Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Corporate Wording einfach erklärt
Corporate Wording sorgt dafür, dass Ihre Marke in allen Erklärvideos und Marketingkanälen immer gleich klar, wiedererkennbar und professionell klingt.
Corporate Wording ist ein zentrales Instrument im modernen Marketing und in der Unternehmenskommunikation. Es beschreibt die bewusste, strategische Gestaltung der Sprache eines Unternehmens, damit alle Texte, Skripte, Botschaften und Claims einheitlich klingen und dieselbe Haltung transportieren. Besonders im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation, Illustration und Marketing hilft Corporate Wording dabei, eine klare, wiedererkennbare Stimme zu entwickeln, die zu Marke, Zielgruppe und Kommunikationszielen passt.
Begriffserklärung und Abgrenzung
Unter Corporate Wording versteht man die Gesamtheit aller sprachlichen Regeln und Vorgaben, mit denen ein Unternehmen festlegt, wie es spricht und schreibt. Es geht darum, welche Wörter bevorzugt werden, wie Tonfall und Stil aussehen, wie komplex Sätze sein dürfen und wie Produkte, Leistungen oder Zielgruppen angesprochen werden. Corporate Wording ist damit das sprachliche Gegenstück zum Corporate Design, das die visuelle Gestaltung regelt.
Im Unterschied zu einer einmaligen Textoptimierung betrachtet Corporate Wording die gesamte Kommunikation eines Unternehmens, also zum Beispiel:
- Skripte für Erklärvideos und Produktvideos
- Texte auf Webseiten und Landingpages
- Social Media Beiträge und Video Captions
- Newsletter und E Mail Kampagnen
- Präsentationen, Pitches und Sales Unterlagen
- Onboarding Materialien, interne Ankündigungen und Leitfäden
Corporate Wording ist damit eine strategische, langfristige Aufgabe. Es sorgt dafür, dass ein Unternehmen nicht in jedem Projekt eine andere Sprache verwendet, sondern eine konsistente, klar erkennbare Markenstimme aufbaut.
Ziele und Nutzen von Corporate Wording
Corporate Wording verfolgt mehrere Ziele, die sich direkt auf Marketing und Kommunikation auswirken.
Wiedererkennbarkeit der Marke
Wenn ein Unternehmen in allen Kanälen gleich klingt, entsteht eine starke Wiedererkennbarkeit. Nutzerinnen und Nutzer merken unbewusst, dass eine bestimmte Art zu formulieren typisch für eine Marke ist. So wie ein Logo oder eine Farbwelt visuelle Wiedererkennung schafft, sorgt Corporate Wording für sprachliche Wiedererkennung.
Beispiel: Ein Anbieter von Animationsvideos entscheidet sich für eine klare, unkomplizierte Sprache, die Fachbegriffe erklärt und humorvolle Vergleiche nutzt. In jedem Erklärvideo, in jedem Social Media Post und in jeder Projektbeschreibung tauchen ähnliche Formulierungen auf. Nach einiger Zeit erkennen Kundinnen und Kunden die Marke schon am Tonfall, noch bevor das Logo eingeblendet wird.
Vertrauen und Professionalität
Uneinheitliche Sprache wirkt unsicher und unprofessionell. Wenn das Unternehmen heute locker und duzend kommuniziert, morgen distanziert und siezend und übermorgen plötzlich sehr technisch, fällt es Zielgruppen schwer, ein klares Bild zu gewinnen. Durch konsequentes Corporate Wording entsteht Vertrauen, weil die Marke verlässlich und berechenbar wirkt.
Effizienz in der Content Produktion
Corporate Wording erleichtert die tägliche Arbeit im Marketing. Wenn in einem Leitfaden klar beschrieben ist, welche Begriffe verwendet werden, wie Zielgruppen angesprochen werden und welche Formulierungen tabu sind, müssen Texter, Videoproduzentinnen und Agenturen weniger diskutieren und nachfragen. Das spart Zeit in Briefings, Korrekturschleifen und Abstimmungen.
Stärkere Wirkung von Inhalten
Gut durchdachtes Corporate Wording sorgt dafür, dass Botschaften verständlicher, zielgruppengerechter und einprägsamer werden. Gerade in Erklärvideos, Tutorials oder Produktfilmen ist es entscheidend, komplizierte Inhalte so zu formulieren, dass sie schnell erfasst und erinnert werden. Einheitliche Begriffe und klare Satzstrukturen erleichtern das Verständnis.
Bestandteile von Corporate Wording
Corporate Wording umfasst verschiedene Ebenen der Sprache. Diese können je nach Unternehmen unterschiedlich detailliert ausgearbeitet sein, folgen aber meist ähnlichen Strukturen.
Tonfall und Stil
Der Tonfall beschreibt, wie ein Unternehmen spricht. Er ist eng mit der Markenpersönlichkeit verknüpft. Typische Fragen bei der Entwicklung des Tonfalls lauten:
- Sprechen wir unsere Zielgruppe mit Du oder mit Sie an
- Sind wir eher sachlich und nüchtern oder eher locker und emotional
- Verwenden wir Humor und wenn ja, wie weit darf er gehen
- Wie direkt sind wir in unseren Aussagen
- Vermeiden wir bestimmte Formulierungen, die nicht zu unserer Marke passen
Beispiel Videoproduktion: Eine Agentur für Erklärvideos positioniert sich als kreativer Sparringspartner für Start ups. Das Corporate Wording sieht vor, dass in Skripten und auf der Website konsequent geduzt wird, Sätze kurz bleiben und technische Begriffe in einfachen Bildern erklärt werden. Humor ist ausdrücklich erwünscht, Fachjargon ohne Erklärung ist verboten.
Wortschatz und bevorzugte Begriffe
Corporate Wording legt fest, welche Begriffe verwendet werden sollen und welche vermieden werden. Dazu gehören zum Beispiel:
- Produktbezeichnungen und offizielle Namen
- Begriffe für Kundinnen und Kunden oder Zielgruppen
- Formulierungen für Leistungen, Pakete oder Services
- Wörter, die die Marke positiv aufladen sollen, etwa klar, einfach, partnerschaftlich
- Wörter, die nicht verwendet werden sollen, weil sie nicht zur Haltung passen
Beispiel Animation: Ein Studio, das hochwertige 3D Animationen produziert, legt im Corporate Wording fest, dass es nicht von Trickfilm, sondern von Animation spricht, dass Kundinnen und Kunden nicht als Auftraggeber, sondern als Projektpartner bezeichnet werden und dass statt billig immer kosteneffizient verwendet wird.
Sprachliche Regeln und Formate
Neben Tonfall und Wortschatz enthält Corporate Wording oft konkrete Regeln für die Textgestaltung, zum Beispiel:
- Maximale Satzlängen für Skripte und Untertitel
- Verwendung von Aktiv statt Passiv
- Verzicht auf komplizierte Schachtelsätze
- Vorgaben für Titel, Zwischenüberschriften und Call to Actions
- Gestaltung von Einleitungen und Zusammenfassungen in Erklärvideos
Solche Regeln helfen, Inhalte leichter konsumierbar zu machen. Gerade im Video Bereich, wo Informationen in kurzer Zeit verstanden werden müssen, ist eine klare Struktur entscheidend.
Formulierungsbeispiele und Textbausteine
Praktisches Corporate Wording enthält nicht nur Regeln, sondern auch Beispiele. Typische Elemente sind:
- Beispielsätze für die Begrüßung in Videos oder E Mails
- Formulierungen für häufige Fragen und Antworten
- Standardtexte für Videoabspänne, Projektbeschreibungen oder Angebotsunterlagen
- Sammlungen von gelungenen Texten als Inspiration
Solche Bausteine erleichtern es Teams, das Corporate Wording im Alltag wirklich anzuwenden und nicht nur theoretisch zu kennen.
Corporate Wording in der Videoproduktion
Im Umfeld von Erklärvideos, Animation und Videoproduktion spielt Corporate Wording eine besonders sichtbare Rolle, da Sprache und Bild eng zusammenspielen. Die Wirkung eines Videos hängt nicht nur von der visuellen Gestaltung ab, sondern auch davon, wie der gesprochene oder eingeblendete Text formuliert ist.
Skripterstellung und Storytelling
Bei der Entwicklung von Skripten für Erklärvideos bestimmt Corporate Wording, wie die Geschichte erzählt wird. Es beeinflusst zum Beispiel:
- ob das Video eine direkte Ansprache der Zuschauerinnen und Zuschauer nutzt
- ob Fachbegriffe erklärt oder vermieden werden
- ob Vergleiche, Metaphern oder kleine Anekdoten eingebaut werden
- wie stark Emotionen angesprochen werden
Beispiel: Ein Software Unternehmen möchte ein Erklärvideo zur Einführung eines neuen Tools produzieren. Das Corporate Wording sieht vor, dass komplizierte technische Begriffe vermieden und nur verwendet werden, wenn sie im Alltag der Zielgruppe etabliert sind. Statt Implementierung eines cloudbasierten Systems heißt es im Skript Sie nutzen Ihre Software einfach im Browser, ohne Installation. So wird das Video verständlicher und bleibt im definierten Sprachrahmen.
Voice Over und Sprecherwahl
Corporate Wording beeinflusst auch, welche Art von Sprecherstimme zu einer Marke passt. Ein lockerer, humorvoller Text verlangt eine andere Stimme als ein sehr sachlicher, fachlicher Text. Wenn Tonfall und Wording klar beschrieben sind, können Agenturen gezielter passende Sprecherinnen und Sprecher auswählen.
Außerdem hilft Corporate Wording bei der Abstimmung zwischen Skript und Sprechtempo. Kurze, klare Sätze lassen sich besser einsprechen und sind für Zuschauerinnen und Zuschauer leichter zu verfolgen als überlange Konstruktionen.
On Screen Text, Untertitel und Grafiken
In vielen Erklärvideos werden wichtige Begriffe oder Kernaussagen als Text eingeblendet. Auch hier ist Corporate Wording relevant. Es legt fest, welche Begriffe auf dem Bildschirm erscheinen, wie kurz sie formuliert sind und welche Schreibweise verwendet wird. Einheitliche Begriffe in Voice Over, Untertiteln, Infografiken und Illustrationen erhöhen die Verständlichkeit und stärken die Markenidentität.
Corporate Wording im Marketing Alltag
Corporate Wording ist nur dann wirksam, wenn es im Alltag angewendet wird. Für Marketing Verantwortliche bedeutet das, Prozesse und Abläufe so zu gestalten, dass die sprachlichen Vorgaben nicht im Ordner verschwinden, sondern tatsächlich genutzt werden.
Briefings und Zusammenarbeit mit Agenturen
Wenn Unternehmen mit Agenturen für Videoproduktion, Animation oder Text zusammenarbeiten, ist ein klares Briefing entscheidend. Corporate Wording sollte darin als fester Bestandteil enthalten sein. Nützlich sind zum Beispiel:
- ein kompaktes Dokument mit den wichtigsten Sprachregeln
- Beispiele für typische Formulierungen
- Hinweise auf verbotene Begriffe oder unerwünschte Tonlagen
- Links zu bestehenden Videos oder Kampagnen, die als Referenz dienen
So verstehen externe Partner schnell, wie die Marke spricht, und können ihre Arbeit darauf ausrichten.
Content Planung und Redaktionsarbeit
Im laufenden Content Marketing hilft Corporate Wording, redaktionelle Prozesse zu vereinfachen. Wenn klar ist, wie über Produkte gesprochen wird, wie Call to Actions formuliert werden und wie Zielgruppen angesprochen werden, lassen sich Redaktionspläne leichter füllen und Beiträge schneller erstellen. Gleichzeitig sinkt der Korrekturaufwand, weil weniger Grundsatzdiskussionen über Tonfall und Wortwahl entstehen.
Interne Kommunikation und Schulung
Damit Corporate Wording im Unternehmen akzeptiert und gelebt wird, müssen Mitarbeitende es kennen und verstehen. Das gelingt besser, wenn die Regeln nicht nur in einem umfangreichen Dokument stehen, sondern praktisch vermittelt werden, zum Beispiel durch:
- kurze Schulungen oder Workshops für Marketing, Vertrieb und Support
- praxisnahe Beispiele mit Vorher Nachher Formulierungen
- Checklisten für häufige Textarten wie E Mails, Landingpages oder Video Skripte
- eine zentrale Ansprechperson für Fragen zu Sprache und Formulierungen
Corporate Wording wird so zu einem lebendigen Werkzeug, das Teams im Alltag unterstützt, statt sie einzuschränken.
Entwicklung und Einführung von Corporate Wording
Die Einführung von Corporate Wording ist ein Projekt, das sorgfältig geplant werden sollte. Es reicht meist nicht, ein Dokument mit Sprachregeln zu erstellen. Wichtig ist ein strukturierter Prozess, der Marke, Zielgruppen und bestehende Kommunikation berücksichtigt.
Analyse der aktuellen Kommunikation
Zu Beginn steht eine Bestandsaufnahme. Typische Schritte sind:
- Sammeln von bestehenden Texten, Videos, Präsentationen und Social Media Beiträgen
- Analyse von Tonfall, Wortwahl und Verständlichkeit
- Identifikation von Stärken und Schwächen der aktuellen Sprache
- Vergleich mit Wettbewerbern, um Differenzierungspotenziale zu erkennen
Diese Analyse zeigt, wo das Unternehmen bereits eine erkennbare Stimme hat und wo es Brüche oder Unklarheiten gibt.
Definition von Markenpersönlichkeit und Zielen
Corporate Wording sollte zur Markenidentität passen. Daher ist es wichtig, die Markenpersönlichkeit klar zu definieren. Hilfreich sind Fragen wie:
- Welche Eigenschaften soll unsere Marke verkörpern, zum Beispiel kompetent, nahbar, innovativ
- Wie möchten wir von Kundinnen und Kunden wahrgenommen werden
- Welche Rolle spielen Emotionen in unserer Kommunikation
- Welche Ziele verfolgen wir mit unserer Sprache, etwa mehr Leads, stärkere Kundenbindung oder klare Positionierung
Aus diesen Antworten lassen sich Leitlinien für Tonfall und Wortwahl ableiten, die später das Corporate Wording prägen.
Ausarbeitung der Sprachrichtlinien
Im nächsten Schritt werden konkrete Richtlinien formuliert. Ein gutes Corporate Wording Dokument ist klar strukturiert, leicht verständlich und mit Beispielen angereichert. Typische Bestandteile sind:
- Beschreibung von Tonfall und Stil mit positiven und negativen Beispielen
- Vorgaben für Anrede, Du oder Sie, und Höflichkeitsformen
- Listen bevorzugter und zu vermeidender Begriffe
- Beispiele für typische Textarten wie Video Skripte, Produktbeschreibungen oder Social Posts
- Regeln für Grammatik, Zeichensetzung und Formatierung, soweit relevant
Wichtig ist, dass das Dokument nicht nur Verbote enthält, sondern auch Inspiration bietet. Markierungen mit Beispiel oder So nicht helfen, den Unterschied schnell zu verstehen.
Testphase und Anpassung
Bevor Corporate Wording verbindlich eingeführt wird, lohnt sich eine Testphase. Dabei werden die neuen Regeln in ausgewählten Projekten angewendet, zum Beispiel in einer Videokampagne oder auf einer Landingpage. Rückmeldungen von Zielgruppen, Vertriebsteams oder Support können genutzt werden, um Formulierungen zu verfeinern. Corporate Wording ist kein starres System, sondern darf angepasst werden, wenn sich zeigt, dass bestimmte Regeln in der Praxis nicht funktionieren.
Herausforderungen und Grenzen
So hilfreich Corporate Wording ist, es bringt auch Herausforderungen mit sich, die Marketing Verantwortliche im Blick behalten sollten.
Balance zwischen Einheitlichkeit und Flexibilität
Eine zu starre Anwendung von Corporate Wording kann dazu führen, dass alle Texte gleich klingen und ihre Wirkung verlieren. Unterschiedliche Kanäle und Zielgruppen brauchen oft unterschiedliche Nuancen. Ein technisches Whitepaper darf sachlicher sein als ein Social Media Teaser, ein internes Video für Mitarbeitende darf persönlicher klingen als ein offizielles Imagevideo. Die Kunst besteht darin, den Kern des Corporate Wording beizubehalten und dennoch situativ flexibel zu bleiben.
Akzeptanz im Unternehmen
Corporate Wording kann auf Widerstand stoßen, wenn es als reine Vorgabe von oben wahrgenommen wird. Mitarbeitende, die bisher frei formulieren konnten, fühlen sich möglicherweise eingeschränkt. Hier hilft es, die Vorteile zu vermitteln und Corporate Wording als Unterstützung zu positionieren, nicht als Kontrollinstrument. Beteiligung relevanter Teams in der Entwicklungsphase erhöht die Akzeptanz deutlich.
Kontinuität und Pflege
Sprache entwickelt sich, Märkte verändern sich, neue Produkte kommen hinzu. Corporate Wording muss daher regelmäßig überprüft und aktualisiert werden. Neue Begriffe, veränderte Zielgruppen oder neue Kommunikationskanäle können Anpassungen nötig machen. Ohne Pflege besteht die Gefahr, dass das Wording Dokument veraltet und im Alltag ignoriert wird.
Praktische Tipps für den Einstieg
Für Marketing Verantwortliche, die mit Corporate Wording beginnen möchten, sind einige pragmatische Schritte hilfreich.
Klein starten und fokussieren
Statt sofort ein umfassendes Regelwerk zu entwickeln, kann es sinnvoll sein, mit einem klar abgegrenzten Bereich zu starten, zum Beispiel mit Corporate Wording speziell für Erklärvideos oder für die Website. In diesem Bereich werden Tonfall, Wortwahl und Beispiele definiert und getestet. Die Erkenntnisse fließen später in ein umfassenderes Wording Konzept ein.
Beispiele sammeln und sichtbar machen
Realistische Beispiele sind oft wirkungsvoller als abstrakte Regeln. Es lohnt sich, besonders gelungene Texte oder Video Skripte zu markieren und intern zu teilen. Teams sehen so konkret, wie Corporate Wording im Alltag aussieht, und können sich daran orientieren.
Checklisten für wiederkehrende Aufgaben
Für häufige Aufgaben wie das Schreiben von Video Skripten, Social Media Posts oder Newslettern können kurze Checklisten erstellt werden. Darin steht zum Beispiel:
- Welche Anrede verwendet wird
- Welche Kernbegriffe vorkommen sollen
- Wie lang Sätze ungefähr sein dürfen
- Wie ein Call to Action formuliert wird
Solche Checklisten machen Corporate Wording anwendbar und senken die Hürde, es konsequent zu nutzen.
Corporate Wording ist damit weit mehr als eine Sammlung hübscher Formulierungen. Es ist ein strategisches Werkzeug, mit dem Unternehmen ihre Markenidentität sprachlich schärfen, ihre Kommunikation vereinheitlichen und ihre Inhalte wirkungsvoller machen. Gerade im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration, wo komplexe Inhalte in kurzer Zeit verständlich und attraktiv vermittelt werden müssen, bietet ein durchdachtes Corporate Wording klare Vorteile. Es hilft, eine unverwechselbare Stimme zu entwickeln, die zur Marke passt, Zielgruppen ernst nimmt und Botschaften auf den Punkt bringt. Wer Corporate Wording systematisch einführt und im Alltag pflegt, schafft die Grundlage dafür, dass jede Textzeile und jedes gesprochene Wort im Video die Marke konsistent stärkt und ihre Position im Markt langfristig festigt.
Häufige Fragen zu „Corporate Wording"
Corporate Wording ist die einheitliche Sprache einer Marke in allen Kommunikationsmitteln. Dazu gehören typische Formulierungen, Tonfall und Wortwahl, die zu Marke, Zielgruppe und Kommunikationszielen passen. So entsteht ein klarer Wiedererkennungswert, ähnlich wie beim Corporate Design. Gerade bei Erklärvideos, Webseiten und Social Media sorgt das für einen stimmigen Gesamteindruck.
In Erklärvideos ist die Sprache besonders sichtbar, weil sie komplexe Inhalte einfach vermitteln soll. Ein klares Corporate Wording stellt sicher, dass alle Videos gleich klingen und zur Marke passen. So wirken Ihre Botschaften professionell und vertrauenswürdig. Außerdem merken sich Zuschauer Ihre Marke besser, wenn sich typische Begriffe und Formulierungen wiederholen.
Am Anfang steht die Frage, wie Ihre Marke klingen soll, zum Beispiel eher locker oder eher sachlich. Daraus leiten Sie konkrete Regeln ab, etwa welche Begriffe verwendet oder vermieden werden und wie Sie Ihre Zielgruppe ansprechen. Diese Regeln werden in einem Leitfaden festgehalten, den alle nutzen, die Texte schreiben oder Videos produzieren. So sprechen Website, Social Media, Erklärvideos und Broschüren mit einer gemeinsamen Stimme.
Ein Corporate Wording Leitfaden beschreibt Tonfall, typische Formulierungen und die gewünschte Ansprache Ihrer Zielgruppe. Er enthält Beispiele für passende und unpassende Wörter, Textbausteine sowie Formulierungen für wiederkehrende Elemente wie Intros in Erklärvideos. Oft sind auch Regeln zu Du oder Sie, zur Länge von Sätzen und zur Verständlichkeit enthalten. So können interne Teams und Agenturen konsistent im Sinne Ihrer Marke schreiben.
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