Illustration & Design · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Personas Design einfach erklärt
Personas Design verwandelt Zielgruppen in greifbare Figuren, die Erklärvideos und Marketinginhalte klarer, emotionaler und einprägsamer machen.
Inhalt
- Begriffserklärung und Einordnung
- Herkunft aus UX und Marketing
- Ziele und Nutzen im Marketing-Alltag
- Bestandteile von Personas Design
- Beispiele aus Videoproduktion und Marketing
- Ablauf eines Personas Design Projekts
- Praxisnahe Tipps für Marketing-Verantwortliche
- Häufige Missverständnisse
- Fazit und Einordnung im Kommunikationsmix
Im modernen Marketing und in der Videoproduktion spielt die gezielte Ansprache bestimmter Zielgruppen eine zentrale Rolle. Genau hier setzt Personas Design an. Der Begriff beschreibt die systematische Entwicklung und visuelle Gestaltung von typischen Vertreterinnen und Vertretern einer Zielgruppe, die in Erklärvideos, Animationen, Illustrationen oder Kampagnen eingesetzt werden. Diese fiktiven, aber realistisch ausgearbeiteten Personen helfen dabei, komplexe Inhalte verständlich, nahbar und emotional ansprechend zu vermitteln.
Begriffserklärung und Einordnung
Personas Design verbindet zwei Ebenen. Auf der einen Seite steht die Marketingperspektive mit der Frage, wer genau angesprochen werden soll. Auf der anderen Seite steht die gestalterische Umsetzung in Form von Figuren, Charakteren und Illustrationen. Ziel ist es, für eine definierte Zielgruppe eine oder mehrere repräsentative Figuren zu entwickeln, die in Videos, Grafiken oder Kampagnen wiedererkennbar eingesetzt werden können.
Im Unterschied zu rein textlich beschriebenen Zielgruppenprofilen geht es beim Personas Design ausdrücklich um die visuelle und erzählerische Ausgestaltung. Eine Persona bekommt ein Gesicht, eine typische Kleidung, eine Stimme, ein Umfeld und oft auch eine kleine Geschichte. Auf dieser Basis lassen sich Erklärvideos, Produktfilme, Social Media Clips oder Infografiken so aufbauen, dass sich die Zuschauerinnen und Zuschauer darin wiederfinden.
Herkunft aus UX und Marketing
Der Ansatz entstand ursprünglich im Bereich der User Experience und Produktentwicklung, wo Personas genutzt wurden, um Software oder Websites nutzerzentriert zu gestalten. Im Umfeld von Illustration, Animation und Videoproduktion hat sich daraus das spezialisierte Personas Design entwickelt. Hier liegt der Schwerpunkt weniger auf technischen Nutzungsszenarien und stärker auf emotionaler Ansprache, Markenwirkung und Storytelling.
Marketing-Verantwortliche nutzen den Ansatz, um abstrakte Zielgruppen wie „KMU Entscheider im B2B Bereich“ oder „junge, digital affine Eltern“ in konkrete Figuren zu übersetzen. Diese Figuren werden anschließend in Erklärvideos, Kampagnenmotiven oder Social Media Serien eingesetzt und über längere Zeit gepflegt.
Ziele und Nutzen im Marketing-Alltag
Der Einsatz von Personas Design verfolgt mehrere Ziele, die sich direkt im Marketing-Alltag bemerkbar machen.
Bessere Zielgruppenansprache
Eine klar gestaltete Persona macht es einfacher, Inhalte zu formulieren und zu visualisieren. Statt allgemein für „Kundinnen und Kunden“ zu produzieren, entwickelt das Team beispielsweise ein Erklärvideo aus Sicht von „Anna, 34, Marketing Managerin in einem mittelständischen Unternehmen“. Diese Figur wird im Personas Design konkret ausgearbeitet, damit Tonfall, Bildsprache und Beispiele genau zu ihr passen.
Stärkere emotionale Bindung
Menschen reagieren auf Gesichter, Geschichten und Situationen. Eine gut gestaltete Persona kann Gefühle wie Vertrauen, Nähe oder Humor wecken. In einem Erklärvideo zur Einführung einer neuen Software kann eine sympathische gezeichnete Figur die typischen Sorgen und Fragen der Zielgruppe aussprechen. Zuschauerinnen und Zuschauer fühlen sich verstanden und bleiben eher bis zum Ende dabei.
Markenaufbau und Wiedererkennung
Wenn Personas Design konsequent eingesetzt wird, entstehen wiedererkennbare Charaktere, die mit einer Marke verbunden werden. Eine bestimmte Figur taucht in mehreren Videos, auf Landingpages, in Präsentationen oder auf Messeständen auf. Diese Wiederholung schafft Vertrautheit und unterstützt den Markenaufbau, ohne dass jedes Mal aufwendige Realfilmproduktionen nötig sind.
Bestandteile von Personas Design
Um eine Persona für den Einsatz in Illustration und Videoproduktion nutzbar zu machen, braucht es mehr als nur ein hübsches Bild. Personas Design umfasst mehrere inhaltliche und visuelle Bausteine.
1. Basisprofil
Das Basisprofil beschreibt die Figur in knapper Form. Typischerweise gehören dazu:
- Name fiktiv, aber passend zur Zielgruppe
- Altersspanne zum Beispiel Anfang 30 oder kurz vor der Rente
- Beruf und Position etwa Marketing Manager, Inhaberin eines kleinen Geschäfts oder IT Leiter
- Umfeld Branche, Unternehmensgröße, privates Setting
Dieses Profil dient als Orientierung für alle Beteiligten und sorgt dafür, dass die Persona über verschiedene Medien hinweg konsistent bleibt.
2. Bedürfnisse und Herausforderungen
Im Personas Design spielen die konkreten Bedürfnisse und Probleme der Zielgruppe eine zentrale Rolle. Sie bestimmen, was die Figur in Videos oder Illustrationen erlebt und wie sie handelt. Dazu gehören zum Beispiel:
- typische Herausforderungen im Arbeitsalltag
- Hindernisse bei der Einführung neuer Produkte oder Prozesse
- Fragen und Unsicherheiten, die im Erklärvideo beantwortet werden sollen
- Erwartungen an Service, Qualität oder Geschwindigkeit
Aus diesen Punkten lassen sich Szenen entwickeln, in denen die Persona mit einer Schwierigkeit konfrontiert wird und anschließend mithilfe des angebotenen Produkts oder Services eine Lösung findet.
3. Visuelles Erscheinungsbild
Der visuelle Teil ist das Herzstück des Personas Design. Hier wird festgelegt, wie die Figur konkret aussieht:
- Körperform und Statur eher sportlich, durchschnittlich oder betont stilisiert
- Gesichtszüge freundlich, ernst, humorvoll, jugendlich oder reifer
- Frisur und Accessoires etwa Brille, Kopfhörer, Tablet, Notizbuch
- Kleidung Business Look, Casual, Arbeitskleidung oder branchentypische Outfits
- Farbschema passend zur Marke und zum Corporate Design
Wichtig ist, dass die Figur zur Zielgruppe passt und gleichzeitig die Werte der Marke sichtbar macht. Ein Anbieter von nachhaltigen Produkten könnte beispielsweise bewusst auf natürliche Farben und reduzierte Formen setzen, während ein Tech Startup eher klare Linien und kräftige Akzentfarben wählt.
4. Mimik, Gestik und Körpersprache
Gerade in Animation und Illustration entscheiden Mimik und Gestik darüber, ob eine Figur lebendig wirkt. Im Personas Design wird deshalb festgelegt, wie sich die Persona typischerweise verhält:
- zeigt sie häufig offene, einladende Gesten
- wirkt sie eher zurückhaltend und nachdenklich
- reagiert sie sichtbar erleichtert, wenn ein Problem gelöst wird
- nutzt sie bestimmte wiederkehrende Bewegungen, die sie unverwechselbar machen
Diese Details sind besonders wichtig für Erklärvideos, in denen Emotionen oft ohne viele Worte vermittelt werden. Eine kleine Veränderung im Gesichtsausdruck kann bereits signalisieren, ob eine Information verstanden wurde oder noch Unsicherheit besteht.
5. Sprachstil und Tonalität
Auch wenn die Figur gezeichnet ist, spricht sie häufig direkt oder indirekt zur Zielgruppe. Im Rahmen des Personas Design wird deshalb definiert, wie die Persona kommuniziert:
- verwendet sie eher einfache, alltagssprachliche Formulierungen
- nutzt sie Fachbegriffe, weil sich die Zielgruppe auf Expertenniveau bewegt
- spricht sie in der Du Form oder in der Sie Form
- ist der Ton eher sachlich, humorvoll oder motivierend
Dieser Sprachstil zieht sich durch Voice Over Texte, Untertitel, Sprechblasen in Illustrationen oder Chatdialoge in animierten Videos.
Beispiele aus Videoproduktion und Marketing
Beispiel 1: Erklärvideo für eine B2B Software
Ein Unternehmen bietet eine Software für Projektmanagement in mittelständischen Betrieben an. Die Zielgruppe besteht aus Projektleitern und Abteilungsleitern, die viele parallele Aufgaben koordinieren müssen. Im Personas Design wird eine Figur entwickelt, die diese Rolle verkörpert. Die Persona heißt Markus, arbeitet in einem produzierenden Unternehmen und ist oft zwischen Besprechungsräumen, Werkhalle und Büro unterwegs.
Im Erklärvideo begleitet die Zuschauerinnen und Zuschauer ein Tag im Leben von Markus. Man sieht, wie er mit unübersichtlichen Tabellen kämpft, Informationen aus verschiedenen Quellen zusammensuchen muss und Termine verpasst. Die Figur wirkt leicht gestresst, aber sympathisch. Im Verlauf des Videos wird die neue Software eingeführt, Markus probiert sie aus und man erkennt deutlich, wie sich seine Situation verbessert. Die Körpersprache entspannt sich, sein Gesichtsausdruck wird zufriedener, und am Ende wirkt er souverän und gut informiert.
Das Personas Design sorgt hier dafür, dass sich reale Projektleiter in Markus wiederfinden. Die Szenen wirken vertraut, die Probleme sind nachvollziehbar und die Lösung erscheint glaubwürdig. Gleichzeitig bleibt die Figur stilisiert genug, um in verschiedenen Branchen eingesetzt werden zu können.
Beispiel 2: Social Media Kampagne für ein Bildungsangebot
Eine Bildungseinrichtung möchte berufsbegleitende Online Kurse für Berufstätige bewerben. Statt nur mit abstrakten Claims zu arbeiten, entwickelt das Team zwei Personas: eine junge Mutter, die sich weiterqualifizieren möchte, und einen erfahrenen Facharbeiter, der eine Führungskarriere anstrebt.
Im Personas Design werden diese Figuren so gestaltet, dass sie in kurzen animierten Clips und Illustrationen auftreten können. Die junge Mutter erscheint in verschiedenen Alltagssituationen zwischen Familie, Beruf und Lernen. Der Facharbeiter wird in einer Werkhalle, in Schulungsräumen und in Teammeetings gezeigt. Beide Figuren tauchen wiederholt in Posts, Stories und Landingpages auf. Durch ihre wiedererkennbare Gestaltung entsteht ein roter Faden, der die gesamte Kampagne verbindet.
Beispiel 3: Markenbotschafter als wiederkehrende Figur
Ein Dienstleister im Bereich Versicherung entwickelt im Rahmen des Personas Design eine zentrale Markenfigur, die als animierter Berater auftritt. Diese Figur erklärt in Erklärvideos komplizierte Versicherungsbegriffe, führt durch Online Formulare und taucht in E Mail Kampagnen als kleines Icon auf. Die Persona ist freundlich, kompetent und leicht humorvoll angelegt, damit das oft als trocken empfundene Thema zugänglicher wird.
Im Laufe der Zeit wird die Figur weiterentwickelt. Neue Outfits, saisonale Varianten und zusätzliche Bewegungsabläufe sorgen dafür, dass die Persona aktuell bleibt, ohne ihr Grundprofil zu verändern. So kann sie dauerhaft als visueller Anker der Marke eingesetzt werden.
Ablauf eines Personas Design Projekts
Für Marketing-Verantwortliche ist es hilfreich zu wissen, wie ein typischer Prozess abläuft, wenn eine Agentur oder ein Illustrationsteam ein Personas Design entwickelt.
1. Zielgruppenanalyse und Briefing
Zu Beginn werden Zielgruppen, Kommunikationsziele und Einsatzkanäle geklärt. Typische Fragen sind:
- Wer soll durch die Persona angesprochen werden
- In welchen Medien wird die Figur eingesetzt
- Welche Botschaften und Werte soll sie transportieren
- Wie ist das bestehende Corporate Design aufgebaut
Auf dieser Basis entsteht ein Briefing, das sowohl inhaltliche als auch visuelle Leitplanken definiert.
2. Entwicklung der Persona Profile
Im nächsten Schritt werden ein oder mehrere Persona Profile erstellt. Diese enthalten neben dem Basisprofil auch typische Ziele, Herausforderungen und Motivationen. Oft werden hier schon erste Ideen für Szenen oder Geschichten gesammelt, in denen die Persona auftreten soll.
3. Visuelle Entwürfe und Stilfindung
Nun beginnt der gestalterische Teil des Personas Design. Illustratorinnen und Designer erstellen erste Skizzen in verschiedenen Stilen. Diese können vom sehr reduzierten Flat Design bis zu detailliert ausgearbeiteten Charakteren reichen. Gemeinsam mit dem Marketingteam wird entschieden, welcher Stil am besten zur Marke und zur Zielgruppe passt.
In dieser Phase werden auch Fragen zur Diversität und Repräsentation geklärt. Je nach Zielgruppe kann es sinnvoll sein, mehrere unterschiedliche Personas zu entwickeln, um verschiedene Lebensrealitäten sichtbar zu machen.
4. Ausarbeitung und Feinschliff
Nachdem ein Stil ausgewählt wurde, wird die Persona detailliert ausgearbeitet. Dazu gehören:
- verschiedene Posen und Blickrichtungen
- unterschiedliche Gesichtsausdrücke
- Outfits für verschiedene Situationen
- gegebenenfalls Accessoires oder Arbeitsmittel
Diese Varianten sind wichtig für die spätere Produktion von Erklärvideos, Animationen oder Illustrationen, da sie Flexibilität in der Gestaltung ermöglichen.
5. Integration in die Produktion
Abschließend wird das Personas Design in konkrete Projekte integriert. Storyboards für Erklärvideos werden auf Basis der Persona entwickelt, Szenen und Dialoge werden an ihre Eigenschaften angepasst, und in der Animation werden die definierten Bewegungsabläufe umgesetzt. Parallel entstehen statische Illustrationen für Websites, Präsentationen oder Social Media.
Praxisnahe Tipps für Marketing-Verantwortliche
Realistisch statt perfekt
Personas sollten realistisch und glaubwürdig wirken. Eine zu perfekte Figur kann Distanz erzeugen. Im Personas Design ist es daher sinnvoll, auch kleine Schwächen oder typische Alltagssituationen zu zeigen. Eine Figur, die gelegentlich den Überblick verliert oder sich über komplizierte Formulare ärgert, wirkt nahbarer als ein makelloser Charakter ohne erkennbare Herausforderungen.
Konsistenz über alle Kanäle
Damit die Wirkung voll zur Geltung kommt, sollte das Personas Design kanalübergreifend konsistent eingesetzt werden. Das bedeutet, dass die Figur in Videos, auf Landingpages, in Präsentationen und in Social Media Auftritten wiedererkennbar bleibt. Farben, Formen, Mimik und Tonalität sollten aufeinander abgestimmt sein.
Einfach testbar und anpassbar
Gerade in digitalen Kampagnen lohnt es sich, Varianten zu testen. Unterschiedliche Persona Typen können in A/B Tests eingesetzt werden, um herauszufinden, welche Darstellung besser ankommt. Deshalb ist es hilfreich, das Personas Design so anzulegen, dass Anpassungen an Kleidung, Mimik oder Szenen ohne kompletten Neustart möglich sind.
Abgrenzung zu klassischen Testimonials
Im Unterschied zu Testimonials mit realen Personen bleibt eine Persona vollständig unter Kontrolle des Unternehmens. Sie altert nicht, wechselt nicht den Arbeitgeber und ist jederzeit verfügbar. Gleichzeitig kann sie durch gezielte Anpassungen weiterentwickelt werden. Diese Flexibilität macht Personas Design besonders attraktiv für langfristige Kommunikationsstrategien.
Häufige Missverständnisse
„Eine Persona ist nur eine hübsche Figur“
Ein verbreitetes Missverständnis besteht darin, Personas Design auf eine einzelne Zeichnung zu reduzieren. Tatsächlich geht es um ein durchdachtes Zusammenspiel von Zielgruppenwissen, visuellem Stil, Storytelling und Markenbotschaft. Eine ansprechende Figur ohne klare inhaltliche Grundlage bleibt austauschbar und entfaltet ihre Wirkung nicht vollständig.
„Unsere Zielgruppe ist zu vielfältig für Personas“
Viele Unternehmen glauben, ihre Zielgruppe sei zu heterogen, um sie durch einzelne Personas abzubilden. In der Praxis lassen sich jedoch oft Kernsegmente identifizieren, für die jeweils eine repräsentative Figur entwickelt werden kann. Personas Design bedeutet nicht, dass alle Menschen genau so sind wie die Persona. Vielmehr dient sie als Orientierungspunkt, um Inhalte fokussierter und verständlicher zu gestalten.
„Personas sind nur für große Budgets geeignet“
Auch kleinere Unternehmen und Projekte können vom Personas Design profitieren. Bereits mit überschaubarem Aufwand lassen sich einfache, aber wirkungsvolle Figuren entwickeln, die in Erklärvideos oder Social Media Posts eingesetzt werden. Wichtig ist weniger der Umfang als die Klarheit der Idee und die Passung zur Zielgruppe.
Fazit und Einordnung im Kommunikationsmix
Personas Design ist ein wirkungsvolles Instrument, um Zielgruppen in Illustration, Videoproduktion, Animation und Marketing sichtbarer und greifbarer zu machen. Durch die Kombination aus fundierter Zielgruppenanalyse und durchdachter visueller Gestaltung entsteht eine Figur, die Inhalte trägt, Emotionen weckt und Markenbotschaften verständlich vermittelt. Für Marketing-Verantwortliche bietet der Ansatz die Möglichkeit, Erklärvideos und Kampagnen zielgerichteter zu planen, interne Abstimmungen zu erleichtern und eine konsistente Bildsprache über verschiedene Kanäle hinweg zu etablieren. Ob in B2B oder B2C, ob für komplexe Dienstleistungen oder leicht erklärbare Produkte, ein sorgfältig entwickeltes Personas Design trägt dazu bei, dass Botschaften nicht nur gesehen, sondern auch verstanden und erinnert werden.
Häufige Fragen zu „Personas Design"
Personas Design bezeichnet die Gestaltung von Figuren, die typische Vertreter Ihrer Zielgruppe darstellen. Diese Figuren werden in Erklärvideos, Animationen und Illustrationen eingesetzt, um komplexe Inhalte verständlich und menschlich zu vermitteln. So erkennen sich Zuschauer leichter wieder und fühlen sich direkter angesprochen.
Gut gestaltete Personas machen Ihre Botschaft konkreter und emotionaler, weil sie ein Gesicht zur Zielgruppe liefern. Statt abstrakter Aussagen zeigen Sie echte Situationen und Probleme, mit denen sich Ihre Kunden identifizieren. Das erhöht Aufmerksamkeit, Verständnis und im Idealfall auch die Conversion Rate.
Am Anfang stehen einfache Fragen zu Ihrer Zielgruppe, etwa Alter, Beruf, Ziele und typische Herausforderungen. Auf dieser Basis entwickelt das Kreativteam eine passende Figur mit Aussehen, Mimik, Kleidung und Verhalten, die diese Eigenschaften sichtbar macht. Die Persona wird anschließend in Storyboard, Illustration und Animation eingebunden.
Personas lassen sich häufig über mehrere Videos und Kanäle hinweg einsetzen, wenn sich Ihre Zielgruppe nicht grundlegend ändert. Das sorgt für Wiedererkennung und stärkt Ihre Markenidentität. Nur wenn Sie völlig neue Zielgruppen oder Themen ansprechen, lohnt sich die Entwicklung zusätzlicher oder angepasster Personas.
Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo
Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.
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