Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
21:9-Format einfach erklärt
21:9-Format beschreibt ein besonders breites Video-Seitenverhältnis, das Ihren Erklärvideos einen modernen, kinoähnlichen Look verleiht.
Inhalt
- Grundlagen: Was bedeutet 21:9-Format?
- Typische Einsatzbereiche im Marketing und in der Videoproduktion
- Vorteile des 21:9-Formats für Erklärvideos und Marketing
- Nachteile und Herausforderungen im Marketing-Alltag
- Strategische Überlegungen für Marketing-Verantwortliche
- Praktische Tipps für die Zusammenarbeit mit Agenturen und Videoproduktionen
- Beispiele für sinnvolle Nutzungsszenarien
- Fazit: Wann lohnt sich das 21:9-Format wirklich?
Beim Einstieg in die Welt von Erklärvideos und Videoproduktion taucht immer häufiger das 21:9-Format auf. Marketing-Verantwortliche begegnen dieser Bildproportion in Präsentationen, Kampagnenvideos oder bei der Planung von Events mit großen Leinwänden. Um fundierte Entscheidungen zu treffen, ist es wichtig zu verstehen, was hinter diesem Format steckt, wie es sich von anderen Formaten unterscheidet und in welchen Situationen es im Marketing-Alltag wirklich sinnvoll ist.
Grundlagen: Was bedeutet 21:9-Format?
Das 21:9-Format beschreibt das Seitenverhältnis eines Bildes oder Videos. Es setzt die Breite ins Verhältnis zur Höhe. Bei 21:9 ist die Breite deutlich größer im Verhältnis zur Höhe als bei den gängigen Formaten 16:9 oder 4:3. Vereinfacht gesagt: Ein Video im 21:9-Format ist sehr breit und vergleichsweise niedrig. Dadurch wirkt es besonders „cinematisch“, da es an das Erscheinungsbild moderner Kinofilme erinnert.
Für Marketing-Verantwortliche ist vor allem wichtig: Das Seitenverhältnis ist unabhängig von der tatsächlichen Auflösung. Ein Video kann zum Beispiel in 2520 x 1080 Pixeln oder einer anderen Pixelanzahl im 21:9-Format vorliegen. Entscheidend ist, dass die Breite und die Höhe in einem ähnlichen Verhältnis von 21 zu 9 stehen.
Abgrenzung zu anderen Formaten
- 16:9: Standardformat für die meisten Monitore, Laptops, TV-Geräte und Online-Plattformen wie YouTube. Es ist weniger breit als das 21:9-Format.
- 4:3: Eher veraltet, früher Standard bei Röhrenbildschirmen und älteren Präsentationssystemen. Wirkt heute schnell „altmodisch“.
- 9:16: Vertikales Hochkantformat, beliebt für Social-Media-Stories und Reels auf dem Smartphone.
Das 21:9-Format ist im Vergleich zu diesen Formaten ein Spezialfall, der gezielt für bestimmte Anwendungen eingesetzt wird, vor allem wenn ein besonders breites, immersives Bild gewünscht ist.
Typische Einsatzbereiche im Marketing und in der Videoproduktion
Für Erklärvideos und Marketingfilme ist das 21:9-Format vor allem dann interessant, wenn die Wirkung im Raum oder auf großen Displays im Vordergrund steht. Es eignet sich weniger als universeller Standard für alle Kanäle, sondern eher für gezielte Kampagnenumgebungen.
Großbild-Leinwände und Events
Bei Konferenzen, Messen oder Produkt-Launches kommen häufig besonders breite Leinwände oder LED-Walls zum Einsatz. Diese sind oft so geplant, dass sie dem 21:9-Format ähneln oder es exakt abbilden.
- Bühnenhintergründe: Ein Erklärvideo im 21:9-Format kann sich über die gesamte Bühnenbreite erstrecken und so einen starken visuellen Rahmen für eine Präsentation bilden.
- Immersive Markenräume: In Showrooms oder Brand Spaces lassen sich mit dem 21:9-Format breite Panoramen zeigen, etwa Produktwelten oder animierte Markeninszenierungen.
In solchen Szenarien wirkt das Bild weniger wie ein klassischer Monitor und mehr wie ein „Fenster“ in eine andere Welt. Für Markenauftritte, die beeindrucken sollen, kann das ein entscheidender Vorteil sein.
Kampagnen mit Fokus auf „Cinematic Look“
Viele Marken möchten ihre Videos bewusst filmisch inszenieren. Das 21:9-Format unterstützt diese Anmutung, weil es den Look moderner Kinofilme aufgreift. In Erklärvideos kann das beispielsweise so aussehen:
- Storytelling-Videos mit emotionalen Bildern, etwa für Imagekampagnen oder Employer-Branding-Filme.
- Produktfilme, die ein Produkt in einer breiten Szenerie zeigen, zum Beispiel ein Auto in einer Landschaft oder eine Maschine in einer großen Produktionshalle.
- Markenfilme mit aufwendigen Animationen, die über die gesamte Breite spielen, etwa fließende Übergänge, große Typografie und dynamische Kamerafahrten.
Das 21:9-Format kann dabei helfen, die Marke hochwertiger und moderner wirken zu lassen, wenn der Einsatzkontext dazu passt.
Präsentationen und hybride Formate
In immer mehr Meetingräumen und Konferenzsettings werden ultrabreite Displays oder Projektionsflächen eingesetzt. Diese eignen sich gut, um Präsentationsfolien, Live-Demos und Videos nebeneinander darzustellen. Wenn Erklärvideos im 21:9-Format gestaltet sind, fügen sie sich harmonisch in diese Umgebungen ein und nutzen die verfügbare Fläche optimal.
Praxisbeispiel: Ein Unternehmen präsentiert auf einer Jahreskonferenz seine neue Produktlinie. Auf einer breiten LED-Wand läuft im Hintergrund ein Erklärvideo im 21:9-Format, das die wichtigsten Produktfeatures als animierte Timeline zeigt, während der Sprecher im Vordergrund auf einzelne Punkte eingeht.
Vorteile des 21:9-Formats für Erklärvideos und Marketing
Ob sich das 21:9-Format lohnt, hängt stark vom Ziel und vom Ausspielkanal ab. Es bietet einige klare Vorteile, die vor allem bei bestimmten Projekten zur Geltung kommen.
Starke visuelle Wirkung und Markeninszenierung
Durch die große Breite wirkt das Bild automatisch beeindruckender und moderner. Besonders bei animierten Erklärvideos eröffnen sich gestalterische Möglichkeiten:
- Weite Szenen: Komplexe Abläufe, etwa Prozessketten oder Customer Journeys, lassen sich horizontal darstellen, ohne gequetscht zu wirken.
- Raum für Typografie: Wichtige Botschaften, Schlagworte oder Claims können großflächig über das Bild verteilt werden, ohne andere Elemente zu verdecken.
- Mehr Platz für Vergleichsdarstellungen: Vorher-nachher-Szenen oder Produktvergleiche lassen sich nebeneinander platzieren, was für Erklärvideos besonders hilfreich ist.
Marketing-Verantwortliche können so Inhalte zugleich informativ und emotional inszenieren. Das 21:9-Format unterstützt eine klare, horizontale Dramaturgie, die gut zu vielen Storytelling-Ansätzen passt.
Kinofeeling und hochwertige Wahrnehmung
Das 21:9-Format wird oft unbewusst mit Kinoerlebnissen verknüpft. Diese Assoziation kann genutzt werden, um eine Marke hochwertiger zu positionieren. Wenn ein Erklärvideo oder ein Imagefilm im 21:9-Format produziert wird und auf einer passenden Fläche gezeigt wird, entsteht schnell ein „Premium“-Eindruck.
Besonders bei:
- Markenrelaunches
- Jubiläumsfilmen
- High-End-Produkten
kann diese Wirkung gezielt eingesetzt werden, um den Anspruch der Marke zu unterstreichen.
Mehr Gestaltungsfreiheit für Animation und Illustration
Animierte Erklärvideos profitieren von der zusätzlichen Breite, weil Illustrationen und Motion-Design-Elemente mehr Raum erhalten. So können zum Beispiel:
- komplexe Diagramme über die gesamte Bildbreite animiert werden
- Charaktere sich länger im Bild bewegen, bevor sie den Rand erreichen
- mehrere Szenen als Panorama verbunden werden, etwa eine Reise durch verschiedene Abteilungen eines Unternehmens
Das 21:9-Format ermöglicht so kreative Konzepte, die in schmaleren Formaten nur schwer umzusetzen wären.
Nachteile und Herausforderungen im Marketing-Alltag
Trotz der Vorteile ist das 21:9-Format kein Allzweckwerkzeug. Es bringt einige praktische Herausforderungen mit sich, die bei der Planung von Erklärvideos und Kampagnen beachtet werden müssen.
Begrenzte Kompatibilität mit Standardplattformen
Die meisten Plattformen und Geräte sind auf 16:9 ausgerichtet. Wird ein Video im 21:9-Format auf einem klassischen 16:9-Bildschirm abgespielt, entstehen oben und unten schwarze Balken oder die Plattform skaliert das Bild so, dass Teile abgeschnitten werden.
Das kann folgende Auswirkungen haben:
- Weniger Bildfläche auf YouTube, wenn das Video in der Standardansicht läuft
- Unruhige Darstellung in Web-Playern, wenn diese nicht für sehr breite Formate optimiert sind
- Unterschiedliche Darstellung auf mobilen Geräten, je nach Ausrichtung und App
Marketing-Verantwortliche sollten deshalb früh klären, auf welchen Kanälen das Video primär laufen soll und ob das 21:9-Format dort sinnvoll unterstützt wird.
Aufwendigere Anpassung für unterschiedliche Kanäle
In der Praxis werden Erklärvideos selten nur auf einem Kanal genutzt. Häufig sollen sie gleichzeitig auf der Website, auf YouTube, in Social Media, bei Messen und in Präsentationen eingesetzt werden. Das 21:9-Format erschwert ein einfaches „Copy & Paste“ über alle Kanäle hinweg.
Typische Folgen:
- Es müssen mehrere Versionen produziert werden, etwa 21:9 für Events und 16:9 für Online-Plattformen.
- Wichtige Inhalte müssen im „sicheren Bereich“ platziert werden, damit sie beim Zuschneiden für andere Formate nicht verloren gehen.
- Die Abstimmung mit Agentur oder Videoproduktion wird komplexer, weil frühzeitig ein Formatkonzept erstellt werden muss.
Das erhöht den Planungsaufwand, kann sich aber lohnen, wenn das 21:9-Format an zentralen Touchpoints einen deutlichen Mehrwert liefert.
Technische Anforderungen und Dateigrößen
Je nach Auflösung können Videos im 21:9-Format große Datenmengen erzeugen, insbesondere wenn sie für große LED-Wände oder Projektoren konzipiert sind. Das kann Auswirkungen haben auf:
- die Wiedergabetechnik bei Events
- den Upload auf Plattformen mit Größenbeschränkungen
- die Performance beim Streaming
In der Regel lässt sich das technisch lösen, sollte aber früh mit der Eventtechnik oder der IT abgestimmt werden.
Strategische Überlegungen für Marketing-Verantwortliche
Ob das 21:9-Format die richtige Wahl ist, hängt weniger von persönlichen Vorlieben ab als von der strategischen Ausrichtung einer Kampagne. Einige Leitfragen helfen bei der Entscheidung.
Wo wird das Video hauptsächlich eingesetzt?
Wenn der wichtigste Einsatzort ein Event mit breiter Leinwand, ein Showroom oder eine große LED-Wand ist, bietet das 21:9-Format klare Vorteile. Wenn hingegen der Großteil der Views über YouTube, LinkedIn oder interne Tools wie Microsoft Teams erfolgt, ist 16:9 oft praktischer.
Eine sinnvolle Lösung kann darin bestehen, das Video von Anfang an so zu planen, dass sowohl eine 21:9-Version als auch eine 16:9-Version erstellt werden können. Dazu müssen zentrale Inhalte innerhalb eines inneren Bereichs platziert und die Ränder eher für atmosphärische Elemente genutzt werden.
Welche Wirkung soll erzielt werden?
Das 21:9-Format ist besonders geeignet, wenn die Inszenierung im Vordergrund steht und eine starke visuelle Wirkung gewünscht ist. Für nüchterne Schulungsvideos oder rein informatorische Inhalte ist es meist nicht notwendig. Für:
- Eröffnungsfilme bei Konferenzen
- emotionale Marken- oder Imagefilme
- aufwendige Produktinszenierungen
kann es dagegen ein wirkungsvolles gestalterisches Mittel sein.
Wie flexibel muss das Material später sein?
Wenn ein Video langfristig in vielen Kontexten wiederverwendet werden soll, ist Vorsicht geboten. Ein stark auf das 21:9-Format zugeschnittener Film kann später schwer in andere Formate übertragen werden. In solchen Fällen lohnt sich ein Konzept, bei dem:
- das Kernvideo in 16:9 geplant wird
- zusätzliche Inhalte oder Erweiterungen für das 21:9-Format entwickelt werden
- Animationen modular angelegt sind, sodass sie sich leichter anpassen lassen
So bleibt das Material flexibel, ohne auf die Vorteile des breiten Formats zu verzichten.
Praktische Tipps für die Zusammenarbeit mit Agenturen und Videoproduktionen
Damit das 21:9-Format im Projektverlauf nicht zur Stolperfalle wird, sollten einige Punkte frühzeitig geklärt werden.
Briefing klar formulieren
Im Briefing an die Agentur oder Produktionsfirma sollte eindeutig stehen, ob ein Video im 21:9-Format benötigt wird und für welche Situation genau. Hilfreiche Angaben sind:
- Art der Ausspielung, zum Beispiel LED-Wand, Projektor, spezieller Monitor
- genaue Pixelmaße der Zielanzeige, soweit bekannt
- weitere geplante Kanäle und Formate, etwa 16:9 oder 9:16 für Social Media
Je klarer diese Informationen sind, desto besser kann das Kreativteam das Storyboard und die Animationen darauf ausrichten.
Safe Areas definieren
Um sicherzustellen, dass wichtige Inhalte später auch bei Formatwechseln sichtbar bleiben, lohnt es sich, sogenannte Safe Areas zu definieren. Dabei wird ein innerer Bereich markiert, in dem alle zentralen Informationen platziert werden. Die äußeren Bereiche werden eher für Hintergrundgrafiken, Illustrationen oder ergänzende Effekte genutzt.
So kann ein im 21:9-Format gestaltetes Video später leichter in 16:9 oder andere Formate angepasst werden, ohne dass Botschaften verloren gehen.
Testläufe auf den Zielsystemen
Wenn das Video für eine konkrete Eventtechnik produziert wird, sollten rechtzeitig Testläufe eingeplant werden. So lässt sich prüfen:
- ob das Seitenverhältnis korrekt dargestellt wird
- ob Bildbereiche abgeschnitten werden
- ob die Helligkeit und Farbwirkung auf der realen Leinwand stimmen
Gerade beim 21:9-Format ist es wichtig, das Zusammenspiel aus Inhalt, Raum und Technik im Blick zu behalten.
Beispiele für sinnvolle Nutzungsszenarien
Um die Überlegungen greifbar zu machen, helfen typische Anwendungsszenarien aus dem Marketing-Alltag.
Produktlaunch mit großer Bühneninszenierung
Ein Technologieunternehmen plant einen Produktlaunch mit Live-Event. Hinter dem Moderator befindet sich eine breite LED-Wand, die exakt dem 21:9-Format entspricht. Das Erklärvideo zeigt die Entwicklungsgeschichte des Produkts, wichtige Meilensteine und die Vorteile für die Kunden. Die breite Darstellung ermöglicht es, zeitgleich mehrere Perspektiven zu zeigen, etwa eine Timeline, Produktdetails und Kundenreaktionen. Die Marke wirkt innovativ und zukunftsorientiert.
Showroom für B2B-Kunden
Ein Industrieunternehmen richtet einen Showroom ein, in dem Besucher durch die verschiedenen Prozessschritte der Produktion geführt werden. Auf einer breiten Leinwand im 21:9-Format läuft ein animiertes Erklärvideo, das den gesamten Produktionsablauf als horizontale Reise darstellt. Kunden sehen auf einen Blick die wichtigsten Stationen, während ein Berater einzelne Abschnitte hervorhebt und vertieft. Das Format unterstützt die räumliche Wahrnehmung des Prozesses und macht komplexe Abläufe leichter verständlich.
Markenfilm für eine Jahreskonferenz
Ein Dienstleistungsunternehmen möchte seine Mitarbeitenden auf einer internen Jahreskonferenz emotional abholen. Ein Markenfilm im 21:9-Format zeigt Szenen aus verschiedenen Standorten, Kundensituationen und Innovationsprojekten. Durch die breite Darstellung können mehrere Szenen parallel gezeigt werden oder große, emotionale Bilder, etwa Panoramaaufnahmen von Städten oder Arbeitswelten. Die Mitarbeitenden erleben ihre Organisation in einem neuen, wertigen Licht.
Fazit: Wann lohnt sich das 21:9-Format wirklich?
Das 21:9-Format ist ein starkes gestalterisches Werkzeug, das Erklärvideos und Marketingfilme optisch aufwerten kann, wenn es bewusst und zielgerichtet eingesetzt wird. Es eignet sich besonders für große Bildflächen, Events, Showrooms und Situationen, in denen die visuelle Inszenierung und der Eindruck von Hochwertigkeit im Vordergrund stehen. Gleichzeitig erfordert es eine sorgfältige Planung, da viele Standardplattformen auf andere Formate ausgerichtet sind und zusätzliche Anpassungen nötig sein können.
Für Marketing-Verantwortliche bedeutet das: Das 21:9-Format ist keine Pflicht, aber eine lohnende Option, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Wer früh klärt, wo und wie ein Video eingesetzt wird, und die Zusammenarbeit mit Agenturen und Technikpartnern entsprechend ausrichtet, kann das volle Potenzial dieses Formats nutzen. So werden Erklärvideos, animierte Inhalte und Markenfilme zu wirkungsvollen Bausteinen einer durchdachten Kommunikationsstrategie, die sowohl inhaltlich überzeugt als auch visuell im Gedächtnis bleibt.
Häufige Fragen zu „21:9-Format"
Das 21:9-Format beschreibt ein besonders breites Seitenverhältnis, bei dem die Bildbreite 21 Einheiten und die Höhe 9 Einheiten beträgt. Es wirkt deutlich breiter als der übliche 16:9-Standard und erinnert an das Kinoformat. Für Erklärvideos eignet es sich, wenn ein moderner, filmischer Eindruck gewünscht ist.
Das 21:9-Format bietet mehr horizontale Fläche, um Inhalte, Illustrationen und Animationen nebeneinander anzuordnen. Dadurch lassen sich komplexe Abläufe, Prozessschritte oder Vergleiche sehr übersichtlich darstellen. Gleichzeitig erzeugt das breite Bild einen hochwertigen, cineastischen Eindruck, der gut zu Markenauftritten passt.
Am eindrucksvollsten wirkt das 21:9-Format auf großen Monitoren, Ultra-Wide-Displays und modernen Fernsehern. Auch auf Laptops und Tablets kann es gut aussehen, allerdings erscheinen dann oft schwarze Balken oben und unten. Für Social Media im Hochkantformat ist 21:9 weniger geeignet, hier werden meist eigene Versionen des Videos erstellt.
Ob sich das 21:9-Format eignet, hängt von Ihren Ausspielkanälen und Zielen ab. Wenn Ihre Videos vor allem auf Websites, auf Messen oder auf großen Screens laufen, kann 21:9 ein starker visueller Vorteil sein. Für Plattformen wie YouTube ist es möglich, aber 16:9 bleibt der Standard. Viele Unternehmen produzieren daher ein Master-Video und leiten daraus angepasste Formate für verschiedene Kanäle ab.
Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo
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