Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Problem-Lösung-Schema einfach erklärt
Problem-Lösung-Schema erklärt, wie Sie Erklärvideos so aufbauen, dass Zuschauer ein Problem erkennen und Ihre Lösung als idealen Ausweg verstehen.
Inhalt
- Grundprinzip des Problem-Lösung-Schemas
- Warum das Problem-Lösung-Schema im Marketing so gut funktioniert
- Aufbau in Erklärvideos und Animationsfilmen
- Rolle von Illustration und Animation
- Einsatz im Marketing Alltag
- Vorteile für Marketing Verantwortliche
- Typische Fehler und wie man sie vermeidet
- Praktische Schritte zur Entwicklung eines Problem-Lösung-Schemas
- Varianten und Erweiterungen
- Fazit
Das Problem-Lösung-Schema ist eine in Marketing und Videoproduktion sehr verbreitete Erzählstruktur, mit der Inhalte klar, verständlich und überzeugend vermittelt werden. Es beschreibt einen einfachen Ablauf: Zuerst wird ein Problem gezeigt, das die Zielgruppe tatsächlich kennt. Anschließend wird eine passende Lösung präsentiert und zum Schluss wird verdeutlicht, welche positiven Ergebnisse diese Lösung bringt. Gerade in Erklärvideos, animierten Produktfilmen und Marketingclips hilft das Problem-Lösung-Schema dabei, Aufmerksamkeit zu gewinnen, den Nutzen eines Angebots klar herauszustellen und eine Handlung auszulösen, etwa eine Kontaktaufnahme oder einen Kauf.
Grundprinzip des Problem-Lösung-Schemas
Das Problem-Lösung-Schema folgt einer klaren, leicht nachvollziehbaren Logik. Es orientiert sich an der Art und Weise, wie Menschen im Alltag denken. Im Zentrum steht immer eine Ausgangssituation, in der etwas nicht optimal läuft. Diese Situation wird so dargestellt, dass sich die Zielgruppe darin wiedererkennt. Danach erscheint eine Lösung, die das Problem beseitigt oder deutlich reduziert. Zum Abschluss zeigt die Geschichte, wie sich der Alltag der betroffenen Personen verbessert hat.
In vielen Erklärvideos sieht das so aus: Zuerst wird eine typische Alltagsszene gezeigt, zum Beispiel ein überlasteter Marketing Manager, der zahlreiche Kampagnen gleichzeitig betreuen muss und den Überblick verliert. Im nächsten Schritt tritt eine neue Software oder Dienstleistung auf, die Ordnung schafft und Abläufe vereinfacht. Am Ende steht eine entspannte Person, die wieder Zeit für strategische Aufgaben hat und bessere Ergebnisse erzielt. Dieses einfache Muster macht das Problem-Lösung-Schema so wirkungsvoll.
Die drei Kernphasen
- Problemphase: Darstellung eines konkreten Problems oder Engpasses, den die Zielgruppe kennt.
- Lösungsphase: Einführung der angebotenen Lösung, etwa eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Prozesses.
- Ergebnisphase: Visualisierung der positiven Veränderungen, die durch die Lösung eintreten.
Diese drei Phasen bilden das Fundament des Problem-Lösung-Schemas. Sie können je nach Format unterschiedlich stark ausgebaut werden, bleiben aber in der Grundstruktur gleich.
Warum das Problem-Lösung-Schema im Marketing so gut funktioniert
Marketing richtet sich an Menschen, die in ihrem beruflichen oder privaten Alltag Herausforderungen bewältigen müssen. Das Problem-Lösung-Schema spricht genau diesen Alltag an. Es holt die Zuschauer dort ab, wo sie stehen, und zeigt einen Weg zu einem besseren Zustand. Dadurch entsteht ein roter Faden, dem das Publikum intuitiv folgen kann.
Ein weiterer Vorteil ist die klare Fokussierung auf den Nutzen. Statt lange über Funktionen oder technische Details zu sprechen, zeigt das Problem-Lösung-Schema, welche konkreten Probleme gelöst werden. Für Marketing Verantwortliche ist das besonders wichtig, weil Zielgruppen in der Regel wenig Zeit und Aufmerksamkeit haben. Sie möchten schnell verstehen, ob ein Angebot relevant ist. Die Kombination aus Problem, Lösung und Ergebnis ermöglicht genau diese schnelle Einordnung.
Darüber hinaus erleichtert das Problem-Lösung-Schema die Zusammenarbeit mit Agenturen, Video Produzenten und Illustratoren. Wenn allen Beteiligten klar ist, welches Problem im Mittelpunkt steht, lassen sich Drehbuch, Storyboard, Animation und Bildsprache gezielt darauf ausrichten. Das Ergebnis ist ein fokussiertes Erklärvideo, das ohne Umwege auf den Punkt kommt.
Aufbau in Erklärvideos und Animationsfilmen
In der Videoproduktion wird das Problem-Lösung-Schema häufig schon in der Konzeptphase fest verankert. Es beeinflusst die inhaltliche Struktur, die visuelle Umsetzung und die Tonalität des Films. Ein typischer Aufbau in einem animierten Erklärvideo könnte wie folgt aussehen.
1. Einstieg mit einer Problemszene
Der Film beginnt mit einer Situation, die die Zielgruppe kennt. Das kann eine überfüllte To do Liste sein, eine chaotische Tabelle, ein genervter Kunde oder ein Meeting, in dem wichtige Zahlen fehlen. Durch passende Illustrationen und Animationen wird dieses Problem klar und gleichzeitig verständlich dargestellt. Ziel ist es, dass die Zuschauer innerlich denken Genau so sieht es bei uns auch aus.
Beispiel: In einem Erklärvideo für eine Marketing Automatisierungs Plattform sieht man eine Mitarbeiterin, die zwischen E Mail Kampagnen, Social Media Posts und Reportings hin und her springt. Sie wirkt gestresst, verpasst Deadlines und verliert Leads aus dem Blick.
2. Einführung der Lösung
Nachdem das Problem etabliert ist, folgt im Problem-Lösung-Schema die Präsentation der Lösung. In der Videoproduktion wird dieser Teil oft durch einen Wechsel der Farbwelt, der Musik oder der Perspektive unterstützt. Die Lösung wird als hilfreicher Begleiter oder als Werkzeug inszeniert, das die Kontrolle zurückgibt.
Beispiel: Die Marketing Automatisierungs Plattform erscheint als klar strukturiertes Dashboard. Die animierten Elemente ordnen sich, Kampagnen laufen automatisch, die Mitarbeiterin erhält übersichtliche Reports. Die Bildsprache wechselt von unruhig zu ruhig und geordnet.
3. Darstellung der positiven Ergebnisse
Im letzten Schritt zeigt das Problem-Lösung-Schema, wie sich die Situation verbessert. In Erklärvideos wird dies oft durch Vorher Nachher Szenen gelöst. Die Zuschauer sehen, welche konkreten Vorteile die Lösung bringt. Das können mehr Zeit, höhere Umsätze, zufriedenere Kunden oder weniger Fehler sein.
Beispiel: Die Mitarbeiterin hat wieder Zeit für strategische Kampagnenplanung, die Leads werden automatisch gepflegt, und die Geschäftsleitung sieht in einem übersichtlichen Dashboard alle relevanten Kennzahlen. Die Stimmung ist entspannt, die Farben sind hell, und die Musik wirkt positiv.
Durch diesen dreistufigen Aufbau bleibt das Problem-Lösung-Schema für die Zielgruppe jederzeit verständlich. Gleichzeitig lassen sich komplexe Produkte oder Dienstleistungen in eine einfache und einprägsame Geschichte einbetten.
Rolle von Illustration und Animation
Illustration und Animation unterstützen das Problem-Lösung-Schema auf visuelle Weise. Sie machen abstrakte Probleme greifbar und helfen, die Vorteile einer Lösung anschaulich zu zeigen. Gerade bei digitalen Produkten oder Dienstleistungen, die man nicht physisch filmen kann, ist das besonders hilfreich.
In der Problemphase können Illustrationen das Gefühl von Überforderung, Chaos oder Unsicherheit verstärken. Unruhige Bewegungen, viele kleine Elemente und dunklere Farben transportieren das Problem auf einer emotionalen Ebene. In der Lösungsphase werden die Animationen ruhiger und klarer. Objekte ordnen sich, Prozesse laufen flüssig ab, und die Farbpalette wird heller. So wird die Wirkung der Lösung unmittelbar sichtbar.
Mit Hilfe von Icons, Piktogrammen und vereinfachten Figuren können komplexe Sachverhalte reduziert und strukturiert dargestellt werden. Das Problem-Lösung-Schema profitiert davon, weil die Zuschauer den roten Faden leichter erkennen. Die visuelle Sprache unterstützt die inhaltliche Struktur und verstärkt die Botschaft.
Einsatz im Marketing Alltag
Das Problem-Lösung-Schema ist nicht nur für aufwendig produzierte Erklärvideos geeignet. Es kann in vielen Bereichen des Marketing Alltags eingesetzt werden. In Präsentationen, auf Landingpages, in Social Media Clips oder in Sales Unterlagen hilft dieselbe Struktur, Angebote verständlich zu machen.
Landingpages und Websites
Auf vielen erfolgreichen Landingpages findet sich das Problem-Lösung-Schema in Text und Bild wieder. Oben wird kurz beschrieben, welches Problem die Zielgruppe hat. Darunter folgt die Erklärung, wie das Angebot dieses Problem löst, und im Anschluss werden Vorteile und Ergebnisse aufgelistet. Ergänzend können kurze Erklärvideos eingebunden werden, die dieselbe Struktur visuell aufgreifen.
Social Media und Performance Marketing
Auch in kurzen Social Media Videos oder Anzeigen kann das Problem-Lösung-Schema eingesetzt werden. Ein Clip beginnt mit einer Problemszene, die in wenigen Sekunden erkennbar ist. Dann zeigt er die Lösung und schließt mit einem klaren Call to Action. Die Herausforderung besteht hier darin, das Schema sehr kompakt zu erzählen und trotzdem verständlich zu bleiben.
Vertrieb und Sales Präsentationen
Vertriebsteams nutzen das Problem-Lösung-Schema häufig in Gesprächen mit potenziellen Kunden. Sie sprechen zunächst über die aktuelle Situation des Kunden, identifizieren ein zentrales Problem und stellen dann die eigene Lösung als passenden Ansatz vor. Erklärvideos, die nach diesem Schema aufgebaut sind, können solche Gespräche wirkungsvoll unterstützen, weil sie Problem, Lösung und Ergebnis in wenigen Minuten zusammenfassen.
Vorteile für Marketing Verantwortliche
Für Marketing Verantwortliche bietet das Problem-Lösung-Schema mehrere konkrete Vorteile. Es schafft Klarheit im Briefing, erleichtert die Entscheidung über Inhalte und sorgt für konsistente Botschaften über verschiedene Kanäle hinweg.
- Klarheit im Briefing: Wenn im Briefing klar formuliert ist, welches Problem adressiert werden soll, können Agenturen und Produktionsstudios zielgerichtet arbeiten.
- Fokussierte Botschaft: Statt viele Themen gleichzeitig zu behandeln, konzentriert sich das Video auf ein zentrales Problem und die passende Lösung.
- Einheitliche Kommunikation: Das gleiche Schema kann in Texten, Videos, Präsentationen und Anzeigen verwendet werden, sodass die Marke konsistent auftritt.
- Bessere Verständlichkeit: Zielgruppen verstehen schneller, worum es geht und welchen Nutzen sie erwarten können.
Diese Vorteile führen dazu, dass das Problem-Lösung-Schema in vielen Marketingabteilungen zu einem Standardwerkzeug geworden ist, auch wenn der Begriff selbst nicht immer bewusst verwendet wird.
Typische Fehler und wie man sie vermeidet
Damit das Problem-Lösung-Schema seine Wirkung voll entfalten kann, sollten einige typische Fehler vermieden werden. Diese betreffen vor allem die Auswahl des Problems, die Darstellung der Lösung und die Glaubwürdigkeit der Ergebnisse.
Zu allgemeine oder unrealistische Probleme
Wenn das dargestellte Problem zu allgemein bleibt, fühlen sich Zuschauer nicht angesprochen. Ein Satz wie Unternehmen stehen heute vor vielen Herausforderungen ist zu vage. Besser ist es, ein konkretes Szenario zu zeigen, das der Zielgruppe vertraut ist. Gleichzeitig sollte das Problem realistisch sein. Übertriebene Darstellungen können unglaubwürdig wirken und das Vertrauen beeinträchtigen.
Zu viel Fokus auf Funktionen statt Nutzen
In der Lösungsphase besteht die Gefahr, zu stark auf Funktionen einzugehen. Listen mit vielen Features sind im Rahmen des Problem-Lösung-Schemas weniger hilfreich, wenn nicht klar wird, wie sie das Problem konkret lösen. Besser ist es, ausgewählte Funktionen mit einem direkten Bezug zum Problem zu zeigen. So bleibt der Nutzen im Vordergrund.
Unklare oder überzogene Ergebnisse
In der Ergebnisphase sollte deutlich werden, was sich für die Zielgruppe verbessert. Wenn die versprochenen Ergebnisse unrealistisch wirken, kann das die Glaubwürdigkeit untergraben. Es ist sinnvoll, konkrete, nachvollziehbare Verbesserungen zu zeigen, etwa Zeitersparnis, weniger manuelle Arbeit oder eine bessere Übersicht. Visuelle Vorher Nachher Vergleiche können hier sehr wirkungsvoll sein.
Praktische Schritte zur Entwicklung eines Problem-Lösung-Schemas
Um ein wirksames Problem-Lösung-Schema für ein Erklärvideo oder eine Marketingkampagne zu entwickeln, helfen einige strukturierte Schritte. Diese lassen sich sowohl intern als auch gemeinsam mit einer Agentur durchführen.
1. Zielgruppe und Problem definieren
Zunächst sollte klar sein, wer genau angesprochen werden soll. Anschließend wird ein zentrales Problem formuliert, das diese Zielgruppe wirklich beschäftigt. Hier lohnt es sich, auf konkrete Alltagssituationen einzugehen. Je klarer die Situation beschrieben ist, desto leichter lässt sie sich später visualisieren.
2. Lösung auf den Punkt bringen
Im nächsten Schritt wird die Lösung in einem Satz zusammengefasst. Dieser Satz sollte erklären, wie das Angebot das Problem löst. Aus dieser Formulierung lassen sich anschließend Szenen, Animationen und Illustrationen ableiten. Wichtig ist, dass der Zusammenhang zwischen Problem und Lösung jederzeit nachvollziehbar bleibt.
3. Ergebnisse sichtbar machen
Danach wird festgelegt, welche Ergebnisse im Video gezeigt werden sollen. Diese Ergebnisse sollten für die Zielgruppe attraktiv und gleichzeitig realistisch sein. Beispiele sind eine vereinfachte Arbeitsweise, zufriedenere Kunden oder eine bessere Planbarkeit von Kampagnen. In der Videoproduktion wird häufig mit symbolischen Bildern gearbeitet, etwa mit geordneten Schreibtischen, klar strukturierten Dashboards oder entspannten Personen.
4. Storyboard und Visualisierung
Auf Basis dieser drei Schritte entsteht ein Storyboard, das das Problem-Lösung-Schema Szene für Szene abbildet. Jede Szene hat eine klare Funktion innerhalb der Struktur. In der Problemphase werden Charaktere und Situationen eingeführt, in der Lösungsphase wird das Angebot präsentiert, und in der Ergebnisphase werden die positiven Veränderungen gezeigt. Illustrationen und Animationen unterstützen diese Dramaturgie.
Varianten und Erweiterungen
Das klassische Problem-Lösung-Schema kann an unterschiedliche Formate und Ziele angepasst werden. In manchen Fällen wird es erweitert, in anderen bewusst vereinfacht. Entscheidend ist, dass der Kern erhalten bleibt: Ein klares Problem, eine passende Lösung und ein sichtbares Ergebnis.
Mehrere Probleme, eine Lösung
Manche Angebote lösen gleich mehrere Probleme. In solchen Fällen kann das Video mit einer kurzen Sequenz beginnen, in der verschiedene typische Herausforderungen kurz angerissen werden. Anschließend wird die Lösung präsentiert, die alle diese Probleme adressiert. Wichtig ist dabei, nicht zu viele Themen gleichzeitig zu behandeln, damit die Struktur verständlich bleibt.
Vertiefte Ergebnisphase
In B2B Kontexten ist es manchmal sinnvoll, die Ergebnisphase stärker auszubauen. Statt nur eine verbesserte Situation zu zeigen, können zusätzliche Details ergänzt werden, etwa konkrete Anwendungsfälle oder unterschiedliche Nutzergruppen, die von der Lösung profitieren. Das Problem-Lösung-Schema bleibt dabei erhalten, wird aber um weitere Beispiele ergänzt.
Kurzform für sehr knappe Formate
In extrem kurzen Formaten wie sechssekündigen Werbeclips wird das Problem-Lösung-Schema stark verdichtet. Das Problem wird nur angedeutet, etwa durch ein einziges Bild oder eine kurze Szene. Die Lösung erscheint sehr schnell mit einem klaren visuellen Signal, und das Ergebnis wird in einem einzigen Bild zusammengefasst. Auch hier hilft das Schema, selbst in wenigen Sekunden eine nachvollziehbare Mini Geschichte zu erzählen.
Fazit
Das Problem-Lösung-Schema ist eine einfache und zugleich äußerst wirkungsvolle Struktur, die sich besonders gut für Erklärvideos, animierte Produktfilme und Marketingkommunikation eignet. Es orientiert sich an der natürlichen Denkweise von Menschen, indem es zunächst ein vertrautes Problem zeigt, anschließend eine passende Lösung präsentiert und zum Schluss die positiven Ergebnisse sichtbar macht. Für Marketing Verantwortliche bietet es einen klaren Rahmen, um komplexe Angebote verständlich aufzubereiten, Briefings zu strukturieren und unterschiedliche Kommunikationskanäle aufeinander abzustimmen. Durch die Kombination aus klarer Dramaturgie, gezielter Illustration und passender Animation entsteht eine Geschichte, in der sich die Zielgruppe wiederfindet und die den konkreten Nutzen eines Angebots überzeugend vermittelt. Wer dieses Schema bewusst einsetzt und auf eine realistische, nachvollziehbare Darstellung von Problem, Lösung und Ergebnis achtet, schafft Erklärvideos und Marketinginhalte, die nicht nur informieren, sondern auch im Gedächtnis bleiben und zur gewünschten Handlung motivieren.
Häufige Fragen zu „Problem-Lösung-Schema"
Das Problem-Lösung-Schema ist ein Erzählmuster, bei dem zuerst ein konkretes Problem gezeigt und anschließend eine passende Lösung präsentiert wird. In Erklärvideos hilft diese Struktur, die Aufmerksamkeit zu gewinnen und die eigene Leistung klar als Ausweg aus der gezeigten Situation zu positionieren.
Menschen reagieren stark auf Situationen, die sie aus ihrem Alltag kennen und als Problem empfinden. Wenn ein Erklärvideo dieses Problem klar zeigt und dann Ihre Lösung einfach und nachvollziehbar erklärt, fühlen sich Zuschauer verstanden und erkennen den Nutzen Ihres Angebots schneller.
Zu Beginn des Videos zeigen Sie eine typische Ausgangssituation, in der Ihre Zielgruppe ein Hindernis oder Ärgernis erlebt. Danach führen Sie Schritt für Schritt zu Ihrer Lösung, erklären kurz die Funktionsweise und schließen mit einem klaren Nutzenversprechen und einem Handlungsaufruf.
Das Problem-Lösung-Schema eignet sich für fast alle Angebote, bei denen ein klar erkennbares Problem gelöst wird, etwa in Software, Dienstleistungen oder erklärungsbedürftigen Produkten. Besonders effektiv ist es, wenn sich die Zielgruppe im gezeigten Problem sofort wiedererkennt und die Lösung direkt anwendbar erscheint.
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Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.
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