Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

In Marketing und Kommunikation spielt die Frage, wie gut sich Menschen an eine Botschaft erinnern, eine zentrale Rolle. Besonders bei Erklärvideos, Produktfilmen, animierten Spots und Social Media Clips entscheidet die Erinnerung der Zielgruppe darüber, ob eine Kampagne im Gedächtnis bleibt oder nach Sekunden wieder vergessen ist. Genau hier setzt der Recall-Wert an. Er beschreibt, wie stark eine Marke, eine Botschaft oder ein Video im Kopf der Zielgruppe verankert ist und wie leicht diese Erinnerung wieder abgerufen werden kann.

Grundverständnis: Was der Recall-Wert beschreibt

Der Recall-Wert ist ein Kennwert aus dem Marketing, der angibt, wie gut sich Personen an eine bestimmte Werbemaßnahme oder Botschaft erinnern. Im Zentrum steht die Frage: Wer erinnert sich an was und wie genau? Dabei geht es nicht nur um die reine Wiedererkennung eines Logos, sondern um die gesamte gedankliche Spur, die ein Video oder eine Kampagne hinterlässt.

In der Praxis wird der Recall-Wert häufig in Befragungen ermittelt. Personen werden zum Beispiel gefragt, an welche Marken, Slogans oder Inhalte sie sich nach dem Ansehen bestimmter Videos erinnern können. Je mehr Menschen eine Marke oder Botschaft korrekt nennen, desto höher ist der Recall-Wert dieser Maßnahme.

Für Verantwortliche in Marketing und Kommunikation ist der Recall-Wert deshalb relevant, weil er zeigt, ob Inhalte nur kurz wahrgenommen oder tatsächlich im Gedächtnis verankert werden. Gerade im Umfeld von Erklärvideos und animierten Inhalten ist das wichtig, da hier häufig komplexe Themen vereinfacht und langfristig verständlich gemacht werden sollen.

Arten von Recall: Spontan und unterstützt

Im Marketing wird der Recall-Wert häufig in zwei grundlegende Formen unterteilt. Beide Varianten helfen, die Stärke der Erinnerung genauer zu verstehen.

Spontaner Recall

Beim spontanen Recall werden Personen ohne Hilfestellung gefragt, an welche Marken, Videos oder Botschaften sie sich erinnern. Typische Frage wäre zum Beispiel:

„An welche Erklärvideos zu Thema X können Sie sich aus den letzten Wochen erinnern?“

Wenn eine Person daraufhin aus eigener Erinnerung ein bestimmtes Video, eine Marke oder einen Slogan nennt, fließt das positiv in den spontanen Recall-Wert ein. Spontaner Recall ist besonders wertvoll, weil er zeigt, welche Inhalte wirklich präsent und aktiv im Gedächtnis abrufbar sind.

Für ein Unternehmen, das ein animiertes Produktvideo veröffentlicht hat, bedeutet ein hoher spontaner Recall, dass dieses Video nicht nur gesehen, sondern auch aktiv gespeichert wurde. Die Marke hat sich im Kopf der Zielgruppe verankert.

Unterstützter Recall

Beim unterstützten Recall werden Hinweise gegeben. Die Befragten bekommen zum Beispiel eine Liste von Marken, Screenshots von Videos oder eine Auswahl von Slogans vorgelegt und sollen angeben, was ihnen bekannt vorkommt. Eine Frage könnte lauten:

„Haben Sie dieses animierte Video zum Thema Datensicherheit bereits gesehen?“

Wenn sich die Person mit Hilfe des Hinweises erinnert, wird dies in den unterstützten Recall-Wert eingerechnet. Unterstützter Recall zeigt, ob Inhalte zumindest wiedererkannt werden können, auch wenn sie nicht spontan genannt werden. Er ist deshalb besonders nützlich, wenn viele ähnliche Inhalte im Umlauf sind, etwa in einem umkämpften Markt mit zahlreichen Erklärvideos zu vergleichbaren Produkten.

Abgrenzung zu Awareness und Recognition

Im Marketing-Alltag tauchen neben dem Recall-Wert weitere Begriffe auf, die ähnlich klingen, aber etwas anderes messen. Ein klares Verständnis hilft, Kennzahlen richtig zu interpretieren.

Awareness

Awareness beschreibt allgemein, wie bekannt eine Marke oder ein Produkt ist. Eine hohe Markenbekanntheit bedeutet, dass viele Menschen den Namen der Marke schon einmal gehört haben. Awareness sagt allerdings noch nichts darüber aus, ob sich die Zielgruppe an konkrete Inhalte oder Videos erinnern kann. Der Recall-Wert geht einen Schritt weiter und fragt nach der tatsächlichen Erinnerung an bestimmte Botschaften oder Kampagnen.

Recognition

Recognition, also Wiedererkennung, bezieht sich meist auf die Frage, ob Personen eine Marke oder ein Element wiedererkennen, wenn sie es sehen. Zum Beispiel: Ein Logo wird gezeigt und die Person gibt an, dass sie es kennt. Beim Recall-Wert dagegen wird geprüft, ob Personen ohne sofort sichtbare Reize selbst aktiv Inhalte aus dem Gedächtnis abrufen können. Recognition ist also eher passiv, Recall eher aktiv.

Bedeutung des Recall-Werts für Erklärvideos und Videoproduktion

Im Umfeld von Videoproduktion, Animation und Illustration ist der Recall-Wert besonders wichtig, weil viele Inhalte schnell konsumiert werden und in kurzer Zeit eine klare Botschaft vermitteln sollen. Ein Erklärvideo, das nach dem Ansehen sofort wieder vergessen wird, erfüllt sein Ziel nur teilweise oder gar nicht.

Ein hoher Recall-Wert bei einem Erklärvideo bedeutet zum Beispiel:

  • Die Zuschauer können sich später an die Kernbotschaft erinnern
  • Die Marke bleibt mit dem erklärten Thema verknüpft
  • Komplexe Inhalte wurden so aufbereitet, dass sie im Gedächtnis haften bleiben
  • Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass über das Video gesprochen oder es weiterempfohlen wird

Für eine Marketing-Abteilung ist der Recall-Wert damit ein Indikator, ob sich die Investition in ein Video in Hinblick auf Markenwirkung und Wissensvermittlung gelohnt hat. Er zeigt, ob die gestalterischen und inhaltlichen Entscheidungen in der Videoproduktion tatsächlich zu einer nachhaltigen Wirkung führen.

Praxisnahe Beispiele aus dem Marketing-Alltag

Beispiel 1: Produktlaunch mit animiertem Video

Ein Software-Unternehmen bringt ein neues Tool auf den Markt und startet die Kampagne mit einem animierten Erklärvideo. Nach einigen Wochen werden Kunden und Interessenten befragt:

„An welche Videos zum Thema Projektmanagement-Software erinnern Sie sich?“

Nennen viele Befragte spontan das Video des Unternehmens und können zusätzlich grob beschreiben, was darin gezeigt wurde, ist der Recall-Wert hoch. Das Unternehmen kann daraus ableiten, dass das Video nicht nur angeklickt, sondern inhaltlich erinnert wird.

Beispiel 2: Social Media Kampagne mit kurzen Clips

Eine Konsumgütermarke setzt auf kurze animierte Clips in Social Media, um ein neues Produkt zu bewerben. Die Clips werden intensiv ausgespielt. In einer späteren Online-Befragung werden den Teilnehmenden verschiedene Screenshots von Clips gezeigt. Sie sollen angeben, was sie kennen und welche Marke damit verbunden war.

Wenn viele Personen die Clips wiedererkennen, die Marke korrekt zuordnen und sich zumindest an eine Kernaussage erinnern, ist der unterstützte Recall-Wert der Kampagne gut. Das Unternehmen erkennt, dass die visuellen Elemente und die Markenbotschaft zusammenpassen und im Gedächtnis bleiben.

Beispiel 3: Interne Kommunikation mit Erklärvideos

Auch in der internen Kommunikation spielt der Recall-Wert eine Rolle. Ein Unternehmen führt neue Prozesse ein und erklärt diese per Video. Nach einigen Wochen wird geprüft, ob Mitarbeitende die neuen Abläufe noch wissen. Wenn sie sich an Inhalte, Beispiele und visuelle Darstellungen aus dem Video erinnern, ist der Recall-Wert der internen Maßnahme hoch. Dadurch wird sichtbar, dass das Video nicht nur informativ war, sondern das Wissen auch nachhaltig verankert wurde.

Faktoren, die den Recall-Wert beeinflussen

Ob ein Video oder eine Kampagne einen hohen oder niedrigen Recall-Wert erzielt, hängt von mehreren Faktoren ab. Diese lassen sich gezielt gestalten und optimieren.

Klarheit der Botschaft

Je klarer eine Kernbotschaft formuliert ist, desto leichter bleibt sie im Gedächtnis. Ein Erklärvideo sollte deshalb nicht zu viele Botschaften parallel senden. Eine zentrale Frage hilft bei der Konzeption: Was soll sich die Zielgruppe unbedingt merken? Wird diese Hauptbotschaft im Video mehrfach in leicht variierter Form wiederholt, unterstützt das den Recall-Wert.

Visuelle Gestaltung und Wiedererkennbarkeit

Starke visuelle Elemente erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Inhalte im Gedächtnis bleiben. Dazu gehören:

  • Wiederkehrende Farben, die zur Marke passen
  • Charaktere oder Figuren, die sich durch mehrere Videos ziehen
  • Ein klarer Illustrationsstil, der unverwechselbar ist
  • Einprägsame Symbole für zentrale Begriffe

Wenn eine Marke in mehreren Erklärvideos denselben Stil verwendet, können Zuschauer Inhalte leichter zuordnen. Das stärkt den Recall-Wert, weil nicht jedes Video komplett neu verarbeitet werden muss, sondern an bekannte Muster anknüpft.

Storytelling und Emotionen

Menschen erinnern sich besser an Geschichten als an reine Fakten. Ein Erklärvideo, das eine kurze, nachvollziehbare Geschichte erzählt, bleibt eher im Gedächtnis. Wenn die Geschichte zudem Emotionen auslöst, verstärkt das den Effekt. Emotionen können sein:

  • Erleichterung, weil ein Problem gelöst wird
  • Neugier, weil eine überraschende Wendung vorkommt
  • Freude, weil humorvolle Szenen eingebaut sind

Durch Storytelling entsteht ein roter Faden, der Informationen miteinander verknüpft. Diese Struktur hilft dem Gehirn, Inhalte länger zu speichern und später leichter abzurufen, was den Recall-Wert positiv beeinflusst.

Einfachheit und Verständlichkeit

Komplexe Sachverhalte sind oft schwer zu merken. Ein guter Erklärfilm reduziert Komplexität, ohne zu verfälschen. Konkrete Beispiele, klare Metaphern und eine einfache Sprache machen Inhalte greifbarer. Je besser etwas verstanden wird, desto höher ist die Chance, dass es erinnert wird. Verständlichkeit ist daher ein direkter Hebel, um den Recall-Wert zu erhöhen.

Wiederholung und Kontaktfrequenz

Wird ein Video nur einmal gesehen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass es schnell wieder vergessen wird. Mehrere Berührungspunkte mit derselben Botschaft erhöhen die Chance, dass sie im Gedächtnis bleibt. Wenn ein Unternehmen sein Erklärvideo zum Beispiel auf der Website, in Social Media, im Newsletter und bei Präsentationen zeigt, steigt die Kontaktfrequenz. Diese Wiederholung kann den Recall-Wert deutlich verbessern, ohne dass der Inhalt an sich verändert werden muss.

Messung des Recall-Werts in der Praxis

Für Marketing-Verantwortliche stellt sich die Frage, wie der Recall-Wert in der Praxis erfasst werden kann. Es gibt verschiedene Ansätze, die je nach Budget und Zielsetzung eingesetzt werden können.

Befragungen nach Kampagnen

Ein klassischer Weg sind Online- oder Telefonbefragungen nach einer Kampagne. Typische Fragen sind:

  • „An welche Videos zum Thema X erinnern Sie sich aus den letzten Wochen“
  • „Welche Marken fallen Ihnen zu Thema Y ein“
  • „Erinnern Sie sich an ein Video, in dem [kurze Beschreibung] vorkam“

Die Antworten werden ausgewertet und in Relation zur Reichweite der Kampagne gesetzt. Daraus lässt sich ableiten, wie hoch der Recall-Wert der Maßnahme ist. Je nach Fragestellung können spontaner und unterstützter Recall getrennt betrachtet werden.

Tests mit Fokusgruppen

Bei Fokusgruppen werden kleinere Gruppen von Personen gezielt befragt und diskutieren über gesehene Inhalte. Nach dem Ansehen eines Erklärvideos wird zum Beispiel nicht sofort gefragt, sondern erst nach einer gewissen Zeit. Dann wird getestet, was noch präsent ist. Solche qualitativen Methoden liefern zwar weniger Zahlen, dafür aber tieferes Verständnis, welche Elemente den Recall-Wert besonders stärken oder schwächen.

Ergänzende Kennzahlen

Der Recall-Wert sollte nicht isoliert betrachtet werden. Weitere Kennzahlen geben zusätzliche Hinweise:

  • Verweildauer auf der Videoseite
  • Abbruchraten während des Videos
  • Klicks auf weiterführende Informationen nach dem Video
  • Direkte Anfragen oder Conversions im Anschluss an Videokontakte

Diese Kennzahlen zeigen, ob das Video nicht nur erinnert wird, sondern auch zu konkreten Handlungen führt. Ein hoher Recall-Wert ist wertvoll, entfaltet aber seine volle Wirkung erst im Zusammenspiel mit anderen Erfolgsindikoren.

Recall-Wert in der Zusammenarbeit mit Agenturen und Produzenten

Wer mit einer Agentur für Videoproduktion oder Animation zusammenarbeitet, kann den Recall-Wert als klares Ziel in die Briefings aufnehmen. So wird von Beginn an deutlich, dass es nicht nur um eine ansprechende Optik oder hohe Klickzahlen geht, sondern um nachhaltige Wirkung.

In einem Briefing könnten zum Beispiel folgende Punkte festgehalten werden:

  • Ziel: Zuschauer sollen sich nach zwei Wochen noch an die Kernbotschaft erinnern
  • Markenbindung: Marke soll klar mit dem erklärten Problem und der Lösung verknüpft sein
  • Stil: Wiedererkennbarer Illustrationsstil, der auch in zukünftigen Videos genutzt wird
  • Test: Nach Kampagnenende wird der Recall-Wert bei einer Stichprobe gemessen

Wenn Agentur und Auftraggeber den Recall-Wert als gemeinsames Ziel verstehen, beeinflusst das sowohl die Konzeption als auch die gestalterischen Entscheidungen. So entstehen Videos, die nicht nur kurzfristig beeindrucken, sondern langfristig im Gedächtnis bleiben.

Tipps zur Steigerung des Recall-Werts bei Erklärvideos

Marketing-Verantwortliche können mit einigen konkreten Maßnahmen dazu beitragen, dass der Recall-Wert ihrer Videos steigt.

Eine klare Kernbotschaft definieren

Vor der Produktion sollte präzise festgelegt werden, was die Zielgruppe sich unbedingt merken soll. Diese Kernbotschaft wird dann inhaltlich und visuell hervorgehoben, zum Beispiel durch:

  • Wiederholung im Sprechertext
  • Visuelle Hervorhebung mit Farben oder Text-Einblendungen
  • Ein prägnantes Bild, das diese Botschaft symbolisiert

Markenelemente konsequent einsetzen

Logo, Farben, Typografie und Tonalität sollten im Video konsistent verwendet werden. Wenn dieselben Markenelemente auch in anderen Kommunikationsmitteln auftauchen, entsteht ein Gesamtbild, das die Erinnerung stärkt. So kann der Recall-Wert der gesamten Markenkommunikation erhöht werden.

Struktur schaffen

Ein gut strukturiertes Video ist leichter zu verarbeiten. Eine mögliche Struktur ist:

  • Problem kurz schildern
  • Lösung vorstellen
  • Vorteile konkret machen
  • Handlungsaufforderung geben

Diese klare Abfolge hilft Zuschauern, die Inhalte logisch zu verknüpfen. Dadurch steigt die Chance, dass die Kernelemente später erinnert werden.

Beispiele aus der Lebenswelt der Zielgruppe nutzen

Je näher ein Beispiel an der Realität der Zielgruppe ist, desto besser kann es verankert werden. Ein Erklärvideo für Marketing-Teams könnte typische Situationen aus dem Agentur- oder Unternehmensalltag zeigen. Wenn sich Zuschauer selbst in den Beispielen wiederfinden, steigt die persönliche Relevanz und damit auch der Recall-Wert.

Nach der Veröffentlichung aktiv begleiten

Der Recall-Wert eines Videos kann auch durch begleitende Maßnahmen gestärkt werden. Beispielsweise durch:

  • Blogartikel, die Inhalte des Videos aufgreifen
  • Grafiken oder Illustrationen, die Kernaussagen wiederholen
  • Kurzclips, die zentrale Szenen aus dem Video erneut zeigen

So werden die wichtigsten Inhalte mehrfach präsentiert und in unterschiedlichen Formaten verankert.

Fazit: Recall-Wert als Kompass für wirksame Videokommunikation

Der Recall-Wert ist eine zentrale Kennzahl, wenn es darum geht, ob Marketingbotschaften, Erklärvideos und animierte Inhalte im Gedächtnis der Zielgruppe bleiben. Er zeigt, ob ein Video nur kurz Aufmerksamkeit erzeugt oder ob es nachhaltig wirkt und mit der Marke verknüpft wird. Für Verantwortliche in Marketing und Kommunikation bietet der Recall-Wert einen praktischen Kompass: Er hilft, die Qualität von Inhalten jenseits von Klickzahlen zu bewerten, Produktionsentscheidungen gezielt zu steuern und Kampagnen so zu gestalten, dass sie nicht nur gesehen, sondern auch erinnert werden. Wer bei der Konzeption von Erklärvideos auf klare Botschaften, wiedererkennbare visuelle Elemente, verständliche Sprache und eine passende Verteilung setzt, schafft die Grundlage für einen hohen Recall-Wert und damit für Kommunikation, die im Kopf der Zielgruppe lebendig bleibt.

Häufige Fragen zu „Recall-Wert"

Der Recall-Wert beschreibt, wie gut sich Menschen später an eine Marke, Botschaft oder ein konkretes Video erinnern können. Er zeigt, ob Ihre Kommunikation im Gedächtnis bleibt und nicht sofort wieder vergessen wird. Ein hoher Recall-Wert ist ein Zeichen für wirksames Marketing.

Erklärvideos und Animationen sollen Inhalte nicht nur verständlich machen, sondern auch nachhaltig verankern. Ein guter Recall-Wert zeigt, dass Ihre Zielgruppe sich an die Kernbotschaft, an Bilder und an Ihre Marke erinnert. So steigt die Chance, dass Ihr Angebot später aktiv in Betracht gezogen oder weiterempfohlen wird.

Der Recall-Wert wird meist über Befragungen ermittelt, bei denen Personen ohne Hilfestellung gefragt werden, an welche Marken oder Inhalte sie sich erinnern. Man kann auch gezielt nach der Erinnerung an ein bestimmtes Video oder eine Kampagne fragen. Ergänzend helfen Kennzahlen wie Klicks, Wiedergabedauer und Wiederkehrer, um ein vollständigeres Bild zu bekommen.

Ein klarer roter Faden, einfache Sprache und ein fokussiertes Hauptversprechen unterstützen die Erinnerung. Wiedererkennbare Elemente wie Farben, Logo, Figurendesign und ein einprägsamer Schlusssatz stärken den Bezug zur Marke. Kurze, gut strukturierte Videos mit starken Bildern und Beispielen bleiben besonders gut im Gedächtnis.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

Jetzt Kontakt aufnehmen Referenzen ansehen