Illustration & Design · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
PPI einfach erklärt
PPI bestimmt, wie scharf und professionell Bilder, Illustrationen und Erklärvideos auf Bildschirmen und in Druckmedien wirken.
Inhalt
- Grundlagen: Was bedeutet PPI genau
- Unterschied zwischen PPI und Auflösung
- PPI im Kontext von Bildschirmen und Displays
- PPI in der Videoproduktion und bei Erklärvideos
- PPI im Marketingalltag: Typische Einsatzszenarien
- Häufige Missverständnisse rund um PPI
- Praktische Tipps für Marketingverantwortliche
- Beispiele aus der Praxis
- Wie PPI in Programmen angezeigt und eingestellt wird
- Zusammenfassung: Warum PPI für Marketing relevant ist
PPI begegnet Marketingverantwortlichen häufig im Zusammenhang mit Grafiken, Illustrationen und der Produktion von Erklärvideos. Der Begriff wirkt auf den ersten Blick technisch, ist aber entscheidend, wenn Bilder scharf wirken, Logos sauber dargestellt werden und Kampagnenmaterial sowohl online als auch im Print professionell aussieht. Wer PPI versteht, kann besser mit Agenturen, Designerinnen und Videoproduzenten sprechen und gezielter Briefings formulieren.
Grundlagen: Was bedeutet PPI genau
PPI steht für Pixels per Inch. Übersetzt bedeutet das Pixel pro Zoll. Es beschreibt, wie viele Bildpunkte auf einer bestimmten Länge von einem Zoll, also 2,54 Zentimetern, angeordnet sind. PPI ist damit ein Maß für die Punktdichte eines digitalen Bildes. Je höher die PPI Zahl, desto mehr Pixel sind auf engem Raum platziert und desto feiner können Details dargestellt werden.
Wichtig ist: PPI beschreibt nicht direkt die Qualität eines Bildes, sondern die Dichte der vorhandenen Pixel. Die tatsächliche Qualität hängt zusätzlich von der gesamten Pixelanzahl, also der Auflösung des Bildes in Breite und Höhe, ab. Ein Bild mit 3000 mal 2000 Pixeln kann mit unterschiedlichen PPI Werten ausgegeben werden, ohne dass sich die Pixelanzahl ändert. Es ändert sich nur, wie groß dieses Bild bei einer bestimmten PPI Einstellung später physisch erscheint.
Unterschied zwischen PPI und Auflösung
Viele Personen verwenden PPI und Auflösung synonym, was im Marketingalltag zu Missverständnissen führt. Es lohnt sich, diese Begriffe sauber zu trennen.
Auflösung in Pixeln
Die Auflösung eines Bildes wird in Pixeln angegeben, zum Beispiel 1920 mal 1080. Diese Zahlen geben an, wie viele Pixel das Bild in der Breite und in der Höhe hat. Diese Information ist unabhängig davon, wie groß das Bild später auf einem Bildschirm oder auf Papier dargestellt wird.
PPI als Dichteangabe
PPI legt fest, wie dicht diese Pixel beim Anzeigen oder Drucken auf einer bestimmten Fläche zusammenrücken. Ein Beispiel verdeutlicht das Zusammenspiel:
- Ein Bild mit 3000 mal 3000 Pixeln bei 300 PPI ergibt eine Druckgröße von etwa 25,4 mal 25,4 Zentimetern.
- Das gleiche Bild mit 3000 mal 3000 Pixeln bei 150 PPI ergibt etwa die doppelte Kantenlänge, also rund 50,8 mal 50,8 Zentimeter, allerdings mit geringerer Punktdichte.
Die Pixelanzahl bleibt identisch. PPI beeinflusst, wie groß das Bild bei gleichbleibender Pixelanzahl dargestellt oder gedruckt wird.
PPI im Kontext von Bildschirmen und Displays
Auf Bildschirmen, Smartphones und Tablets ist PPI ebenfalls relevant, allerdings etwas anders als im Druck. Moderne Displays haben eine feste physische Punktdichte. Ein Smartphone kann zum Beispiel 400 PPI oder mehr aufweisen. Das bedeutet, dass das Display selbst sehr viele Bildpunkte pro Zoll besitzt.
Für die tägliche Praxis im Marketing ist jedoch wichtiger, wie groß ein Bild auf einem bestimmten Bildschirm wirkt und wie scharf es erscheint. Ein Bild mit zu niedriger Auflösung wirkt unscharf, wenn es in einem Erklärvideo bildschirmfüllend eingeblendet wird. Die PPI Angabe in der Datei ist dabei weniger entscheidend als die tatsächliche Pixelanzahl. Trotzdem taucht PPI auch in vielen Bildbearbeitungsprogrammen auf, wenn Grafiken für Web und Video vorbereitet werden.
Merksatz: Für Bildschirme zählt in erster Linie die tatsächliche Pixelauflösung, für den Druck zählt die Kombination aus Pixelanzahl und PPI.
PPI in der Videoproduktion und bei Erklärvideos
In der Videoproduktion und bei Erklärvideos wird häufig in Begriffen wie Full HD, 4K oder 8K gesprochen. Diese Begriffe beziehen sich auf die Auflösung des Videos in Pixeln, zum Beispiel 1920 mal 1080 bei Full HD. PPI taucht an dieser Stelle nicht direkt auf. Trotzdem spielt PPI eine wichtige Rolle, sobald Standbilder, Illustrationen oder Grafiken in Videos integriert werden.
Illustrationen und Grafiken für Videos
Wenn ein Team Illustrationen für ein Erklärvideo erstellt, arbeiten die Illustratorinnen meist mit hochauflösenden Dateien. Diese können zum Beispiel 4000 mal 4000 Pixel groß sein und mit 300 PPI angelegt werden. Die hohe PPI Zahl sorgt dafür, dass die Grafik auch bei einer eventuellen Nutzung im Druck scharf bleibt. Für das Video selbst wird die Grafik dann auf die benötigte Pixelgröße reduziert, etwa auf 1920 mal 1080 Pixel.
In der Praxis bedeutet das für Marketingverantwortliche: Wenn Sie im Briefing an eine Agentur angeben, dass Grafiken sowohl im Video als auch später auf Messen als Poster eingesetzt werden sollen, ist PPI ein wichtiger Hinweis. Die Agentur wird die Illustrationen dann mit ausreichend hoher Pixelanzahl und einer geeigneten PPI Einstellung anlegen, damit sie flexibel nutzbar sind.
Zoom Effekte und PPI
In Erklärvideos werden häufig Zoom Effekte eingesetzt, bei denen in eine Illustration hineingezoomt wird, um Details hervorzuheben. Wenn die ursprüngliche Grafik nur knapp über Videoauflösung angelegt ist, wirkt das Bild bei starken Zooms schnell unscharf. Eine Datei mit mehr Pixeln und einer höheren PPI Einstellung bietet hier mehr Spielraum. Die höhere PPI Zahl an sich ist dabei weniger entscheidend als die erhöhte Pixelanzahl, aber in der Praxis gehen beide Werte oft Hand in Hand, wenn Grafiken für flexible Nutzung angelegt werden.
PPI im Marketingalltag: Typische Einsatzszenarien
Im Marketing begegnet PPI vor allem in drei Bereichen: bei Drucksachen, bei Onlinegrafiken und bei der Mehrfachnutzung von Bildmaterial über verschiedene Kanäle.
Drucksachen und PPI
Für hochwertige Druckprodukte gilt im professionellen Umfeld meist eine Empfehlung von etwa 300 PPI. Das betrifft zum Beispiel:
- Flyer und Broschüren
- Plakate und Roll ups
- Visitenkarten und Briefpapier
- Messestände und Poster
Wenn ein Logo oder eine Illustration, die ursprünglich für ein Erklärvideo erstellt wurde, später auf einem Messebanner verwendet werden soll, ist PPI entscheidend. Liegt die Datei nur mit 72 PPI bei geringer Pixelanzahl vor, kann das Motiv im Druck verpixelt erscheinen. Wurde die Grafik hingegen von Anfang an mit ausreichend hoher Auflösung und angemessener PPI Zahl angelegt, kann sie problemlos skaliert und für den Druck vorbereitet werden.
Onlinegrafiken und PPI
Für Onlinegrafiken wie Social Media Posts, Website Banner oder Thumbnails für Videos ist PPI weniger kritisch als die reine Pixelauflösung. Plattformen wie soziale Netzwerke geben häufig empfohlene Pixelmaße vor, zum Beispiel 1080 mal 1080 Pixel für quadratische Posts. Die PPI Angabe in der Datei spielt bei der Anzeige auf dem Bildschirm kaum eine Rolle, da der Browser oder die App die Pixel direkt auf dem Display verteilt.
Trotzdem taucht PPI auch hier in Arbeitsabläufen auf, etwa wenn Grafiken aus Layoutprogrammen exportiert werden. Viele Teams verwenden standardmäßig 72 PPI oder 96 PPI als Referenzwert für Webgrafiken. Entscheidend bleibt jedoch, dass die Pixelmaße zur geplanten Darstellung passen und das Bild nicht unnötig groß ist, um Ladezeiten gering zu halten.
Mehrfachnutzung von Assets
Im Marketingalltag werden Illustrationen, Icons und Grafiken zunehmend kanalübergreifend eingesetzt. Ein Icon kann im Erklärvideo vorkommen, als Grafik im Newsletter erscheinen und später auf einer Infotafel landen. Hier lohnt es sich, bei der Erstellung auf ausreichend hohe Auflösung und eine sinnvolle PPI Einstellung zu achten.
Ein bewährter Ansatz ist, zentrale Branding Elemente wie Logos und Key Visuals in hoher Auflösung und mit 300 PPI zu erstellen. Für den Einsatz im Web oder im Video werden dann optimierte Versionen mit geringerer Dateigröße exportiert. So bleibt das Original flexibel einsetzbar, während die abgeleiteten Dateien für den jeweiligen Kanal optimiert werden.
Häufige Missverständnisse rund um PPI
Im Austausch zwischen Marketing, Design und Videoproduktion entstehen oft Missverständnisse, weil PPI falsch interpretiert wird. Einige typische Irrtümer lassen sich leicht ausräumen.
Missverständnis 1: Hohe PPI Zahl bedeutet automatisch hohe Qualität
Eine Datei mit 300 PPI, aber nur 800 mal 600 Pixeln bleibt ein kleines Bild. Wenn dieses Bild auf Postergröße gezogen wird, hilft die hohe PPI Angabe nicht. Entscheidend ist die Kombination aus Pixelanzahl und PPI. PPI allein macht ein Bild nicht besser, wenn zu wenige Pixel vorhanden sind.
Missverständnis 2: PPI ist für Webgrafiken wichtig
Für die Anzeige im Browser zählt in erster Linie die tatsächliche Pixelbreite und Pixelhöhe. Ob eine Grafik mit 72 oder 300 PPI gespeichert wurde, spielt für die Darstellung auf dem Bildschirm kaum eine Rolle, solange die Pixelmaße identisch sind. PPI wird bei Webgrafiken oft nur deshalb erwähnt, weil viele Bildbearbeitungsprogramme diesen Wert standardmäßig anzeigen.
Missverständnis 3: PPI und DPI sind dasselbe
Oft werden PPI und DPI verwechselt. DPI steht für Dots per Inch und beschreibt die Punktdichte beim Druck, also wie viele Tintenpunkte ein Drucker pro Zoll auf Papier bringt. PPI beschreibt dagegen die Pixel pro Zoll in der digitalen Datei. In vielen Gesprächen werden beide Begriffe gemischt verwendet, was zu Unklarheiten führt. Für Marketingverantwortliche reicht es meist, sich zu merken, dass PPI die digitale Bilddatei beschreibt und DPI den physischen Druckprozess.
Praktische Tipps für Marketingverantwortliche
Auch ohne tiefes technisches Wissen lässt sich PPI im Alltag sinnvoll nutzen, um bessere Ergebnisse in der Videoproduktion und im Design zu erzielen.
1. Beim Briefing klare Anforderungen formulieren
Wenn Sie mit einer Agentur oder einem Illustrationsstudio arbeiten, hilft eine klare Beschreibung der geplanten Nutzung. Nennen Sie zum Beispiel:
- Für welche Kanäle das Material gedacht ist, etwa Social Media, Website, Erklärvideo, Messe.
- Ob Druckmaterialien geplant sind, zum Beispiel Broschüren, Poster oder Roll ups.
- Ob Zoom Effekte im Video vorgesehen sind, bei denen Details stark vergrößert werden.
Sie müssen nicht jede PPI Zahl selbst definieren, aber Sie können anmerken, dass zentrale Grafiken drucktauglich und für Mehrfachnutzung geeignet sein sollen. Die Agentur wird dann passende PPI und Auflösungen wählen.
2. Originaldateien sichern
Bitten Sie darum, dass Sie nicht nur die optimierten Dateien für Web oder Video erhalten, sondern auch die hochauflösenden Originale. Diese liegen meist mit höherem PPI Wert und größerer Pixelanzahl vor. So sind Sie flexibel, wenn später neue Einsatzzwecke entstehen, etwa ein spontaner Messeauftritt oder ein großformatiger Druck für einen Empfangsbereich.
3. Bilder nicht unnötig vergrößern
Wenn Sie Bilder in Präsentationen, auf Websites oder in Social Media Beiträgen verwenden, vermeiden Sie, kleine Dateien stark zu vergrößern. Die PPI Angabe ändert an der tatsächlichen Pixelanzahl nichts. Ein Bild mit wenigen Pixeln bleibt unscharf, wenn es zu groß dargestellt wird. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrem Designteam nach einer Version mit höherer Auflösung.
4. PPI in der Kommunikation vereinfachen
Im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen muss nicht jedes Detail zu PPI erklärt werden. Oft reicht ein vereinfachter Hinweis wie: Wir brauchen die Illustrationen so, dass sie auch in hoher Qualität gedruckt werden können. Intern im Kreativteam kann dann besprochen werden, mit welchen Pixelmaßen und welcher PPI Zahl gearbeitet wird.
Beispiele aus der Praxis
Fallbeispiel 1: Erklärvideo mit späterem Print Einsatz
Ein Unternehmen lässt ein Erklärvideo produzieren, in dem komplexe Abläufe mit Illustrationen visualisiert werden. Zunächst ist nur die Nutzung auf der Website geplant. Die Illustrationen werden in einer Auflösung erstellt, die optimal zu Full HD passt. Einige Monate später entsteht der Wunsch, einzelne Szenen als Poster für einen Messestand zu drucken. Nun stellt sich heraus, dass die ursprünglichen Dateien nicht mit ausreichender Pixelanzahl und PPI angelegt wurden. Die Poster wirken unscharf und müssen neu illustriert werden.
Hätte man zu Beginn festgelegt, dass die Illustrationen auch für Druckzwecke geeignet sein sollen, wären sie gleich größer und mit höherer PPI Zahl erstellt worden. Die Mehrkosten zu Beginn wären gering gewesen, die spätere Flexibilität aber deutlich höher.
Fallbeispiel 2: Social Media Kampagne mit animierten Grafiken
Eine Marketingabteilung plant eine Social Media Kampagne mit kurzen animierten Clips. Die Designerinnen erstellen alle Grafiken in einem Layoutprogramm und exportieren sie mit 300 PPI. Die Dateien sind dadurch relativ groß und führen zu längeren Ladezeiten, obwohl die Pixelmaße für die Plattformen angemessen sind. In diesem Fall wäre es sinnvoll gewesen, PPI beim Export für Web geringer zu setzen oder gar nicht zu beachten und stattdessen auf die empfohlene Pixelbreite der Plattform zu achten. Die PPI Angabe in den Quelldateien bleibt wichtig, die Webversionen können jedoch schlanker angelegt werden.
Fallbeispiel 3: Corporate Design Handbuch
Ein Unternehmen entwickelt ein neues Corporate Design und lässt ein Handbuch erstellen, in dem Logo, Farben und Gestaltungsrichtlinien festgelegt sind. Im Abschnitt zu Bildmaterial wird empfohlen, Fotos und Illustrationen in einer Mindestauflösung von einer bestimmten Pixelanzahl und mit 300 PPI zu verwenden, wenn Druckprodukte geplant sind. Für Web und Video werden parallel konkrete Pixelmaße für typische Formate genannt. So entsteht ein klarer Rahmen, der sowohl Designerinnen als auch Marketingteams Orientierung gibt.
Wie PPI in Programmen angezeigt und eingestellt wird
In vielen gängigen Programmen zur Bildbearbeitung und zum Layout findet sich der Begriff PPI in den Dokumenteigenschaften oder den Exportdialogen. Für Marketingverantwortliche ist es hilfreich, die wichtigsten Punkte zu kennen, ohne jedes Detail selbst einstellen zu müssen.
Bildbearbeitung
In Programmen zur Bildbearbeitung gibt es meist eine Funktion zur Änderung der Bildgröße. Dort können sowohl die Pixelmaße als auch die PPI Zahl eingestellt werden. Wichtig ist die Option, ob die Pixelmaße beim Ändern von PPI angepasst werden sollen oder nicht. Wer versehentlich die Pixelanzahl reduziert, um die PPI Zahl zu ändern, verringert die tatsächliche Bildinformation. In der Praxis sollte man Pixelanzahl und PPI bewusst steuern oder diese Aufgabe dem Kreativteam überlassen.
Layout und Export
In Layoutprogrammen, mit denen Broschüren oder Poster gestaltet werden, wird beim Export in PDF oder Bildformate häufig eine PPI Zahl für Bilder abgefragt. Hier wird entschieden, ob Bilder mit voller Qualität oder heruntergerechnet ausgegeben werden. Für Druckprodukte wird meist eine hohe PPI Zahl gewählt, während für Webversionen geringere Werte sinnvoll sein können, um die Dateigröße zu reduzieren.
Zusammenfassung: Warum PPI für Marketing relevant ist
PPI ist ein technischer Begriff, der dennoch direkten Einfluss auf die Wirkung von Kampagnenmaterial hat. Er beschreibt die Dichte von Pixeln pro Zoll und damit, wie fein ein digitales Bild auf einer bestimmten Fläche dargestellt werden kann. Für Bildschirme ist die tatsächliche Pixelauflösung entscheidend, für den Druck die Kombination aus Pixelanzahl und PPI. In der Videoproduktion taucht PPI vor allem dort auf, wo Illustrationen, Logos und Grafiken in Erklärvideos eingebunden und später für andere Kanäle wiederverwendet werden.
Wer PPI versteht, kann besser einschätzen, ob vorhandenes Bildmaterial für einen geplanten Einsatzzweck ausreicht oder ob neue Dateien benötigt werden. Im Briefing mit Agenturen hilft es, die geplanten Kanäle klar zu benennen und darauf hinzuweisen, dass zentrale Assets drucktauglich und flexibel nutzbar sein sollen. So entstehen Illustrationen, Grafiken und Videos, die nicht nur auf dem Bildschirm gut aussehen, sondern auch in Broschüren, auf Messen und in weiteren Marketingmaßnahmen einen professionellen Eindruck hinterlassen. Indem PPI als praktisches Werkzeug verstanden wird und nicht als abstrakter Fachbegriff, können Marketingteams gemeinsam mit Designerinnen und Videoproduzenten effizienter arbeiten und das volle Potenzial ihrer visuellen Inhalte ausschöpfen.
Häufige Fragen zu „PPI"
PPI steht für Pixel per Inch und beschreibt, wie viele Bildpunkte auf einem Zoll Länge angezeigt werden. Je höher der PPI-Wert, desto feiner und schärfer wirkt ein Bild. Für Marketingmaterial ist PPI wichtig, um professionell aussehende Grafiken und Videos zu erhalten.
PPI bezieht sich auf die Bildauflösung auf dem Bildschirm, also wie viele Pixel pro Zoll ein digitales Bild hat. DPI steht für Dots per Inch und beschreibt die Punktdichte beim Druck. Für die Vorbereitung von Illustrationen und Erklärvideos am Monitor ist PPI entscheidend, für den späteren Druck von Flyern oder Plakaten ist DPI relevant.
Für Online-Anwendungen, Websites und Erklärvideos reichen in der Regel 72 bis 150 PPI aus, da Bildschirme eine begrenzte Darstellungsdichte haben. Wichtiger als ein extrem hoher PPI-Wert ist die passende Pixelauflösung, also Breite und Höhe in Pixeln. So stellen Sie sicher, dass Ihr Video oder Ihre Grafik auf verschiedenen Geräten scharf wirkt.
Für den hochwertigen Druck von Broschüren, Flyern oder Plakaten werden meist 300 PPI empfohlen. Dieser Wert sorgt dafür, dass Bilder und Illustrationen im Druck scharf und professionell erscheinen. Wenn Sie Grafiken aus Erklärvideos weiterverwenden möchten, sollten diese deshalb von Anfang an ausreichend hoch aufgelöst angelegt werden.
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