Illustration & Design · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Ein Sankey-Diagramm ist eine visuelle Darstellungsform, mit der Ströme und Verteilungen besonders anschaulich gezeigt werden. Im Marketing und in der Videoproduktion lässt sich damit sehr klar nachvollziehen, wie sich etwas von einer Ausgangsmenge auf verschiedene Wege und Ergebnisse verteilt. Typische Anwendungsfälle sind die Verteilung von Werbebudgets auf Kanäle, die Reise von Nutzern durch einen Online Funnel oder der Weg von Interessenten zu zahlenden Kundinnen und Kunden. Die Stärke eines Sankey-Diagramms liegt darin, dass die Breite der Verbindungsbalken proportional zur Menge oder Bedeutung eines Flusses ist. Dadurch wird auf einen Blick sichtbar, wo der größte Teil einer Ressource hingeht und wo Verluste oder Abbrüche entstehen.

Grundprinzip und Aufbau

Ein Sankey-Diagramm besteht aus Knoten und Verbindungen. Die Knoten stehen für Stationen, Kategorien oder Zustände. Die Verbindungen zwischen ihnen zeigen Flüsse, etwa Geldströme, Nutzerströme oder Datenströme. Die Breite dieser Verbindungen macht sichtbar, wie groß der jeweilige Anteil am Gesamtfluss ist. In der Praxis bedeutet das, dass ein Sankey-Diagramm nicht nur zeigt, dass sich etwas verteilt, sondern auch wieviel an welcher Stelle ankommt oder verloren geht.

Im Unterschied zu einfachen Balken oder Kreisdiagrammen kann ein Sankey-Diagramm mehrere Verzweigungen hintereinander darstellen. So lassen sich komplexe Abläufe in einer einzigen Grafik zusammenfassen. Für Verantwortliche im Marketing ist das hilfreich, um Kampagnen, Customer Journeys oder interne Prozesse visuell zu durchdringen und Entscheidungen datenbasiert zu treffen.

Herkunft und heutige Nutzung im Marketing

Ursprünglich wurde das Sankey-Diagramm vor allem zur Darstellung von Energieflüssen und Ressourcenströmen in der Technik verwendet. Heute hat es sich weit darüber hinaus etabliert, vor allem in der Datenvisualisierung, im Reporting und in der Kommunikation komplexer Zusammenhänge. Im Marketing und in der Videoproduktion ist das Sankey-Diagramm besonders wertvoll, wenn Zielgruppen ohne technisches Vorwissen abgeholt werden sollen.

In Erklärvideos, animierten Präsentationen oder interaktiven Dashboards kann ein Sankey-Diagramm dazu beitragen, trockene Zahlen in eine leicht verständliche Geschichte zu verwandeln. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erkennen intuitiv, wo etwas aufgeteilt wird, wie stark bestimmte Wege genutzt werden und an welchen Stellen Engpässe oder Abbrüche auftreten.

Typische Einsatzbereiche im Marketing

Das Sankey-Diagramm eignet sich für viele Fragestellungen im Marketingalltag. Besonders häufig geht es darum, Bewegung, Verteilung und Veränderung sichtbar zu machen.

Budgetverteilung und Ressourceneinsatz

Ein Sankey-Diagramm kann zeigen, wie sich ein gesamtes Marketingbudget auf verschiedene Kanäle und Maßnahmen verteilt und welche Ergebnisse daraus entstehen. So lassen sich Zusammenhänge zwischen Investition und Wirkung anschaulich darstellen.

  • Ausgangsbudget Ein Gesamtbetrag bildet den Startknoten
  • Kanäle Verzweigungen zu Social Media, Suchmaschinenwerbung, Influencer Kooperationen, Events oder Videoproduktion
  • Ergebnisse Weitere Verzweigungen zu Leads, Verkäufen, Newsletter Anmeldungen oder Markenbekanntheit

In einem Erklärvideo für die Geschäftsleitung könnte ein Sankey-Diagramm beispielsweise zeigen, dass ein großer Teil des Budgets in Videoproduktion fließt, sich dieser Anteil aber besonders stark auf die Markenwahrnehmung auswirkt. So wird nicht nur klar, wie viel investiert wurde, sondern auch, wo der Einsatz besonders effektiv ist.

Customer Journey und Funnel Analyse

Ein weiterer typischer Anwendungsfall für ein Sankey-Diagramm ist die Darstellung von Nutzerwegen. Hier geht es darum, zu verstehen, wie Interessenten von einer ersten Berührung mit der Marke bis zum Kauf oder zur langfristigen Bindung geführt werden.

  • Erste Kontaktpunkte Anzeigen, Social Media Posts, YouTube Videos oder Suchanfragen
  • Zwischenstationen Landingpages, Produktseiten, Newsletter, Webinare oder weitere Videos
  • Zielaktionen Kauf, Anfrage, Registrierung, Download

Ein Sankey-Diagramm macht sichtbar, wie viele Personen von einer Stufe zur nächsten wechseln und wo sie abspringen. In einem animierten Marketingreport könnte zum Beispiel gezeigt werden, dass viele Nutzer über ein Erklärvideo auf YouTube kommen, aber nur ein kleiner Teil den Weg bis zur Produktanfrage schafft. Die Breite der Verbindungen verdeutlicht, wo Potenzial verschenkt wird und an welchen Stellen Optimierungen besonders wichtig sind.

Content Verteilung und Mediennutzung

Für Content Strategien ist ein Sankey-Diagramm hilfreich, um die Verteilung von Inhalten und Formaten zu visualisieren. Marketing Teams können damit sichtbar machen, wie Themen über verschiedene Plattformen und Zielgruppen hinweg ausgespielt werden.

  • Content Quelle Zentrales Thema oder Kampagnenidee
  • Formate Blogartikel, Erklärvideos, Social Clips, Newsletter Inhalte, Infografiken
  • Kanäle Website, YouTube, LinkedIn, Instagram, interne Kommunikation

In einer Präsentation für Stakeholder kann ein Sankey-Diagramm zeigen, wie aus einer großen Videoproduktion viele kleinere Inhalte entstehen, die über verschiedene Kanäle gestreut werden. So wird deutlich, welche Rolle Videoinhalte im Gesamtmix spielen und wie stark sie andere Formate anstoßen.

Sankey-Diagramm in Erklärvideos und Animation

In der Videoproduktion bietet das Sankey-Diagramm besondere gestalterische Möglichkeiten. Durch Animation, Farbe und Bewegung lässt sich die Logik von Strömen und Verteilungen noch besser transportieren. Gerade in Erklärvideos, die komplexe Prozesse oder Daten vermitteln, ist ein Sankey-Diagramm ein wirkungsvolles Element.

Animierte Darstellung von Flüssen

In einem animierten Sankey-Diagramm fließen die Balken sichtbar von links nach rechts oder von oben nach unten. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erleben den Weg einer Ressource als Bewegung, nicht nur als statisches Bild. Das unterstützt das Verständnis und bleibt stärker im Gedächtnis.

Ein typisches Szenario aus der Videoproduktion könnte so aussehen

  • Ein Erklärvideo für einen Online Shop zeigt, wie Werbebudget in verschiedene Kanäle fließt
  • Die Balken bewegen sich animiert zu Social Media, Suchmaschinenwerbung und Videoanzeigen
  • Von dort verzweigen sie sich weiter zu Klicks, Warenkorb Aktionen und Käufen
  • Abbrüche werden als abnehmende Balkenbreiten sichtbar

Ein solches Sankey-Diagramm macht die Geschichte hinter den Zahlen verständlich. Statt abstrakter Prozentwerte sehen die Zuschauer, wie sich der Strom der Nutzer Schritt für Schritt verändert.

Gestaltung und Design Aspekte

Für Designerinnen und Designer bietet das Sankey-Diagramm viele Möglichkeiten, Markenidentität und Klarheit zu verbinden. Farben, Formen und Typografie können genutzt werden, um Zusammenhänge zu betonen und die Lesbarkeit zu erhöhen.

  • Farbcodierung Unterschiedliche Farben für Kanäle, Zielgruppen oder Ergebnisse helfen beim schnellen Erfassen der Struktur
  • Kontrast Wichtige Ströme werden durch kräftigere Farben oder Hervorhebungen betont
  • Beschriftung Klare, gut lesbare Labels unterstützen das Verständnis ohne die Grafik zu überladen
  • Animationstempo In Erklärvideos sollte die Bewegung so gewählt werden, dass das Publikum dem Fluss folgen kann

Ein Sankey-Diagramm darf grafisch ansprechend sein, sollte aber nie zum Selbstzweck werden. Ziel ist immer, Inhalte verständlich zu vermitteln und Entscheidungsgrundlagen zu liefern.

Vorteile gegenüber anderen Diagrammtypen

Im Vergleich zu klassischen Diagrammen bietet das Sankey-Diagramm mehrere Vorteile, die es für Marketing und Videokommunikation besonders interessant machen.

Mehrdimensionale Zusammenhänge in einer Grafik

Während ein Balkendiagramm meist nur eine Verteilung auf einer Ebene zeigt, kann ein Sankey-Diagramm mehrere Stufen und Verzweigungen abbilden. So werden komplexe Prozesse übersichtlich dargestellt.

  • Beispiel Statt mehrere einzelne Grafiken für Budgetverteilung, Klicks und Käufe zu zeigen, fasst ein Sankey-Diagramm alles zusammen
  • Ergebnis Das Publikum erkennt auf einen Blick, welche Wege besonders erfolgreich sind und wo Verluste entstehen

Intuitives Verständnis durch visuelle Metapher

Menschen verstehen Flüsse und Ströme intuitiv. Ein Sankey-Diagramm nutzt diese natürliche Metapher. Breite Balken wirken wie starke Ströme, schmale Balken wie kleine Rinnsale. Dadurch wird auch ohne tiefes Zahlenverständnis deutlich, welche Wege dominieren.

Für Marketingverantwortliche, die Inhalte an nicht spezialisierte Zielgruppen vermitteln möchten, ist das ein großer Vorteil. Ein Sankey-Diagramm kann komplizierte Conversion Pfade oder Budgetzuordnungen so zeigen, dass sie auch ohne Fachwissen nachvollziehbar werden.

Klarer Fokus auf Relevanz

Durch die unterschiedliche Breite der Verbindungen lenkt ein Sankey-Diagramm den Blick automatisch auf das Wesentliche. Große Ströme springen ins Auge, kleine fallen weniger auf. Das hilft, Prioritäten zu erkennen.

Merksatz Ein Sankey-Diagramm zeigt nicht nur, was passiert, sondern auch, wo es am meisten zählt.

Praktische Tipps für den Einsatz

Damit ein Sankey-Diagramm seine Wirkung im Marketing und in der Videoproduktion voll entfaltet, sollten einige praktische Punkte beachtet werden.

Datenauswahl und Struktur

Die Qualität eines Sankey-Diagramms hängt stark von der Auswahl und Struktur der Daten ab. Zu viele Details können verwirren, zu wenige Informationen können wichtige Zusammenhänge verdecken.

  • Fokus definieren Vorab klären, welche Frage das Sankey-Diagramm beantworten soll, etwa Wo verlieren wir die meisten Interessenten im Funnel
  • Ebenen begrenzen Nur so viele Verzweigungen darstellen, wie das Publikum gut erfassen kann
  • Kategorien bündeln Sehr kleine Ströme zu Sammelkategorien zusammenfassen, um das Bild übersichtlich zu halten

In einem Marketingreport könnte ein Sankey-Diagramm zum Beispiel nur die wichtigsten Kanäle und Conversion Stufen zeigen, während selten genutzte Wege in einer Kategorie Andere Kanäle zusammengefasst werden.

Lesbarkeit und Beschriftung

Ein Sankey-Diagramm lebt von Klarheit. Beschriftungen sollten knapp, eindeutig und gut lesbar sein. Farben und Kontraste müssen so gewählt werden, dass auch bei Projektion oder auf mobilen Geräten alles gut erkennbar bleibt.

  • Klare Bezeichnungen Statt interner Kürzel verständliche Namen für Kanäle und Stufen verwenden
  • Legende Wenn mehrere Farbcodes genutzt werden, eine kurze Legende einbauen
  • Reduktion Nur die wichtigsten Zahlen direkt am Sankey-Diagramm anzeigen, Detailwerte gegebenenfalls zusätzlich erläutern

Einsatz in Präsentationen und Videos

In Präsentationen und Erklärvideos sollte ein Sankey-Diagramm Schritt für Schritt aufgebaut oder animiert werden. So kann das Publikum dem Verlauf besser folgen und wird nicht von zu vielen Informationen auf einmal überfordert.

  • Zu Beginn nur die Ausgangsmenge zeigen
  • Dann nacheinander die wichtigsten Verzweigungen einblenden
  • Schließlich besondere Auffälligkeiten mit Hervorhebungen markieren, etwa mit Farbakzenten oder Zoom Effekten

Ein gut gestaltetes Sankey-Diagramm lässt sich als zentrales Element eines Erklärvideos nutzen. Die Sprecherin oder der Sprecher führt durch die Grafik und erklärt, was in jeder Phase passiert. So entsteht eine klare, visuelle Geschichte, die Zahlen und Fakten lebendig macht.

Beispiele aus der Praxis

Um das Potenzial des Sankey-Diagramms im Marketingalltag greifbar zu machen, helfen konkrete Szenarien, wie sie in vielen Unternehmen vorkommen.

Kampagnenauswertung für ein Produktvideo

Ein Unternehmen hat ein neues Produktvideo produziert und über verschiedene Kanäle beworben. Ein Sankey-Diagramm könnte hier zeigen

  • Ausgangsbudget als Startknoten
  • Verteilung auf YouTube Ads, Social Media Ads und Newsletter
  • Von dort Übergang zu Videoaufrufen, Klicks auf die Produktseite und tatsächlichen Käufen

Die Breite der Ströme macht sichtbar, welcher Kanal nicht nur viele Aufrufe, sondern auch qualitativ wertvolle Besuche und Käufe bringt. In einer Management Präsentation kann ein solches Sankey-Diagramm die Argumentation für künftige Budgetentscheidungen stützen.

Onboarding Prozess in einem SaaS Unternehmen

Ein Anbieter von Software als Dienstleistung nutzt mehrere Erklärvideos, um neue Nutzer durch den Onboarding Prozess zu führen. Ein Sankey-Diagramm kann darstellen, wie viele Nutzer

  • Nach der Registrierung das erste Erklärvideo starten
  • Danach ein zweites, vertiefendes Video ansehen
  • Anschließend bestimmte Funktionen in der Software aktiv nutzen
  • Schließlich zu zahlenden Kundinnen und Kunden werden

Die Darstellung zeigt sehr schnell, an welcher Stelle viele Nutzer abspringen. Das Marketing Team kann darauf reagieren, etwa indem es Inhalte anpasst, zusätzliche Hilfen anbietet oder bestimmte Erklärvideos prominenter platziert.

Interne Kommunikation und Change Prozesse

Auch in der internen Kommunikation kann ein Sankey-Diagramm eine wichtige Rolle spielen. Wenn ein Unternehmen seine Marketingstruktur verändert oder neue Prozesse einführt, hilft eine visuelle Darstellung, die Auswirkungen zu verstehen.

  • Darstellung des bisherigen Ressourceneinsatzes über Teams und Kanäle
  • Visualisierung der geplanten Neuverteilung auf neue Rollen, Agenturen oder Tools
  • Zeigen, wie sich Verantwortlichkeiten und Budgets verschieben

In einem internen Erklärvideo kann ein Sankey-Diagramm so genutzt werden, um Mitarbeitende mitzunehmen und Transparenz zu schaffen. Komplexe Veränderungen werden weniger abstrakt und erscheinen als nachvollziehbare Entwicklung.

Technische Umsetzung und Tools

Für die Erstellung eines Sankey-Diagramms stehen unterschiedliche Werkzeuge zur Verfügung, von spezialisierten Visualisierungstools bis hin zu Funktionen in gängigen Dashboard Lösungen. Für Marketingverantwortliche ist wichtig, dass sich Daten leicht importieren und aktualisieren lassen.

In vielen Fällen arbeitet das Marketingteam mit bestehenden Analyse Plattformen, in denen bereits Daten zu Kampagnen, Funnels und Conversions vorliegen. Ein Sankey-Diagramm kann hier direkt aus diesen Daten generiert und in Berichte, Präsentationen oder interaktive Dashboards eingebunden werden. Für die Videoproduktion werden meist statische oder halb dynamische Versionen exportiert und anschließend in Animationsprogrammen weiterverarbeitet, um sie visuell an das Corporate Design anzupassen.

Rolle im Storytelling und in der Markenkommunikation

Über die reine Darstellung von Zahlen hinaus kann ein Sankey-Diagramm als Storytelling Werkzeug dienen. Es hilft, eine zentrale Botschaft zu transportieren, etwa Wir investieren gezielt oder Wir verstehen unsere Kundenreise im Detail. In Kombination mit Sprechertext, Musik und weiteren Animationen wird das Sankey-Diagramm Teil einer größeren Erzählung.

Besonders wirkungsvoll ist es, wenn das Sankey-Diagramm nicht nur den Ist Zustand zeigt, sondern auch eine Vision oder geplante Entwicklung. Etwa indem zuerst die aktuelle Verteilung von Budgets oder Nutzerströmen dargestellt und anschließend eine optimierte, zukünftige Version eingeblendet wird. So wird sichtbar, welche Veränderungen angestrebt werden und wie diese die Ergebnisse verbessern sollen.

In der Markenkommunikation kann ein Sankey-Diagramm zudem Transparenz und Kompetenz vermitteln. Unternehmen, die offen zeigen, wie sie Ressourcen einsetzen oder wie ihre Prozesse funktionieren, wirken nachvollziehbar und professionell. Ein Sankey-Diagramm unterstützt diese Wirkung, weil es Komplexität nicht versteckt, sondern verständlich aufbereitet.

Fazit

Das Sankey-Diagramm ist ein vielseitiges Werkzeug für Illustration und Design im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation, Illustration und Marketing. Es zeigt Ströme und Verteilungen auf eine Weise, die auch ohne Fachwissen gut verständlich ist. Durch die proportionalen Balkenbreiten wird deutlich, wo der Schwerpunkt liegt, welche Wege dominieren und an welchen Stellen Verluste entstehen. Im Marketingalltag hilft ein Sankey-Diagramm bei der Analyse von Budgets, Customer Journeys und Content Strategien. In der Videoproduktion kann es als animiertes Element eingesetzt werden, um komplexe Daten in eine klare, visuelle Geschichte zu verwandeln. Für Marketingverantwortliche, die Entscheidungen fundiert treffen und zugleich verständlich kommunizieren möchten, ist das Sankey-Diagramm daher ein wertvoller Baustein. Es verbindet Daten und Design, schafft Transparenz und unterstützt dabei, Zusammenhänge zu erkennen, Potenziale zu heben und Strategien überzeugend zu vermitteln.

Häufige Fragen zu „Sankey-Diagramm"

Ein Sankey-Diagramm ist eine grafische Darstellung von Strömen, zum Beispiel von Geld, Energie, Nutzern oder Zeit. Die Breite der Verbindungen zeigt, wie groß ein bestimmter Fluss ist. So wird sofort sichtbar, wo Ressourcen herkommen und wohin sie fließen. Gerade in Erklärvideos und Präsentationen macht es komplexe Zusammenhänge leicht verständlich.

Im Marketing hilft ein Sankey-Diagramm, Customer Journeys, Budgetverteilungen oder Conversion-Flows anschaulich zu zeigen. Sie können etwa darstellen, über welche Kanäle Nutzer kommen und wohin sie im Funnel abspringen. So erkennen Sie Engpässe und Potenziale auf einen Blick. In Pitches und Erklärvideos wirkt diese Darstellung zudem sehr professionell und überzeugend.

In der Videoproduktion wird ein Sankey-Diagramm meist in Animationssoftware wie After Effects oder speziellen Data-Tools erstellt. Designer definieren die Startpunkte, Endpunkte und die Stärke der Flüsse und setzen diese dann als animierte Balken oder Linien um. Die Bewegung der Ströme lenkt die Aufmerksamkeit der Zuschauer gezielt. So können Sie Schritt für Schritt erklären, wie sich Daten oder Budgets verteilen.

Nein, Sankey-Diagramme sind so angelegt, dass auch Laien sie intuitiv erfassen können. Wichtig ist nur zu wissen, dass breitere Linien für größere Mengen stehen. Eine kurze Erklärung im Video oder in der Präsentation reicht in der Regel aus. Danach können auch Personen ohne Fachhintergrund die dargestellten Zusammenhänge gut nachvollziehen.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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