Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Requisite einfach erklärt
Requisite sind alle Gegenstände am Set, die Inhalte in Erklärvideos sichtbar machen und deine Botschaft unterstützen.
Inhalt
- Begriffserklärung und Abgrenzung
- Funktionen von Requisiten im Marketing- und Erklärvideo
- Arten von Requisiten in der Videoproduktion
- Planung und Organisation von Requisiten
- Gestalterische Überlegungen beim Einsatz von Requisiten
- Praxisbeispiele aus Marketing und Erklärvideo
- Zusammenspiel von Requisite, Animation und Illustration
- Rechtliche und organisatorische Aspekte
- Nutzen für Marketing-Verantwortliche
Im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion und Marketing begegnet der Begriff Requisite überall dort, wo physische Gegenstände vor der Kamera eingesetzt werden. Für Marketing-Verantwortliche ist es wichtig zu verstehen, wie Requisiten gezielt geplant und genutzt werden, um Botschaften klarer, einprägsamer und emotionaler zu transportieren. Der folgende Überblick erklärt praxisnah, was eine Requisite ist, welche Aufgaben sie im Video übernimmt und wie sich ihr Einsatz professionell organisieren lässt.
Begriffserklärung und Abgrenzung
Eine Requisite ist jeder bewegliche Gegenstand, der bewusst im Bild platziert oder von Personen im Video benutzt wird, um eine Szene glaubwürdig, verständlich oder visuell ansprechend zu machen. Dazu zählen etwa Produkte, Möbel, Dekoration, technische Geräte, Schreibmaterial, Verpackungen, Werbemittel oder spezielle Demonstrationsobjekte.
Im Kontext von Erklärvideo und Videoproduktion lässt sich die Requisite von anderen Gestaltungselementen klar abgrenzen:
- Kulisse: Die Kulisse beschreibt den Hintergrund einer Szene, zum Beispiel ein Büroset, eine Küche oder ein Messestand. Eine Requisite ist dagegen ein einzelner Gegenstand innerhalb dieser Kulisse, etwa der Laptop auf dem Schreibtisch oder die Kaffeetasse in der Hand der Protagonistin.
- Kostüm: Kostüme sind Kleidung und Accessoires, die eine Person trägt. Eine Requisite ist kein Kleidungsstück, sondern ein Objekt, das vor allem benutzt, gezeigt oder hervorgehoben wird, etwa ein Tablet, ein Ordner oder ein Produktmuster.
- Requisite in der Animation: Auch in animierten Erklärvideos gibt es Requisiten. Hier sind sie nicht physisch, sondern grafisch gestaltet, zum Beispiel ein gezeichneter Ordner, ein animiertes Smartphone oder ein stilisiertes Produktmodell. Inhaltlich erfüllen sie dieselbe Funktion wie reale Gegenstände im Filmstudio.
Ob real gedreht oder animiert, eine Requisite ist immer ein gezielt eingesetztes Objekt, das die Geschichte unterstützt und dem Publikum hilft, Inhalte schneller zu verstehen.
Funktionen von Requisiten im Marketing- und Erklärvideo
Requisiten haben in der Videoproduktion mehrere zentrale Aufgaben, die aus Marketingperspektive entscheidend sind.
1. Verständlichkeit und Struktur
Eine Requisite kann komplexe Inhalte sichtbar und greifbar machen. Wird etwa ein neuer Software-Service erklärt, kann ein physisches oder animiertes Tablet als Requisite dienen, auf dem die Nutzeroberfläche gezeigt wird. Für das Publikum wird sofort klar, worum es geht, ohne lange verbale Erklärungen.
Ein weiteres Beispiel: In einem Erklärvideo zu einem neuen Logistikkonzept können kleine Kisten, Container oder Icons als Requisiten verwendet werden, um Lieferwege, Lagerpunkte und Stationen zu veranschaulichen. Die Requisite hilft dabei, abstrakte Abläufe in eine leicht nachvollziehbare Bildsprache zu übersetzen.
2. Markenwirkung und Wiedererkennung
Requisiten sind ein starkes Instrument der Markenführung. Produkte mit Logo, gebrandete Verpackungen, typische Arbeitsmittel aus dem Unternehmen oder charakteristische Farben können als Requisite in Szene gesetzt werden. So verstärkt jedes Bild die Wiedererkennung der Marke.
Ein Beispiel aus dem Marketing-Alltag: In einem Recruiting-Video eines Technologieunternehmens werden Laptops, Headsets und Branding-Elemente wie Tassen oder Notizbücher mit Firmenlogo gezielt als Requisiten platziert. Diese Requisiten vermitteln subtil, aber klar die Markenidentität, ohne dass sie explizit erwähnt werden müssen.
3. Emotionalisierung und Storytelling
Im Storytelling unterstützt die Requisite die emotionale Wirkung eines Videos. Ein persönlicher Gegenstand auf dem Schreibtisch, ein Geschenkpaket, ein symbolischer Schlüssel oder ein bestimmtes Werkzeug kann Gefühle wie Vertrauen, Aufbruch, Sicherheit oder Innovation transportieren.
In einem Erklärvideo über einen Versicherungsservice kann zum Beispiel eine Familienfotografie als Requisite genutzt werden. Sie steht symbolisch für das, was geschützt werden soll, und schafft sofort einen emotionalen Bezug, ohne dass lange Erklärungen nötig sind.
4. Fokussierung der Aufmerksamkeit
Eine bewusst platzierte Requisite lenkt den Blick des Publikums gezielt auf bestimmte Informationen. Wenn in einem Produktvideo ein bestimmtes Feature hervorgehoben wird, kann eine Requisite diesen Fokus unterstützen, etwa ein Marker, der auf einen Knopf zeigt, oder ein Gegenstand, der genau dorthin bewegt wird, wo die Aufmerksamkeit liegen soll.
In animierten Erklärvideos können Requisiten zusätzlich durch Bewegung, Farbe oder Hervorhebung mit Markierungen betont werden. So wird klar, welches Element im Bild gerade wichtig ist.
Arten von Requisiten in der Videoproduktion
Je nach Projektart kommen unterschiedliche Requisiten zum Einsatz. Für Marketing-Verantwortliche ist es hilfreich, die wichtigsten Kategorien zu kennen, um frühzeitig planen zu können.
Produkt- und Markenrequisiten
Die offensichtlichste Form der Requisite ist das eigentliche Produkt, das beworben oder erklärt wird. Dazu gehören:
- Physische Produkte wie Maschinen, Geräte, Konsumgüter oder Verpackungen
- Prototypen oder Dummys, wenn das finale Produkt noch nicht verfügbar ist
- Branding-Artikel wie Tassen, Stifte, Blöcke, Banner oder Messestände
Solche Requisiten stehen meist im Zentrum der Bildgestaltung, da sie die Kernbotschaft direkt repräsentieren.
Funktions- und Demonstrationsrequisiten
Diese Requisiten dienen dazu, eine Funktion oder einen Prozess anschaulich zu machen. Beispiele:
- Modelle oder Miniaturen von Gebäuden, Anlagen oder Räumen
- Symbolische Objekte wie Pfeile, Karten, Klemmbretter oder Diagramme
- Hilfsmittel wie Werkzeuge, Messgeräte oder Musterteile, die im Video demonstriert werden
In einem Erklärvideo zu einem neuen Fertigungsprozess können etwa farbige Bauteile als Requisite verwendet werden, um unterschiedliche Produktionsschritte sichtbar zu machen.
Atmosphärische Requisiten
Diese Form der Requisite baut Stimmung und Kontext auf. Dazu zählen:
- Dekoration im Büro oder im Besprechungsraum
- Pflanzen, Lampen, Bücher oder Bilder
- Alltagsgegenstände wie Tassen, Notizblöcke oder Smartphones
Sie sind nicht zwingend für das Verständnis der Botschaft nötig, machen die Szene jedoch glaubwürdig und sympathisch. Für Marken kann eine bewusst gestaltete Auswahl solcher Requisiten ein bestimmtes Image transportieren, etwa modern, kreativ oder bodenständig.
Animierte Requisiten in Erklärfilmen
Im Bereich Animation und Illustration existiert die Requisite als grafisches Element. Typische Beispiele sind:
- Icons für Dokumente, Verträge, Daten oder Geldströme
- Animierte Geräte wie Smartphones, Laptops oder Maschinen
- Symbolische Objekte wie Glühbirnen für Ideen oder Zahnräder für Prozesse
Auch wenn sie digital gezeichnet sind, erfüllen diese Requisiten dieselben Aufgaben wie reale Gegenstände: Sie machen Inhalte sichtbar und strukturieren die Erzählung.
Planung und Organisation von Requisiten
Eine professionelle Videoproduktion plant jede Requisite frühzeitig. Für Marketing-Verantwortliche ist es sinnvoll, diesen Prozess zu kennen und aktiv mitzugestalten.
Requisitenliste und Konzept
Zu Beginn der Produktion wird meist ein Skript oder Storyboard erstellt. Auf dieser Basis entsteht eine detaillierte Requisitenliste. Darin wird festgehalten, welche Requisite in welcher Szene benötigt wird und welche Funktion sie erfüllt.
Beispiel: Szene 3, Bürosetting. Requisiten: Laptop mit Unternehmenslogo, Notizbuch, Stift, Smartphone, zwei Produktmuster, Kaffeetasse in Markenfarbe.
Eine solche Liste hilft, nichts zu vergessen, Verantwortlichkeiten zu klären und sicherzustellen, dass alle Gegenstände rechtzeitig verfügbar sind.
Verantwortlichkeiten im Team
In größeren Produktionen ist oft eine eigene Person oder Abteilung für die Requisiten zuständig. In kleineren Marketing- oder Agenturprojekten übernehmen diese Aufgabe häufig Producer, Projektmanager oder Kreativteams. Wichtig ist, dass klar definiert ist, wer:
- die Requisiten auswählt und beschafft
- für Transport und Lagerung verantwortlich ist
- während des Drehs oder der Animation den Überblick behält
Ohne klare Zuständigkeiten besteht die Gefahr, dass eine wichtige Requisite am Drehtag fehlt oder nicht im richtigen Zustand ist.
Beschaffung und Budget
Je nach Projekt können Requisiten aus dem Unternehmen selbst stammen, angemietet oder neu angeschafft werden. Für Marketing-Verantwortliche lohnt es sich, frühzeitig zu klären:
- Welche Produkte oder Muster sind verfügbar und dürfen gezeigt werden
- Ob Markenrichtlinien für das Erscheinungsbild der Requisiten gelten
- Welches Budget für zusätzliche Requisiten eingeplant werden muss
Insbesondere bei Produktrelaunches oder sensiblen Prototypen ist es entscheidend, abzustimmen, welche Version der Requisite im Video zu sehen sein soll.
Gestalterische Überlegungen beim Einsatz von Requisiten
Die Auswahl und Platzierung einer Requisite ist nicht nur organisatorisch, sondern auch gestalterisch relevant. Sie beeinflusst das Erscheinungsbild des gesamten Erklärvideos.
Farbe, Form und Stil
Requisiten sollten zur visuellen Sprache der Marke und des Videos passen. Das betrifft vor allem:
- Farben: Stimmen die Farben der Requisite mit den Unternehmensfarben überein oder ergänzen sie diese sinnvoll
- Formensprache: Passen die Formen eher zu einem modernen, minimalistischen oder zu einem klassischen, detailreichen Stil
- Materialien: Wirken die Oberflächen hochwertig, technisch, natürlich oder verspielt
In animierten Erklärvideos werden diese Eigenschaften bewusst gestaltet. In Realfilmproduktionen lassen sie sich durch die Auswahl und Kombination realer Requisiten steuern.
Lesbarkeit und Klarheit im Bild
Damit eine Requisite im Erklärvideo tatsächlich wirkt, muss sie gut erkennbar sein. Dazu gehören:
- ausreichende Größe im Bild
- klare Positionierung, nicht verdeckt durch andere Objekte
- gute Ausleuchtung, damit Logos oder Details sichtbar bleiben
Wenn eine bestimmte Requisite eine Schlüsselrolle spielt, etwa ein Produkt oder eine wichtige Unterlage, sollte ihre Sichtbarkeit im Storyboard und bei der Kameraplanung berücksichtigt werden.
Vermeidung von Ablenkung
Zu viele Requisiten können vom Wesentlichen ablenken. Im Marketingkontext ist es daher sinnvoll, bewusst zu reduzieren. Jede Requisite sollte eine erkennbare Aufgabe haben. Unnötige Gegenstände, die nicht zur Botschaft beitragen, können das Bild überladen und die Aufmerksamkeit zerstreuen.
Eine einfache Faustregel lautet: Jede Requisite im Bild sollte entweder die Geschichte voranbringen, die Marke stärken oder die Atmosphäre sinnvoll unterstützen.
Praxisbeispiele aus Marketing und Erklärvideo
Um den Nutzen von Requisiten greifbar zu machen, helfen typische Szenarien aus dem Arbeitsalltag von Marketing-Verantwortlichen.
Produktvorstellung im B2B-Bereich
Ein Unternehmen möchte ein neues Industrieprodukt vorstellen. Im Erklärvideo wird die Requisite, also das Produkt selbst, mehrfach in unterschiedlichen Situationen gezeigt. Ergänzende Requisiten wie Werkzeuge, Messgeräte oder Bauteile verdeutlichen, wie das Produkt eingesetzt wird. Animierte Requisiten wie Symbole für Datenströme oder Effizienzgewinne unterstützen die Argumentation visuell.
Die Kombination aus realer und animierter Requisite macht die Vorteile des Produkts für die Zielgruppe anschaulich und erleichtert die spätere Verwendung des Videos in Vertrieb und Präsentationen.
Onboarding-Video für neue Mitarbeitende
In einem Onboarding-Video werden Arbeitsabläufe, Unternehmenskultur und Werte vermittelt. Requisiten wie Zugangskarten, Laptops, Notizbücher oder typische Arbeitsmaterialien zeigen neuen Mitarbeitenden, wie der Arbeitsalltag konkret aussieht. Gleichzeitig können gebrandete Requisiten die Zugehörigkeit zur Marke stärken.
Animierte Requisiten wie Checklisten, Kalender oder Prozessdiagramme ergänzen diese Darstellung und führen Schritt für Schritt durch die wichtigsten Themen.
Social-Media-Clip für eine Kampagne
Für eine Social-Media-Kampagne wird ein kurzer Clip produziert. Hier müssen Requisiten besonders schnell verständlich und aufmerksamkeitsstark sein. Ein zentrales Produkt, wenige, aber auffällige Markenrequisiten und eine klare Symbolik helfen, die Botschaft innerhalb weniger Sekunden zu vermitteln.
In diesem Umfeld zeigt sich, wie wichtig eine sorgfältig ausgewählte Requisite ist. Sie entscheidet oft darüber, ob der Clip in der Flut an Inhalten wahrgenommen wird oder untergeht.
Zusammenspiel von Requisite, Animation und Illustration
Im Bereich Erklärvideo verschmelzen reale und animierte Requisiten zunehmend. Marketing-Verantwortliche können diese Kombination gezielt nutzen, um Inhalte besonders klar und modern zu inszenieren.
Ein typisches Beispiel: Ein reales Produkt wird gefilmt, während animierte Requisiten wie Pfeile, Icons oder Zusatzinformationen eingeblendet werden. Die reale Requisite vermittelt Authentizität, die animierten Elemente liefern zusätzliche Informationen, ohne das Bild zu überladen.
In rein animierten Erklärfilmen übernehmen gezeichnete oder illustrierte Requisiten die Rolle realer Gegenstände. Sie können stilisiert, vereinfacht oder symbolisch sein, solange sie für das Publikum verständlich bleiben. Entscheidend ist, dass jede Requisite, ob real oder animiert, einen klaren Beitrag zur Botschaft leistet.
Rechtliche und organisatorische Aspekte
Beim Einsatz von Requisiten müssen auch rechtliche Fragen berücksichtigt werden. Dazu zählen vor allem:
- Marken- und Urheberrechte: Nicht jede sichtbare Marke oder jedes Design darf ohne Erlaubnis als Requisite genutzt werden. Eigene Produkte und gebrandete Unternehmensrequisiten sind in der Regel unproblematisch, fremde Marken dagegen oft nicht.
- Sicherheit: Requisiten müssen sicher einsetzbar sein, insbesondere bei Drehs mit Personen. Schwere oder technische Gegenstände sollten so vorbereitet werden, dass keine Gefahr entsteht.
- Verfügbarkeit: Wenn ein Video längerfristig genutzt werden soll, ist es sinnvoll, Requisiten zu wählen, die nicht sofort veralten oder aus dem Sortiment verschwinden. Andernfalls kann das Video schnell an Aktualität verlieren.
Eine sorgfältige Planung der Requisite umfasst daher immer auch diese organisatorischen und rechtlichen Aspekte.
Nutzen für Marketing-Verantwortliche
Wer im Marketing für die Produktion von Erklärvideos und anderen Bewegtbildformaten zuständig ist, profitiert von einem bewussten Umgang mit Requisiten in mehrfacher Hinsicht.
- Effizientere Kommunikation: Durch den gezielten Einsatz von Requisiten lassen sich Inhalte schneller und klarer vermitteln. Das reduziert Erkläraufwand und erhöht die Verständlichkeit.
- Stärkere Markenpräsenz: Requisiten bieten viele Möglichkeiten, die Marke visuell zu verankern, ohne aufdringlich zu wirken.
- Bessere Wiederverwendbarkeit: Gut geplante Requisiten machen Videos vielseitiger einsetzbar, etwa in Präsentationen, auf Messen oder in Schulungen.
Wer frühzeitig in der Konzeptphase über die passende Requisite nachdenkt, legt damit einen wichtigen Grundstein für die Wirkung des gesamten Videos.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Requisite im Umfeld von Erklärvideo, Videoproduktion, Animation, Illustration und Marketing weit mehr ist als bloße Dekoration. Jede Requisite erfüllt eine kommunikative Aufgabe, sei es zur Verdeutlichung von Funktionen, zur emotionalen Aufladung einer Geschichte oder zur Stärkung der Marke. Für Marketing-Verantwortliche lohnt sich ein bewusster Blick auf alle Gegenstände, die im Bild zu sehen sind, ob real gefilmt oder animiert illustriert. Wer die Requisite als strategisches Gestaltungselement versteht, kann Videoinhalte gezielter planen, Botschaften klarer vermitteln und die Wirkung von Erklärvideos nachhaltig steigern.
Häufige Fragen zu „Requisite"
Requisite bezeichnet alle Gegenstände, die gezielt in einer Szene platziert und genutzt werden, um eine Geschichte oder Botschaft zu vermitteln. Dazu zählen etwa Produkte, Möbel, Dekoobjekte oder symbolische Objekte. Sie sind ein wichtiger Teil der Bildsprache und unterstützen das Verständnis der Inhalte.
In Erklärvideos helfen Requisiten, abstrakte Inhalte greifbar zu machen, etwa indem ein kompliziertes Produkt als Modell gezeigt wird. Sie lenken die Aufmerksamkeit, unterstreichen Kernbotschaften und schaffen Wiedererkennung für Marke und Angebot. So werden Informationen schneller verstanden und besser im Gedächtnis verankert.
Requisiten sind Gegenstände, mit denen Figuren aktiv umgehen oder die bewusst im Bild platziert werden, zum Beispiel ein Smartphone oder ein Ordner. Die Kulisse ist der Hintergrund wie Büro, Wohnzimmer oder Fabrikhalle, der den Ort der Handlung zeigt. Kostüme sind die Kleidung der Personen und definieren deren Rolle, etwa Kunde, Expertin oder Servicemitarbeiter.
Ausgangspunkt sind immer Zielgruppe und Kernbotschaft, daraus ergeben sich die wichtigsten Gegenstände, die im Bild vorkommen sollten. Requisiten sollten einfach erkennbar, klar zum Thema passend und nicht zu zahlreich sein, damit sie nicht ablenken. Im Marketingkontext lohnt es sich, Markenfarben, Logos und typische Produkte gezielt als Requisiten einzusetzen.
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