Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Above-the-Line einfach erklärt
Above-the-Line beschreibt klassische Massenwerbung wie TV, Radio, Print und Online-Anzeigen, um große Zielgruppen sichtbar zu erreichen.
Inhalt
- Definition und Einordnung im Marketing
- Historische Herkunft und Bedeutung der „Line“
- Above-the-Line im Kontext von Video und Erklärvideos
- Typische Kanäle und Formate
- Ziele und Funktionen von Above-the-Line Kampagnen
- Praxisnahe Beispiele aus dem Marketing-Alltag
- Planung und Budgetierung von Above-the-Line Maßnahmen
- Gestaltung von Above-the-Line Erklärvideos
- Vorteile und Grenzen von Above-the-Line
- Kombination mit anderen Marketingmaßnahmen
- Relevanz für Marketing-Verantwortliche
In der Marketingpraxis taucht der Begriff Above-the-Line immer dann auf, wenn es um klassische, gut sichtbare Werbung in reichweitenstarken Medien geht. Gerade im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration spielt er eine wichtige Rolle, weil viele Kampagnen darauf abzielen, eine große Zielgruppe mit einem klaren, einheitlichen Botschaftsbild zu erreichen. Um den Begriff zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Einordnung im Marketing, die typischen Kanäle und die konkreten Einsatzmöglichkeiten für Video und Bewegtbild.
Definition und Einordnung im Marketing
Above-the-Line bezeichnet alle Maßnahmen der Kommunikation, die über klassische Massenmedien an eine breite Öffentlichkeit ausgespielt werden. Im Zentrum steht dabei die bezahlte, öffentliche Werbung, die klar als solche erkennbar ist. Typische Kanäle sind TV, Radio, Printanzeigen, Plakate, Onlinebanner oder große Social-Media-Kampagnen mit breiter Ausspielung.
Im Gegensatz dazu stehen Below-the-Line Aktivitäten, die eher zielgruppenspezifisch, direkter und oft weniger offensichtlich werblich sind, etwa E-Mail-Marketing, Events, Promotions oder Influencer-Kooperationen in kleineren Communities. Die Grenze zwischen Above-the-Line und anderen Maßnahmen ist in der Praxis nicht immer scharf, doch die Grundidee bleibt: Es geht um Reichweite, Sichtbarkeit und eine einheitliche Botschaft in großen Medienumfeldern.
Typische Merkmale von Above-the-Line Maßnahmen
- Ansprache einer großen, oft heterogenen Zielgruppe
- Einsatz etablierter Medienplattformen mit hoher Reichweite
- Klare Kennzeichnung als Werbung
- Standardisierte Werbeformate wie Spots, Anzeigen oder Banner
- Fokus auf Markenbekanntheit, Imageaufbau und Wiedererkennung
Für Marketing-Verantwortliche ist Above-the-Line damit vor allem ein Werkzeug, um eine Marke sichtbar zu machen, in den Köpfen zu verankern und eine klare Positionierung zu kommunizieren.
Historische Herkunft und Bedeutung der „Line“
Der Ausdruck Above-the-Line stammt ursprünglich aus der Agentur- und Budgetpraxis. In klassischen Budgetplänen wurde eine Trennlinie gezogen, um klassische Medienbudgets von anderen Marketingaktivitäten zu unterscheiden. Alles, was über diese Linie hinausging, waren die großen, öffentlich sichtbaren Werbemaßnahmen.
Marketingabteilungen nutzten diese Trennung, um Budgets zu strukturieren und Verantwortlichkeiten zu klären. Während Above-the-Line Maßnahmen oft in enger Zusammenarbeit mit Mediaagenturen geplant wurden, lagen andere Aktivitäten eher bei Promotion- oder Eventteams. Heute sind die Grenzen fließender, aber die Begriffe werden weiterhin genutzt, um Strategien zu ordnen.
Above-the-Line im Kontext von Video und Erklärvideos
Im Bereich Videoproduktion, Animation und Illustration ist Above-the-Line besonders relevant, weil Bewegtbild zu den aufmerksamkeitsstärksten Formen der Werbung gehört. Wer ein Erklärvideo oder einen Animationsfilm produziert, kann ihn in sehr unterschiedlichen Kontexten einsetzen. Sobald das Video in reichweitenstarken Medien zur breiten Ansprache genutzt wird, bewegt man sich im Bereich Above-the-Line.
Beispiele aus der Videoproduktion
- TV-Spot mit Erklärcharakter
Ein Unternehmen produziert ein 30-sekündiges Erklärvideo, das die Funktionsweise eines neuen Produkts in einfachen Animationen zeigt. Dieses Video läuft zur Prime Time in mehreren TV-Sendern. Durch die Ausspielung im linearen Fernsehen wird das Video zu einer Above-the-Line Maßnahme. - Pre-Roll-Kampagne auf Videoplattformen
Ein animierter Spot wird als Pre-Roll-Video vor anderen Videos auf einer großen Plattform geschaltet. Die Kampagne ist breit aufgesetzt, zielt auf Reichweite in einer ganzen Region oder in einem Land und wird mit Mediabudget gestützt. Auch hier handelt es sich um Above-the-Line Werbung. - Digitale Out-of-Home Screens
Ein kurzer Erklärclip läuft auf digitalen Großbildschirmen in Bahnhöfen, Einkaufszentren oder Innenstädten. Die Botschaft ist stark vereinfacht, damit sie in wenigen Sekunden erfasst wird. Durch die öffentliche, reichweitenstarke Platzierung gehört diese Nutzung klar zu Above-the-Line.
In all diesen Fällen steht nicht die individuelle, persönliche Ansprache im Vordergrund, sondern die breite Sichtbarkeit und der schnelle Aufbau von Verständnis und Bekanntheit.
Typische Kanäle und Formate
Um Above-the-Line gezielt zu nutzen, ist es hilfreich, die wichtigsten Kanäle zu kennen. Viele davon eignen sich hervorragend für den Einsatz von Erklärvideos, Animationen und Illustrationen.
Fernsehen und Streaming-Umfelder
TV bleibt ein klassischer Above-the-Line Kanal. Erklärvideos werden hier meist in kürzere Spots übersetzt, etwa 10, 20 oder 30 Sekunden. Animierte Elemente helfen, komplexe Inhalte schnell verständlich zu machen. In Streaming-Umfeldern wie Mediatheken oder Video-on-Demand Plattformen lassen sich ähnliche Formate als Werbespots buchen.
Online-Video und Social Media
Online-Video ist heute ein zentraler Baustein von Above-the-Line Strategien. Große Kampagnen setzen auf reichweitenstarke Platzierungen, zum Beispiel:
- Breit ausgesteuerte Videoanzeigen in Feeds großer sozialer Netzwerke
- In-Stream-Ads vor, in oder nach anderen Videos
- Große Kampagnen mit Zielgruppen, die eher nach Reichweite als nach extrem enger Segmentierung ausgewählt werden
Ein Erklärvideo kann in diesem Kontext als Kernstück einer Kampagne dienen. Es erklärt das Angebot, transportiert die Markenbotschaft und wird durch Mediabudget so platziert, dass es von vielen Menschen gesehen wird.
Plakat, Out-of-Home und digitale Screens
Auch statische und bewegte Außenwerbung zählt typischerweise zu Above-the-Line. Illustrationen und reduzierte Animationen können hier eingesetzt werden, um Inhalte schnell und einprägsam zu transportieren. Besonders auf digitalen Screens lassen sich kurze animierte Sequenzen nutzen, die an Erklärvideos erinnern, aber stark verdichtet sind.
Printanzeigen und Beileger
Printmedien wie Magazine, Zeitungen oder Beileger in Zeitschriften sind klassische Above-the-Line Kanäle. Hier kommen Illustrationen, Infografiken und Bildserien zum Einsatz, die Inhalte ähnlich wie ein Erklärvideo visualisieren, nur eben ohne Bewegtbild. Ein QR-Code oder ein kurzer Link kann auf ein ausführliches Video verweisen, das online weitere Details erläutert.
Ziele und Funktionen von Above-the-Line Kampagnen
Above-the-Line Maßnahmen verfolgen im Kern einige typische Ziele. Für Marketing-Verantwortliche ist es wichtig, diese klar zu definieren, bevor Budgets in Videoproduktion oder Animation investiert werden.
Markenbekanntheit aufbauen
Ein häufiges Ziel ist die Steigerung der Bekanntheit. Ein Erklärvideo kann dabei helfen, nicht nur den Namen einer Marke zu verbreiten, sondern auch das Leistungsversprechen verständlich zu machen. In einer breit ausgespielten Kampagne lernen viele Menschen gleichzeitig, wofür eine Marke steht.
Markenbild und Positionierung schärfen
Mit Above-the-Line Werbung lässt sich ein wiedererkennbares Markenbild aufbauen. Einheitliche Farben, Bildstile, Illustrationen und Animationsstile prägen die Wahrnehmung. Wenn sich diese Elemente in TV-Spots, Online-Videos, Bannern und Plakaten wiederfinden, entsteht ein konsistentes Erlebnis, das Vertrauen schafft.
Produkteinführungen und Kampagnenstarts
Bei Produkteinführungen oder großen Kampagnenstarts ist Above-the-Line oft der erste Schritt. Ein aufmerksamkeitsstarker Spot oder ein animiertes Erklärvideo stellt das neue Angebot vor, weckt Interesse und leitet Nutzerinnen und Nutzer anschließend auf detailliertere Inhalte weiter, etwa auf Landingpages, ausführliche Videos oder persönliche Beratung.
Praxisnahe Beispiele aus dem Marketing-Alltag
Um den Begriff greifbarer zu machen, helfen konkrete Szenarien aus dem Alltag von Marketing-Verantwortlichen.
Einführung eines neuen Softwareprodukts
Ein B2B-Unternehmen bringt eine neue Software auf den Markt, die Prozesse in mittelständischen Firmen vereinfacht. Die Marketingabteilung lässt ein animiertes Erklärvideo produzieren, das in 60 Sekunden den Nutzen darstellt. Dieses Video wird in einer gekürzten Version als Spot in einem Wirtschaftssender ausgespielt und zusätzlich als großflächige Online-Video-Kampagne eingesetzt.
Die TV-Ausstrahlung und die breit angelegte Online-Video-Kampagne sind typische Above-the-Line Maßnahmen, weil sie eine große, teils unscharf definierte Zielgruppe im geschäftlichen Umfeld ansprechen.
Parallel dazu wird das vollständige Erklärvideo auf der Website eingebunden und in E-Mail-Kampagnen genutzt. Diese ergänzenden Maßnahmen gehören eher in den Bereich Below-the-Line, zeigen aber, wie sich beide Ansätze sinnvoll kombinieren lassen.
Neupositionierung einer Konsumgütermarke
Eine bekannte Konsumgütermarke möchte sich moderner und nachhaltiger präsentieren. Die Marketingabteilung entwickelt eine neue Bildwelt mit Illustrationen und animierten Elementen. Ein zentraler Animationsfilm erzählt in einfachen Bildern, wie das Produkt hergestellt wird und welche Nachhaltigkeitsaspekte wichtig sind.
Dieser Film wird in gekürzter Form als Spot im Fernsehen, als Online-Video in Social Media und als kurze Sequenzen auf digitalen Plakatflächen gezeigt. Dadurch entsteht eine durchgängige Above-the-Line Präsenz, die das neue Markenbild in kurzer Zeit in der breiten Öffentlichkeit verankert.
Planung und Budgetierung von Above-the-Line Maßnahmen
Für Marketing-Verantwortliche stellt sich oft die Frage, wie sich Above-the-Line Kampagnen sinnvoll planen und budgetieren lassen. Videoproduktion, Animation und Mediaeinkauf greifen dabei ineinander.
Strategische Vorüberlegungen
- Zieldefinition
Sollen Bekanntheit, Image, Verständnis oder ein konkreter Abverkauf gestärkt werden - Zielgruppe
Welche Menschen sollen erreicht werden und über welche Medien informieren sie sich typischerweise - Kanalauswahl
Welche Above-the-Line Kanäle sind für diese Zielgruppe am relevantesten - Rolle von Video
Soll ein Erklärvideo das Herzstück der Kampagne sein oder eher ergänzend eingesetzt werden
Zusammenspiel von Produktion und Media
Ein häufiger Fehler besteht darin, das Budget fast vollständig in die Videoproduktion zu investieren und zu wenig Mittel für die Ausspielung zu reservieren. Für Above-the-Line Maßnahmen ist es entscheidend, ausreichend Reichweite einzukalkulieren. Ein hochwertiges Erklärvideo entfaltet seinen Wert erst dann voll, wenn es von genügend Menschen gesehen wird.
Umgekehrt sollte das Mediabudget nicht zulasten der inhaltlichen Qualität gehen. Ein Spot, der die Botschaft nicht klar vermittelt oder gestalterisch nicht überzeugt, wird auch bei hoher Reichweite wenig Wirkung erzielen. Eine ausgewogene Planung von Produktion und Media ist daher zentral.
Gestaltung von Above-the-Line Erklärvideos
Erklärvideos, die im Rahmen von Above-the-Line Kampagnen eingesetzt werden, müssen besonderen Anforderungen genügen. Sie sollen komplexe Inhalte in sehr kurzer Zeit verständlich machen und gleichzeitig emotional ansprechen.
Konzentration auf den Kern
In reichweitenstarken Medien steht oft nur begrenzte Zeit zur Verfügung. Ein klassischer Spot dauert 10 bis 30 Sekunden. In dieser Zeit muss die zentrale Botschaft klar werden. Das bedeutet für die Konzeption:
- Fokus auf ein zentrales Versprechen oder einen klaren Nutzen
- Verzicht auf zu viele Detailinformationen
- Deutliche visuelle Hervorhebung der Marke
- Ein klarer Call-to-Action, der auf weiterführende Informationen verweist
Visuelle Klarheit und Wiedererkennbarkeit
Illustrationen und Animationen sollten so gestaltet sein, dass sie auch bei kurzer Betrachtungsdauer und ohne Ton verständlich bleiben. Gerade in Online-Umfeldern werden Videos häufig ohne Ton gestartet. Für Above-the-Line Erklärvideos bedeutet das:
- Deutliche, leicht erfassbare Bildsprache
- Untertitel oder Texteinblendungen für zentrale Aussagen
- Konsequente Nutzung von Markenfarben und -elementen
So entsteht eine Kampagne, die sowohl in TV, Online-Video als auch auf digitalen Screens funktioniert.
Vorteile und Grenzen von Above-the-Line
Above-the-Line Aktivitäten bieten klare Vorteile, haben aber auch Grenzen, die Marketing-Verantwortliche kennen sollten.
Vorteile
- Hohe Reichweite
Große Teile der Zielgruppe können in kurzer Zeit erreicht werden. - Schneller Markenaufbau
Konsistente Botschaften in mehreren Kanälen stärken Bekanntheit und Image. - Starke visuelle Präsenz
Video, Animation und Illustration können einprägsame Bilder schaffen, die im Gedächtnis bleiben.
Grenzen
- Begrenzte Individualisierung
Die Ansprache ist weniger personalisiert als bei direkten oder datengetriebenen Maßnahmen. - Kostenintensität
Sowohl Produktion als auch Mediaeinkauf können hohe Budgets erfordern. - Komplexe Erfolgsmessung
Die direkte Zuordnung von Kampagneneffekten zu einzelnen Kontakten ist nicht immer einfach.
Gerade deshalb ist es sinnvoll, Above-the-Line mit anderen Kommunikationsformen zu kombinieren, um sowohl Reichweite als auch Tiefe in der Ansprache zu erreichen.
Kombination mit anderen Marketingmaßnahmen
In der Praxis werden Above-the-Line Kampagnen selten isoliert eingesetzt. Sie bilden vielmehr den sichtbaren Rahmen, innerhalb dessen detailliertere und stärker segmentierte Maßnahmen stattfinden.
Verzahnung mit Below-the-Line
Ein Erklärvideo kann zum Beispiel zuerst als breiter Spot eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Interessierte Personen werden über einen Call-to-Action auf eine Landingpage geführt. Dort finden sie eine längere Version des Videos, zusätzliche Informationen, Downloads oder Kontaktmöglichkeiten. Während der Spot die Funktion einer Türöffner-Kommunikation übernimmt, vertiefen nachgelagerte Maßnahmen das Verständnis und führen zur konkreten Handlung.
Rolle im Content-Marketing
Auch im Content-Marketing können Above-the-Line Elemente eine wichtige Rolle spielen. Ein aufwendig produziertes Erklärvideo kann als Kerninhalt dienen, der über verschiedene Kanäle verteilt wird. Aus dem Video lassen sich kürzere Clips, animierte Grafiken oder Standbilder ableiten, die in Social Media, auf Websites oder in Präsentationen weiterverwendet werden. So wird das Invest in Produktion optimal genutzt.
Relevanz für Marketing-Verantwortliche
Für Verantwortliche in Marketing und Kommunikation ist das Verständnis von Above-the-Line zentral, um Budgets sinnvoll zu planen und die Rolle von Video, Animation und Illustration realistisch einzuschätzen. Wer weiß, wie klassische Werbekanäle funktionieren, kann Erklärvideos gezielt so konzipieren, dass sie in diesen Umfeldern ihre Wirkung entfalten.
Entscheidend ist dabei, die eigene Zielsetzung klar zu formulieren und die Stärken von Above-the-Line Maßnahmen bewusst zu nutzen: breite Sichtbarkeit, schneller Markenaufbau und einprägsame visuelle Kommunikation. In Kombination mit zielgerichteten, vertiefenden Maßnahmen entsteht so ein schlüssiger Kommunikationsmix, in dem Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration einen klar definierten Platz einnehmen und dazu beitragen, Markenbotschaften verständlich, sichtbar und wirkungsvoll in den Markt zu tragen.
Häufige Fragen zu „Above-the-Line"
Above-the-Line bezeichnet klassische Werbemaßnahmen, die eine breite Masse sichtbar erreichen sollen. Dazu gehören vor allem TV, Radio, Printanzeigen, Plakate und digitale Display-Werbung. Diese Maßnahmen sind klar als Werbung erkennbar und richten sich an große Zielgruppen. Im Kontext von Erklärvideos meint es zum Beispiel Kampagnen-Spots, die öffentlich und reichweitenstark ausgespielt werden.
Above-the-Line setzt auf sichtbare Massenkommunikation wie TV-Spots, Online-Banner oder Kinowerbung. Below-the-Line umfasst eher zielgerichtete, oft persönlichere Maßnahmen wie Events, E-Mail-Marketing oder Influencer-Kooperationen. Während Above-the-Line schnell viel Reichweite aufbaut, zielt Below-the-Line stärker auf direkte Interaktion und Beziehungspflege. In vielen Kampagnen werden beide Ansätze kombiniert, um Erklärvideos oder Animationen optimal zu nutzen.
Im Videobereich zählen TV-Spots, Kinospots, Online-Videoanzeigen und Social-Media-Ads zu den typischen Above-the-Line Maßnahmen. Ein Erklärvideo kann zum Beispiel als Werbespot auf YouTube, in Mediatheken oder als Pre-Roll vor anderen Videos eingesetzt werden. Auch animierte Kurzclips in Online-Bannern oder auf großen Screens im öffentlichen Raum gehören dazu. Ziel ist immer, mit klar erkennbarer Werbung viele Menschen gleichzeitig zu erreichen.
Above-the-Line Werbung lohnt sich, wenn Sie schnell eine hohe Bekanntheit aufbauen oder eine große Zielgruppe ansprechen möchten. Das ist besonders sinnvoll bei Produkteinführungen, Markenaufbau oder großen Kampagnen rund um ein Erklärvideo oder eine neue Videoreihe. Voraussetzung ist meist ein entsprechendes Budget, da Massenmedien höhere Kosten verursachen. Für kleinere Budgets kann eine gezielte Kombination aus Online-Video-Ads und Below-the-Line Maßnahmen sinnvoller sein.
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