Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Ein klar strukturierter Überblick über Inhalte ist im modernen Marketing unverzichtbar. Wer regelmäßig Erklärvideos, Social Media Clips, Blogartikel oder Newsletter veröffentlichen möchte, braucht ein Werkzeug, das alle geplanten Maßnahmen sichtbar macht und koordiniert. Genau hier setzt der Redaktionsplan an. Er dient als zentrale Steuerungszentrale für Themen, Formate, Termine und Zuständigkeiten und hilft, Inhalte strategisch zu planen statt nur spontan zu reagieren.

Begriff und Grundprinzip

Ein Redaktionsplan ist ein systematisches Planungstool für Inhalte in Marketing und Kommunikation. Er listet auf, welche Inhalte zu welchem Zeitpunkt, in welchem Format und auf welchem Kanal veröffentlicht werden. Dazu kommen Informationen wie Zielgruppe, Zielsetzung, Verantwortliche und Status der Produktion. Häufig wird ein Redaktionsplan in Tabellenform geführt, etwa in einem Tabellenkalkulationsprogramm oder einem Projektmanagement Tool.

Im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration sorgt der Redaktionsplan dafür, dass alle Beteiligten einen gemeinsamen Fahrplan haben. So wissen Marketing, Grafik, Text, Sprecherinnen und Videoproduktion jederzeit, welche Inhalte als nächstes anstehen, welche Themen bereits umgesetzt wurden und welche Formate noch fehlen.

Ziele und Nutzen für Marketing und Kommunikation

Ein Redaktionsplan erfüllt mehrere zentrale Aufgaben in Marketing und Kommunikation. Er schafft Übersicht, sichert Kontinuität, unterstützt die Strategie und erleichtert die Zusammenarbeit im Team.

Übersicht über alle Inhalte

Statt einzelne Maßnahmen isoliert zu betrachten, zeigt ein Redaktionsplan alle geplanten Inhalte in einem Gesamtbild. So lassen sich auf einen Blick folgende Fragen beantworten:

  • Welche Inhalte erscheinen im kommenden Monat
  • Welche Kanäle werden wie stark bespielt
  • Welche Themen sind bereits gut abgedeckt und wo gibt es Lücken
  • Welche Kampagnen laufen parallel und wie greifen sie ineinander

Gerade bei mehreren Kanälen wie Website, YouTube, LinkedIn, Instagram, Newsletter und Messen verhindert ein Redaktionsplan, dass Themen doppelt oder unkoordiniert produziert werden.

Planbare Kontinuität statt Ad hoc Kommunikation

Regelmäßige Inhalte sind für Sichtbarkeit und Markenaufbau entscheidend. Ein Redaktionsplan hilft, diese Regelmäßigkeit sicherzustellen. Statt Inhalte nur dann zu veröffentlichen, wenn gerade Zeit ist, werden feste Veröffentlichungsrhythmen definiert, zum Beispiel:

  • wöchentlich ein kurzes Social Media Video
  • monatlich ein ausführliches Erklärvideo
  • zweimal im Monat ein Newsletter mit Videoeinbindung
  • quartalsweise ein umfassendes Kampagnen Video

So entsteht ein verlässlicher Takt, an den sich Zielgruppen gewöhnen können. Gleichzeitig wird die interne Produktion entlastet, weil alle Beteiligten frühzeitig wissen, was bis wann fertig sein muss.

Strategische Ausrichtung der Inhalte

Ein Redaktionsplan übersetzt übergeordnete Marketingziele in konkrete Inhalte. Statt nur zu sammeln, was sich gut anhört, werden Themen und Formate gezielt an Zielen ausgerichtet, zum Beispiel:

  • mehr Markenbekanntheit durch kurze, leicht teilbare Animationsvideos
  • Leadgenerierung durch ausführliche Produkt Erklärvideos mit Call to Action
  • Kundenbindung durch Tutorial Videos und FAQ Clips
  • Employer Branding durch Behind the Scenes Videos aus der Produktion

Im Redaktionsplan wird dann für jedes geplante Video festgehalten, welches Ziel es unterstützt. So lässt sich später besser beurteilen, ob die Inhalte die gewünschte Wirkung entfalten.

Koordination im Team

In der Videoproduktion arbeiten viele Gewerke zusammen: Konzeption, Text, Storyboard, Illustration, Animation, Ton, Schnitt, Freigabe, Veröffentlichung. Ein Redaktionsplan hilft, diese Abläufe zu koordinieren. Für jede Maßnahme werden Zuständigkeiten und Deadlines definiert. So wird klar, wann das Skript vorliegen muss, wann das Storyboard freigegeben sein sollte und bis wann der finale Export bereitsteht.

Ein gut gepflegter Redaktionsplan wirkt wie ein Drehplan für das gesamte Content Marketing. Er zeigt nicht nur, was veröffentlicht wird, sondern auch, was im Hintergrund vorbereitet werden muss.

Typische Inhalte eines Redaktionsplans

Ein Redaktionsplan kann sehr einfach oder sehr detailliert aufgebaut sein. Für Marketing Verantwortliche ohne Vorwissen ist es sinnvoll, mit einer übersichtlichen Struktur zu starten und diese bei Bedarf zu erweitern. Typische Spalten oder Felder sind:

  • Datum oder Zeitraum Veröffentlichungstermin oder Veröffentlichungswoche
  • Kanal zum Beispiel Website, YouTube, LinkedIn, Instagram, Newsletter, Messe
  • Format Erklärvideo, Social Clip, Animation, Illustration, Blogartikel, Landingpage
  • Thema oder Titel Arbeitstitel des Inhalts
  • Ziel zum Beispiel Aufmerksamkeit, Leads, Kundenbindung, Produktinformation
  • Zielgruppe etwa bestehende Kunden, Interessenten, bestimmte Branchen
  • Verantwortliche Person oder Team
  • Status Idee, in Konzeption, in Produktion, in Freigabe, veröffentlicht
  • Assets benötigte Materialien wie Logos, Grafiken, Footage, Sprechertext
  • Verknüpfte Maßnahmen zum Beispiel zugehörige Landingpage oder begleitende Social Posts

Wer viele Videos produziert, kann im Redaktionsplan zusätzlich Angaben zur Videolänge, zum Format (Hochkant, Querformat, quadratisch) oder zu Untertiteln ergänzen. So wird sichergestellt, dass alle technischen Anforderungen frühzeitig berücksichtigt werden.

Beispiele aus der Videoproduktion

Um die Praxisnähe zu verdeutlichen, lohnt sich ein Blick auf konkrete Szenarien aus dem Alltag der Videoproduktion.

Beispiel 1: Einführung einer neuen Produktlinie

Ein Unternehmen plant die Einführung einer neuen Software. Im Redaktionsplan könnten folgende Maßnahmen stehen:

  • Woche 1: Teaser Animation für Social Media, 15 Sekunden, Ziel: Aufmerksamkeit
  • Woche 2: ausführliches Erklärvideo auf der Website, 2 bis 3 Minuten, Ziel: Produktverständnis
  • Woche 3: kurzes Tutorial Video zu den wichtigsten Funktionen, Ziel: Unterstützung von Testnutzern
  • Woche 4: Kundenstimmen Video mit animierten Zitaten, Ziel: Vertrauen aufbauen

Jeder dieser Einträge wird im Redaktionsplan mit Verantwortlichen, Status und Kanälen versehen. So ist klar, wann die Animation fertig sein muss und wann der Vertrieb den Link zum Erklärvideo im Newsletter einsetzen kann.

Beispiel 2: Laufende Social Media Präsenz

Ein mittelständisches Unternehmen möchte seine Sichtbarkeit auf LinkedIn und Instagram erhöhen. Im Redaktionsplan wird festgelegt:

  • jeden Dienstag: kurzer Videoausschnitt aus bestehenden Erklärvideos mit einem hervorgehobenen Vorteil
  • jeden Donnerstag: Behind the Scenes Clip aus der Videoproduktion oder Illustration
  • jeden zweiten Freitag: animierte Grafik mit Kennzahlen oder einem Zitat aus einem Whitepaper

Der Redaktionsplan sorgt dafür, dass rechtzeitig passende Videoausschnitte ausgewählt, Texte geschrieben und Grafiken erstellt werden. Gleichzeitig wird sichtbar, welche Themen besonders oft aufgegriffen werden und welche Aspekte des Angebots noch fehlen.

Beispiel 3: Kampagne für Employer Branding

Ein Unternehmen möchte neue Fachkräfte gewinnen und setzt dabei stark auf Videoinhalte. Im Redaktionsplan könnten unter anderem stehen:

  • Monat 1: animiertes Erklärvideo über das Unternehmen und seine Werte
  • Monat 2: Kurzinterviews mit Mitarbeitenden, als Serie von Social Clips geplant
  • Monat 3: Video Einblicke in den Arbeitsalltag der Kreativabteilung mit Fokus auf Illustration und Animation

Durch den Redaktionsplan wird deutlich, wie sich die Kampagne über mehrere Monate entwickelt und wie verschiedene Videoformate zusammenwirken, um ein stimmiges Bild als Arbeitgeber zu vermitteln.

Aufbau und Struktur in der Praxis

Die konkrete Form eines Redaktionsplans hängt von der Größe des Teams, der Anzahl der Kanäle und der Intensität der Content Produktion ab. Für viele Marketing Verantwortliche ist ein einfaches Tabellenformat ein guter Startpunkt.

Einfache Grundstruktur

Eine einfache Tabelle für einen Redaktionsplan könnte folgende Spalten enthalten:

  • Datum
  • Kanal
  • Format
  • Thema
  • Ziel
  • Verantwortlich
  • Status

Damit lässt sich bereits ein klarer Überblick herstellen. Wer mehr Erfahrung sammelt, kann weitere Spalten ergänzen, zum Beispiel zu Zielgruppen, Keywords oder benötigten Ressourcen.

Erweiterte Struktur für Videoprojekte

Für umfangreiche Videoproduktionen kann es sinnvoll sein, im Redaktionsplan zusätzliche Informationen abzubilden:

  • geplante Videolänge
  • Format für unterschiedliche Plattformen
  • Sprachversionen, falls mehrere Sprachen benötigt werden
  • Deadlines für Skript, Storyboard, Animation, Schnitt, Freigabe
  • Freigabe Status durch Fachabteilungen oder Geschäftsführung

So wird der Redaktionsplan zur Schnittstelle zwischen Marketingplanung und Produktionssteuerung.

Schritte zur Erstellung eines Redaktionsplans

Wer noch keinen Redaktionsplan nutzt, kann in wenigen Schritten ein erstes funktionsfähiges System aufsetzen.

1. Ziele und Kanäle klären

Zu Beginn steht die Frage, welche Ziele mit den Inhalten verfolgt werden und auf welchen Kanälen diese Ziele erreicht werden sollen. Typische Ziele sind:

  • mehr Reichweite
  • mehr qualifizierte Anfragen
  • stärkere Kundenbindung
  • bessere Produktverständlichkeit

Parallel wird festgelegt, welche Kanäle bespielt werden sollen, etwa Website, YouTube, Social Media oder Newsletter. Diese Entscheidungen bilden das Fundament für den Redaktionsplan.

2. Themen sammeln und priorisieren

Im nächsten Schritt werden Themen gesammelt, zum Beispiel durch Brainstorming im Team, durch Auswertung von Kundenfragen oder durch Analyse bestehender Inhalte. Aus dieser Sammlung werden die wichtigsten Themen ausgewählt und priorisiert. So entsteht eine Liste von Inhalten, die nach und nach in den Redaktionsplan übernommen werden.

3. Formate festlegen

Zu jedem Thema wird entschieden, in welchem Format es umgesetzt werden soll. Im Umfeld von Videoproduktion und Animation kommen unter anderem infrage:

  • klassische Erklärvideos
  • animierte Kurzclips für Social Media
  • Video Tutorials
  • interviewbasierte Videos
  • animierte Infografiken

Der Redaktionsplan hält fest, welche Themen sich für welche Formate eignen und wie sie auf die verschiedenen Kanäle verteilt werden.

4. Zeitplan definieren

Nun wird ein realistischer Zeitrahmen festgelegt. Dabei ist wichtig, nicht nur den Veröffentlichungstermin zu planen, sondern auch die Produktionszeit zu berücksichtigen. Videoproduktion benötigt Vorlauf für Konzept, Dreh oder Animation, Schnitt und Freigabe. Der Redaktionsplan sollte diese Vorlaufzeiten abbilden, damit es nicht zu Engpässen kommt.

5. Verantwortlichkeiten zuordnen

Jeder Eintrag im Redaktionsplan braucht eine klare Zuständigkeit. Das kann eine einzelne Person oder ein Team sein. Wichtig ist, dass im Zweifel klar ist, wer den nächsten Schritt anstößt, wer Entscheidungen trifft und wer die Veröffentlichung überwacht.

6. Regelmäßige Aktualisierung

Ein Redaktionsplan ist kein statisches Dokument. Er wird regelmäßig aktualisiert, wenn neue Themen hinzukommen, Termine sich verschieben oder Kampagnen angepasst werden. In regelmäßigen Meetings kann das Team den Plan durchgehen, Prioritäten neu setzen und Erfahrungen aus vergangenen Maßnahmen einfließen lassen.

Typische Herausforderungen und praktische Tipps

In der Praxis gibt es einige wiederkehrende Herausforderungen bei der Arbeit mit einem Redaktionsplan. Mit einfachen Maßnahmen lassen sich viele davon gut lösen.

Überplanung vermeiden

Eine zu detailverliebte Planung kann gerade am Anfang überfordern. Sinnvoll ist ein pragmatischer Start mit den wichtigsten Informationen. Zusätzliche Details können nach und nach ergänzt werden. So bleibt der Redaktionsplan übersichtlich und wird auch tatsächlich genutzt.

Flexibilität bewahren

Auch wenn ein Plan für Struktur sorgt, braucht Marketing Raum für spontane Themen. Aktuelle Ereignisse, Branchentrends oder neue Kundenprojekte können kurzfristig relevant werden. Ein guter Redaktionsplan lässt sich anpassen und bietet Platz für kurzfristige Ergänzungen. Geplante Inhalte können verschoben werden, ohne dass der Überblick verloren geht.

Rollen und Prozesse klären

Besonders bei Videoprojekten ist es hilfreich, klare Prozesse zu definieren. Wer gibt Skripte frei, wer prüft die Markenrichtlinien, wer entscheidet über den finalen Schnitt. Der Redaktionsplan kann diese Rollen sichtbar machen, etwa durch eine Spalte für Freigabe oder durch eine kurze Prozessbeschreibung, die allen Beteiligten bekannt ist.

Erfolgsmessung einbinden

Um aus Erfahrungen zu lernen, lohnt es sich, im Redaktionsplan Platz für Ergebnisse vorzusehen. Das können einfache Kennzahlen sein, etwa Aufrufe, Verweildauer oder Interaktionen. So wird deutlich, welche Themen und Formate besonders gut funktionieren. Mit der Zeit entsteht eine wertvolle Datengrundlage für zukünftige Planungen.

Nutzen für verschiedene Unternehmensgrößen

Ein Redaktionsplan ist nicht nur für große Marketingabteilungen interessant. Auch kleinere Unternehmen und Einzelpersonen können davon profitieren, wenn sie regelmäßig Inhalte veröffentlichen.

Kleine Unternehmen und Solo Verantwortliche

Wer allein oder im kleinen Team für Marketing zuständig ist, hat oft viele Aufgaben parallel. Hier hilft ein einfacher Redaktionsplan, den Kopf zu entlasten. Statt jede Woche neu überlegen zu müssen, was als nächstes veröffentlicht wird, liegt ein klarer Fahrplan vor. Das erleichtert auch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern für Videoproduktion oder Grafik.

Mittlere und große Unternehmen

In größeren Organisationen gibt es oft mehrere Abteilungen, die Inhalte beisteuern. Vertrieb, Produktmanagement, Personalabteilung und Geschäftsführung haben jeweils eigene Themen. Ein zentraler Redaktionsplan sorgt dafür, dass diese Themen koordiniert werden. So lassen sich Überschneidungen vermeiden und Synergien nutzen, etwa indem ein Erklärvideo gleichzeitig für Vertrieb, Website und Social Media eingesetzt wird.

Praktische Hinweise zur Umsetzung

Für den Einstieg genügt oft ein einfaches Werkzeug. Entscheidend ist weniger das Tool als die konsequente Nutzung und Pflege.

Einfach starten und ausbauen

Es ist sinnvoll, mit einem überschaubaren Zeitraum zu beginnen, zum Beispiel mit einem drei Monats Redaktionsplan. In dieser Zeit können Erfahrungen gesammelt und Abläufe optimiert werden. Was gut funktioniert, wird beibehalten, was nicht funktioniert, wird angepasst. So wächst der Redaktionsplan organisch mit den Anforderungen.

Transparenz im Team schaffen

Der Redaktionsplan sollte allen Beteiligten zugänglich sein. Ob als geteilte Tabelle oder in einem gemeinsamen Tool, wichtig ist, dass jeder den aktuellen Stand sehen kann. Regelmäßige kurze Abstimmungen helfen, den Plan lebendig zu halten und frühzeitig auf Änderungen zu reagieren.

Verknüpfung mit anderen Planungen

Marketing Aktivitäten hängen oft mit anderen Unternehmensbereichen zusammen, etwa mit Produktlaunches, Messen oder Vertriebsaktionen. Ein Redaktionsplan sollte diese Termine berücksichtigen. So können Videoinhalte gezielt auf wichtige Ereignisse hin geplant werden, etwa ein Erklärvideo vor einer Messe oder ein Recap Video im Anschluss.

Fazit

Ein Redaktionsplan ist ein zentrales Werkzeug für professionelles Marketing und strukturierte Kommunikation, besonders im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration. Er schafft Übersicht über alle geplanten Inhalte, sorgt für regelmäßige Veröffentlichungen, verbindet strategische Ziele mit konkreten Maßnahmen und erleichtert die Zusammenarbeit im Team. Ob kleines Unternehmen oder große Marketingabteilung, ein gut gepflegter Redaktionsplan hilft, Ressourcen gezielt einzusetzen, Themen sinnvoll zu priorisieren und Inhalte aufeinander abzustimmen. Durch klare Termine, definierte Verantwortlichkeiten und eine transparente Struktur wird aus einzelnen Maßnahmen ein stimmiges Gesamtkonzept, das Zielgruppen über verschiedene Kanäle hinweg erreicht und langfristig zur Markenbildung beiträgt.

Häufige Fragen zu „Redaktionsplan"

Ein Redaktionsplan ist eine Übersicht, in der Sie alle geplanten Inhalte mit Terminen, Formaten und Zuständigkeiten festhalten. Im Marketing hilft er Ihnen, Erklärvideos, Social Media Posts, Blogartikel und andere Maßnahmen sinnvoll aufeinander abzustimmen. So behalten Sie jederzeit den Überblick, was wann und wo veröffentlicht wird.

Ein Redaktionsplan stellt sicher, dass Ihre Erklärvideos zur richtigen Zeit erscheinen und inhaltlich zueinander passen. Sie können Themen im Voraus planen, Ressourcen für Produktion und Animation besser einteilen und Engpässe vermeiden. Außerdem erleichtert er die Abstimmung mit Agenturen, Grafik, Text und Vertrieb.

In einen Redaktionsplan gehören vor allem Thema, Zielgruppe, Kanal, Veröffentlichungsdatum und Format, zum Beispiel Erklärvideo, Kurzclip oder Illustration. Zusätzlich können Sie Verantwortliche, Produktionsstatus, Keywords und Budget vermerken. Je nach Bedarf ergänzen Sie auch Hinweise zu Call to Actions oder Kampagnenzielen.

Als Einsteiger können Sie mit einer einfachen Tabelle starten, zum Beispiel in Excel oder Google Sheets. Legen Sie Spalten für Datum, Kanal, Inhaltstyp, Thema und Verantwortliche an und tragen Sie zunächst nur die wichtigsten geplanten Erklärvideos und Beiträge ein. Nach und nach können Sie den Plan verfeinern und um weitere Details erweitern.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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