Erklärvideo & Videoproduktion · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Audiodeskription einfach erklärt
Audiodeskription macht Erklärvideos barrierefrei, indem visuelle Inhalte verständlich in gesprochene Sprache übertragen werden.
Unternehmen investieren viel Zeit und Budget in hochwertige Videos, Animationen und Erklärfilme. Dennoch bleibt ein Teil des Publikums oft ausgeschlossen, wenn visuelle Informationen nicht zusätzlich hörbar gemacht werden. Genau hier setzt Audiodeskription an: Sie ergänzt Videos um eine zusätzliche Tonspur, die das sichtbar Gezeigte in Worte fasst und so für Menschen mit Sehbeeinträchtigung zugänglich macht. Gleichzeitig eröffnet sie neue Chancen für Markenkommunikation, Suchmaschinenoptimierung und Nutzererlebnis.
Begriff und Grundprinzip
Unter Audiodeskription versteht man eine zusätzliche gesprochene Beschreibung, die in den Pausen zwischen den Dialogen eines Videos eingefügt wird. Diese Beschreibung erklärt, was auf dem Bildschirm passiert: Handlungen, Gestik, Mimik, Texttafeln, Grafiken, Schauplätze, Personen und wichtige visuelle Details. Ziel ist es, dass jemand, der das Video nicht sehen kann, den Inhalt möglichst vollständig verstehen und erleben kann.
Im Marketing und in der Videoproduktion ist Audiodeskription ein Baustein barrierefreier Kommunikation. Sie macht Erklärvideos, Produktfilme, Imagefilme, Social Media Clips oder animierte Kampagneninhalte für ein breiteres Publikum nutzbar. Dabei geht es nicht nur um Inklusion, sondern auch um Markenwahrnehmung: Eine Marke, die Barrierefreiheit ernst nimmt, wirkt verantwortungsvoll, modern und kundennah.
Wie Audiodeskription funktioniert
Zusätzliche Tonspur statt Kommentar
Audiodeskription ist keine freie Kommentierung und auch keine inhaltliche Bewertung. Sie beschreibt möglichst neutral, präzise und anschaulich das, was zu sehen ist. Die Sprecherin oder der Sprecher wird dabei in die Tonspur eingebettet, ohne die Originaldialoge oder Musik zu überlagern. Die Kunst besteht darin, komplexe visuelle Informationen in sehr knappen Zeitfenstern verständlich zu formulieren.
Ein typischer Ablauf bei der Erstellung ist:
- Analyse des Videos: Welche visuellen Elemente sind für das Verständnis unverzichtbar, welche sind ergänzend, welche können weggelassen werden
- Textentwicklung: Formulierung kurzer, klarer Sätze, die in die Dialogpausen passen
- Tonproduktion: Aufnahme der Sprecherstimme in Studioqualität
- Sounddesign: Exaktes Einpassen der Audiodeskription in die vorhandene Tonspur
- Technische Ausgabe: Export als zusätzliche Tonspur oder als eigene Videoversion
Was typischerweise beschrieben wird
In der Praxis beschreibt Audiodeskription alle visuellen Elemente, die für das Verständnis oder die emotionale Wirkung wichtig sind. Dazu gehören zum Beispiel:
- Personen: Wer ist zu sehen, wie alt wirkt die Person, wie ist sie gekleidet, welche Körperhaltung nimmt sie ein
- Handlungen: Was tun die Personen, wie bewegen sie sich, welche Objekte nutzen sie
- Mimik und Gestik: Lächeln, Stirnrunzeln, zustimmendes Nicken, zögerliche Bewegungen
- Texteinblendungen: Slogans, Produktnamen, Call to Action, Untertitel, Zahlenangaben auf Grafiken
- Grafiken und Animationen: Diagramme, Icons, animierte Abläufe, Übergänge, Hervorhebungen
- Schauplätze: Büro, Werkhalle, Straße, virtuelle Umgebung, abstrakter Hintergrund
Wichtig ist eine klare Priorisierung. In einem animierten Erklärvideo mit vielen Details kann nicht jedes Element beschrieben werden. Daher konzentriert sich die Audiodeskription auf das, was für die Kernbotschaft und das Storytelling wirklich entscheidend ist.
Beispiele aus Erklärvideo und Marketing-Alltag
Produktvideo im E Commerce
Ein Modeunternehmen veröffentlicht ein Video, das die neue Kollektion zeigt. Ohne Audiodeskription hören blinde oder stark sehbehinderte Nutzerinnen und Nutzer nur Musik, einzelne Soundeffekte und vielleicht kurze Texteinblendungen, die nicht vorgelesen werden. Mit Audiodeskription erfahren sie hingegen, welche Kleidungsstücke gezeigt werden, welche Farben und Schnitte zu sehen sind und in welcher Situation die Produkte getragen werden.
Beispielhafte Passage einer Audiodeskription: Eine junge Frau mit lockigen dunklen Haaren tritt ins Bild. Sie trägt einen langen, sandfarbenen Trenchcoat und weiße Sneakers. Sie lacht, dreht sich einmal im Kreis und läuft über einen sonnigen Stadtplatz.
Für die Marke bedeutet das: Die Botschaft des Produktvideos erreicht auch Kundinnen und Kunden, die sich stark auf akustische Informationen verlassen. Das verbessert die Wahrnehmung der Marke als inklusiv und kann Kaufentscheidungen positiv beeinflussen.
Animiertes Erklärvideo zu einem Softwareprodukt
Ein SaaS Anbieter erklärt in einem animierten Video, wie seine Plattform Abläufe automatisiert. Die Story wird über Icons, Diagramme, Pfeile und Bewegungen erzählt. Ohne Audiodeskription bleiben diese visuellen Zusammenhänge für Menschen mit Sehbeeinträchtigung unsichtbar. Mit einer gut geplanten Audiodeskription werden die wichtigsten visuellen Schritte hörbar gemacht.
Beispielhafte Passage einer Audiodeskription: Auf einem stilisierten Dashboard erscheinen drei farbige Kacheln. Eine rote zeigt die offene Aufgabenliste, eine blaue die laufenden Projekte, eine grüne die abgeschlossenen Vorgänge. Ein Pfeil wandert von der roten zur grünen Kachel. Darüber erscheint der Schriftzug: Prozesse automatisieren.
Hier hilft Audiodeskription nicht nur beim Verständnis, sondern transportiert auch die Professionalität des Produkts. Wer den Bildschirm nicht sieht, erhält trotzdem ein klares Bild vom Nutzen der Software.
Social Media Kampagne mit kurzen Clips
Kurze, aufmerksamkeitsstarke Clips sind im Social Media Marketing Standard. Häufig bestehen sie aus schnellen Schnitten, Text Overlays und visuellen Effekten mit wenig oder gar keinem gesprochenen Text. Ohne Audiodeskription sind diese Inhalte für viele Menschen schlicht nicht zugänglich, weil wesentliche Botschaften nur über Schrift oder visuelle Symbole vermittelt werden.
Eine Marke kann hier gezielt ansetzen, indem sie Varianten der Clips mit eingesprochener Beschreibung bereitstellt. So werden zentrale Claims, Rabattaktionen oder Terminhinweise hörbar. Dies kann zusätzlich mit Untertiteln kombiniert werden, damit sowohl Menschen mit Sehbehinderung als auch Menschen mit Hörbeeinträchtigung profitieren.
Nutzen für Marketing und Unternehmen
Barrierefreiheit und rechtliche Anforderungen
Audiodeskription ist ein zentraler Bestandteil barrierefreier Medien. In vielen Ländern steigen die gesetzlichen Anforderungen an die digitale Barrierefreiheit Schritt für Schritt, insbesondere für öffentliche Einrichtungen, aber zunehmend auch für Unternehmen. Wer frühzeitig in barrierefreie Videoproduktion investiert, reduziert Risiken und ist auf zukünftige Vorgaben besser vorbereitet.
Für Marketingverantwortliche bedeutet das: Barrierefreiheit sollte nicht am Ende eines Projekts als Zusatzoption betrachtet werden, sondern von Beginn an in die Konzeption einfließen. Je früher die Möglichkeit einer Audiodeskription mitgedacht wird, desto einfacher und kosteneffizienter lässt sie sich umsetzen.
Erweiterung der Zielgruppe
Menschen mit Sehbehinderung bilden eine relevante Nutzergruppe. Darüber hinaus profitieren auch andere Personen von Audiodeskription, etwa:
- Menschen, die Videos im Hintergrund laufen lassen und nicht ständig auf den Bildschirm schauen
- Nutzerinnen und Nutzer, die Inhalte beim Autofahren oder unterwegs nur hören können
- Personen, die sich Informationen leichter merken, wenn sie sie hören
Wenn wichtige Markeninhalte zusätzlich beschrieben werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie in unterschiedlichen Nutzungssituationen wahrgenommen werden. Audiodeskription kann so dazu beitragen, die Reichweite von Kampagnen zu erhöhen und Inhalte nachhaltiger zu verankern.
Stärkung der Markenwahrnehmung
Eine Marke, die konsequent auf Zugänglichkeit achtet, sendet eine klare Botschaft: Sie nimmt unterschiedliche Bedürfnisse ernst und möchte niemanden ausschließen. Das passt besonders gut zu Positionierungen, die sich als kundenorientiert, verantwortungsvoll oder innovativ verstehen. Audiodeskription ist dabei ein sichtbares beziehungsweise hörbares Zeichen, dass diese Werte nicht nur kommuniziert, sondern auch gelebt werden.
Im Employer Branding kann dies ebenfalls eine Rolle spielen. Unternehmen, die barrierefreie Videos für Recruiting, Onboarding oder interne Kommunikation einsetzen, zeigen, dass sie Vielfalt und Inklusion ernst nehmen. Das kann für Bewerberinnen und Bewerber ein wichtiges Signal sein.
Mehrwert für Suchmaschinen und Content Strategie
Auch wenn Audiodeskription in erster Linie für Menschen produziert wird, kann sie indirekt die Auffindbarkeit von Inhalten verbessern. Wenn der beschreibende Text zusätzlich schriftlich vorliegt, etwa als Transkript oder Beschreibung, entstehen zusätzliche Textinhalte, die von Suchmaschinen erfasst werden können. So werden visuelle Inhalte inhaltlich greifbarer und besser durchsuchbar.
In einer umfassenden Content Strategie kann die Audiodeskriptionsfassung zudem Basis für weitere Formate sein, zum Beispiel für Blogartikel, Produktbeschreibungen oder FAQ Inhalte, die aus dem beschriebenen Material abgeleitet werden.
Best Practices für die Umsetzung
Frühe Planung im Produktionsprozess
Damit Audiodeskription nicht als nachträglicher Zusatz zur Herausforderung wird, sollte sie bereits in der Konzeptionsphase berücksichtigt werden. Einige praktische Hinweise:
- Storyboards prüfen: Schon im Storyboard lässt sich markieren, welche Szenen besonders beschreibungsintensiv werden und wo Dialogpausen für Audiodeskription vorgesehen werden sollten
- Tempo anpassen: Ein extrem schneller Schnitt mit dauerhaftem Voice Over lässt kaum Raum für zusätzliche Beschreibung. Ein etwas ruhigeres Tempo erleichtert die Einbindung
- Text Overlays mitdenken: Wichtige eingeblendete Texte sollten immer auch akustisch verfügbar sein, entweder durch die Sprecherin oder die Audiodeskription
Sprache und Tonfall
Die Qualität einer Audiodeskription hängt stark von der Sprache ab. Gute Beschreibungen sind:
- Präzise: Sie benennen klar, was zu sehen ist, ohne unnötige Ausschmückungen
- Kurz: Sie passen in die vorhandenen Zeitfenster zwischen Dialogen und Musik
- Neutral: Sie beschreiben, statt zu interpretieren, und lassen Raum für eigene Eindrücke
- Zielgruppenorientiert: Sie greifen die Tonalität und das Wording der Marke auf, ohne werblich zu übertreiben
Ein Erklärvideo für ein technisches B2B Produkt benötigt eine andere Sprache als ein emotionaler Imagefilm oder ein humorvoller Social Clip. Die Audiodeskription sollte sich stets am Gesamtkonzept orientieren, damit sie wie ein natürlicher Teil des Videos wirkt.
Auswahl der Stimme
Die Stimme der Audiodeskription trägt stark zur Wahrnehmung bei. Für Marketingvideos wird häufig eine professionelle Sprecherin oder ein professioneller Sprecher gewählt, der zur Marke passt. Kriterien sind unter anderem:
- Stimmfarbe und Alterseindruck
- Deutliche Aussprache und angenehme Sprechgeschwindigkeit
- Fähigkeit, neutral zu bleiben und dennoch lebendig zu klingen
In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, dieselbe Stimme für Voice Over und Audiodeskription zu verwenden, um ein einheitliches Klangbild zu erzeugen. In anderen Projekten ist eine klare Trennung vorteilhaft, damit Dialoge und Beschreibungen leichter unterscheidbar sind.
Integration in bestehende Videostrategien
Mehrere Versionen eines Videos
Unternehmen haben verschiedene Möglichkeiten, Audiodeskription technisch bereitzustellen. Häufig werden mehrere Videoversionen produziert:
- Eine Standardversion ohne Audiodeskription
- Eine barrierefreie Version mit zusätzlicher Tonspur
Auf Plattformen, die mehrere Tonspuren unterstützen, kann die Audiodeskription als wählbare Option integriert werden. Auf anderen Kanälen, etwa in Social Media Feeds, ist es oft praktischer, eine separate Version mit fest integrierter Audiodeskription anzubieten.
Zusammenspiel mit Untertiteln
Audiodeskription und Untertitel ergänzen sich. Untertitel machen gesprochene Inhalte lesbar, Audiodeskription macht visuelle Inhalte hörbar. Für ein möglichst inklusives Videoangebot ist die Kombination beider Elemente sinnvoll. In der Praxis bedeutet das:
- Untertitel für alle gesprochenen Inhalte, idealerweise auch mit Hinweisen auf relevante Geräusche und Musik
- Audiodeskription für alle wichtigen visuellen Informationen, die nicht aus dem gesprochenen Text hervorgehen
So entsteht eine Videofassung, die für sehr unterschiedliche Nutzergruppen zugänglich ist, ohne dass die Kernbotschaft verändert wird.
Rolle im kreativen Prozess
Zusammenarbeit von Marketing und Produktion
Für eine überzeugende Audiodeskription ist die enge Zusammenarbeit zwischen Marketing, Kreation und Produktion wichtig. Marketingverantwortliche definieren Ziele, Zielgruppen und Tonalität. Kreative Teams entwickeln Story, Look und Feel. Produktionsteams setzen das Ganze technisch und organisatorisch um. Wenn die Audiodeskription von Beginn an Teil dieses Dialogs ist, kann sie inhaltlich und gestalterisch optimal eingebunden werden.
Praktisch bedeutet das zum Beispiel:
- Briefings, in denen Barrierefreiheit explizit erwähnt wird
- Freigabeprozesse, in denen auch die Audiodeskriptionsfassung geprüft wird
- Checklisten für Agenturen und Dienstleister, in denen Audiodeskription als fester Punkt aufgeführt ist
Kreative Chancen statt Einschränkung
Manche befürchten, Audiodeskription schränke die kreative Freiheit ein. In der Praxis zeigt sich häufig das Gegenteil. Wenn Teams gezwungen sind, visuelle Informationen so zu gestalten, dass sie beschreibbar bleiben, wird die Kommunikation oft klarer und fokussierter. Unnötig komplexe Bildwelten weichen verständlichen, markenkonformen Szenen, die auch ohne visuelle Überladung funktionieren.
Gleichzeitig kann die Audiodeskription selbst ein kreatives Element sein. Sie kann Humor aufgreifen, Spannungsbögen unterstützen oder Emotionen subtil verstärken, solange sie die Grenze zur Interpretation nicht überschreitet. So wird sie zu einem integralen Bestandteil des Storytellings.
Praktische Einstiegsschritte für Unternehmen
Kleiner Start mit großer Wirkung
Wer bisher keine Erfahrungen mit Audiodeskription hat, muss nicht sofort das komplette Videoarchiv nachrüsten. Sinnvoll ist ein gezielter Einstieg:
- Analyse der wichtigsten bestehenden Videos: Welche Inhalte sind besonders reichweitenstark oder strategisch relevant
- Auswahl einiger Kernvideos, etwa eines Produktfilms, eines Imagefilms und eines zentralen Erklärvideos
- Erstellung einer professionellen Audiodeskription für diese ausgewählten Inhalte
So können Unternehmen Erfahrungen sammeln, Feedback einholen und Prozesse optimieren, bevor sie das Thema breiter ausrollen.
Interne Standards entwickeln
Langfristig lohnt es sich, interne Standards zu definieren. Dazu gehören zum Beispiel:
- Richtlinien, wann Audiodeskription verpflichtend ist, etwa bei allen zentralen Markenfilmen
- Vorgaben zur Sprache, Tonalität und Länge der Beschreibungen
- Empfehlungen zur Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern
Solche Standards helfen, die Qualität über verschiedene Projekte hinweg konsistent zu halten und Barrierefreiheit als festen Bestandteil der Videostrategie zu verankern.
Insgesamt ist Audiodeskription weit mehr als nur eine technische Zusatzleistung. Sie macht komplexe visuelle Inhalte für Menschen mit Sehbeeinträchtigung verständlich, erweitert die Reichweite von Marketingmaßnahmen, stärkt die Markenwahrnehmung und unterstützt Unternehmen dabei, Verantwortung für eine vielfältige Zielgruppe zu übernehmen. Wer Erklärvideos, Produktfilme oder Kampagnenclips produziert, gewinnt durch bewusst geplante Audiodeskription nicht nur an Barrierefreiheit, sondern auch an Klarheit und inhaltlicher Qualität. Damit wird sie zu einem strategischen Instrument moderner Videoproduktion, das hilft, Botschaften so zu vermitteln, dass sie von möglichst vielen Menschen gehört, verstanden und erinnert werden.
Häufige Fragen zu „Audiodeskription"
Audiodeskription ist eine zusätzliche Erzählebene, die visuelle Inhalte eines Videos in Worte fasst. Sie beschreibt zum Beispiel Bilder, Animationen und Handlungen, damit auch Menschen mit Sehbehinderung den Inhalt vollständig verstehen können. Gerade bei Erklärvideos unterstützt sie das Verständnis komplexer Abläufe.
Audiodeskription richtet sich in erster Linie an Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit. Sie ist aber auch für Nutzer hilfreich, die Videos nebenbei hören oder Inhalte ohne Blick auf den Bildschirm aufnehmen wollen. Unternehmen erweitern damit ihre Reichweite und zeigen Verantwortungsbewusstsein für Barrierefreiheit.
Bei der Audiodeskription analysiert ein Texter oder eine Texterin das Video und formuliert kurze, klare Beschreibungen der wichtigsten visuellen Elemente. Diese Texte werden von einer Sprecherin oder einem Sprecher eingesprochen und in die Pausen zwischen Dialogen und Off-Texten gemischt. So entsteht ein stimmiges Gesamtbild aus Bild, Ton und Erklärung.
Im Marketing sorgt Audiodeskription dafür, dass Erklärvideos und Kampagneninhalte auch von Menschen mit Sehbehinderung genutzt werden können. Unternehmen erfüllen damit rechtliche Anforderungen zur Barrierefreiheit und verbessern ihr Image als inklusive Marke. Gleichzeitig gewinnen sie zusätzliche Zielgruppen, die Inhalte vor allem auditiv konsumieren.
Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo
Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.
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