Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Gebotsstrategie einfach erklärt
Gebotsstrategie beschreibt, wie Sie Ihr Werbebudget für Erklärvideo und Videomarketing Anzeigen gezielt und effizient einsetzen.
Inhalt
- Grundprinzip der Gebotsstrategie
- Typische Ziele hinter einer Gebotsstrategie
- Arten von Gebotsstrategien im Online Marketing
- Relevanz der Gebotsstrategie in der Videoproduktion
- Elemente einer durchdachten Gebotsstrategie
- Praktische Beispiele aus dem Marketing Alltag
- Häufige Herausforderungen und typische Fehler
- Praxisnahe Hinweise für Marketing Verantwortliche
- Zusammenfassung
In der digitalen Vermarktung von Erklärvideos, Produktfilmen und Animationsclips entscheidet oft nicht nur die Qualität des Contents über den Erfolg, sondern auch, wie Werbebudgets eingesetzt werden. An diesem Punkt setzt der Begriff Gebotsstrategie an. Gemeint ist damit die systematische Art und Weise, wie Sie in Online Werbeplattformen wie Google Ads, YouTube oder Social Media festlegen, wie viel Sie für Klicks, Sichtkontakte oder Aktionen zahlen möchten und mit welcher Logik diese Gebote automatisch oder manuell gesteuert werden. Für Marketing Verantwortliche ist die Gebotsstrategie ein zentrales Instrument, um Budgets effizient einzusetzen und festzulegen, welche Ziele mit Kampagnen für Videos und andere Inhalte erreicht werden sollen.
Grundprinzip der Gebotsstrategie
Im Kern beschreibt eine Gebotsstrategie die Regeln, nach denen ein Werbesystem Gebote für Anzeigenplätze abgibt. Diese Anzeigen können zum Beispiel als Pre Roll vor einem Erklärvideo auf YouTube, als gesponserter Clip im Social Feed oder als Display Banner neben einem Fachartikel erscheinen. Die Werbeplattform entscheidet in einer Auktion, welche Anzeige ausgespielt wird. Ihr Gebot ist dabei ein entscheidender Faktor.
Eine Gebotsstrategie beantwortet vor allem drei Fragen:
- Wofür wird gezahlt? Zum Beispiel für einen Klick, eine Videoansicht oder eine Conversion.
- Wie viel darf ein Klick, eine Ansicht oder eine Conversion maximal kosten?
- Wie werden diese Gebote im Zeitverlauf angepasst? Manuell durch eine Person oder automatisch durch Algorithmen der Plattform.
Marketer wählen eine Gebotsstrategie immer im Zusammenhang mit dem Kampagnenziel. Wer ein neues Erklärvideo bekannt machen möchte, braucht eine andere Logik als jemand, der direkt Leads für Videoproduktion generieren will.
Typische Ziele hinter einer Gebotsstrategie
Je nachdem, was Sie mit Ihrer Video oder Marketingkampagne erreichen möchten, unterscheiden sich die passenden Strategien deutlich. Im Alltag lassen sich drei Hauptziele beobachten.
Reichweite und Sichtbarkeit
Wenn ein neues Markenvideo, ein animierter Imagefilm oder eine Produktdemo möglichst vielen Menschen gezeigt werden soll, steht Reichweite im Vordergrund. In diesem Fall zielt die Gebotsstrategie darauf ab, möglichst viele Impressionen oder Videoaufrufe zu einem bestimmten Budget zu erzielen.
- Beispiel: Ein Unternehmen veröffentlicht ein neues Erklärvideo zu einem komplexen Software Produkt. Ziel ist es, Aufmerksamkeit zu erzeugen und die Marke in der Zielgruppe bekannter zu machen. Die Gebote werden so ausgerichtet, dass möglichst viele relevante Nutzer das Video zumindest beginnen anzusehen.
Interaktion und Traffic
Manchmal soll ein Video nicht nur gesehen werden, sondern Nutzer sollen aktiv werden. Sie sollen etwa auf eine Landingpage zur Videoproduktion klicken, sich für einen Newsletter eintragen oder ein Whitepaper herunterladen. Dann richtet sich die Gebotsstrategie häufig auf Klicks oder Interaktionen aus.
- Beispiel: Eine Agentur für Animation schaltet Videoanzeigen auf LinkedIn. Ziel ist es, Entscheider auf eine Seite mit Showreel und Kontaktformular zu führen. Die Gebote werden so gesteuert, dass möglichst viele qualifizierte Klicks zu einem vertretbaren Preis generiert werden.
Leads und Conversions
Wenn der direkte Geschäftserfolg im Vordergrund steht, etwa Anfragen für Videoproduktion oder Buchungen eines Workshops, ist die Gebotsstrategie auf Conversions ausgerichtet. Gemeint sind konkrete Handlungen, die sich wirtschaftlich bewerten lassen, zum Beispiel eine Anfrage oder ein Kauf.
- Beispiel: Ein Studio für Erklärvideos möchte neue B2B Kunden gewinnen. Die Videoanzeigen führen auf eine Landingpage mit Kontaktformular. Die Gebote werden so gesetzt, dass möglichst viele Anfragen innerhalb eines bestimmten Kostenrahmens pro Lead entstehen.
Arten von Gebotsstrategien im Online Marketing
In der Praxis gibt es verschiedene Arten von Strategien, die sich grob in manuelle und automatische Varianten einteilen lassen. Jede Plattform verwendet eigene Begriffe, das Prinzip ist jedoch ähnlich.
Manuelle Gebotsstrategien
Bei einer manuellen Gebotsstrategie legt eine Person konkrete Gebote für Klicks oder Impressionen fest und passt diese regelmäßig an. Das bietet viel Kontrolle, erfordert aber auch Zeit und Erfahrung.
- Manueller CPC: Sie definieren, wie viel ein Klick maximal kosten darf. Für eine Kampagne, die ein neues Animations Showreel bewirbt, könnten Sie etwa einen festen Betrag pro Klick auf die Landingpage festlegen.
- Manueller CPM: Sie zahlen pro tausend Sichtkontakte. Das ist typisch, wenn die Sichtbarkeit eines Videos im Vordergrund steht und die Kampagne eher brandingorientiert ist.
Manuelle Varianten eignen sich vor allem, wenn Budgets überschaubar sind, Zielgruppen sehr klar umrissen sind oder wenn Sie neue Kampagnen vorsichtig testen möchten. Sie erlauben eine präzise Steuerung, verlangen jedoch laufende Optimierung.
Automatische Gebotsstrategien
Automatische Varianten überlassen der Plattform einen Großteil der Steuerung. Sie definieren ein Ziel, zum Beispiel möglichst viele Conversions oder Videoaufrufe, und das System passt die Gebote in Echtzeit an. Grundlage sind historische Daten, Signale zum Nutzerverhalten und Algorithmen.
- Ziel CPA: Die Plattform versucht, möglichst viele Conversions zu einem durchschnittlichen Kostenwert pro Conversion zu erzielen. Für eine Kampagne, die Anfragen für Videoproduktion generieren soll, kann dies sinnvoll sein, wenn bereits genügend Daten zu bisherigen Anfragen vorhanden sind.
- Ziel ROAS: Hier wird auf einen bestimmten Werbeertrag im Verhältnis zu den Kosten optimiert. Das spielt vor allem im E Commerce eine Rolle, kann aber auch relevant sein, wenn Videokurse oder digitale Produkte beworben werden.
- Maximale Conversions: Das System versucht, mit dem vorhandenen Budget möglichst viele Conversions zu erzielen, ohne ein festes Ziel pro Conversion zu definieren.
- Maximale Klicks oder maximale Videoaufrufe: Gebote werden so gesteuert, dass möglichst viele Klicks oder Ansichten generiert werden, etwa bei der Einführung eines neuen Erklärformats.
Automatische Varianten sind besonders hilfreich, wenn Kampagnen großflächig laufen, viele Daten vorliegen und wenig Zeit für manuelle Anpassungen vorhanden ist. Sie erfordern jedoch eine saubere technische Grundlage, zum Beispiel korrekt eingerichtetes Conversion Tracking.
Relevanz der Gebotsstrategie in der Videoproduktion
Im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration ist die Gebotsstrategie aus mehreren Gründen wichtig. Zum einen werden Videos oft eingesetzt, um komplexe Inhalte verständlich zu machen. Zum anderen sind Videoprojekte in der Produktion kostenintensiv. Entsprechend sorgfältig sollte das Werbebudget eingesetzt werden, damit der fertige Film auch die gewünschten Ergebnisse bringt.
Einführung eines neuen Erklärvideos
Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen hat ein aufwendig produziertes Erklärvideo zu einem neuen Service erstellt. Es soll auf YouTube, in Social Media und auf der eigenen Website eingesetzt werden. In der Startphase steht meist die Reichweite im Vordergrund.
In dieser Phase kann eine Gebotsstrategie sinnvoll sein, die auf Videoaufrufe oder Impressionen optimiert, um möglichst viele Personen aus der Zielgruppe mit dem neuen Inhalt vertraut zu machen.
Später, wenn das Video bereits bekannt ist, kann die Gebotsstrategie umgestellt werden, etwa auf Klicks zur Website oder auf Conversions, wenn ein Kontaktformular oder ein Angebotstool im Fokus steht.
Leadgenerierung für Videodienstleistungen
Agenturen und Studios, die Videoproduktion oder Animation anbieten, nutzen häufig Erklärvideos, Showreels oder Case Studies als Werbemittel. In diesem Fall geht es nicht nur darum, das Video an sich zu zeigen, sondern qualifizierte Anfragen zu erhalten.
Hier ist eine Gebotsstrategie sinnvoll, die auf Leads ausgerichtet ist. Die Plattform soll also nicht nur möglichst viele Videoaufrufe generieren, sondern jene Nutzer priorisieren, die mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Anfrage stellen oder ein Beratungsgespräch buchen.
Je besser die Datenlage ist, etwa durch dokumentierte Anfragen über Formulare oder Telefontracking, desto präziser kann eine automatische Strategie auf diese Ziele optimieren.
Elemente einer durchdachten Gebotsstrategie
Damit eine Gebotsstrategie in der Praxis funktioniert, braucht es mehr als die Auswahl einer Option im Werbesystem. Entscheidend sind mehrere Bausteine, die zusammenwirken.
Klares Ziel und passende Kennzahlen
Zunächst muss klar definiert sein, was erreicht werden soll. Ein Erklärvideo kann unterschiedliche Funktionen haben, etwa Markenaufbau, Produktvorstellung oder direkte Leadgenerierung. Für jedes Ziel werden andere Kennzahlen relevant.
- Brandingorientierte Ziele: Kennzahlen wie Sichtkontakte, Videoaufrufe, durchschnittliche Wiedergabedauer.
- Performanceorientierte Ziele: Kennzahlen wie Klickrate, Conversion Rate, Kosten pro Lead.
Die Gebotsstrategie wird dann so gewählt, dass sie genau auf diese Kennzahlen optimiert. Ohne klares Ziel besteht die Gefahr, dass zwar viele Menschen das Video sehen, aber die eigentlich gewünschte Wirkung ausbleibt.
Budgetrahmen und Gebotsgrenzen
Ein weiterer Faktor ist das verfügbare Budget. Bei begrenzten Mitteln ist es wichtig, Obergrenzen für Gebote festzulegen, um nicht einzelne Klicks oder Videoaufrufe zu teuer einzukaufen. Gleichzeitig darf das Gebot nicht so niedrig sein, dass die Anzeigen kaum ausgespielt werden.
In der Praxis werden häufig Testphasen genutzt. Zu Beginn wird eine Gebotsstrategie mit moderaten Geboten gestartet. Anschließend werden die Ergebnisse ausgewertet und die Gebote schrittweise angepasst, bis ein sinnvolles Verhältnis zwischen Kosten und Wirkung erreicht ist.
Zielgruppen und Platzierungen
Eine erfolgreiche Gebotsstrategie hängt auch davon ab, wen Sie ansprechen und wo die Anzeigen erscheinen. Erklärvideos zu spezialisierten B2B Themen benötigen meist eine engere Zielgruppendefinition als allgemein gehaltene Imagefilme.
- Eng definierte Zielgruppen: Höhere Gebote können sinnvoll sein, weil jeder Kontakt wertvoll ist, zum Beispiel Marketing Verantwortliche in bestimmten Branchen.
- Breite Zielgruppen: Eher niedrigere Gebote und volumenorientierte Strategien, etwa wenn ein Markenfilm in der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden soll.
Je besser Zielgruppen und Platzierungen gewählt sind, desto effizienter kann die Gebotsstrategie arbeiten, weil weniger Budget in irrelevante Kontakte fließt.
Praktische Beispiele aus dem Marketing Alltag
Beispiel 1: Awareness Kampagne für ein neues Erklärvideo
Ein mittelständisches Unternehmen hat ein animiertes Erklärvideo produzieren lassen, das den Bestellprozess im Online Shop erklärt. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und die Marke sympathischer zu präsentieren. In der Startphase wird eine Kampagne auf YouTube und in Social Media geschaltet.
Die Verantwortlichen wählen eine Gebotsstrategie, die auf Videoaufrufe optimiert ist. Das Budget wird so eingesetzt, dass das Video möglichst vielen relevanten Nutzern angezeigt wird, etwa bestehenden Website Besuchern oder ähnlichen Zielgruppen. Nach einigen Wochen zeigt sich, welche Zielgruppen besonders lange zusehen. Auf dieser Basis wird die Strategie verfeinert, indem Gebote für gut performende Zielgruppen leicht erhöht und für weniger interessierte Gruppen gesenkt werden.
Beispiel 2: Leadkampagne für eine Videoproduktions Agentur
Eine Agentur, die sich auf Erklärvideos und Animation spezialisiert hat, möchte mehr Anfragen von Unternehmen erhalten. Sie erstellt ein kurzes Video, das den Produktionsprozess erklärt, und verlinkt auf eine Landingpage mit Formular für Projektanfragen.
Nach einer Testphase mit manuellen Geboten und wenigen Conversions stellt die Agentur auf eine automatische Gebotsstrategie um, die auf einen Zielwert pro Lead optimiert. Da genügend Daten vorhanden sind, kann die Plattform lernen, welche Nutzer mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Formular ausfüllen. Im Verlauf sinken die durchschnittlichen Kosten pro Anfrage, während die Gesamtzahl der Leads steigt.
Beispiel 3: Kombination aus Branding und Performance
Ein Unternehmen plant eine mehrstufige Kampagne. Zunächst wird ein emotionales Markenvideo verbreitet, später folgen sachliche Erklärvideos zu Produkten. In der ersten Phase wird eine Gebotsstrategie genutzt, die auf Reichweite und Videoaufrufe optimiert ist. In der zweiten Phase, wenn Interessenten bereits mit der Marke vertraut sind, wird auf eine Strategie umgestellt, die auf Klicks und Conversions abzielt.
So kann das Unternehmen die Stärken beider Ansätze nutzen. Der Markenaufbau sorgt für Vertrauen, während die spätere Performancephase gezielt Anfragen und Verkäufe fördern soll.
Häufige Herausforderungen und typische Fehler
Bei der Arbeit mit einer Gebotsstrategie treten immer wieder ähnliche Stolpersteine auf, besonders wenn wenig Erfahrung vorhanden ist oder die technischen Grundlagen nicht sauber eingerichtet wurden.
Unklare Ziele und vermischte Kennzahlen
Wenn eine Kampagne gleichzeitig Reichweite, Klicks und Conversions maximieren soll, geraten die Signale für die Werbeplattform durcheinander. Besser ist es, pro Kampagne ein klares Hauptziel zu definieren und die Gebotsstrategie konsequent darauf auszurichten. Für unterschiedliche Ziele lassen sich getrennte Kampagnen anlegen, etwa eine für Reichweite und eine für Leads.
Zu schnelle oder zu häufige Änderungen
Automatische Strategien benötigen Zeit, um zu lernen. Werden Gebote, Zielwerte oder Budgets zu häufig geändert, kann sich das System nicht stabil einpendeln. Besonders bei kleineren Budgets ist Geduld gefragt. Änderungen sollten in sinnvollen Abständen erfolgen und auf klaren Beobachtungen basieren, nicht auf spontanen Eindrücken.
Fehlendes oder ungenaues Tracking
Damit eine Gebotsstrategie auf Conversions optimieren kann, muss das System wissen, wann eine Conversion stattgefunden hat. Wenn Formulare, Anrufe oder Käufe nicht oder nur unvollständig erfasst werden, optimiert die Plattform auf unzuverlässiger Datenbasis. Das kann dazu führen, dass Anzeigen an die falschen Nutzer ausgeliefert werden oder dass das Budget in wenig wirksame Kontakte fließt.
Praxisnahe Hinweise für Marketing Verantwortliche
Für Verantwortliche in Marketing und Kommunikation, die mit Erklärvideos, Animation und Videoproduktion arbeiten, lässt sich der Umgang mit der Gebotsstrategie in einigen praxisnahen Hinweisen zusammenfassen.
- Starten Sie mit klar definierten Zielen und wählen Sie die Strategie passend dazu. Ein Video, das Vertrauen aufbauen soll, braucht andere Einstellungen als eine Kampagne, die sofort Anfragen erzeugen soll.
- Nutzen Sie Testphasen, um verschiedene Varianten zu vergleichen. Sie können etwa eine manuelle und eine automatische Strategie parallel testen oder unterschiedliche Zielwerte ausprobieren.
- Achten Sie auf die Qualität der Zielseiten, auf die Ihre Videos verlinken. Eine noch so gut gewählte Gebotsstrategie kann schlechte Nutzererlebnisse auf der Website nicht ausgleichen.
- Arbeiten Sie eng mit Produktion und Kreation zusammen. Wenn klar ist, welche Ziele mit einem Video verfolgt werden, kann schon in der Konzeption darauf geachtet werden, dass die Inhalte und Handlungsaufforderungen zur geplanten Strategie passen.
- Behalten Sie die Kennzahlen im Blick, die wirklich zu Ihrem Ziel passen. Für eine Leadkampagne sind etwa Kosten pro Lead aussagekräftiger als reine Videoaufrufe.
Zusammenfassung
Die Gebotsstrategie ist ein zentrales Steuerungsinstrument im digitalen Marketing. Sie legt fest, wie Werbebudgets in Auktionen für Anzeigenplätze eingesetzt werden, welche Ziele dabei im Vordergrund stehen und ob Gebote manuell oder automatisch angepasst werden. Gerade im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration entscheidet eine passende Gebotsstrategie maßgeblich darüber, ob ein aufwendig produzierter Film nur gesehen wird oder ob er tatsächlich zu Anfragen, Verkäufen oder anderen gewünschten Handlungen führt. Wer Ziele klar definiert, Kennzahlen passend auswählt, technische Grundlagen wie Tracking sorgfältig einrichtet und Strategien bewusst testet, kann mit Videos nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen, sondern auch messbare Ergebnisse erzielen. Auf diese Weise wird die Gebotsstrategie zu einem praktischen Werkzeug, das kreative Inhalte und wirtschaftliche Erfolge miteinander verbindet und Marketing Verantwortlichen hilft, den Wert ihrer Videoprojekte nachvollziehbar zu machen.
Häufige Fragen zu „Gebotsstrategie"
Eine Gebotsstrategie legt fest, wie viel Sie bereit sind, für Klicks, Aufrufe oder Conversions Ihrer Videoanzeigen zu bezahlen. Sie steuert, wie Plattformen wie YouTube, Meta oder LinkedIn Ihr Budget verteilen, um Ihre Ziele zu erreichen. Für Erklärvideos ist sie entscheidend, um die richtige Zielgruppe effizient zu erreichen.
Es gibt manuelle und automatische Gebotsstrategien. Manuelle Strategien erlauben Ihnen, selbst festzulegen, wie viel Sie pro Klick oder tausend Einblendungen zahlen. Automatische Strategien wie Ziel CPA oder Ziel ROAS nutzen Algorithmen, um Gebote laufend zu optimieren und Ihr Kampagnenziel mit dem vorhandenen Budget bestmöglich zu erreichen.
Die passende Gebotsstrategie hängt von Ihrem Ziel ab. Möchten Sie vor allem Reichweite und Bekanntheit, eignen sich Strategien auf Basis von Einblendungen oder Videoaufrufen. Geht es um Leads oder Verkäufe, sind Ziel CPA oder Conversions optimierte Strategien sinnvoll. Oft lohnt es sich, mit einer automatischen Strategie zu starten und anhand der Ergebnisse nachzujustieren.
Ihre Gebotsstrategie bestimmt, wie effizient Ihr Budget eingesetzt wird und wie viele relevante Personen Ihre Erklärvideos sehen. Eine gut gewählte Strategie verhindert, dass Sie zu viel für wenig relevante Klicks oder Aufrufe ausgeben. Durch regelmäßige Auswertung und Anpassung können Sie mehr Resultate aus demselben Budget herausholen.
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