Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Werbefilm einfach erklärt
Ein Werbefilm macht Ihre Marke mit bewegten Bildern erlebbar und bringt Ihre Botschaft klar und emotional zu Ihrer Zielgruppe.
Inhalt
- Begriff und grundlegende Merkmale
- Abgrenzung zu anderen Videoformaten
- Typische Ziele und Einsatzbereiche
- Formate und Stile in der Videoproduktion
- Aufbau und Dramaturgie
- Produktion in der Praxis
- Praxisnahe Beispiele aus Marketing und Videoproduktion
- Erfolgsfaktoren für Marketing Verantwortliche
- Zusammenspiel von Werbefilm und Erklärvideo
Ein Werbefilm ist eines der wirkungsvollsten Werkzeuge im modernen Marketing, um eine Marke, ein Produkt oder eine Dienstleistung in kurzer Zeit erlebbar zu machen. Im Unterschied zu langen Imageformaten oder rein informativen Erklärfilmen verfolgt ein Werbefilm in erster Linie das Ziel, Aufmerksamkeit zu erzeugen, Interesse zu wecken und eine klare Handlungsaufforderung zu vermitteln. Besonders im Umfeld von Erklärvideo, Videoproduktion, Animation und Illustration spielt er eine zentrale Rolle, weil er Informationen nicht nur vermittelt, sondern gezielt inszeniert und emotional auflädt.
Begriff und grundlegende Merkmale
Unter einem Werbefilm versteht man ein kurzes, professionell produziertes Video, das ein Angebot, eine Marke oder eine Botschaft bewirbt. Er wird im Online Marketing, im klassischen Fernsehen, bei Events, auf Messen oder im Verkaufsgespräch eingesetzt. Ein Werbefilm kann real gedreht, animiert oder als Mischform umgesetzt sein und richtet sich meist an eine klar definierte Zielgruppe. Im Gegensatz zu einem neutralen Informationsvideo verfolgt er immer ein werbliches Ziel und möchte die Zuschauer zu einer bestimmten Handlung bewegen, etwa einem Kauf, einer Anmeldung oder einer Kontaktaufnahme.
Typische Merkmale sind eine kompakte Länge, eine starke visuelle Gestaltung, eine zugespitzte Botschaft, ein klarer Nutzenfokus und ein prägnanter Abschluss mit Call to Action. Ein Werbefilm ist dabei nicht auf ein bestimmtes Format festgelegt, sondern kann als Social Media Clip, TV Spot, Pre Roll Anzeige, Kinospot oder Messefilm auftreten. Entscheidend ist, dass er Aufmerksamkeit erzeugt und die Marke im Gedächtnis verankert.
Abgrenzung zu anderen Videoformaten
Werbefilm und Erklärvideo
Ein Erklärvideo konzentriert sich in erster Linie darauf, komplexe Inhalte verständlich zu machen. Es beantwortet Fragen wie Wie funktioniert das? oder Warum ist das wichtig?. Ein Werbefilm hingegen legt den Fokus stärker auf Inszenierung und Überzeugung. Er darf durchaus erklären, bleibt aber immer klar werblich ausgerichtet.
In der Praxis verschwimmen die Grenzen: Viele Unternehmen kombinieren Erklärvideo und Werbefilm, indem sie zum Beispiel einen animierten Clip produzieren, der eine Software erklärt und gleichzeitig die Marke emotional auflädt. Ein solcher Hybrid nutzt die Stärken beider Welten und eignet sich besonders gut für Landingpages, Produktseiten oder Kampagnen im B2B Marketing.
Werbefilm, Imagefilm und Produktvideo
Ein Imagefilm stellt das Unternehmen als Ganzes dar. Er erzählt die Geschichte der Marke, zeigt Werte, Kultur und Vision. Ein Produktvideo fokussiert sich auf ein konkretes Produkt, seine Funktionen und Vorteile. Ein Werbefilm kann beides enthalten, bleibt aber stärker auf eine unmittelbare Reaktion ausgerichtet. Während ein Imagefilm oft länger und erzählerischer ist, ist ein typischer Werbefilm kürzer, pointierter und stärker verkaufsorientiert.
Im Marketing Alltag sieht das so aus: Ein Unternehmen nutzt einen emotionalen Imagefilm auf der Karriereseite, ein detailliertes Produktvideo im Online Shop und einen zugespitzten Werbefilm als Social Media Anzeige, um neue Kunden auf das Angebot aufmerksam zu machen.
Typische Ziele und Einsatzbereiche
Marketingziele eines Werbefilms
Ein Werbefilm kann unterschiedliche Ziele verfolgen, die sich je nach Phase der Customer Journey unterscheiden:
- Awareness: Aufmerksamkeit für eine Marke oder ein neues Produkt schaffen, etwa durch einen auffälligen Social Media Spot.
- Consideration: Interesse vertiefen und Nutzen verdeutlichen, zum Beispiel durch einen Werbefilm, der ein Produkt im Alltag zeigt.
- Conversion: Konkrete Handlungen auslösen, etwa eine Registrierung, einen Download oder einen Kauf.
- Brand Building: Markenwerte vermitteln und eine emotionale Bindung aufbauen, etwa durch wiedererkennbare Bildwelten und Tonalität.
Für Marketing Verantwortliche ist wichtig, bereits vor der Videoproduktion zu entscheiden, welches Ziel im Vordergrund steht. Davon hängt ab, wie der Werbefilm aufgebaut wird, welche Inhalte er zeigt und auf welchen Kanälen er später läuft.
Einsatz im Online Marketing
Im digitalen Umfeld ist der Werbefilm besonders vielseitig einsetzbar. Typische Einsatzorte sind:
- Social Media Feeds: Kurze, aufmerksamkeitsstarke Clips, die auch ohne Ton funktionieren, etwa auf LinkedIn, Instagram oder Facebook.
- Stories und Reels: Vertikale Werbefilme mit schnellem Einstieg, die in wenigen Sekunden eine Botschaft vermitteln.
- Pre Roll Werbung: Kurze Spots vor anderen Videos, etwa auf YouTube, die schon in den ersten Sekunden den Kern der Botschaft zeigen müssen.
- Landingpages: Ein Werbefilm, der oben auf der Seite eingebunden ist, kann Vertrauen schaffen und die Conversion Rate positiv beeinflussen.
- E Mail Marketing: Verlinkte Videos in Newslettern erhöhen häufig die Klickbereitschaft und machen Kampagnen lebendiger.
Im Unterschied zu klassischen TV Spots lassen sich digitale Werbefilme sehr präzise aussteuern. Zielgruppen können nach Interessen, Demografie oder Verhalten ausgewählt werden, was die Effizienz der Kampagne deutlich erhöht.
Einsatz im Vertrieb und auf Messen
Auch außerhalb des reinen Online Marketings ist der Werbefilm ein wichtiges Werkzeug. Auf Messen läuft er auf großen Displays, zieht Besucher an den Stand und bietet einen schnellen Überblick über Angebote. Im Vertrieb kann ein Verkäufer einen Werbefilm im Kundengespräch einsetzen, um ein Produkt in Aktion zu zeigen und komplexe Leistungen anschaulich zu machen.
Ein gut produzierter Werbefilm ersetzt keine persönliche Beratung, kann aber den Einstieg in ein Verkaufsgespräch deutlich erleichtern und die Wahrnehmung der Marke positiv prägen.
Formate und Stile in der Videoproduktion
Realfilm
Beim Realfilm werden echte Personen, Orte und Objekte gefilmt. Dieses Format eignet sich besonders, wenn Authentizität, Menschen und reale Situationen im Vordergrund stehen. Ein Werbefilm im Realfilm Stil kann zum Beispiel Mitarbeitende eines Unternehmens zeigen, Kundensituationen nachstellen oder den Herstellungsprozess eines Produkts visualisieren.
Marketing Verantwortliche nutzen Realfilm oft, um Nähe und Glaubwürdigkeit zu erzeugen. Ein Beispiel ist ein Werbefilm für ein lokales Unternehmen, der echte Kunden und reale Filialen zeigt. So wird die Marke greifbar und die Zielgruppe erkennt sich in den Szenen wieder.
Animierter Werbefilm
Ein animierter Werbefilm arbeitet mit gezeichneten oder digital erzeugten Elementen. Er eignet sich besonders für abstrakte Themen, Softwarelösungen oder Dienstleistungen, die sich schwer filmen lassen. Durch Illustration und Animation lassen sich Prozesse, Datenströme oder unsichtbare Abläufe leicht verständlich darstellen.
In der Praxis sind animierte Werbefilme im Umfeld von Erklärvideo und Videoproduktion sehr beliebt, weil sie flexibel anpassbar sind und sich gut für verschiedene Sprachen und Märkte lokalisieren lassen. Farben, Figuren und Symbole können genau auf das Corporate Design abgestimmt werden, was die Wiedererkennbarkeit der Marke stärkt.
Hybridform: Realfilm mit Animation
Eine häufige Lösung ist der kombinierte Werbefilm, bei dem Realfilm und Animation zusammenkommen. Beispielsweise wird ein reales Produkt gezeigt, während animierte Grafiken Kennzahlen, Features oder Vorteile einblenden. So entsteht ein modernes, dynamisches Erscheinungsbild, das sowohl Emotion als auch Information transportiert.
Gerade im B2B Marketing ist diese Form beliebt, weil sie Professionalität ausstrahlt und gleichzeitig komplexe Inhalte klar strukturieren kann. Ein Werbefilm, der reale Szenen aus der Produktion mit animierten Infografiken verbindet, macht Abläufe transparent und unterstreicht die technische Kompetenz des Unternehmens.
Aufbau und Dramaturgie
Die ersten Sekunden
Die ersten Sekunden entscheiden oft darüber, ob ein Werbefilm zu Ende geschaut wird. Besonders im Social Media Umfeld scrollt das Publikum schnell weiter, wenn der Einstieg nicht überzeugt. Ein wirkungsvoller Beginn kann zum Beispiel eine überraschende Aussage, ein starkes Bild, eine provokante Frage oder eine kurze Problemsituation sein.
Statt mit Logos oder langen Intros zu starten, ist es sinnvoll, direkt in die Handlung einzusteigen und den Nutzen anzudeuten. Das Logo kann später eingeblendet werden, wenn die Aufmerksamkeit bereits gewonnen ist.
Problem Nutzen Lösung
Eine bewährte Struktur für einen Werbefilm ist das Muster Problem Nutzen Lösung:
- Problem: Eine typische Herausforderung der Zielgruppe wird kurz und klar gezeigt.
- Nutzen: Der Werbefilm macht deutlich, welchen konkreten Vorteil die angebotene Lösung bietet.
- Lösung: Das Produkt oder die Dienstleistung wird als Antwort auf das Problem präsentiert.
Diese Struktur eignet sich besonders gut für Erklärvideo ähnliche Werbefilme, die zugleich informieren und überzeugen sollen. Im Marketing Alltag lässt sich diese Dramaturgie leicht auf unterschiedliche Branchen übertragen, von Software über Dienstleistungen bis hin zu Konsumgütern.
Call to Action
Am Ende eines Werbefilms steht idealerweise eine klare Handlungsaufforderung. Diese kann zum Beispiel lauten: Jetzt testen, Demoversion anfordern, Beratungstermin vereinbaren oder Im Online Shop kaufen. Wichtig ist, dass die nächste Handlung konkret und leicht nachvollziehbar ist.
Ein Werbefilm ohne Call to Action verschenkt Potenzial. Selbst bei eher imageorientierten Formaten lohnt es sich, zumindest auf eine Website, eine Landingpage oder ein Kontaktformular zu verweisen, damit Interessierte einen einfachen nächsten Schritt haben.
Produktion in der Praxis
Konzept und Zielgruppenanalyse
Bevor die Kamera läuft oder die erste Illustration entsteht, steht die Konzeptionsphase. Marketing Verantwortliche definieren gemeinsam mit der Videoproduktion die Zielgruppe, die Kernbotschaft und die gewünschte Tonalität. Fragen wie Wen wollen wir erreichen?, Was soll nach dem Ansehen passieren? und Welche Emotionen wollen wir auslösen? sind hier zentral.
Ein klar umrissenes Konzept hilft, den Werbefilm fokussiert zu gestalten und unnötige Inhalte zu vermeiden. Gerade im Umfeld von Erklärvideo und Werbefilm ist es wichtig, sich auf wenige Kernbotschaften zu beschränken, statt alles gleichzeitig erzählen zu wollen.
Drehbuch und Storyboard
Auf Basis des Konzepts wird ein Drehbuch erstellt, das Szenen, Texte, Sprecherstimme und Bildideen beschreibt. Für animierte Werbefilme kommt häufig ein Storyboard hinzu, das die wichtigsten Einstellungen als Skizzen zeigt. So erhalten alle Beteiligten ein gemeinsames Bild vom späteren Ergebnis.
Für Marketing Verantwortliche ist diese Phase besonders wichtig, weil hier die inhaltlichen Weichen gestellt werden. Anpassungen am Drehbuch sind deutlich einfacher und kostengünstiger als spätere Änderungen im fertigen Werbefilm.
Dreh oder Animation
In der Produktionsphase werden die geplanten Inhalte umgesetzt. Beim Realfilm bedeutet das Dreharbeiten mit Kamera, Licht, Ton und gegebenenfalls Schauspielern oder Mitarbeitenden. Bei einem animierten Werbefilm entstehen Illustrationen, Grafiken und Animationen am Computer.
In beiden Fällen achten professionelle Dienstleister darauf, dass der Werbefilm zur Markenidentität passt. Farben, Schriften, Bildsprache und Ton sollen ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Gerade im Marketing Umfeld ist es wichtig, dass der Film sich nahtlos in bestehende Kampagnen und das Corporate Design einfügt.
Postproduktion
Nach dem Dreh oder der Animation folgt die Nachbearbeitung. Dazu gehören Schnitt, Farbkorrektur, Tonmischung, Musik, Soundeffekte und gegebenenfalls Untertitel. In dieser Phase erhält der Werbefilm seinen finalen Feinschliff und wird für verschiedene Kanäle optimiert.
Für Social Media werden häufig kürzere Versionen erstellt, sogenannte Cut Downs, die auf unterschiedliche Laufzeiten zugeschnitten sind. Ein längerer Werbefilm für die Website kann beispielsweise in mehrere kurze Clips für Anzeigenkampagnen aufgeteilt werden. So entsteht aus einer Produktion ein ganzes Set an Video Assets.
Praxisnahe Beispiele aus Marketing und Videoproduktion
Produktlaunch im B2C Bereich
Ein Konsumgüterhersteller bringt ein neues Getränk auf den Markt. Der zentrale Werbefilm zeigt Menschen in Alltagssituationen, die das Produkt genießen, kombiniert mit Nahaufnahmen von Flasche und Marke. Die Botschaft konzentriert sich auf Geschmack und Lifestyle. Parallel dazu entsteht eine kürzere Version für Social Media, die in wenigen Sekunden die Marke, das Produkt und den Genussmoment vermittelt.
Hier steht weniger die Erklärung im Vordergrund, sondern das Gefühl. Der Werbefilm soll Lust auf das Produkt machen und die Marke mit einem bestimmten Lebensgefühl verknüpfen.
Softwarelösung im B2B Umfeld
Ein Softwareunternehmen möchte eine neue Plattform für Geschäftskunden bewerben. Ein animierter Werbefilm erklärt in einfachen Bildern das Problem: unübersichtliche Daten, viele Einzellösungen, Zeitverlust. Anschließend zeigt der Film, wie die Plattform Abläufe bündelt, Daten visualisiert und den Arbeitsalltag erleichtert. Am Ende wird zu einer kostenlosen Demo eingeladen.
In diesem Fall verbindet der Werbefilm erklärende Elemente mit einem klaren Marketing Ziel. Er ist nah am Erklärvideo, bleibt aber deutlich werblich ausgerichtet und fokussiert auf die Leadgenerierung.
Recruiting und Employer Branding
Auch im Personalmarketing wird der Werbefilm eingesetzt. Ein Unternehmen produziert einen kurzen Clip, der zeigt, wie Mitarbeitende im Team arbeiten, welche Benefits es gibt und wie die Unternehmenskultur aussieht. Der Film wird auf Karriereseiten, in Social Media Anzeigen und bei Recruiting Events eingesetzt.
Obwohl es hier nicht um ein Produkt im klassischen Sinn geht, bleibt die Struktur ähnlich: Das Unternehmen wirbt um Bewerber und nutzt den Werbefilm, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.
Erfolgsfaktoren für Marketing Verantwortliche
Klare Botschaft und Fokussierung
Ein wirksamer Werbefilm konzentriert sich auf wenige, klar formulierte Aussagen. Zu viele Botschaften verwässern den Effekt und überfordern die Zielgruppe. Marketing Verantwortliche sollten sich fragen, was die eine zentrale Aussage ist, die nach dem Ansehen im Gedächtnis bleiben soll.
Es kann hilfreich sein, diese Kernaussage vorab in einem Satz zu formulieren und alle Szenen, Texte und Bilder darauf auszurichten. So bleibt der rote Faden erkennbar und der Werbefilm wirkt geschlossen.
Passung zu Zielgruppe und Kanal
Ein Werbefilm für Fachpublikum auf LinkedIn unterscheidet sich deutlich von einem emotionalen Spot auf Instagram oder einem Messefilm für einen großen Bildschirm. Länge, Tonalität, Format und Bildsprache sollten jeweils an Zielgruppe und Kanal angepasst werden.
Für Social Media sind kurze, schnell verständliche Clips mit klarer visueller Hierarchie sinnvoll. Auf einer Website darf ein Werbefilm etwas ausführlicher sein, solange er strukturiert bleibt und Mehrwert bietet.
Markenkonsistenz
Damit ein Werbefilm langfristig zur Markenbildung beiträgt, sollte er konsequent an der Markenidentität ausgerichtet sein. Dazu gehören wiedererkennbare Farben, Schriften, Logo Nutzung, Bildsprache, Tonfall und Musik. Eine enge Abstimmung zwischen Marketing Abteilung, Design und Videoproduktion ist hier entscheidend.
Markenkonsistenz sorgt dafür, dass verschiedene Werbefilme und Erklärvideos eines Unternehmens als zusammengehörig wahrgenommen werden und die Marke Schritt für Schritt im Gedächtnis der Zielgruppe verankern.
Zusammenspiel von Werbefilm und Erklärvideo
Im modernen Marketing ergänzen sich Werbefilm und Erklärvideo ideal. Ein Werbefilm weckt Aufmerksamkeit und Emotion, ein Erklärvideo vertieft das Verständnis und beantwortet Detailfragen. In einer typischen Kampagne kann der Werbefilm als Einstieg dienen, etwa in Social Media Anzeigen oder auf einer Landingpage, während das Erklärvideo weiter unten auf der Seite oder in einem separaten Bereich zusätzliche Informationen liefert.
Gerade bei erklärungsbedürftigen Produkten ist diese Kombination sinnvoll. Der Werbefilm sorgt dafür, dass Menschen überhaupt auf das Angebot aufmerksam werden und sich angesprochen fühlen. Das Erklärvideo nimmt dann die Rolle des digitalen Beraters ein und führt durch Funktionen, Abläufe und Einsatzmöglichkeiten. So entsteht ein durchgängiges Videoerlebnis, das sowohl Emotion als auch Information abdeckt und die Wahrscheinlichkeit einer Conversion erhöht.
Ein professionell geplanter und produzierter Werbefilm ist damit weit mehr als ein kurzer Spot. Er ist ein strategisches Instrument im Marketing Mix, das in Verbindung mit Erklärvideo, Content Marketing und Vertrieb seine volle Wirkung entfaltet. Wer frühzeitig Zielgruppe, Botschaft, Kanäle und das Zusammenspiel mit anderen Inhalten durchdenkt, erhält ein vielseitig einsetzbares Video, das Produkte, Dienstleistungen oder Arbeitgebermarken lebendig macht und nachhaltig im Gedächtnis verankert.
Häufige Fragen zu „Werbefilm"
Ein Werbefilm ist ein kurzes Video, das ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke bewirbt. Er soll Aufmerksamkeit erzeugen, Interesse wecken und Menschen zu einer gewünschten Handlung motivieren, etwa zu einem Kauf oder einer Kontaktaufnahme.
Ein Werbefilm setzt stärker auf Emotionen, Bilder und Stimmung, um eine Marke attraktiv zu präsentieren. Ein Erklärvideo konzentriert sich mehr auf verständliche Informationen und Abläufe. In der Praxis lassen sich beide Formate kombinieren, etwa wenn ein Video sowohl erklären als auch verkaufen soll.
Für Online Kanäle sind Werbefilme meist zwischen 15 und 90 Sekunden lang, da die Aufmerksamkeitsspanne im Netz begrenzt ist. Für Messen, Präsentationen oder Imagefilme können auch längere Formate sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass die Kernaussage klar und ohne Längen vermittelt wird.
Die Kosten hängen stark von Aufwand, Länge und Stil des Werbefilms ab, etwa ob mit Schauspielern, Animation oder einfachen Grafiken gearbeitet wird. Einfache Produktionen sind bereits mit kleinem Budget möglich, aufwendige Spots mit Drehteam und Spezialeffekten sind deutlich teurer. Ein transparentes Angebot basiert immer auf einem klaren Briefing und einem konkreten Konzept.
Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo
Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.
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