Illustration & Design · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Der Begriff Illustrationshonorar taucht in Angeboten für Erklärvideos, Social Media Kampagnen oder Webdesign immer häufiger auf und sorgt bei Marketing Verantwortlichen oft für Rückfragen. Dabei ist es ein zentrales Element der Budgetplanung, wenn visuelle Inhalte wie Illustrationen, Storyboards oder animierte Grafiken entstehen sollen. Wer versteht, was sich hinter dem Illustrationshonorar verbirgt, kann Angebote besser vergleichen, Projekte zielgerichteter planen und Missverständnisse mit Agenturen oder Illustratoren vermeiden.

Grundverständnis: Was bedeutet Illustrationshonorar?

Unter dem Begriff Illustrationshonorar versteht man die Vergütung, die ein Illustrator oder eine Illustratorin für die Erstellung von Bildmaterial erhält. Dazu zählen unter anderem Figuren, Icons, Szenen, Hintergründe, Infografiken oder visuelle Elemente, die in Erklärvideos, Animationsfilmen, Präsentationen, Broschüren oder Online Kampagnen eingesetzt werden. Das Illustrationshonorar umfasst in der Regel die kreative Leistung, also den Entwurf und die Ausarbeitung der Illustrationen, sowie die eingeräumten Nutzungsrechte.

Im Umfeld von Videoproduktion und Marketing ist das Illustrationshonorar häufig ein eigener Kostenblock im Angebot, getrennt von Leistungen wie Konzeption, Text, Animation, Schnitt oder Vertonung. Für Marketing Verantwortliche ist es hilfreich zu wissen, welche Faktoren in dieses Honorar einfließen, um die Kosten nachvollziehen zu können und realistisch zu planen.

Illustrationshonorar im Kontext von Erklärvideos und Animation

Bei einem typischen Erklärvideo werden Illustrationen an mehreren Stellen benötigt. Zuerst entstehen Skizzen für das Storyboard, dann werden Figuren und Szenen ausgearbeitet, anschließend werden einzelne Elemente für die Animation vorbereitet. Das Illustrationshonorar deckt hierbei die Arbeit ab, die nötig ist, um diese visuellen Bausteine zu entwickeln.

Ein einfaches Beispiel: Ein Unternehmen möchte ein zweiminütiges Erklärvideo für eine neue Software Lösung produzieren. Die Agentur kalkuliert im Angebot unter anderem ein Illustrationshonorar. Dieses Honorar beinhaltet etwa die Entwicklung eines wiedererkennbaren Protagonisten, mehrere Szenen aus dem Büroalltag, grafische Darstellungen der Softwareoberfläche und einige Icons für zentrale Funktionen. Erst wenn diese Illustrationen erstellt sind, kann das Animationsteam das Video zum Leben erwecken.

Für die Marketing Abteilung ist wichtig: Das Illustrationshonorar bezieht sich nicht auf die Animation selbst, sondern auf die statischen Vorlagen, die animiert werden. Die Animation ist ein eigener Arbeitsschritt mit eigener Kalkulation. Beide Bereiche hängen eng zusammen, sind aber in der Kostenstruktur getrennt.

Typische Bestandteile eines Illustrationshonorars

Das Illustrationshonorar setzt sich meist aus mehreren Bausteinen zusammen, die je nach Projektumfang und Arbeitsweise der beteiligten Profis unterschiedlich gewichtet sein können.

1. Konzeption und Stilfindung

Zu Beginn steht die Frage, wie die Illustrationen aussehen sollen. Sollen sie minimalistisch oder detailreich sein, eher technisch oder emotional, realistisch oder stark vereinfacht. In dieser Phase entwickelt der Illustrator erste Skizzen und Moodboards, um den Stil mit dem Auftraggeber abzustimmen.

  • Analyse der Zielgruppe etwa ob Entscheider in B2B Unternehmen, Endkunden oder Fachpublikum angesprochen werden sollen
  • Definition der Bildsprache zum Beispiel flache Vektoroptik oder handgezeichnete Linien
  • Abstimmung mit dem Corporate Design Farben, Formen und Typografie des Unternehmens

Die Zeit für diese konzeptionelle Arbeit fließt in das Illustrationshonorar ein, auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch keine finalen Bilder vorliegen. Für Marketing Verantwortliche lohnt es sich, diese Phase ernst zu nehmen, da hier die Weichen für die spätere Wiedererkennbarkeit der Marke gestellt werden.

2. Ausarbeitung von Figuren und Key Visuals

Ein zentraler Bestandteil des Illustrationshonorars ist die Entwicklung der Hauptfiguren und Schlüsselbilder. In Erklärvideos sind das oft Protagonisten, Kundentypen oder Mitarbeitende, die durch die Geschichte führen.

  • Charakterdesign Aussehen, Kleidung, Gestik und Mimik der Figuren
  • Key Visuals zentrale Szenen oder Bilder, die das Thema auf den Punkt bringen und später auch für Landingpages, Anzeigen oder Präsentationen genutzt werden können
  • Varianten und Anpassungen etwa unterschiedliche Posen, Gesichtsausdrücke oder Perspektiven

Je mehr Varianten und Details gewünscht sind, desto höher fällt das Illustrationshonorar aus. Eine Figur, die in vielen Szenen eingesetzt und in verschiedenen Haltungen benötigt wird, erfordert deutlich mehr Aufwand als ein einfaches Icon.

3. Szenen, Hintergründe und grafische Elemente

Neben den Figuren gehören auch die Umgebungen zum Illustrationshonorar. Dazu zählen Büroräume, Produktionshallen, Stadtansichten, Benutzeroberflächen von Software oder abstrakte Hintergründe.

  • Hintergründe einfache Farbflächen oder komplexe Räume mit vielen Details
  • Objekte Möbel, Geräte, Produkte, Fahrzeuge oder Maschinen
  • Icons und Infografiken Symbole für Funktionen, Prozesse oder Kennzahlen

In Marketing Projekten werden diese Elemente häufig mehrfach verwendet, etwa im Erklärvideo, in Social Media Posts und auf der Website. Deshalb lohnt es sich, von Anfang an zu klären, welche Nutzungen im Illustrationshonorar enthalten sein sollen.

4. Anpassung für Animation und andere Medien

Damit Illustrationen animiert werden können, müssen sie technisch entsprechend vorbereitet sein. Figuren benötigen getrennte Ebenen für Kopf, Arme, Beine oder einzelne Gesichtsteile, damit sie sich später flüssig bewegen lassen. Diese technische Vorbereitung ist Teil der kreativen Arbeit und damit Bestandteil des Illustrationshonorars.

Zusätzlich können Anpassungen für andere Medien notwendig sein, etwa unterschiedliche Formate für Hochkant Videos, Querformate, Präsentationen oder Print Materialien. Jede zusätzliche Variante bedeutet zusätzlichen Aufwand und beeinflusst das Illustrationshonorar.

Faktoren, die die Höhe des Illustrationshonorars beeinflussen

Marketing Verantwortliche fragen sich häufig, warum die Angebote für Illustrationsleistungen so unterschiedlich ausfallen. Die Höhe des Illustrationshonorars hängt von mehreren Faktoren ab, die sich teilweise gegenseitig verstärken.

Umfang und Komplexität

Je mehr Illustrationen benötigt werden und je detailreicher sie sind, desto höher ist das Honorar. Ein einfaches Icon Set für eine Website ist deutlich schneller erstellt als ein komplettes Set aus Charakteren, Szenen und Infografiken für eine mehrteilige Videoreihe.

  • Anzahl der Szenen zum Beispiel fünf einfache Szenen im Vergleich zu zwanzig komplexen Einstellungen
  • Detailgrad minimalistische Flächenoptik benötigt meist weniger Zeit als realistische Darstellungen
  • Varianten zusätzliche Posen, Perspektiven oder Farbversionen erhöhen den Aufwand

Stil und Qualitätsanspruch

Ein individuell entwickelter Stil, der perfekt zur Marke passt, erfordert mehr konzeptionelle Arbeit als die Nutzung sehr einfacher Standard Formen. Unternehmen, die großen Wert auf eine unverwechselbare Bildsprache legen, investieren daher häufig mehr in das Illustrationshonorar.

Ein hoher Qualitätsanspruch zeigt sich zum Beispiel in sorgfältiger Licht und Schattengestaltung, harmonischen Farbpaletten, konsistenter Perspektive und einer ausdrucksstarken Mimik der Figuren. All dies kostet Zeit und spiegelt sich im Honorar wider.

Nutzungsrechte und Einsatzgebiete

Ein wesentlicher Teil des Illustrationshonorars hängt mit den Nutzungsrechten zusammen. Hier geht es darum, wo, wie lange und in welchem Umfang die Illustrationen verwendet werden dürfen.

  • Medien Online Nutzung auf Website und Social Media, Einsatz in TV oder Kino, Print Nutzung in Broschüren oder Plakaten
  • Regionen Nutzung in einem Land, europaweit oder weltweit
  • Dauer zeitlich begrenzte Kampagne oder zeitlich unbeschränkte Nutzung

Je breiter und langfristiger die Nutzung, desto höher ist in der Regel das Illustrationshonorar. Für Marketing Verantwortliche ist es wichtig, die geplanten Einsatzgebiete offen zu kommunizieren, damit keine nachträglichen Anpassungen der Nutzungsrechte nötig werden.

Zeitrahmen und Verfügbarkeit

Enge Deadlines können das Illustrationshonorar erhöhen, insbesondere wenn andere Projekte verschoben oder zusätzliche Ressourcen eingeplant werden müssen. Wer frühzeitig plant und ausreichend Zeit für Feedbackschleifen einräumt, kann hier oft Kosten sparen.

Auch die Erfahrung und Bekanntheit der Illustratorin oder des Illustrators spielt eine Rolle. Etablierte Profis mit hoher Nachfrage können in der Regel höhere Honorare verlangen als Einsteiger, bringen dafür aber meist auch erprobte Abläufe und eine sichere Stilqualität mit.

Typische Abrechnungsmodelle für Illustrationshonorare

In der Praxis haben sich verschiedene Modelle etabliert, nach denen das Illustrationshonorar kalkuliert wird. Für Marketing Verantwortliche ist es hilfreich, diese Modelle zu kennen, um Angebote besser einordnen zu können.

Pauschalhonorar pro Projekt

Sehr verbreitet ist ein Pauschalhonorar für das gesamte Projekt. Dabei werden alle benötigten Illustrationen, die Konzeption, zwei oder drei Korrekturschleifen und definierte Nutzungsrechte in einem Gesamtpreis zusammengefasst.

Vorteil für Auftraggeber ist die gute Planbarkeit. Der Gesamtbetrag ist von Anfang an bekannt, solange sich der Umfang nicht ändert. Für den Illustrator bedeutet dieses Modell, dass er den Aufwand realistisch einschätzen und effizient arbeiten muss.

Honorar pro Illustration oder Szene

In manchen Fällen wird das Illustrationshonorar pro Illustration, Figur oder Szene berechnet. Dies kann sinnvoll sein, wenn der Umfang noch nicht exakt feststeht oder wenn nach und nach neue Motive hinzukommen, etwa in einer länger laufenden Social Media Kampagne.

Hier ist eine klare Definition wichtig, was genau als einzelne Illustration gilt und welche Varianten im Preis enthalten sind. So lassen sich Missverständnisse vermeiden.

Stunden oder Tagessätze

Manche Illustratorinnen und Illustratoren arbeiten mit Stunden oder Tagessätzen und dokumentieren den Aufwand. Dieses Modell kommt häufig bei sehr offenen Projekten zum Einsatz, bei denen sich der Umfang erst im Laufe der Zusammenarbeit konkretisiert.

Für Marketing Verantwortliche ist es in diesem Fall hilfreich, einen Rahmen zu vereinbaren, etwa ein Budgetkorridor, und regelmäßige Zwischenstände zu planen, um den Überblick zu behalten.

Praxisbeispiele aus Videoproduktion und Marketing Alltag

Beispiel 1: Erklärvideo für ein neues Produkt

Ein Unternehmen plant ein Erklärvideo für ein technisches Produkt. Die Agentur erstellt ein Angebot mit verschiedenen Positionen. Das Illustrationshonorar umfasst hier die Entwicklung einer Hauptfigur, drei Kundentypen, acht Szenen aus der Anwendung des Produkts, mehrere Infografiken und die Aufbereitung der Elemente für die Animation.

Die Marketing Abteilung erkennt im Angebot, welche konkreten Leistungen im Illustrationshonorar enthalten sind und kann gezielt nachfragen, ob die entstandenen Illustrationen zusätzlich für die Produktbroschüre und die Landingpage genutzt werden dürfen. Falls diese Nutzung noch nicht eingeschlossen ist, kann sie gegen einen Aufpreis ergänzt werden.

Beispiel 2: Social Media Kampagne mit wiederkehrenden Motiven

Ein Dienstleistungsunternehmen plant eine Social Media Reihe mit wöchentlichen Posts, die komplexe Themen leicht verständlich erklären sollen. Statt für jeden Post komplett neue Illustrationen zu erstellen, werden zu Beginn ein Set aus Figuren, Icons und Hintergründen entwickelt. Das Illustrationshonorar deckt also die Erstellung eines flexiblen Baukastens ab.

Im laufenden Betrieb können aus diesem Baukasten immer wieder neue Motive zusammengestellt werden. Das senkt die Produktionskosten pro Post und sorgt für eine konsistente Bildsprache. Für die Budgetplanung bedeutet das: Zu Beginn wird ein höheres Illustrationshonorar fällig, langfristig zahlt sich die Investition durch effiziente Nutzung aus.

Beispiel 3: Rebranding und Anpassung bestehender Illustrationen

Ein Unternehmen modernisiert sein Corporate Design. Farben, Typografie und Bildstil werden überarbeitet. Bestehende Erklärvideos, Präsentationen und Online Materialien sollen an den neuen Auftritt angepasst werden. Statt alles neu zu produzieren, werden die alten Illustrationen überarbeitet.

Das Illustrationshonorar umfasst in diesem Fall die Anpassung der Farben, die Überarbeitung einzelner Formen, die Aktualisierung von Logos und eventuell die Ergänzung neuer Elemente. Für Marketing Verantwortliche ist dies eine kosteneffiziente Möglichkeit, vorhandene Inhalte weiter zu nutzen und gleichzeitig ein einheitliches Erscheinungsbild zu schaffen.

Tipps für den Umgang mit Illustrationshonoraren im Marketing

Leistungsumfang klar definieren

Um das Illustrationshonorar realistisch einschätzen zu können, sollte der gewünschte Leistungsumfang möglichst konkret beschrieben werden. Dazu gehören unter anderem die ungefähre Anzahl der Szenen oder Motive, der gewünschte Stil, die geplanten Einsatzgebiete und der Zeitrahmen.

Je klarer die Anforderungen formuliert sind, desto genauer kann das Angebot ausfallen. Unklare Briefings führen oft zu zusätzlichen Korrekturschleifen, die das Illustrationshonorar nachträglich erhöhen können.

Nutzungsrechte von Anfang an klären

Ein häufiger Stolperstein sind unklare Nutzungsrechte. Wenn Illustrationen zunächst nur für ein Erklärvideo geplant sind, später aber auch für Messen, Anzeigen oder internationale Kampagnen verwendet werden sollen, kann das nachträgliche Anpassen der Rechte teuer werden.

Es lohnt sich, frühzeitig zu überlegen, welche Kanäle und Regionen realistisch sind, und diese Nutzung im Illustrationshonorar zu berücksichtigen. So lassen sich spätere Überraschungen vermeiden.

Korrekturschleifen sinnvoll nutzen

In vielen Angeboten sind ein oder zwei Korrekturschleifen im Illustrationshonorar enthalten. Diese Phasen sollten gut vorbereitet genutzt werden. Sammeln Sie Feedback intern, bevor Sie es an die Agentur weitergeben, und priorisieren Sie die wichtigsten Anpassungen.

Unstrukturierte oder sehr häufige Änderungswünsche können dazu führen, dass der ursprünglich kalkulierte Rahmen überschritten wird. Eine klare interne Abstimmung spart hier Zeit und Kosten.

Wiederverwendbarkeit mitdenken

Beim Briefing lohnt es sich, über die unmittelbare Kampagne hinauszudenken. Illustrationen, die bewusst modular und vielseitig angelegt sind, können in vielen Formaten eingesetzt werden. Ein etwas höheres Illustrationshonorar zu Beginn kann sich lohnen, wenn die Motive später in Präsentationen, Whitepapers, auf Landingpages oder in Social Media Posts zum Einsatz kommen.

Praxisnah gedacht: Ein gut gestaltetes Key Visual, das im Erklärvideo eingeführt wird, kann später auf der Startseite der Website, in E Mail Signaturen und in Messegrafiken eingesetzt werden. Das erhöht den Wiedererkennungswert und verteilt die Kosten des Illustrationshonorars auf viele Kontaktpunkte.

Abgrenzung zu anderen Kostenpositionen in der Videoproduktion

Um Angebote richtig zu verstehen, ist es hilfreich, das Illustrationshonorar von anderen Kostenblöcken abzugrenzen. In einem typischen Video oder Animationsprojekt finden sich neben dem Illustrationshonorar etwa folgende Positionen:

  • Konzeption und Skript Entwicklung der inhaltlichen Struktur, Storyline und Texte
  • Storyboard visuelle Planung der Szenen, oft auf Basis von groben Skizzen
  • Animation Bewegung der Illustrationen, Übergänge, Effekte
  • Vertonung Sprecher, Musik, Soundeffekte
  • Projektmanagement Koordination, Abstimmung, Zeitplanung

Das Illustrationshonorar ist also ein Teil des Gesamtbudgets, konzentriert sich aber auf die Entwicklung der visuellen Elemente. Wer Angebote vergleicht, sollte darauf achten, welche Leistungen genau im Illustrationshonorar enthalten sind und welche separat aufgeführt werden.

Warum ein angemessenes Illustrationshonorar ein Invest ist

Für Marketing Verantwortliche ist das Illustrationshonorar nicht nur ein Kostenfaktor, sondern auch eine Investition in Markenaufbau und Kommunikation. Hochwertige Illustrationen können komplexe Inhalte verständlich machen, Emotionen transportieren und die Wiedererkennbarkeit einer Marke stärken.

Im Vergleich zu reinem Stock Material bieten individuell entwickelte Illustrationen mehrere Vorteile. Sie lassen sich exakt auf die Zielgruppe und das Produkt zuschneiden, sind in Stil und Farbgebung perfekt auf das Corporate Design abgestimmt und können langfristig als visueller Baukasten dienen. Das Illustrationshonorar deckt dabei nicht nur die sichtbare Arbeit am Bild ab, sondern auch das konzeptionelle Denken, die Erfahrung und das Verständnis für Markenkommunikation.

Wenn Unternehmen das Illustrationshonorar bewusst einplanen, klare Briefings erstellen und Nutzungsrechte von Anfang an mitdenken, entsteht eine verlässliche Grundlage für erfolgreiche Projekte. Illustrationen werden dann nicht als austauschbare Dekoration betrachtet, sondern als strategisches Werkzeug, das Botschaften präzise und einprägsam vermittelt. So trägt ein gut kalkuliertes und sinnvoll eingesetztes Illustrationshonorar dazu bei, dass Erklärvideos, Kampagnen und Markenauftritte ihre volle Wirkung entfalten.

Häufige Fragen zu „Illustrationshonorar"

Das Illustrationshonorar ist die Bezahlung für die kreative Leistung einer Illustratorin oder eines Illustrators. Es umfasst in der Regel sowohl die eigentliche Gestaltung der Bilder als auch die Nutzungsrechte, also wofür und wie lange die Illustrationen verwendet werden dürfen. Im Marketingumfeld betrifft das zum Beispiel Illustrationen für Erklärvideos, Social Media oder Präsentationen.

Ein Illustrationshonorar setzt sich meist aus zwei Teilen zusammen: dem Arbeitshonorar für die Erstellung der Illustration und einem Nutzungsrecht-Honorar. Faktoren sind unter anderem der Umfang des Projekts, der Detailgrad der Bilder, die Verwendungsdauer sowie die Reichweite, etwa interne Nutzung oder internationale Kampagne. Je größer die Nutzung, desto höher fällt in der Regel das Honorar aus.

Die Preise variieren, weil jedes Projekt andere Anforderungen hat. Einfache Icons für eine interne Präsentation sind deutlich weniger aufwendig und weniger wertvoll in der Nutzung als aufwendige Szenen für ein animiertes Erklärvideo mit großer Reichweite. Außerdem spielen Erfahrung, Stil und Spezialisierung der Illustratorin oder des Illustrators eine wichtige Rolle für die Preisgestaltung.

Wichtig ist, dass im Angebot klar geregelt ist, welche Leistungen enthalten sind und welche Nutzungsrechte Sie erhalten. Klären Sie vorab, wie viele Szenen oder Motive benötigt werden, wie detailliert die Illustrationen sein sollen und auf welchen Kanälen das Video später eingesetzt wird. So vermeiden Sie Nachverhandlungen und stellen sicher, dass Sie die Illustrationen rechtssicher und passend zu Ihren Marketingzielen nutzen können.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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