Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Retargeting einfach erklärt
Retargeting hilft Ihnen, Besucher mit gezielten Videoanzeigen erneut anzusprechen und sie Schritt für Schritt zu Kunden zu machen.
Inhalt
- Grundprinzip von Retargeting
- Wie Retargeting technisch funktioniert
- Einsatz von Retargeting im Umfeld von Video und Animation
- Arten von Retargeting
- Strategische Ziele von Retargeting
- Gestaltung wirksamer Retargeting Kampagnen
- Datenschutz und Akzeptanz
- Vorteile von Retargeting im Marketing Alltag
- Herausforderungen und Grenzen
- Praxisnahe Schritte für den Einstieg
- Fazit
Im digitalen Marketing ist es eine besondere Herausforderung, Menschen gezielt zu erreichen, die sich bereits für ein Angebot interessiert haben, aber noch keine Entscheidung getroffen haben. Genau hier setzt Retargeting an. Es hilft dabei, potenzielle Kundinnen und Kunden erneut anzusprechen, sie an ein Angebot zu erinnern und sie behutsam in Richtung Kauf, Anfrage oder Kontaktaufnahme zu führen. Gerade im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration ist Retargeting ein wirkungsvolles Instrument, um aus einmaligen Websitebesuchern tatsächliche Leads und Kundschaft zu machen.
Grundprinzip von Retargeting
Retargeting bezeichnet eine Online Marketing Methode, bei der Personen, die bereits mit einer Marke oder einem Angebot interagiert haben, später erneut mit speziell zugeschnittener Werbung angesprochen werden. Technisch wird das häufig über Cookies, Pixel oder vergleichbare Tracking Technologien gelöst. Inhaltlich geht es darum, bekannte Interessentinnen und Interessenten nicht zu verlieren, sondern sie mit relevanten Botschaften wieder abzuholen.
Ein typisches Szenario: Eine Nutzerin besucht die Website einer Agentur für Erklärvideos, sieht sich Referenzfilme an, klickt vielleicht auf die Seite zu Preisen, füllt aber kein Kontaktformular aus. Später surft sie auf einer Nachrichtenplattform oder in einem sozialen Netzwerk. Dort sieht sie eine Anzeige der gleichen Agentur, die genau auf Erklärvideos und ihre Vorteile eingeht. Diese erneute, gezielte Ansprache ist Retargeting.
Abgrenzung zu klassischer Online Werbung
Im Unterschied zu klassischer Display oder Social Media Werbung richtet sich Retargeting nicht an eine breitere Zielgruppe, sondern an Personen, die bereits ein konkretes Interesse gezeigt haben. Es handelt sich also um eine Form der Wiederansprache statt um die erste Kontaktaufnahme. Das macht die Kommunikation oft effizienter, weil die angesprochenen Menschen die Marke schon kennen und weniger Überzeugungsarbeit nötig ist.
- Allgemeine Online Werbung: Ansprache einer breiten, teilweise unbekannten Zielgruppe
- Retargeting: Ansprache von Personen, die bereits interagiert haben, zum Beispiel durch Websitebesuch, Videoklick oder Warenkorbabbruch
Wie Retargeting technisch funktioniert
Die technische Umsetzung von Retargeting erfolgt meist über einen kleinen Code auf der Website oder in einer App, häufig als Pixel oder Tag bezeichnet. Dieser Code registriert bestimmte Aktionen der Nutzerinnen und Nutzer. Auf Basis dieser Informationen können Werbeplattformen später passende Anzeigen an genau diese Personen ausspielen.
Typische technische Elemente
- Tracking Pixel: Ein unsichtbares Bildelement oder Codeausschnitt, der bei Seitenaufruf geladen wird und das Besucherverhalten registriert
- Cookies: Kleine Dateien im Browser, die Informationen zu Besuch und Verhalten speichern
- Events: Spezielle Aktionen wie Klicks auf Buttons, Video Starts, Formularaufrufe oder Scroll Tiefe, die für das Event Based Retargeting genutzt werden
Die erfassten Daten werden anonymisiert an eine Werbeplattform gesendet, zum Beispiel an ein soziales Netzwerk oder ein Werbenetzwerk. Dort lassen sich Zielgruppen definieren, die später mit Anzeigen angesprochen werden. Diese Zielgruppen werden bei Retargeting häufig als Custom Audiences oder Remarketing Listen bezeichnet.
Einsatz von Retargeting im Umfeld von Video und Animation
Gerade bei erklärungsbedürftigen Produkten und Dienstleistungen spielen Bewegtbildformate wie Erklärvideos, Produktfilme oder animierte Tutorials eine zentrale Rolle. Retargeting ermöglicht es, Menschen gezielt wieder anzusprechen, die bereits mit diesen Videos in Berührung gekommen sind.
Beispiele aus der Praxis
- Videoproduktion Agentur: Eine Agentur schaltet eine Kampagne mit einem kurzen Animationsclip auf einer Social Media Plattform. Alle Personen, die sich das Video zu mindestens 50 Prozent angesehen haben, werden in einer Retargeting Zielgruppe gesammelt. Diese Zielgruppe erhält anschließend Anzeigen mit konkreten Angeboten, zum Beispiel einem kostenfreien Erstgespräch zur Video Strategie.
- Erklärvideo Landingpage: Ein Unternehmen bewirbt ein neues Software Produkt mit einer Landingpage, auf der ein Erklärvideo eingebettet ist. Besucher, die die Seite ansehen, aber kein Demo Formular ausfüllen, werden später mit einer Retargeting Kampagne erneut angesprochen. Die Anzeigen können unterschiedliche Botschaften testen, etwa Kundenstimmen, Funktionsübersichten oder Rabatte für die erste Buchung.
- Online Kurs mit Animationsinhalten: Ein Bildungsanbieter nutzt animierte Lernvideos. Personen, die den Kursbereich besuchen, aber nicht buchen, sehen später Retargeting Anzeigen mit Ausschnitten aus den Videos und klaren Hinweisen auf Starttermine und Inhalte.
Arten von Retargeting
Retargeting lässt sich in verschiedene Formen unterteilen, je nachdem, auf welcher Grundlage die Wiederansprache erfolgt und in welchem Umfeld die Anzeigen erscheinen. Marketing Verantwortliche können diese Varianten kombinieren, um eine durchgängige Kommunikation entlang der gesamten Customer Journey zu erreichen.
Website und Shop Retargeting
Die klassische Form ist die Wiederansprache von Personen, die eine Website oder einen Online Shop besucht haben. Im Umfeld von Videoproduktion kann das zum Beispiel bedeuten, dass Besucher einer Portfolio Seite später Anzeigen mit genau den Videoformaten sehen, die sie zuvor angesehen haben, etwa Erklärvideos, Social Clips oder animierte Produktdemos.
- Besuch bestimmter Leistungsseiten, zum Beispiel Erklärvideo Produktion
- Aufruf von Preis oder Kontaktseiten ohne Abschluss
- Abbruch eines Anfrageformulars vor dem Absenden
Videobasiertes Retargeting
Plattformen wie YouTube, LinkedIn oder andere Social Media Kanäle ermöglichen es, Zielgruppen nach Video Interaktionen zu bilden. Hier setzt Retargeting direkt an der Nutzung von Bewegtbildinhalten an.
- Personen, die ein Video zu einem bestimmten Prozentsatz angesehen haben
- Nutzer, die auf einen Call to Action im Video geklickt haben
- Menschen, die eine bestimmte Playliste oder einen Kanal mehrfach besucht haben
Für Anbieter von Erklärvideos, Animationen oder Illustrationsleistungen ist diese Form besonders interessant, weil sie auf echtes inhaltliches Interesse reagiert. Wer sich ein komplexes Erklärvideo fast vollständig ansieht, signalisiert ein deutlich höheres Interesse als jemand, der nur kurz über eine Anzeige scrollt.
Social Media Retargeting
In sozialen Netzwerken können Interaktionen mit Beiträgen, Anzeigen oder Profilen als Grundlage für Retargeting dienen. Beispiele sind Likes, Kommentare, gespeicherte Beiträge oder Klicks auf Links zu Videoinhalten.
- Wiederansprache von Personen, die einen Post mit einem Animationsbeispiel geliked haben
- Retargeting an Nutzer, die eine Story mit einem Video Case Study bis zum Ende angesehen haben
- Ansprache von Menschen, die ein Unternehmensprofil besucht, aber keine Nachricht geschrieben haben
Strategische Ziele von Retargeting
Retargeting verfolgt unterschiedliche Ziele entlang des Marketing und Vertriebsprozesses. Entscheidend ist, dass die Botschaften zum jeweiligen Stand der Interessentinnen und Interessenten passen.
Erinnern und Vertrauen aufbauen
Viele Menschen treffen Kauf oder Projektentscheidungen nicht beim ersten Kontakt. Sie informieren sich, vergleichen Angebote und sprechen intern darüber. Retargeting hilft, in dieser Phase präsent zu bleiben, ohne aufdringlich zu wirken. Im Kontext von Erklärvideos kann das bedeuten, dass nach dem ersten Besuch einer Website weitere Anzeigen mit Kundenreferenzen, Behind the Scenes Einblicken oder kurzen Animationen ausgespielt werden, die Kompetenz und Stil der Agentur zeigen.
Conversion fördern
Ein häufiges Ziel ist die Steigerung von Conversions, also beispielsweise von Kontaktanfragen, Angebotsanforderungen oder Buchungen. Personen, die bereits sehr weit im Prozess sind, etwa durch das Ansehen von Preisübersichten oder das Starten einer Angebotsanfrage, können mit sehr konkreten Retargeting Anzeigen angesprochen werden.
- Hinweis auf limitierte Kapazitäten für Videoproduktion in einem bestimmten Zeitraum
- Angebot eines kostenlosen Beratungsgesprächs für die Video Strategie
- Bereitstellung eines Leitfadens zur Planung eines Erklärvideos als Download
Upselling und Cross Selling
Auch nach einem abgeschlossenen Projekt kann Retargeting sinnvoll sein. Wer bereits ein Erklärvideo produzieren ließ, könnte sich später für ergänzende Leistungen interessieren, etwa Social Media Snippets, animierte Grafiken für Präsentationen oder Illustrationspakete für interne Kommunikation.
- Wiederansprache bestehender Kundschaft mit Angeboten für zusätzliche Videoformate
- Hinweise auf neue Animationsstile oder Illustrationsservices
- Einladungen zu Webinaren rund um Video Marketing Strategien
Gestaltung wirksamer Retargeting Kampagnen
Damit Retargeting nicht als störend empfunden wird, sondern als hilfreiche Unterstützung, ist eine durchdachte Gestaltung entscheidend. Dazu gehören eine klare Segmentierung der Zielgruppen, relevante Inhalte und eine angepasste Frequenz der Anzeigen.
Zielgruppen sinnvoll segmentieren
Statt alle Websitebesucher in eine einzige Retargeting Liste zu stecken, ist es sinnvoll, differenzierte Gruppen zu bilden. Im Umfeld von Videoproduktion und Animation können das zum Beispiel folgende Segmente sein.
- Personen, die sich Referenzvideos angesehen haben, aber keine Kontaktanfrage gestellt haben
- Nutzer, die auf der Seite für Preise und Pakete waren
- Besucher eines Blogartikels zum Thema Video Marketing Strategie
- Personen, die sich ein bestimmtes animiertes Erklärvideo fast vollständig angesehen haben
Jede dieser Gruppen kann mit unterschiedlichen Botschaften angesprochen werden, etwa mit Fokus auf Vertrauen, Inspiration oder konkreten Angeboten.
Inhalte und Botschaften anpassen
Die Inhalte von Retargeting Anzeigen sollten den bisherigen Kontakt sinnvoll fortführen. Wer bereits ein ausführliches Erklärvideo gesehen hat, benötigt keine allgemeine Einführung mehr, sondern eher vertiefende Informationen, Referenzen oder konkrete nächste Schritte.
- Erstkontakt über ein kurzes Video: Im Retargeting folgen Anzeigen mit Beispielen aus derselben Branche, etwa animierte Erklärvideos für Software oder Industrieprodukte.
- Besuch einer Leistungsseite: Spätere Anzeigen liefern detailliertere Einblicke in den Produktionsprozess, Zeitpläne oder Projektabläufe.
- Abbruch eines Kontaktformulars: Hier kann eine Anzeige mit der Botschaft arbeiten, dass die Anfrage unverbindlich ist und eine klare Übersicht zu nächsten Schritten bieten.
Frequenz und Dauer steuern
Wichtig ist, die Anzahl der Einblendungen pro Person zu begrenzen und die Dauer der Retargeting Phase bewusst zu wählen. Wer über Wochen hinweg ständig dieselbe Anzeige sieht, empfindet dies schnell als störend. Besser ist eine zeitlich begrenzte und inhaltlich abwechslungsreiche Abfolge von Anzeigen, die Schritt für Schritt mehr Informationen liefern oder verschiedene Aspekte des Angebots beleuchten.
Datenschutz und Akzeptanz
Retargeting beruht auf der Auswertung von Nutzungsdaten. Daher spielt Datenschutz eine zentrale Rolle. In vielen Märkten ist eine transparente Information über Tracking Maßnahmen sowie eine Einwilligung der Nutzer erforderlich. Für Marketing Verantwortliche bedeutet das, dass sie sich mit rechtlichen Vorgaben und den Einstellungen ihrer eingesetzten Plattformen vertraut machen sollten.
Transparente Kommunikation erhöht die Akzeptanz. Wenn Nutzer verstehen, dass ihnen durch Retargeting eher relevante Inhalte angezeigt werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie entsprechende Einwilligungen geben. Zudem sollten Unternehmen ihren Auftritt so gestalten, dass auch ohne personalisierte Werbung ein positiver Eindruck bleibt, etwa durch hochwertige Erklärvideos, klare Texte und gut strukturierte Informationen.
Vorteile von Retargeting im Marketing Alltag
Für Marketing Verantwortliche in Unternehmen oder Agenturen bietet Retargeting mehrere praktische Vorteile, die sich direkt auf den Erfolg von Kampagnen auswirken können.
- Bessere Nutzung bestehender Kontakte: Bereits gewonnene Websitebesucher, Videozuschauer oder Social Media Interaktionen werden weiterentwickelt, statt nach dem ersten Kontakt zu verpuffen.
- Höhere Relevanz der Werbung: Anzeigen basieren auf realem Verhalten und Interesse, etwa dem Ansehen eines Videos oder dem Besuch einer bestimmten Seite.
- Effizientere Budgets: Mittel werden gezielt in Personen investiert, die bereits eine gewisse Nähe zur Marke haben und damit tendenziell eher zu einer Handlung bereit sind.
- Bessere Messbarkeit: Durch klar definierte Zielgruppen und Ereignisse lassen sich Kampagnenergebnisse genauer auswerten und optimieren.
Merksatz: Retargeting ist keine Belästigung von Nutzern, sondern eine strukturierte Erinnerung an Angebote, für die bereits echtes Interesse gezeigt wurde.
Herausforderungen und Grenzen
Trotz der Vorteile ist Retargeting kein Allheilmittel. Es lebt von einer guten Basisstrategie und von hochwertigen Inhalten. Wenn die Website unübersichtlich ist oder das Erklärvideo die Zielgruppe nicht anspricht, kann auch eine ausgefeilte Wiederansprache nur begrenzt helfen.
- Kreative Qualität: Vor allem im Bereich Video, Animation und Illustration entscheidet die Qualität des Ausgangsmaterials über die Wirkung. Schwache Videos bleiben auch bei wiederholter Ausspielung schwach.
- Zielgruppengröße: Für wirksames Retargeting braucht es eine Mindestanzahl an Interaktionen. Sehr kleine Websites oder neue Projekte müssen zunächst Reichweite aufbauen.
- Plattformabhängigkeit: Die Möglichkeiten und Regeln unterscheiden sich je nach Werbeplattform. Marketing Verantwortliche sollten die Spezifika der von ihnen genutzten Kanäle kennen.
Eine weitere Grenze liegt in der Wahrnehmung der Nutzer. Wenn Werbung zu häufig erscheint oder inhaltlich nicht zu ihrem tatsächlichen Interesse passt, kann sie als störend empfunden werden. Eine sorgfältige Planung und regelmäßige Überprüfung der Kampagneneinstellungen sind daher Pflicht.
Praxisnahe Schritte für den Einstieg
Für Marketing Verantwortliche, die Retargeting erstmals im Umfeld von Erklärvideos und Videoproduktion einsetzen möchten, bietet sich ein schrittweises Vorgehen an.
- Ziele definieren: Sollen mehr Kontaktanfragen für Videoprojekte generiert werden, mehr Downloads von Leitfäden oder mehr Buchungen von Workshops zu Video Marketing Strategien
- Tracking Grundlagen einrichten: Einbau von Pixeln auf der Website, Definition wichtiger Ereignisse wie Videostarts, Seitenbesuche oder Formularaufrufe
- Erste Zielgruppen anlegen: Zum Beispiel alle Besucher der Leistungsseiten für Erklärvideos oder alle Personen, die ein Video zu mindestens 50 Prozent angesehen haben
- Kreatives Material vorbereiten: Kurzvideos, animierte Ausschnitte, Illustrationen und klare Textbotschaften, die auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt sind
- Testphase starten: Mit kleinerem Budget verschiedene Anzeigenvarianten und Zielgruppen testen, Ergebnisse messen und optimieren
Durch diese schrittweise Vorgehensweise entsteht ein besseres Verständnis dafür, wie Retargeting im eigenen Umfeld funktioniert und welche Kombinationen von Inhalten und Zielgruppen am wirkungsvollsten sind.
Fazit
Retargeting ist ein zentrales Instrument im modernen digitalen Marketing, insbesondere im Kontext von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration. Es ermöglicht, Menschen erneut anzusprechen, die bereits echtes Interesse gezeigt haben, und sie mit passenden Botschaften durch den Entscheidungsprozess zu begleiten. Durch die Verbindung von technischem Tracking, durchdachter Segmentierung und kreativen Inhalten entstehen Kampagnen, die sowohl effizient als auch nutzerorientiert sind. Wer im Marketing Verantwortung trägt, kann mit dieser Methode die Wirkung bestehender Maßnahmen deutlich steigern, indem aus einmaligen Kontakten langfristige Beziehungen und konkrete Aufträge werden.
Häufige Fragen zu „Retargeting"
Retargeting ist eine Online Marketing Methode, bei der Personen erneut angesprochen werden, die Ihre Website oder ein Video bereits besucht haben. Sie bekommen später gezielte Anzeigen zu Ihren Erklärvideos, Produkten oder Services angezeigt. So erinnern Sie Interessenten an Ihr Angebot und erhöhen die Chance auf eine Kontaktaufnahme oder einen Kauf.
Auf Ihrer Website oder Videolandeseite wird ein kleines Code Snippet gesetzt, oft Pixel genannt. Dieses speichert im Browser der Besuchenden eine Information, dass sie Ihr Angebot gesehen haben. Wer später auf Plattformen wie YouTube, Instagram oder anderen Webseiten unterwegs ist, kann dann gezielt Ihre Videoanzeigen oder animierten Spots ausgespielt bekommen.
Menschen kaufen selten beim ersten Kontakt, besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten. Mit Retargeting erinnern Sie Interessenten durch kurze Erklärvideos oder Animationen immer wieder an den Nutzen Ihres Angebots. Die Botschaft wird besser verstanden, Vertrauen wächst und die Wahrscheinlichkeit einer Conversion steigt deutlich.
Eigene Erklärvideos sind keine Pflicht, sie machen Retargeting aber deutlich wirkungsvoller. Mit Video können Sie komplexe Themen einfach erklären und Emotionen wecken, was in wiederholten Kontakten besonders gut funktioniert. So holen Sie Interessenten dort ab, wo sie ausgestiegen sind, und führen sie gezielt zum nächsten Schritt.
Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo
Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.
Jetzt Kontakt aufnehmen Referenzen ansehen