Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Lookalike Audience einfach erklärt
Lookalike Audiences helfen Ihnen, mit Erklärvideos und Animationen neue Nutzer zu erreichen, die Ihren besten Kunden stark ähneln.
Inhalt
- Grundprinzip und Definition
- Wie entsteht eine Lookalike Audience
- Vorteile im Marketing-Alltag
- Beispiele aus Videoproduktion und Erklärvideo-Marketing
- Voraussetzungen für den Einsatz
- Datenschutz und Transparenz
- Best Practices für Marketing-Verantwortliche
- Typische Herausforderungen
- Einsatz entlang der Customer Journey
- Rolle im Zusammenspiel mit anderen Targeting-Methoden
- Fazit
Eine gezielte und effiziente Zielgruppenansprache ist im digitalen Marketing entscheidend, insbesondere wenn es um Erklärvideos, Produktfilme, Animationen oder Illustrationen geht. Hier kommt der Begriff Lookalike Audience ins Spiel. Er beschreibt eine Methode, mit der Werbeplattformen wie Meta (Facebook und Instagram), LinkedIn oder andere Netzwerke Personen finden, die bestehenden Kundinnen und Kunden oder Interessenten möglichst ähnlich sind. Diese Ähnlichkeit bezieht sich nicht auf das Aussehen, sondern auf Merkmale wie Verhalten, Interessen oder demografische Daten. So hilft eine Lookalike Audience dabei, neue Menschen zu erreichen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Interesse an Ihren Videoangeboten, Dienstleistungen oder Produkten haben.
Grundprinzip und Definition
Unter einer Lookalike Audience versteht man eine automatisch erstellte Zielgruppe, die auf den Eigenschaften einer bestehenden Ausgangsgruppe basiert. Diese Ausgangsgruppe kann zum Beispiel aus Kundinnen und Kunden bestehen, die bereits ein Erklärvideo gebucht, ein Whitepaper heruntergeladen, einen Newsletter abonniert oder ein Kontaktformular auf Ihrer Website ausgefüllt haben. Die Werbeplattform analysiert diese Ausgangsgruppe und sucht anschließend nach weiteren Personen, die ähnliche Merkmale aufweisen. So entsteht eine neue, datenbasierte Zielgruppe, die Ihnen hilft, Ihre Reichweite zu vergrößern und gleichzeitig die Relevanz Ihrer Anzeigen zu erhalten.
Für Marketing-Verantwortliche bedeutet das: Sie müssen nicht mehr raten, wer sich vermutlich für Ihr neues Animationsvideo oder Ihren Videokurs interessiert. Stattdessen nutzen Sie eine Lookalike Audience, um Menschen zu erreichen, die statistisch gesehen Ihrer bisherigen Kundschaft ähneln. Die Plattform übernimmt dabei die komplexe Analyse im Hintergrund.
Wie entsteht eine Lookalike Audience
1. Auswahl der Ausgangsgruppe
Der erste Schritt ist die Definition einer sogenannten Ausgangs- oder Quellzielgruppe. Diese wird oft als Seed Audience bezeichnet. Typische Beispiele aus dem Bereich Video und Marketing sind:
Alle Personen, die in den letzten 180 Tagen ein Kontaktformular für ein Erklärvideo ausgefüllt haben
Alle Kundinnen und Kunden, die bereits eine Videoproduktion gebucht haben
Alle Websitebesucherinnen und -besucher, die sich eine bestimmte Landingpage zu Animation oder Illustration angesehen haben
Alle Personen, die ein bestimmtes Video zu mindestens 50 Prozent oder 75 Prozent angesehen haben
Je hochwertiger und genauer diese Ausgangsgruppe ist, desto besser funktioniert später die Lookalike Audience. Eine Ausgangsgruppe aus zufälligen Websitebesuchenden ist meist weniger hilfreich als eine Gruppe aus tatsächlichen Kundinnen und Kunden oder sehr engagierten Interessenten.
2. Analyse durch die Plattform
Nachdem Sie Ihre Ausgangsgruppe definiert haben, übernimmt die Werbeplattform die Analyse. Sie untersucht Merkmale wie:
Interessen, etwa Themen wie Marketing, Videoproduktion, Storytelling, Animation oder E-Learning
Verhaltensdaten, zum Beispiel wie häufig Personen auf Anzeigen klicken, Videos ansehen oder Formulare ausfüllen
Demografische Daten wie Alter, Region oder Berufsfeld, soweit verfügbar
Genutzte Endgeräte und typische Nutzungszeiten
Auf Basis dieser Merkmale erstellt die Plattform ein Musterprofil und sucht dann nach weiteren Personen, die diesem Muster möglichst ähnlich sind. Diese ähnlichen Personen bilden schließlich die Lookalike Audience.
3. Einstellung der Ähnlichkeit
Viele Plattformen bieten die Möglichkeit, den Grad der Ähnlichkeit einzustellen. Eine kleinere Lookalike Audience ist der Ausgangsgruppe sehr ähnlich, dafür aber begrenzt in der Reichweite. Eine größere Lookalike Audience umfasst mehr Personen, weicht aber stärker von den ursprünglichen Merkmalen ab. Für Marketing-Verantwortliche bedeutet das eine Abwägung zwischen Präzision und Reichweite.
Praxis-Tipp: Starten Sie mit einer eher kleineren und damit präziseren Lookalike Audience, testen Sie deren Leistung und erweitern Sie sie schrittweise, wenn Sie zufrieden sind.
Vorteile im Marketing-Alltag
Effizientere Zielgruppenfindung
Eine Lookalike Audience spart Zeit bei der Zielgruppendefinition. Statt unzählige Interessen, Berufe oder demografische Merkmale manuell auszuwählen, nutzen Sie vorhandene Kundendaten. Die Plattform erledigt den Rest. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie komplexe Angebote wie Erklärvideos, interaktive Animationen oder umfangreiche Videokampagnen bewerben, bei denen die ideale Zielgruppe nicht auf den ersten Blick erkennbar ist.
Höhere Relevanz von Anzeigen
Da eine Lookalike Audience auf echten Verhaltensdaten basiert, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Ihre Anzeigen relevante Personen erreichen. Wenn Ihre Ausgangsgruppe aus Menschen besteht, die bereits ein Erklärvideo angefragt haben, ist die Chance größer, dass ähnliche Personen ebenfalls Interesse an Ihren Videoleistungen haben. So erhöht sich die Relevanz Ihrer Anzeigen und häufig auch die Erfolgsquote Ihrer Kampagnen.
Skalierung erfolgreicher Kampagnen
Wenn eine Kampagne gut funktioniert, möchten Sie sie meist skalieren, also mehr Menschen erreichen, ohne die Qualität der Leads zu verschlechtern. Eine Lookalike Audience ist dafür ideal geeignet. Sie nehmen die Daten Ihrer besten Kundinnen und Kunden oder Ihrer wertvollsten Leads und nutzen diese als Basis, um neue, ähnliche Personen anzusprechen. So wächst Ihre Reichweite kontrolliert und strukturiert.
Beispiele aus Videoproduktion und Erklärvideo-Marketing
Beispiel 1: Erklärvideo-Agentur mit Lead-Formular
Angenommen, eine Agentur produziert Erklärvideos für Unternehmen. Auf ihrer Website gibt es ein Formular zur Projektanfrage. Alle Personen, die dieses Formular ausfüllen, werden in einer Liste gesammelt. Diese Liste bildet die Ausgangsgruppe. Auf einer Werbeplattform wird daraus eine Lookalike Audience erstellt. Die Plattform sucht nun nach Menschen, die den bisherigen Anfragenden in ihren beruflichen Interessen, ihrem Nutzungsverhalten und anderen Merkmalen ähneln. Die Agentur spielt anschließend Anzeigen mit Beispielen ihrer Erklärvideos an diese Lookalike Audience aus. Dadurch erreicht sie Menschen, die mit höherer Wahrscheinlichkeit ebenfalls ein Erklärvideo benötigen, zum Beispiel Marketing-Leiterinnen, Produktmanager oder HR-Verantwortliche.
Beispiel 2: Anbieter von animierten Social-Media-Clips
Ein Studio bietet kurze animierte Clips für Social-Media-Kampagnen an. Auf Instagram und LinkedIn wurden bereits einige Kampagnen geschaltet. Die Plattformen wissen, welche Personen die Videos besonders lange angesehen, geliked oder geteilt haben. Diese besonders engagierten Nutzerinnen und Nutzer bilden eine hervorragende Ausgangsgruppe. Daraus wird eine Lookalike Audience generiert. Künftige Kampagnen können nun gezielt an Personen ausgespielt werden, die dem Profil dieser aktiven Video-Fans ähneln. So erhöht das Studio die Chance, neue Kundschaft zu gewinnen, die animierte Inhalte für das eigene Marketing nutzen möchte.
Beispiel 3: E-Learning-Anbieter mit Videokursen
Ein Unternehmen verkauft Videokurse zu Marketingthemen. Die besten Kundinnen und Kunden sind jene, die nicht nur einen, sondern mehrere Kurse gekauft haben. Diese Gruppe wird als besonders wertvoll identifiziert und als Ausgangsgruppe genutzt. Daraus wird eine Lookalike Audience erstellt. Die Werbeplattform sucht nach Menschen, die den Mehrfachkäufern ähneln. Anschließend werden Anzeigen für neue Kurse gezielt an diese Lookalike Audience ausgespielt. So konzentriert sich das Marketingbudget auf Personen, die mit höherer Wahrscheinlichkeit zu treuen Kundinnen und Kunden werden.
Voraussetzungen für den Einsatz
Ausreichend Datenbasis
Um eine sinnvolle Lookalike Audience zu erstellen, benötigen Sie eine gewisse Menge an Ausgangsdaten. Die genaue Mindestanzahl kann je nach Plattform variieren, in der Praxis sollten es jedoch nicht nur einige wenige Personen sein. Je größer und zugleich homogener die Ausgangsgruppe ist, desto stabiler und genauer ist das resultierende Profil. Besonders hilfreich sind Daten aus:
CRM-Systemen mit Kundendaten
Newsletter-Verteilern mit bestätigten Abonnentinnen und Abonnenten
Tracking-Tools, die Videoaufrufe, Formularanfragen oder Käufe erfassen
Saubere Datenerfassung
Für die Qualität einer Lookalike Audience ist es wichtig, dass Ihre Ausgangsdaten sauber und aktuell sind. Dubletten, veraltete Kontakte oder unklare Einwilligungen können zu ungenauen Ergebnissen führen. Wer im Bereich Videoproduktion oder Marketing arbeitet, sollte deshalb darauf achten, dass alle relevanten Kontakte klar erfasst und korrekt kategorisiert sind, etwa nach Interessent, Kundin oder Bestandskunde.
Datenschutz und Transparenz
Beim Einsatz einer Lookalike Audience spielt der Datenschutz eine zentrale Rolle. In vielen Regionen gelten strenge Vorgaben für die Nutzung personenbezogener Daten. Unternehmen sollten sicherstellen, dass sie nur Daten verwenden, für die eine gültige Einwilligung vorliegt oder eine andere rechtliche Grundlage besteht. Zudem sollten Nutzerinnen und Nutzer in der Datenschutzerklärung Ihrer Website darüber informiert werden, dass bestimmte Daten zu Werbezwecken und zur Erstellung von Zielgruppen verwendet werden.
Auch wenn die Plattformen die Daten in der Regel pseudonymisiert oder aggregiert verarbeiten, ist eine transparente Kommunikation wichtig. Marketing-Verantwortliche sollten gemeinsam mit Datenschutzbeauftragten oder rechtlichen Beratern klären, wie die Nutzung von Lookalike Audience mit den geltenden Vorschriften vereinbar ist.
Best Practices für Marketing-Verantwortliche
1. Hochwertige Ausgangsgruppen wählen
Nutzen Sie möglichst wertvolle Ausgangsgruppen, zum Beispiel:
Kundinnen und Kunden, die ein Erklärvideo oder eine Videoproduktion tatsächlich gebucht haben
Personen, die mehrere Produkte oder Services in Anspruch genommen haben
Leads, die in Ihrem Vertrieb als besonders qualifiziert eingestuft wurden
Je genauer diese Gruppe Ihre Wunschkundschaft abbildet, desto hilfreicher wird die daraus erstellte Lookalike Audience.
2. Mehrere Lookalike Audiences testen
Es kann sinnvoll sein, mehrere Varianten zu erstellen, zum Beispiel:
Eine Lookalike Audience basierend auf Website-Leads
Eine Lookalike Audience basierend auf Video-Viewerinnen und -Viewern, die Ihre Inhalte besonders lange ansehen
Eine Lookalike Audience basierend auf Bestandskunden mit hohem Umsatz
Vergleichen Sie die Ergebnisse dieser Zielgruppen anhand klarer Kennzahlen wie Anfragen, Buchungen oder Kurskäufen. So finden Sie heraus, welche Basisgruppe am besten geeignet ist, um neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen.
3. Kreative Inhalte anpassen
Eine Lookalike Audience sorgt für eine bessere Zielgruppe, ersetzt aber nicht die Qualität Ihrer Inhalte. Die Anzeigen sollten zum Profil der gewünschten Personen passen. Wenn Ihre Ausgangsgruppe aus Marketing-Leitenden besteht, die Erklärvideos für komplexe Produkte buchen, sollten Ihre Anzeigen genau dieses Problem adressieren. Zeigen Sie zum Beispiel kurze Ausschnitte aus bestehenden Erklärvideos und heben Sie hervor, wie diese Filme helfen, komplizierte Themen verständlich zu machen.
Für eine Lookalike Audience aus Social-Media-Managern könnten hingegen kurze, dynamische Animationsbeispiele besser funktionieren, die speziell für Plattformen wie Instagram oder TikTok optimiert sind.
Typische Herausforderungen
Zu breite oder zu enge Zielgruppen
Eine zu große Lookalike Audience kann dazu führen, dass Ihre Anzeigen zwar viele Menschen erreichen, aber nur wenige davon tatsächlich Interesse an Ihren Videoangeboten haben. Eine zu kleine Zielgruppe kann hingegen die Reichweite stark begrenzen und die Kosten pro Kontakt erhöhen. Hier hilft es, Schritt für Schritt zu testen und die Größe der Zielgruppe anzupassen.
Ungeeignete Ausgangsdaten
Wenn die Ausgangsgruppe sehr gemischt ist, zum Beispiel aus zufälligen Newsletter-Anmeldungen ohne klare Kaufabsicht, kann das Profil der Lookalike Audience unscharf werden. In der Praxis lohnt es sich oft, lieber eine kleinere, aber klar definierte Ausgangsgruppe zu wählen, etwa nur Personen, die ein Angebot für Videoproduktion angefragt haben.
Fehlende Abstimmung mit Sales
Im B2B-Bereich ist es hilfreich, Marketing und Vertrieb eng abzustimmen. Der Vertrieb weiß oft genau, welche Kontakte tatsächlich zu Abschlüssen führen. Diese Informationen können helfen, die Ausgangsgruppen für Ihre Lookalike Audience zu verbessern. So werden nicht nur Klicks generiert, sondern auch qualitativ hochwertige Anfragen für Erklärvideos, Produktfilme oder Animationsprojekte.
Einsatz entlang der Customer Journey
Eine Lookalike Audience kann an verschiedenen Stellen der Customer Journey eingesetzt werden. In der frühen Phase, in der potenzielle Kundinnen und Kunden Ihr Unternehmen noch nicht kennen, hilft sie, Aufmerksamkeit für Ihre Marke und Ihre Videoleistungen zu erzeugen. In späteren Phasen können spezifischere Zielgruppen genutzt werden, zum Beispiel basierend auf Personen, die bereits ein Angebot erhalten, aber noch nicht gebucht haben.
So könnte eine Agentur eine erste Kampagne mit einer breiten Lookalike Audience starten, um die Marke bekannt zu machen. Später werden engere Zielgruppen erstellt, etwa basierend auf Personen, die ein Beratungsgespräch angefragt oder ein ausführliches Portfolio-Video bis zum Ende angesehen haben. Diese feinere Abstimmung ermöglicht es, Botschaften und Angebote genauer auf den jeweiligen Entscheidungsstand abzustimmen.
Rolle im Zusammenspiel mit anderen Targeting-Methoden
Eine Lookalike Audience ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung zu anderen Targeting-Methoden. Sie lässt sich kombinieren mit:
Interessen-Targeting, etwa für Themen wie Content Marketing, Videoproduktion oder E-Learning
Demografischem Targeting, zum Beispiel nach Branche oder Unternehmensgröße
Geografischem Targeting, etwa für bestimmte Regionen oder Länder, in denen Sie Ihre Videodienstleistungen anbieten
Durch diese Kombination können Sie sicherstellen, dass Ihre Lookalike Audience nicht nur ähnlich zu Ihren bestehenden Kundinnen und Kunden ist, sondern auch in die Märkte und Segmente fällt, die für Ihr Unternehmen strategisch relevant sind.
Fazit
Die Lookalike Audience ist ein wirkungsvolles Werkzeug für Marketing-Verantwortliche, die Erklärvideos, Videoproduktionen, Animationen oder Illustrationen bewerben möchten. Sie ermöglicht es, auf Basis echter Kundendaten neue Zielgruppen zu erschließen, die den bestehenden Kundinnen und Kunden ähnlich sind. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anzeigen relevante Personen erreichen, die sich für Ihre Angebote interessieren. Voraussetzung ist eine sorgfältige Auswahl und Pflege der Ausgangsdaten, eine datenschutzkonforme Umsetzung und eine klare Abstimmung von Zielgruppen, Botschaften und Inhalten. Wer diese Punkte beachtet, kann mit einer Lookalike Audience seine Kampagnen effizienter gestalten, erfolgreiche Maßnahmen skalieren und langfristig mehr passende Anfragen sowie Kundenprojekte im Bereich Videoproduktion und Marketing gewinnen.
Häufige Fragen zu „Lookalike Audience"
Eine Lookalike Audience ist eine Zielgruppe, die Werbeplattformen aus Nutzern bilden, die Ihren bestehenden Kunden möglichst ähnlich sind. Grundlage sind Daten wie Interessen, Verhalten oder demografische Merkmale. So erreichen Sie Menschen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit gut zu Ihrem Angebot und Ihren Erklärvideos passen.
Sie laden zum Beispiel Kundendaten hoch oder nutzen Website Besucher, Newsletter Abonnenten oder Video Zuschauer als Ausgangsbasis. Die Werbeplattform analysiert diese Daten mithilfe von Algorithmen und sucht nach Nutzern mit ähnlichen Merkmalen. Daraus wird automatisch eine neue, ähnliche Zielgruppe erstellt.
Erklärvideos funktionieren besonders gut, wenn sie genau die Menschen erreichen, die ein konkretes Problem haben oder sich für Ihr Thema interessieren. Mit Lookalike Audiences finden Sie Nutzer, die den bisherigen Video Zuschauern oder Kunden stark ähneln. Dadurch steigen in der Regel die Relevanz, die Verweildauer und die Wahrscheinlichkeit von Anfragen oder Käufen.
Sie benötigen eine sogenannte Ausgangs Zielgruppe, etwa bestehende Kunden, Leads, Website Besucher oder Menschen, die Ihr Erklärvideo zu einem bestimmten Prozentsatz angesehen haben. Je hochwertiger und klarer definiert diese Basisgruppe ist, desto besser funktioniert die Lookalike Audience. In der Praxis reichen oft schon einige hundert bis wenige tausend Personen als Startpunkt.
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