Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

AARRR-Framework einfach erklärt

Das AARRR-Framework zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie mit Erklärvideos und Animationen aus Interessenten loyale Kunden machen.

Das AARRR-Framework ist ein einfaches, aber sehr wirkungsvolles Modell, um Marketingaktivitäten systematisch zu planen und zu messen. Besonders im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration hilft es, den gesamten Weg vom ersten Kontakt einer Person mit einem Video bis hin zur langfristigen Kundenbeziehung klar zu strukturieren. Der Name leitet sich von fünf englischen Begriffen ab: Acquisition, Activation, Retention, Revenue und Referral. Jede dieser Phasen beschreibt einen Schritt im Marketing und im Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer. Das AARRR-Framework macht sichtbar, wo ein Videoprojekt bereits gut funktioniert und wo es noch Optimierungspotenzial gibt.

Grundidee und Herkunft

Das AARRR-Framework stammt ursprünglich aus der Startup und Produktwelt, wird inzwischen aber sehr häufig im digitalen Marketing eingesetzt. Der Kern der Idee ist, nicht nur die Reichweite oder die Anzahl der Videoaufrufe zu betrachten, sondern die gesamte Reise einer Person zu analysieren. Im Marketing von Videoproduktionen bedeutet das, den Weg von der ersten Anzeige über das Ansehen des Erklärvideos bis hin zur Anfrage, Buchung und Weiterempfehlung zu verstehen.

Statt sich auf einzelne isolierte Kennzahlen zu konzentrieren, betrachtet das AARRR-Framework den gesamten Marketingtrichter. Damit eignet es sich hervorragend für Marketing-Verantwortliche, die Videoinhalte gezielt zur Kundengewinnung und Kundenbindung einsetzen möchten. Es hilft, Fragen wie die folgenden zu beantworten:

  • Wie finden Menschen überhaupt zu meinem Video oder Angebot
  • Was passiert, nachdem jemand das Video gesehen hat
  • Wie schaffe ich es, dass Interessierte wiederkommen und nicht nur einmalig zuschauen
  • Wie wird aus einem Videozuschauer ein zahlender Kunde
  • Wie kann ich erreichen, dass zufriedene Kunden mein Video oder meine Dienstleistung aktiv weiterempfehlen

Die fünf Phasen im Überblick

Das AARRR-Framework gliedert sich in fünf aufeinander aufbauende Phasen. Jede Phase hat eine zentrale Frage, die im Marketing beantwortet werden sollte.

Acquisition: Wie kommen Menschen zu meinem Angebot

In der Phase Acquisition geht es darum, wie neue Personen auf ein Unternehmen, ein Video oder eine Kampagne aufmerksam werden. Hier spielt die Auswahl der Kanäle und Formate eine zentrale Rolle. Im Umfeld von Videoproduktion und Animation können das zum Beispiel sein:

  • Bezahlte Videoanzeigen auf Plattformen wie YouTube oder Social Media
  • Organische Reichweite über Suchmaschinenoptimierung von Landingpages mit eingebetteten Erklärvideos
  • Veröffentlichung von Kurzversionen eines Erklärvideos auf LinkedIn oder Instagram mit Verweis auf die vollständige Version
  • E-Mail-Newsletter mit eingebetteten oder verlinkten Produktvideos
  • Präsentationen auf Messen, bei denen ein Animationsvideo als Blickfang eingesetzt wird

Aus Sicht des AARRR-Frameworks ist nicht nur wichtig, wie viele Menschen ein Video sehen, sondern auch, ob es die richtigen Zielgruppen sind. Ein aufwendig produziertes Erklärvideo bringt wenig, wenn es vor allem Personen erreicht, die gar nicht zum Angebot passen. Deshalb ist es sinnvoll, im Rahmen des AARRR-Frameworks für die Acquisition-Phase klare Zielgruppen zu definieren und die Kanäle entsprechend auszuwählen.

Praxisbeispiel: Eine Agentur für Erklärvideos schaltet eine kurze animierte Anzeige, die auf ein ausführliches Erklärvideo auf der eigenen Website verweist. Die Kennzahl in der Acquisition-Phase ist hier nicht nur die Anzahl der Aufrufe der Anzeige, sondern vor allem die Zahl der Personen, die tatsächlich auf die Website mit dem vollständigen Video klicken.

Activation: Was tun die Menschen beim ersten Kontakt

In der Phase Activation betrachtet das AARRR-Framework, ob die Personen, die das Video oder die Website erreichen, auch sinnvolle erste Aktionen ausführen. Es geht um die Qualität des ersten Erlebnisses. Für Videomarketing kann das unter anderem bedeuten:

  • Schauen Besucherinnen und Besucher das Erklärvideo wirklich an oder brechen sie nach wenigen Sekunden ab
  • Klicken sie auf einen Call-to-Action unter dem Video, zum Beispiel auf einen Button mit der Aufschrift Projekt anfragen
  • Lassen sie sich ein PDF mit ergänzenden Informationen zusenden, nachdem sie das Video gesehen haben
  • Abonnieren sie einen Newsletter, um über weitere Videos oder Inhalte informiert zu werden

Die Activation-Phase ist im AARRR-Framework besonders wichtig, weil hier entschieden wird, ob aus einem flüchtigen Kontakt ein echtes Interesse entsteht. Ein hochwertiges Erklärvideo, das ein komplexes Produkt klar und verständlich erklärt, kann die Activation deutlich verbessern, weil es Vertrauen schafft und Hürden abbaut.

Praxisbeispiel: Eine Softwarefirma nutzt ein animiertes Erklärvideo auf ihrer Produktseite. Die Aktivierungskennzahl ist der Anteil der Besucher, die nach dem Ansehen des Videos auf den Button Demo anfordern klicken. Wird dieser Anteil höher, zeigt das, dass das Video die Activation-Phase im AARRR-Framework positiv beeinflusst.

Retention: Kommen die Menschen wieder

Die Phase Retention beschäftigt sich mit der Frage, ob Personen nach dem ersten Kontakt wieder zurückkehren. Im AARRR-Framework ist das ein Zeichen dafür, dass das Angebot relevant und nützlich ist. Im Zusammenhang mit Videoproduktion und Marketing kann Retention auf verschiedene Weise sichtbar werden:

  • Wiederkehrende Besuche auf der Website mit eingebetteten Videos
  • Regelmäßiges Ansehen neuer Videos auf einem YouTube-Kanal
  • Rückkehrende Öffnungen von Newslettern mit Video-Content
  • Mehrfache Nutzung eines Kundenportals, in dem Erklärvideos zu Produkten oder Prozessen bereitstehen

Zur Verbesserung der Retention kann es sinnvoll sein, eine Serie von Videos zu planen statt nur eines einzelnen Erklärvideos. So entsteht ein wiederkehrender Anlass, zurückzukehren. Das AARRR-Framework unterstützt Marketing-Verantwortliche dabei, solche Serien strategisch zu planen, etwa eine Reihe kurzer Animationsvideos zu häufigen Kundenfragen oder eine Staffel von Produktdemonstrationen.

Praxisbeispiel: Ein Unternehmen veröffentlicht monatlich ein neues kurzes Video, das jeweils einen Aspekt seiner Dienstleistung erklärt. Die Retention-Kennzahl im AARRR-Framework ist hier der Anteil der Zuschauer, die mehrere Videos der Reihe ansehen oder den Kanal abonnieren, um keine Folge zu verpassen.

Revenue: Wie entsteht Umsatz

Die Phase Revenue befasst sich damit, wie aus interessierten Personen zahlende Kunden werden. Im AARRR-Framework ist das die Phase, in der Marketingaktivitäten direkt zum Geschäftserfolg beitragen. Im Kontext von Videoproduktion und Animation kann Revenue auf verschiedene Weise entstehen:

  • Ein Unternehmen beauftragt nach dem Ansehen eines Showreels eine Agentur mit der Erstellung eines Erklärvideos
  • Ein Interessent bucht nach einem Produktvideo eine kostenpflichtige Beratung
  • Ein Kunde bestellt nach dem Ansehen eines Erklärvideos ein höherwertiges Paket oder ein zusätzliches Produkt
  • Ein Onlinekurs mit Video-Lerneinheiten wird nach einer kostenlosen Video-Vorschau gekauft

Entscheidend ist, dass das AARRR-Framework Marketing-Verantwortlichen hilft, den Zusammenhang zwischen Video-Inhalten und Umsatz sichtbar zu machen. Statt nur zu wissen, dass ein Video viele Aufrufe hat, wird analysiert, wie viele Anfragen oder Bestellungen sich tatsächlich auf das Video zurückführen lassen. Dies kann zum Beispiel durch spezielle Landingpages, Gutscheincodes oder Tracking-Links geschehen.

Praxisbeispiel: Eine Videoproduktionsfirma bindet unter jedem Portfolio-Video einen Button mit der Aufschrift Unverbindliches Angebot anfordern ein. Die Revenue-Kennzahl im AARRR-Framework könnte hier die Anzahl der Anfragen pro 100 Videoaufrufen sein.

Referral: Wer empfiehlt das Angebot weiter

In der Phase Referral betrachtet das AARRR-Framework, ob zufriedene Kunden oder Zuschauer das Angebot aktiv weiterempfehlen. Für Marketing mit Erklärvideos und Animationen ist diese Phase besonders interessant, weil Videos sich sehr leicht teilen lassen. Referral kann sich zum Beispiel zeigen durch:

  • Teilen von Videos in sozialen Netzwerken
  • Weiterleitung eines Erklärvideos per E-Mail an Kolleginnen und Kollegen
  • Verwendung eines Animationsvideos in Präsentationen von Partnerunternehmen
  • Empfehlungen zufriedener Kunden, die das Video in ihren eigenen Kanälen zeigen

Das AARRR-Framework regt dazu an, diese Empfehlungen nicht dem Zufall zu überlassen. Stattdessen kann man gezielt Anreize setzen, etwa durch leicht zugängliche Share-Buttons, klare Aufforderungen zum Teilen oder spezielle Empfehlungsprogramme. Videoinhalte, die Emotionen ansprechen, komplexe Themen vereinfachen oder einen besonderen Stil haben, werden besonders häufig weitergegeben.

Praxisbeispiel: Ein Unternehmen erstellt ein unterhaltsames Animationsvideo, das ein schwieriges Branchenthema leicht verständlich erklärt. In der Beschreibung steht ein Hinweis wie Teilen Sie dieses Video gerne mit Ihrem Team. Im AARRR-Framework wird dann beobachtet, wie oft der Link weitergeleitet wird und wie viele neue Besucher dadurch auf die Website kommen.

Anwendung im Marketing-Alltag

Für Marketing-Verantwortliche ist das AARRR-Framework vor allem deshalb hilfreich, weil es einen klaren Rahmen für Planung und Auswertung bietet. Statt nur zu entscheiden, welche Art von Video produziert werden soll, wird systematisch überlegt, welche Rolle das Video in jeder der fünf Phasen spielt. Dadurch lassen sich Budgets gezielter einsetzen und Kampagnen besser steuern.

Ein typischer Ablauf im Marketing-Alltag könnte so aussehen:

  • Ziele definieren: Zunächst wird festgelegt, welche Phase des AARRR-Frameworks im Vordergrund steht. Geht es vor allem darum, neue Kontakte zu gewinnen, oder sollen bestehende Kunden stärker gebunden werden
  • Videokonzept entwickeln: Abhängig von der gewählten Phase wird ein passendes Format gewählt, etwa ein kurzes Teaservideo für Acquisition oder ein ausführliches Tutorial zur Stärkung der Retention.
  • Kanäle auswählen: Für jede Phase eignen sich unterschiedliche Kanäle. Social Media und Anzeigen passen gut zur Acquisition, Kundenportale und Newsletter eher zur Retention.
  • Messgrößen festlegen: Das AARRR-Framework fordert dazu auf, für jede Phase konkrete Kennzahlen zu definieren, wie Klickrate, Wiedergabedauer, Anzahl der Anfragen oder Empfehlungsrate.
  • Auswertung und Optimierung: Nach Veröffentlichung werden die Ergebnisse beobachtet und das Videokonzept bei Bedarf angepasst, etwa durch eine klarere Call-to-Action, eine kürzere Videolänge oder eine andere Platzierung.

Vorteile für Erklärvideos und Videoproduktion

Für Unternehmen, die stark mit Erklärvideos, Animationen und Illustrationen arbeiten, bietet das AARRR-Framework mehrere Vorteile. Es hilft, die Wirkung von visuellen Inhalten im gesamten Marketingprozess sichtbar zu machen und nicht nur am Anfang der Kundenreise.

Strukturierte Planung: Statt einzelne Videos isoliert zu produzieren, können ganze Videoreihen entlang der fünf Phasen geplant werden. Ein animierter Teaser kann für Acquisition sorgen, ein detailliertes Erklärvideo für Activation, regelmäßige Tutorialvideos für Retention, ein klares Angebotsvideo für Revenue und ein teilbares Imagevideo für Referral.

Klare Verantwortlichkeiten: In größeren Marketingteams kann das AARRR-Framework helfen, Zuständigkeiten zu klären. Eine Person kümmert sich um die Kanäle für Acquisition, eine andere um die Optimierung von Landingpages zur Activation, wieder andere um Kundenbindungsmaßnahmen und Empfehlungsprogramme.

Bessere Erfolgsmessung: Videoproduktion erfordert oft ein nicht unerhebliches Budget. Das AARRR-Framework macht es leichter zu belegen, wie sich diese Investition auszahlt, weil es die Verbindung zwischen Video-Kennzahlen und Geschäftszielen sichtbar macht.

Typische Kennzahlen in den fünf Phasen

Um das AARRR-Framework im Alltag einsetzen zu können, ist es hilfreich, typische Kennzahlen zu kennen, die in jeder Phase beobachtet werden können. Gerade im Videomarketing lassen sich viele dieser Werte mit gängigen Analysewerkzeugen erfassen.

Beispiele für Kennzahlen

  • Acquisition: Anzahl der Videoaufrufe aus Anzeigenkampagnen, Klicks von Social-Media-Posts auf eine Videolandingpage, neue Websitebesuche, die über Videoplattformen kommen
  • Activation: Wiedergabedauer des Videos, Anteil der Zuschauer, die bis zum Ende schauen, Klickrate auf Buttons unter dem Video, Anzahl der Formularanfragen nach dem Video
  • Retention: Wiederkehrende Besucher, Abonnenten eines Videokanals, Öffnungsraten von Newslettern mit Video, Anzahl der angesehenen Videos pro Person
  • Revenue: Anzahl der Anfragen mit Bezug auf ein bestimmtes Video, abgeschlossene Verträge nach einer Videopräsentation, Umsatz, der über eine Videolandingpage generiert wurde
  • Referral: Anzahl der geteilten Videos, neue Besucher über geteilte Links, Erwähnungen des Videos in externen Kanälen, Empfehlungen durch bestehende Kunden

Marketing-Verantwortliche müssen nicht alle Kennzahlen gleichzeitig verfolgen. Das AARRR-Framework hilft dabei, sich auf die Werte zu konzentrieren, die zur aktuellen Phase und zum jeweiligen Ziel passen.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Bei der Anwendung des AARRR-Frameworks im Bereich Videomarketing treten immer wieder ähnliche Fehler auf. Wer diese kennt, kann sie gezielt vermeiden.

  • Nur auf Reichweite achten: Viele Kampagnen konzentrieren sich fast ausschließlich auf die Anzahl der Videoaufrufe. Das AARRR-Framework erinnert daran, dass Aufrufe allein noch keine Aktivierung, Bindung oder Umsatz bedeuten. Wichtiger ist, wie viele Personen nach dem Ansehen des Videos eine sinnvolle nächste Aktion ausführen.
  • Keine klare Call-to-Action: Besonders in der Activation-Phase ist es entscheidend, dass das Video oder die Seite eine klare Handlungsaufforderung enthält. Fehlt diese, bleibt das Potenzial des AARRR-Frameworks ungenutzt, weil Zuschauer nicht wissen, was sie als nächstes tun sollen.
  • Retention vernachlässigen: Oft wird viel Energie in die erste Kontaktaufnahme investiert, während die Pflege bestehender Kontakte zu kurz kommt. Regelmäßige neue Videos, Updates und hilfreiche Inhalte sind wichtig, um die Retention-Phase im AARRR-Framework zu stärken.
  • Keine Verbindung zu Umsatz: Wenn nicht klar ist, wie Videos konkret zu Anfragen oder Verkäufen beitragen, wird die Revenue-Phase unscharf. Hier helfen eindeutige Angebotsseiten, spezielle Kontaktformulare oder Kennzeichnungen wie Ich bin über das Video auf Sie aufmerksam geworden.
  • Empfehlungen nicht fördern: Viele zufriedene Kunden würden Inhalte gerne teilen, wenn es einfach wäre. Share-Buttons, ein kurzer Hinweis im Video oder vorbereitete Textbausteine können die Referral-Phase des AARRR-Frameworks deutlich stärken.

Praktische Tipps für den Einstieg

Wer das AARRR-Framework im eigenen Marketing für Erklärvideos und Animationen nutzen möchte, kann mit wenigen Schritten beginnen. Es ist nicht notwendig, sofort ein komplexes System aufzubauen. Wichtig ist, die Grundlogik zu verstehen und in kleinen Schritten anzuwenden.

  • Start mit einer Phase: Wählen Sie eine Phase, in der Sie aktuell den größten Bedarf sehen. Wenn Sie zum Beispiel viele Websitebesucher haben, aber wenig Anfragen, konzentrieren Sie sich zunächst auf Activation und Revenue.
  • Ein Video, ein klares Ziel: Definieren Sie für jedes Video ein Hauptziel im Rahmen des AARRR-Frameworks. Ein Video kann zwar mehrere Effekte haben, ist aber leichter zu optimieren, wenn klar ist, ob es vor allem neue Kontakte gewinnen oder bestehende Kunden binden soll.
  • Einfach messbare Kennzahl wählen: Entscheiden Sie sich pro Video und Phase für eine zentrale Kennzahl, etwa die Klickrate auf einen Button oder die Anzahl der geteilten Links. So wird der Erfolg übersichtlich und nachvollziehbar.
  • Regelmäßig auswerten: Planen Sie feste Zeitpunkte ein, um Ergebnisse zu prüfen und Anpassungen vorzunehmen. Das AARRR-Framework entfaltet seine Wirkung vor allem durch wiederholtes Messen und Optimieren.
  • Team einbeziehen: Besprechen Sie das AARRR-Framework mit allen, die an der Videoproduktion und am Marketing beteiligt sind. Wenn alle die fünf Phasen kennen, können Konzepte, Skripte und Distribution besser aufeinander abgestimmt werden.

Fazit

Das AARRR-Framework bietet Marketing-Verantwortlichen im Bereich Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration eine klare, leicht verständliche Struktur, um den gesamten Weg vom ersten Kontakt bis zur Empfehlung zu planen und zu messen. Es hilft, Videoprojekte nicht nur nach Kreativität und Ästhetik zu beurteilen, sondern nach ihrem Beitrag zu Akquise, Aktivierung, Bindung, Umsatz und Weiterempfehlung. Indem jede Phase des AARRR-Frameworks bewusst gestaltet wird, entstehen Videoinhalte, die nicht nur gut aussehen, sondern auch konkrete Marketingziele erreichen. Unternehmen können so gezielter in Produktion und Distribution investieren, Erfolge besser nachvollziehen und langfristig eine starke, auf Videos basierende Kommunikationsstrategie aufbauen, die Interessierte Schritt für Schritt vom ersten Ansehen eines Erklärvideos bis zur begeisterten Empfehlung führt.

Häufige Fragen zu „AARRR-Framework"

Das AARRR-Framework ist ein einfaches Modell, das den Weg eines Kunden in fünf Phasen beschreibt. Die Buchstaben stehen für Acquisition, Activation, Retention, Revenue und Referral. Es hilft Ihnen zu verstehen, wie Menschen auf Ihr Angebot aufmerksam werden, es testen, bleiben, kaufen und Sie weiterempfehlen. So können Sie Ihre Marketingmaßnahmen gezielt planen und messen.

Sie können jede Phase des AARRR-Frameworks mit passenden Erklärvideos unterstützen. In der Acquisition Phase sorgen kurze Teaser oder Social Media Clips für Aufmerksamkeit. In Activation und Retention helfen ausführliche Erklärvideos, Tutorials und Produktdemos dabei, Ihr Angebot verständlich zu machen und Vertrauen aufzubauen. In Revenue und Referral können Case Studies, Kundenstimmen und Onboarding Videos den Kauf erleichtern und Empfehlungen fördern.

Das AARRR-Framework gibt Ihnen eine klare Struktur, um Ihr Marketing entlang der gesamten Customer Journey zu planen. Sie sehen sofort, in welcher Phase Sie mit Erklärvideos, Animationen oder Illustrationen nachsteuern sollten. Statt nur auf Reichweite zu achten, betrachten Sie alle Schritte bis zur Empfehlung. So setzen Sie Ihr Budget gezielter ein und erkennen schneller, welche Inhalte wirklich wirken.

Sie brauchen kein spezielles Vorwissen, um mit dem AARRR-Framework zu starten. Es reicht, wenn Sie grob wissen, wie Kunden heute auf Ihr Angebot aufmerksam werden und wie sie kaufen. Beginnen Sie damit, Ihre bestehenden Maßnahmen den fünf Phasen zuzuordnen. Danach können Sie gezielt prüfen, wo Erklärvideos oder andere Bewegtbildformate Lücken schließen und Ergebnisse verbessern.

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