alltag funktioniert, müssen auch technische und organisatorische Fragen geklärt werden.

  • Wie werden Videos einheitlich eingebunden, etwa über einen zentralen Video Hoster
  • Wie werden Links zwischen Website, Social Media, Newsletter und Plattformen gepflegt
  • Wer ist verantwortlich für die Aktualisierung von Inhalten auf mehreren Kanälen

Eine klare Rollenverteilung und einfache Prozesse helfen, die Konsistenz über längere Zeit zu sichern.

5. Erfolg beobachten und anpassen

Omnichannel-Marketing ist kein starres Konzept. Es lebt von der Beobachtung, wie die Zielgruppe die verschiedenen Kanäle und Inhalte tatsächlich nutzt. Auswertungen können zeigen, welche Videos besonders häufig angesehen werden, welche Newsletter Links geklickt werden und über welche Kanäle Anfragen eingehen. Diese Erkenntnisse fließen in die weitere Planung ein, sodass die Strategie laufend verbessert wird.

Herausforderungen und typische Stolpersteine

Die Umsetzung von Omnichannel-Marketing bringt auch Herausforderungen mit sich. Wer sich darauf einlässt, sollte sich dieser Punkte bewusst sein.

Hoher Abstimmungsbedarf

Da viele Kanäle miteinander verknüpft werden, steigt der Bedarf an Abstimmung im Team. Marketing, Vertrieb, Produktmanagement und manchmal auch externe Dienstleister wie Agenturen für Videoproduktion oder Illustration müssen zusammenspielen. Ohne klare Zuständigkeiten und regelmäßigen Austausch besteht die Gefahr, dass Kanäle auseinanderlaufen und die gewünschte Einheitlichkeit verloren geht.

Konsistenz über längere Zeit

Omnichannel-Marketing erfordert langfristige Pflege. Neue Kampagnen, Produktupdates oder zusätzliche Kanäle müssen sich in das bestehende Bild einfügen. Wenn etwa ein neues Erklärvideo einen völlig anderen Stil hat als die bisherigen Inhalte, kann dies die Wiedererkennbarkeit schwächen. Es lohnt sich daher, bei größeren Änderungen bewusst zu entscheiden, wie der Übergang gestaltet wird.

Ressourcenplanung

Die Produktion von Videos, Animationen und Illustrationen für mehrere Kanäle benötigt Zeit und Budget. Gleichzeitig kann Omnichannel-Marketing helfen, diese Ressourcen effizienter zu nutzen, indem Inhalte mehrfach und in unterschiedlichen Formen eingesetzt werden. Eine sorgfältige Planung ist entscheidend, damit Aufwand und Nutzen in einem sinnvollen Verhältnis stehen.

Rolle von Dienstleistern und Agenturen

Viele Unternehmen arbeiten im Bereich Videoproduktion, Animation und Illustration mit spezialisierten Dienstleistern zusammen. Im Kontext von Omnichannel-Marketing ist es hilfreich, diese Partner frühzeitig in die übergeordnete Strategie einzubinden.

  • Agenturen können helfen, ein visuelles Konzept zu entwickeln, das sich gut auf verschiedene Kanäle übertragen lässt.
  • Sie können beraten, welche Videoformate sich für welche Plattformen besonders eignen.
  • Sie können Vorlagen erstellen, die das interne Team später selbst anpassen und erweitern kann.

So wird sichergestellt, dass die Produktion einzelner Videos und Grafiken nicht isoliert erfolgt, sondern immer in den Gesamtzusammenhang von Omnichannel-Marketing eingebettet ist.

Zusammenfassung und Einordnung

Omnichannel-Marketing beschreibt einen Ansatz, bei dem alle Kommunikations- und Vertriebskanäle eines Unternehmens aufeinander abgestimmt werden, um ein einheitliches, durchgängiges Erlebnis für die Zielgruppe zu schaffen. Im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration bedeutet dies, dass visuelle und audiovisuelle Inhalte nicht als Einzelstücke, sondern als Bausteine einer vernetzten Kommunikationslandschaft verstanden werden. Die Marke bleibt über alle Kanäle hinweg wiedererkennbar, die Customer Journey wird klar geführt und vorhandene Inhalte werden effizient genutzt. Für Marketing-Verantwortliche eröffnet Omnichannel-Marketing die Möglichkeit, die Wirkung von Videos und visuellen Formaten deutlich zu steigern, indem sie konsequent über Website, Social Media, Newsletter, Präsentationen und weitere Kanäle hinweg eingesetzt werden. Wer bereit ist, in eine sorgfältige Planung, klare Markenleitplanken und abgestimmte Prozesse zu investieren, kann mit Omnichannel-Marketing ein stimmiges, professionelles und kundenorientiertes Markenerlebnis schaffen, das sich vom punktuellen Einsatz einzelner Maßnahmen deutlich abhebt und langfristig Vertrauen sowie Bindung in der Zielgruppe aufbaut.

Häufige Fragen zu „Omnichannel-Marketing"

Omnichannel-Marketing bedeutet, dass alle Marketingkanäle wie Website, Social Media, Newsletter und Offline-Werbung nahtlos zusammenspielen. Kundinnen und Kunden erleben überall die gleiche Botschaft, das gleiche Design und eine durchgängige Geschichte. So wirkt Ihre Kommunikation professioneller und einprägsamer.

Beim Multichannel-Marketing nutzen Sie mehrere Kanäle, die oft nebeneinander herlaufen. Omnichannel-Marketing verknüpft diese Kanäle so, dass Inhalte, Daten und Gestaltung aufeinander abgestimmt sind. Kundinnen und Kunden können zum Beispiel ein Erklärvideo auf Social Media sehen und später auf der Website genau dort weitermachen.

Erklärvideos und Animationen lassen sich sehr gut in viele Kanäle gleichzeitig einbinden, etwa auf der Website, in Social Media, im Newsletter oder auf Messen. Im Omnichannel-Marketing werden diese Videos inhaltlich und visuell einheitlich eingesetzt, sodass sie überall die gleiche Markenbotschaft transportieren. Das erhöht Wiedererkennung, Verweildauer und Verständnis für Ihr Angebot.

Beginnen Sie mit einer klaren Kernbotschaft und einem einheitlichen visuellen Stil für Ihre Marke und Ihre Erklärvideos. Wählen Sie dann zwei bis drei wichtigste Kanäle, zum Beispiel Website, LinkedIn und Newsletter, und stimmen Sie Inhalte, Texte und Videos dort aufeinander ab. Messen Sie, welche Kanäle gut funktionieren, und erweitern Sie Ihr Omnichannel-Konzept Schritt für Schritt.

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