Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Screencast einfach erklärt
Ein Screencast ist eine Videoaufnahme des Bildschirms, mit der Sie Software, Prozesse oder Onlineangebote einfach und verständlich erklären.
Inhalt
- Grundprinzip und typische Merkmale
- Einsatzbereiche im Marketing und in der Videoproduktion
- Screencast im Kontext von Erklärvideo, Animation und Illustration
- Technische Grundlagen und Produktionsablauf
- Praxisnahe Beispiele aus dem Marketing-Alltag
- Vorteile und Grenzen
- Best Practices für Marketing-Verantwortliche
- Fazit
Ein Screencast ist ein Video, das direkt vom Bildschirm eines Computers, Tablets oder Smartphones aufgezeichnet wird. Dabei sieht die Zielgruppe exakt das, was die Person am Gerät ausführt. Häufig wird der Screencast mit einem gesprochenen Kommentar kombiniert, der erklärt, was gerade passiert. So entsteht eine leicht nachvollziehbare Anleitung, Präsentation oder Produktvorführung, die sich ideal für Marketing, Schulungen und Support eignet.
Grundprinzip und typische Merkmale
Ein Screencast zeigt nicht die Person vor der Kamera, sondern die Benutzeroberfläche einer Software, einer Website oder einer App. Im Mittelpunkt stehen Klicks, Eingaben, Menüs, Formulare und Abläufe. Diese Art von Erklärvideo ist besonders dann sinnvoll, wenn digitale Produkte, Online Services oder Prozesse verständlich gemacht werden sollen.
- Der Screencast wird direkt vom Bildschirm aufgenommen.
- Die Mausbewegungen, Klicks und Eingaben sind sichtbar.
- Ein Sprecher erläutert die Schritte und gibt Kontext.
- Optional werden Hervorhebungen, Zooms, Texteinblendungen und Markierungen ergänzt.
- Das Ergebnis ist ein Video, das sich leicht teilen, einbetten und wiederverwenden lässt.
Im Gegensatz zu klassischen Filmaufnahmen mit Kamera und Studio benötigt ein Screencast in der Regel weniger Technik und kann oft schneller produziert werden. Gleichzeitig ist er sehr konkret, da er reale Abläufe im System zeigt und damit besonders glaubwürdig wirkt.
Einsatzbereiche im Marketing und in der Videoproduktion
Gerade im Marketing eignet sich ein Screencast für viele Anwendungsfälle, in denen digitale Produkte oder Services im Mittelpunkt stehen. Er erklärt Funktionen, zeigt Vorteile und nimmt Hürden in der Nutzung. Marketing-Verantwortliche können so abstrakte Leistungsversprechen mit konkreten Bildern vom Bildschirm unterfüttern.
Produktvorführungen und Demos
Ein typischer Einsatz ist die Produktdemo. Ein Softwareanbieter kann mit einem Screencast beispielsweise zeigen, wie ein neues Feature funktioniert, wie ein Dashboard eingerichtet wird oder wie ein Reporting exportiert werden kann. Anstatt nur zu erzählen, was möglich ist, wird der Ablauf Schritt für Schritt sichtbar.
- Vorstellung der Benutzeroberfläche einer SaaS-Plattform
- Demo eines neuen App Features in einem App Store Listing
- Walkthrough durch einen Bestellprozess im Onlineshop
Ein solcher Screencast kann auf Landingpages, in E Mail Kampagnen oder in Präsentationen eingesetzt werden. Gerade im B2B Bereich helfen diese Videos, Entscheidern und Anwendern gleichzeitig zu zeigen, was sie konkret erwartet.
Onboarding und Schulungen
Viele Unternehmen nutzen den Screencast für Onboarding Prozesse. Neue Kundinnen und Kunden erhalten nach Vertragsabschluss ein kurzes Video, das die ersten Schritte erklärt. Das reduziert Rückfragen und Supportaufwand und verbessert die Nutzererfahrung.
- Einführung in ein Kundenportal
- Schulungen zu einem Marketing Automation Tool
- Interne Schulungen zu CRM oder Projektmanagement Software
Im Marketing kann ein Screencast auch Teil einer Content Strategie sein. Beispielsweise kann jede neue Funktion einer Plattform mit einem kurzen Tutorial Video begleitet werden. So bleibt die Zielgruppe informiert und die Marke wird als hilfreicher Partner wahrgenommen.
Support, FAQ und Help Center
Support Teams setzen den Screencast ein, um wiederkehrende Fragen zu beantworten. Statt lange Textanleitungen zu schreiben, kann ein kurzes Video zeigen, wie ein Problem im System gelöst wird. Diese Videos lassen sich in ein Help Center einbinden, in Support E Mails verlinken oder in Chatbots integrieren.
Ein Screencast ersetzt keine persönliche Beratung, aber er nimmt viele Standardfragen vorweg und macht komplexe Abläufe anschaulich.
Für Marketing-Verantwortliche ist das interessant, weil ein gutes Supporterlebnis direkt auf die Markenwahrnehmung einzahlt. Zufriedene Nutzer bleiben eher treu und empfehlen Produkte weiter.
Screencast im Kontext von Erklärvideo, Animation und Illustration
Im Umfeld von Erklärvideo und Videoproduktion wird der Screencast häufig mit anderen Stilmitteln kombiniert. So entstehen Videos, die sowohl den echten Bildschirm zeigen als auch animierte Elemente oder Illustrationen verwenden, um Zusammenhänge zu verdeutlichen.
Kombination mit animierten Elementen
Ein reiner Screencast zeigt zwar den konkreten Ablauf, kann aber visuell eher schlicht wirken. Um die Aufmerksamkeit zu erhöhen, werden oft animierte Callouts, Pfeile, Rahmen und Texteinblendungen eingesetzt.
- Markierte Klickbereiche mit farbigen Rahmen
- Einblendung kurzer Texte zur Zusammenfassung einzelner Schritte
- Animierte Pfeile, die auf wichtige Bereiche hinweisen
- Zoom Effekte auf relevante Felder oder Buttons
Solche Elemente machen den Screencast dynamischer und helfen der Zielgruppe, sich auf die entscheidenden Details zu konzentrieren. In der Erklärvideo Produktion werden diese Effekte meist nachträglich in der Videobearbeitung ergänzt.
Branding, Design und Illustration
Auch das Corporate Design spielt eine Rolle. Ein Screencast kann mit Start und Endtafeln, Logos, Farbflächen und Illustrationen an die Markenwelt angepasst werden. So fügt er sich nahtlos in Websites, Kampagnen und Social Media Auftritte ein.
- Intro mit Logo und Claim
- Farbige Hintergründe für Texteinblendungen im Corporate Design
- Illustrierte Figuren, die als wiedererkennbare Leitfiguren im Video auftreten
Durch die Kombination aus realer Bildschirmaufnahme und illustrativen Elementen entsteht ein professioneller Eindruck, der den Screencast von einfachen, improvisierten Bildschirmaufnahmen abhebt. Für Marketing-Verantwortliche ist dies wichtig, um die eigene Marke auch in Tutorials hochwertig zu präsentieren.
Technische Grundlagen und Produktionsablauf
Um einen Screencast zu erstellen, werden im Kern drei Dinge benötigt. Erstens ein Gerät mit Bildschirm, zweitens eine Software zur Bildschirmaufnahme und drittens ein Mikrofon für die Sprachaufnahme. Je nach Anspruch kommen noch Videobearbeitungssoftware, Musik und Grafiken hinzu.
Aufnahme des Bildschirms
Die Bildschirmaufnahme kann auf unterschiedlichen Geräten erfolgen. Auf Desktop Computern und Laptops gibt es spezialisierte Programme, die den gesamten Bildschirm oder nur einen bestimmten Bereich mitschneiden. Auf Tablets und Smartphones sind oft bereits integrierte Aufnahmefunktionen vorhanden.
- Aufnahmebereich festlegen und Auflösung auswählen
- Systemtöne und Mausklick Sounds optional aktivieren
- Aufnahme starten, gewünschte Schritte durchführen, Aufnahme stoppen
Für einen Marketing tauglichen Screencast ist es sinnvoll, vorab ein klares Drehbuch zu erstellen. So wird vermieden, dass die Aufnahme zu lang, unstrukturiert oder unübersichtlich wird. Ein strukturierter Ablaufplan hilft, die wichtigsten Funktionen präzise zu zeigen.
Sprachaufnahme und Kommentar
Der gesprochene Kommentar ist entscheidend für die Verständlichkeit. Er erklärt nicht nur, was auf dem Bildschirm passiert, sondern auch warum die gezeigten Schritte wichtig sind und welchen Nutzen sie haben. Der Tonfall sollte freundlich, ruhig und gut verständlich sein.
- Kurze Sätze und klare Formulierungen
- Aktive Sprache, zum Beispiel klicken Sie hier statt komplizierter Umschreibungen
- Erklärung des Nutzens, nicht nur der Technik
Die Sprachaufnahme kann parallel zum Screencast oder nachträglich erfolgen. Für professionelle Ergebnisse wird häufig zuerst die Bildschirmaufnahme erstellt und anschließend der Kommentar aufgenommen, der genau auf die Szenen abgestimmt wird.
Nachbearbeitung und Feinschliff
In der Nachbearbeitung werden Bild und Ton geschnitten, Fehler entfernt und Ergänzungen eingefügt. Hier zeigt sich, wie stark der Screencast an das Marketingziel angepasst wird.
- Kürzen von Pausen und unnötigen Schritten
- Einfügen von Texteinblendungen und Hervorhebungen
- Anpassen der Lautstärke und Entfernen von Störgeräuschen
- Hinzufügen von Intro, Outro und Musik, sofern passend
Ein sauber geschnittener Screencast wirkt deutlich professioneller und hält die Aufmerksamkeit besser. Gerade im Marketing ist es wichtig, die Kernbotschaft schnell und klar zu vermitteln, ohne die Zuschauer mit zu vielen Details zu überfordern.
Praxisnahe Beispiele aus dem Marketing-Alltag
Um den Nutzen eines Screencast greifbar zu machen, lohnt sich ein Blick in typische Szenarien, die Marketing-Verantwortliche kennen.
Leadgenerierung mit einem Video Guide
Ein Anbieter von E Mail Marketing Software erstellt einen Screencast, der zeigt, wie in fünf Minuten eine erste Kampagne eingerichtet wird. Im Video werden Formularerstellung, Segmentierung und Versand demonstriert. Das Video wird auf einer Landingpage eingebettet, die als Lead Magnet dient. Interessierte geben ihre Kontaktdaten an, um Zugriff auf den vollständigen Guide zu erhalten.
Der Screencast macht das Produkt erlebbar, senkt die Hemmschwelle zur Nutzung und zeigt gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit der Lösung. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass aus Interessenten aktive Nutzer werden.
Produktupdates in Social Media
Ein SaaS Unternehmen veröffentlicht regelmäßig kurze Screencast Clips in sozialen Netzwerken, um neue Funktionen vorzustellen. Jedes Video konzentriert sich auf ein klar umrissenes Feature und dauert nur wenige Sekunden oder Minuten. Die Clips werden mit Untertiteln versehen, damit sie auch ohne Ton verstanden werden.
So wird der Screencast zu einem festen Bestandteil der Produktkommunikation. Er zeigt nicht nur, dass sich das Produkt weiterentwickelt, sondern erklärt gleichzeitig, wie die Neuerungen im Alltag eingesetzt werden können. Das unterstützt Kundenbindung und Up Selling.
Onboarding Serie für neue Kundinnen und Kunden
Ein Anbieter von Projektmanagement Software erstellt eine Reihe von Screencast Videos, die Schritt für Schritt durch die ersten 30 Tage mit dem Tool führen. Jede Folge behandelt ein konkretes Thema, etwa das Anlegen von Projekten, die Rechteverwaltung oder die Auswertung von Reports.
- Tag 1: Überblick und erste Schritte
- Tag 3: Aufgaben anlegen und zuweisen
- Tag 7: Dashboards einrichten
- Tag 14: Zusammenarbeit im Team optimieren
Die Videos werden automatisiert per E Mail verschickt. So erhalten neue Nutzerinnen und Nutzer zum richtigen Zeitpunkt die passende Anleitung. Der Screencast unterstützt damit direkt das Customer Success Management und entlastet gleichzeitig Vertrieb und Support.
Vorteile und Grenzen
Ein Screencast bietet eine Reihe von Vorteilen, die ihn für Marketing und Kommunikation attraktiv machen. Gleichzeitig gibt es Grenzen, die bei der Planung berücksichtigt werden sollten.
Vorteile
- Anschaulichkeit Digitale Produkte werden direkt erlebbar, statt nur beschrieben zu werden.
- Geringer Produktionsaufwand Im Vergleich zu aufwendigen Drehs mit Kamera, Licht und Studio ist ein Screencast meist schneller und kostengünstiger umzusetzen.
- Hohe Relevanz Die Zielgruppe sieht genau die Schritte, die sie selbst ausführen wird.
- Wiederverwendbarkeit Das Video kann in Website, E Mail, Social Media und Präsentationen eingebunden werden.
- Skalierbarkeit Ein einmal produzierter Screencast kann beliebig oft genutzt werden, ohne zusätzlichen Aufwand.
Grenzen
- Visuelle Attraktivität Reine Bildschirmaufnahmen wirken weniger emotional als aufwendig animierte oder real gefilmte Erklärvideos.
- Kontext Ein Screencast zeigt den Ablauf, aber nicht immer den größeren Nutzen oder die strategische Einordnung. Dafür sind ergänzende Inhalte sinnvoll.
- Aktualität Ändert sich die Benutzeroberfläche, muss das Video angepasst oder neu produziert werden, damit es nicht veraltet wirkt.
Für viele Marketingaufgaben ist der Screencast dennoch eine sehr effektive Lösung, insbesondere wenn Funktionen, Abläufe und Bedienung im Vordergrund stehen.
Best Practices für Marketing-Verantwortliche
Damit ein Screencast seine Wirkung entfalten kann, sollten einige Grundregeln beachtet werden. Diese betreffen sowohl die inhaltliche Planung als auch die technische Umsetzung.
Klarer Fokus und Zieldefinition
Vor der Produktion sollte festgelegt werden, welches Ziel der Screencast verfolgt. Geht es um Leadgenerierung, Produktnutzung, Kundenbindung oder Supportentlastung. Aus dem Ziel leitet sich ab, welche Inhalte gezeigt werden und wie detailliert die Erklärung ausfällt.
- Ein zentrales Thema pro Video
- Klare Botschaft und Call to Action am Ende
- Anpassung der Länge an das Nutzungsszenario
Strukturierter Aufbau
Ein gut strukturierter Screencast folgt meist einem einfachen Muster.
- Kurze Einleitung mit Nutzenversprechen
- Schritt für Schritt Demonstration der wichtigsten Funktionen
- Kurze Zusammenfassung und Hinweis auf nächste Schritte
Die Zuschauer sollten zu jedem Zeitpunkt wissen, wo sie sich im Ablauf befinden und was als Nächstes kommt. Das erhöht die Verständlichkeit und verhindert, dass sie abspringen.
Klare Sprache und ruhige Bildführung
Der Sprechertext sollte auf Fachjargon verzichten oder diesen zumindest erklären. Gleichzeitig sollte die Bildführung ruhig bleiben. Hektische Mausbewegungen oder zu schnelle Klicks erschweren das Verständnis.
- Langsam und deutlich sprechen
- Nur relevante Bereiche des Bildschirms zeigen
- Wichtige Elemente mit Hervorhebungen markieren
Mobile Nutzung berücksichtigen
Viele Zuschauer sehen einen Screencast auf dem Smartphone. Deshalb sollten Schriften im Bild groß genug sein und wichtige Bereiche deutlich hervorgehoben werden. Untertitel sind sinnvoll, damit das Video auch ohne Ton verstanden wird.
Fazit
Der Screencast ist ein zentrales Format im Bereich Erklärvideo und Videoproduktion, insbesondere wenn digitale Produkte, Software oder Online Services im Mittelpunkt stehen. Er zeigt reale Abläufe direkt am Bildschirm, erklärt sie mit gesprochenem Kommentar und macht so komplexe Funktionen leicht zugänglich. Für Marketing-Verantwortliche bietet der Screencast die Möglichkeit, Produktnutzen konkret zu demonstrieren, Onboarding und Support zu entlasten und Kundinnen und Kunden Schritt für Schritt durch wichtige Prozesse zu führen. In Kombination mit Animation, Illustration und einem klaren Branding entsteht ein professionelles Videoformat, das sich flexibel in Websites, Kampagnen und Social Media integrieren lässt. Wer klare Ziele definiert, den Inhalt strukturiert plant und auf eine verständliche Darstellung achtet, kann mit einem Screencast wirkungsvolle Erklärinhalte schaffen, die sowohl die Nutzererfahrung verbessern als auch zur Erreichung von Marketingzielen beitragen.
Häufige Fragen zu „Screencast"
Ein Screencast ist eine Videoaufnahme dessen, was auf einem Bildschirm passiert. Häufig wird dazu ein Sprechertext aufgenommen, der erklärt, was gerade gezeigt wird. So lassen sich Software, Websites oder digitale Prozesse leicht verständlich darstellen.
Im Marketing eignet sich ein Screencast ideal, um Funktionen eines Produkts oder einer Software live zu demonstrieren. Sie können damit Schritt für Schritt zeigen, wie etwas funktioniert, und so Hemmschwellen bei Interessenten abbauen. Das stärkt Vertrauen und unterstützt Vertrieb und Kundenservice zugleich.
Für einen Screencast benötigen Sie einen Computer, eine Screencast Software und idealerweise ein gutes Mikrofon. Die Software nimmt den Bildschirm auf und speichert das Video. Mit einem Mikrofon sorgen Sie dafür, dass Ihr erklärender Kommentar klar und verständlich klingt.
Ein Screencast zeigt in der Regel direkt den Bildschirm und reale Abläufe in Programmen oder im Browser. Ein Erklärvideo arbeitet oft mit Animationen, Illustrationen oder real gefilmten Szenen, um ein Thema zu veranschaulichen. In der Praxis werden Screencasts häufig als spezielle Form des Erklärvideos eingesetzt.
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Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.
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